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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig.
Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.

Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche
Energiequelle? 
Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten.

2007
hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2008
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophezeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der Weltklimarat -
wer oder was ist das und welchen Zweck erfüllt er?

Kathedralen des Glaubens

Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Mit Windenergie können
Sie Ihre Heizung
nicht betreiben

Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.

Vent de Colère
Fédération Nationale

NON á l'ÉOLIEN INDUSTRIEL
National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen Europäisches Institut für Klima und Energie in Jena Volksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer
Windkraftseite
in Kanada

30.12.2008             Fortsetzung im Datum voran >>> hier klicken
"Leuchtturmprojekte sind zumeist Großprojekte Lehrter Bahnhof / Photovoltaikwie die Großsporthallen in Oldenburg und Tübingen mit ihren fassadenintegrierten PV-Anlagen oder der Lehrter Bahnhof in Berlin mit seinen dachintegrierten Modulen". Diesen Spruch verbreitet aktuell der Solarserver auf seiner Webseite. Ob sich mit diesen 'Leuchtturmprojekten' die genannten Gebäude auch beleuchten lassen, das sagen deren Agitatoren aber nicht. Müssen sie auch nicht. Wir haben ja schließlich das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG. Was dürfen unsere Politiker doch so stolz sein, ein Volk regieren zu dürfen, das sich dem Glauben an derartige Dummheiten hingibt und bereitwillig dafür bezahlt. In drei Wochen sind Landtagswahlen in Hessen - nicht vergessen!
Lehrter Bahnhof
mit Solarplatten bestückt
Die teure Stromerzeugungsanlage, deren Preis natürlich nicht genannt wird, soll mit ihrer installierten Leistung von 189 kW  im Jahr 160.000 kWh Strom liefern. Mit diesen beiden Werten errechnet sich eine jährliche Auslastung von 9,66%. Wo sind eigentlich die klugen Analysten der Volks- und Betriebswirtschaft, welche diese regierungsamtliche Absurdität geißeln? Nun, die verdienen ja selber daran. Wie zuvor bei der Hypothekenkrise.
 
29.12.2008 
Krieg um den Baum oder Frieden durch die Sonne? So manche gutnachbarschaftliche Beziehung kann sich in bittere Aggression wandeln, wenn der selbst gepflanzte Kirschbaum in die Höhe schießt und plötzlich das Solardach nebenan beschattet. Darf er das? Und wie steht es mit der Baumschutzsatzung im Hinblick auf die Beschattung? Darf ein die solare Einstrahlung auf die Solarplatte behindernder Baum einfach gefällt werden? Was ist der bessere Klimaschutz - der Baum oder die Solaranlage? Seit es Geld für die Einspeisung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG gibt, ist es doch die Solaranlage, oder? Ein Bericht über die Entscheidung des VG Regensburg von Dr. Otto.

Als auf einem Gebäude eine Solaranlage installiert werden sollte, ergab sich, daß daneben ein umfangreicher Baum stand, der das Dach beschattete, so daß die Wirksamkeit der Solaranlage eingeschränkt war. Der Grundstückseigentümer beantragte deshalb die Erteilung einer Baumfällgenehmigung, weil der Baum unter Schutz gestellt war. Es kam darauf an, ob die Baumschutzregelung zu einer offenbar nicht beabsichtigten Härte führte und die Abweichung mit den öffentlichen Belangen im Sinne des Naturschutzrechts vereinbar war.

Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 19.02.2008 - RN 4 K 07.455 - lagen keine überwiegenden Gründe des Allgemeinwohls vor, welche die Befreiung vom Baumschutzrecht erforderten. Zwar liegt die Gewinnung elektrischer Energie im öffentlichen Interesse, was einen Belang des Gemeinwohls darstellt. Die dezentrale Gewinnung elektrischer Energie durch Solaranlagen ist auch umweltfreundlich und wird staatlich gefördert. Das bedeutet aber nicht, daß sie überall den Vorrang vor anderen öffentlichen Interessen, z.B. denen des Naturschutzes haben muß.

An einem Standort, wo schutzwürdige Interessen des Naturschutzes bestehen, hat die Energiegewinnung jedenfalls dann keinen Vorrang, wenn die erzeugte Energiemenge relativ gering ist und standortgebundene Interessen des Naturschutzes entgegenstehen. Auch konnte die Befreiung vom Baumschutz nicht unter dem Gesichtspunkt einer offenbar nicht beabsichtigten Härte erreicht werden. Eine Baumschutzregelung führt fast immer zu einer Härte für den Grundstückseigentümer, so daß ein Sonderfall vorliegen muß, um eine Freistellung zu erreichen.

Der Schattenwurf von Bäumen gehört aber ebenso wie z.B. das herabfallende Laub zu den Begleiterscheinungen eines Baumes, die vorher zu sehen sind und gebilligt werden. Dies gilt auch für Behinderungen in der Nutzung eines Grundstückes, z.B. können Baumwurzeln Gehwegplatten anheben, ein Baum kann die nutzbare Breite einer Zufahrt etwas verschmälern usw. Es ist deshalb nicht außergewöhnlich und betrifft alle Eigentümer derartiger Grundstücke gleich, wenn der Schattenwurf eines Baumes die Montage eines Solardaches verhindert bzw. unwirtschaftlich macht. Die Baumfällgenehmigung konnte nicht beansprucht werden. Dr. Otto

Der Jobmotor 'Erneuerbare Energien' brummt. Unüberhörbar wird diese Formel unters Volk gestreut. Und ungezählte Nachplappler auf vielen Webseiten greifen diese von der hilflosen Politik gesteuerte Phrase auf. Es geht um die heiß diskutierten Arbeitsplätze. In der EE-Branche wird dieser Motor mit Zahlen aus der Hilfsgröße 'Branchen-Umsatz' gefüttert. In Deutschland haben wir in Sachen Erneuerbare Energien zwei Umsatzarten, welche die 'Performance' dieser Branche hervorheben sollen:

a) den Jahres-Umsatz der Unternehmen und Betriebe, welche sich mit der Planung und Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Deutschland befassen. Deren Branchenumsatz wird herangezogen, um insbesondere die wirtschaftspolitische Bedeutung hervorzuheben.

b) den RENIXX-Jahresumsatz, ein an der Börse getätigter Erlös aus dem Wertpapierhandel, welcher sich aus den fortlaufend publizierten Angaben zum Tagesumsatz ermitteln läßt. Renixx steht für den von IWR.de entwickelten und publizierten "Renewable Energy Industrial Index".

Zum Renixx-Umsatz: Übers Jahr 2007 waren die Tagesumsätze in ihrer täglichen Summe ansteigend, im darauf folgenden Jahr 2008 fallend. Im Vergleich der Jahressumme 2008 (32.406,92 Mio. €) zu 2007 (33.434,94 €) ein Rückgang von 3,24%. Die Trendlinien (blau und rot) beider Diagramme mögen es verdeutlichen. Für 2007 ist der Trend ansteigend, in 2008 zeigt er nach unten. Der Trend ist die Sicht aus Otto Normalverdieners Perspektive und da hat sich die 'Performance' nach unten gewendet. An der RENIXX wird mit einer anderen Performance operiert: gebildet aus den "30 weltweit führenden börsennotierten Unternehmen auf dem industriellen Zukunftsfeld der Regenerativen Energiewirtschaft" - einer vergleichenden Betrachtung für jene Leute, welche genügend Geld haben, um es in die globale Zirkulation einspeisen und wandern zu lassen.

Der Trend - die andere Art der Performance
Rennix-Tagesumsätze 2007
ansteigende blaue Linie: positiver Trend für 2007 mit 253 Handelstagen

Renixx-Tagesumsatz 2008
fallende rote Linie: negativer Trend für 2008 mit 253 Handelstagen.

Mit den Umsätzen der EE-Branche hat im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit die Vereinigung zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien / VEE SACHSEN e.V. die praktisch unveränderte Fortschreibung in die Zukunft prognostiziert. Studientitel: "Erfassung der Beschäftigungs- und Umsatzentwicklungen durch die Nutzung Erneuerbarer Energien im Freistaat Sachsen für das Jahr 2006".  In Deutschland wuchern Studien wie Unkraut - und so kann es nicht ausbleiben, daß es sie auch für diesen Fall gibt. Ein probates Mittel zur Arbeitsplatzschaffung für Sozialwissenschaftler am grünen Tisch. Auszug daraus:

Für die Bundesrepublik Deutschland werden für Umsatz und Beschäftigung im Bereich Erneuerbare Energien für die Jahre 2005 und 2006 folgende Zahlen angegeben
Deutschland 2005 2006 Für Sachsen:   2006 Prognose 2010
Umsatz in Millionen Euro 18.100 21.600 Umsatz in Millionen Euro 1.449 2.450
Beschäftigte 185.500 214.000 Beschäftigte 5.443 9.278
daraus läßt sich dieses Resultat ermitteln: 97.574 € pro
Arbeitsplatz 
100.935 € pro
Arbeitsplatz
daraus läßt sich dieses Resultat ermitteln: 266.213 € pro
Arbeitsplatz
264.066 € pro
Arbeitsplatz

Die unterschiedlichen Resultate belegen eindeutig den Unsinn der Feststellung von Arbeitsplatzzahlen aus dem Branchenumsatz - betrachtet im volkswirtschaftlichen Zusammenhang. Auch innerhalb der EE-Branche sind Arbeitsplätze unterschiedlich zu gewichten. Über das Wichtigste informieren uns derartige Studien schließlich nicht. Über die Effizienz von Arbeitsplätzen in der EE-Branche. Sie sagen nichts über die wichtigste Größe der Energiebranche aus - den Energiegewinn in Megawattstunden (MWh) pro Arbeitsplatz. Was nützt uns oder der Politik das Wissen um den Umsatz/Arbeitsplatz einer Mineralwasserfabrik, wenn wir nicht zugleich die von ihr produzierte Menge erfahren? Bekanntlich sind Arbeitsplätze Energieverbraucher und keine Energieerzeuger - also Kostenstellen. Und deshalb werden die Arbeitsplatzzahlen auf dem EE-Sektor in Zukunft nicht steigen, sondern fallen. Aus Effizienzgründen, welche dann mit der Losung 'Synergieeffekte schaffen' begründet werden. In Form von Unternehmenszusammenschlüssen, wie sie derzeit längst gestaltet werden. Und dafür werden mit absoluter Gewißheit auch die Zahlen aus dem RENIXX-Aktienindex sorgen, welche sich ja auf die 30 weltweit führenden börsennotierten Unternehmen auf dem industriellen Zukunftsfeld der Regenerativen Energiewirtschaft beziehen.

Einen kleinen Vorgeschmack bietet der aktuelle Bericht im Handelsblatt vom 29.12.2008 über den
Preisverfall in der Solarbranche
»2009 und 2010 werden die Preise für Solarmodule mehr als zehn Prozent sinken, sagt Frank Asbeck, Vorstandschef der Solarworld AG... «. ... Viele Wettbewerber, chinesische und japanische Konkurrenten. Angeblich machen die Banken Probleme - die Sonne etwa nicht? Natürlich nicht. Denn Probleme lassen immer mit Geld lösen
!  Ergo: Wo kein Geld, da gibt es auch keine Solarenergie. Schauen Sie doch mal in Afrika oder anderen von der Sonne verwöhnten Ländern. Wie hoch ist dort die installierte Leistung? Nun, mit genügend Geld und ökologischer Überzeugungsarbeit ließen sich auch Tomaten in Grönland anbauen.
Wenn der Chef von Solarworld seinen Wachstumskurs fortsetzen möchte, dann wird er wohl über Firmenaufkäufe in der Solarindustrie und Synergieeffekte nachdenken müssen. Bei Opel  war er ja bekanntlich gescheitert.
 
26.12.2008 
Europäische Plattform gegen Windkraftanlagen

Am 4. Oktober 2008 gründeten Verbände, Vereine und andere Gruppierungen aus vier verschiedenen EU-Ländern in Paris die Europäische Plattform gegen Windkraftanlagen (EPAW – European Platform Against Windfarms).
Das Ziel dieser Plattform ist, die Interessen der zahlreichen Gruppierungen zu verteidigen, welche
  • entweder bestimmte Windkraftanlagenprojekte bekämpfen
  • oder aufdecken, dass industrielle Windkraftanlagen nicht imstande sind, die Probleme der Menschheit und der Erde zu lösen 
  • oder die generell die schädlichen Auswirkungen dieser Anlagen auf die Menschen und die Gesundheit, die Tierwelt, die Landschaften, den Tourismus, den Wert der Immobilien, die Lebensqualität, Waldbrände, Erosion, Wasserverseuchung und sonstige, noch wenig bekannte negative Auswirkungen auf die Umwelt bekämpfen. 
In einem offenem Brief an die Europäische Kommission und das Europäische Parlament - angesichts der offenkundigen Widersprüche zwischen den Zielen der Europäischen Union betreffs nachhaltiger Entwicklung und den alarmierenden Ergebnissen der aktuellen Politik zur massiven Ausbreitung der Windkraftanlagen -  fordert die EPAW von der Europäischen Union:
  • Ein Moratorium mit sofortiger Einstellung aller Windkraftanlagenprojekte in der Europäischen Union, ebenfalls der bereits bewilligten.
  • Eine Bilanzierung der EU-Windenergiepolitik der letzten zehn Jahre, die von einer völlig unabhängigen Expertengruppe unter Berücksichtigung der folgenden vier Punkte erstellt werden soll:
  • eine Bilanzierung der CO2-Einsparung
  • eine Bilanzierung der wirtschaftlichen Auswirkungen
  • eine Bilanzierung der sozialen Auswirkungen
  • eine Bilanzierung der Auswirkungen auf die Umwelt
Plädoyer der EAPW: Wir sind nicht generell gegen erneuerbare Energien, soweit diese effektiv den Verbrauch fossiler Energien und die damit verbundenen CO2-Emissionen reduzieren und sozial, wirtschaftlich und ökologisch akzeptierbar sind. Zu diesem Zweck ist es zumindest erforderlich, sich bei der Umsetzung erneuerbarer Energien mit der umliegenden Bevölkerung abzusprechen.
Offenen Brief herunterladen                                         Webseite
 
25.12.2008 
Wir befinden uns im November des Jahres 3250: Archäologen haben bei kürzlichen Ausgrabungen interessante Zeugnisse aus der Vergangenheit aufgetan. Ein Totempfahl von 70 Metern Höhe wurde bei einer Grabung in der Nähe einer Siedlung aus dem 21. Jahrhundert entdeckt. ... Wissenschaftler auf der Suche nach Relikten einer verblaßten Klimaschutzreligion.

 
So lauten die verfänglichen Schlagwörter einer Zukunftsbranche: Schlüsseltechnologien, Solaranlagen schonen die Umwelt und füllen das Sparschwein, einzigartiger Fernlehrgang, intelligentes Stromnetz, Know-how für neue Märkte, stark expandierend, paradiesische Verhältnisse für Arbeitsplätze, weltweites rasantes Wachstum, gutes Investitionsklima, Solarbranche entwickelt sich, Energie-Boom, Erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch etc etc....
Erneuerbare Energien in der Euphorie
Sonnige (meist nutzlose) Meldungen aus der einschlägigen Presse. Damit schaffen wir Arbeitsplätze! Aber auch genügend Energie? Schauen Sie mal zum Fenster raus.

Im sachsen-anhaltinischen Thalheim schließt die CSG Solar AG ihre Produktion und will 124 von 164 Mitarbeiter/innen entlassen. Das eher kleine, nicht im Aktienhandel gelistete Unternehmen sei stärker von der gegenwärtigen Finanzkrise betroffen als die große Konkurrenz - so die verbreitete Begründung. Was lernen wir daraus:
a) Kleine, dezentral gewünschte Einheiten fallen den hochnotwendigen Synergieeffekten zuerst zum Opfer (eine alte Weisheit).
b) Synergieeffekte vernichten Arbeitsplätze. Das für 2020 angestrebte Ziel von 500.000 Arbeitsplätzen in der EE-Industrie wird sich so nicht erfüllen.

Die Solarindustrie braucht Geld, viel Geld. Weshalb? Sie produziert im Vergleich zu dem in sie hineingesteckten monetären Aufwand einen zu geringen Energieertrag und muß daher subventioniert werden. Woher stammt das viele, aber hochvolatile Geld? Aus kurzfristig angelegten, hochspekulativen Summen für langfristig prognostizierte Energieprojekte (EEG: 20 Jahre). Geld ist in einer Volkswirtschaft prinzipiell ein energetisches Äquivalent für Energie - aber nicht mit einem eindeutig bleibendem, physikalischen Wert - sondern wirtschaftlich stark schwankend. Kurzfristig gedachte und hochspekulative Finanzanlagen für langfristig solide Projekte - kann das dauerhaft 
gut gehen? Teuer erstellte Wind- oder Solaranlagen bleiben, deren Finanzjongleure wandern weiter. Die gegenwärtige Hypothekenkrise hat uns gezeigt, wohin die Reise mit Immobilien geht. Und unsere Politiker bereiten mit den von Lobbyisten formulierten Gesetzen derartige Wege vor und spendieren ihnen öffentliches Lob und großzügige Investitionsbeihilfen.

Nur mit Enerigequellen, welche letzendlich mehr Energie produzieren als sie selber benötigen, hat eine Volkswirtschaft eine sichere und dauerhafte Existenzgrundlage für ihre vielfältigen Sozialleistungen. Für die solare Einstrahlungsenergie mit ihrer geringen, stark schwankenden Leistungsdichte zwischen 0 kW/qm bis ~ 0,12 kW/qm bei den gängigen Solarstromanlagen gilt dies nicht. Keinesfalls in einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland. Nun, in Pisa-Deutschland mit seinen an allen Ecken und Enden mangelnden technisch-naturwissenschaftlichen Kenntnissen läßt sich das Volk eben bestens mit grünen Gutmenschensprüchen ausnehmen. Und jetzt, nachdem das Kind im Brunnen liegt, rufen unsere Politiker allerorten plötzlich den Techniker- und Ingenieurs-Notstand aus! Ein formidables Geschäft für private Lehrinstitute jeglicher Qualitäten.
 
24.12.2008 
Wer hat hier von wem den 'Klimaschutz' geklaut - die Kernenergiebetreiber von den Grünen oder umgekehrt? Der Energiekonzern RWE hat laut aktuellem strom-magazin.de bislang 100.000 Kunden für sein neues Produkt "ProKlima Strom 2011" gewonnen. Das würde den NRW-Grünen überhaupt nicht gefallen. Scharf kritisieren sie das Angebot. RWE würde unter dem irreführenden Label 'ProKlima' den ersten Atomstrom-Tarif in Deutschland einführen - so der Grünen-Landeschef Arndt Klocke. Das RWE-Stromangebot stammt einschließlich einer Preisgarantie zu einem Drittel aus Wasserkraft und der Rest aus Kernenergie. Für die Grünen hätte diese Kombination keinen Nutzen für das Klima.

Nun, entweder wissen die 100.000 RWE-Kunden dies besser oder sie glauben diesen Klimaschutzschwachsinn erst garnicht und entscheiden sich für den Preis. Es geht ums Geld und um sonst nichts. Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell, an dem jeder partizipieren will. Vom Konzern bis zur Versicherungsagentur um die Ecke. Nicht umsonst ist die Phrase in aller Munde. Oder ist es möglich, daß nun plötzlich alle, aber auch nahezu alle, die irgendwas verkaufen, die Umwelt schützen wollen? Klimaschutz ist kein Umweltmodell. Auch die von den Grünen favorisierten EE-Anlagen nützen dem Klima ebenso viel oder wenig wie Kernkraftwerke. Die Menschen und unsere Wirtschaft benötigen verläßlichen Strom und keine Spielwiesen für Politiker. Wer für eine verläßliche Stromerzeugung die Kohle ächtet, muß auf Kernenergie setzen. Oder - im Gegenzug - auf teures Erdgas aus dem fernen Sibirien. So einfach ist das. Wasserkraft ist in Deutschland ausgereizt.


Alle Jahre wieder - die Weihnachtsbratenspitze - was ist das? Allüberall zwischen den Häuserspitzen sah ich goldene Lichtlein blitzen... Woher bringt Knecht Ruprecht den Weihnachtsstrom? Von der Sonne? Und was benötigen wir wirklich? Ein Kraftwerk für die Weihnachtsgans. Weihnachtsbeleuchtung mit Solarstrom?

500.000 Kilowatt an zusätzlicher Leistung, damit der Braten gelingt. Alle Jahre wieder richten sich am ersten Weihnachtsfeiertag die Blicke auf den Herd in der Küche: Wird der Braten gut geraten? Damit die engagierte Hausfrau oder ihr kochender Hausmann nicht Gefahr läuft, ganz schön in die Röhre zu schauen, sind tausende Kraftwerks-Mitarbeiter besonders gefordert. Sie sorgen dafür, dass Millionen Haushalte - traditionell vor allem im süddeutschen Raum - den Braten nicht nur riechen, sondern anschließend auch genießen können. Dies bedarf auch energieseitig entsprechender Planungen. Da Millionen dieser garenden Gaumenanwärter einen hohen Strombedarf haben, gilt es, zusätzlich Energie bereitzustellen, den Kraftwerkseinsatz zu planen, zu koordinieren und schließlich zu vernetzen. Der gesteuerte Netzbetrieb mit Kraftwerken (nicht ein virtueller mit Wind und Solarstrom) übernimmt die Verantwortung dafür, dass der festlichen Tafelrunde Anblick und Genuss des garen Weihnachtsbratens nicht vorenthalten bleiben.
Weihnachtsbeleuchtung mit Solarstrom?

Deshalb verbringen die Mitarbeiter der Hauptschaltleitungen in Karlsfeld und Lehrte den Feiertag nicht am heimischen Herd, sondern in den Zentren der 'Stromsteuerung': Statt nach Braten duftet es höchstens nach Kaffee, statt Christbaumkerzen brennen Kontrolllämpchen, statt weihnachtlicher Musik ist konzentrierte Stille angesagt - und dies alles im Bewusstsein, Schutzpatron über Millionen von Weihnachtsbraten zu sein!

Leistungsspitze an WeihnachtenDie stille Nacht ist vorbei. 25. Dezember 2001, 8.00 Uhr. Die Verbrauchsanzeige in der Hauptschaltleitung Karlsfeld der E.ON Netz geht spürbar nach oben: In unzähligen Haushalten beginnt das große Brutzeln. 'Jetzt müssen wir zusätzliche Energie bereitstellen' betont Alois Obermeier von der Hauptschaltleitung Karlsfeld. Der Strombedarf geht weit über das übliche Maß hinaus.

Gegen Mittag wird die 'Weihnachtsgans-Spitze' erreicht sein. In Norddeutschland ist dieses Phänomen übrigens nicht so stark ausgeprägt, vielleicht eine Folge anderer Essgewohnheiten. 'Hier kennen wir keine derart ausgeprägte Weihnachtsbraten-Spitze', berichtet Norbert Schuster von der norddeutschen Hauptschaltleitung Lehrte der E.ON Netz. Rund 500.000 Kilowatt an zusätzlicher Leistung werden benötigt. Dies entspricht der Leistung eines großen Kohlekraftwerks. Woher kommt diese erhebliche Menge an 'Weihnachtsstrom'? Von der Sonne oder von Windkraftanlagen? Bei Regen, Nebel, Windflaute?

Abbildung: relativer Leistungsverlauf für den 25.12. (die sog. Lastganglinie) für Haushalte mit der "Weihnachtsgans-Spitze" zur Mittagszeit.

Obermeier erläutert: 'Zum einen sorgen Kollegen in den Kraftwerken dafür, dass zusätzliche Kapazitäten hochgefahren und ins Netz eingespeist werden. Zum anderen stehen wir mit dem europäischen Verbundnetz im wechselseitigen Stromtausch.'

Anmerkung: Diesen Text schickte ein Mitarbeiter von der "Stromsteuerung" - ein aufmerksamer Leser dieser Webseite? Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich angenehme Feiertage und ein gesundes neues Jahr. Erst dann geht es wieder weiter. Wilfried Heck
 
Alle Jahre wieder - die Bestätigung liefert der Verband der Energiewirtschaft. »Die Zubereitung des Gänsebratens zu Weihnachten wird auch in diesem Jahr einen erhöhten Stromverbrauch in deutschen Haushalten bewirken: Am ersten Weihnachtsfeiertag steigt der Strombedarf eines Durchschnittshaushalts um rund ein Drittel auf zwölf Kilowattstunden (kWh), schätzt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin.
Gänsebraten lässt Stromverbrauch steigen
An einem durchschnittlichen Tag betrage der Stromverbrauch aller deutschen Haushalte etwa 360 Mio. kWh. Am ersten Weihnachtstag sind es laut BDEW-Schätzung rund 480 Mio. kWh Strom. Das ist eine kurzfristige Steigerung um mehr als 30%. Ob sich Solar- und Windkraftanlagen mit ihrer Stromlieferung an diesem hohen Extrabedarf orientieren?
 
 20.12.2008 
Eiswurf von Windkraftanlagen - die Wirklichkeit: »Auch bei uns im Eemshafen hat man die Windkraftanlage wegen Eiswurf gestoppt. Die Eisteile flogen auf die Strasse und die WKA wurde stillgesetzt. Man hat gesagt, daß man herausfinden werde, wie dies möglich sei. Das mailt Hiltje Zwarberg aus Holland. 
 
Was nicht sein darf, das kann natürlich auch nicht sein - alles nicht so schlimm. So liest es sich auf einer Webseite des BEWAG-Experten für Windenergie, Martin Pröll. Und die von Eisbrocken beim Abflug von Rotorblättern ausgehende Gefahr wird einfach verniedlicht. Windkraftanlagen sind halt ein Geschäftsmodell und kein Umweltmodell und das Geschäft möchte man sich ja durch natürliche Gegebenheiten nicht verderben lassen. Auch hier gilt wieder einmal der bisher nicht widerlegte Satz: Windkraftanlagen kommen samt ihren Problemen hinzu und nicht anstatt herkömmliche Kraftwerke. In China macht man es umgekehrt: bis 2020 sollen dort Kernkraftwerke mit einer gesamten Leistung von 40.000 MW zu den Windkraftanlagen hinzukommen. »China's nuclear power program has been on the fast track since 2005, with the aim to have a total installed capacity of 40,000 megawatts by 2020«
>>> Life of Guangzhou vom 17.12.2008.

 
19.12.2008 
Lieber ein Elektro-Auto in der Garage als ein Windspargel auf der Anhöhe oder Solarplatten auf dem Dach! Investieren sie in die mobile Zukunft und nicht in eine licht-, wind- und wetterabhängige und daher keineswegs zukunftsfähige Stromerzeugung! Von einem Auto hat jeder seinen spezifischen Nutzen. Es steht immer zur Verfügung, wenn es benötigt wird. Welche Aktienbewertungen werden auf lange Sicht steigen - die der Automobilindustrie oder jene der Windräder- oder Solarplattenindustrie? Man könnte Wetten darüber abschließen.

Mit vielen Millionen Autos CO2 einsparen heißt gleichzeitig auch weniger Treibstoff verbrauchen. Der elektromobil-bedingte CO2-Einspareffekt wirkt zudem viel schneller als die weitere Installation von exorbitant teuren Stromerzeugern in verbliebene Landschaften. Das Auto vermittelt einen persönlichen Nutzen. Deshalb kauft es jeder. Und EE-Anlagen? Nur wenn sie hochsubventioniert werden. Wären die EE-Milliarden in die Autoindustrie zur Entwicklung eines elektrischen Volksmobils geflossen, dann gäbe womöglich die gegenwärtige Autokrise nicht. Elektroauto fahren, wie die Bahn, ist CO2-frei. Die elektrische Antriebstechnik ist längst serienreif - der dafür notwendige elektrische Energiespeicher (Akkumulator) steht wohl kurz vor dem großflächigen Markteinstieg.

Einen Vorgeschmack des elektromobilen Zeitalters bietet nun ausgerechnet das Wind- und Solarenergie-Unternehmen juwi auf seiner Webseite an. Für das dort präsentierte Elektromobil sollen selbstverständlich Windkraftanlagen die Stromlieferanten der Zukunft sein. Ob das kein Schuß in das eigene Knie ist? Nun, wofür dürfte Otto Normalverbrauchers Herz denn höher schlagen, für das elegante Elektroauto oder die dröge, vor sich hin dödelnde Windkraftanlage bei IRGENDWO? Wer dann noch genügend Geld hat - dann lieber noch einen Zweitwagen für die Ehefrau zum Einkaufen und Kinder transportieren als eine Solarstromanlage auf dem Dach, oder? Und woher soll der Strom kommen? Aus verläßlichen und dezentral verteilten Kohlekraftwerken. Wie sie derzeit deutschlandweit geplant werden. Vielleicht sollte man den Gegnern der Kohlekraftwerke und selbsternannten Klimaschützern probeweise ein CO2-freies Elektromobil in die Garage stellen. Die Effizienz eines Elektroautos ist immerhin so hoch, daß mit ihm trotz Strom aus Kohlekraftwerken mehr CO2 eingespart wird als mit dem Verbleib bei herkömmlichen Benzin- und Dieselsparmotoren und dem weiteren Ausbau von Erneuerbaren Energien.

Stellen Sie sich vor,
Sie wären Betreiber von Tiefgaragen.
Licht in Tiefgaragen - von Solarzellen?Darin wären Sie dann auch für die Sicherheit und die Beleuchtung verantwortlich. Dafür haben wir in Deutschland Garagenverordnungen (GaVO), welche die darin vorherrsche Beleuchtungsstärke (Helligkeit) festlegen. In Hessen gilt laut §15 folgende Regelung:
Beleuchtung
(1) In Mittel- und Großgaragen muß eine allgemeine elektrische Beleuchtung vorhanden sein. Sie muß so beschaffen sein, daß an allen Stellen der Nutzflächen und Rettungswege eine Beleuchtungsstärke im Mittel von mindestens 90 Lux erreicht werden kann.
(2) In geschlossenen Großgaragen, ausgenommen eingeschossige Großgaragen mit festem Benutzerkreis, muß zur Beleuchtung der Rettungswege eine ausreichende Sicherheitsbeleuchtung vorhanden sein.

Andere Bundesländer haben andere Vorgaben für die Beleuchtungsstärke. Komisch. Wieso eigentlich?
In Baden-Württemberg gilt zum Beispiel, daß in Mittel- und Großgaragen nur eine allgemeine elektrische Beleuchtung vorhanden sein muß, welche in den Rettungswegen und den Fahrgassen eine Beleuchtungsstärke von mindestens 20 Lux sicherstellt. In Berlin sind es 30 Lux! Wo bleibt hier die Effizienz von Verwaltungsvorschriften? 

Wenn sich nun ein Großgaragenbetreiber aufgrund der gegenwärtigen Investitionshilferufe unserer Bundesregierung animiert sehen würde, in effizientere Stromversorgungsanlagen für seine Baulichkeiten zu investieren, wofür würde er sich dann wohl engagieren? Für Solarstromanlagen - aus Klimaschutzgründen? Oder für eine verläßliche Stromversorgung mittels Wärmekraftwerken für sichere Autoabstellplätze? Mit dem Blick aus dem Fenster könnte er seine Entscheidung sehr schnell festigen: Wärmekraftwerke! Denn mit Wolken am Himmel und Schneeregen gibt es heute per Solarstromanlage keine einzige effiziente Kilowattstunde zu gewinnen. Zudem wird es ja derzeit relativ früh dunkel.

Unser Bundesumweltminister hat sich aber nur mit den Vertretern der Banken und der EE-Branche getroffen, um mit diesen einen 60 Millionen-Investitionen-Absicherungspakt für erneuerbare Energien zu vereinbaren. Die werden natürlich für den Ausbau ihrer Stromerzeugungsanlagen plädieren, welche kein normaler Stromverbraucher benötigt. Weder elektrische Bahnen, Garagenbetreiber, Weihnachtsmärkte und viele andere mehr. Wieso ist unserer Bundesregierung eigentlich so sehr daran gelegen, das Volk so zu veräppeln? 

Wie die von der Bundesregierung initiierte Veräppelungsoffensive funktioniert, darüber berichtet der IWR-Pressedienst vom 18.12.2008 sinngemäß: In Frankfurt/M. hat die juwi-Gruppe ein solares Referenzprojekt von ca. 7.000 Quadratmeter Dachfläche mit einer Leistung von 160 Kilowatt auf einem SEGRO-Gebäude bei neckermann.de errichtet. Die Anlage soll im Jahr 150.000 Kilowattstunden sauberen Strom in das allgemeine Stromnetz einspeisen und dabei den Jahresbedarf von knapp 50 Haushalten decken. Darüber hinaus würde die Anlage jährlich 115 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen. Frage: weshalb eigentlich nur 50 Haushalte (welche?) und nicht die Parkgaragen auf der Frankfurter Zeil?

Eiswurf von Windkraftanlagen: Ein Leser aus Goelenkamp nahe der niederländischen Grenze hat am 16.12.2008 Eisbrocken (bizarre Gebilde) unter drei Windkraftanlagen in Gölenkamp bei Nordhorn gefunden. Wetterlage: Frost, etwa -1 Grad am Boden, nebelig, Windstill (Rotor dreht nicht). »Habe Fotos gemacht. Etwa 2,50 m lange Eisstücke liegen, wohl durch den Aufschlag aus 100 m Höhe in Stücke zerbrochen, auf dem Boden. Grösstes Teilstück hat die Maße 21 x 8 x 7 cm und ist 355 Gramm schwer. Einen Monteur der Anlagenfirma, der zufällig vor Ort mit Wartungsarbeiten beschäftigt war, habe ich auf diesen Umstand aufmerksam machen können. Ausserdem gibt es weitere Zeugen«.
 
Keine Lust auf Windräder haben die Leute in der hessichen Wetterau. »Nur wenige Finger von rund 160 Teilnehmern der am Montagabend veranstalteten Bürgerversammlung im Bürgerhaus Nieder-Wöllstadt reckten sich in die Höhe, als Rathauschef Alfons Götz inmitten einer heißen Diskussion fragte: "Wer will die denn eigentlich?" ... «.
Wer will die Windräder denn eigentlich?
Ein Bericht in der Wetterauer-Zeitung vom 16.12.2008 über die Bürgerversammlung klärt diese Frage. Wer zu spät kam, fand nur noch einen Stehplatz.... 
 
18.12.2008 
Und schon wieder haben wir eines der wärmsten Jahre seit 1901. Zudem sei es viel zu trocken gewesen und Klimaforscher (welche?) würden vor einem verhängnisvollen Trend warnen. Was schließen wir daraus? Daß die Milliarden, welche wir zum Zwecke des Klimaschutzes in 'Erneuerbare Energien' stecken, ihren vorgegebenen Zweck garnicht erfüllen und daher keinen Pfifferling wert sind.
Heiß, heißer, 2008
warnt die Illustrierte STERN vom 16.12.2008 in ihrem Wissenschaftsteil. Ist ja auch kein Wunder - die zunehmende Erwärmung. Immer mehr riesige Windräder halten mit der gleichen Leistung, mit der sie elektrichen Strom erzeugen, den Wind auf. Reduzierte Luftbewegungen führen zu weniger Luftaustausch und wirken so als bedeutsamer Erwärmungsgrund. Und immer größere, hektarweite Solarplattenareale wandeln mit ihren Sammlern für Lichtstrahlen diese unmittelbar in elektrische oder thermische Wärme für ihre Umgebung um. Auf diese etwas andere Weise wird es vor Ort zunehmend wärmer und trockener, vergleichbar mit einer städtischen Besiedelung mit wenig Wind und Bodenversiegelung. Phoenis Mars Lander der NASAWeil dies aus Klimaschutzgründen aber nicht sein darf, müssen wir uns noch mehr anstrengen und noch mehr Geld in 'Erneuerbare Energien' stecken. Im Pakt mit rund 60 hochrangigen Vertretern von Banken und der Branche der erneuerbaren Energien hat sich unser Bundes-Umweltminister in Berlin zu einem Spitzengespräch darüber getroffen, wie man trotz anstehender Finanzkrise noch mehr Geld  - bis zu 60 Millionen Euro - für die Absicherung von Risiken zur Verfügung stellen kann (BMU-Pressedienst Nr. 306/08). Darfs nicht noch ein bißchen mehr sein? Wissen Sie eigentlich noch, ob es sich um Millionen oder Milliarden handelt, mit denen unsere Politik um sich wirft? Ob sich dann auch mit dem vielen Geld das größte Risiko, die ausbleibende Solarstrahlung bei Nacht, Nebel und Schneetreiben absichern läßt?

Abb.: Phoenix Mars Lander. Zu Beginn des Winters muss Phoenix seine Arbeit einstellen, weil die Solarzellen in den hohen nördlichen Breiten nicht mehr genug Licht bekommen. Der Lander friert ein und verschwindet im Eis.
Bild: NASA/JPL-Calech/University of Arizona


Die Absicherung der ausbleibenden Sonne für eines der global teuersten Projekte - dem Phoenix Mars Lander der NASA - ist selbst den besten NASA-Ingenieuren nicht geglückt. Sie müssen für einige Zeit ihre Arbeit ruhen lassen. Das die ferne Planetenoberfläche analysierende Mars-Modul wurde aufgrund schlechter Wetterverhältnisse in den 'abgesicherten Modus' versetzt - wegen Temperaturen um -96°C und einem übers Land fegenden Sandsturm, welcher das Sonnenlicht verdunkelt. Nun wissen wir auch, weshalb denn die ungezählten irdischen Solarfuzzis nicht längst in der Wüste Sahara ihr Glück gesucht und gefunden haben. Und im abgesicherten Modus stehen in Deutschland und Europa derzeit tausende Solarstrom- und Solarwärmeanlagen - verschwunden unter der Schneebedeckung. Das beste Programm für die Vollbeschäftigung - oder?
 
17.12.2008  
Bis Ostern: 20.000 Unterschriften gegen Windräder - Die Volksinitiative gegen Windkraft leistet Überzeugungsarbeit.
Jüterboger Echo
Fast 150 Unterschriften gegen Windkraft haben Mitglieder der Volksinitiative Brandenburg am Sonnabend vor einem Jügerboger Baumarkt gesammelt. 20.000 möchten sie insgesamt bis Ostern zusammenkriegen.

Obama bricht mit den Öl-Bossen
von Bush und setzt Umweltfragen an die Spitze seiner Agenda. Darüber berichtet der Solarenergie-Förderverein e.V. (SFV) Aachen und setzt für die von ihm propagierte Energiewende auf eine neue amerikanische Politik - das typiche Vorgehen und Mittel zum Zweck der 'kostendeckenden Bezahlung' dieser Branche durch den Stromverbraucher. Politik als Energie- oder als Geldquelle? Der SFV plädiert bekanntlich für eine 100%ige Versorgung, dezentral und aus erneuerbaren Energien. Schließlich strahlt die Sonne täglich 15.000 mal mehr Energie auf die Erde, als wir Menschen verbrauchen. Dummerweise immer nur dorthin, wo man sich gerade nicht befindet. Da möge jeder mal kurz an Alaska denken - wie soll das dort funktionieren - und in anderen Ländern? 

Obama und sein Energieminister
Ob der Physiker im Kabinett Obama die Sonne öfters und intensiver scheinen lassen kann? Für mehr Licht- und Wärmestrahlung? Aber das wäre ja gefährlich für das globale Klima! Und wir müßten uns noch viel mehr anstrengen, mit einer hierbei steigenden Erwärmung das globale Klimaschutzziel zu erreichen. Prognose: das könnte durchaus gelingen, wenn wir uns komplett von der Produktion verabschieden und auf eine reine Dienstleistungsgesellschaft umsteigen. Wir lassen einfach für uns und für alle
die Sonne arbeiten! Deswegen müssen Sie aber nicht gleich an das parasitäre und mit der Politik verknüpfte Geld- und Finanzgewerbe denken.
    
 
Wie lang wird die Liste der Steuerverschwendung, des Subventionsbetruges und Bürgeraussaugung noch werden? Ein ehemaliger DDR'ler erinnert an diverse Felhlplanungen: Wolkenkuckuksheim-Cargolifter, Steuergelder-Versenkungs-Chipfabrik, Gigantonomie-Abwasserunsinn, Silizium-Conergy, Hunger-Biosprit, Mords-Windkraft ... "Übrigens haben wir in Golzow auch Fischadler und Fledermäuse und rote / schwarze Milane etc.. Natürlich nach Meinung des Landesumweltschädigungsamtes - nicht. Oder nicht so richtig, oder nur halb richtig, wie es beliebt. Nach Meinung der Jäger, Vogelstation Rietzer See, Trappenschutzverein und der einfachen Bürger - schon immer. Alles nur Lügenbolde?
Rotorblätter werden zur Todesfalle für Seeadler
Donnerstag, 13. November 2008 21:05  - Von Lars Hartfelder. Berliner Morgenpost am 13.12.2008. »In Brandenburg gibt es derzeit rund 2.500 Windräder, geplant ist eine Verdoppelung bis 2020. So sollen nur rund 300 Meter vom Naturpark Niederlausitzer Landrücken entfernt fünf neue Windkraftanlagen entstehen. Ein Förster kämpft dagegen an. Denn die Rotorblätter sind nicht nur für das brandenburgische Wappentier eine Gefahr... «.

Neben den justiziablen, politischen, sowie den wind- und wetterbedingten Widerständen häufen sich mit der Zeit auch die technisch bedingten Imponderabilien bei der Nutzung der Windenergie mittels den riesigen Dreiflüglern. Besonders wenn sie in Nähe begangener oder befahrener Wege stehen. Die Rhein-Zeitung - Ausgabe Mittelmosel - berichtete am 15.12.2008, Seite 11 über Eisbrocken, welche die Leute bei ihrem Winterspaziergang knapp verfehlten.  
Eisige Geschosse flogen durch die Luft
Hannelore Mohringer berichtet auf ihrer Webseite my.fdp über Windräder, welche wegen Eiswurf stillgesetzt wurden. Wie soll da unser Klimaschutz im Winter funktionieren - mit verschneiten Solarstromanlagen und stillstehenden Windrädern? 

Wolfgang Neumann aus 14778 Golzow kommentiert den oben verlinkten Artikel: "Es ist nicht mehr hinnehmbar, wie fahrlässig das Landesumweltamt Brandenburg und der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg handelt und verweist auf Anlagen in Golzow, welche sich immer noch unterhalb von 2°C drehen und nur bis zu 80 m von der Bundesstraße entfernt stehen. Niemand scheint zuständig. Wenn Bürger erschlagen werden, müßte wohl erst ein Richter urteilen. Der Streiter gegen die Windkraft empfiehlt aufgrund dieses Artikels allen betroffenen Bürgern Anzeige gegen die Verantwortlichen zu stellen. "Und wenn es nur der Feststellung der Verantwortlichkeit dienen sollte. Unser aller Leben ist in Gefahr. Hier wird eindeutig gegen die Amtserfüllungsmaxime verstoßen".

Nachtrag am 18.12.:  RTV Noord Nieuwsoverzicht - 17 december 2008.
EEMSHAVEN: Groningen Seaports heeft woensdagmorgen de windmolens aan de Kwelderweg in de Eemshaven stil laten zetten. Van turbines elders in het Eemshavengebied vielen stukjes ijs af. Groningen Seaports laat onderzoeken hoe dit heeft kunnen gebeuren. De molens blijven stilstaan, totdat de situatie weer veilig is.  
Die Ostfriesen Zeitung, Leer, verbreitete am 06.12.2008 unter dem Titel "Einhüllentanker zerreißt sofort" die Mahnung des Landkreises Aurich auf ein Notfallkonzept für die Deutsche Bucht. 60 000 Schiffe würden jährlich an der Küste vorüber fahren. Und nicht alle halten sich genau an die Hauptrouten. »Die Grafik, die der Auricher Kreisrat Frank Puchert zeigt, sieht auf den ersten Blick aus wie ein wirrer Schnittmusterbogen. Es ist aber die Aufzeichnung von Schiffsbewegungen in einem Ausschnitt der Deutschen Bucht. Zwischen den roten und grünen Linien ist kaum noch ein weißes Fleckchen. Die Linien ziehen sich auch mitten durch jene Regionen, in denen in den nächsten Jahren hunderte von Windkraftanlagen aufgestellt werden sollen. "Wir sind nicht gegen die Offshore-Technologie“, stellt Puchert klar. Er warnt aber vor der Gefahr, dass Schiffe mit den hohen Masten (Windkraftanlagen) kollidieren könnten. In dem Fall drohe der ostfriesischen Küste eine Ölkatastrophe. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie in Hamburg hat kürzlich Unfälle mit den unterschiedlichen Fundamenttypen der Windkraftanlagen simuliert« - so der Bericht  in der OZ. 

An der deutschen Nordseeküste klagen die Inselgemeinden Borkum und Wangerooge gegen die von unserer Regierung geplanten und den Horizont verschmutzenden Offshore-Windpaks. Doch 'Nordsee-Auge' sei wachsam! Der massive Windkraftausbau auf dem Meer wird mit der Begründung zur Vermeidung des angeblich schmutzigen CO2 bei der Stromerzeugung vorangetrieben. Wegen dem 'Klimaschutz'. Im Gegensatz zu Windanlagen am Horizont hat dieses bei Normaltemperatur unsichtbare, aber von der Politik und ungezählten Medien als 'schmutzig' bezeichnete Gas bisher noch kein Mensch gesehen. Auch die Richter in Oldenburg nicht. Mit ihrer Klage vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg waren die Gemeinden trotzdem gescheitert.
Windparks stören Gericht nicht
Die Oldenburger Verwaltungsrichter sehen keine gravierenden Auswirkungen auf den Tourismus - aber der Rechtsstreit geht erst einmal weiter.
Offshore-Windparks in Schifffahrtswegen
Grafik aus den Ostfriesen-Nachrichten vom 06.12.2008
Wer steht hier wem im Weg - die Schiffe den Windparks oder umgekehrt?
 
Die Klagebegründung der Inselkommunen mit der "Horizontverschmutzung" durch WKA ist allerdings recht dünn, ebenso dünn, fahrläsig und abenteuerlich ist die Urteilsbegründung des in der Regel windenergiefreundlich urteilenden VG Oldenburg, "das behauptete Risiko vermehrter Havarien und Strandverschmutzungen könne nicht den Windparks zugerechnet werden, sondern gehe allenfalls von den jeweiligen Schiffen aus", so die Richter. Wenn man also auf der Autobahn Bäume pflanzt, geht das Risiko dann von den Autofahrern aus? Hat man beim Gericht die unmittelbare Nähe der vielbefahrenen Schifffahrtswege und den Mangel an Hochseeschleppern ausgeblendet?

Was öffentlich noch gar nicht thematisiert wurde, ist die manipulative Genehmigungspraxis des Landes Niedersachsen am Beispiel des Standortes "Nordergründe" bei Wangerooge in unmittelbarer Nähe des Nationalparks Nds. Wattenmeer, bei der Fachgutachten so lange umgeschrieben wurden, bis es für den Betreiber "passte". Diese Verquickung zwischen Betreiber, Politik und Ministerialbürokratie und die Untätigkeit der EU-Kommission sind der eigentliche Skandal des windigen Nearshore-"Parks", derzeit nur nachzulesen beim Wattenrat: http://www.wattenrat.de/wind/wind105.htm  
Offshore-Windparks in Schifffahrtswegen
Grafik aus den Ostfriesen-Nachrichten vom 06.12.2008
Lieber imaginäre CO2-Verschmutzung als reale Horizontverschmutzung

Was nicht sein darf, dass kann einfach nicht sein - oder? Die Kollisionsgefahr von Schiffen mit Offshore-WKA vor der deutschen Küste wird von Gerichten oder Behörden permament kleingeredet, zuletzt mit dem Urteil des VG Oldenburg vor einigen Tagen, welches gegen die Ostfriesischen Inseln und deren Bedenken zum Wind"Park" Nordergründe im Watt vor Wangerooge entschied. "Von Kollision ist nicht auszugehen", heißt es lapidar. 

Man betrachte die Häufung der Windkraftanlagen und die Routen des Schiffsverkehrs im Verkehrstrennungsgebiet vor der Küste in den obigen Grafiken aus den "Ostfriesischen Nachrichten" (Aurich) vom 06. Dez. 2008.

Hier werden sehenden Auges künstliche Riffe in die Nordse gebaut; der erste Tankerunfall, wenn der Kapitän nicht mehr rechtzeitig auf die "Bremse" treten kann, wird die Akzeptanz für diese vorgeblich "ökologischen" und überflüssigen Windmonster schlagartig auf Null bringen.
Doch für das Gericht gilt der bislang unverstellte Blick auf das Meer als nicht durch die von den Inseln aus sichtbaren Windenergieanlagen beeinträchtigt. Nachteilige Folgen für die landschaftliche Prägung und den Tourismus seien nicht zu erwarten.  MK
 

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