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Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPC C) spinnt sich das Klima zurecht!
Von Dr. Vincent Gray
(Wellington, Neuseeland), 11. Juli 2008


EINFÜHRUNG
Seit seinem ersten größeren Bericht von 1990 war ich als "Expertengutachter" für das IPCC tätig. Manche behaupten, das IPCC habe Beweise dafür vorgelegt, dass das Klima der Erde durch die Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre geschädigt werde. Solche Behauptungen sind falsch. Der folgende Bericht erklärt, wie zweifelhafte Beobachtungen und etwas echte Wissenschaft verwirrt und verfälscht worden sind, um eine globale Kampagne zur Begrenzung der Emissionen gewisser Treibhausgase durch den Menschen, die keine wissenschaftliche Grundlage hat, zu rechtfertigen.

Die UMWELT-RELIGION
Die Umwelt-Religion verbreitet den Glauben, der Mensch würde „Planet und Umwelt“ zerstören, und sie verlangt nun Gründe und Beweise, um diesen Glauben zu rechtfertigen. Die Bewegung gewann in den späten 1960er Jahren an Einfluss. Eine Reihe lokaler Treffen führte 1972 zur ersten Umwelt-Konferenz der Vereinten Nationen (UN) in Stockholm. Mit einigem Erfolg wurde versucht, Pestizide abzuschaffen und die Wirtschaftsentwicklung in vielen Ländern durch Beschränkungsgesetze zu drosseln. 1988 verbot das Montreal-Protokoll Substanzen (FCKWs), die angeblich die Ozonschicht zerstörten. Ende der 70er Jahre begann die Umweltbewegung sich mit der Theorie anzufreunden, Treibhausgas-Emissionen würden die Erde dadurch zerstören, dass sie eine Erderwärmung auslösten. Diese Theorie war zuvor schon zweimal ohne Erfolg verbreitet worden. Zuerst 1895 vom schwedischen Chemiker Svante Arrhenius. Er scheiterte, weil sich die Erde in den folgenden 15 Jahren abkühlte. Danach wurde sie durch Weltkrieg und Wirtschaftskrise überschattet. Guy Stewart Callendar griff  die Theorie 1938 wieder auf. Auch er versagte, wiederum weil sich die Erde abkühlte, und zwar gleich 36 Jahre in Folge.

Danach begann die Erdtemperatur im natürlichen Zyklus wieder zu steigen. Das gab den Umweltschützern Gelegenheit, die Treibhaustheorie wieder zu beleben. Die UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung, der "Erd-Gipfel" in Rio vom 3. - 14. Juni 1992 organisiert den Angriff auf jede Art wirtschaftlicher Entwicklung mit der Begründung, sie würde "die Umwelt" zerstören. Eines der größeren Ziele der Konferenz bestand darin, die Treibhaus-Theorie wieder aus der Versenkung zu holen, und sie dieses Mal in eine Waffe zur Propagierung der Verarmung der Erde umzuwandeln.


Der IPCC der UNO
Das IPCC (Internationaler Ausschuss für Klimawandel) war 1988 gemeinsam von der Meteorologischen Welt-Organisation (WMO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) aufgestellt worden, um den 1992 anstehenden Erd-Gipfel bei seiner Kampagne zur Übernahme der Treibhaustheorie zu unterstützen. Er wurde eingerichtet, um:

- die verfügbaren wissenschaftliche Information über den Klimawandel zu bewerten:  
Arbeitsgruppe I:
- die Auswirkungen des Klimawandels auf Umwelt-, Wirtschaft und Gesellschaft abzuschätzen.
Arbeitsgruppe II:
- Strategien zu entwickeln, wie darauf zu reagieren sei: Arbeitsgruppe III.

Das zweite und dritte Ziel hängt wesentlich vom ersten ab. Die drei Arbeitsgruppen setzen sich aus Kandidaten der beiden Gründungsorganisationen und der Regierungen zusammen, welche die Treibhaustheorie unterstützten.

Die Wissenschaftler sind hauptsächlich Regierungs-Angestellte oder Empfänger von Regierungs-Geldern. In dem Maße, in dem die Regierungen auf der ganzen Welt eine Politik übernahmen, die von dem Glauben abhängt, Treibhausgas-Emissionen würden eine schädliche Wirkungen auf das Klima ausüben, neigen alle Mitglieder der Arbeitsgruppen dazu, auch selbst dieser Aussicht anzuhängen, wie auch die ernannten, "federführenden Verfasser" der Berichte.

Die Entwürfe zu allen Hauptberichten des IPCC werden in Umlauf gebracht, um Kommentare einzuholen. Anfänglich geschah dies nur an die Umweltabteilungen der Regierungen. Diese gingen die Entwürfe mit ihren eigenen Fachleuten und den daran interessierten Beteiligten durch, bevor sie die eingegangenen Kommentare und Anmerkungen weiterreichten. Heute kann sich nahezu jeder dazu äußern, vorausgesetzt er liefert dem IPCC die passende Geschichte ab. Es gibt zu jedem Bericht drei Entwürfe. Der Dritte geht nur an die Regierungen. Es gibt Hinweise darauf, dass die am weitesten gehenden Behauptungen erst im letzten Entwurf erscheinen.


Die RAHMEN-KONVENTION zum KLIMAWANDEL
Der "Erd-Gipfel" brachte 1992 die Rahmen-Konvention zum Klimawandel (FCCC). Sie wurde am 9. Mai 1992 verabschiedet und trat am 21. März 1994 in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Regierungen von 166 Staaten unterschrieben, auch unsere eigene. Diese Konvention veranlasste im "Annex I" ein System obligatorischer Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen seitens der Regierungen. Diese wurden immer weiter verschärft, so dass sie in vielen Ländern inzwischen ein immer größeres wirtschaftliches Desaster bewirkten.

Die Verfahren sind auf einer Reihe von "Konferenzen der Beteiligten" eingeführt worden (sogenannte COP 1, 2, 3 usw), die in verschiedenen größeren Städten der Welt abgehalten worden sind. Dazu haben Ergänzungstreffen zur Durchführung der anderen Kampagnen der Umweltbewegung stattgefunden. Die Zahl der Konferenzen reicht inzwischen bis COP15, die 2009 in Kopenhagen stattfinden wird. Die IPCC-Berichte leisten einen wichtigen Beitrag zu den zunehmenden Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivität, die auf den wichtigsten COP Konferenzen festgelegt wurden. Die Berichte wurden alle zur Vorbereitung der nachfolgenden Konferenzen vorbereitet, um auf sie Einfluss zu nehmen.

Die FCCC definierte "Klimawandel" in Artikel 1 wie folgt:
"als Klimawandel, der direkt oder indirekt auf menschliche Aktivität zurück geht, welche die Zusammensetzung der globalen Atmosphäre verändert, und der zusätzlich zur natürlichen Klimaveränderlichkeit über einen vergleichbaren Zeiträumen beobachtet wird."

Diese Feststellung ist für alle Regierungen, welche die Konvention unterschrieben haben, gesetzlich bindend. Sie versteigt sich zu der Behauptung, dass der gesamte "Klimawandel" durch menschliche Emissionen von Treibhausgasen verursacht wird, auch wenn er sich nur "direkt oder indirekt" darauf zurückführen lässt, und die natürlichen Klimaveränderungen nur als "Schwankungen" in Erscheinung treten. Sie bietet eine Lizenz für die groß angelegte Verzerrung der Klimawissenschaft an, die in vielen Veröffentlichungen des IPCC ihren Niederschlag findet.


DIE IPCC-BERICHTE
Die ganze IPCC-Betätigung wurde in Gang gebracht, um "Beweise" dafür zusammenzutragen, dass die Erde wegen der Zunahmen an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre eine "globale Erwärmung" erlebt. Es bestand niemals irgendeine Absicht, eine ausgeglichene oder unvoreingenommene, wissenschaftliche Abschätzung der Klimawissenschaft vorzulegen.

Vom Anfang an haben Wissenschaftler die Theorie bestritten, dass die Zunahmen an Treibhausgasen irgendwie schädlich wären. Doch ihre Ansichten wurden nicht in die IPCC-Berichte aufgenommen, und ihre Kommentare wurden rundweg zurückgewiesen. Das ging so weit, dass sich nur noch wenige die Mühe machen, überhaupt noch Kommentare einzureichen. Einige anerkannte Fachleute sind zurückgetreten oder haben ihre Ablehnung des ganzen Verfahrens kundgetan.

Diese beabsichtigte Voreingenommenheit wurde im Anhang 4 des ersten IPCC-Berichts, "Klimawandel 1990", in der Einleitung zur Liste der Rezensenten anhand der Erklärung deutlich: "Während die federführenden Verfasser jeden Versuch unternahmen, die Kommentare irgendwie zu berücksichtigen, bildeten in einigen Fällen einige eine Minderheitenmeinung, die sich mit dem breiteren Konsens nicht in Einklang bringen ließ."

Regierungen, welche die FCCC unterschrieben hatten (auch Neuseeland), haben die FCCC-Definition des "Klimawandels" als gesetzlich bindend akzeptiert. Das bedeutet, der IPCC hat nunmehr die Aufgabe, nach Beweisen zu suchen, die diese Definition unterstützen. Der Bericht von 1995 und die nachfolgenden enthielten allerdings auf der ersten Seite als Fußnote folgende Richtigstellung: "Der IPCC gebraucht den Begriff Klima-Wandel für jede Klimaänderung in der Zeit, sei sie nun auf natürliche Veränderungen oder auf menschliche Aktivität zurückzuführen."

Aber selbst in dieser Richtigstellung sind nur Treibhausgase als "Veränderer" des Klimas zugelassen. "Natürliche" Klimaphänomene gelten nur als "Schwankungen". Trotz der Richtigstellung behält der IPCC den Begriff "Klimawandel" in ihrem Namen bei, um seine eigentlichen Ziele deutlich zu machen. In dem Bericht werden durchgehend "natürliche" Klimaeinflüsse nur berücksichtigt, um sie auszuschließen, ihre Bedeutung herunterzuspielen, oder sogar um sie als Treibhausgaseffekte zu vereinnahmen.

Die "Zusammenfassung für Politiker" gibt es, weil die Regierungen, die den Bericht finanziert haben, ihn genehmigen und dadurch sicherstellen wollen, dass sie ihrer "Klimawandel"-Politik entspricht. Über die Zusammenfassung stimmen die Regierungsvertreter Zeile für Zeile ab. Sie wird hauptsächlich von den handverlesenen Wissenschaftlern des Hauptberichts verfasst. Manche verstehen oft nicht, dass diese weisungsgebunden und nicht als unabhängige Wissenschaftler tätig sind.

Die "Zusammenfassung für Politiker" ist eigentlich eine "Zusammenfassung von Politikern", sie ist nicht nur ein Ratschlag für andere Politikmacher, sie ist eine Zusammenfassung, die von den Politikern selbst genehmigt wird. Sie stellt damit einen echten Konsens ihrer Meinungen dar, dem sie alle zugestimmt haben, und nicht notwendigerweise die Meinung einer einzelnen Regierung oder der an dem Bericht beteiligten Wissenschaftler. Die Regierungs-Vertreter, welche die Berichte kontrollieren, werden niemals genannt. Für Deutschland ist dies Staatssekretär Michael Müller vom BMU (Bundesministerium für Umwelt).

Die Kapitel jedes Berichts sind so angeordnet, dass er die Vorstellung propagiert, zunehmende Treibhausgase würden den Klimawandel verursachen. Neueste Klimabeobachtungen werden entweder im Text versteckt, oder geglättet, gefiltert, auf Linie gebracht, nur eingestreut und als Trendausreißer nicht berücksichtigt, um möglichst Trends auszuprobieren und zu finden, die in die vorgegebene Form passen.


KLIMAWANDEL: Die Wissenschaftliche Einschätzung des IPCC
Dieser Bericht erschien 1990 und diente als Hintergrundmaterial für den "Erd-Gipfel" von 1992 in Rio de Janeiro, mit dem die Kampagne zur Reduzierung der Treibhausgase im dem Glauben losgetreten wurde, diese seien für die "globale Erwärmung" verantwortlich.

Der Erste Bericht gab allen anderen das Muster vor. Die Kapitel-Überschriften lauten:
    Vorwort - Einleitung - Zusammenfassung für Politiker - Einführung
    1. Treibhaus-Gase und Aerosole
    2. Strahlungsantrieb des Klimas
    3. Verfahren und Modellbildung
    4. Bestätigung der Klima-Modelle
    5. Klimawandel im Gleichgewicht
    6. Zeitabhängiger, durch Treibhausgase ausgelöster Klimawandel
    7. Beobachtete Klima-Schwankungen und Veränderungen
    8. Nachweis des Treibhauseffekts in den Beobachtungen
    9  Anstieg des Meeresspiegels
    10. Auswirkungen auf die Ökosysteme
    11. Einschränkung der Unsicherheiten
Annex: Klimatische Konsequenzen der Emissionen
Anhang 1: Emissions-Szenarien
Anhang 2: Organisation des IPCC und Arbeitsgruppen
Anhang 3: Mitwirkende (306 bei einigen Doppelnennungen)
Anhang 4: Rezensenten (241, mit Doppelnennungen. Mein Name erscheint nicht, obwohl ich durch die Neuseeländische Regierung gemeldet war).
Anhang 5: Akronyme der Institutionen
Anhang 6: Abkürzungen der Programme und Verschiedenes
Anhang 7: Maßeinheiten

Die "Zusammenfassung für Politiker" wurde nur "von der Arbeitsgruppe I des IPCC" als Beschluss-Vorlage für die Regierungen vorbereitet. Es gibt kein Register. Die Behandlung einzelner Themen lässt sich nur schwer ausfindig machen, zumal diese oft in mehr als einem Kapitel abgehandelt werden. "Beobachtungen" (Messungen) erscheinen erst gegen Ende (Kapitel 8), um die Tatsache zu verbergen, dass sie nicht die Ergebnisse der Computer-Klimamodelle bestätigen, die im übrigen Bericht propagiert werden. Wie in allen Berichten wird großer Wert auf die "Aufzeichnung der durchschnittlichen Temperatur-Anomalie an der Erdoberfläche" (Mean Annual Global Surface Temperature Anomaly Record) gelegt, die sich auf wissenschaftlich nicht akzeptable Ausgangsdaten, auf nicht akzeptable Tagesdurchschnitts-Temperaturen von Messpunkten (aufgrund unterschiedlicher Durchschnittswerte aus den Maxima und Minima) bezieht, deren Eignung fast in keinem Fall überprüft wurde.
 
Der Bericht fasste die offensichtliche Tatsache zusammen, dass die Modelle selbst den voreingenommen aufgezeichneten Temperaturen nicht entsprechen, wenn er sagt: "Das Ausmaß der Erwärmung entspricht im Großen und Ganzen (broadly) den Vorhersagen der Klimamodelle". Tatsächlich entsprechen sie ihnen "broadly" nicht. Damit hat man das Muster vorgegeben, dem man mit den qualitativen, mehrdeutigen Feststellungen des Berichts ohne wissenschaftliche Belege entspricht, die von den Geldgebern immer als sichere Beweise ausgegeben werden.

Der erste Bericht gab noch ein Diagramm von Globaltemperaturen in der Vergangenheit wieder. Es umfasste die "Mittelalterliche Warmzeit" und die "Kleine Eiszeit". Die Verfasser schrieben letzterer noch die gemessene Temperaturzunahme von 1910 bis 1940 zu. Doch dieser Ansicht wurde in den nachfolgenden Berichten widersprochen. Der Bericht führte auch "Szenarien" über die Zukunft an. Sie stellten übertriebene Glaubenssätze über Veränderungen der menschlichen Aktivität im kommenden Jahrhundert dar. Damit war das "Business as Usual" Scenario (wenn alles beim Alten bleibt) geboren. Seither wurden zu diesem noch zwei weitere "Szenarien"-Gruppen beigegeben. Die Details der Szenarien wurden den Wissenschaftlern dadurch vorenthalten, dass die Arbeit daran auf einen Unterausschuss, die WGIII, beschränkt wurde. Dort konnte man sogar die Ansichten anerkannter Ökonomen ignorieren. Die Wissenschaftler fanden sich mit Szenarien eingedeckt vor, die sie im WGI-Bericht nicht in Frage stellen konnten.


DER ERGÄNZUNGSBERICHT VON  1992
"Klimawandel 1992: Der Ergänzungsbericht zur wissenschaftlichen Einschätzung des IPCC" wurde speziell zusammengetragen, um Beweise für die im Mai 1992 angenommene Rahmen-Konvention über den Klimawandel (FCCC) zu liefern. Er enthält folgende Kapitel:
    Vorwort - Einleitung - Ergänzung 1992
    A. Treibhausgase
    A1. Quellen und Senken
    A2. Strahlungsantrieb des Klimas
    A3. Emissions-Szenarien für den IPCC: eine Aktualisierung
    B. Klima-Modellierung, Klima-Voraussage und Modell-Bestätigung
    C. Beobachtete Klimaschwankungen und Klimawandel
Annex: Klimatische Auswirkungen der Emissionen und Vergleich von IS92a und SA90
Anhang 1: Organisation des IPCC und der Arbeitsgruppe I
Anhang 2: Mitwirkende am IPCC WGI-Ergänzungsbericht
Anhang 3: Rezensenten des IPCC WGI-Ergänzungsberichts. (meine Anmerkungen sind als von R. S. Whitney stammend enthalten)
Anhang 4: Abkürzungen
Anhang 5: Maßeinheiten
Anhang 6: Chemische Symbole.

Wieder fehlte ein Register. Der Bericht verfuhr wie im ersten Bericht und platzierte die "Beobachtete Klimaschwankungen und Klimawandel" ganz ans Ende, damit der Leser nicht bemerken sollte, dass die Beobachtungen nicht mit den Modellen übereinstimmen.

Sie trennen auch zwischen "Klimaschwankungen" mit möglichen natürlichen Ursachen und "Klimawandel", dem sie unterstellen, ausschließlich durch Treibhausgase verursacht zu sein. Der Bericht erweiterte das Thema Aerosole. Die im ersten Bericht angeführten Ergebnisse der Klimamodelle hatten die Vorhersagen über die laufenden Temperaturen gewaltig übertrieben. Dieser Bericht erweiterte die Argumentation dahingehend, dass Aerosole zur Rettung der Modelle benutzt werden könnten, da sie eine Kühlung bewirken könnten, und, weil über diese Wirkungen so wenig bekannt sei, könnten sie dazu dienen, Unzulänglichkeiten der Modelle "anzupassen".

Der Ergänzungsbericht führte auch eine neue Gruppe "Szenarien ein, um die eher grobe Anzahl der vier im ersten Bericht vorgetragenen Szenarien zu ersetzen", die das notorische "Weiter wie bisher" Szenario enthielten. Das "Weiter wie bisher"-Szenario ist aber niemals wirklich aufgegeben worden, weil seine extremen Annahmen bei den Regierungs-Ökonomen und den durchgefallenen US-Präsidentschafts-Kandidaten sehr beliebt waren.

Die neuen Szenarien mit der Bezeichnung IS92a.b.c.d.e.f wurde in einem Zusatzbericht näher beschrieben (Leggett et al. 1992) und wurden in den späteren IPCC Berichten benutzt, bis sie durch die im Bericht 2000 beschriebenen Szenarien ersetzt wurden (Nakicenovic 2000).

Das Kapitel über "Szenarien" stellt fest, "Szenarien sind keine Vorhersagen der Zukunft und sollten nicht als solche benutzt werden." Die derart mehrfach von ihren Begründern wiederholten Erklärungen, dass Szenarien nicht für Vorhersagen benutzt werden sollten, werden von Politikern, den Medien und Regierungen routinemäßig ignoriert, ohne dass ein einziger IPCC-Beamter dagegen protestiert hätte.


KLIMAWANDEL 1994
"Klimawandel 1994" des IPCC war eine Mischung aus zwei Themen, dem "Strahlenantrieb des Klimawandels" und der "Auswertung der IPCC IS92-Emissions-Szenarien". Der Bericht wurde zur Unterstützung der für den 21. März 1994 anberaumten Rahmen-Konvention über den Klimawandel geschrieben. Der erste Teil stammte vom ersten Ausschuss WGI (Wissenschaft) des IPCC und der zweite Teil vom dritten Ausschuss WGIII (Auswirkungen) des IPCC. Das Inhaltsverzeichnis lautete wie folgt:
   
Einführung
Teil I
Vorwort zum WGI-Bericht
Widmung (an Ulrich Siegenthaler)
Zusammenfassung für Politiker: Strahlungsantrieb des Klimawandels.
1. CO2 und Kohlenstoffkreislauf
2. Andere Spurengase und Atmosphären-Chemie
3. Aerosole
4. Strahlungsantrieb
5. Index zum Strahlungsantrieb der Spurengase

Teil II
Vorwort zum WGIII-Bericht
Zusammenfassung für Politikmacher: Plausibilitätsprüfung der Emissions-Szenarien des IPCC von 1992
6. Bewertung der Emissions-Szenarien des IPCC
Anhang 1: Organisation des IPCC
Anhang 2: Liste von wichtigen IPCC-Berichte
Anhang 3 Mitwirkende am WGI Bericht
Anhang 4: Rezensenten des WGI-Berichts (Ich werde zum erste Mal unter "Nichtregierungs-Organisationen" aufgeführt).
Anhang 6: Abkürzungen
Anhang 7: Maßeinheiten
REGISTER

Teil 1 führt den Gegenstand "Potential der Globalerwärmung" ein. Das machte es möglich, alle Treibhausgase (natürlich ohne den Wasserdampf) zu behandeln, als würden sie sich wie Kohlendioxid verhalten.

In Teil II findet sich die Feststellung: "Da Szenarien sich mit der Zukunft befassen, lassen sie sich nicht mit den Beobachtungen vergleichen." Das bedeutet, dass man ungeprüft lassen kann, ob irgendeines von ihnen tatsächlich eintritt. Daher bevorzugt man nun die Bezeichnung "Projektionen": Denn soweit in die Zukunft vorverlegt kann sie niemand überprüfen.


KLIMAWANDEL  1995:  DIE WISSENSCHAFT  VOM  KLIMAWANDEL
"Klimawandel 1995" war der zweite größere Bericht des IPCC. Er wurde als Vorbereitung des ersten Treffens der Konferenz der Beteiligten (COP 1), nämlich der Unterzeichner der Rahmen-Konvention zum Klimawandel vom 20. März bis 7. April 1995 in Berlin erstellt. Er diente auch für die folgende COP 2 vom 8. bis 10. Juli in Genf, und für COP 3 vom 1. bis 10. Dezember in Kyoto, wo das Kyoto-Protokoll auf den Weg gebracht wurde, das allen Unterzeichnern des FCCC verbindliche Beschränkungen der Treibhausgas-Emissionen auferlegt. Der Bericht umfasst folgende Kapitel:

Vorwort - Einführung - Zusammenfassung für Politiker - Technische Zusammenfassung
1. Das Klima-System: Ein Überblick
2. Strahlungsantrieb des Klimawandels
3. Beobachtete Klimaschwankungen und Klimawandel
4. Klima-Vorgänge
5. Klima-Modelle: Bewertung
6. Klima-Modelle - Projektionen künftiger Klimata
7. Änderungen des Meeresspiegels
8. Nachweis des Klimawandels und Zuordnung der Ursachen
9. Reaktionen der Landlebewesen auf Umwelt-Änderungen und ihre Rückwirkungen auf das Klima
10. Reaktionen der Meereslebewesen auf Umwelt-Änderung und ihre Rückwirkungen auf das Klima
11. Erweiterung unseres Verständnisses
Anhang 1: Organisation des IPCC
Anhang 2: Liste der wichtigeren IPCC-Berichte
Anhang 3: Mitwirkende an Klimawandel 1995: Die Wissenschaft von Klimawandel (530. Einschließlich Doppelnennungen)
Anhang 4: Rezensenten (557) einschließlich Doppelnennungen. (Mein Name wird unter Nichtregierungs-Organisationen geführt und falsch geschrieben)

Von der "Zusammenfassung für Politiker" heißt es, sie sei bei dem Treffen in Madrid vom 27. bis 29. November 1995 im Detail gebilligt worden. Jetzt wird neben der "Zusammenfassung für Politiker" auch eine "Technische Zusammenfassung" angeboten, um den Lesern die Last zu ersparen, den ganzen Bericht zu lesen. Die Verfasser beider Zusammenfassungen werden nicht genannt, doch wurdefestgestellt, dass die "Technische Zusammenfassung" "nicht ausführlich gebilligt worden" sei. Wie zuvor gibt es kein Register. Die "Beobachtungen" wurden auf die 3. Position vorgezogen und nicht mehr behauptet, man sei nur an den Eigenschaften der Treibhausgase interessiert. Allerdings stehen ihm das Kapitel 1 "Das Klima-System" und Kapitel 2. "Strahlungsantrieb" voran, um als erstes den Treibhauseffekt zu verkaufen.
Ich konnte aber eine wichtige Verbesserung durchsetzen. Der erste Entwurf des Berichts von 1995 hatte ein Kapitel 5 "Bestätigung der Klima-Modelle" wie im ersten Bericht enthalten. Ich wies darauf hin, dass dies falsch sei, weil kein Klimamodell jemals "validiert" (bestätigt) worden ist, und dies nicht jemals versucht wurde. Man änderte daraufhin die Bezeichnung "Validierung" (Gültigkeitserklärung) in "Evaluation" (Bewertung) an nicht weniger als fünfzig Stellen und benutze diesen Begriff seitdem ausschließlich. Vielleicht sollte ich erklären, was "Validierung" bedeutet. Computeringenieure benutzen diesen Begriff für das strenge Testverfahren, das notwendig ist, bevor ein Computerbasiertes Modell zum Gebrauch freigegeben werden kann. Das Verfahren muss erfolgreiche Vorhersage über die ganze Bandbreite der Umstände umfassen, für die es benötigt wird. Ohne diese Verfahren lässt sich unmöglich herausfinden, ob das Modell dem Zweck entspricht oder welcher Grad an Genauigkeit von ihm zu erwarten ist.

Der IPCC hat niemals dieses Verfahren angewandt und man hat nicht einmal Möglichkeiten erörtert, wie dies geschehen könnte. Daher sind die Modelle wertlos und ihre mögliche Ungenauigkeit gänzlich unbekannt. Der IPCC hat ein raffiniertes Verfahren entwickelt, um diese Unzulänglichkeit zuzudecken. Es wird in dem IPCC-Dokument "Anleitungen für federführende Autoren zum Umgang mit Unsicherheiten" treffend beschrieben. Dazu zählen auch Versuche, vergangene Klimasequenzen derart "zu simulieren" - wobei unsichere Parameter und Gleichungen ihrer Modelle auf geeignete Weise nachgebessert werden können - damit sie (die Ergebnisse, aus dem Zusammenhang ergänzt, HB) mit diesen Klimafolgen annähernd übereinstimmen (give and fit). Doch verlässt man sich weitestgehend auf raffinierte Verfahren zur Mobilisierung der Meinungen derjenigen, welche die Modelle erstellen. Die meisten von ihnen hängen finanziell davon ab, dass ihre Modelle akzeptiert werden. Daher werden ihre Ansichten von ihren Interessen-Konflikten beeinträchtigt.

Die Modellergebnisse wurden in folgende Grade der Vertrauenswürdigkeit eingestuft. 'Höchste Vertrauenswürdigkeit' bei einer Chance von mindestens 9 zu 10 richtig zu sein, 'Hohe Vertrauenswürdigkeit', bei einer Chance von etwa 8 zu 10, 'Mittlere Vertrauenswürdigkeit' bei einer 5 zu 10 Chance, 'Geringe Vertrauenswürdigkeit' bei einer Chance von etwa 2 aus 10 und 'Sehr geringe Vertrauenswürdigkeit' bei einer Chance von weniger als 1 zu 10.

Diese Angaben haben keinerlei statistische Bedeutung, da sie reine Vermutungen sind. Wie zu vermuten, kommen 'Geringe und Sehr geringe Vertrauenswürdigkeit' äußerst selten vor.

Außerdem gibt es auch Wahrscheinlichkeits-Grade für die IPCC-"Projektionen", die an die Stelle der Vorhersagen getreten sind.
'Virtuelle Gewissheit': Mehr als 99 % Wahrscheinlichkeit des Eintreffens
'Sehr Wahrscheinlich': Mehr als 90% Wahrscheinlichkeit
'Wahrscheinlich': Mehr als 66 % Wahrscheinlichkeit
'Etwa ebenso Wahrscheinlich wie nicht': 33 bis 66 % Wahrscheinlichkeit
'Unwahrscheinlich': Weniger als 33 % Wahrscheinlichkeit
'Sehr Unwahrscheinlich': Weniger als 10 % Wahrscheinlichkeit
'Außerordentlich Unwahrscheinlich': Weniger als 1 % Wahrscheinlichkeit des Eintreffens.

Wie oben ist es sehr schwierig, ein Szenario zu finden, das weniger als "Wahrscheinlich" ist und wie zuvor sind die Wahrscheinlichkeitsangaben reine Vermutung und haben keinen Bezug zur mathematischen Statistik. Diese Verfahren sind nur eine abgestimmte Litanei von Vermutungen. Seit dem Bericht 1995 liefert der IPCC immer nur "Projektionen" und keine "Vorhersagen" mehr. Man gibt damit zu, dass die Modelle überhaupt nicht zu "Vorhersage" taugen und auch dass alles nur "evaluiert" aber nicht "bestätigt" ist. Es kann überhaupt keine bevorzugten Modelle oder Szenarien geben, da man überhaupt keine Kriterien für ihre Auswahl hat.

Fast alle geäußerten "Überzeugungen" beruhen auf der Annahme, dass eine Korrelation bereits eine  Ursache-Wirkung-Beziehung impliziert. Dies widerspricht einem grundsätzlichen logischen Prinzip. Doch wird das dadurch umgangen, dass man das Verfahren "Attribution" (Zuordnung) nennt. Man anerkennt, dass dies nicht fair sei, verheimlicht dies aber wie folgt:

"Eindeutige Zuordnung würde kontrollierte Experimente am Klimasystem erfordern. Da diese nicht möglich sind, wird unter der praktischer Zuordnung zum anthropogenen Klimawandels die Demonstration verstanden, dass eine entdeckte Klimaänderung 'mit den geschätzten Reaktionen einer bestimmte Kombination anthropogener und natürlicher Antriebe übereinstimmt' und 'nicht anderen physikalisch einleuchtenden Erklärungen des jüngsten Klimawandels entspricht, die wichtige Momente der bestimmten Kombination von Antrieben ausschließen'."

Da die alternativen Erklärungen immer heruntergespielt oder verzerrt dargestellt werden, obsiegt immer die "Zuordnung" zu "anthropogenen Klimaänderung". Dabei ist jedoch seltsam, dass denjenigen "anthropogenen" Klimaänderungen so wenig Glaubwürdigkeit zuerkannt wird, an denen Treibhausgas-Emissionen nicht beteiligt sind, wie Änderungen der Landnutzung und Siedlungsveränderungen.

Der Bericht von 1995 litt darunter, dass der "Zusammenfassung für Politiker" zugestimmt wurde, nachdem die Endfassung des Hauptbericht vorgelegt worden war. Da die Folgerungen der "Zusammenfassung" des Berichts nicht mit denjenigen in der von den Regierungen genehmigten "Zusammenfassung" übereinstimmten, hatte einer der Wissenschaftler (Ben Santer) die undankbare Aufgabe, im Hauptbericht die Feststellungen so abzuändern, dass sie mit der "Zusammenfassung" übereinstimmten. Einzelheiten dieser Änderungen sind dank der Angaben auf der Website Fred Singers (www.sepp.org) die folgenden:


DER ZWEITE ABSCHÄTZUNGS-BERICHT des IPCC von 1995, ARBEITSGRUPPE I, KAPITEL 8
Der ursprüngliche Bericht der Arbeitsgruppe I wurde im Dezember 1995 vom IPCC genehmigt. Nach dieser Absegnung hat der IPCC offenbar eine zusätzlich Überarbeitung des Dokuments zugelassen. Einige Änderungen sind redaktioneller Natur, um mehr Klarheit zu bringen oder die Struktur der Sätze zu verbessern. Allerdings scheinen andere Änderungen darüber hinaus zu gehen und bewirken eine Änderung des Kapitals seiner Substanz und seines Tones. Die bedeutendsten Korrekturen werden unten aufgeführt. Hinzufügungen werden kursiv gedruckt, gestrichenes Material erscheinen unter 'gestrichen'.

Zusammenfassung
"Viele aber nicht alle, die Mehrheit dieser Studien zeigt, dass die beobachteten Änderungen der globalen Durchschnittswerte der zum Jahresdurchschnitt gemittelten Temperaturen des letzten Jahrhunderts wahrscheinlich nicht ganz auf natürliche Schwankungen des Klimasystems zurückzuführen sind."
gestrichen:
"Der Beweis beruht weitgehend auf der Verlässlichkeit der (noch immer unsicheren) Einschätzungen im Hintergrundgeräusch der natürlichen Veränderungen."
hinzugefügt:
"Überdies ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass diese Übereinstimmungen zufällig als Ergebnis einer natürlichen internen Veränderlichkeit auftreten könnten. Die vertikalen Änderungsmuster stimmen auch nicht mit den Reaktionsmustern überein, die für die Antriebe durch Sonne und Vulkanismus zu erwarten sind."

"Insgesamt betrachtet deuten diese Ergebnisse an, dass die der beobachtete Trend der Durchschnittstemperaturen der globalen Erwärmung in den letzten 100 Jahren größer ist als unsere derzeit besten Einschätzungen der natürlichen Klimaschwankungen der letzten 600 Jahren. Es ist unwahrscheinlich, dass sie gänzlich natürlichen Ursprungs sind."

Abschnitt 8.1
"Die Zuordnung eines nachgewiesenen Klimawandels zu einem besonderen Verursachungsmechanismus kann nur durch  verlangt auch Tests der konkurrierender Hypothesen, festgestellt werden."

"Die behauptete statistische Aufdeckung eines anthropogenen Signals in den Beobachtungen muss immer von dem Vorbehalt begleitet sein, dass andere Erklärungen für das entdeckte Klimaänderungssignal nicht vollkommen ausgeschlossen werden können, solange kein dahingehender rigoroser Versuch unternommen wurden ist."

Eingefügt: "Es besteht allerdings ein wichtiger Unterschied zwischen einer 'praktisch bedeutungsvollen' und einer 'statistisch eindeutigen' Zuordnung. Diese Unterscheidung beruht auf der Tatsache, dass Wissenschaftler und Politiker unterschiedliche Vorstellungen über Risiken haben. Während ein Wissenschaftler Jahrzehnten benötigen könnte, um das Risiko zu mindern, eine falsche Entscheidung (von sagen wir 1 - 5 %) bei der Zuordnung der Ursachen des Klimawandels zu korrigieren, muss ein Politiker oft Entscheidungen treffen ohne die Chance zu haben, Jahrzehnte abwarten zu können, um zu einer annähernd statistischen Sicherheit zu gelangen."

Abschnitt 8.1.3
"Wir haben jetzt ("mehr relevante Modellsimulationen, sowohl für die Definition eines anthropo-genen Klimawandelsignals als auch für die Einschätzung der natürlicher internen Veränderlichkeit." wird ersetzt durch) mehr relevante Simulationen für die Einschätzung der natürlichen internen Veränderlichkeit und erste Abschätzungen aus paleoklimatischen Daten über die gesamte natürliche Veränderlichkeit im globalen oder hemisphärischen Ausmaß; wir haben bessere statistische Methoden zur Aufdeckung der anthropogenen Änderung, und ein besseres Verständnis einfacherer statistischer Methoden und wenden vermehrt Studien an, die auf Mustern beruhen und größere Relevanz für die Zuordnung haben."

Abschnitt 8.2.2 Unzureichende Darstellung der Rückkopplungen
Neu hinzugefügt: "Unzulänglichkeiten in der Behandlung und Eingliederung von Rückkopplungen bilden eine Quelle bemerkenswerter Ungewissheit."

Abschnitt 8.2.5

"Gegenwärtige Nachweise aufgrund von Mustern hat nicht versucht beginnt jetzt die Unsicherheiten der Antriebe zu erklären."

Abschnitt 8.3.2
"Aus diesem und vielen anderen Gründen werden jetzt erste Versuche unternommen, (waren Wissenschaftler nicht in der Lage), paleoklimatische Daten zu benutzen, um ein zufrieden stellendes, räumlich umfassendes Bild von der Klimaveränderlichkeit sogar über die letzten 1.000 Jahren zu rekonstruieren. Trotzdem sollte der Prozess der Qualitätskontrolle an paleoklimatischen Daten, die Integration von Information von verschiedenen Stellvertreter-Daten, und die verbesserte räumliche Abdeckung der Erdoberfläche (mit Meßstationen, ergänzt HB) gefördert werden. (Ohne) Eine bessere Grundlage paleoklimatischer Daten wenigstens für das letzte Jahrtausend, wird es schwierig sein ist notwendig, um die natürliche Veränderlichkeit als Erklärung für jüngste beobachtete Änderungen auszuschließen, oder und um die daran gekoppelte Modellverschwommenheit im Maßstab von Jahrhunderten zu bestätigen (Barnett et al., 1995)."

Abschnitt 8.3.3.3
gestrichen: "Während solche Studien helfen, das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Modell-Veränderlichkeit in Zeitspannen von Jahren und Jahrzehnten zu bestärken, so bestehen nach wie vor ernste Bedenken hinsichtlich der Veränderungen über längere Zeitspannen, die schwieriger zu bestätigen sind (Barnett et al., 1995). Solange uns paleoklimatische Daten nicht helfen, die auf einer Jahrhundertskala erfolgende Abschätzung der natürlichen Veränderlichkeit, die wir von CGCMs erhalten, zu verkürzen, wird es schwierig sein, ein überzeugendes Argument für die Aufdeckung und Zuordnung eines anthropogenen Klimawandelsignals zu finden."

Abschnitt 8.4.1
gestrichen: "Während keine dieser Studien speziell die Zuordnungsfrage berücksichtigt hat, ziehen sie oft einige die Zuordnung betreffende Schlüsse, für die es wenig Rechtfertigung gibt."

Abschnitt 8.4.1.1
"Aus einem Großteil der Arbeiten und früheren Studien, über die Wigley und Barnett (1990) berichten, kann der Schluss gezogen werden, dass der heutige Erwärmungstrend wahrscheinlich nicht zufällig auf Grund einer intern erfolgten Veränderlichkeit des Klimasystems erfolgt ist, obwohl diese Erklärung auch nicht ausgeschlossen werden kann. Dies verhindert allerdings nicht die Möglichkeit, dass ein bedeutender Teil des Trends auf Grund natürlicher Antriebsfaktoren erfolgt ist.

Diese Studien implizieren eine schwache Zuordnungsbehauptung - d. h., ein (unbekannter) Anteil des beobachten Trends wird menschlichen Einflüssen zugeschrieben. Jede Schussfolgerung aufgrund einer derartigen Zuordnung beruht sehr stark auf der Zuverlässigkeit unserer Schätzungen sowohl der natürlichen Veränderlichkeit in Zeitspannen von Jahrhunderten als auch der Größe des beobachteten mittleren globalen Erwärmungstrends. Im besten Fall unterstützt kann daher die Bedeutung des Trends nur bedingt die Existenz eines anthropogenen Bestandteils am Klimawandel unterstützen, spricht aber die Zuordnungsfrage nicht direkt an."

Abschnitt 8.4.1.3
"Insgesamt unterstützen solche Studien Diese empirischen Einschätzungen solcher Studien unterstützen ein DT2x und unterliegen, wie in einer Anzahl von Studien gezeigt (vgl. Wigley und Barnett, 1990; Wigley und Raper, 1991b; Kheshgi und Weiß; 1993b) erheblichen Unsicherheiten. Insgesamt unterstützen solche Studien einen ähnlichen DT2x-Wert wie GCMs, und deuten an, dass menschliche Aktivitäten eine messbare Auswirkung auf das globale Klima gehabt haben, aber sie tragen nicht dazu bei, eine einzigartige Verbindung zwischen anthropogen Veränderungsantrieb Wandel und Klimawandel herzustellen."

Abschnitt 8.4.2.1
neu: "Diese globalen Durchschnittsergebnisse implizieren eine schwache Zuordnungs-Feststellung. Wenn die beobachtete Änderung der globalen Durchschnittswerte der letzten 20 bis 50 Jahre nicht völlig von natürlichen Klimaänderungen erklärt werden können, dann müssen einige (unbekannte) Anteile der Änderungen auf menschliche Einflüsse zurückgehen."  

gestrichen: "Keine der oben zitierte Studie hat einen klaren Beweis erbracht, dass wir die beobachteten Änderungen der besonderen Ursache: ‚Zunahme der Treibhausgase‘ zuschreiben können."

Abschnitt 8.4.2.3
neu: "Bis heute waren an Mustern orientierte Studien nicht in der Lage, das Ausmaß eines Treibhausgas- oder Aerosol-Effekts auf das Klima zu quantifizieren. Unsere derzeitige Unfähigkeit, zuverlässig den Anteil menschlicher Wirkungen auf die beobachteten Temperaturänderungen einzuschätzen, bedeutet aber nicht, dass dieser Anteil vernachlässigbar wäre. Die Tatsache selbst, dass an Mustern orientierte Studien die Merkmale eines gemeinsamen Signals von CO2 + Aerosol in relativ verschwommenen Umfeld naturinterner Veränderungen in einem Ausmaß unterhalb der globalen Ebene haben wahrnehmen können, impliziert schon, dass es nicht zu vernachlässigende menschliche Auswirkungen auf das globale Klima geben dürfte."

Abschnitt 8.5.2
neu: "Eine gleichzeitig von den Modellen beobachtete Übereinstimmung der Veränderungen sowohl der Durchschnittswerte wie auch der Muster, wie in der jüngsten Studie von Mitchell et al. (1995 a) dargelegt, ist sogar noch unwahrscheinlicher ein Zufallsereignis oder das Ergebnis sich ausgleichender Modellfehler."

Abschnitt 8.6
"Schließlich kommen wir zur schwierigsten Frage von allen: 'Wann wird der Nachweis und die eindeutige Zuordnung des vom Menschen verursachten Klimawandels wahrscheinlich erfolgen'? Die Antwort auf diese Frage muss eine subjektive bleiben, besonders im Lichte der sehr großen Signal-Unsicherheiten und des Rauschens, die in diesem Kapitel diskutiert wurden, überrascht es nicht, dass die beste Antwort auf diese Frage lautet 'Wir wissen es nicht'. Einige Wissenschaftler behaupten, diese Unsicherheiten schlössen derzeit eine Beantwortung der oben gestellten Frage aus. Andere Wissenschaftler würden behaupten und haben das aufgrund der in Abschnitt 8,4 vorgelegten statistischen Ergebnisse bereits getan, dass ein zuverlässiger Nachweis eines bedeutenden anthropogenen Klimawandels, bereits erfolgt ist. Wie in Abschnitt 8.1 festgestellt, gehört zur Zuordnung eine statistische Überprüfung alternativer Erklärungen für die nachgewiesene, beobachtete Änderung und  Wenige Wissenschaftler, wenn überhaupt welche, wären zu einer Argumentation bereit, dass eine vollkommen eindeutige Zuordnung dieser Veränderungen zu anthropogenen Wirkungen schon (ganz oder zum Teil) gegeben sei, oder wahrscheinlich demnächst in wenigen Jahren erfolgen werde."

neu: "Jedoch deuten Hinweise aus den hier erwähnten, an Mustern orientierten Studien darauf hin, dass jetzt ein erster Schritt in Richtung dieser Zuordnung, infolge der Übereinstimmung zwischen Beobachtungen und Modellvoraussagen als Antwort auf die gemeinsamen Veränderungen durch Treibhausgase und anthropogene Sulfat-Aerosolen getan wurde:
  • Sie (die Übereinstimmungen)  sind jetzt sowohl an der Erdoberfläche als auch in der senkrechten Struktur der Atmosphäre bemerkt worden;
  • Sie wurden eher hinsichtlich der komplexen räumlichen Muster als in der Veränderung der globalen Durchschnittswerte allein gefunden;
  • Sie weisen über die letzten 20 bis 50 Jahren insgesamt eine Zunahme auf;
  • Sie unterscheiden sich deutlich von den beste Modell-Schätzungen der entsprechenden Klimaänderungen aufgrund naturinterner Ursachen.
Des weiteren zeigen unsere besten Erkenntnisse, wenn auch die quantitativen Zuordnungsstudien nicht ausdrücklich Sonnen- und Vulkanismus-Schwankungen berücksichtigt haben, dass die beobachteten Muster der senkrecht verteilten Temperaturänderung nicht mit den Reaktionen übereinstimmen, die für jene Antriebe zu erwarten sind.

Der Gesamtumfang der statistischen Beweise in Kapitel 8 deutet inzwischen - wenn man sie im Zusammenhang mit unserem physikalischen Verständnis des Klimasystems überprüft – auf einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das globale Klima hin.
Unsere Fähigkeit, das Ausmaß dieser Wirkung zu quantifizieren, ist gegenwärtig wegen der Unsicherheiten bei den Schlüsselfaktoren begrenzt, das gilt auch für das Ausmaß und die Muster der langfristigen, natürlichen Veränderlichkeit und sich mit der Zeit entwickelnden Antriebsmuster der Treibhausgase und Aerosole (und der Reaktionen auf diese)."

Abschnitt 8.7
Offenbar GESTRICHEN!
Dieses Problem wurde in den einander folgenden Berichten dadurch gemindert, dass man den federführenden Autoren ausführliche "Richtlinien" vorgab, die sie erwartungsgemäß bei allen Mitwirkenden durchzusetzen hatten. Sie werden als Anhang zum Bericht wiedergegeben.

Der Bericht von 1995 führte zu gewissen Auseinandersetzungen im Kapitel mit dem Titel "Klima-Prozesse". Daran hatte R. S. Lindzen mitgearbeitet, ein prominenter Kritiker des ganzen Verfahrens. Das Kapitel behandelte das allgemeine Thema, dass die Modelle weit ungenauer waren als im Allgemeinen zugegeben wird. Dies war schon im Bericht 2001 der Fall, wurde aber aus dem 2007 Bericht entfernt.


DER  SONDERBERICHT  2000  ÜBER  EMISSIONS-SZENARIEN
Die Entwürfe zu diesem Bericht wurden nur an Ökonomen und Umweltaktivisten in Umlauf gegeben. Ich kann behaupten, der einzige Wissenschaftler gewesen zu sein, der sich zum zweiten Entwurf geäußert hat, da ich von seiner Existenz erfuhr und mir erlaubt wurde, eine Kopie vom Umweltministerium Neuseelands auszuleihen. Ich bekam eine Zeitvorgabe von nur einer Woche, aber ich lieferte reichlich Kommentare, von denen die meisten natürlich zurückgewiesen wurden.

Die "Projektionen" des IPCC sind eine Mischung aus Computerberechnungen der Klimamodelle (die niemals bestätigt worden sind) und "Szenarien" über das, was künftig geschehen könnte. Es gibt davon inzwischen drei Gruppen, die SA-Reihe aus dem ersten Bericht, die IS90-Reihen vom Ergänzungsbericht von 1992 und neuerdings die SRES-Reihe seit dem Bericht 2000 (Nakicenovic et al. 2000). Diese war von einem Unterausschuss (Auswirkungen) der WG III des IPCC ausgearbeitet worden. Dieser Ausschuss wurde hauptsächlich von Umweltschwärmern besetzt, die sich für Übertreibungen bei künftigen Veränderungen engagierten. Ihr Bericht wurde nicht unter Wissenschaftlern oder professionellen Ökonomen in Umlauf gebracht, damit diese ihre Kommentare abgeben. Die überzogenen "Projektionen" wurden vielmehr den Wissenschaftlern der Berichte von 2001 und 2007 vorgegeben, um die "Projektionen dieser Berichte" weiter aufzubauschen.

Ich kann aus persönlicher Erfahrung wiedergeben, wie das geschah. Der Erste Entwurf des 2001er Berichts enthielt einen projizierten größtmöglichen globalen Temperaturanstieg für das Jahr 2100 von 4 ºC. Der nächste Entwurf steigerte dies auf 5,8 ºC, indem er ein neues Szenarium (A1F1) erfand und viele Modelle auch die extremsten benutzte. Die Politiker müssen dieses Vorgehen einfach gefordert haben. Ich habe die Szenarien in meinem Buch kritisiert (Gray 2002) das gleiche haben zwei herausragende Ökonomen (Castles und Henderson 2003) getan.


KLIMAWANDEL 2001: DIE WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGE
Den Bericht von 2001 habe ich detailliert in meinem Buch, "Die TreibhausIllusion: Eine Kritik von Klimawandel 2001" (Gray 2002) diskutiert. Die Kapitel des Berichts lauten wie folgt:
Vorwort
Einführung
Zusammenfassung für Politiker
Technische Zusammenfassung
1. Das Klima-System: Ein Überblick
2. Beobachteter Klimawandel und Veränderlichkeit
3. Der Kohlenstoff-Kreislauf und das atmosphärische Kohlendioxid
4, Atmosphären-Chemie und Treibhausgase
5. Aerosole, ihre direkten und indirekten Auswirkungen
6. Strahlungsantrieb des Klimawandels
7. Physikalische Klima-Prozesse und Rückkopplungen
8. Modell-Bewertung
9. Projektionen künftigen Klimawandels
10. Regionale Klima-Information, Bewertung und Projektionen
11. Änderungen des Meeresspiegels
12. Nachweis des Klimawandels und Zuordnung der Ursachen
13. Entwicklung von Klima-Szenarien
14. Weiterentwicklung unseres Verständnisses

Anhang I Glossar
Anhang II SRES-Tabellen
Anhang III Die Mitwirkenden am Bericht (15, Seiten etwa 750)
Anhang IV Rezensenten des Berichts (11, Seiten ungefähr 550. Ich werde unter "Neu Seeland" geführt)
Anhangs-V Akronyme und Abkürzungen
Anhang VI Maßeinheiten
Anhang VII Einige der in diesem Bericht benutzten chemischen Symbole
Anhang VIII Register

Das "Zusammenfassung für Politiker" "basiert auf einem Entwurf, den über 50 Verfasser vorbereitet haben." Die "Technische Zusammenfassung" hat bestimmte Verfasser und wurde von der Arbeitsgruppe I "akzeptiert" aber nicht "gebilligt". Diesmal gibt es ein Register. Das Kapitel "Beobachtungen" wurde auf die 2. Position vorgerückt und das zum "Strahlungsantrieb" auf die 6. zurückgesetzt, das Übrige bleibt ansonsten unverändert.

KLIMAWANDEL 2007: DIE NATURWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGE
Der vierte große IPCC-Bericht war für das Treffen COP 12 vom 3. - 14. Dezember 2007 in Nusa Dua auf Bali vorbereitet worden. Im Folgenden die Kapitel des Vierten IPCC-Berichts:

Die "Zusammenfassung für Politikmacher" enthält nun eine Liste der "am Entwurf beteiligten Verfasser" und macht es offensichtlich, dass sie das Diktat der ungenannten Regierungsvertreter übernahmen. Die "Technische Zusammenfassung" ist wieder einmal "akzeptiert, aber nicht im Detail gebilligt". Ihre Verfasser sind die gleichen wie die "am Entwurf beteiligten Verfasser" der "Zusammenfassung für Politikmacher".

Die Autoren von Kapitel 1 von "Klimawandel 2001, das Klima-System: Ein Überblick" unterschrieben ihr eigenes Hinrichtungsurteil, als sie schrieben: "Die Tatsache, dass die globale mittlere Temperatur seit Ende des 19. Jahrhunderts zugenommen hat und andere Trends beobachtet worden sind, heißt notwendigerweise nicht, dass anthropogene Auswirkungen auf das Klima festgestellt worden sind. Das Klima hat sich stets und zu allen Zeiten geändert, daher können die beobachteten Änderungen natürliche Art sein".

Diese richtige Feststellung hat zum Austausch dieses Einleitungs-Kapitels in "Klimawandel 2007" durch ein vollkommen umgeschriebenes Kapitel "Historischer Überblick über die Wissenschaft vom Klimawandel" geführt: das eine sehr selektive Geschichte darstellt und die Aktivitäten des IPCC aufbauscht. Eines ihrer Merkmale besteht darin, die Existenz von Messungen der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration von vor 1958 zu unterschlagen. Diese weisen nämlich Schwankungen auf, welche die Berechnungen des "Strahlungsantriebs" in den Kalkulationen des IPCC stören würden.

Die Kapitel sind im Bericht "Klimawandel 2007" nur geringfügig anders als im bisherigen Bericht angeordnet und verbreiten alle die gleiche Botschaft, welche die aufgrund der hier beschriebenen "Verdrehungs-Verfahren" zunehmend düsteren  "Meinungen" aufnötigen. Die wesentlichen Behauptungen "Klimawandel 2007" lauten:  
"Der größte Teil der beobachteten Zunahme der globalen Durchschnitts-Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhundert geht höchstwahrscheinlich auf die beobachtete Zunahme anthropogener Treibhausgas-Konzentrationen" zurück. Dies ist ein Schulbeispiel für das Verfahren, das man durchgängig angewandt hat. Die wichtigsten "beobachteten" Temperaturaufzeichnungen, die mit der Ansicht des Berichts nicht übereinstimmen, stammen seit 1958 von Wetterballons und von den Satelliten, die mit dem Jahr 1978 einsetzen. Diese schloss man von den Betrachtungen aus und wählte sich nur die Messungen aus, die eine Zunahme aufwiesen, nämlich die unzuverlässige globale mittlere Temperaturanomalie an der Erdoberfläche. Selbst diese Messungen zeigen nur ein Auf und Ab, ein Absinken 1950 bis 1976 dann ein Ansteigen bis 1998 und seitdem wieder ein Absinken. Und doch dienen jene voreingenommenen Meinungen als Entschuldigung dafür, die Welt ihrer billigen Energiequelle zu berauben.

Dazu ist dies alles nur "höchstwahrscheinlich" und basiert auf der unbegründeten Meinung von "Experten", die in einem Interessenkonflikt stehen, weil sie dafür bezahlt werden, dass sie dies so sagen. Der Bericht bietet genug Material, damit sich Phantasten davon überzeugen können, dass "die Wissenschaft geregelt" sei, und ausreichende Qualifizierungen, damit der IPCC behaupten könne, er habe niemals gesagt, dies sei sicher gewesen, falls sich schließlich heraus stellen sollte, dass er falsch gelegen hat. Da es in den letzten 8 Jahren keine "globale Erwärmung" gegeben hat, und wir zur Zeit in Neuseeland und anderswo vor Kälte schlottern, wird dies wohl bald der Fall sein.

Dies alles ist ein großartiges Beispiel dafür, was mit Public Relations erreicht werden kann. Doch werden die Konsequenzen, die das für die meisten von uns und für die Wissenschaft hat, bevor das alles als der Betrug auffliegt, nicht in Betracht gezogen.
 
Als Reaktion auf eine Anfrage zum Britischen Gesetz über Informationsfreiheit hat der IPCC alle Kommentare und die Namen der Rezensenten unter http://ipcc-wg1.ucar.edu/wg1-commentFrameset.html veröffentlicht.

John McLean bietet unter http://mclean.ch/climate/IPCC_review_updated_analysis.pdf eine detaillierte Analyse dieser Informationen an. Die "Zusammenfassung für Politikmacher" wurde von Gray (2007) und von McKitrick et al. (2007) kommentiert. Eine Antwort auf den gesamten Bericht hat Fred Singer (2008) vorgelegt.

MEINE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG
Ich war vom ersten Anfang an einer der "Fachrezensenten" des IPCC und habe eine recht große Anzahl von Kommentaren zu den Entwürfen beigesteuert. Kürzlich wurde mitgeteilt, dass ich 1.878 Kommentare zum letzten Entwurf des gegenwärtigen 4. IPCC-Berichts einreicht hatte. Über den gesamten Zeitraum habe ich intensiv die Daten und Verfahren derjenigen untersucht, die an der IPCC Studie in der ganzen Bandbreite mitgewirkt haben. Ich habe eine große Bibliothek an Nachdrucken, Büchern und Kommentaren und habe viele meiner Kommentare in gedruckten Aufsätzen, in einem Buch, und in gelegentlichen Rundschreiben veröffentlicht. Ihre Zahl beläuft sich zur Zeit auf 157.

Ich begann die Arbeit im Vertrauen auf die wissenschaftliche Ethik, nämlich dass Wissenschaftler Fragen ehrlich beantworten und ihre wissenschaftlichen Argumente ausschließlich auf Tatsachen, Logik und gültige wissenschaftlichen und mathematische Prinzipien gründen. Gleich von Anfang an bereiteten mir die Verfahren des IPCC Schwierigkeit. Eindringliche Fragen blieben oft ohne jede Antwort. Kommentare zu den IPCC-Entwürfen wurden ohne Erklärung zurückgewiesen, und Versuche, den Fragen nachzugehen, wurden uneingeschränkt abgewürgt.

Im Lauf der Jahre habe ich mehr über die Daten und Verfahren des IPCC gelernt, ich bin zunehmend auf Widerstand gestoßen, wenn ich Erklärungen anbieten wollte, bis ich schließlich zu dem Schluss gezwungen war, dass die Datenerfassung und wissenschaftlichen Methoden, die der IPCC in beträchtlichen Teilen seiner Arbeit anwandte, fadenscheinig sind. Der Widerstand gegen alle Bemühungen, diese Probleme zu untersuchen und zu diskutieren oder zu korrigieren, hat mich davon überzeugt, dass normale, wissenschaftliche Verfahren nicht nur vom IPCC abgewiesen werden, sondern auch davon, dass diese Praktiken endemisch und vom ersten Anfang an Teil dieser Organisation waren. Ich gehe daher davon aus, dass der IPCC von Grund auf korrupt ist. Das einzige "Reform", die ich mir vorstellen könnte, wäre seine Abschaffung.

Im Teil 4 des Buches gehe ich auf die wissenschaftlichen Veröffentlichungen des IPCC ein und darauf, wie sie benutzt wurden, um die Klimawissenschaft in der Absicht zu verzerren, damit sie die Falschaussage, menschliche Treibhausgas-Emissionen würden das Klima schädigen, aufstellt. In dem Maße, in dem ich die Aufmerksamkeit auf diese offensichtlichen Tatsachen gelenkt habe, wurde ich in den meisten meiner Berufsverbände vor Ort zur "persona non grata", da ich damit die Integrität der mit Preisen ausgezeichneten wissenschaftlichen Führer dieses Wissenchafts-Establishments in Frage stellte.

Ich merkte, dass die Schwelle irgendwie überschritten worden war, als ich die TV-Dokumentation "The Great Global Warming Swindle” (Der große Betrug mit der globalen Erwärmung) in Channel 4 (4. Kanal des Britischen Fernsehens) sah. Ja, wir müssen einsehen: Das ganze Verfahren ist Betrug. Der IPCC hat von Anfang die Lizenz vergeben, alles, welche Methoden auch immer, zu benutzen, um den "Nachweis" zu liefern, dass die Zunahme der Kohlendioxidkonzentration das Klima schädigt, auch wenn "der Beweis" dieser Sache zweifelhafte Daten und das Spiel mit verbreiteten Meinungen statt der Wissenschaft verlangte.
 
Die Entlassung des IPCC in Ungnade ist nicht nur wünschenswert, sondern auch unvermeidlich. Der Grund dafür ist, dass die Welt allmählich merken wird, dass die "Vorhersagen" aus den Kreisen des IPCC, nicht eintreten werden. Das Ausbleiben einer globalen Erwärmung in den letzten 8 Jahren ist nur der Beginn. Über kurz oder lang werden wir alle zu spüren bekommen, dass diese Organisation, und das dahinterstehende Denken, falsch ist. Leider wird - bevor das eintritt - wahrscheinlich wegen des großen Einflusses des IPCC großer wirtschaftlicher Schaden angerichtet.

Quellen und Belege
Castles, I und Henderson, D. 2003: The IPCC Emissions Scenarios: An Economic Statistical Critique. Energy and Environment 14, (2&3) 159-185.
Gray, V R., 1998: The IPCC Scenarios; are they Plausible?, Climate Research 10, 155-162.
Gray, V R., 2002: The Greenhouse Delusion: A Critique of "Climate Change 2001, Multi-Science publishers
Gray, V R., 2007: Climate Change 2007: The Physical Science Basis; Summary for Policymakers, Energy and Environment 18, 433-440.
Houghton, J, T. G. J. Jenkins, und J. J. Ephraums, (Hersg.) 1990: Climate Change: The IPCC Scientific Assessment. Cambridge University Press.
Houghton, J T, B A Callendar, und S K Varney 1992: Climate Change 1992: The Supplementary Report. Cambridge.
Houghton, J T, L G Meira Filho, J Bruce, Hoesing Lee, B A Callandar, E Haites, N Harris und K Maskell. 1994: Radiative Forcing of Climate Change and An Evaluation of the IPCC IS92 Emissions Scenarios. Cambridge.
Houghton, J T., Y Ding, D J Griggs, M Noguer, P J Van der Linden, X Dai, K Maskell, und C A Johnson (Hersg.) 2001. Climate Change 2001: The Scientific Basis. Cambridge.
McKitrick, R, et al. 2007. Independent Summary for Policymakers; IPCC Fourth Assessment Report.
Fraser Institute, Vancouver, BC Canada Nakicenovic, N, & R Swart (Hersg.) 2000: IPCC Special Report: Emissions Scenarios Cambridge University Press.
Pepper, W, Leggett, J, Swart, R, Wasson, J, Edmonds, J, Mintzer, I May 1992: Emissions Scenarios for the IPCC: an Update. Published by the IPCC.
Singer, F.S. 2008: Nature, not Human Activity, Rules the Planet. Heartland Institute, Chicago
Singer, F S. 2008: The 1995 IPCC Report, http://sepp.com
Solomon, S., D Qin, M Manning, M Marquis, K Averyt, M H Tignor, H L Miller, und Z Chin. (Hersg.).
Climate Change 2007: The Physical Science Basis (IPCC), Cambridge University Press 19

ANHANG: IPCC-Leitlinien zur Unsicherheit
Vincent R. Gray, M.A., Ph.D., F.N.Z.I.C. Klimaberater, 75 Silverstream Road, Crofton Downs Wellington 6035, Neuseeland Telefon (FAX) x64 (04) 973539 . E-Mail vinma-ry.gray@paradise.net.nz

27.07.2008