Make your own free website on Tripod.com
    
Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den Atomausstieg nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wozu brauchen wir ihn? Sagen Sie den politischen Volksverblödern mit diesem Aufkleber Ihre Meinung

Haben Sie es schon bemerkt?


Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten


Europa bei Nacht - und wo ist die Sonne -
die unerschöpfliche Energiequelle?

Europa bei Nacht und die unendliche Sonnenenergie
  Kathedralen des Glaubens
  

Kathedralen des Glaubens
 
Wenn nachts keine Sonne scheint, kann niemand Solarstrom mit Windstrom mixen. Wenn der Wind nicht weht, kann niemand Windstrom mit Solarstrom mixen.
Am 8. September 2004 wurde das damals weltweit größte Sonnenkraftwerk in Espenhain eingeweiht. "Die Anlage wird künftig 1.800 Haushalte mit Elektrizität versorgen" - schrieb die Leipziger Volkszeitung am Tag darauf. Ob sie das auch nachts tut, berichtete sie leider nicht. Wieviel Solaranlagen benötigen wir, um die Haushalte Europas zu versorgen? Oder im winterlichen Schweden, Norwegen und Finnland?
Gegenwind im Internet
Bürgerinitiativen
wehren sich
Havarien mit
Windräder in D
Windkraftanlagen
im Ausland
Bundesweite
Datenbank
Windrad-
Personenschäden
National Wind Watch
Windkraftprobleme in aller Welt
Thematisch weiterführende Links
Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat
Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen
Korruption
und Windenergie
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen
aus dem englischen Sprachraum
Climate Change
Frequently
asked Questions
    
Fortsetzung im Datum voraus ... > > > klick hier
01.01.2007

Heute wissen wir es wieder einmal und können es u.a. auch bei stern.de nachlesen: Der Jahreswechsel wurde mit einem spektakulären Feuerwerk weltweit gefeiert - aber wo sind die politischen, behördlichen und sonstigen selbst ernannten Klimawarner? Darf es beim globalen Klimaschutz Ausnahmen geben? Einfach so für den Spaß? Um wieviel Grad Celsius wird sich nun aufgrund der weltweit gezündeten Feuerwerkskörper die Globaltemperaur erhöhen und wie stark der Meeresspiegel ansteigen? Wieviele Gletscher werden abschmelzen? Der Spaß fand natürlich hauptsächlich in den reichen OECD-Ländernstatt. Länder, welche auch das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben - weniger in den von Hunger, Wassermangel und Krankheiten betroffenen, uns aber ständig der Hilfsbedürftigkeit präsentierten Ländern der Dritten Welt. Welche angeblich sogar am schlimmsten unter dem Klimawandel zu leiden hätten.

Hier offenbart sich die Ideologie des globalen Klimaschutzes als gleichbedeutend mit einer praxis- und realitätsfernen Wirklichkeitsauffassung. Der großen Ideologie im 20. Jahrhundert, dem Kommunismus, folgt der Ökologismus mit seiner Klimapolitik - einem eindimensionalen Denk-, Wertungs- und Deutungssystem auf dem Fuß. Der naturwissenschaftlich weltfremde Dogmatismus mit dem starren, energiepolitisch einseitig auf das Spurengas CO2 aufgebauten und dem interessenverzerrten Weltkonzept des globalen Klimaschutzes gibt vor, die gesellschaftlichen Probleme auf sehr wenige oder gar eine einzige Ursache zurückführen und für deren Lösung auch
den richtigen Weg zu wissen. Dem Sieg des Guten über das böse CO2 soll natürlich der Weg ins solare Zeitalter - dem neuen 'Tausendjährigen Reich' - folgen.

31.12.2006
Als einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz empfiehlt der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge, ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen. Ohne nun das Für und Wider darüber zu diskutieren, stellt sich doch die Frage, ob es nicht noch andere und sinnvolle Möglichkeiten gibt, das Klima zu 'schützen'. Beispielsweise ein Verbot der Silvesterknallerei mit Feuerwerkskörpern aus Ländern wie China etc., welche diese CO2-intensiv produzieren, damit wir sie bei uns CO2-intensiv einführen und abbrennen.
 

Regen, Schauer, wolkig, minim. Tagestemperatur 5°C, max. Tagestemp. 11°C zum Jahresausklang am 31.12.2006 und am folgenden Tag soll es noch etwas wärmer werden. Haben wir nicht einen Super-Energie- und Ressourcensparwinter? Und wer oder was soll daran Schuld sein? Das geächtete Spurengas CO2? Herzlichen Dank, liebes CO2. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Wenn das in der Atmosphäre vorhandene Spurengas CO2 für die unbotmäßig warmen Temperaturen schuldig ist, wer oder was ist daran schuld, wenn es sehr kalt wird? So kalt wie  beispielsweise im letzten Winter? Etwa die Sonne, oder?
Kälterekorde und Sonnenbrand
Im März 2006 durften wir einen Kälterekord erleben. Wer es vergessen hat, kann im Tagesspiegel nachlesen. 


Worin besteht der Unterschied zwischen den Ölscheichs von Deutschland und den Ölscheichs in Arabien? Jene in Arabien nutzen die Quellen mit hoher Energiedichte von tief unter der Erdöberfläche bei einem auf die energetische Ausbeute bezogenen relativ geringen Flächenbedarf und die hiesigen 'Ölscheichs von morgen' (Öko-Slang) nutzen erneuerbare Energien mit geringer Dichte bei einem relativ hohen Flächenbedarf direkt von der Erdoberfläche. Arabische Ölscheichs profitieren von dem Produkt. Deutsche 'Ölscheichs' profitieren von den Subventionen, erbracht vom Volk. Die Biomasse von Acker und Wald ist zwar gespeicherte Sonnenenergie, wie Dr. Franz Alt in seinem Sonnenseiten-Newsletter vom 02.10.2005 meint, sie ist aber wesentlich schneller verwertet als sie nachwächst. Ein kräftiger Baumstamm ist in einem 20 MW-Biomassekraftwerk innerhalb einer knappen Stunde verbrannt, benötigt aber 100 Jahre zum Nachwachsen. Daher lieber das Erdöl von tief in unserer Erde sinnvoll und effizient nutzen (was sonst?), als die Oberfläche der Erde verheizen. Landschaft ist nicht erneuerbar. 

Nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo) schädigen die Natur. Neuartige Plagen durch Biomassenanbau.
Ungeliebte Gäste im Rapsfeld
Millionen Rapsglanzkäfer sind die Plage des Sommers an der Ostsee. Die Bauern befürchten hohe Ernteausfälle.
http://www.wams.de/data/2006/07/16/960363.html
 

Neues Mittel gegen Rapskäfer auf Kohlköpfen erlaubt - Gärtner und Landwirte dürfen dem Rapsglanzkäfer in Mecklenburg-Vorpommern jetzt mit einem neuen Mittel zu Leibe rücken.
http://www.welt.de/data/2006/07/14/958236.html
 

Gefahr für Getreide und Raps durch strengen Winter - weiteres Wetter entscheidend - Vegetation zwei Wochen verzögert - Experten uneins bei Problemen für Bienen
http://www.welt.de/data/2006/03/14/859396.html


Alles so schön gelb hier
- in der Holsteinischen Schweiz blüht der Raps - und bringt endlich Farbe ins schwarz-rot gefärbte Land
http://www.wams.de/data/2006/05/28/891712.html

Abermillionen winziger Rapskäfer plagen Touristen - Insektengifte sind gegen die Ernteschädlinge unwirksam - Strandkorbvermieter beklagen Einbußen - An Seen lauern Wurmlarven
http://www.welt.de/data/2006/07/13/956834.html

»Rapsöl als Treibstoff erhöht das Krebsrisiko: Viele Großverbraucher füllen statt Biodiesel reines Rapsöl in den Tank ihrer Fahrzeuge. Wie Jürgen Bünger von der Ruhr-Universität Bochum jedoch zeigen konnte, erhöhen die Verbrennungsprodukte des Rapsöls das Krebsrisiko gegenüber herkömmlichem Dieselöl um das Zehnfache. Geschädigt wird vor allem die Erbsubstanz. Deren Schäden gelten als Maß für das Krebspotential der Abgase. Rapsöl, das chemisch leicht verändert und damit weniger zähflüssig war, erhöhte das Krebsrisiko sogar dreißigfach. Dies überraschte die Forscher, denn die Zähflüssigkeit war bisher als Grund für die Gefährlichkeit vermutet worden«  -  Zitat aus "Welt am Sonntag" vom 17.12.2006.
 
Insgesamt sparten die "Erneuerbaren" bei Sprit-, Strom- und Wärmeerzeugung 70 Millionen Tonnen CO2, zehn Millionen Tonnen mehr als in 2003 - so viel, wie Energiewirtschaft und Industrie von 2002 bis 2012 einsparen sollen. Die Fotovoltaik lag bei 0,3 Prozent, die Solarthermie bei 1,8 Prozent, Rapsöl und Ethanol bei 0,4 Prozent. Auszug aus dpa 24.02.2005. Ob dafür im Gegenzug das Krebsrisiko erhöht wurde?

Wir setzen weiter auf den Ausbau erneuerbarer Energien, wir bauen die Nutzung von Biomasse aus. Es bleibt bei der Kraftstoffstrategie "Weg vom Öl". Wir wollen Biomasse stärker dazu nutzen, die Biokraftstoffe in einem Industrieland wie Deutschland, das auf Mobilität angewiesen ist, aus ihrer Nische herauszuholen. So wichtig es ist und war, den Einstieg über das Rapsöl zu schaffen, um zu zeigen, dass Mobilität auch mit anderen Kraftstoffen möglich ist: Für ein 82-Millionen-Volk, eine automobile Gesellschaft, brauchen wir eine industrielle Strategie für Biomasse, um daraus Kraftstoff herzustellen. Ich bin froh, dass wir uns im Koalitionsvertrag darauf verständigen konnten.
Umweltschutz ist praktizierte Gerechtigkeit und Fairness

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in seiner Rede im Berliner Bundestag in der Aussprache zur Regierungserklärung am 01.12.2005. »Es ist unfair, daß nach Berechnungen der Weltgesundheitsorganisation schon heute jährlich 150.000 Menschen an Gesundheitsproblemen infolge des Klimawandels sterben«. ... Ob die Erhöhung des Krebsrisikos nicht auch unfair ist?
Eine EU-Richtlinie soll vorsehen, daß 5,75 Prozent aller Kraftstoffe bis 2010 biogenen Ursprungs sein sollen.

Ein Schädling in Rapsfeldern trotzt den Spritzmitteln
Weniger Gelb
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. September 2006
 
27./28.12.2006
Wenn die letzte Eisscholle geschmolzen und der letzte Eisbär für immer in den Fluten versunken ist, dann werdet Ihr merken, daß man mit Wind- und Solarstromanlagen kein Klima schützen kann. 

Zusammensetzung des Strompreises für Haushaltsstromkunden und Entwicklung von
1998 bis 2006 aufgrund der staatlich fixierten Anteile per Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Stromsteuer, Konzessionsabgaben (KZA) und Mehrwertsteuer. Mit nebenstehender Grafik macht Prof. Dr. Ing. Helmut Alt auf die individuelle Belastung durch Stromkosten für Haushaltskunden aufmerksam. Und laut VDEW-Pressemitteilung vom 22. September 2006 werde der Staatsanteil für 2006 auf insgesamt auf 12,4 Mrd. Euro ansteigen und die Belastung aller Stromkunden durch Steuern und Abgaben fünf Mal höher als zu Beginn des Wettbewerbes im Strommarkt sein. Damals, 1998, habe der Staatsanteil ca. 2,3 Mrd. Euro betragen. Prinzipiell bleibt zu den steigenden Strompreisen eigentlich nur die Feststellung, daß sich Politik und Stromwirtschaft gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben - auf dem Rücken der Verbraucher. Verbraucherverbände und Politik schimpfen auf die mächtigen Monopolstrukturen, welche den Wettbewerb behindern - machen aber nichts dagegen. Ihre ständigen Appelle an das Stromsparen und an effizientes Wirtschaften konterkarieren sie mit der Unterstützung zum Ausbau der erneuerbaren Energien, welche lediglich als lukrativer Zusatz im Stromgeschäft fungieren - für eine spezifische Klientel, insbesondere den Dienstleistern des Geldes. Anlagen für erneuerbare Energien sind aber gewaltige Stromerzeuger und keine Stromsparmaschinen.

Wegen Steuererhöhungen in 2007 droht den Bundesbürgern ein massiver Kaufkraftverlust - so die Chefin Edda Müller des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen in einer dpa-Meldung.
Das Jahr 2007 würde für die Deutschen teuer werden und sie hätten nach den Berechnungen des Verbandes bis zu 24 Mrd. Euro weniger zum Geld ausgeben. Die Dame hat schlicht vegessen, daß auch aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG die Stromrechnungen in 2007 den Verbrauchern weitere 6,3 Mrd. Euro abzwacken werden. Die höchsten von allen zu schulternden Kostenaufschläge kommen sogar von der Sonne. Die verlangt nach Berechnungen des EEG ca. 0,5 Euro/Kilowattstunde.

Hinzu und nicht anstatt: Wer sich aus vermeintlich ökologischen Gründen eine Solarstromanlage auf das Dach installieren läßt, ersetzt damit noch lange kein konventionelles Kraftwerk, sondern positioniert einen zusätzlichen Stromerzeuger mit den dazu erforderlichen Leitungen, Schaltkästen und Gleichstromumrichter (Wechselrichter) in seinem Haus und damit zusätzlichen Elektrosmog. Ob elektromagnetische Felder nun die Gesundheit gefährden oder nicht, darüber wird noch erheblich gestritten. Wer aber auf gesundheitliche Vorsorge bedacht ist, sollte diesen Aspekt bedenken. Auf jeden Fall geht die Zunahme des Elektrosmogs - ob im Einzelfall relativ stark oder schwach - mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien
einher.

Kleiner sprachlicher Exkurs zu dem Begriff 'Kernkraftwerk' - von Prof. Dr. Ing. Helmut Alt:
Es macht schon Sinn, daß der Begriff "Kernkraftwerk" in der Norm DIN/IEC "393-18-44 Kernkraftwerk" für öffentlich rechtliche Kommunikationen auf dem Gebiet der elektrischen Energieerzeugung eindeutig definiert ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine bestimmte Klientel einen Begriff wie "Kernkraftwerk" aus politischem Kalkül gerne zu "Atomkraftwerk" umbenennen möchte, um damit auch sprachlich die Nähe zu menschenverachtenden Atomwaffen stets präsent zu machen. Leider fallen viele unbewußt auf diesen Trick herein und denken sich nichts Schlimmes bei dieser oft gehörten Benennungsweise.
In "Kernkraftwerken" erfolgt die Energieerzeugung aus dem Massendefekt infolge von Kernspaltungsprozessen gemäß der Einstein-Gleichung E = m · c2 mit rd. 50.000 kWhe je kg Natururan. Bei Kohlekraftwerken erfolgt die Energieerzeugung dagegen aus der Vereinigung von einem Kohlenstoffatom mit zwei Sauerstoffatomen zu einem CO2- Molekül, also durch Verlagerung der Elektronen in der Atomhülle mit rd. 3,5 kWhe/kg Steinkohle. Bei Kohlekraftwerken allerdings mit wesentlich höherem Brennstoffmassebedarf (15.000 fach mehr!). Demnach wäre bei Kohlekraftwerken die Benennung "Atomkraftwerke" physikalisch noch eher begründet. Daher ist die richtige, im internationalen Wörterbuch des DIN und IEV festgelegte Benennung für Kraftwerke, bei denen die Energie aus der Kernspaltung gewonnen wird: "Kernkraftwerk" und nicht Atomkraftwerk.

Anmerkung: Der sachlich falsche Begriff 'Atomkraft' bzw. 'Atomkraftwerk' (AKW) ist in den Publikationen des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) allgemein gebräuchlich, vielfach verbreitet und offenbar unumgänglich. Das erste diesbezügliche Gesetz mit dem richtigen Wortlaut lautete: "Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren" und stammt vom 23.12.1959. Das derzeit letzte Gesetz dazu lautet: "Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität" vom 22.04.2002. Von 'Atomkraftwerken' ist darin keine Rede. Den 'Atomausstieg' gibt es daher wohl garnicht?

25./26.12.2006
In Großkrotzenburg, am hessischen Main, unweit der bayerischen Grenze, möchte der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON AG ein Steinkohlekraftwerk mit einer produktiven Leistung von 1.100 Megawatt errichten, welches gleichzeitig bis zu 300 Megawatt Fernwärme ausspeisen und die bisherigen Steinkohleblöcke eins bis drei ersetzen soll. Der Kühlturm dafür wird eine Höhe 180 Metern erreichen - so hoch wie Windkraftanlagen. In Bezug auf Landschaftsschutzgebiete, in denen derart hohe Bauwerke möglich sind, kein ungewöhnliches Erscheinungsbild für das Staudinger Industrie- mit anschließendem Gewerbegebiet. Mit 1.100 MW elektrischer Leistung lassen sich bei einem jährlichen Auslastungsgrad von 80% 7.708.800.000 kWh bedarfsgerecht erzeugen. Um mit Windkraftanlagen die gleiche Menge - nicht bedarfsgerechten -  Strom zu gewinnen, wären 2.750 Windkraftanlagen der Leistungsklasse 2 MW mit der in Hessen gängigen WKA-Auslastung von ca. 16% erforderlich - ohne Wärmeproduktion für Industrie und Gewerbe. Nicht nur der bereits vorhandene Standort sondern auch die netztechnisch günstige Lage in Süddeutschland sei für die Standortwahl bestimmend gewesen. Hier, im Süden müßte das Kraftwerk nicht -  wie in Norddeutschland -  wegen der Windkraft seine Produktion ständig ineffizient rauf- und runter fahren, also nicht im suboptimalen Betriebspunkt arbeiten. Weitere ausführliche Information bei FAZ-online.
Milliardeninvestition bei Staudinger
Neues Kohlekraftwerk ...


Obige Nachricht hat offenbar wie ein Meteorit bei EUROSOLAR eingeschlagen. Dessen Vorstandsmitglied Fabio Longo ist ja auch Mitautor des hessischen Landesenergieprogramms "NEUE ENERGIE FÜR EIN ATOMSTROMFREIES HESSEN" von Dr. Hermann Scheer. Darin, so Fabio Longo, würde aufgezeigt, wie von fossil betriebenen Kraftwerken auf solche mit erneuerbaren Energien umgestiegen werden könne - aus Klimaschutzgründen. Zudem würde der Film "Eine unbequeme Wahrheit" darauf hinweisen, daß das fossile Zeitalter beendet werden muß. Möglicherweise haben die E.ON-Vorstände weder die hessische Energiestudie gelesen noch den Film gesehen oder beides ist dort nicht 'richtig rübergekommen'. Wahrscheinlicher dürfte sein, daß bei EUORSOLAR die unbequeme Wahrheit eingeschlagen hat. Denn mit Solarplatten kann niemand ein leistungsfähiges Kohlekraftwerk ersetzen. Besagter Film wird u.a. auf den Langstreckenflügen von und nach Fernost gelangweilten Fluggästen präsentiert - offenbar, um sie zu ermuntern, in Zukunft doch lieber Segelflugzeuge mit integriertem Solarantrieb zu benutzen.

Übrigens: Mit einer zehn Quadratmeter großen Silizium-Solarplatte lassen sich im deutschen Mittel 800 kWh/a Strom erzeugen. Um die oben genannte Strommenge von
7.708.800.000 kWh/a zu erzeugen, wäre demgemäß eine Fläche von 96.360.000 Quadratmeter bzw. 9.636 Hektar erforderlich. Selbstverständlich ließe sich dieser Flächenbedarf mit einem Mehrfachen auf Aufwand dezentral über Stadt und Land auf xTausend Kleinanlagen verteilen, was die Stromgewinnung noch ineffizienter machen würde. Mit den 'modernen' Platten aus Dünnschichtmodulen würde wegen des ca. 0,5fachen Wirkungsgrades sogar die doppelte Fläche benötigt werden. Trotzdem gäbe es stets nur nicht bedarfsgerechten elektrischen Strom - je nach der täglich auf- und absteigenden Sonne - also hauptsächlich zur Mittagszeit. Abends fernsehen? Fehlanzeige!

Der 4 MW-Solarpark in Hemau/Bayern kostete 2003 bei seiner Inbetriebnahme 4.600.000 Euro/MW. Würde man auf dieser, inzwischen überholten Kostenbasis, ein 1.100 MW-Solarkraftwerk bauen, würde es  ...  na ja, rechnen Sie selber aus, was dies kosten würde. Ein mit einer installierten Leistung von 1.100 MW in der Landschaft umherstehendes Solarkraftwerk würde
tagsüber im deutschen Mittel auch nur 880.000.000 kWh = ein Neuntel dessen vom oben genannten Steinkohlekraftwerk - jedoch nicht bedarfsgerechten - Strom liefern. Mit einer Auslastung von ca. 10% sind Solarstromanlagen, ob groß oder klein, praktisch unnütze, umherstehende Gerätschaften. Ähnlich wie Zweitautos, welche die meiste Zeit des Jahres in der Garage stehen. Und das herkömmliche Kohlekraftwerk wäre weiterhin erforderlich. So teuer und aufwändig kann eine ideologisch gesteuerte Stromerzeugung werden - offensichtlich alles im Sinne unserer Regierung. 

Lieber elektrischen Strom bei Bedarf preiswert, effizient und nutzbringend anwenden, als ihn unnütz und teuer erzeugen. Da unsere Regierung darüber ganz anders denkt, fördert sie lieber unnütz erzeugten Strom - natürlich auf Kosten der Gemeinschaft aller Stromverbraucher.  Wie sich das auswirkt, darüber klärt uns der Solarserver mit seiner Weihnachtsbotschaft auf. Darin macht er auf den Stromverbrauch für die Weihnachtsbeleuchtung aufmerksam und - das ist der Clou - liefert für seine Leser eine vergleichende Berechnung zum Stromverbrauch en gros et en detail:

Ca. 77 Mill. Euro würden sich die deutschen Haushalte die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung kosten lassen und die dafür benötigten 409 Mill. Kilowattstunden würden ausreichen, um etwa 140.000 Haushalte ein Jahr lang komplett mit Strom zu versorgen. Städte und Gemeinden hingegen kämen für ihre weihnachtliche Illumination nur auf 10 Millionen Kilowattstunden. Und eine einzige Lichterkette würde im privaten Bereich über die Weihnachtszeit im Mittel 30 Kilowattstunden verbrauchen und 5,60 Euro kosten, Lichtschläuche sogar ein Mehrfaches. Strom sparende Leuchtmittel, zum Beispiel LED-Lichterketten, und Zeitschaltuhren sind also sehr zu empfehlen. Und zwecks Vergleich schließt sich die Behauptung an: Die derzeit größte Solarstromanlage der Welt, der Solarpark 'Gut Erlasee' nahe der Stadt Arnstein bei Würzburg könne mit 12 MW Spitzenleistung rund 3.500 Haushalte versorgen. Um die weihnachtlichen 409 Millionen Kilowattstunden zu produzieren - so wirbt der Solarserver -  wären dafür 40 solcher Solarkraftwerke nötig.

Nun, ohne die Stimmigkeit der o.g. Zahlen zu überprüfen, stellt sich doch die Frage, ob der Solarpark mit seinen 12 MW Spitzenleistung am Gut Erlasee, welcher eine Fläche von 117 Fußballfeldern beansprucht, überhaupt ausreicht, einen einzigen Weihnachtsbaum zum Leuchten zu bringen. Denn nachts scheint eben die Sonne nicht und 12 MW Spitzenleistung gibt es nur im Hochsommer bei klarem Himmel zur Mittagszeit.
Lügen sind die Schwestern der Werbung, das wissen wir. Und die Lügen der Solarstrombranche sind die Schwestern der Werbung für den Klimaschutz mittels Kernenergie.

Aber rechnen wir selber mal weiter: Solarstrom wird von der Allgemeinheit im Mittel mit 0,5 Euro/kWh vergütet. Für die o.g. 409 Mill. Kilowattstunden wären für die deutschen Haushalte statt 77 Mill. Euro demnach 204,5 Mill. Euro fällig = fast das Dreifache. Dies ist nur deshalb nicht der Fall, weil die vielen Weihnachtsbeleuchtungen mit Strom aus der
geschmähten Kernenergie und der schmutzigen Kohle gespeist werden. Vielen Dank, lieber Solarserver, für die Aufklärung! Ein Glück, daß Weihnachten mitten in der dunkelsten Jahreszeit liegt, sonst könnte sich so mancher Prekarier wegen hoher Solarstromrechnungen keine Geschenke für seine Kinder mehr leisten.
Nachtrag: Am 24.12.2006 beträgt die Tageshelligkeit auf der Höhe von Frankfurt/Main von 08:17:12 - 16:21:52 = 08:04:40 h. Bei dem winterlich niedrigem Sonnenstand kann es regnen, schneien oder neblig sein. Ob der Solarserver oder andere Solarprediger ihren weihnachtlichen Strombedarf mit Solarplatten befriedigen?
Weihnachtsbaum in Hongkong

Laut Solarprediger Dr. Franz Alt setzt China auf Solarstrom & Co. Wieviel hektarweite Solarkraftwerke benötigt die Stadt allein für diese nächtliche Weihnachtsbeleuchtung?
Natürlich stellt sich auch die Frage nach der weihnachtlichen Ehrlichkeit der Kirche, welche im Winter mit dem weitaus höchsten Billigstromanteil aus den verhaßten Kern- und Kohlekraftwerken ihre Messen liest und die Schöpfung bewahren möchte, damit sie im Sommer an schönen Tagen in Relation dazu von ihren Dächern ein paar teure Kilowattstunden Solarstrom ins Netz einspeisen kann.

Die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sollten wieder mehr Vertrauen in die Politik einbringen und weniger Politikverdrossenheit üben - so oder ähnlich ließ sich unser Bundespräsident für das weihnachtlich gestimmte Volk vernehmen. Na prima! Leider hat er in seiner Botschaft die Politiker nicht ausdrücklich erwähnt, in welcher er sie auffordert, doch vor und nach den Wahlen weniger als bisher oder garnicht mehr zu lügen. Das wäre der Einstieg in ein neuerliches Politikvertrauen. Zum Beispiel ein neues Vertrauen in die hessische SPD, deren Mitglieder stetig weniger werden. Die hessische Landespartei will mit ihrem sozialdemokratischen Regierungsprogramm »Chancen einer neuen Zeit« bei der nächsten Landtagswahl ihre Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti gegen den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch ins Rennen schicken. Zu den »Grundlinien eines Landesenergieprogramms für Hessen« unter dem Titel "NEUE ENERGIE FÜR EIN ATOMSTROMFREIES HESSEN", erarbeitet von Dr. rer. pol. Dr. H. C. Hermann Scheer, gehört natürlich auch die folgende Aussage der SPD-Vorsitzenden: »Fossile Großkraftwerke sind kein geeigneter Ersatz für Atomreaktoren. Dazu sind die Klimagefahren zu alarmierend und die erst neuerdings von der Weltgesundheitsorganisation festgestellten Gesundheitsgefahren zu groß. Daraus ergibt sich eine kristallklare politische Konsequenz, vor der sich immer noch viele herumdrücken: Wir müssen so schnell wie möglich den Übergang von der fossil-atomaren Energieversorgung zu einer mit Erneuerbaren Energien vollziehen. Dies ist eine elementare Jahrhundertaufgabe«.

Da ist sie wieder - die ewige und elementare Jahrhundertaufgabe unserer Politiker. Hier der 'Klimaschutz' als eine Aufgabe, deren Ziel von Beginn an unerreichbar ist, deren Verwirklichung von keinem Politiker erlebbar ist - um ihn in Verantwortung zu nehmen und eine Aufgabe, welche trotz intensiver Maßnahmen und Bemühungen noch in keinerlei nachweisbarem Umfang erfolgreich war. In ihrer Landtagsrede zur Energie- und Atompolitik am 13. September 2006 hatte die SPD-Frau u.a. erklärt: "Die Energieversorgung wird zur zentralen wirtschafts-, sozial-, umwelt- und sogar sicherheitspolitischen Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft«. Das stimmt durchaus - wäre da nicht noch etwas anderes!

Und da ist sie, neben der elementaren Jahrhundertaufgabe - die Lüge zum Ausstieg aus der Kernenergie mittels "Erneuerbaren Energien": In dem Programm zum atomstromfreien Hessen kann man nämlich wie folgt lesen: »Im Rahmen des bundesweit bis 2021 geplanten stückweisen Abschaltens aller deutschen Atomreaktoren gehen die Kraftwerksersatzleistungen der bundesweiten Neuinstallationen Erneuerbarer Energien - bei anhaltend gleichem Einführungstempo wie seit 2001 - bis 2021 über die Produktionsleistung aller deutschen Atomkraftwerke hinaus. Bereits bis zum Jahr 2013 stehen den bis dahin abgängigen AKW mit einer Produktion von 48 TWh/a Zuwächse Erneuerbarer Energien von 49 TWh/a gegenüber. Selbst bei einer – energiewirtschaftlich unnötigen – isolierten Betrachtung allein der hessischen Stromerzeugung lässt sich trotz des Anteils von 60% Atomstrom in der hessischen Stromerzeugung eine in Hessen realisierbare Kraftwerksersatzleistung allein durch Erneuerbare Energien darstellen«.

Die Dame setzt die "Kraftwerksersatzleistungen aller bundesweiten Neuinstallationen mit Erneuerbarern Energien" der "Produktionsleistung aller deutschen Atomkraftwerke" gleich und behauptet somit, die Kernenergie gegen erneuerbare Energien austauschen zu können. Vereinfacht formuliert behauptet sie, daß z.B. ein 1 MW installierte Leistung eines Solarkraftwerkes 1 MW eines Kernkraftwerkes ersetzen könne. Da irrt sie sich aber gewaltig. Wäre es tatsächlich so, dann könnten wir ja auch die Wärmekraftmaschinen in unseren Autos und Lastkraftwagen gegen solar betriebene austauschen. Weshalb macht das niemand? Mit ihren Aussagen beruft sie
sich auf fachlich unqualifizierte Berater und belügt so ihr Wahlvolk. Es ist technisch falsch, installierte Leistungen von Wind- oder Solarstromanlagen gegen produktive Leistungen von Kern- und Kohlkraftwerken aufzurechnen. Die Leistung konventioneller Kraftwerke ist nach Bedarf steuerbar und verfügbar, jene von Wind- und Solarkraftwerken dagegen vom Wetter abhängig, daher sind solche Vergleiche irreführend und deshalb verwendet auch niemand solar betriebene Autos. Installierte Leistungen sind wie geparkte Leistungen eines Fahrzeugs in der Garage zu bewerten. Erst wenn es fährt, kann man von produzierter Leistung sprechen.

A
uch wenn er viel über Energie schreibt, so ist der Politiker Hermann Scheer noch lange kein Energiefachmann. In seinen Schriften benutzt er den Begriff Energie wie einen statistischen Mengenwert unter sozialpolitischen Aspekten, aber nicht elektrotechnisch-naturwissenschaftlich als Arbeit pro Zeiteinheit, wie es richtig ist. Und im SPD-Programm operiert Dr. Scheer mit Energiebilanzen (Strommengen) und nicht mit Kraftwerksleistungen. Nur zeitgleiche Leistungen lassen sich in der Kraftwerkstechnik gegeneinander austauschen bzw. aufrechnen. Eine solare Einstrahlungsleistung ist nur in ganz seltenen Fällen zeitgleich mit einer dauernd verfügbaren Kraftwerksleistung. Ein weiterer Berater für Frau Ypsilanti ist der Kernenergiegegner Prof. Dr. Klaus Traube. Der ist studierter Maschinenbauer und war danach in der Kernenergiebranche tätig, ehe er dort ausstieg. Als Aussteiger mag er sich seinen Respekt erarbeitet haben, in der elektrotechnischen Fachliteratur über Erzeugung und Verteilung elektrischer Leistungen ist der Professor dagegen ein unbeschriebenes Blatt. 

Den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie bis 2021 und statt dessen den Einstieg in die erneuerbaren Energien - das verspricht die hessische SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2008. Offensichtlich hat sie schlechte Berater. Denn das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin sieht die Zukunft der Kernenergie ganz anders - insbesondere europaweit. Erneuerbare Energien werden bis 2030 die Kernenergie überholt haben, aber mangels autarker Leistung im Netz stets eine Ergänzung zu ihr bleiben und kein Ersatz, desgleichen auch nicht für die festen Brennstoffe, wie Kohle etc. Mit dieser Behauptung, für deren Rechtfertigung ihre imaginäre und weltweit umstrittene CO2-bedingte Klimakatastrophe herhalten muß, präsentiert die hessische Politikerin uns die nächste Lüge frei Haus.

Die beiden folgenden Grafiken wurden aus den Daten des DIW-Wochenberichtes 51-52/2006 generiert und lassen deutlich erkennen, daß der Kernenergieblock sich über den Zeitraum bis 2030 nur unwesentlich verändern wird. Das vom DIW mitgeteilte Wachstum der erneuerbaren Energien kommt mit allen seinen Kosten und Plagen des immensen Landschaftsverbrauchs, der Bodenerosionen, Flächenverwüstungen und Überdüngungen aufgrund eines massenweisen Anbaus nachwachsender Rohstoffe (NaWaRo lautet das chice Wort dafür), aufgrund von Waldverbrennungen, Vogelschlag etc. für Mensch und Natur hinzu und nicht anstatt! Und der rasante Bedarfsanstieg für Erdgas ist mit dem Ausbau der Offshore-Windstromgewinnung - zwecks Kompensation von Flauten - programmiert, und damit logischerweise dessen Preis.


Datenquelle: DIW-Wochenbericht 51-52/2006, Tabelle 1

Den Glauben an die Politiker und deren Versprechungen haben viele Leute in diesem Land längst verloren. Trotzdem versucht so manch ein Bürger, den/die eine(n) oder andere(n) Entscheidungsträger(in) wieder auf den rechten Weg zu bringen. Der folgende Versuch von Dipl. Ing. Eberhard Wagner dürfte dagegen vergeblich sein.
Offener Brief an Frau Ypsilanti
»Machen Sie bitte Ihren Experten Scheer darauf aufmerksam, er solle doch mit seiner absurden Behauptung aufhören: wenn der Windstrom im Norden nicht reicht, nehmen wir eben Windstrom aus dem Süden«. ... Kritik eines Fachmannes aus der Energiebranche.

21.12.2006
»Die Börse ist ein wunderbarer Ort: man kann Wertpapiere kaufen, eine Weile halten und dann mit viel Gewinn und wenig Energieverbrauch und ganz ohne Ärger mit Arbeitnehmern und Gewerkschaften verkaufen: leicht verdientes Geld, das in gewissem Rahmen sogar steuerfrei ist (§23 Abs. 1 EStG). Leider kann der Preis einer Finanzinvestition aber auch verfallen, was einen Verlust des Investors zur Folge hat, denn die Börse kennt auch den Rückwärtsgang. Wäre es da nicht schon, ein unverfallbares Wertpapier zu haben?«
Kyoto? Nein danke!
Harry Zingel klärt uns über den ökonomischen Wert der Emmissionszertifikate auf. 

Die Mitteldeutsche Zeitung in Sachsen-Anhalt berichtet aktuell über eine Anzeige gegen den Gemeinderat von Esperstedt. Es geht um's liebe Windkraftgeld. Eine örtliche Bürgerinitiative, welche sich gegen die strittige Nutzung der Windkraft wendet, sieht  einen Verstoß gegen das Kopplungsverbot.

20.12.2006
Weil im schwedischen KKW Forsmark ein Ventil, welches den Dampffluß zwischen Reaktor und Turbine steuert, nicht ordnungsgemäß funktionierte, haben die zuständigen Ingenieure zwei Reaktoren 'runtergefahren'. Damit sie sich in Ruhe mit dem Problem befassen können. Auch weil lt. Presseinfos eine für die Kühlung zuständige Umwälzpumpe Probleme verursachte.  Wenn solche, für einen Techniker alltägliche Probleme bei einem Chemiewerk auftreten und dessen Produktion daher zeitweise stillgelegt werden muß, dann steht das in keiner Zeitung. Aber unabhängig davon, ob man die friedliche Nutzung der Kernenergie mag oder nicht - hier werden Glaubenskämpfe ausgetragen. So tritt die Gegnerin zur Kernenergie, Maud Olofsson, und heutige Wirtschaftsministerin mit der Forderung nach einer 'Energiewende' in Schweden mittels einem kräftigen Ausbau der Windenergie aus ihrer bisherigen Koalitionszurückhaltung hervor.

Eine derartige Energiewende würde unweigerlich dahin führen, was die unten befindliche Grafik unübersehbar zeigt: Die ideelle Leistung der Windkraftanlagen steht nur auf dem Papier bzw. im jeweiligen Prospekt, die daraus mögliche reale Leistung gibt es aber nur bei Dauerwind ab Stärke sieben bis acht Beaufort. Wer sich diesen Zustand als umweltfreundlich wohl wünscht? Aber selbst Dauerwindstärke, welche die Windkraftanlagen zur Auslastung bringen könnte, wäre nicht gefragt. Bei hoher Verbrauchernachfrage wäre dies nützlich, bei niederer Nachfrage würden die Landschaftsriesen überflüssigen Strom produzieren, bzw. müßten deswegen außer Betrieb gehen. Es gibt kein Konzept, welches die EEG-Stromerzeuger an den von Menschen verursachten Bedarf anpaßt.

»Schweden sollte auf die Zukunft setzen. Mit der Windkraft können wir unseren Strombedarf decken, wir können die Technik exportieren und Arbeitsplätze schaffen, so wie es unsere Nachbarn in Dänemark tun. Wir waren doch früher auch so fortschrittlich, doch dann geriet die Windkraft ins Hintertreffen« - so die 'technikkluge' Ministerin über die Alleskönner aus der Windbranche. Vielleicht läßt sie sich die folgende Grafik mal erläutern, um zu verstehen, wie es z.B. mit der Wirklichkeit in Deutschland bestellt ist. Der Haushaltsbedarf ist periodisch schwankend, aber über Jahre hinweg relativ gleichbleibend und daher mit konventionellen und steuerbaren Kraftwerken abzudecken. Die für den Strombedarf notwendige Windleistung macht dagegen was sie will - egal in welchem Monat oder Jahr. Mit ihren Beschwörungen beweist die schwedische Wirtschaftsministerin zudem, daß sich schlecht informiert ist: Dänemark ist mit seiner Windkraft bereits ins Hintertreffen geraten. Das Land ist mit Blockheizkraftwerken gut ausgestattet, welche aber aus Gründen der Wärmelieferungen bei Starkwind nicht heruntergefahren werden können. Der nun überschüssige, aber zuvor von dänischen Bürgerinnen und Bürgern an die Betreiber berappelte Windstrom wird zwangsläufig nach Norwegen verschenkt. Die haben dort schnell reagierende Wasserkraftwerke, welche bei Windschwankungen
einen Windstromliefermangel oder -überschuß schnell ausgleichen können. Bekanntlich heizen die Norweger daher auch gerne mit elektrischem 'Öko'strom. Was die Kernenergie angeht - die läßt sich nur mit ebenso leistungsfähigen Kohlekraftwerken ersetzen.
 

Erhebliche Bedarfs-Unterdeckung. Der Verband der Netzbetreiber publiziert die Einspeiseleistungen aller Windkraftanlagen in Deutschland - repräsentiert von der grünen Linie in der folgenden Grafik. Die orange Flächen repräsentieren das Profil des nachgefragten Haushhaltsbedarf, abgestimmt auf die in Deutschland installierte Windkraftleistung von ca. 20.000 MW. Wer meint oder behauptet, mit einer bestimmten Anzahl Windkraftanlagen ließen sich auch eine bestimmte Anzahl Hauhalte mit Strom versorgen, der täuscht sich bzw. sagt die Unwahrheit. Und wer zudem behauptet, Windkraftanlagen hätten 'Kraftwerkseigenschaften', der belügt auch bewußt seine Klientel. Mit Kraftwerken kann man Haushalte verläßlich versorgen, mit Windkraftanlagen nicht. Sie könnten mit ihrem unberechenbaren Primärenergieträger, dem Wind, ohne konventionelle Kraftwerke weder in Betrieb gehen noch eine Stromversorgung aufrechterhalten.



Datenlupe und Erläuterung? Hier klicken....


Späte Einsicht bei Naturschützern, welche einerseits den 'sauberen' und 'umweltfreundlichen' Windstrom befürworten, ihn vor der eigenen Haustüre nun ablehnen. Weg vom Öl - her mit 'Erneuerbare Energien' lautet doch das grüne Motto! Das läßt sich bei Bedarf umdrehen: Weit weg mit den Offshore-Anlagen - lieber die Tanker vorbei fahren lassen.

Der Offshore-Windpark Nordergründe sei am falschen Ort - meinen Umweltverbände und befürchten ein Ölpestrisiko bei Schiffshavarien. Daher lehnen sie den Bau des Offshore-Windparks am Standort Nordergründe ab. Sie und der Inselbürgermeister von Wangerooge befürchten ein erhöhtes Ölpestrisiko durch mögliche Schiffskollisionen mit den Windrädern. Als einziger der geplanten Meereswindparks würde Nordergründe den sonst üblichen Mindestabstand zum Schiffsverkehr nicht einhalten. Auch die Navigation würde schwieriger, weil die Anlagen zu Sichtbehinderungen für Schiffe führen könnten - so aktuell das Jeversche Wochenblatt.
Für die 200 MW-Windstromanlage zwischen Wangerooge und Cuxhaven gibt es auf dem Papier bereits eine 'raumordnerisch geprüfte und festgestellte
Kabelanbindung'. 

18.12.2006
Immer mehr Kleinanleger ziehen sich aus Windparks zurück. "Ich war einmal ein großer Anhänger der Windenergie", bekennt ein Anleger, der sein Geld gleich in sechs Windparks gesteckt hat. "Aber in der Zwischenzeit ist meine Euphorie verflogen." HAZ http://www.haz.de/wirtschaft/292962.html
Stürmische Erwartungen zu oft enttäuscht
Seit 1998 hofft der Kommanditist auf "windige Geschäfte" - im Vertrauen auf die von den Betreibern versprochenen Gewinne. Inzwischen ist davon nicht ....

China setzt auf Sonne, Wind, Wasser und Biomasse - erzählt der Fernsehjournalist Dr. Franz Alt am 26.11.2006 seinen Lesern wie folgt:
»Im Gegensatz zur Berichterstattung in vielen deutschen Medien setzt China weniger auf Atomkraft als Zukunftsenergie, sondern vielmehr auf Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme«. Siehe http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=14aa336580ms21

China entdeckt Solarstrom & Co - »Bis 2020 will China 16 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen produzieren und dafür 187 Milliarden US-Dollar investieren. Und Deutschland mischt kräftig mit. Ein Bericht von Brigitte Zarzer«. Siehe http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=14aa336541ms20

Franz Alt in Peking: "China ist erneuerbar" - Auf Einladung des "Great Wall Renewable Energy Forum" sprach der deutsche Fernsehjournalist Franz Alt im Internationalen Konferenzzentrum in Peking zum Thema "Sun and wind doesn't send us a bill - China is renewable, the world is renewable".
http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=14aa336455ms17

Aber wie sieht dagegen die Realität aus? - Darüber berichtet 'The Examiner Business' 
Westinghouse to build 4 nuclear reactors in China - The Associated Press Dec 16, 2006 12:59 AM.
BEIJING - China and the United States on Saturday signed a deal that is meant to pave the way for Westinghouse Electric Co. to build four civilian nuclear reactors in China.
China is building scores of new nuclear power plants, seeking the latest technology from industry leaders while working to shore up its own expertise. "This is an exciting day for the U.S. nuclear industry," Energy Secretary Samuel Bodman was quoted as saying in a statement. "It is an example that if we work together we can advance not only our trade relations but also our common goal of energy security."
The deal was signed on the sidelines of a meeting of five major oil importing nations hosted by China. Westinghouse, the U.S. unit of British Nuclear Fuels PLC, had been vying with the French nuclear group AREVA and Russia's AtomStroyExport to win the lucrative contract for building facilities at Sanmen, in the eastern province of Zhejiang, and at Yangjiang in southern China's Guangdong province. Westinghouse Electric is based in Monroeville, Pa., near Pittsburgh.
Quelle: http://www.examiner.com/printa-459695~Westinghouseto_build_4_nuclear_reactors_in_China.html

Der Schriftsteller und Philosoph Wolf Doleys in Odenthal, www.doleys.de, äußert sich zum derzeitigen klimapolitischen Herdentrieb:
Bekannter Herdentrieb: Er findet sich leider überall, wo Menschen sind. Dabei weiß man aus der Wissenschaftsgeschichte, daß die Mehrheit auch in der Wissenschaft oft schiefliegt. Tausend Jahre und noch länger wurde etwa der antike Unsinn des als Überarzt geltenden Galenus von der Mehrheit abgeschrieben, einfach, weil das bequem war und sich damit auf Kosten der Patienten gut leben ließ. Außenseiter, zunächst oft angefeindet, mußten dann der empirischen Naturwissenschaft erst zum Durchbruch verhelfen. Namen wie Paracelsus, Harvey, Jenner, Semmelweis und viele andere stehen dafür. Den Meteorologen ging es lange ebenso wie den Ärzten: sie waren wenig anerkannt und mußten um Mittel mühsam nachsuchen. Noch heute macht das Wetter, was es will und läßt immer wieder Vorhersagen schlecht aussehen. Wetter und Klima, waren noch nie stabil, sonst hieße Grönland immer noch Grünland und in Koblenz lauerten auch jetzt noch wie in verblichenen warmen Zeiten Krokodile. Seit die Meteorologen aber die Klimaapokalypse erfunden haben, sprudeln die warmen Geldquellen munter und die Branche vermehrt sich rasant. Ein Lob also den Außenseitern, die nicht in der warmen Herde mitlaufen und von denen oft die bedeutendsten Anstöße kommen. Im übrigen beneiden uns gerade die Nordamerikaner und die Zentralasiaten um den den angenehmen Spätherbst in unseren Breiten. Recht haben sie. Wolf Doleys, Odenthal

Wir müssen den Energieverbrauch halbieren - forderte der Präsident den Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge vor dem zweiten 'Energiegipfel' am 07.10.2006 in Berlin in einem ganzseitigen ZEIT-Interview vom 05.10.2006. Bei lediglich zwei Produkten wurde er halbwegs konkret: Elektromotoren und Druckluftpumpen für die Industrie. Ansonsten kann man nur seine Allgemeinverbalien wie Klimaschutz, Kyotoprotololl, Emissionshandel, private Haushalte, Verkehrssektor, Anreize zum Energiesparen, Änderung des Mietrechtes,
Klimawandel, Flottenverbrauch bei Autos, Spritfresser etc. konsumieren - mit der Behauptung, daß das von seiner Behörde entwickelte Modell zum Energiesparen jährlich rund vier Milliarden Euro bzw. nur acht Euro pro Monat jeden Haushalt kosten würde. Das sei weniger, als die EU-Zuckermarktordnung mit jährlich 6,5 Mill. Euro.

Interessant ist hierbei, daß das Umweltbundesamt ein Modell zum Energiesparen entwickelt, welches für jeden Haushalt monatliche
Kosten verursacht! Das soll wohl ein Aberwitz sein. Offenbar ist das der Sinn und Zweck der Existenz dieses Amtes. Wer die o.g. Zahlen schlicht überprüft (4 Mrd. Euro / 8 Euro pro Haushalt) kommt auf  500 Mill. Haushalte in Deutschland. Mit 82 Mill. Einwohner in Deutschland sind das im Durchschnitt 6,1 Köpfe/Haushalt! Wo lebt der Mann eigentlich? Kann man da von einem hochdotierten Bundesbehördenleiter erwarten, daß seine anderen getätigten Aussagen irgendeiner Wahrheit entsprechen? Der Clou ist schließlich noch, daß der promovierte Volkswirt zur Rechtfertigung seines Rechenmodells eine andere hochsubventionierte Marktordnung - die des Zuckers - heranzieht. Gute Nacht Deutschland! Der Zeit- und Energieaufwand für das Zustandekommen dieses Interviews mit großformatigem Konterfei, sowie dessen Lektüre, ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Schade für die Wochenzeitung.

Aufgrund der von vielen, hauptsächlich politisch agierenden Angstrompetern wird die globale Erwärmung stets nur bei uns mit ihren schlimmen Folgen dramatisiert. Vorteile scheint es dafür offensichtlich nicht zu geben. Und so beklagt nun sogar der Umweltprediger Dr. Franz Alt, welcher stets zum Energiesparen aufruft, den Verlust von Skigebieten in den Alpen. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Inkompetenz sich diverse Leute in der Energiediskussion wichtig tun. Winterliche Kälte in der nördlichen Hemisphäre, dort wo die Industriestaaten angesiedelt sind, ist ein maßgeblicher Grund für hohen Energieverbrauch. Dazu gehören einerseits die winterlichen Sportarten wie Skifahren und Eislaufen mit ihren verschiedenen Disziplinen und andererseits der sehr energieaufwändige Winterurlaub ganzer Heerscharen, welche mit ihren spritfressenden Automobilen in die speziell dafür geschaffenen Urlaubsregionen einfallen. Aus rein energetischer Sicht ist es eine Verschwendung ohnegleichen, zudem wenn zeitgleich die Wohnung oder das Eigenheim zu Hause weiterhin CO2-emittierend geheizt bleiben müssen. Und aus rein ökologischer Sicht ist es die seit vielen Jahren immer wieder angeprangerte Zerstörung empfindlicher, alpiner Regionen mit ihrem verbliebenen Pflanzenbewuchs. Nun, der klimapolitische Herdentrieb unserer Wissenschaftler ist 'en vogue' und unübersehbar ausgeprägt - und lamentieren gehört stets zu dem zweifelhaften Geschäft von Trittbrettfahrern.
Klimawandel gefährdet deutsche Skigebiete
»Viele Skigebiete in Deutschland und rund 70 Prozent der Skiregionen in Österreich könnten bald nicht mehr schneesicher sein. Die deutschen Skigebiete sind Experten-Berechnungen zufolge am stärksten von der globalen Erwärmung betroffen....« -  so der Umwelt- und Energieprediger aus Baden-Baden. Natürlich sind es die deutschen Skigebiete, welche am stärksten betroffen sind. In den Anden oder in den Rocky Montains wird es dagegen zunehmend kälter. Ob der Mann jemals eine 'Experten-Berechnung' nachgeprüft hat? Wer, wie Dr. Franz Alt und Co. sich einerseits für 'Erneuerbare Eenrgien' aus Sonne, Wind und Bio engagiert, sollte andererseits auch darüber aufklären, wie man mit Solarstrom seinen Winterurlaub gestalten kann - wenn man schon über die Gefahr für deutsche Skigebiete jammert.

17.12.2006
Hello, as President of two French associations "Vent du Bocage" and "Vent de la Vienne" located near Poitiers, France, I strongly protest against this ugly project to build 31  industrial windmills in those fantastic protected word wide and world famous lands such as Glenkirk, about 10 miles southeast of Inverness/Scotland. I do not understand how as Scottish you can  accept that?
France is also under a catastrophic program to built 10.000 to 15.000 windmills (up to 150m hight). It is not for ecology but money for promotors. An unbelievable disaster for practically nothing! Windmills productivity are  ridiculous. We are now in France more than 400 associations protesting in France. Please visit our websites and you will understand how anger is growing up worldwide...
Cordialy, J.L. Butré - Ventdubocage
ventdubocage@free.fr
http://eolien.info
http://eolien.info/ and http://ventdubocage.net

Protest against industrial windmills in Scotland
  • Unacceptable cumulative impact - there are many other applications in the area including the 40 turbine site at Farr, which is operational.
  • This site is in an AGLV.
  • This site is in an area where there is a presumption against windfarm development in Highland Council's renewable energy strategy.
  • This application if approved would have serious negative implications for the vital tourist industry in the Highlands.
  • Any construction in this area will effect the water catchment for the associated burns and rivers including the River Findhorn and pose a pollution threat to to migratory fish stocks.
  • Any damage to associated peat bogs will negate any carbon dioxide savings claimed for the windfarm by the developers.
  • The visual impact of such a development would be completely unacceptable - if in any doubt have a look at the visual impact problems at Farr.
  • Farr is already having a negative effect on resident raptors and another windfarm in this area will only exacerbate this problem.
See at http://www.protectruralscotland.com/




views from rural Scottish Highlands



 


Europe brought into row over windfarm - <http://www.wind-watch.org/news/2006/12/08/europe-brought-into-row-over-windfarm/>
»European Union officials yesterday stepped into the row over controversial plans for a new North Wales offshore windfarm. The European Commission is to investigate claims made by environmentalists opposed to the 30 planned Rhyl Flats turbines. Yesterday, Save Our Scenery campaigners urged local politicians to lobby the Government and delay the development until after the EC assessment. A  ... « Complete story - go to above web adress.

Mankind has had less effect on global warming than previously supposed, a United Nations report on climate change will claim next year.
UN downgrades man's impact on the climate -
The UN Intergovernmental Panel on Climate Change says there can be little doubt that humans are responsible for warming the planet, but the organisation has reduced its overall estimate of this effect by 25 per cent. ... Richard Gray, Science Correspondent, Sunday Telegraph.

16.12.2006
Subventionierte Stromerzeuger werden entlastet - geplagte Stromverbraucher dafür zusätzlich belastet. Denn Netzbetreiber werden ihre durch den Anschluß von Offshore-Windparks immensen Kosten an die Netznutzer weiterreichen - an uns alle. Und wenn sich Netzanschlußkosten (zwangsweise) einfach auf alle umlegen lassen, dann dürfen sich - schlußfolgernd - auch alle damit einhergehenden Preissteigerungen in der Bauphase umlegen. So werden selbst die willigsten Stromsparer bestraft. Denn deren Kilowattstunden werden auch teurer - aber qualitativ nicht besser.

Nr. 389 - Pressedienst des Deutschen Bundestages, Freitag, 15. Dezember 2006
Netzbetreiber muß Anbindung von Offshore-Windparks betreiben
Berlin: (hib/VOM) Nach dem novellierten Energiewirtschaftsgesetz ist der Betreiber eines Stromnetzes dafür zuständig, die Anbindung so genannter Offshore-Windparks auf hoher See zum günstigsten Verknüpfungspunkt des nächsten Übertragungs- oder Verteilernetzes zu errichten und zu betreiben. Darauf verweist die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/3781) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/3384). Nach der bisherigen Regelung zur Netzanbindung von Offshore-Anlagen habe der Netzbetreiber den Anschluss des Windparks an das Netz lediglich ermöglichen müssen. Die Kosten für Netzverbindung und Anschluss an das nächstgelegene Netz habe dagegen der Anlagenbetreiber tragen müssen.

Nach der Neuregelung muss die Netzanbindung über die von den Nutzern des Netzes an den Netzbetreiber gezahlten Durchleitungsentgelte finanziert werden, nicht aber über Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, heißt es in der Antwort. Diese Regelung habe zum Ziel, die unter Klimaschutzgesichtspunkten als förderungswürdig geltenden Anlagen finanziell zu entlasten und ihre Netzanbindung zu beschleunigen. Durch die Verlagerung der Anschlusskosten vom Windparkbetreiber auf die Netzbetreiber spare der Anlagenbetreiber Kosten, die ursprünglich mit in die Vergütungssätze einkalkuliert gewesen seien. Da die Vergütungssätze durch die Neuregelung nicht verändert würden, verbessere dies die Wirtschaftlichkeit der Offshore-Projekte. Ein Interesse der Anlagenbetreiber, durch eine Standortveränderung neue Genehmigungen mit langem Vorlauf und Kosten in Kauf zu nehmen, hält die Bundesregierung für unwahrscheinlich. Welche Auswirkungen die neue Regelung auf die Höhe der Netzentgelte im deutschen Übertragungsnetz haben wird, hängt für die Regierung davon ab, wie viele Offshore-Projekte bis zum Jahresende 2011 begonnen werden.


»Wir produzieren Strom, um das Klima zu retten, nicht um dem Endverbraucher durch günstige Strompreise die dringend benötigten Investitionen und den eigenen Konsum zu erleichtern. Die Sinn- und Begriffsverwirrung geht inzwischen so weit, dass die Stromwirtschaft Funktion und Zuverlässigkeit ihrer Netze durch technisch unverantwortbar hohe Windstromanteile selber verstümmelt, um dann den Schaden unter großem Aufwand und hohen Kosten zu Lasten der Verbraucher wieder einzudämmen. ... «
Wie weiter nach Nairobi?
Über Umweltzertifikate, Stromwirtschaft und den aufkeimenden Totalitarismus schreibt Hanna Thiele. Energiewirtschaftliche Effizienz bedeutet eigentlich, daß Arbeitsplätze bei vielfältigen und ungezählten Anwendungen des elektrischen Stromes entstehen und nicht bei dessen Erzeugung.
   
Effizienz - was ist das? Wissen Sie es noch? Die Grünen haben am 03.12.2006 auf ihrem Parteitag in Köln ein umfassendes Programm für mehr Klimaschutz beschlossen. Bis zum Jahr 2020 soll Deutschland seinen CO2-Ausstoß um mindestens 40%, bis 2050 um mindestens 80% vermindern. Wie das konkret funktionieren soll, haben sie nicht beschlossen. Ziel sei jedenfalls der komplette CO2-Verzicht. Und die EU soll ihren Ausstoß bis 2020 um mindestens 30% gegenüber 1990 reduzieren.
Wäre es da nicht viel viel viel effizienter gewesen, wenn diese Leute solche Reduktionen für China, für Indien, für die USA und andere Länder beschlossen hätten? Bei uns wird doch mangels Waren produzierender Arbeitsplätze kaum noch CO2 emittiert. Konsequenterweise sollten wir als Verbraucher aus Klimaschutzgründen auch keine in Fernost produzierten Waren mehr kaufen. (Nun hat meine Frau mit ihrem Aldi-Laptop doch wirklich ein schlechtes Gewissen!).

15.12.2006
Mit ihrer religiös verteidigten Übernahme der von der Kernenergie-Lobby geführten CO2-Klimaschutzthese hat sich die grüne Partei bei der Gestaltung ihrer Energiepolitik selber in die Bredouille gebracht. Physikalisch ist klar: außer bei der Kernenergie fallen bei Energiewandlungsprozessen mit hoher Energie- und Leistungsdichte stets CO2-Emissionen an. Hohe Energie- und Leistungsdichten der Energieträger und die stete Verfügbarkeit sind samt ihrer Lagerfähigkeit aber Voraussetzung für eine verläßlich funktionierende, bedarfsgerechte und unterbrechungsfreie Stromversorgung. Wer daher das Spurengas CO2 in unserer Atmosphäre als schmutzig, giftig, schädlich etc. betrachtet, hat aus physikalischen Gründen keine andere Wahl, als sich bei der Stromerzeugung für die Kernenergie zu entscheiden. Für die Grünen und ihre Anhänger jedoch das übelste aller Übel.

Den Ausweg aus den sich widersprechenden Anti-Atom- und Anti-CO2-Lehren haben sie daher in den massenhaften Ausbau von sogenannten 'Erneuerbaren' Energien gebastelt. Da es rein physikalisch betrachtet erneuerbare Energien garnicht geben kann, ist bereits der Begriff eine Unwahrheit. Aus dieser Unwahrheit gestaltet sich nun zunehmend auch die daraus resultierende Unmöglichkeit, mit Sonne und Wind die Stromversorgung für Deutschland und seine Regionen sicherzustellen. Selbst mit dem heftigsten Netzausbau, welcher unserem Land wegen den vielen (noch hinzukommendenden) Windmühlen und Solarplatten bevorsteht, bleiben herkömmliche Kraftwerke die Leistungsträger unserer industriell geformten Volkswirtschaft. Da helfen auch Appelle und ganzseitige, mit Metaphern aufgefüllte Forderungen wie »Wir müssen den Energieverbrauch halbieren« (ZEIT 05.10.2006) des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, keinen Schritt weiter. Wer ehrlich zurückblickt, sieht, daß sämtliche Appelle dieser Art bisher nie etwas gefruchtet haben - weil sie an der Realität vorbeigehen - also nix taugen. Die seit vielen Jahren stets gleich lautenden Sprüche lassen eigentlich nur auf die mangelnde Lernfähigkeit unserer politischen Energieprediger schließen.

Wie sollen Haushalte, Gewerbe und Industrie ihren Stromverbrauch immer weiter halbieren, wenn sie es in den letzten Jahren längst getan haben? Nicht mehr selber das Essen kochen oder von Energiesparlampen auf Kerzenlicht umsteigen? Tun ja schon viele. Abends nicht mehr fernsehen und nicht mit dem Computer im Internet nach preiswerten Angeboten recherchieren, um unnötige Autofahrten zu vermeiden? Den Dauerbetrieb von global funktionierenden Telekommunikationsanlagen abstellen? Noch weniger Strom als bisher zu verbrauchen, zahlt sich mit der gegenwärtigen Energiepolitik sowieso nicht aus. Denn konsequentes Stromsparen wird mit Preissteigerungen der Energieversorger bestraft. Wie sonst sollen die aus Klimaschutz- und Effizienzgründen für eine Modernisierung des Kraftwerkparks samt den von der Politik geförderten, ungezählten EEG-Anlagen entstehenden Kosten aufgebracht werden? Wenn neben den herkömmlichen Stromversorgern auch jeder den EEG-Strom produzieren und ins Netz einspeisen darf und für die selbst erzeugte Kilowattstunde erheblich mehr Geld bekommt, als er für seinen Verbrauch aus dem Netz bezahlen muß, dann ist die Verschwendung Programm und politische Stromspar- und Effizienzappelle sind irreführende Sprechblasen.

Apropos Effizienz: Ganze Industriezweige (z.B. Auto) schöpfen bei ihren Produktionen längst neben dem Effizienz- auch ihr Kostensparpotential aus und ziehen dorthin, wo die elektrische Energie günstiger zu haben ist. Das angeblich klimaschädliche CO2, welches so bei uns weniger produziert wird, entsteht dann eben woanders. Und weil auch hocheffiziente und hochenergetische Arbeitsplätze (Arbeit = Energie) klimaschädlich sind, wandern sie eben auch dort hin, wo sie nützlich sind.

Praxis trifft auf Theorie: Welche Possen die sich widersprechenden Anti-Atom/Anti-CO2-Lehren hervorbringen, läßt sich im Darmstädter Echo vom 14.12.2006 nachlesen. Weil die rot-gelb-grün regierte Stadt Darmstadt als Mehrheitseigner bei einem südhessischen Kraftwerksbetreiber beteiligt ist, und dieser ein vorhandenes 'sauberes' Gaskraftwerk gegen ein 'schmutziges' Kohlekraftwerk (Leistungsträger) ersetzen möchte, gibt es Zoff mit den Grünen, welche den Umweltdezernenten stellen. Der Energieversorger möchte ganz einfach das tun, wozu er für seine südhessischen Kunden gerade stehen will - sie sicher, verläßlich und nachhaltig mit elektrischem Strom versorgen. Und weshalb der Umstieg von Gas auf Kohle? Es gibt in ein paar Jahren kein Gas mehr, so dessen Antwort. Auf einen vom Kraftwerksbetreiber europaweit ausgeschriebenen Liefervertrag sei kein Angebot eingegangen. Zudem: je mehr Gas für die Stromerzeugung eingesetzt werde, desto schneller treibe dessen Preis in die Höhe. Man bedenke weiteres: die Stromgewinnung von gewaltigen Offshore-Windparks mit mehreren tausend Megawatt Leistung wird dereinst bei Flaute mittels schnell reagierenden Gaskraftwerken kompensiert werden müssen. Große Energiekonzerne, welche sich einerseits bei der 'umweltfreundlichen' Offshore-Stromerzeugung engagieren, werden andererseits mit den dafür notwendigen Gaskraftwerken einen weiteren Gewinn einfahren. Und noch eins: immer mehr klimaschützerische Autofahrer wollen ebenfalls diesen Treibstoff verwenden.

Weil Atom nicht sein darf und Wind- und Solarenergie keine verläßlichen Stromquellen darstellen, versucht der südhessische Kraftwerksbetreiber HSE auf die alt bewährte, nun aber 'schmutzige' Kohle umzusteigen - ein Greuel für grüne Mentalitäten. Ob es denn nicht zwei Holzkraftwerke in der Region statt des einen Kohlekraftwerkes sein könnten, so der grüne Umweltdezernent Klaus Feuchtinger. Wegen dem CO2-Ausstoß. Doch der Firmenchef muß im Gegensatz zu dem Politiker rechnen: So viel Holz gäbe es garnicht. Für 800 MW-Kraftwerksleistung müßten jährlich 3,6 Mill. Tonnen Holz verfeuert werden - mehr als ein Drittel des jährlichen Holzeinschlages in Deutschland - für ein regionales Kraftwerk. Weil dem grünen Politiker sein imaginärer Klimaschutz offenbar wichtiger als eine landesweit verläßliche Stromversorgung ist, argumentiert er folglich mit Emmissionszertifikaten - die grünen Scheine des Ablaßhandels. Begründung: »Ein solches Verhalten können wir uns heute nicht mehr leisten. Wir können bereits mit dem Schiff zum Nordpol fahren. Wenn wir das Ruder in der Klimapolitik nicht herumreißen, hinterlassen wir unseren Kindern eine Welt, die sehr gefährlich ist«. Nun,
Flugzeuge nehmen auf ihren globalen Flügen aus Gründen der Ressourcen- und Kostenersparnis längst schon die kürzeste Strecke über den Nordpol. Weshalb sollte der Schiffsverkehr dies dereinst nicht auch tun?
Grüne Zwickmühle
Der Streit um die schmutzige Kohle - Bericht im Darmstädter Echo am 14.12.2006. Atom ist verboten - Kohle ist schmutzig - Wind-, Solar und Bio funktionieren nicht. Also her mit den Ablaßscheinen - damit der Kohlestrom möglichst teuer wird.

Wie der Klimaschutz die Strompreise hoch treibt - darüber berichtet aktuell der stern.de



Es gibt noch viele vorangegangene Informationen
Schauen Sie in der Fortsetzung nach
Anfragen und weitere Informationen bei:
Dies ist eine private Seite - copy but right!  - Keine Haftung für die Inhalte fremder Seiten, welche mit dieser verknüpft sind.
Die Seite für den GEGENWIND - fachlich, informativ, kompetent, unabhängig, nicht kommerziell, nicht gesponsort