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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft. 
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen.
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den Atomausstieg nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - ab hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Themen, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Moderne Windanlagen werden noch viel größer Europa bei Nacht - und wo ist die Sonne,
die unerschöpfliche Energiequelle?

Europa bei Nacht und die unendliche Sonnenenergie
 
Wenn nachts keine Sonne scheint, kann niemand Solarstrom mit Windstrom mixen. Wenn der Wind nicht weht, kann niemand Windstrom mit Solarstrom mixen.
Am 8. September 2004 wurde das damals weltweit größte Sonnenkraftwerk in Espenhain eingeweiht. "Die Anlage wird künftig 1.800 Haushalte mit Elektrizität versorgen" - schrieb die Leipziger Volkszeitung am Tag darauf. Ob sie das auch nachts tut, berichtete sie leider nicht. Wieviel Solaranlagen benötigen wir, um die Haushalte Europas zu versorgen? Oder im winterlichen Schweden, Norwegen und Finnland?
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14.12.2006

Hinweise zur Beurteilung der Zulässigkeit von Windenergieanlagen gibt es im gemeinsamen Rundschreiben des Ministeriums der Finanzen, des Ministeriums des Innern und für Sport, des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und des Ministeriums für Umwelt und Forsten 30. Januar 2006: Auszug aus dem Abschnitt Straßenrecht: »Innerhalb bestimmter Entfernungen zu Bundesfernstraßen, Landes- und Kreisstraßen gelten nach § 9 FStrG und § 22 LStrG Anbauverbote und Anbaubeschränkungen. Von den Anbauverboten können im Einzelfall Ausnahmen zugelassen werden. Im Geltungsbereich der Anbaubeschränkungen bedarf eine Genehmigung der Zustimmung der zuständigen Straßenbaubehörde. Die zuständige Verkehrsbehörde ist in Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen zu beteiligen, wenn ihre Entfernung zu Verkehrsanlagen weniger als das Eineinhalbfache ihrer Höhe beträgt«.

Über den Aufstieg der uns regierenden Umweltbürokraten und selbst ernannten Weltverbesserern, die ihr eigenes Raster für Gut und Böse entwickelt haben und ein ganz eigenes Bild der Schöpfung und von Schöpfungsfeinden verbreiten, schreibt Hanna Thiele in ihrem Beitrag.
Die deformierte Gesellschaft
Frau Thiele ist Mitglied im Arbeitskreis Energie der Landesfachausschüsse Wirtschaft und Umwelt sowie im Bundesfachausschuß Umwelt der FDP-Bundestagsfraktion.

Breite Zustimmung zum Ausbau erneuerbarer Energien - jubeln der Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Sigmar Gabriel und sein Adjutant Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes. Und die deutsche Medienlandschaft sekundiert wieder einmal kommentarlos. Wiederholt darf sich das Volk von einer 'Repräsentativ-Umfrage' der Projektgruppe des Prof. Udo Kuckartz von der Uni Marburg beglücken lassen. Dem ehrenwerten Hochschullehrer darf man sicherlich unterstellen, daß er als Erziehungswissenschaftler weiß, wie man eine Umfrage gestaltet. Aber weiß er auch, welches die richtigen Fragen zur Energiepolitik sind - insbesondere jene über den Ausbau erneuerbarer Energien oder hat er sich die Fragen von seinem Auftraggeber, dem BMU, diktieren lassen. Die folgende Tabelle, sowie alle anderen Tabellen in der BMU-Broschüre offenbaren dies in Form von 'Anweisungen', welche dem Umfragevolk vorgelegt wurden.

Umfrage 2006
Eine Abbildung aus: "Umweltbewusstsein in Deutschland 2006 - Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage" -
Forschungsprojekt: Repräsentativumfrage zu Umweltbewusstsein und Umweltverhalten im Jahr 2006 mit dem BMU-Förderkennzeichen 205 17 102.

Die spezifischen Umfrageergebnisse sind phänomenal - die Fragestellungen dagegen katastrophal!
»Für eine Unabhängigkeit von Öl und Gas durch erneuerbare Energien sorgen, das gehört für 59% der Bundesbürger zu den wichtigsten umweltpolitischen Aufgaben. 87% wollen einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien. Annähernd 90% sind für einen Ausbau der Solarenergie, über 70% für den Ausbau von Offshore-Windenergie« - lautet eines der schmeichelhaften Werte für den Umweltminister.

Erziehungswissenschaftler wissen am besten, wie man Leute und die aus ihnen herauszuholenden Ergebnisse manipulieren kann. Und so sieht auch das Gesamtergebnis dieser Studie über das "Umweltbewußtsein und Umweltverhalten in Deutschland 2006“ aus. Die Studie sei repräsentativ für die Bundesrepublik Deutschland: In den Monaten April bis Juni 2006 wurden insgesamt 2.034 Personen in allen Teilen Deutschlands befragt - 1.650 in den westlichen und 384 in den östlichen Bundesländern. Die Datenerhebung wurde vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mit Face-to-Face Befragungen durchgeführt. Die Auswahl der 2.034 Personen sei mittels eines dreistufigen Zufallsauswahlverfahrens im ADM-Design (ADM Arbeitskreis Deutscher Meinungsforschungsinstitute e.V.) erfolgt - so die selbst erteilte Weihe.

Vergeblich sucht man in der Studie die Fragestellung, wie hoch denn die Übereinstimmung mit dem Ausbau der Windenergie sei, wenn die damit einhergehenden Hochspannungsleitungen den jeweils Befragten vor der Haustüre errichtet würden. Oder ob die 88% jener Leute, welche für den Ausbau der Solarenergie an der Stromversorgung votierten, dies auch dann getan hätten, hätte man ihnen zugesichert, daß sie dann auch nur noch tagsüber bei ausreichender Einstrahlung ihren täglichen Kaffee kochen könnten? Oder ihr bisheriger Lieblingslandschafts- und Freizeitpark plötzlich innerhalb weniger Wochen zu einem hektarweiten Park mutieren würde, in dem sich zukünftig abertausende Solarzellen der Sonne hingeben? Ob die neugierigen Umfrager dieser Studie jene von ihnen errechneten 59% aller Bundesbürger zuvor darüber aufklärten, daß man sich mittels Solarstrom von Öl und Gas garnicht unabhängig machen kann? Man kann davon ausgehen, daß sie, samt ihrer Projektleitung, das wohl selber nicht wissen.

73% der Bevölkerung plädieren angeblich für eine Stromversorgung Deutschlands mit Holz und Bioabfällen. Man darf bezweifeln, daß sie dies getan hätten, wäre ihnen zuvor erläutert worden, daß dann auch der Erholungswald in ihrer Nachbarschaft aufgrund der hochgejubellten Nachfrage unmittelbar oder mittelfristig von der energetischen Verwertung betroffen sein wird.

Zu den erziehungswissenschaftlichen, aber eindimensionalen Fragestellungen in dieser Studie kommt hinzu, daß sie - wie kann es auch anders sein -  im Konsens mit der Nutzung der Kernenergie bzw. zum Atomausstieg gestellt werden. »Zwei Drittel der Deutschen wollen am beschlossenen Atomausstieg festhalten oder ihn sogar noch beschleunigen« - lautet eine der Schlußfolgerungen. Über die Unmöglichkeiten, deutsche Kernkraftwerke mittels 'Erneuerbaren Energien'
abzulösen bzw. zu ersetzen - nun, auch darüber wurden die statistisch ermittelten Bundesbürger zuvor nicht aufgeklärt. Auch nicht darüber, daß ihre Wünsche, sofern sie sich realisieren, ihnen selber auch teuer zu stehen bekommen. 

Die 'repräsentative Umfrage', welche unser Umweltminister präsentiert, ist schlicht so viel wert, wie ein Pendant, durchgeführt bei Gläubigen, welche angeben sollen, ob sie denn gerne in den Himmel kommen möchten. Dafür gibt es dann im Etat fortlaufend numerierte 'Förderkennzeichen'.

Der Königsweg zum Machterhalt ist grün angestrichen - meint Gerd-Walter Wiederstein in seine
eigentümlich freien Kommentar zum Zeitgeschehen
Entfacht durch die berüchtigte Stern-Studie ist derzeit ein massives Anschwellen des Öko-Alarmismus zu beobachten. Der Klimawandel wird zum wichtigsten politischen Thema hochgehoben. Über die üblichen Untergangs-Szenarien der Klima-Modellierer hinausgehend liefert die neue Studie den Öko-Ideologen und der Politik das bisher noch fehlende ökonomische Argument für den Ausbau staatlicher Eingriffe....

12.12.2006
EEG-Stromeinspeisungen und Vergütungen - der Fachmann Prof. Dr. Ing. Helmut Alt informiert wie folgt:
Verteilung der EEG-Einspeisungen im Jahr 2004 nach geförderten Energiearten laut §§ 6-11 EEG  (EEG-Energiemix)
Bezugsgröße für die Quotenberechnung beim EEG ist die gesamte Strommenge von 487.626,9 GWh die an Letztverbraucher abgegeben wurde, abzüglich der Strommengen, die unter den Anwendungsbereich des § 14 Abs. 3 EEG fallen (also die Abgabe an Endverbraucher von Stromhändlern, deren Absatz zu mehr als 50% aus EEG-Anlagen im Sinne der §§ 6 bis 11 EEG erfolgt).
Der privilegierte Letztverbrauch (LV), der in den Geltungsbereich des § 16 EEG (sog. Härtefallregelung) fällt, betrug 36.865,3 GWh. Diesen privilegierten Letztverbrauchern war im Jahr 2004 im Sinne des § 16 EEG (sog. Härtefallregelung)  eine EEG-Strommenge  von 280.336.470 kWh zuzuordnen.

§§
Erzeugungsart
GWh
Anteilige EE-Energie
Vergütung in Mill. Euro
§ 6
Wasserkraft
4.616,1
12,0 %
337,67
§ 7
Deponiegas, Grubengas, Klärgas
2.588,6
6,7 %
182,17
§ 8
Biomasse
5.241,0
13,6 %
508,46
§ 9
Geothermie
0,2
0,0 %
0,03
§ 10
Windkraft
25.508,8
66,3 %
2.300,48
§ 11
Solare Strahlungsenergie
556,5
1,4 %
282,65
gesamt
Einspeisungen, Vergütung
38.511,2
100 %
3.611,46

vermiedene Netznutzungsentgelte NNE (§ 5)


33,94

Vergütung nach Abzug vermiedener NNE


3.577,52
Quotenberechnung wie folgt: (EEG-Strom gesamt abzgl. EEG-Strom priviligiert) / (LV gesamt abzgl. LV priviligiert)
Die bundesweite Pflichtabnahme (EEG-Quote) betrug 2004: 8,48 %
Vergütungsberechnung: (Vergütete EEG-Einspeisungen abzgl. vermiedene NNE) / (EEG-Einspeisungen gesamt)
Die bundesweit einheitliche Durchschnittsvergütung für EEG-Strom betrug 2004: 9,29 Cent/kWh

Anmerkung: Auf alle Einwohner Deutschlands umgerechnet - jeder ist Stromverbraucher - ergibt sich für 2004 eine durchschnittliche Belastung von 43,63 Euro/Jahr. Für 2007 wird für alle ein Anstieg auf 6,3 Mrd. Euro erwartet --> 76,83 Euro/Jahr und Kopf. Dafür gibt es weder einen besseren Strom noch ein besseres Klima. Wer das behauptet, ist ein Scharlatan. Das viele Geld dient einzig der Subventionierung der EE-Branche. So ist per heutiger Pressemitteilung aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zu erfahren, daß sich die Sanierung der ehemaligen DDR-Wismutgruben für den Uranerzabbau auf 6,2 Mrd. Euro belaufe. Viel Geld, ohne Zweifel. Aber für den Umwelt- und Naturschutz wesentlich nützlicher und sinnvoller als erneuerbare Energien angelegt. 


Für einen geplanten Windpark in Gerbstedt (Mansfelder Land) gibt es aus Gründen des Tierschutzes keine Genehmigung. Die geplanten 17 Windräder hätten negative Auswirkungen auf die in der Region lebenden Rotmilane und Fledermäuse, teilte die Behörde am Freitag in Halle mit. Im konkreten Fall sei der Artenschutz höher einzuschätzen als wirtschaftliche Interessen.
Naumburger Tageblatt

Fledermäuse als Schlagopfer unter Windenergienanlagen - Der Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz ruft mit dem folgenden Beitrag zur Meldung von Totfunden auf.
»Windenergieanlagen haben in kürzester Zeit ganze Landschaften umgeprägt. Mögen die Anlagen eine sinnvolle Energiequelle sein, so führen sie dennoch zu ganz erheblichen Problemen. Hierzu zählen etwa Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes, Störungen von Anwohnern und Erholungssuchenden (akustisch/optisch), Vogelschlag, etc.

Zunächst haben vor allem Untersuchungen der Auswirkungen von WEA auf die Vogelwelt stattgefunden. In letzter Zeit treten aber auch Fledermäuse immer mehr in den Fokus. In einigen Bundesländern finden/fanden gezielt Beobachtungen zum Fledermausschlag statt. Sei es bei bereits bestehenden Anlagen, als auch als Auflage bei neuen Genehmigungen. In Rheinland- Pfalz, wo insbesondere Windkraft im Wald forciert wird, hat in dieser Hinsicht unseres Wissens bislang nichts Derartiges stattgefunden.

Die Fledermäuse kommen durch direkte Kollisionen mit den Rotoren, durch deren Verwirbelungen und die dabei herrschenden Druckverhältnisse sowie in den Gondeln zu Schaden. Folgende Arten scheinen am meisten betroffen zu sein: Großer Abendsegler, Zwergfledermaus, Rauhhautfledermaus und Kleiner Abendsegler. Regional bestehen hier aber sehr große Unterschiede. Die meisten Totfunde ergeben sich zwischen Mitte Juli und Mitte September. In dieser Zeit werden die Wochenstuben aufgelöst, die Fledermäuse erforschen in hohem Maß ihre Umgebung, sie schwärmen an diversen Stellen und weit ziehende Arten begeben sich jetzt auf den Zug. Vermutlich werden WEA als auffällige Strukturen im Raum direkt angeflogen und auf Quartiermöglichkeiten hin inspiziert. Evtl. werden die Tiere auch durch Geräusche, Reibungswärme und damit einhergehende Insektenansammlungen angelockt. Fledermäuse scheinen durch Schlag an WEA in viel höherem Maße betroffen zu sein, als die meisten Vögel. Im Jahr 2004 wurden unter vier Anlagen im Freiburger Raum 44 tote Fledermäuse gefunden. Gezieltere Untersuchungen fanden außerdem in Thüringen, Brandenburg und Sachsen statt. Tabelle 1 bietet einen Überblick über bundesweit beim LUA Brandenberg gemeldete Totfunde, zusammengestellt von Tobias Dürr.

Die Wissenslücke in Rheinland-Pfalz tritt hier deutlich zu Tage. Wir bitten daher dringend darum Totfunde von Fledermäusen (und Vögeln), die unter WEA gemacht werden, an uns zu melden. Wir leiten die gesammelten Daten wiederum weiter nach Brandenburg. Vielleicht kann der ein oder andere auch gezielt Windparks anfahren und absuchen. Im Prinzip lassen sich nur WEA gezielt absuchen, unter denen sich ein geschotterter (oder anderweitig befestigter) Platz befindet. In der Regel wird bei der Errichtung einer WEA ein derartiger Werkplatz angelegt. Ist die Anlage nur von Feldern oder Wald umgeben, ist eine Kontrolle kaum möglich. Herausgeschlagene Fledermäuse sind nicht immer leicht zu finden. Man sollte das Gelände in engen Bahnen ablaufen. Als besonders "ergiebig“ hat sich bislang die Zeit zwischen Juli und September ergeben, aber natürlich sind auch Kontrollen außerhalb dieses Zeitraums interessant. Die meisten Schlagopfer liegen nicht lange unter den Anlagen. Sie werden von Fressfeinden verschleppt oder von Aaskäfern eingearbeitet. Wenn Sie Fledermäuse finden, machen Sie am besten ein Foto vor Ort. Das Tier sollte eingesammelt und tiefgefroren werden. Ist dies nicht möglich, ist zumindest ein gutes Foto sinnvoll«. 
Der Abstand und die Himmelsrichtung zum Rotor sollte notiert werden sowie möglichst die Witterung der vorausgehenden Nächte. Weitere Parameter, die sofern möglich erfasst werden sollten, finden sich im Musterdatenblatt. Bitte teilen Sie uns Ihre Funde mit an:
Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz - Astrid Fölling & René Reifenrath, Riedweg 28, 55130 Mainz, Tel.: (06131) 86535, e-Mail: rreifenr@mainz-online.de

Ein Musterdatenblatt und Exceltabellen mit der Übersicht bundesweiter Fledermausverluste an Windenergieanlagen sind erhältlich bei:
Sylvia Idelberger, GNOR e.V., Geschäftsstelle Süd, Wallgasse 16, 67433 Neustadt, Tel. 06321 - 93 74 56, Handy 0176 - 510 369 43, gnor-sued@gnor.de, www.gnor.de

09.12.2006
Wenn sich Ökonomie und Ökologie die Waage halten - Traum oder Lebenslüge? Geht das überhaupt in unserer Gesellschaft oder müssen wir die Gesellschaft ändern? Wer bestimmt das Gleichgewicht - beim CO2-Pegel in der Luft und beim Klima- kontra Naturschutz? Biogasanlagen produzieren elektrischen Strom für die Einspeisung in das Netz und, weil sie Wärmekraftwerke sind, Wärme für die Umwelt. Und da Biomasse wesentlich schneller verbrannt und energetisch verwertet ist, als sie nachwächst, produziert dieses Verfahren nicht nur CO2 für die Atmosphäre sondern auch mit ihrem Anbau ein massenhaftes Artensterben. Die Saat des EEG gedeiht prächtig. »Das Geschäft mit Biogasanlagen artet aus - immer mehr Maisanbau« - so die Zevener Zeitung.de.
Acht Meter hoher Mais für Biogasanlagen
»Bremervörde (oer). Fruchtfolge? Klar werde diese vielfach eingehalten, sagt Uwe Baumert. Immer häufiger aber stoße er auf Flächen, auf denen seit Jahren nur eins angebaut wird: Mais. Vor allem für die Energiegewinnung ist diese Pflanze sehr attraktiv, weiß der Bremervörder NABU-Vorsitzende und warnt im Gespräch mit der ZZ vor Monokulturen und einer Verödung der Landschaft« Weiter lesen in der Zevener Zeitung.

Weit entfernt, die angestrebten Ziele zu erreichen. Windfarms 'wide of generating targets' - Evening Standard, 8 December 2006.
Some onshore windfarms are falling woefully short of their electricity generating targets, throwing into doubt Government targets of having about 15% of the nation's energy coming from wind by 2020. Research by the Renewable Energy Foundation (REF) found onshore windfarms in remote locations only are generating above expectation - typically in the north of Scotland where the cost of linking to the National Grid is far greater.
The research found that windfarms in urban areas are producing as little as 9% of their installed capacity - the wind turbines at Dagenham, Essex, are running at just 19% of capacity.

The REF believes this shows the Government should be pushing investment to other low-carbon sources such as hydro, biomass and landfill gas. 'Wind has a place but it must not be allowed to squeeze out other technologies,' said REF chief executive Campbell Dunford. The report comes as E.On said today it has the go-ahead for a £325m. 60-turbine windfarm in the Solway Firth.

Wenn Windkraftanlagen keinen wirtschaftlichen Gewinn erzielen, dann argumentiert man schlicht mit der 'Null-Emission' für CO2.

Wind farms are failing to generate the predicted amount of electricity
The claimed benefits of wind energy are called into question today by a study that finds few wind farms in England and Wales produce as much electricity as the Government has forecast. By Charles Clover, Environment Editor

EEG-Stromeinspeisungen und Vergütungen - die Kosten dafür - sie steigen und steigen und steigen ...Verbraucher bekommen dafür keinen besseren Strom,
doch unseren Politikern ist das gleichgültig. Erzeugerschutz geht hier vor Verbraucherschutz. Prof. Dr. Ing. Helmut Alt, Fachbereich Elektrische Energietechnik und Energiewirtschaft, informiert mittels folgender Grfik über die Höhe der Kosten für erneuerbare Energien. Die Gesamtheit der Stromverbraucher muß in 2006 4,8 Mrd. Euro für 46,3 Mrd. kWh Ökostrom aufbringen = 10,4 ct/kWh. Der im Netz von EE-Generatoren verdrängte Strom hat aufgrund seiner Wind- und Wetterabhängigkeit aber nur einen Wert von 1 ct/kWh.

Prof. Dr. Ing. Helmut Alt: Der inhärente Subventionsanteil errechnet sich aus der Differenz der EEG-Vergütungen und den verdrängten Stromerzeugungskosten in den 'ohnehin' vorhandenen Kraftwerken - multipliziert mit der jeweiligen Einspeisemenge. Die verdrängten Kosten sind wegen der Dargebotsabhängigkeit der Stromerzeugung aus Wind und Sonnenenergie für diese nur die ersparten Arbeitskosten von rd. 1 Ct/kWh.
Nur für Wasserkraft- und Biomassestromeinspeisungen können energiewirtschaftlich begründet die jeweiligen Börsenpreise für Grundlasterzeugung in Ansatz gebracht werden, nicht jedoch für Wind- und Sonnenstromeinspeisungen, da diese nur dargebotsabhängig erfolgen. Ebenso sind vermiedene Netzkosten für dargebotsabhängige Einspeisungen energiewirtschaftlich nicht begründet.
Den erheblich niedrigeren, energiewirtschaftlich legitimen Vergütungsanspruch in Mrd. Euro pro Jahr für EEG-Einspeisungen aus Sonne und Wind repräsentiert in obiger Grafik die rote Linie - für 2006 liegt dieser Wert bei ca. 0,8 Mrd. Euro = 1/6 der Gesamtvergütung. Ohne Mehrwert für Verbraucher.

Eine Laufzeitverlängerung der deutschen KKW von 32 auf 40 Jahre würde die Rechnung der Stromverbraucher um 17 Mrd Euro senken. Eine Erhöhung des Windstromanteils von 3% auf 15% im gleichen Zeitraum wird zusätzlich 50 Mrd Euro kosten. (Studie des Lehrstuhls für Energiewirtschaft, TU München/Focus 27.10.03).

»Glückliches Kratzhuhn sucht Bio-Esel« - Wo Öko draufsteht, ist in Zeiten des Vollwert-Fiebers noch lange nicht Öko drin, vermutete der stern-Autor Wolfgang Röhl in der Ausgabe 17/2001, S. 94, vom 21.04.2001 - gefunden auf der Ökostrom-Festplatte 12/2006. Er schrieb wie folgt:

»Vor einiger Zeit traf ich auf einem Empfang den Chef einer Baumarktkette. Die wirbt damit, wie nett sie mit Mutter Natur umgeht - ökologische Werkstoffe und so was. Ich fragte ihren Boss, woher er denn wisse, dass diese herrlich haltbaren Gartenmöbel, welche sein Unternehmen verkauft, tatsächlich aus schnell nachwachsendem "Plantagenteak" verfertigt sind und nicht aus Regenwaldholz. Pure Neugier - ich habe selber solche Möbel.

Er sagte, da unten in Singapur gebe es einen TÜV-Ingenieur, mit dem die Firma zusammenarbeite. Der kontrolliere die asiatischen Hersteller, welche die Öko-Märkte beliefern. Seither denke ich, wenn ich in meinem wetterfesten Plantagenstuhl sitze, dankbar an unseren Mann in Singapur. Wie er Tag und Nacht prüft und wacht, immer auf Achse, nimmermüde. Werden doch alle paar Monate ganze Schiffsladungen von Plantagenteakmöbeln nach Deutschland verfrachtet. Wie schafft er es wohl, dass ihn die geschäftstüchtigen Einheimischen nicht linken? Wäre es möglich, dass manche nur Potemkin-Plantagen präsentieren, indes sie das meiste Holz weiterhin ratzfatz aus dem Urwald holzen? Fragen, die auch der Baumarktlöwe nicht restlos klären konnte.

Doch wahrscheinlich kümmert das Ganze sowieso kein Schwein. Genauso wenig wie die Herkunft und Beschaffenheit anderer Produkte, die irgendein Öko-Siegel tragen, irgendwelche Zertifikate führen, mit irgendeinem grünen Mäntelchen wedeln. Wenn nicht gerade ein stinkiger "Monitor"-Enthüller darüber gesendet wird, ist allen Beteiligten jedwedes Label recht, solange nur Öko draufsteht. Auch den Verbrauchern. Besonders denen.

Nirgendwo liegen Schwindel und Beschwindelt-werden-Wollen, Beschiss und Selbstbetrug so dicht zusammen wie beim Thema Öko. Jedermann, dessen IQ deutlich über 80 liegt, müsste zum Beispiel wissen: Deutschland hat nicht entfernt so viel Fläche, um all jene "Bio-Eier" zu erzeugen, die sich noch in den entlegensten Supermärkten finden, angeblich gelegt von glücklichen Kratzhühnern mit Auslauf bis zum Horizont. Glaubt einer denn im Ernst, der in feineren Fischgeschäften verkaufte "Wildlachs" unterscheide sich irgendwie vom normalen Zuchtlachs, außer durch den doppelt so hohen Preis? Der wilde Lachs, ein Wander-Raubfisch, ist heutzutage ja eine Kostbarkeit und so nie auf dem Markt. "Bio-Karpfen" kostet 50 Prozent mehr als Karpfen ohne Bio, das ist alles. Beide fressen ordinäres Teichfutter. Für "konventionelle« Züchter würde sich die Beigabe von teuren Medikamenten gar nicht lohnen. "Bio-Mehl" so wurde schon vor Jahren enthüllt, ist keinen Deut wertvoller als industriell erzeugtes. Und manche "Naturmilch" wies bei Tests mehr Schadstoffe auf als die herkömmliche. Dass man sich mit den Naturprodukten Rohmilch oder Rohmilchkäse ganz fabelhaft vergiften kann, müsste sich ebenfalls herumgesprochen haben.

Sehr listig ist das Prädikat "aus kontrollierter Produktion" Das darf selbst der finsterste Hühnerquäler führen, denn kontrollieren wird er seine versifften Legebatterien ja mal. "Integriert", "extensiv" "naturnah", "unbehandelt", "nachhaltig" "verantwortlich" "sanft" - von der Möhre bis zur Pauschalreise kriegt jedes Produkt flugs ein grünes Schaumwort angedichtet, wird teuer ausgepreist - und alle, alle sind glücklich. Die Erzeuger haben hübsche Mehreinnahmen, Deutschlands Muttis ein porentief reines Gewissen.

Kein Urlaub mehr an Plätzen ohne "Grüne Hand", "Blaue Schwalbe", "Grünes Bäumchen", "Grüne Koffer", "Grüner Schlüssel" "Umweltschnecke" und "Eichhörnchen". Rund 50 derartige Fantasiesiegel kleben allein an europäischen Feriengebieten. Außer La Hague hat praktisch jeder Ort eines. Auch an ferneren Gestaden hat man längst kapiert: Öko verkauft alles. Wer in Thailand Bretterbuden vermietet, die nicht mal über einen Ventilator verfügen, dafür aber über Ungeziefer, tauft sie "Eco- Resort" Schon hat er deutsche Gäste. Im Gegensatz zum Sheraton fließen hier die Abwässer vollkommen naturnah, nämlich ungeklärt, ins blaue Meer.

In unseren helleren Momenten ahnen wir natürlich: Wo Öko draufsteht, ist selten Öko drin. Dennoch futtern wir unbeirrt teuren Schrumpelsalat und welke Möhrchen, düsen "sozialverträglich" nach Lateinamerika, unterstützen dubiose "Öko-Projekte" in der Dritten Welt. Glaube, Liebe, Hoffnung halten jedem Zweifel stand. Das Kondom aus "fairem" Kautschukhandel ist vielleicht nicht sehr strapazierfähig. Aber ideologisch total gefühlsecht.

Der Voodoo-Aspekt bei der deutschen Öko-Manie müsste Anthropologen entzücken. Wer glaubt, dass er ist, was er isst, lebt ja in der Vorstellungswelt von Kannibalen. Egal - der Run aufs vermeintlich Vollwertige schafft zumindest Jobs für Menschen, die ansonsten sicher schwer vermittelbar wären. Und wenn's erst richtig losgeht mit der Bio- Wende, die uns Frau Künast verspricht, wenn die Subventionen sprudeln und jeder deutsche Hof ruckartig ergrünt, dann werden nur noch Selbstmörder eine Ware kaufen wollen, die keines der demnächst schätzungsweise 500 Bio-Siegel besitzt. Rosstäuscher aller Ställe, es gibt Arbeit!« Aus dem stern 17/2001, S. 94, 21.04.2001

Anmerkung: Der stern-Autor hat den 'Öko'Strom mit seinen vielen Labels vergessen. Und die 'Ökologen' von damals haben sich als wandlungsfähig erwiesen und sind zu 'Klimatologen' konvertiert. Aber bedenke: wo Wetterereignisse vermarktet werden, ist auch in Zeiten des Klimaschutzfiebers noch lange kein Öko drin!

Zum Windrad-Unfall in Mehring bei Trier - Ein etwa 35 Meter langes Rotorblatt eines 113 Meter hohen Windrades mit 2 MB Nennleistung, Enercon 70, ist am Freitag, 8. 12. 2006, nach 6 Uhr morgens nahe Mehring (Kreis Trier-Saarburg) von einer Windkraftanlage abgebrochen. Die Einzelteile waren bis 250 m zu finden, unter anderem auch auf der rege befahrenen Kreisstraße 85. Am heutigen Abend schon läuft der ganze Windpark trotz Sturmwarnung weiter, obwohl der Schadenshergang nicht geklärt ist.

Mit einen lauten Knall zerknickte explosionsartig ein Flügel, zerbarst in viele Teile, deren Reste sich um die Gondel wickelten. In diesem Moment verlagsamte sich die Umdrehungszahl, um sofort wieder stetig anzusteigen. Dadurch wurde die Sicherheitsbeleuchtung für Flugzeuge von der Gondel gerissen. Durch die Unwucht und extrem schnellen Drehbewegungen der Anlage begann der Turm zu wanken. Die Strassen und benachbarte Autobahn wurden gesperrt. Im 6 bis 7 km entfernten Farschweiler hörte sich das wie ein Gewitter an.

Nach Mitteilung des BLS flogen bei ähnlichen Unfällen Flügelteile bis 600 m weit. Der BLS fordert 600 m Abstand von Verkehrswegen. Er hat Unfälle seit 12 Jahren dokumentiert. Aber auch  Eisbrocken fliegen 400 m weit. Die Abschaltung per Sensor nutzt nichts. Die Genehmigungbehörden sind seit Jahren informiert. Sie nehmen offenbar Personenschäden billigend in Kauf.
Wenn man
im Aussenbereich einen 2 m hohen Schuppen für Schafe bauen will, wird das abgelehnt. Aber an 200 m hohe rotierende gefährliche Windmaschinen, lärmend, nachts blitzend, als Eis- und Flügelschleudern sind zulässig. Die Windmüller sagen nach jedem Unfall, so etwas sei noch nie vorgekommen und könnte auch nicht mehr passieren. Die Unfallgefahr nimmt mit zunehmender Anzahl, Größe und Alter der Windräder überproportional zu. Wissenschaftler haben ermittelt, daß die Wurfweite über 1 km sein kann.

08.12.2006
Bundesverband Wind Energie BWE: Unter den Anlegern von Windenergie-Fonds steigt die Unzufriedenheit mit ihren Kapitalanlagen. Das zeigt eine Umfrage des Bundesverbands WindEnergie e.V. (BWE), Osnabrück, deren Ergebnisse in der von dem Verband herausgegebenen Zeitschrift "Neue Energie“ veröffentlicht wurden.
Windenergie-Anleger unzufrieden
Die mehr als 3.000 befragten Zeichner stellen ihren Windenergie-Fonds vor allem beim Energieertrag und der Höhe der Ausschüttungen mit durchschnittlichen Schulnoten von 4,04 und 4,13 ein sehr mäßiges Zeugnis aus. Das ist eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr, als die Durchschnittsnoten noch 3,38 beziehungsweise 3,49 betrugen.
Dennoch würden 52 Prozent der Befragten noch einmal in ein Windprojekt investieren. Allerdings: Im vergangenen Jahr waren dazu noch 65 Prozent bereit. Noch deutlicher sank das Interesse an anderen erneuerbaren Energien. Nur noch 44 Prozent der Anleger würden ihr Geld in Projekte wie Sonnenenergie oder Biomasse anlegen, im Vorjahr waren es noch 84 Prozent.

Rundfunkmeldung des SWR 4 um 11 Uhr am 8. 12. 2006:
Mehring  -  Ein etwa 35 Meter langes Rotorblatt ist am Freitag nahe Mehring (Kreis Trier-Saarburg) bei starkem Wind von einer Windkraftanlage abgebrochen. Wie die Polizei mitteilte, zersplitterte das Blatt in viele Einzelteile, die unter anderem auch auf die Kreisstraße 85 fielen. Obwohl auf der Straße reger Verkehr geherrscht habe, sei niemand verletzt worden. Ein Autofahrer hatte die Polizei informiert, daß sich das 113 Meter hohe Windrad ungewöhnlich stark drehe. Wenig später brach das Blatt ab. Die Höhe des Sachschadens sei zunächst unklar. Mehr ...

07.12.2006
Any notions that China will increase its energy efficiency, meaningfully substitute oil and coal use with renewables, and reduce climate changing pollution, are fanciful.... One answer lies in carbon credits. Under Kyoto, China has been an enthusiastic seller of carbon credits since 2005, accounting for about two-thirds of a fledgling US$2.5 billion market, but it has drawn the ire of the rest of the world by imposing a tax on the deals, effectively making what is meant to be an environmentally supportive system into a subsidy for the Chinese government.
REALITY CHECK
CHINA'S INCREASING ENERGY INTENSITY - by Greg Peel, Stock Interview, 1 December 2006.

Und was erzählt uns der Solarprediger Dr. Franz Alt über China, welches bis 2008 mit seinen CO2-Emissionen die USA überholen wird?
"China ist erneuerbar"
Auf Einladung des "Great Wall Renewable Energy Forum" sprach der deutsche Fernsehjournalist Franz Alt im Internationalen Konferenzzentrum in Peking zum Thema "Sun and wind doen't send us a bill - China is renewable, the world is renewable". Kein Wunder, daß ihm chinesische Apparatschiks applaudieren, welche - wie auch bei uns - gut von ihren parasitischen Gesetzen leben.

Wußten Sie schon? .... Energieeffizienz bei Verbrauchern muß sinnvollerweise mit einer Energieeffizienz bei Erzeugern einhergehen. Konkret: Wenn Stromverbraucher - und das sind wir alle - jederzeit, Tag und Nacht, effizient arbeiten sollen oder wollen, dann müssen sie auch jederzeit und bedarfsgerecht elektrischen Strom verfügbar haben. Unser bisheriges effizientes System der Erzeugung und Verteilung wird anhand politischer Vorgaben zunehmend mit ineffizienten, also nicht bedarfsgerecht funktionierenden Stromerzeugern und Verteileranlagen ausgebaut.
a) EE-Anlagen für Sonne und Wind erzeugen den Strom nur nach Sonne-, Wind- und Wetterlaunen;
b) sie sind deswegen ineffizient, weil extrem unausgelastet. So stehen hektarweite Photovoltaikanlagen die meiste Zeit des Jahres ohne Stromproduktion nur umher, denn ihr Ausnutzungsgrad liegt bei 900 h/Jahr. Je mehr Volatilität aber in das öffentliche Netz intergriert wird, desto mehr Leitungen werden benötigt, welche dann ebenso unausgelastet (ineffizient) in der Landschaft stehen.
c) die CO2-Ersparniskosten sind weltmeisterlich hoch.

Hierzu ein Beispiel aus einer Pressemeldung - ausgewertet von Dipl. Ingenieur Johann Waldmann. Er zitiert:
»Kraft der Sonne - Solaranlage als kirchlicher Energiespender. Schwerin (ddp-nrd). Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs nutzt den himmlischen Beistand nun auch für Energiezwecke. Am Dienstag wird auf dem Dach am Sitz des Oberkirchenrates in Schwerin eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit Hilfe der Sonne sollen nach Angaben des Umweltministeriums jährlich rund 3.600 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Die Energie wird vollständig in das öffentliche Netz eingespeist. Die Kirche hofft, den Kohlendioxidausstoß pro Jahr um etwa drei Tonnen reduzieren zu können. Die Anlage besteht aus 30 Solarmodulen. Das Projekt kostete den Angaben zufolge etwa 30.000 Euro. 60 Prozent davon steuerte das Land bei«.

Daraus die wirtschaftliche Rechnung:
  • Mit den obigen Angaben läßt sich abschätzen: Bei ca. 900 Volllaststunden pro Jahr errechnet sich für Photovoltaikanlage eine Leistung von 4 kWp. Das solare Kraftwerk en miniature hat somit Gestehungskosten von 7.500 Euro/kWp (übliche Werte liegen bei ca. 5.000 Euro/kWp).
  • Nach einer groben Abschätzung mit der Annuität von 8% erhält man Jahreskosten 0,08 x 30.000 Euro = 2.400 Euro/Jahr. Daraus die Stromgestehungskosten: 2.400 Euro/Jahr dividiert durch  3.600 kWh/Jahr = 0,67 Euro/kWh. Dies ist das 35fache der Gestehungskosten für konventionellen Strom!
  • Der Herr Oberkirchenrat vernichtet damit pro Jahr 2.400 Euro für nichts und wieder nichts. Schließlich kann sich kein Mensch in unserer Zivilisation mit Solarstrom verläßlich versorgen.
Weiter zu den CO2-Vermeidungskosten: Drei Tonnen CO2 würden pro Jahr vermieden. Dazu  folgende Feststellung :
  • Bei Stromgestehungskosten von 2.400 Euro pro Jahr kostet die Tonne CO2-Vermeidung demnach ca. 800 Euro/t
  • Wenn der Oberkirchenrat sinnvoll CO2 vermeiden will, kann er dies zu einem Bruchteil dieser Kosten oder kostenlos tun. Aus vielen möglichen Optionen will ich nur zwei herausgreifen:
a) Er kann sein Haus, wahrscheinlich mit ca. 200 m2 Wohnfläche,  energetisch sanieren, um den Wärmeverbrauch von z.B. 250 kWh/m2.a auf 125 kWh/m2 zu halbieren. Dabei würden  200 m2 x 125 kWh/m2 = 25.000 kWh/Jahr oder ca. 2.500 kg/Jahr leichtes Heizöl (LH) eingespart. Die CO2-Verminderung betrüge dann ca. 3,3 kg CO2/kg LH x 2.500 kg/Jahr = 8.250 kg CO2/Jahr. Dies wäre nahezu das dreifache von dem, was das Photovoltaik-Dach erwirtschaftet. solare Pumpstation

Die 2.500 kg/Jahr LH-Ersparnis ergeben etwa 2.500 kg/Jahr x 0,6 Euro/kg = 1.500 Euro/a Ersparnis. Damit könnte die Kirche bei einer Annuität von 6% für 25.000 Euro investieren.
Ergebnis: Es bedürfte keiner Subventionen. Die CO2-Verminderung (wenn sie denn wichtig ist !?), wäre kostenlos. Der entscheidende Punkt ist schließlich: Wenn schon Energie eingespart oder substituiert werden soll, dann lieber leichtes Heizöl als mit Strom aus Photovoltaik eine nicht meßbare Menge Kohle- oder Kernenergie.

Die Kirche im allgemeinen und mit ihr der Oberkirchenrat in Schwerin könnten mit solchen Ersparnissen, falls sie etwas christlich Gutes tun wollen,
  • fünf arme Familien in Afrika unterstützen oder Aids-kranken Kindern das Leben erleichtern, oder
  • zwei kleine, mit Solarstrom getriebene Wasserpumpen in einem afrikanischen Dorf errichten lassen - für sauberes Trinkwasser - und die Frauen dort vom kilometerweiten "Kopftragen" der Ton- Wasserkrüge entlasten etc.

Der Autor dieser kleinen Rechnung fragt: "Dürfen wir den oben beschriebenen Unsinn und die primitiven Desinformationen ohne Widerspruch hinnehmen??". Die Abbildung zeigt eine photovoltaisch angetriebene Wasserpumpstation samt Vorratsbehälter in Afrika, sinnvoll und menschenfreundlich.  

06.12.2006
VERMINDERUNGSZIELE: Bis 2020 soll Deutschland seinen CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent, bis 2050 um mindestens 80 Prozent vermindern. Die fortschreitende Erderwärmung soll auf maximal 2 Grad begrenzt werden. Ziel sei der komplette CO2-Verzicht. Das ist eine der Forderungen des grünen Parteitages vom vergangenen Wochenende. Ob die Leute wissen, worüber sie palavern? Wieviel kohlensäurehaltige Sprudelgetränke haben sie wohl auf ihrer Jahresfeier konsumiert? Wissen sie, daß man das mittels Gärung bei der Bier- oder Zuckerherstellung entstehendes CO2 technisch weiter verwendet, z.B. für Sprudelgetränke? Ob sie ihrem Verzicht auch komplett auf Bier anwenden? Weitere Anwendungen finden sich bei Feuerlöschmittel, Trockeneis, Waschpulver, Kalkstein, Kreide, Backpulver. Kohlensäure ersetzt als umweltfreundliches Reinigungsmittel in Wäschereien die hochgiftigen Lösungsmittel Trichlorethylen und Perchlorethylen und wird desgleichen bei der Silizium-Chipherstellung zur Materialreinigung benutzt - die Ausgangsbasis für die von ihnen angebeteten Solarzellen.
CO2 ist kein 'Klimakiller' sondern das klimanützlichste Gas auf diesem Globus. Ohne CO2 gäbe es kein Pflanzenwachstum und darum weder tierisches noch menschliches Leben. Weil Kohlendioxid im Blut die Atmung stimuliert, wird es bis zu einem bestimmten Anteil auch bei der künstlichen Beatmung eingesetzt. Sollte man denjenigen, welche solch abartige Forderungen stellen, im Notfall nicht einmal das lebenspendende CO2 vorenthalten? Treibhausgärtnereien erhöhen den CO2-Spiegel, damit ihre Öko-Produkte besser und gesünder heranwachsen.

Wie Klimaschützer sich lächerlich machen. Wenn sie eine Sache nicht mögen, argumentieren mal mit Dürre, mal mit übermäßiger Hitze, mal mit Überschwemmungen, mal mit Armut und Krankheiten, mal mit Artensterben, mal mit Stürmen, mal mit Gletscherschmelze, mal mit Eisbären ohne Scholle, mal mit schwitzenden Pinguinen ... In dieser Hinsicht sind sie sehr erfinderisch. Wer erfindet einen Schutz vor solchen Klimaschützern?
Klimaschützer: Nein zum Kraftwerk
Echo-online - Germany
"Wir müssen auf die Klimaerwärmung reagieren, sonst schwappt das Rheinhochwasser eines Tages bis nach Darmstadt rein, laufen hier die Keller voll“, warnt Brigitte Martin von der "Lokalen Agenda 21“ ....
Dazu muß man wissen, daß die Luftlinie zum Rhein ca.18 km beträgt. Wo soll da bloß das viele Wasser herkommen, wenn uns doch aufgrund der Klimaerwärmung übermäßige Hitzeperioden bedrohen?
 
04.12.2006
Der Stromversorger E.ON bereitet mit der Planung eines großen Windparks in der Nordsee seinen Einstieg in das Offshoregeschäft vor. Die Ankündigung erfolgte heute auf der 5. Maritimen Konferenz des Bundesumweltministeriums in Hamburg. Die Windstrominsel soll rund 40 km nord-westlich der ostfriesischen Insel Juist entstehen. E.ON hat dazu das Projekt "Offshore-Windpark Delta Nordsee“ von der Enova Gruppe übernommen. Das Seegebiet wurde in der Vergangenheit vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als besonders geeignet ausgewiesen. In der ersten Phase sollen 80 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils mehr als 3,5 Megawatt errichtet werden. Für 48 Anlagen wurde bereits die Bau- und Betriebsgenehmigung erteilt, weitere 32 Anlagen sind beantragt - so die Pressemitteilung vom 04.12.2006.

E.ON ist offensichtlich strikt bemüht, politische Vorgaben zu erfüllen. Wobei auch das neue Infrastrukturgesetz einen bedeutsamen Teil beitragen wird. Die Milliardenkosten für Offshore-Netzanschlüsse, sowie jene für den weiterführenden Netzausbau an Land, müssen die jeweiligen Netzbetreiber aufbringen, logischerweise auf den Endverbraucher übertragbar. Die Infrastruktur wird nicht mehr verbrauchergerecht, sondern nach Maßstäben und Ermessen der Erzeuger ausgebaut. Schließlich möchte sich ein Netzbetreiber nach landesweiten Stromausfällen nicht noch einmal ministeriale und öffentliche Vorwürfe anhören, er habe seine Netzausbaupflichten sträflich vernachlässigt und statt dessen seinen unerhörten Gewinn aus dem Stromverkauf anderweitig angelegt. Ab jetzt darf geklotzt werden. Mit riesigen Windparks auf See und mächtigen Überlandleitungen in deutsche Ballungsräume. Preissteigerungen während der Bauphase? Nach oben offen. Umlegbar auf die Allgemeinheit.

Sämtliche Enrgiesparappelle und ökopolitisch artikulierte Rufe nach mehr Effizienz verlieren damit ihren Sinn. Strom sparen = Klima 'schützen' heißt für Verbraucher dann nicht mehr gleichzeitig Kosten sparen. Soll eine teuer errichtete Infrastruktur aus hinzukommenden EE-Kraftwerken, flächengreifenden Verteiler-/Umspannanlagen, Netzleitstellen und Stromautobahnen in der See und übers Land gepflegt und erhalten werden, dann muß bei einer mengenmäßig sinkenden Stromabnahme durch Endverbraucher im Gegenzug der Kilowattstundenpreis steigen. Ein gleichartiges Dilemma trifft ungezählte Haushalte als Kunden kommunaler Wasserversorger und Kanalisationen. Alle getätigten Bemühungen und Aufwendungen zum Wassersparen werden derzeit konterkariert durch Preiserhöhungen des Frisch- und Abwassers. Rufe nach Effizienz und Sparen machen eben nur dann einen Sinn, wenn ein zur Verfügung stehendes Gut begrenzt ist. Zudem sollte nicht vergessen werden, daß in die Laufzeit des Auf- und Ausbaus von mächtigen Offshore-Windparks samt des damit einhergehenden Netzausbaus auch der politisch gewollte Atomausstieg als milliardenschwerer volkswirtschaftlicher Aufwand zu schultern ist. Von allen, gleichgültig ob jeweils Befürworter oder Gegner der Kern- bzw. Windenergienutzung. Bleibt nur ein Trost: gemeinsames Leid erträgt sich leichter.
   
03.12.2006
"Klimaschutz ist mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz erreichbar". Diese von der Politik verbreitete These ist eine öffentliche Behauptung ohne Wahrheitsgehalt. Insbesondere bezüglich der Energieeffizienz gilt dies am wenigsten für Solarstromanlagen. Nicht anders als Biomasse, welche erheblich schneller verbrannt und energetisch verwertet wird - als sie nachwächst, verhält es sich bei der Photovoltaik für die allgemeine Stromerzeugung. In 900 - 1.000 elektrisch wirksamen Sonnenstunden pro Jahr ist der energetische Bedarf einer Solarzellenfabrik nicht mit den von ihr produzierten Photovoltaikplatten zu kompensieren. Andernfalls würden wir ja in beiden Fällen in weltmeisterlicher Manier das perpetuum mobile praktizieren. Eine solare Stromplatte wird zeitgleich niemals soviel elektrische Energie erzeugen wie die Fabrik, in der sie produziert wird, für ihre Herstellung verbraucht. Eine Solarzellenfabrik kann es sich schon aus rationalen Gründen überhaupt nicht leisten, nur während den elektrisch wirksamen Sonnenstunden eines Jahres in Betrieb zu sein. Demnach muß sie ihre Stromlieferung stets von einem leistungsfähigen Wärmekraftwerk beziehen.
Wer da, wie viele Leute in unserem Land, die Kernenergie nicht mag, muß sich auf Kohlekraftwerke zurück besinnen. Kohle steht lt. Umweltbundesamt sogar bei einer deutlichen Steigerung der heutigen Verbrauchsraten noch mehrere Jahrhunderte zur Verfügung [1]. Auch der Info-Service des Bundesverband Braunkohle macht sich die Aussage der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) zunutze und argumentiert, daß das weltweit zur Verfügung stehende Exportpotenzial an Steinkohle ausreichen würde, um den Bedarf für die kommenden hundert Jahre zu decken [2].

Das ist noch lange kein Grund, nun mit der Kohle verschwenderisch umzugehen. Wer aber aus 'Klimaschutzgründen' die CO2-Abscheidung fordert, wie unsere Politik und deren Ratgeber, stiftet zum mißbräuchlichen Umgang mit ihr an. Die CO2-Abscheidung und -Speicherung ist ein sehr energieaufwändiger Prozeß, der jegliche Effizienzsteigerung eines modernen Kraftwerkes wieder rückgängig macht. Der Vorgang ist nicht nur auf einen erheblichen Mehrbedarf des primären Energieeinsatzes, sondern auch auf den Aufbau einer Infrastruktur von Pipelines und dem Transport bis zur Versenkung des CO2 in noch zu prospektierenden und sicheren Untergründen mit ewiger Überwachung angewiesen. Für Energieversorger, welche diese Taten anpreisen, ein zusätzliches Glücksgeschäft, welches sie von der Klimaschutzpolitik angedient bekommen - sie profitieren ja vom Energieverbrauch.
[1] UBA, August 2006: Technische Abscheidung und Speicherung  - nur eine Übergangslösung  von CO2.
[2] DEBRIV - Bundesverband Braunkohle: Informationen und Meinungen 4/2006

Erst kommt das Wetter und dann - nach einer von der Meteorologie festgelegten Zeit von 30 Jahren - das Klima.  Als einem bis dahin aufgelaufenem statistischen Mittelwert des vorangegangenen Wettergeschehens. Wetterprognosen über mehrere Tage oder Wochen sind immer noch eine unsichere Angelegenheit. Und Klimaprognosen für die nächsten Jahre  oder Jahrzehnte im voraus für diverse Regionen wie für die Alpen oder das Flachland, für die Kontinente dieser Erde oder gar für den Globus in seiner Gesamtheit sind pure Scharlatanerie für ein Volk, dem vom Staat zunehmend die naturwissenschaftliche Bildung vorenthalten und durch einen leichteren Glauben ersetzt wird. Wie sonst ist es möglich, daß sich die Anhänger des Klimaschutzes wie das Virus einer Epidemie weltweit vermehren, auch unter den Politikern. Wer aber nur geringfügige naturwissenschaftliche Kenntnisse hat, kann auch schlecht über die Qualität seiner Berater befinden.

Welche komplexen Mechanismen hinter dem Klimawandel steckt, sei noch weitestgehend unerforscht. Um die Wechselwirkung zwischen Vegetation, Atmosphäre und Boden besser verstehen zu können, fördert die DFG einen regionalen Forschungsverbund (Transregio 32) mit Forschungsgruppen der Universitäten Bonn, Köln, Aachen und dem Forschungszentrum Jülich. Ziel ist es, den Energie-, Gas- und Wasseraustausch zwischen Boden und Atmosphäre genauer zu ergründen. Diese Grundlagenerkenntnisse sollen es ermöglichen, zukünftig Computermodelle zu entwickeln, die eine verlässliche Wetter- und Klimaprognose unterstützen.
Mit Shorts und Sandalen zum Weihnachtsmarkt
Ein Bericht vom Kölner Wissenschaftsportal über ein neues Klimamodell - weil es davon noch zu wenige gibt oder noch zu viele 'missing links'?

Sammeln Sie Hinweise, welche die vielfältigen Chancen des Klimawandels beschreiben. Beispiel: Bei wärmeren Temperaturen benötigen wir im Winter weniger Heizöl und sparen Ressourcen. Oder: Wärmere Temperaturen helfen der Wirtschaft im Hoch- und Tiefbau. Viele 'Jobmotoren' (CDU-Slang) könnten ohne Unterbrechung weiterlaufen, weil dann die Winterarbeitslosigkeit und das Saison-Kurzarbeitergeld der der Vergangenheit angehören würde. Sie würden dem jährlich wiederkehrenden Anstieg der Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten entgegen wirken und viele Projekte, wie z.B. Autobahnbaustellen, könnten schneller abgeschlossen werden --> weniger Stau --> weniger Treibstoffverbrauch etc.

Fast alle sind sich einig, dass eine Klimakatastrophe droht. Doch so wasserdicht ist die Faktenlage nicht, wir reden über unsichere Prognosen. Das ist keine Grundlage für weitreichende Entscheide, die den Wohlstand der Menschheit gefährden könnten. Es gäbe vernünftigere Gegenmassnahmen.
Orakel des Untergangs
Es gibt keine noch so absurde Meinung, die die Menschen nicht leicht zu der ihrigen machten, sobald man es dahin gebracht hat, sie zu überreden, dass solche allgemein angenommen sei. (Arthur Schopenhauer) ...
Von Nigel Lawson

»Entgegen aller bisherigen Aussagen soll mit einer durch den Thüringer Wald führende Mega-Stromtrasse nicht nur Öko-Strom aus Windkraftwerken geleitet werden. Nach Auffassung von Experten geht es vor allem um billige Energie aus Polen für westeuropäische Ballungszentren. Dabei soll es sich künftig auch um Atomstrom handeln« - berichtet die Thüringer Allgemeine am 30.11.2006
Schneise für Billigstrom aus Polen
Nicht nur der saubere Strom aus den Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee sei der Grund für den Netzausbau durch den schwedischen Energiekonzern Vattenfall in Thüringen. Weitaus wichtiger wäre aus Sicht von Energieexperten für die Netzbetreiber der langfristig gesicherte Wettbewerbsvorteil, billigen Strom aus Osteuropa teuer in westeuropäische Ballungsräume zu verkaufen. Mehr lesen? Link anklicken!

Im Februar 2005 wurde die dena-Studie über die "Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020"  publiziert. Über die "Netzverstärkung Thüringen" läßt sich darin u.a. für 2007 nachlesen:
  • Umstellung der Stromkreise Röhrsdorf - Weida - Remptendorf und Vieselbach - Großschwabhausen - Remptendorf von 220 kV auf 380 kV, Aufstellung von zwei 380/220 kV-Trafo in Remptendorf (Stromkreisumstellung 187 km, Neubau 6 km)  bis 2007  - 31 Mill. Euro
  • Stromkreisumstellung auf 380 kV Ragow - Streumen (Brandenburg)
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat das Ergebnis dieser Netzstudie in seiner Stellungnahme vom 02.03.2005 dazu begrüßt. »Der Ausbau der Stromproduktion aus Windenergie an Land und Offshore ist ein sehr wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Klimaschutz und Atomausstieg sind durch den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz kein Gegensatz!  Das Ergebnis der Studie ist ein klares Signal für den weiteren Ausbau der Windenergie. Die Ergebnisse nehmen den oft unsachlichen Kritikern aus der Stromwirtschaft den Wind aus den Segeln«.
Ob sich ein Umweltverband mit solchen Äußerungen noch Glaubwürdigkeit und Rückhalt bei Bürgerinnen und Bürgern bei Rechtsstreitigkeiten gegen Hochspannungstrassen erarbeiten kann? Möglicherweise kennen die Energieexperten des BUND die Forderungen des Repower-Chef Dr. Fritz Vahrenholt nicht, welcher im Zusammenhang mit dem Ausbau der Windenergie den schnellen Atomausstieg ablehnt. Nicht steuerbare und intermittierend arbeitende Windkraftwerke können die Wärmekraftwerke nicht ersetzen. Und so werden die klimaschutzwütigen Umweltschützer zunehmend von namhaften Kernenergiebefürwortern überflügelt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin fordert am 30.11.2006 in wiwo.de, die sicheren Atomkraftwerke länger am Netz zu halten - um die Zeit für die Umstellung der Energieversorgung auf kohlendioxydarme Kohlekraftwerke und erneuerbare Energien zu gewinnen. Da reicht dann auch die Zeit für den deutschlandweiten Netzausbau, für dessen Wegfall die Umweltverbände mit dem Aufkommen der Windenergienutzung einst argumentiert und geworben hatten.


Im niedersächsischen Wulfsen verunsichern Warnschilder über den Eiswurf am Windrad die Spaziergänger. Das Hamburger Abendblatt berichtet.
Eiswurf am Windrad
Ausreichend Sicherheitsabstand im Winter empfehlen Hinweisschilder, da Eisbrocken von den Rotorblättern wegfliegen könnten....

  Zwei Gabriel-Zitate bei Sabine Christiansen und hier die Anmerkung von Dr. Dietmar Ufer dazu:
1.) »Beim Gesamtenergieverbrauch haben die erneuerbaren Energien heute schon einen höheren Anteil als die Kernenergie. Und wir haben bei weitem noch nicht das Potential ausgeschöpft«.
Anmerkung: Was sagt die Statistik über den  Primärenergiebilanz der AGEB 1. Halbjahr 2006:
Anteile
 -  Kernenergie: 12,7 %
 -  Wasser- und Windkraft: 1,1 %
 -  Sonstige (Brennholz, Brenntorf, Klärschlamm, Müll u. ä., Abhitze zur Strom- und Fernwäremeerzeugung): 3,6 %.
Hat der Gymnasiallehrer für Deutsch, Politik und Soziologie Gabriel noch nicht gelernt, Statistiken zu lesen - oder lügt er bewußt - so wie auch sein Vorgänger?

2.) »Die Importabhängigkeit beim Uran beträgt übrigens 100%. Die Atomenergiebehörde schätzt die Uranvorkommen nach derzeitigen Preisen auf 65 Jahre. [...] Versorgungssicherheit heißt nicht, daß man auf Uran setzen sollte, sondern auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Gerade mit den erneuerbaren Energien können wir das Thema Versorgungssicherheit besser darstellen als wir das mit einer Erhöhung von Gas, Öl oder Uran könnten."
Anmerkung: Vor allem mit Wind- und Solaranlagen!

Wer in Solarstromanlagen zur Deckung des Eigenbedarfs investiert - und nicht für die allgemeine Netzeinspeisung, handelt volkswirtschaftlich richtig und lernt nebenbei mittels seiner Anlage auch betriebswirtschaftlich zu rechnen und mit der damit gewonnenen Energie auch sorgfältig umzugehen. Die derzeit praktizierte EEG-Netzeinspeisung ist nichts anderes als eine teure, den Stromverbraucher treffende Fremdbestimmung durch deren Akteure (Öko-Imperialismus). Stromverbraucher werden zunehmend gezwungen, ihr Tun und Handeln dem Wetter anzupassen. Anders als der solar betriebene Taschenrechner, welcher sich zu einem praktischen und für viele auch zu einem unersetzlichen Allerweltsobjekt entwickelt hat. Ein weiteres Beispiel könnte 'Schule' machen:
Zelino - Urinalsteuerung mit Solarbetrieb - http://www.haustechnikdialog.de/artikel.asp?id=6990.
»Die erste Urinalsteuerung auf dem Markt, die künstliches Licht in Energie wandelt. Die Fotozellen befinden sich in der Frontplatte der Steuerung. Durch Wandlung von Lichtstrahlen in Energie lassen sich alle Funktionen der Steuerung auslösen. Zu viel produzierte Energie wird im Kondensator abgelegt....«

Viel Mist gemacht - Biomasse soll fossile Energieträger wie Öl und Gas ersetzen und so die drohende Klima-katastrophe abwenden. Die Politik fördert diese Strategie - leider auf unsinnige Weise. Ein kritischer Beitrag von Dirk Asendorpf
DIE ZEIT, 23. November 2006, Nr. 48
http://www.zeit.de/2006/48/U-Biofuels?page=all

Über den Orakel des Untergangs schreibt Nigel Lawson in der Schweizer Weltwoche. http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=15460&CategoryID=91

   


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