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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche
Energiequelle? 

Haben Sie es
schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2007
hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2008
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophetzeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der Weltklimarat -
wer oder was ist das und welchen Zweck erfüllt er?

Kathedralen des Glaubens

Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Mit Windenergie können
Sie Ihre Heizung
nicht betreiben

Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.

Havarien/Unfälle mit Windrädern in Deutschland und weltweit [*.xls] National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Forum gegen die politische Irrlehre
vom Treibhauseffekt
Das Recht der
Windanlagen
Klimanotizen,
Klimawandel -normal oder nicht?
Volksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer
Windkraftseite
in Kanada

09.10.2008. Fortsetzung im Datum nach oben: >>>hier klicken
Thesen können ihre Kraft erst dann entfalten, Brennholzwenn sie in die Öffentlichkeit gelangen. Also, nichts wie ran an deren Verbreitung! Eine vielzitierte These lautet beispielsweise so: »Anders als bei der Verbrennung von fossilen Energien wird bei der Verbrennung von Holz immer nur soviel Kohlendioxid freigesetzt wie auch bei der natürlichen Zersetzung im Wald entstehen würde«. Verbreitet wird sie vom HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. und nachgeplappert von politischen Parteien und Umweltverbänden. Einer beruft sich hierbei stets auf den anderen oder auf unsere Regierung, welche diesen Unsinn fördert. Denn das von ihr bechlossene "integrierte Energie- und Klimaprogramm" soll die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent senken. Und schon wurde eine weitere Zielkundschaft für ein 'nachhaltiges' Geschäft mit dem Klimaschutz aufgetan. Ist es wirklich nachhaltig? Ein Buchenholzstamm von 10 Länge und einem Meter Durchmesser liefert einen Heizwert von ca. 2.200 kWh und ist rein theoretisch in einem 20 MW-Biokraftwerk innerhalb von 0,9 h energetisch verwertet (verbrannt). Rechnung: 1 Raummeter Buchenholz - luftgetrocknet, ca. 550 kg ~ 0,7 cbm - liefert einen Heizwert von 2.200 kWh.
BUND_Spenden_WerbungNun mag es ja stimmen, daß bei der Verbrennung von Holz immer nur soviel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie bei der natürlichen Zersetzung im Wald entsteht. Doch diese Erkenntnis steht einer Energiegewinnung für Heizung und Strom diametral entgegen. Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt schließlich die Nutzung von regenerierbaren Systemen in der Weise, daß sie in ihren wesentlichen Eigenschaften erhalten bleiben und ihr jeweiliger Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann. Ein per EEG gefördertes Biomassekraftwerk benötigt für einen dauerhaften Betrieb aber auch eine dauerhafte Brennstoffversorgung. Und der o.g. Buchenholzstamm wäre in ca. 1 h verwertet, benötigt aber wesentlich mehr Zeit für sein Wachstum zu der Mächtigeit mit 1 m Stammdurchmesser. Wie lange kann ein Buchenwald in Verbindung mit einem 20 MW-Holzheizkraftwerk überleben?

Der Schwindel mit politisch irreführenden Sprüchen auf die Zukunft hat in unserem Staat Methode. Er dient der gezielten Verdummung zwecks Ausbeutung des Volkes, bzw. der nachhaltigen Geldverteilung von unten nach oben. Der Staat macht es mit seiner Schuldenpolitik auf Generationen voraus vor und die Finanz- und Hypothekenwirtschaftler folgen in einem beispiellos exzessivem Maß diesem Vorbild, bei dem der schnelle Reibach der Dienstleister des Geldes Vorrang vor einer langfristigen Sicherung der volkswirtschaftlichen Zukunft hat. Sein Pendant findet dieser Schwindel in den Versprechungen zum langfristigen Wohlergehen per 'Klimaschutz' für das tumbe Volk mit den schnellen Gewinnen für Wenige - mit Produkten der hochsubventionierten, eigenständig nicht überlebensfähigen EE-Branche. Staatliches Handeln fungiert nur noch als unsichere Hypothek auf eine ferne Zukunft, dann in Abwesenheit der heutigen Entscheidungsträger - deren politische Aufsicht über wirtschaftliches Tun in wichtigen Bereichen bestens funktioniert, diese Hypotheken stetig auf unbestimmte Zeiten zu verlängern. Es geht nur um das liebe Geld und sonst um nichts. Daher benötigen Politiker für ihre Tätigkeiten auch keine fachspezifischen Kenntnisse, nicht einmal dort, wo sie sich als Aufsichträte in Wirtschaftsunternehmen wählen lassen. »Aufsichtsräten von Landesbanken und anderen öffentlichen Instituten fehlt einer Studie zufolge oft die Finanzkompetenz, um die Vorstände angemessen kontrollieren zu können. Dies erkläre zum Teil auch die hohen Verluste dieser Banken im internationalen Finanzgeschäft ... «.
Aufsichtsräte haben wenig Ahnung
WELT ONLINE berichtet von Wissenschaftlern, welche die Lebensläufe von 420 Bankaufsehern ausgewertet haben und nun eine Strukurreform fordern. Diese wäre in anderen Bereichen ebenfalls notwendig - auch in der Energiepolitik. In vielen Stadtwerken sitzen Politiker als Aufsichtsräte, welche aus parteitaktischen und nicht aus fachlichen Gründen diese Posten innehaben.  

Investitionen in Wind- und Solarpapiere sind Hypotheken auf die Zukunft. Versprechungen der Politik und den von ihr geförderten Unternehmen sowie der Glauben an den langfristigen Gewinn der Investoren dürften sich hierbei wohl die Waage halten. Und schon brummt das Geschäft - abgewickelt über die bekannten Dienstleister des Geldes. Wie hauptsächlich von der KfW Bankengruppe, welche sich erst neulich den Ruf als dümmste Bank Deutschlands auf der BILD-Titelseite erworben hatte. Und wer sitzt bei der KfW im Aufsichtsrat? Laut
Focus.de/finanzen die Elite der deutschen Politiker! Fachlich unbedarft benötigen sie für ihre Entscheidungen daher kein wissenschaftliches sondern ein demokratisch erworbenes Mehrheitswissen und sind deshalb selber Schuld an der globalen Misere der gegenwärtigen wirtschaftlich-politischen Instabilität. 
Nun stellt sich auch die Frage nach dem 'Klimaschutz' mit dem die Wind- und Solarpapiere angepriesen werden. Bekommen wir zum Bankencrash nun auch den Klimascrash? Wird das Klima jetzt auch vermehrt Schaden nehmen, wenn niemand mehr in die EE-Hypotheken der Zukunft investiert oder wird es trotzdem einfach überleben? Die ersten Warnungen sind unterwegs:
Kreditkrise bedroht Projekte der US-Wind-Energie oder hier in holperiger Google-Übersetzung
Zudem wissen wir bereits aus den Nachrichten, daß Schott-Solar wegen der globalen Finanzkrise
aktuell den Börsengang bis auf Weiteres verschoben hat. Dies sollte den Politikern als wichtiges Indiz angezeigt sein. Denn die Solarbranche hat mit dem geringsten Stromertrag den höchsten Finanzbedarf. 
  
06.10.2008 
Saturday Oct 4th, in Paris, 2.000 to 3.000 people coming from France and various European countries demonstrated peacefully against windfarms. Antoine Waechter was among them. Green candidate in the 1988 French presidential election, Mr Waechter subsequently split from the Greens to found the Independent Ecological Movement. He is shown on the picture reading my placard. To the right of the picture, the mayor of a village in France whose inhabitants ALL decided to sell their houses when a windfarm project was announced in the vicinity. If you wish to know more about the Village for Sale, please advise.
 
We received over one hundred messages of support coming from all over the world, including Australia, New Zealand, the US, Canada, Puerto Rico, Ecuador, South Africa, Japan and Slovenia. See: http://collectif.4.octobre.free.fr/ The demonstration and conference was backed by 176 associations and federations:
http://collectif.4.octobre.free.fr/

An international platform against windfarms was founded the same day, as follows: Demonstration gegen Windkraftanlagen am 4.10.2008 in Paris

Press release: Paris, Saturday Oct. 4th 2008
Founding of the European Platform Against Windfarms (EPAW).

In Paris today, on the occasion of the international demonstration against wind farms, German, Belgian, Spanish and French federations and associations have founded the European Platform Against Windfarms (EPAW).

This project has received the support of colleagues from 16 countries representing several hundred federations and associations.

The founding members of this platform have agreed to make the following declaration:
1) Ecological deception and financial scandal. It has now been proved that industrial windpower does not reduce CO2 emissions and therefore does not contribute to the fight against global warming. This is principally due to the intermittent and uncontrollable nature of wind, which makes it necessary to rely on the back-up of polluting fossil-fuels power stations, 24 hours a day.
 
Industrial windpower is subsidized by the taxpayer-consumer. In France for example, if the national plan is realized (12.500 wind turbines!) this burden will amount to 2,5 billion Euros annually. In Germany, it is already costing 4 billion Euros a year. At a time when Europe is facing a deep economic crisis, it is not acceptable that the standard of living of Europeans be further reduced in favour of businessmen whose objective seems to be maximizing profits whatever the consequences. Industrial windfarms are a threat to the environment. Landscapes, the natural and cultural heritage, wildlife, quality of life, the security and health of Europeans are in danger!                         Abbildung: Mark Duchamp, weltweit renommierter Vogelschützer,  in Aktion

2) The demands made by EPAW: an immediate moratorium and more transparency. The platform demands an immediate moratorium with the suspension of all windfarm projects, approved or not. The platform demands that be assessed, under the control of an independent body, the objective and undisputable effects of wind farms from an energetical, ecological and social point of view - respectively. The platform finally demands that the guaranteed pricing of wind-produced electricity be made the object of both a public and a parliamentary debate, at national and european levels.
Signed by:
European Associations and Federations participating in the reunion of October 4th 2008
Spain: Iberica 2000
Belgica: Vent Contraire, Vent de Raison
France: FED: Fédération Environnement Durable (Fédération nationale),
France: FNASSEM - Fédération Nationale des Associations de Sauvegarde ses Sites et Monuments
Germany: BLS (Bundesverband Landschaftsschutz - landscape protection, federation of 800 local committees),
Germany: NAEB (Nationale Anti EEG Bewegung - against windfarms).
 
05.10.2008
In diesen Tagen wurden die Rotorblätter am Windrad auf dem Müllberg in Fröttmaning erneuert. Dieses Windrad hätte sich in den letzten Jahren zu einem Wahrzeichen der bayerischen Metropole entwickelt und in knapp 70.000 Betriebsstunden etwa 20 Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugt und 1.000 Münchner Haushalte mit Elektrizität versorgt. Das berichtet aktuell die Sonnenseite von Dr. Franz Alt. Worüber berichtet die Seite nicht? Über den schlechten Wirkungsgrad und die miserable Auslastung dieser Windmühle. Die errechnet sich aus den 20 Mill. kWh / 70.000 h = 285,71 kW durchschnittliche Einspeiseleistung. Bezogen auf die installierte Leistung von 1.500 kW ergibt sich eine mittlere Auslastung von 19% - seit ihrer Inbetriebnahme am 10. Mai 1999. Welches Immobilienmanagement kann sich eine derart geringe Auslastung für einen gleichhohen Büroturm erlauben? Doch EE-Stromfabriken dürfen das. Auf Kosten der Allgemeinheit eben.

Den Gesamtwirkungsgrad listet die Betreiberin der Anlage,
die Stadtwerke München, auf ihrer Webseite mit maximal 42% auf. Da ist es schon erstaunlich, daß Reinhard Bütikofer von den Bundesgrünen bei der Diskussion um das Kohlekraftwerk Moorburg einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 58 Prozent für neue Kraftwerke gesetzlich festlegen will (DIE WELT, 04.10.2008). Wie er diesen Wert wohl ermittelt hat? Interessanterweise läßt er nicht wissen, welche bezahlbare Technik dafür zugrunde zu legen sei. Diverse Politiker sind eben stets die besseren Ingenieure!

Zurück zum Windspargel auf dem Müllberg in Fröttmaning mit seinen beeindruckenden technischen Daten: Fundament ca. 700 t - Turm ca. 127 t - Maschinengondel ca. 14 t (ohne Rotor, ohne Generator) - Rotor ca. 71 t (mit Nabe und Generator) - Trafostation - 10 kV-Schaltanlage - Dreifeldrige SF6-Schaltanlage - Transformator 1,6 MVA-Öltransformator. Nun mußten bereits die 30,8 m langen Rotorflügel erneuert werden - obwohl sie über die Jahre doch nur zu 19% ausgelastet waren. 20 Mill. Kilowattstunden elektrischen Strom haben sie erwirtschaftet. Aber was ist mit den Ressourcen, welche für die Planung, den Bau, die Errichtung, die Wartung etc. aufgewendet wurden - Zement und Eisen für das Fundament, Stahl für den Turm und die Gondel, den Verbundwerkstoffen für den Rotor, Elektrostahl, Kupfer, Aluminium und andere Metalle für die Elektrik, Öl für den Transformator etc. etc. Wurden all diese Rohstoffe und Materialien auch über den produzierten Windstrom 'zurückgeliefert'?

In Deutschland stehen 20.000 dieser Giganten. Und die kleineren davon sollen durch größere per Repowering ersetzt werden. Das macht dann Sinn, wenn eine alte Technik mit mangelnden Wirkungsgraden durch eine bessere ersetzt wird. Und dafür haben wir in Deutschland ein riesiges Potential - die herkömmlichen Wärmekraftwerke aller Art. Weshalb müssen nun gerade die wenige Jahre alten Windkraftanlagen ersetzt werden? Eine neue Windkraftanlage muß laut Vorgabe dann mindestens die doppelte Leistung der ersetzten Anlage erreichen. Haben alle die vielen dezentralen Stromerzeuger wenigstens das geleistet, was ihnen auferlegt worden ist - das globale Klima zu schützen? Oder lesen wir täglich von weltweit zunehmenden Unwettermeldungen, Klima-Abnormalitäten, Überschwemmungen und Eisschmelzen? Dr. Franz Alt berichtet auf seiner Webseite, daß die reparaturanfällige Windanlage auf dem Münchener Müllberg 1.000 Münchener Haushalte mit Elektrizität beliefern würde. Das ist eine der üblichen Irreführungen. Windkraftanlagen beliefern das allgemeine Netz - hier das Versorgungsnetz der Stadt München - und keinen einzigen Haushalt. Kein einziger würde sich mit Strom allein aus der fluktuierenden Windleistung zufrieden geben. Auch Dr. Franz Alt nicht. Oder verläßt er sich etwa ganz allein auf seine Solarstromanlage? Haushalte und alle anderen Verbraucher beziehen ihren Strom aus einem Pool, in den - auch in der Zukunft - der gesamte Kraftwerkemix einspeist. Sinnvollerweise sollten darin dann stets und bedarfsgerecht vorrangig nur jene Kraftwerke einspeisen, welche momentan den preisgünstigsten Strom liefern. Aus Verbrauchersicht.

Daß das so nicht sein oder bleiben darf, dafür hat wieder einmal unsere Politik gesorgt. Entsprechend den neuen EEG-Regeln sollen ab Anfang nächsten Jahres im Rahmen des Einspeisemanagements von Windkraftanlagen nicht abgenommene Energiemengen vom Netzbetreiber in Form einer finanziellen Erstattung an die Windkraftbetreiber ausgeglichen werden - natürlich auf den Verbraucher umzulegen. Zudem sind Windenergieanlagen aufgrund ihres Netzstörungspotentials nicht wie bisher vorrangig, sondern bei auftretenden, kritischen Windleistungen dann erst nachrangig abzuregeln. Ebenso werden die Netzbetreiber ausdrücklich nicht nur zum Netzausbau sondern auch zur Optimierung und Verstärkung vorhandener Netze verpflichtet. Ergo werden wir in Zukunft kein für den Verbraucher optimiertes
Versorgungsnetz, sondern ein Einspeisenetz für Erzeuger haben. Natürlich alles auf Verbrauchers Kosten. 

Nochmal zurück zu dem Windrad auf dem Müllberg in Fröttmaning: Nachts wird der Windspargel wie ein Baudenkmal angestrahlt. Wieviel Haushalte weniger werden dadurch von der Windkraftanlage beliefert? Macht ja nichts. Windstrom ist ja CO2-frei. Daher kann man ihn auch 'klimaschützend' verplempern. Je mehr, desto klimafreundlicher.  
 
04.10.2008 
Die Gemeinde Weinbach (Kreis Limburg-Weilburg) hat vor dem VG Wiesbaden einen Prozeß gegen das Regierungspräsidium Gießen gewonnen. Das Regierungspräsidium hatte drei 150 m hohe Windkraftanlagen genehmigt und der Gemeinde "Verhinderungsplanung" vorgeworfen, da sie nur 100 m Höhe zulassen wollte. Das Urteil stärkt die Planungshoheit der Gemeinden, denen durch die Privilegierung von WKA dieses Recht beschnitten wurde.

 Zur sozialen Verantwortung des Staates gehört der Schutz vor Gefahren für die Gesundheit. Im Hinblick auf den Schutz vor Lärmimmissionen sehen sich Verwaltung
und Rechtsprechung einer neuen Herausforderung gegenüber. Sie ist mit dem Begriff Infraschall verbunden und wird zunehmend im Zusammenhang mit den zahlreichen Windkraftanlagen diskutiert, die in der Nähe von Wohngebieten errichtet worden sind. Windkraftanlagen erzeugen unzweifelhaft Infraschall...
Windkraftanlagen und Infraschall - die ungeliebte Diskussion

Prof. Dr. Erwin Quambusch, Jurist und Martin Lauffer für die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge, lassen nicht locker. Im Gegensatz zu den Äußerungen von Behörden und den Anlagenbetreibern nahestehenden Institutionen, vertreten sie nIcht die Ansicht, Infraschall sei völlig harmlos. Sie verweisen, wie eine zunehmende Anzahl von Wissenschaftlern, auf die gesundheitliche Gefährlichkeit des Infraschalls. Die Gefahr stelle sich inzwischen als so hinreichend wahrscheinlich dar, daß an die Stelle der bisher gepflegten Ignoranz staatliche Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Gefahrenvorsorge treten müssen. Solange und soweit die Gesundheitsgefahren nicht durch technische oder ähnliche Vorkehrungen abgewehrt werden, können die Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen nur dann zulässig sein, wenn diese außerhalb der Sichtweite zu Wohngebieten liegen. 
 
03.10.2008 
Eine Gemeinde kann ihr Einvernehmen mit dem Bau einer Windenergieanlage und anderer bevorzugt im Außenbereich zulässigen (Bau-)Vorhaben wegen entgegenstehender Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege wirksam verweigern.
Artenschutz contra Windenergie
Funktion der Mitwirkung der Gemeinde im Baugenehmigungsverfahren - Die Gemeinde als "Wächter des Naturschutzes" - Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege contra Windkraftanlage - Artenschutz auch außerhalb Europäischer Vogelschutzgebiete - Artenschutz als Hindernis für Windkraftanlage - Schutzmaßnahmen für den Rotmilan - Besonders geschützte Arten - Intensität des Schutzes des Lebensraumes - Kriterien der gebotenen Abwägung - Dichte der Brutplätze - Windkraftanlagen als artspezifische Gefahrenquelle für den Rotmilan - Gewicht des Artenschutzes im Landschaftsraum - Qualitative Einschränkung des Lebensraums - Bedeutung des Schutzes des Rotmilan in der Abwägung.
Fazit: Das Urteil ist eine erfreuliche Stärkung des Naturschutzes gegenüber solchen im baulichen Außenbereich privilegierten Nutzungen.

Die WirtschaftsVereinigung Metalle (WVM) vertritt die wirtschaftspolitischen Anliegen der Nichteisen(NE)-Metallindustrie mit 625 Unternehmen und ca. 111.000 Beschäftigten. Im Jahre 2007 erwirtschaftete die Branche nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von insgesamt 46,4 Milliarden Euro. Nun warnt sie vor drastisch steigenden Stromkosten.
Erneuerbare Energien verursachen indirekte Kosten in Milliardenhöhe
Gesetzliche Regelungen zum Schutz stromintensiver Unternehmen würden ins Leere laufen und die Novelle des EEG sieht im Jahr 2009 durchschnittlich eine starke Anhebung der Vergütungssätze vor. Neben den direkten Kosten sei in den kommenden Jahren ein erheblicher Anstieg der indirekten Kosten im Zusammenhang mit dem Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erwarten. Der Wirtschaftsverband beruft sich hierbei auf eine wissenschaftliche Studie von Prof. Dr. Georg Erdmann aus dem Fachgebiet "Technische Energiesystem" an der Technischen Universität in Berlin.

Die indirekten Kosten der EEG-Förderung
Mit 117,- Euro/MWh kostet EEG-Strom derzeit etwa das Doppelte des Großhandelspreises für 2008. Bei einer erwarteten EEG-Quote von rund 17 Prozent für die nicht privilegieren Stromkunden bedeutet dies aktuell eine Mehrbelastung von rund 1 Cent/kWh oder kumuliert für das Jahr 2008 rund 4,2 Milliarden Euro. Zu diesen direkten Kosten addieren sich die mit dem EEG verbundenen indirekten Belastungen für  Vorraussehbare EEG-Kosten bis 2020
  • die Netzanschlußkosten von Offshore-Windparks, 
  • die zusätzlichen Netzausbaukosten.
  • die vermehrten Leitungsverluste.
  • den zusätzlichen Bedarf an Regel- und Ausgleichsenergie,
  • die nicht-kosteneffiziente Auslastung bestehender Kraftwerke,
  • die mit der Wälzung der EEG-Einspeisungen verbundenen Transaktionskosten.
Dem Gutachten des Fachgebiets Energiesysteme der TU Berlin zufolge betrugen diese indirekten Kosten im Jahr 2006 bereits mindestens 445 Mio. Euro. ...

Zum Inhalt des Gutachtens: 
  • Voraussehbare Entwicklung der EEG-Mengen bis 2020
  • Indirekte EEG-Kosten im Bereich der Netzinvestitionen
  • Kosten für Veredelungs- und Reserveenergie als Folge des EEG
  • Merit-Order-Effekt
Ob sich unsere Politiker von dieser dargestellten Entwicklung beeindrucken lassen?
Das technisch-wissenschaftliche Gutachten der Berliner Universität über die steigenden EEG-Kosten widerlegt zugleich die Behauptung des Bundesverband WindEnergie (BWE) samt dessen zahlreichen Nachplapplern á la Dr. Franz Alt über ihre Kosten auf seiner Sonnenseite, wonach in 2007 die Windenergie Stromverbraucher um zwei Milliarden Euro entlasten würde.

In Darmstadt stellt die Papierfabrik Heil ihren Betrieb ein - das meldet das Darmstädter Echo in seiner aktuellen Druckausgabe. Betroffen seien 58 Mitarbeiter. Die Belegschaft habe sich zur Darmstädter Arbeitsagentur begeben und der Betrieb würde in den folgenden Wochen abgewickelt. ... Das 1870 gegründete Unternehmen hat Rohpapiere für Wellpappenhersteller produziert. Weitere Angebote und Leistungen der Firma Papierfabrik Heil GmbH aus Darmstadt stammen aus dem Bereich Altpapierentsorgung. Dringender Investitionsbedarf und stark steigende Energiekosten hätten das Unternehmen letztendlich finanziell überfordert - so der Bezirksleiter der Industrie Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie in Darmstadt.

Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze - rund 236.000 seien es im Jahr 2006 gewesen und der Boom würde anhalten. Dazu Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in der PM Nr. 245/07 aus Berlin vom 17.09.2007: »Der konsequente Ausbau der erneuerbaren Energien ist nicht nur umwelt- und klimapolitisch geboten, sondern auch gut für Innovation, Wachstum und Beschäftigung in Deutschland. Dies belegt die jetzt vorgelegte Untersuchung eindrucksvoll. Das Ende August beschlossene Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung enthält ambitionierte Ziele für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien auf allen Gebieten - also im Strom-, Wärme- und Treibstoffsektor. Damit schaffen wir nicht zuletzt auch den notwendigen Rahmen dafür, das der 'Jobmotor Erneuerbare' weiterhin rund laufen wird«.

Anmerkung: Der technische Ausbau zur Gewinnung von regenerativen Energien schafft Arbeitsplätze - ohne Zweifel. Ein Beispiel hierzu: die immer ausgedehnteren Solarplattenanlagen zur Stromgewinnung müssen gereinigt werden. Natürlich ökologisch!
Photovoltaik- und Solaranlagen ökologisch reinigen
Das Internetportal Stromtip.de berichtet darüber. »Eine spezielle Reinigung der Photovoltaik- und Solaranlagen sei notwendig, da Wind und Regenwasser nur einen Teil der Verschmutzung abspülen, dabei aber wiederum neue Partikel auftragen. So entsteht eine dauerhafte Ablagerung. Auch die angebliche Selbstreinigung der Anlagen funktioniert ohne zusätzliche Pflege nicht ausreichend«. Und mit ein bißchen Recherche findet man auch den Anbieter dieser Leistung: Solarreinigung.com, ein Unternehmen für die fachgerechte Reinigung von Photovoltaik- und Solaranlagen.
Aber wie sieht es mit der öko-energetischen Bilanz aus, wenn Beschäftigte aus dem EE-Bereich mit ihren Fahrzeugen bundesweit unterwegs sind? Läßt sich produzierter Solarstrom einfach gegen verbrauchten Diesel- oder Benzintreibstoff aufrechnen? Wieviel CO2 emittieren derartige Dienstleistungsunternehmen und wieviel Treibstoff benötigen die mittels EE-Anlagen geschaffenen Arbeitsplätze? Oder fahren diese Leute mit Solarstromautos übers Land?  Und wie sieht es mit dem Industriestandort Deutschland aus, wenn Produktionsbetriebe wegen hohen Energiekosten schließen? Werden wir ein Land der Dienstleistungen und Call-Center, wobei jeder den anderen berät, ihm CO2-frei die Haare schneidet, die Füße pflegt oder den Koffer trägt und überlassen die Warenproduktion den fernöstlichen Ländern?

Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze - und wie ist das mit dem umwelt- und klimapolitisch gepriesenen CO2-Emissionshandel? Bekanntlich war immer schon im Handel der größere Verdienst - eine alte Volksweisheit. Man denke an die 6.000 km lange Seidenstraße zwischen China und dem alten Rom. In der EU funktioniert dies wie folgt: den Betrieben in der Stromerzeugung werden kostenlose CO2-Emissionszertifikate zugeteilt. Diese werden nun - je nach Angebot und Nachfrage -  pro Tonne CO2 wie Wertpapiere auf dem Markt gehandelt. Andererseits kann beispielsweise ein Zementwerk seine CO2-Zertifikate verkaufen und ein Werk mit 100 Mitarbeitern schließen. Unter guten Umständen läßt sich damit ein Millionenerlös erzielen. Der gleiche Konzern errichtet dann in einem der Ost-EU-Staaten ein neues Zementwerk. Für die Schaffung der dortigen Arbeitsplätze wird er durch Fördermittel der EU unterstützt. Das Ergebnis ist, daß die Zulieferung für Zement nach Deutschland aus einer anderen, weit entfernten Region erfolgt - mit CO2-Emissionen durch vermehrten LKW-Verkehr und somit auch weiterer Lärm.

Unabhängig davon, wie man über Herbert Gruhl, Mitbegründer der bundesweiten Umweltbewegung, denkt: Das scheinbar ausweglose Dilemma, in dem wir (bzw. die Politik) uns befinden, beschrieb er schon 1982 doch sehr treffend: »Wenn nun eine Regierung den heroischen Versuch einer grundsätzlichen Änderung machen würde, wie müßte der aussehen? Sie müßte als erstes eingestehen, daß sie sich völlig geirrt habe - ab jetzt sei das Gegenteil richtig! Das tut kein normaler Politiker. Zugeben, daß man sich geirrt habe? Was soll da der Wähler von uns denken? Und die Politiker haben ja so recht mit ihrem Einwand; denn der Wähler will nur Politiker, die sich niemals irren! Also muß das Falsche weiterhin mit allen Mitteln der Propaganda (und die sind nicht gering) für das Richtige ausgerufen werden - bis die Fakten den Zusammenbruch besorgen«. Aus "Das irdische Gleichgewicht".

Der Standort Almsee spielt bei der Planung für Windkraftanlagen keine weitere Rolle. Weil dort zahlreiche Bürger durch die vorgesehenen 200 Meter hohen Anlagen beeinträchtigt wären, will eine breite Ratsmehrheit dort kein Planverfahren einleiten, um die mögliche Eignung planungsrechtlich prüfen zu lassen. Nur sechs der 34 Ratsmitglieder stimmten für die Einleitung eines Planverfahrens. "Wenn die Abstände nicht stimmen, kann man nicht bauen", fasste Ratsvorsitzender Karl-Heinz Funke (SPD) die Meinung der SPD zusammen ....
Kein weiteres Windkraftwerk in Almsee
Bürgerprotest macht sich Luft...

Anmerkung: Es gibt noch 'gewichtige' SPD-Genossen, welche die rotierenden Riesenmonster nicht mögen. »Das ist volkswirtschaftlicher Unsinn, so Funke, da geht es ums Geschäft, und das auf die Kosten der Menschen«. Ob solche Erkenntnisse auch bis zur hessischen SPD vordringen? Dort wollen die SPD-Frau Andrea Ypsilanti und ihr designierter Wirtschaftsminister Dr. Hermann Scheer Bundesfernstraßen und Eisenbahnlinien mit Windkraftanlagen beglücken. Die dürfen neuerdings gemäß einen aktuellem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster (OVG Münster) vom 28.08.2008 - Az. 8 A 2138/06 - mit ihren Flügelspitzen bis zu 20 m Abstand von Landstraßen haben. Dazu stelle man sich einmal den Blick von den Odenwaldausläufern runter in die Oberrheinebene von Frankfurt bis Mannheim mit ihren Verkehrswegen Eisenbahn, A 5, A 67, B 9, B 3 und vielen anderen Landstraßen vor. Wie sie Sache derzeit aussieht, wird uns dieser Horror nicht erspart bleiben. Denn die hessische SPD möchte ihre derzeitige Vorsitzende mit Hilfe der Linken zur Regierungschefin machen.
Ypsilanti bringt Genossen auf Linie
SPD IN HESSEN - SPIEGEL online, 04.10.2008.
    
30.09.2008 
Ein möglicher Regierungswechsel rückt in Hessen näher: Die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti hat eine Probeabstimmung in der SPD-Landtagsfraktion bestanden. Die Grünen unterstützen sie ebenfalls anläßlich einer Probeabstimmung - und auch die Linksfraktion stimmte geschlossen für Ypsilanti. So aktuell das Handelsblatt.
Signal der Geschlossenheit?
41 von 42 SPD-Landtagsabgeordnete wollen in einer Koalition mit den Linken und den Grünen die hessische Regierung bilden. Für eine "Energiewende weg von der Atomkraft und hin zu erneuerbaren Energien".

Ein Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien soll die Wende bringen. Wer benötigt Gesetze für den Vorrang bestimmter Sachen und Verhaltensmuster? Ideologen. In der Ideologie wird an die Stelle einer kritischen Objektivität ein als unwiderlegbar behaupteter, den objektiv beobachtbaren Tatsachen zuwiderlaufender Wert- und Wahrheitsmaßstab gesetzt - hier: Wind-, Solar- und Biomassekraftwerke sollen einen ökologischen 'Energiemix' produzieren und auf diese Weise Kernkraftwerke (in Hessen das KKW Biblis) ersetzen. Weshalb kann dieser Wunschtraum vieler Menschen aus technischen Gründen nicht in Erfüllung gehen? Weil die EE-Kraftwerke aus ökologischen Gründen keinen Energiemix produzieren können. Sie müßten nämlich alle gleichzeitig und zudem bedarfsgerecht die benötigte Verbraucherleistung in das Netz einspeisen. Wind und Sonne sind von Natur aus Antagonisten und fallen generell aus physikalisch-ökologischen Gründen dafür aus. Bei heftigem Wind über eine Fläche scheint zu wenig oder keine Sonne. Also gibt es dann auch keinen elektrischen Strommix aus Wind- und Solarenergie. Umgekehrt verhält es sich bei Schönwetterlagen. Heftige Winde gehören nicht dazu. Biomasse-Kraftwerke wären als Lieferanten für bedarfsgerechten Strom brauchbar. Sie sind aber - nicht anders als herkömmliche Kraftwerke - ebenfalls Wärmekraftwerke und müßten deren elektrische Dauerleistung übernehmen. Denn nur mit ihnen gibt es auch eine stabile Verbraucherspannung. Sie wissen ja, jede Lampe, jedes elektrische Gerät benötigt eine feste Netztspannung (z.B. 230 Volt), damit es überhaupt funktioniert. Biblis A und B haben zusammen 2.550 MW Bruttoleistung, welche daher mittels Biomassekraftwerken ersetzt werden müßte. Biomasse entstammt der Erdoberfläche und muß auf großen Flächen angebaut, geerntet und energetisch verwertet - verbrannt - werden. In einem 20 MW-Biomassekraftwerk ist beispielsweise ein 10 m langer Baum mit 1 m Durchmesser innerhalb von 45 min verwertet. Zum Nachwachsen benötigt er 100 Jahre. Rein theoretisch ließen sich Biblis A und B mit ca. 125 solcher Kraftwerke ersetzen. Aber wie lange. So mancher Stadtwald wäre schnell dem Erdboden gleich gemacht. Ergo: Wer Kernkraftwerke nicht mag, muß sich mit Kohlekraftwerke anfreunden. Nur sie haben das geeignete und relativ schnell umsetzbare Substitutionspotential.  

Der Gesetzentwurf der hessischen SPD-Fraktion für den Vorrang erneuerbarer Energien macht es für Fachleute deutlich: Der Begriff Leistung kommt darin nicht vor. Und schon weiß jeder Elektriker, der sich mit dieser Materie befaßt, daß es nach dem Willen der SPD-Fraktion so nicht funktionieren kann. 'Energie' als Wort(fragment) findet sich dagegen 84 Mal und 'erneuerbar' 36 Mal in dem elfseitigen PDF-Dokument. Aber für technische Probleme interessieren sich die Autoren nicht. Ihnen geht es schlicht darum, die Vorschriften der Landesplanung so zu gestalten, daß die Nutzung erneuerbarer Energien zum vorrangigen öffentlichen Belang wird. Konflikte mit anderen Interessen und Rechtsgütern sollen danach in der Regel zugunsten der erneuerbaren Energien entschieden werden. Irgendwie dürfte diese Absicht an Ideologien der Vergangenheit erinnern: a) an den Nationalsozialismus und b) an den Kommunismus des vergangenen Jahrhunderts. Andere Interessen und Rechtsgüter wurden gnadenlos verfolgt oder enteignet. Aus Bayern wird bereits mitgeteilt, daß Dr. Hermann Scheer, designierter Wirtschaftsminister unter Andrea Ypsilanti, sein Energiekonzept für Bayern und ganz Deutschland preist. Inzwischen gibt es eine Synopse für ein Hessisches Landesplanungsgesetz in dem der Vorrang für erneuerbare Energien festgeschrieben werden soll. Unter anderem soll es auch der »Dezentralisierung der Energieerzeugung und damit der Förderung regionaler und kommunaler Wirtschaftsentwicklung sowie insgesamt der dauerhaften Sicherung einer ausreichenden und preisgünstigen Energieversorgung« dienen. Mit ihrer Dezentralisierungssuggestion widerspricht die Hessen-SPD allen Bemühungen um den Ausbau der Windkraft in Ost- und Nordsee - der größten zentralisierten Einspeisung aller Zeiten in Deutschland samt dem dafür notwendigen Leitungsbau in die Ballungsräume.

Für die Nutzung der Windenergie soll zum Hessichen Energiegesetz der Paragraph 12 wie folgt hinzukommen:
(1) Die gemeindliche Bauleitplanung hat durch entsprechende Ausweisung in Flächennutzungs- und Bebauungsplänen dafür Sorge zu tragen, dass in Anpassung an die örtliche Situation Vorranggebiete für die Windenergienutzung nach § 9 Abs. 4a des Hessischen Landesplanungsgesetzes bestmöglich genutzt werden.

(2) Bei der Höhenbegrenzung von Windkraftanlagen obliegen der kommunalen Selbstverwaltung gemäß ihrer Kompetenzen nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Baugesetzbuch in Verbindung mit § 16 der Baunutzungsverordnung sämtliche Entscheidungen, die jeweils auf den Einzelfall bezogen sein müssen.

(3) Bei der Ausweisung von Vorranggebieten in den Raumordnungsplänen sollen die Empfehlungen der kreisfreien Städte und der Gemeinden berücksichtigt werden.

In der Hessen-SPD gibt es auf Kreis- und Ortsebene aber auch gewichtige Stimmen gegen die Landschaftsverschandelung mittels riesigen Windkraftanlagen. Hier eine kleine Auswahl von Aussagen in der Vergangenheit.
SPD-Stimmen aus Hessen zur Windkraft
Schau'n mer mal... wie es weiter geht. Immerhin hat Andrea Ypsilanti ihr Wahlversprechen (keine Zusammmenarbeit mit den Linken) gegenüber den Wählerinnen und Wählern gebrochen. Weshalb sollte da ein Abgeordneter der SPD sein Wahlversprechen aus der Probeabstimmung gegenüber Ypsilanti nicht auch brechen können?
 
29.09.2008 
Die Speicherung klimaschädlicher Abgase aus Kohlekraftwerken benötigt eine milliardenschwere Anschubfinanzierung aus der Staatskasse. Jedes einzelne Versuchsvorhaben werde eine Finanzierungslücke von 500 Millionen bis 1,1 Milliarden Euro haben, erklärten Analysten der Unternehmensberatungsgesellschaft McKinsey bei der Vorlage einer Studie....
Saubere Kohlemeiler kommen teuer zu stehen
Der liberale Europa-Abgeordnete Chris Davies bezifferte die nötige Staatsbeihilfe auf rund zehn Milliarden Euro. ... Sequestrierung des CO2 kommt zwei- bis dreifach teurer als ein normales Kraftwerk...
Frankfurter Rundschau vom 23.09.2008.

Anmerkung: Nicht nur CO2-Speicher der bei einem verstärkten Windkraftausbau unvermeidlichen Kohlekraftwerke sonden auch die bereits vielfach propagierten Preßluftkavernen - genutzt als 'Stromspeicher'
zum Ausgleich fluktuierender Windleistungen - werden ihr 'Schärflein' zur Verteuerung des elektrischen Stromes beitragen. Der energiepolitisch-volkswirtschaftliche Schwachsinn nimmt Formen an! Aus Gründen eines imaginären 'Klimaschutzes'. Technisch ist alles möglich, aber auch finanziell?

Angst vor der Klimakatastrophe oder Angst vor CO2-Speichern im Untergrund - was ist Ihnen lieber.
Die SPD hat Angst vor CO2-Speichern unter der Geest
»RWE hat Schleswig-Holstein aufs Korn genommen: Auf dem Geestrücken, im südlichen Ostholstein und im Nationalpark Wattenmeer untersucht der Energieriese aus Nordrhein-Westfalen, ob sich der Untergrund dafür eignet, das in der Erdatmosphäre unerwünschte Treibhausgas CO2 zu lagern..«. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 27.09.2008.

Die Diskussion rückt näher. Und die CDU in Schleswig-Holstein will sich erst einmal schlau machen. Dazu hat sie heutzutage großartige Möglichkeiten - das Internet. Wie unter bestimmten Umständen unterirdisch, unter hohem Druck gelagerte Gase reagieren können, beschreibt z.B. die ZEIT ONLINE in einem Beitrag von 2006 oder auch SPIEGEL ONLINE in seiner Wissenschaftsrubrik, aber auch viele andere Publikationen (Google-Suche: Kamerun +Kohlendioxid). Am Nyos-See hat es 1986 viele Tote, nicht nur unter Menschen, sondern auch unter der Tierwelt gegeben. 
 
28.09.2008 
Zweite französische Großdemonstration gegen Windkraft -  Aufruf an alle europäischen und weltweiten Vereine.
Paris, 4. Oktober 2008: Die französischen Vereine und Verbände mobilisieren sich, um zum zweiten Male gegen eine Gesetzesvorlage zu demonstrieren, die eine massenweise Entfaltung industrieller Windkraftanlagen im ganzen Land anstrebt.

Am 6. Oktober 2007 waren über 1.500 französische BürgerInnen (Mitglieder von Landesverbänden und lokalen Vereinen), die von Gemeinderatsmitgliedern, Abgeordneten usw. begleitet wurden, aus ganz Frankreich gekommen, um gegen die ungerechtfertigte, skandalöse industrielle Windkraft zu demonstrieren.

Eine Abordnung, die vom Umweltministerium empfangen worden ist, hat ihre Forderungen vorgetragen: Bis heute hat der Staat trotz seiner Versprechungen seine Verpflichtungen immer noch nicht eingehalten.

Ein Jahr später läuft dieses wahnsinnige, von der Windkraftlobby angestiftete Programm Gefahr, den Grundregeln jeglicher Demokratie zum Trotz verabschiedet zu werden. Das Gesetz des Grenelle-Umweltgipfels, das im Oktober 2008 beim Parlament beantragt wird = eine Ausgabe auf Kosten der Steuerzahler in Höhe von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr für 25.000 MW Windenergie, d.h. eine Entfaltung von mehr als 10.000 bis 15.000 riesigen Windkraftanlagen auf französischem Boden.

Frankreich mit 25.000 MW Windenergie zu bedecken würde nur in geringem Maße zusätzlichen, unnötigen Strom produzieren und den CO2-Ausstoß nicht wesentlich verringern, jedoch sein Natur- und Kulturerbe tiefgreifend beeinträchtigen. Das steht ganz im Widerspruch zu den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, sozialen und die Umwelt betreffenden Prinzipien nachhaltiger Entwicklung.

Um diesen strategischen Fehler zu denunzieren, der ebenfalls die Kaufkraft der Franzosen gefährdet, wird das "Kollektiv 4. Oktober" in Paris demonstrieren, und zwar von Place Denfert-Rochereau bis zum Ministerienviertel am Boulevard Saint-Germain.

Die Internetseite der Demonstration: http://collectif. 4.octobre.free.fr/
Marc LEFRANC
Vice-président de l'association Oise-dans-le-Vent
www.oise-dans-le-vent.com

Die Demonstration findet in Paris, am Samstag den 4. Oktober, statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr Place Denfert-Rochereau - leicht per Metro oder S-Bahn (RER Linie B) zu erreichen, die Station heißt "Denfert-Rochereau". Der Zug wird dann von Place Denfert-Rochereau den ganzen Boulevard Raspail hinuntergehen, bis zum Boulevard Saint-Germain, dem Ministerienviertel. Das sind etwa 2,5 km. Dort wird sich dann eine Abordnung ins Ministerium begeben.
 
So schützt man das Klima: Erdöl- und Erdgasunternehmen wirken eifrig daran mit, abgeschiedenes CO2 in der Erde zu deponieren. Dazu werden bereits Netze zum Transport des abgeschiedenen CO2 aus Kraftwerken geplant. Die Kosten für die Gasabscheidung werden selbstverständlich den Stromverbrauchern aufgelastet. In der Weiterverwendung wird das Gas dann in Öl- und Gaslagerstätten gepumpt, um die fossilen Lagerstätten möglichst weitgehend auszuräumen. Ein weiteres Zusatzgeschäft auf Kosten des 'klimaschützenden' Stromverbrauchers.
 
27.09.2008 
Global denken, lokal leiden: Brandenburg mag saubere Energie, die Brandenburger aber protestieren immer lauter. 
Windkraft? Nein danke!
In knapp zwei Wochen ist Kommunalwahl....  Tagesspiegel.de vom 16.09.2008. Schluß mit den Windkraftlügen!!!

Deutschland rettet die CO2-verseuchte Welt - jeder mit 70 Cent/Tag. Die Energieexpertin Prof. Dr. Claudia Kemfert rechnet in ihrem neuen Buch vor, »was die Deutschen für den Kampf gegen die Erderwärmung bezahlen müssen« - so das Wochenmagazin Stern in seiner Ausgabe 37/2008. Machen Sie mit und tragen Sie Ihr Schärflein dazu bei! Die Professorin fährt auf ihrem Fahrrad voran - ebenso mit Energiesparlampen, regionalen Bioprodukten vom Ökobauer, mit Ökostrom für ihre Wohnung im gedämmten Neubau. Laut Stern hat sie ihren ursprünglichen CO2-Fußabdruck von siebzehn auf sieben Tonnen CO2/Jahr 'herabgehungert' - bei einem deutschen Durchschnitt von 10 Tonnen CO2/Jahr. Und weil sie Fleisch nicht verträgt, sei sie Vegetarierin und suggeriert damit zugleich ihre CO2-Einsparung. Außerdem fährt die schöne Claudia mit ihrem Mann an die Nordsee, statt in den Urlaub zu fliegen. Na ja..., wer will ihr da nicht folgen? Wer sich da noch seinen Partner weghungert, könnte seinen CO2-Fußabdruck noch viel mehr verkleinern. Ihr Buch "Die andere Klimazukunft" kostet 19,90 Euro - macht umgerechnet bloß 28,43 Tage, die der 'Klimaschutz' dann länger benötigt, als wenn Sie das Buch nicht kaufen. Dann haben Sie aber die Gewißheit, daß er kommt - der Klimaschutz, mit dem heute jeder sein Geld verdienen will. Wie war das doch mit dem Eisbärschutz? Man erkläre eine Tierart als vom Aussterben bedroht, gründe in der nördlichsten Europastadt Hammerfest einen Schutzverein dagegen und schon hat man wieder eine Einnahmequelle aus gläubigen Polartouristen generiert. 

Ob die deutschen 'Krauts' mit einem vegetarischen Umstieg auf Erbsen, Bohnen, Linsen und auf Kraut- und Kohlgemüse mit den daraus resultierenden, anthropogenen Blähungen wirklich glauben, das Klima schützen zu können? Die schöne Claudia wird's erläutern. Denn sie weiß, Glauben ist leichter als Wissen. Zudem wurden Vegetarier von der herrschenden Publizistik bereits als neue Waffe für den Klimaschutz entdeckt - mittels Stigmatisierung der Fleischesser als Klimaschädlinge. 

70 Cent/Tag ergibt bei 82 Mill. deutschen Krauts die stattliche Summe von 57,4 Mill. Euro/Tag oder 20.951.000.000 Euro/Jahr - kein kleinbürgerlicher Beitrag zur Finanzierung deutscher Klimaschutz-Institute samt der Eintreiberpolitik mit ihren Langzeitprognosen. Von einer diesbezüglichen, noch nie erreichten 'Prognosegenauigkeit' konnte man neulich in einer renommierten Zeitung lesen. Prognosen werden mittels konstruierten Zukunftsszenarien entwickelt - unter Zuhilfenahme von Statistiken aus der Vergangenheit. Ob eine heute erstellte Prognose dereinst genau oder ungenau ist, teilt uns erst die ferne Zukunft mit. Aber wie schon gesagt - Glauben ist halt leichter als Wissen. Wissen muß erarbeitet werden, Glauben nicht. Und wer glaubt, der zahlt auch gern. Nichtgläubige werden in unserem Staat per Gesetz (z.B. mittels EEG) dazu gezwungen.

Beispielsweise können laut Kemfert (die erzwungenen) Klimaabgaben für Biomassekrafterke nach Indonesien gehen, anstatt für Kohlekraftwerke. Aber haben wir nicht gerade erst die bittere Diskussion über den Biotreibstoff als Umweltschädling Nr. 1 hinter uns? Und wer kontrolliert vor Ort die eingesetzten Gelder auf ihre korrekte Anwendung? Etwa auch wieder die agile Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Uni in Berlin? Und als Energieexpertin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung doziert sie im besagten Stern-Bericht pauschal mit den Begriffen Energieeffizienz, Umwelt-know-how und einer Erforschung von neuen Energietechniken als Ersatz für Kohle oder Öl. Konkretes ist nicht zu vernehmen. Den Hinweis der Stern-Interviewer Roman Heflik und Dorit Kowitz, daß von der Förderung alternativer Energien vor allem die Hersteller von Solarmodulen und Windrädern profititieren, kontert sie mit dem Gegenteil: die Branche würde unglaublich viel Geld in die Forschung stecken, weil das Erneuerbare-Energien-Gesetz sinkende Fördersätze vorschreibe - so die Nicht-Expertin für elektrische Energietechnik. Wo sind denn die Forschungsergebnisse darüber, daß sich in elektrische Verteilernetze fluktuierend eingespeiste Wind- und Solarstromleistungen den Bedürfnissen der Verbraucher anpassen? Oder wie man z.B. des nachts für einen bedarfsgerechten, ökologischen Energiemix den dann fehlenden Solarstrom mit Windstrom mixt. Bisherige Forschungsergebnisse haben dazu geführt, daß sich Deutschland statt eines ökologischen Energiemixes einen überdimensionalen, mechanischen Gerätemix in seine Landschaften gepflanzt hat - Windgeneratoren in bisher nie erreichten Höhen auf Deutschlands grünen Wiesen, Feldgemarkungen und Wäldern und -zighektarweise Solarplattenanlagen in offenen Landschaften. Und daß die EE-Wunschbranche der Dame selber hochsubventioniert wird, Forschungsgelder aus dem Steuerzahlersäckel stammen und die Windstromeinspeisung aus Offshore erst deftig erhöht wurde - nun, das muß man ja nicht an die große Glocke hängen. Aber was die Forschung generell anbelangt: sollte man nicht erst die Forschungsergebnisse präsentieren - z.B. den von ihr propagierten Ersatz für Kohlekraftwerke - ehe man mit den entsprechenden Aktionen beginnt? Bei der Windkraft wurde umgekehrt verfahren - erst 20.000 Anlagen in die Landschaft installiert und dann plötzlich festgestellt, daß es Netzprobleme wegen fluktuierenden Einspeisungen und zudem keine Kraftwerks-Substitutionen gibt, sondern neue Kohlekraftwerke erforderlich werden. Nun soll mit Forschungen an den Symptomen herumgedoktort werden! Und wie sollen Forschungen darüber aussehen, wie mit Wind- und Solarstrom Ressourcen wie massenhaft benötigter Stahl, Aluminium, Kupfer etc. eingespart werden? 

Eine wichtige Information erfahren die Leserinnen und Leser in dem 5-Spalten-Bericht samt Konterfei im Vollformat von der Weltenretterin nicht: wieviel Tonnen jährliche CO2-Einsparung denn nötig sind, um den globalen Temperaturanstieg um 1° Celsius zu verhindern. Das wäre schließlich die konkrete Aussage darüber, was jeder für sein Geld, für sein Weghungern, bzw. für die Verkleinerung seines CO2-Fußabdruckes als Gegenleistung zurück bekommt. Dabei gab es im Mittelalter während des Klimaoptimums höhere Temperaturen als heute - ohne die so geschmähte Industriealisierung mit ihren 'giftigen' CO2-Emissionen. Im 13. bis 15. Jahrhundert besiedelten die Wikinger Grönland und das heute relativ kalte Neufundland und Labrador im Osten von Kanada wurde von ihnen wegen der vielen Trauben als Vinland (Weinland) bezeichnet. Grundsätzlich hat sich das Leben in Warmzeiten und nicht in Kaltzeiten entwickelt. Wärme ist Leben, Kälte ist Tod. Deshalb mußten die Wikinger mit dem Beginn der weltweiten Kälteperiode, die wir als 'Kleine Eiszeit' bezeichnen, ihre Siedlungen in Grönland wieder verlassen.

Um ihre Wahrheiten zu erläutern, blenden Astrologen und moderne Szenarienschreiber banale Fakten gerne aus. Man bedenke, wenn professionelle Wetterprognosen nur für wenige Tage stimmen, wie sollen da 'Klimawandelwahrheiten' bis zum Ende unseres Jahrhunderts glaubhaft sein? Da wäre es doch viel interessanter, wenn diese Leute einfach mal ihre Rechenmaschinen hochfahren und uns die nächste bundesdeutsche Klimaschutz-Legislaturperiode samt Nutzen oder Schaden in Cent und Euro prognostizieren. Sozioökonomische Erhebungen und Mittelwertbildungen aus der Vergangenheit gibt es doch genug dafür, oder?
 
08.09.2008 
Das Bundesumweltministerium hat seinen jährlichen Bericht über "Erneuerbare Energien in Zahlen" publiziert. Das Wachstum im einstelligen Prozentanteil an der Energieversorgung geht - hoch subventioniert - weiter. Vom Beitrag der erneuerbaren Energien zur Energiebereitstellung in Deutschland 2007 mit ihre dezidierten Anteilen daran, der Struktur der Energiebereitstellung, die Entwicklung der Energiebereitstellung, den vermiedenen Emissionen durch deren Nutzung und der Entwicklung der energiebedingten Emissionen ist alles enthalten. Doch eine wichtige Aussage fehlt: die Höhe der dafür getätigten volkswirtschaftlichen Subventionen. Wie soll man da bilanzieren?
Umsatz mit erneuerbaren Energien in Deutschland 2007
Laut EE-Bericht hat z.B. die Photovoltaik mit einer installierten Leistung von 3.811.000 kW eine Strommenge von 3.500.000.000 kWh produziert. Dividiert man die zweite durch die erste Zahl, dann erhält man rund 918 Voll-Laststunden. Auf das Jahr bezogen ergibt dies eine Auslastung - der teuersten Stromerzeuger überhaupt - von 10,5%. Dafür werden sie am höchsten gefördert. Jede Fabrik mit einer derart geringen Auslastung wird sofort geschlossen und die Mitarbeiter entlassen. Doch unsere Stromfabriken dürfen unwirtschaftlich arbeiten und sogar immer mehr Leute beschäftigen. Die hochsubventionierten, rund 250.000 Arbeitsplätze im EE-Bereich werden gar als ein "wichtiger Wirtschaftsfaktor" erwähnt.

Der EE-Bericht nennt für 2007 auch 114.959.000 Tonnen als gesamte CO2-Vermeidung durch die Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland und nennt dies einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz. Aber welchen Nutzen haben wir davon? Und ob diese Zahl auch stimmt, mag dahin gestellt bleiben. Immerhin wird sie nicht durch Messungen ermittelt sondern mittels statistischer Auswertungen, welche nicht beschrieben werden. Denn kein Netzbetreiber läßt an irgendeiner Stelle messen, wieviel CO2
bei welchem Kohlekraftwerk die in seinem Netz befindlichen EE-Anlagen einsparen. Der Bericht teilt uns auch nicht mit, wieviel Grad Celsius globaler Klimaschutz mit den in Deutschland eingesparten CO2-Mengen erzielt wurden. Daß diese Form des Klimaschutzes überhaupt nicht funktioniert, sehen wir schließlich an den sich per Medienerguß übermittelten, zunehmenden Wettergeschehnissen. Wobei anhand deren divergierenden Aussagen nicht einmal erkennbar wird, ob es in den nächsten 100 Jahren nun allgemein wärmer oder kälter werden wird.

Obige Abbildung aus dem EE-Bericht zeigt unübersehbar, daß im EE-Bereich der höchste Umsatz
(43,8%) mit dem schlechtesten Stromerzeuger  - der Photovoltaik -  getätigt wird. Nun aus dem Umsatz resultiert die Umsatzsteuer, auch Mehrwertsteuer genannt. Diese Steuer hatte unsere heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Jahresbeginn 2007 gleich mal um 3% auf 19% erhöht. Und wer macht diese gewaltigen Umsätze? Die Solarabteilung in der EE-Branche. Dafür liefert sie uns eben den wenigsten Strom.
 
06.09.2008 
Fledermäuse können in der Nähe von Windrädern sterben, auch wenn sie gar nicht mit den Rotorblättern kollidiert sind. Britische Forscher haben herausgefunden, dass allein die Druckunterschiede in der Nähe der Türme die Lungen der Tiere platzen lassen können. Darüber berichtete der SPIEGEL online am 26.08.2008
Geplatzte Lungen 
Windräder werden zur tödlichen Gefahr für Fledermäuse.... Stichwort: Barotrauma. Ob diese Erkenntnis auch in den Umweltverbänden Bedeutung gewinnt? Oder ist 'Ökostrom' wichtiger? Ein wesentlicher Faktor für die Zurückhaltung der Naturschützer dürften gewiß  auch die vielen Anzeigen sein, welche die Firmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien in den Mitgliederjournalen plazieren.

Lieber mehr Ruhe als Windstrom - das wünschen sich ungezählte Betroffene dieser Riesenflügelmonster.
Wenn der Schattenschlag kommt...
Vom Barotrauma bei den Fledermäusen zum Windkrafttrauma für Anwohner. Und der erhebliche Immobilien-Wertverlust durch Windkraftanlagen sollte auch nicht vergessen werden.
Ein Lärm, als würde ein Flugzeug landen
In Sillerup sieht eine Reiterhofbesitzerin ihre Existenz gefährdert... Verständigung zwischen Lehrerin und Schüler kaum noch möglich... Flensburger Tageblatt 15.08.2008
Schattenschlag und Windkraft
 
05.09.2008 
Wußten Sie das schon? Gemäß den neuesten Braunkohleinformationen 6/08 leistet die Braunkohle als heimischer Energieträger 40% der inländischen Energiegewinnung. Mit ihr werden rund 150 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Braunkohle erzeugt. Dabei bietet sie bietet 23.000 Beschäftigten Arbeit und Brot. Daraus errechnet sich ein Produktionsergebnis von 6.521.739 kWh/Arbeitsplatz.

Die Jobmaschine Windenergie arbeitet dagegen weit weniger effizient. Für 39.500.000.000 kWh in 2007 benötigte sie laut Bundesverband BWE 90.000 Arbeitsplätze und liefert weniger als 7 Prozent des Bruttostromverbrauches. Das sind 438.889 kWh/Arbeitsplatz. Auf das Produkt Kilowattstunde bezogen arbeitet die Jobmaschine Braunkohleindustrie daher um das 14,86fache effizienter als jene der Windindustrie. Hätten Sie das gedacht?


Glück im Unglück:
Ein von einer Windenergieanlage in Voltlage-Höckel abgerissener Rotorflügel hat gestern Morgen keine Personen verletzt. Der Landkreis Osnabrück hat allerdings den Unfall zum Anlass genommen, weitere neun baugleiche Anlagen bis auf weiteres stillzulegen. Neue Osnabrücker Zeitung 05.09.2008.

Abgerissener Rotorflügel gibt Rätsel auf
Betroffen sind jeweils eine Anlage in Melle-Westendorf, Melle-Dratum, Bad Iburg und sieben in Voltlage-Höckel - alle vom Typ ...

Der Anfang ist gemacht
- die Propaganda läuft auf Hochtouren. Per Schiff landet in Emden ein 'Super-Akkumulator' aus Japan an. Sein Zweck: er soll den elektrischen Strom aus der unsteten Windenergie vergleichmäßigen. Prinzipiell ist die Idee gut und mit der steten Lieferung von Fließwasser-Kraftwerken vergleichbar. Aber was kostet dann der Strom und kann er auf diese Weise immer noch das Klima schützen? Oder geht es nur um Einnahmen im Stromgeschäft mit dem Verkauf von Spitzenlaststrom während der täglichen Peak-Phase (Day Peak) an der Strombörse, wenn die hohe Nachfrage den höchsten Preis auslöst. Für eine sinnvolle Nutzung müssen Speicher regelmäßig gefüllt und bei Bedarf geleert werden. Schließlich kommt die Peakphase auch regelmäßig. Und wenn ihr Wirkungsgrad für den Lade- und Entladebetrieb bei 70 Prozent liegt, dann werden 30% der eingefangenen Windenergie als Verlustenergie erst einmal die Umwelt erwärmen. Klimaschutz ahoi! Und wie sieht die Umweltbilanz des Super-Akkus aus? Wieviel Rohstoffe, Werkstoffe und Energien - wieviel Ressoucen insgesamt - sind dafür bereits vor seinem Einsatz verbraucht worden? Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird u.a. mit dem Klimaschutz begründet. Sind Windkraftanlagen mit Super-Akkus noch EEG-fähig?

Mit dem Akku alleine ist es ja nicht getan. Für das Wechselspiel des Ladens und Entladens ist auch ein geeignetes Lade- und Entladegerät erforderlich - ein Umrichter, der in der Lage ist, den Wechselstrom des WKA-Generators in Gleichstrom für den Speicher zu wandeln - und diesen im Umkehrprozeß des Entladens wieder in Wechselstrom für das Netz. Ein weiterer bedeutsamer Ressourcenaufwand. Wieviele Verarbeitungsschritte in der Produktion darf der gehätschelte und hochsubventionierte 'Ökostrom' eigentlich haben, bis er beim Verbraucher ankommt?

Ostfriesen Zeitung, 04. Sept. 2008 - Auszug
Super-Akku für Emden kommt aus Japan
ENERGIE Enercon beginnt ab nächstem Monat mit Aufbau des Speicherkraftwerks am Rysumer Nacken

Das in mehreren Containern gelieferte Modul wird von einer Windenergieanlage gespeist. Solch eine Kombination gibt es auf derWelt noch nicht. VON HEINER SCHRÖDER EMDEN -

Der Auricher Windenergieanlagen-Hersteller Enercon macht Ernst damit, ein Kraftwerk zur Speicherung von Windstrom auf dem Rysumer Nacken zu bauen. Bei einer Informationsveranstaltung von Enercon für den Wirtschaftsausschuss des Emder Rates wurde bekannt, dass ein Super-Akku mit einer Leistung von 800 Kilowatt per Schiff von Japan nach Emden unterwegs ist. Ab dem kommenden Monat sollen nach OZ-Informationen die Aufbauarbeiten beginnen.

Enercon hat den Akku in Zusammenarbeit mit einem japanischen Hersteller entwickelt. Der Akku wird mit einer Windenergieanlage kombiniert. Es handelt sich um die erste Kombination aus Energiespeicher und Windenergie, die in der Welt aufgebaut wird. Der 800 Kilowatt-Akku ist nur der Anfang. Weitere Module sollen folgen. Die Erwartungen an die technologische Neuentwicklung sind groß: Wenn das Speicherkraftwerk funktioniert, wird es möglich sein, Windstrom zu speichern und damit beständig ans Netz abzugeben. Der große Kritikpunkt an den Windenergieanlagen, dass sie wegen der stets schwankenden Windverhältnisse unzuverlässige Stromlieferanten sind, wäre damit ausgeräumt. ...


Auffällig ist in der obigen Berichterstattung, daß es ein "800 Kilowatt-Akku" sein soll. Kilowatt (kW) ist die Maßeinheit für die elektrische Leistung von Maschinen und Übertragungsanlagen. Akkumulatoren werden, um sie miteinander zu vergleichen, mit ihrer Kapazität (dem Speichervermögen) in Ampèrestunden (Ah) bemessen. Niemand erwirbt einen Akku aufgrund der elektrischen Leistung, sondern aufgrund seiner Speicherfähigkeit. Wozu also diese Falschinformation? Die richtige Information wäre die Nennung der Ampèrestunden (Ah) zusammen mit der elektrischen Spannung in Volt (V).  Dann ließe sich auch ermessen, ob es sich wirklich um einen Super-Akku handelt. Denn wichtig ist ja, wie lange, also wieviel Stunden oder Tage dieses Supermodul wieviel Energie (in Ah bei gegebener Spannung) liefern kann, um eine Stromlücke bei Flaute zu überbrücken. Aber Suggestion für das unbedarfte und gläubige Volk ist alles!

03.09.2008 
  Windkraft-Thesen aus 2004 auf dem Prüfstand im August 2008 -  und noch immer benötigen wir die konventionellen Kraftwerke. Es sollen sogar neue hinzukommen! Und vor allem: das E-Netz muß großräumig ausgebaut werden. In der Vergangenheit war das Netz in Hinblick auf eine möglichst verbrauchsnahe Erzeugung ausgerichtet. Doch mit der Massierung von Windkraftanlagen, besonders im Küstenbereich, hat die konzentrierte Stromeinspeisung aus Windkraftanlagen in einigen Regionen derart zu Überlastungen der Netze geführt, daß sie in Starkwindsituationen keinen zusätzlichen EEG-Strom mehr aufnehmen können. Die betroffenen Netzbetreiber mußten daher zwangsläfig ein so genanntes Erzeugungsmanagement einführen.

Diese Maßnahme reduziert bei starken Winden die Einspeiseleistung der Windkraftanlagen und schützt damit die Netzbetriebsmittel (Meßwandler, Klemmen, Kabel, Leiterseile etc.) vor Überlastungen, was andernfalls zu Versorgungsausfällen führen würde. Das Erzeugungsmanagement soll die Netzsicherheit auf dem erforderlichen Niveau der Versorgungszuverlässigkeit halten.

Die Maßnahme 'Erzeugungsmanagement' offenbart die Schwäche der Windstromversorung - bezogen auf den Verbraucher. Mal weht der Wind zu wenig, ein anderes Mal zu viel oder garnicht. Doch der Netzausbau muß sich anhand der jeweils zu übertragenden Leistung und nicht anhand von jährlichen Strommengen orientieren. Windkraftanlagen sind - bezogen auf die von ihnen gelieferten Strommengen - leistungsmäßig gewaltig überdimensioniert. Was sich aus ihrer geringen, windbedingten Auslastung ergibt. Da sie jedoch mit Vorrang einspeisen, müssen auch die Netze vorrangig überdimensioniert werden. Es ist absoluter politischer Wille, das 'Verbrauchermanagement' - die herkömmliche Anpassung der Einspeiseleistungen und Netze an die Verbraucher - nun einem Erzeugungsmanagement unter zu ordnen. Was das mit der stets gepredigten Energie-Effizienz zu tun hat, das weiß nur die Politik.
Vahrenholdt-Thesen zur Windenergie
Mit Windkraftanlagen alleine ist es nicht getan -
Windkraft benötigt Netzerweiterung
Windkraft benötigt erhebliche Netzerweiterungen
Wohin soll die Reise unserer Zivilisation gehen? In den Collaps! Das möchten Sie nicht glauben? Dann studieren Sie mal die Webseite THE GREEN AGENDA.
Hier einige Auszüge:
  • »Isn't the only hope for the planet that the industrialized civilizations collapse? Isn't it our responsiblity to bring that about? Maurice Strong, founder of the UN Environment Programme«.
  • A massive campaign must be launched to de-develop the United States. De-development means bringing our economic system into line with the realities of ecology and the world resource situation." - Paul Ehrlich, Professor of Population Studies.
  • »Democracy is not a panacea. It cannot organize everything and it is unaware of its own limits. These facts must be faced squarely. Sacrilegious though this may sound, democracy is no longer well suited for the tasks ahead. The complexity and the technical nature of many of today’s problems do not always allow elected representatives to make competent decisions at the right time." - Club of Rome, The First Global Revolution«.




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