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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
STOP GLOBAL FOOLING
Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wozu brauchen wir ihn? Sagen Sie den politischen Volksverblödern mit diesem Aufkleber Ihre Meinung

Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2006 hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Windenergieanlagen und 2007 wird daher wieder ein Jahr bereits prophetzeiter Unwetterkatastrophen!
Europa bei Nacht - und wo ist die Sonne -
die unerschöpfliche Energiequelle?

Europa bei Nacht und die unendliche Sonnenenergie
Kathedralen des Glaubens
  

Kathedralen des Glaubens
 
Wenn nachts keine Sonne scheint, kann niemand Solarstrom mit Windstrom mixen. Wenn der Wind nicht weht, kann niemand Windstrom mit Solarstrom mixen.
Am 8. September 2004 wurde das damals weltweit größte Sonnenkraftwerk in Espenhain eingeweiht. "Die Anlage wird künftig 1.800 Haushalte mit Elektrizität versorgen" - schrieb die Leipziger Volkszeitung am Tag darauf. Ob sie das auch nachts tut, berichtete sie leider nicht. Wieviel Solaranlagen benötigen wir, um die Haushalte Europas zu versorgen? Oder im winterlichen Schweden, Norwegen und Finnland?
Havarien/Unfälle mit
Windräder in Deutschland
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Windkraftprobleme
in aller Welt
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Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
Wattenratt Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Forum gegen die politisch gepredigte Irrlehre
vom Treibhauseffekt

Das Recht der Windanlagen
Stand: 09.09.2007
Klimanotizen
Klimawandel -
normal oder nicht?
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen einer Windkraftseite
in Kanada
  
13.11.2007 Fortsetzung __>> hier klicken
Politik für die Erzeuger - nicht für die Verbraucher. »Wir teilen die Analyse des Erfahrungsberichts, dass erforderliche Netzausbau- und -optimierungsmaßnahmen durch die Netzbetreiber weiterhin unzureichend erfolgen. Stattdessen werden EEG-Anlagen ohne finanzielle Kompensation immer häufiger abgeregelt (Erzeugungsmanagement). Dieser Mangel muss dringend behoben werden, sonst ist der Ausbau der Erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren gefährdet«. Das schreibt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. BEE in seiner Stellungnahme zum Entwurf des EEG-Erfahrungsberichts des Bundesumweltministeriums (BMU).
Anmerkung: Schulter an Schulter mit der Politik beklagt die EE-Lobby lauthals den Mangel an ausreichend dimensionierten Netzen -
für immer mehr Anlagen zur EE-Stromgewinnung. Wohl wissend, daß letztlich der Verbraucher für die Stromnetze bezahlen muß, wird die Schuld dafür, taktisch geschickt, auf die Netzbetreiber abgeladen. Sollen die doch sehen, wie sie mit dem Strom aus unerwünschten Anlagen klar kommen. Also sind letztlich die Verbraucher schuld, daß es mit dem Netzausbau hapert. Weil sie nicht stetig steigende Strompreise bezahlen wollen. Oder gibt es Bürgerinitiativen, welche für den Netzausbau streiten?

Ohne den zügigen Netzausbau stellt der BEE »das wichtigste und erfolgreichste Instrument zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strombereich« gleich in Frage. Schließlich möchte er »verläßliche Rahmenbedingungen«, um den »Beitrag zur Stromerzeugung bis 2020 auf deutlich über 35 Prozent steigern können«. Dem Eingangslob an die Regierung über das EEG als Erfolgsmodel folgen daher unverblümt die Forderungen zur System- und Netzintegration für die EE-Anlagen wie folgt:
  • Ausschöpfung aller zumutbaren technischen Optimierungsmöglichkeiten. Dazu gehört u.a. die Ausschöpfung aller Netzoptimierungsmöglichkeiten wie das Temperaturleiter-Monitoring oder der Einsatz von Hochtemperatur-Leiterseilen. Ferner muss auch die Zumutbarkeit des Netzausbaus durch Erdkabel im Hochspannungsnetz klar definiert werden. 
  • Größtmögliche Einspeisung aus EE- und Bestands-KWK-Anlagen. Diese Verpflichtung ist aus Sicht des BEE der richtige Ansatz für das Management von Netzengpässen. Es bleibt im Erfahrungsbericht leider offen, wie der Vertrauensschutz für diese Altanlagen (Inbetriebnahme vor Auftreten des Netzengpasses) gewährleistet wird. Aus Sicht des BEE muss der angebotene Strom, der nicht eingespeist werden kann, vollständig vergütet werden. Alles andere würde das Vertrauen von Investoren in das EEG nachhaltig beschädigen.
  • Einführung einer besonderen Ausgleichsregelung (Härtefälle) – Vergütung für gesamten Strom. Eine Härtefallregelung in der vorgeschlagenen Form hält der BEE aus Gründen der Praktikabilität und des Vertrauensschutzes für Altanlagen für nicht sachgerecht. Der BEE fordert auch hier, den gesamten angebotenen Strom so zu vergüten, als sei der Netzausbau bereits erfolgt. 
  • Bagatellgrenze. Wenn die vorangegangenen Punkte greifen (Netzausbau, Vergütung des gesamten Stroms) ist eine Bagatellgrenze beim Erzeugungsmanagement für kleine Anlagen sinnvoll, um für diese Anlagen die Investitionskosten nicht unverhältnismäßig zu erhöhen. 
  • Fernsteuerung von EEG-Anlagen. Es ist richtig, dass der Netzbetreiber Einfluss auf die Einspeisung aller EEG-Anlagen haben muss, um bei Notfällen die Systemstabilität zu gewährleisten.
  • Eine - entgegen der heutigen Praxis beim Erzeugungsmanagement - direkte Fernsteuerung der EEG-Anlagen vom Netzbetreiber ist aber zu weitgehend. Akzeptabel ist nur die Bereitstellung von Signalen durch den Netzbetreiber und die gesetzliche Verpflichtung des Betreibers bei Vorliegen der Voraussetzungen, seine Anlagen entsprechend zu regeln. Die Einzelheiten der Regelung sollten vertraglich zwischen Anlagenbetreiber und Netzbetreiber geregelt werden. 
  • Systemdienstleistungen. Der Anreiz für die Erbringung von Systemdienstleistungen (Spannungs- und Frequenzunterstützung, Blindleistungsabdeckung u.a.) für Windkraftanlagen (0,7 ct/kWh) geht in die richtige Richtung. Aus Sicht des BEE muss die Regelung auf alle Erneuerbare Energien ausgedehnt werden. Für größere Anlagen stellt es kein technisches Problem dar, solche Leistungen zu erbringen.
  • Beschleunigter und kostengünstiger Netzausbau durch "Einspeise-Netze". 
  • Beschleunigter Netzausbau durch Erdkabel. Bis zur Spannungsebene von 110 kV ist der Netzausbau durch Erdkabel wirtschaftlich zumutbar und von der Bundesnetzagentur anzuerkennen. 
  • Anreiz für bedarfsgerechte Einspeisung, bessere Netzauslastung und Lastmanagement
    • die geplanten Regelungen sollten technikneutral ausgestaltet werden
    • Anreize für verbesserte Auslegung von Einzelanlagen (z.B. hohe Volllaststunden) bieten
    • Kombination verschiedener Einspeisepunkte (Pooling)
    • Kombination verschiedener Energieträger (Kombi-Kraftwerke)
    • Einsatz von Speichern und Demand-Side-Managment (Lastmanagement) ermöglichen.
Erzeugernetz statt Verbrauchernetz: Nun wissen wir, was im Hinblick auf die Strompreisentwicklung noch auf uns zukommen wird. Immerhin haben wir bereits ein 'Niedersächsisches Erdkabelgesetz' (Drucksache 15/4150) der CDU- und FDP-Fraktionen im Entwurf. Sieht man sich oben diverse Einzelforderungen des BEE an, dann verlangt er sogar die vollständige Vergütung für angebotenen Strom, welcher nicht eingespeist werden kann! Schließlich geht es hier um das Vertrauen der Investoren, nicht um Verbraucher. Zudem sollen jene Deppen, welche den elektrischen Strom wie ihr tägliches Brot benötigen, den gesamten angebotenen Strom schon jetzt so vergüten, als sei der Netzausbau bereits erfolgt. Konkret: ab Gesetzeskraft zahlen wir nicht mehr nur für die Bereitstellung und pro verbrauchter Kilowattstunde, sondern auch gleich noch die Netzausbaukosten der nächsten Jahre im voraus. Wer schützt eigentlich die Verbraucher? Der Verbraucherschutz? Oder gar die Politik?

12.11.2007
Wer heute die Sendung von report München nicht gesehen hat, kann sie jedenfalls nachlesen. "Perspektive Solarstrom" hat uns gezeigt, was unter Effizienz zu verstehen ist: Milliardensummen von allen Stromverbrauchern an einige wenige Gewinner dieser politisch gestalteten Szenerie mit dem vordergründigen Gesicht der freundlich lächelnden Sonnenblume. »Irgendwer muss doch das restliche Öl aufbrauchen, damit die Solarindustrie nach vorne kommt« - läßt sich da der Solarworld-Chef Frank Asbeck vernehmen. Für ihn und diversen Gesinnungsfreunden ist das 'Solarzeitalter' längst Realität. Einen dieser Freunde, Dr. Hermann Scheer, MdB und SPD-Politiker, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und Träger des Alternativen Nobelpreises, hat Asbeck bereits vor zwei Jahren mit dem "Einstein-Award" geschmückt. Der Physiker und echte Nobelpreisträger Albert Einstein wird sich heftig im Grabe drehen.

Wie miserabel es mit der Effizienz im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien bestellt sein muß, offenbart die aktuelle Meldung aus Minister Gabriels Bundesministerium für Umwelt und Klimaschutz. Weil denen dort die Ideen ausgegangen sind, hat die große Behörde mit den vielen gut bezahlten Leuten nun einen Ideen-Wettbewerb zur Verknüpfung der 'Erneuerbaren Energien' mit der 'Energieeffizienz' ausgeheckt. Aus der großen Masse der kleinen Leute sollen Ideen über ungenutzte Synergieeffekte gesammelt, ausgewertet und prämiert werden. Unter Synergie versteht man das Zusammenwirken verschiedener Faktoren und Kräfte, mit denen die gemeinsam erzielte Wirkung größer als die Summe der Einzelwirkungen ist. In Kurzform: Otto Normalverbraucher soll weitere Vorschläge machen, wie er sich gemäß obigem Beispiel aus der Sendung von report München noch weiter abzocken lassen soll. Wer wirklich Energie- und Ressourceneffizienz anstrebt, dem sei für seine Teilnahme die "Idee zur Abschaffung des EEG" vorgeschlagen.
Die Umsetzung würde folgende Konsequenzen nach sich ziehen:
  • den vorzeitigen Abbau eines auf Jahrzehnte angelegten Milliarden-Subventionsgrabes, 
  • die Senkung des allgemeinen Strompreises - als Vorzeigeobjekt für die Energiemultis, 
  • den Abbau einer volkswirtschaftlich unsinnigen und schädlichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, 
  • den Beibehalt von hiesigen Arbeitsplätzen, welche durch das EEG mit seiner Solarenergieförderung bei uns verloren gehen, 
  • die massenhafte Ressourceneinsparung der energieaufwändig produzierten Werkstoffe Stahl, Kupfer, Aluminium etc. sowie der fossilen Treibstoffe Benzin und Diesel.
Der Krakatau ist ein Vulkan im Südwesten Indonesiens - in der Sundastraße zwischen Java und Sumatra. Er ist ausgebrochen und spuckt Lava, Feuer, Rauch und Gase in die umgebende Atmosphäre. Ob der Weltklimarat, das IPCC, dort ein Meßinstrument zwecks Messung der mit dem Ausbruch einhergehenden 'klimaschädlichen' Gase installiert hat? Wie sonst soll unser BMU erfahren, wieviel zusätzliche, klimaschädliche und in den Berechnungen bisher unberücksichtige Gase neu hinzu kommen und nun durch weitere Klimaschutzmaßnahmen á la EEG  und CO2-Handel kompensiert werden müssen?

09.11.2007
Südhessens Bevölkerung steht der friedlichen Nutzung der Windenergie recht kritisch gegenüber. Das zeigt die Diskussion über den neuen Regionalplan für den südlichen Landesteil. Die Diskussion verläuft offensichtlich selbst in der politischen Auseinandersetzung recht zwiespältig. Laut regionalem Zeitungsbericht (Druckausgabe) wirft der CDU-Abgeordnete Reißer seinem SPD-Kollegen Siebel die "Rolle rückwärts" vor, weil sich letzterer einerseits der lokal-ablehnenden Stimmung des Darmstädter Parlaments angeschlossen und andererseits der Idee eines Darmstädter Windparks zusammen mit den Landespolitikern der SPD, Ypsilanti und Dr. Scheer, zugestimmt hätte.
Aber auch der Berichterstatter scheint die sich anbahnenden Dimensionen nicht zu erkennen und vergleicht die in ihrem Umfeld dicht besiedelte Lage der Darmtädter Mathildenhöhe mit jener der Burg 'Frankenstein' auf einem Odenwaldausläufer entlang Darmstädter Horizonte. Beide, die Mathildenhöhe - wegen ihrer Jugendstilbauten, dem Fünffingerturm, der Russischen Kapelle etc. - und die Burg Frankenstein - wegen ihrer Halloween-Veranstaltungen - sind weltweit bekannt. Anlaß für diesen abstrusen Vergleich sind die Wahlplakate der örtlichen CDU mit der Forderung, die "Hände weg vom Frankenstein" zu lassen.
Die Partei begründet ihre Forderung damit, daß die SPD 600 Windräder in Hessen bauen möchte, aber nicht sagen will, wo dies geschehen soll. Doch käme kein Mensch auf die Idee, in exponierter Lage auf der Mathildenhöhe im Darmstädter Stadtgebiet Windräder bauen zu wollen, gewiß nicht einmal Dr. Hermann Scheer. Das hindert den Zeitungsschreiber aber nicht daran, über den CDU-Slogan "Hände weg von Frankenstein" zu spotten, ihn einem abstrusen Vergleich mit dem völlig unpassenden Slogan "Hände weg von der Mathildenhöhe" gegenüber zu stellen. Daß die SPD dereinst, mit politisch passender Mehrheit ausgestattet, vor Darmstädter Odenwaldhorizonte nicht zurückschrecken wird, dessen dürfen wir uns dagegen gewiß sein.

Der für Darmstadt geplante Windpark soll in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem 1,2 Mrd. Euro teuren
Bauprojekt 'FAIR', dem internationalen Großforschungszentrum der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI), angesiedelt werden. Die GSI betreibt physikalische Grundlagenforschung, auch jene für die Transmutation, ein Verfahren zur Behandlung und Verwertung der radioaktiven Überbleibsel von Kernenergieanlagen. Das Forschungszentrum hat mit seinen gewaltigen Elektromagneten einen elektrischen Anschlußwert von 30 MW und wegen der damit einhergehenden hohen Pendelleistung (Blindstrombetrieb) eine direkte Schaltverbindung über die Höchstspannungsebene nach Biblis. Nur die mächtigen Generatoren der Großkraftwerke können mit ihren umlaufenden Massen die für dieses Forschungszentrum notwendige und gleichzeitig stabile Spannung verläßlich und zu jedem Zeitpunkt liefern. Windkraftanlagen sind dafür grundsätzlich ungeeignet. Ein von der SPD im laufenden Wahlkampf suggerierter 100%iger Umstieg auf Strom aus EE-Anlagen würde gleich wieder das AUS für die bei der Einweihung von international angereisten Politikern gefeierte Forschungsanlage bedeuten. Der von diversen Gruppierungen gesteuerte Widerstand gegen Großkraftwerke zur verläßlichen Versorgung unserer Industrie samt ihren Forschungseinrichtungen läßt sich daher eindeutig als Wunsch auf De-Industrialisierung unserer Gesellschaft interpretieren.

Die Treibstoffpreise für unsere automobile Gesellschaft steigen und steigen und Autofahrer sehen nur noch rot. Für viele dürften sich tägliche Fahrten zur Arbeitsstelle zu einer teuren Miete für das eigene Auto entwickelt haben. Nichts anderes erleben die Stromverbraucher, denen die Preisziffern für die Kilowattstunde nach oben davonlaufen. Was tun unsere Volkvertreter gegen steigende Energiepreise? Über die damit verknüpften Steuern profitieren sie davon und können sich leicht ihre eigenen Diäten erhöhen. Wissen Sie mehr? Welchen Zweck erfüllen nun in diesem Zusammmenspiel von Politik und Energieversorgern die Anlagen für 'Erneuerbare Energien'? Einen doppelten: sie treiben beides in die Höhe. Den Strompreis und den Spritpreis. Der Strompreis steigt wegen der Ineffizienz der vorrangigen Einspeisung aus EE-Anlagen mit gesetzlich subventionierten Vergütungszahlungen für die Kilowattstunde und der Spritpreis steigt, weil mit Planung, Errichtung, Betrieb, Wartung, Reparatur und Demontage von ungezählten EE-Anlagen eine erhebliche Nachfragesteigerung für Benzin und Diesel in Gang gesetzt wurde. Man bedenke lediglich die mächtigen Schwertransporte für Windkraftanlagen auf der Straße und zur See. Oder so manche bundesweiten Autoreisen quer durch die Republik - zwecks Montagen von kleinen Solarstromanlagen. Immerhin zur reinsten Freude der Ölkonzerne. Weshalb die sich ja auch emsig an diesem Geschäft beteiligen. Um diesen Trend der künstlichen Nachfragesteigerung von Treibstoffen entgegen zu wirken, sollten die Südhessen und andere Leute unserer Gesellschaft sich der ausufernden Wind- und Solarstromgewinnung entgegenstellen. Denn mangels Heizölkraftwerke findet damit in Deutschland eine Substitution von Öl nicht statt und zudem lassen sich weder mit Wind- noch mit Solarstrom vernünftigerweise Autos betreiben und so deren Treibstoffe ersetzen. Hohe Kraftstoffpreise machen Strom aus EE-Anlagen daher nicht konkurenzfähiger sondern treiben Energieversorger auch verstärkt auf die Suche nach neuen Uranabbaustellen.

Wollen wir den Wettbewerb oder nicht? Subventionen verzerren den Wettbewerb und können dann ohne weiteres als protektionistische Maßnahmen bezeichnet werden, wenn ein Land seine inländische Industrie subventioniert. Das extreme Ergebnis gestaltete sich dereinst als die inzwischen untergegangene Sowjetunion. Nun hat unsere
Bundesregierung eine weitere Voraussetzung für den 30 Mrd. Euro teuren Ausstieg bis 2018 aus dem Steinkohlebergbau geschaffen und dazu ein Finanzierungsgesetz verabschiedet.  
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung4756.html
Anmerkung: Eigentlich sollten Politiker daraus lernen - einmal begonnene Subventionierungen wird man so schnell nicht wieder los, sondern kosten auch hinterher eine Menge Geld. Nicht anders entwickelt sich dies mit der Subventionierung von EE-Anlagen. Das Getöse über Kostensteigerungen beim Bau von EE-Anlagen in Verbindung gegen EEG-Gebührensenkungen ist jetzt bereits unüberhörbar laut.

Das riesige Reich der Mitte möchte hinsichtlich des Kyoto-Protokolls keine verbindlichen Verpflichtungen eingehen: »China will reject any agreement that calls for binding limits on carbon dioxide emissions that will replace the Kyoto Protocol, an EU official said Wednesday. "The main difference is, unlike the European Parliament or the European Union, the Chinese believe that it will not be possible, in the agreement which follows the Kyoto Protocol, for China to accept any binding obligations - this was one difference between us«. The Associated Press, 7 November 2007.

08.11.2007 
Repowering ist nichts anderes als das Eingeständnis einer energiepolitischen Fehlentscheidung - die sogenannte Dezentralisierung der Stromversorgung. In die Praxis umgesetzt bedeutet es den Ersatz vieler kleiner Windkraftanlagen durch eine oder wenige große. Würden sich Kleinanlagen wirklich lohnen, dann müßte niemand auf die Idee kommen, immer größere zu bauen. Also nix mit der grünen 'Effizienzrevolution'. Der Aufwand zum Ertrag ist in der Summe vieler Kleinanlagen stets höher als bei einer leistungsmäßig gleich großen Anlage. Zwecks Erzielung einer höheren Effizienz lesen wir nahezu täglich in der Zeitung über den Zusammenschluß von Kleinunternehmen zu größeren Wirtschaftseinheiten. Deshalb gibt es auch keine Tante-Emma-Läden mehr. Nun steht die Forderung nach dem Repowering von Windkraftanlagen aber auch längst in der politischen Diskussion und so manche Gemeinderäte müssen sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sie damit umgehen sollen. Im Prinzip ganz einfach: Den Begriff beim Wort nehmen und potentiellen Antragstellern für Großanlagen die Auflage zum gleichzeitigen Abbruch einer entsprechenden Anzahl von Kleinanlagen verfügen. Also nicht dazu bauen sondern auch wirklich anstatt. Beispiel: 10 ältere WKA der 600 kW-Generation durch zwei neue und effizientere Anlagen à 2,5 MW. Am besten auch im räumlichen Zusammenhang.
FDP bremst CDU bei Windkraft-Vorstoß
In NRW möchte die CDU das Repowering erleichtern - berichtet Ruhrnachrichten.de. Dazu sollte sie erst mal ein ausgewogenes Konzept dafür vorlegen, welches erläutert, wo und wieviel kleine WKA durch große ersetzt werden sollen. Die FDP hat die Überlegungen in der CDU, der Windenergie in NRW angesichts der Klimadiskussion wieder Auftrieb zu verschaffen, strikt zurückgewiesen. Recht so! ...

07.11.2007
Re-Kommunalisierung der Energieversorgung - wie soll das funktionieren? Die kommunale Energieversorgung war einst zuerst da und leitete die Elektrifizierung unserer Gesellschaft ein. Die Industrialisierung stellte im Hinblick auf Lieferleistungen und Versorgungssicherheit zunehmend höhere Ansprüche, höher als ein kommunal geführtes Netz leisten kann. Daher bildeten sich aus Effizienzgründen ebenso zunehmend größere Verbünde, welche derartige Erfordernisse nicht nur kommunal sondern auch regional erbringen können. Bezüglich der Versorgungssicherheit ist (war?) Deutschland auf dem europäisch höchsten Niveau.
Das soll offensichtlich nicht länger so bleiben. Unter der Formel "Die Entflechtung und Pluralisierung der Energiewirtschaft" möchte die hessische SPD unter Führung von Andrea Ypsilanti und Dr. Hermann Scheer der Konzentration von Produktion, Transport und Verteilung im Stromsektor entgegengewirken. So sehen es die "Grundlinien eines Landesenergieprogramms für Hessen" vor. Eines der aufgeführten Ziele ist die »Unterstützung der Re-Kommunalisierung der Energieversorgung«. Die dazu passenden Versprechen: »Wir unterstützen die Städte und Gemeinden des Landes beim Rückkauf des Verteilernetzes durch Beratung, zinsgünstige Darlehen und durch die Kommunalaufsicht« .... »Die Landesregierung unterstützt den Netzrückkauf der Kommunen mit zinsgünstigen Krediten, die von einer landeseigenen Investitionsbank gewährt werden«.
Zurück in die Steinzeit der Elektrizitätsversorgung!
Elektrischer Strom ist eine genormte Einheitsware, welche aus Effizienzsgründen mit möglichst geringem Aufwand produziert und verteilt werden muß. Synergieeffekte verbieten hierbei geradezu die Zerlegung in ungezählte und aufwändige Erzeuger und Verteiler. Ein interessantes Beispiel über den kommunalen Verkauf eines E-Netzes meldet aktuell die landesweit operierende, schweizerische 'BKW FMB Energie AG' in Bern - aus Effizienzgründen.
Zitat: »Die Gemeinde Zäziwil hat an ihrer ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 6. November 2007 dem Verkauf des Elektrizitätsnetzes an die BKW FMB Energie AG (BKW) zugestimmt. Im Hinblick auf die kommende Strommarktliberalisierung arbeitet die Gemeinde fortan mit einem starken Energieversorger zusammen und wird zudem von aufwendigen administrativen Arbeiten entlastet. Die BKW wird ab dem 1. April 2008 den Betrieb, die Betriebsführung, die Betriebssicherheit und die Instandhaltung des Zäziwiler Elektrizitätsnetzes übernehmen. Mit ihrer Zustimmung ist die Gemeindeversammlung von Zäziwil somit auf das im September 2007 vereinbarte Angebot in der Höhe von insgesamt CHF 2.65 Millionen eingetreten. Über das Elektrizitätsnetz Zäziwil werden rund 1.600 Einwohnerinnen und Einwohner mit elektrischer Energie versorgt«.

Auf dem Mont Soleil im Schweizer Jura steht ein 'klimaschützendes' Sonnenkraftwerk. Dessen Spitzenleistung beträgt 500 kW und angeblich kann die Anlage 200 Haushalte versorgen. Betreut wird es von der Berner 'BKW FMB Energie AG für Demonstrations- und Forschungszwecke. Das Unternehmen bietet neben einer Bildwiedergabe mittels Webcamera auch die momentanen Leistungsdaten im Internet an. Potentielle Solarstromkunden haben so die reale Möglichkeit, sich über die realtiv geringe Leistungsfähigkeit der zwei Hektar großen Anlage zu informieren. Der Standort für diese exorbitant teure Anlage wurde sicherlich mit Bedacht ausgewählt. Aber das Ergebnis? Jämmerlich. Die heutige Spitzenleistung betrug zur Mittagszeit für wenige Augenblicke gerade mal ca. 70 kW. Ab 16:00 Uhr hätte keiner der 200 Haushalte eine auch nur ausreichende elektrische Leistung für den täglichen Bedarf. Wieso nicht?
Nun, die Haushalte sind über das Netz miteinander zusammengeschaltet. Daher sind die Einzelbedarfe zu addieren. Falls jeder der 200 Haushalte momentan nur 2 kW elektrische Leistung benötigen würde, wären bereits 400 kW erforderlich - um sie auch versorgen zu können - wie stets so schön behauptet wird. Eine Waschmaschine hat alleine schon 2 kW Leistung! Um einen modernen Haushalt verläßlich zu versorgen, sind mindestens 10 - 15 kW ständig bereit zu halten, auch nachts. Da stellt sich doch unvermittelt die Frage, wie Solarkraftwerke das Klima schützen sollen bzw. können, wo sie doch die meiste Zeit ihres Lebens quasi 'außer Bertrieb' sind.


Bildquelle: hier klicken
 und die momentane Leistung anschauen! Nur tagsüber, nachts scheint keine Sonne.
Da verläuft das fortlaufende Diagramm auf Null
06.11.2007
»Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich als eines der effektivsten Klimaschutzinstrumente bewährt«. Mit dieser Behauptung geht der Forschungsverband Sonnenenergie FVS an die Öffentlichkeit. Angsiedelt ist er im Berliner Speckgürtel der Parlamentslobbyisten in Katzensprungentfernung zur Stadtautobahn. Wenn ein Verband sich selber lobt, dann ist das noch irgendwie verständlich. Wenn sich aber Politiker hinter derartigen Lobpreisungen stellen, dann sollte man hellhörig werden.
Weiter im Zitat: »Allein die seit Einführung des EEG im Jahr 2000 neu in Betrieb genommenen Anlagen für erneuerbare Energien vermeiden den Ausstoß von über 37 Mio. t CO2 jährlich. Ohne diesen Beitrag wären die Emissionen in Deutschland seither nicht gesunken, sondern angestiegen. Für die Aufrechterhaltung des CO2-Reduktionspfades in Deutschland kommt dem EEG zukünftig eine noch größere Bedeutung zu. Denn nach der Klimaagenda der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 mehr als 20% der zusätzlichen CO2-Minderung durch Strom aus erneuerbaren Energien erreicht werden«.
37 Mio. Tonnen CO2 sollen angeblich pro Jahr durch Anlagen der EE vermieden werden. Aber wer mißt diese Mengen? Und wo, bzw. bei welchen einzelnen Kraftwerken werden in der Summe diese Einsparungen gemessen? Haben wir auch einen Forschungsverband für meßtechnische Verfahren zur Ermittlung und Verifizierung der Menge von CO2-Vermeidungen? Woher nimmt der FVS solche Zahlen? Und wieviel Grad Celsius/Jahr Klimaschutz werden mit diesem effektivsten Instrument erreicht? Also wieder einmal eine Aussage, bzw. ein angeblicher Beweis für nachplappernde Politiker zwecks rechtfertigender Abzocke der Allgemeinheit. Das Ende der FSV-Studie paßt zu ihrem Anfang: Forderungen an die Politik nach weiteren Forschungsgeldern.

Wie man auf geschickte Weise Probleme gestaltet und des eigenen Nutzens wegen die richtigen Problemlösungen für geneigte Politiker gleich mitliefert, zeigen uns die Strategen der Umweltschutz-Organisation WWF Deutschland mit einer von ihr in Auftrag gegebenen 96 Seiten-Studie mit 125 Zitierungen von diversen, gesuchten und gefundenen Autoren über die 'Vergessenen Klimagase' - sogleich mit einem 'klimaschutzpolitischen Handlungsrahmen' verknüpft. Dieses Mal geht es um die Klimakiller in der Landwirtschaft. Damit das Klima nicht vorzeitig stirbt, fordert der kluge Umweltverband eine
Steuer für rülpsende Kühe
Kein Verständnis für die aufwändige Studie für den WWF hat natürlich der Deutsche Bauernverband. Mit dem Vergleich der Milchkuh mit dem Automobil als "Klima-Killer" mache sich der WWF unglaubwürdig und verulke die Öffentlichkeit. Offensichtlich will der WWF das, was in Neuseeland mit dem Versuch der "flatulence tax", also der Furz-Steuer auf Weidetiere, am Widerstand der dortigen Bauern gescheitert ist, in Deutschland einführen. Da 'Klimagase' schließlich ein globales Problem sind, stellt sich gleich die Frage, wie denn das indische Volk im Hinblick auf ihre heiligen Kühe darauf reagieren wird. Die vegetarische Lebensweise der Hindus macht diese Menschen von den Milchprodukten der Kühe insbesondere deswegen abhängig, da sie die einzigen Lieferanten für tierische Eiweiße und Fette sind. Werden sie nun den Tieren mit deutscher Entwicklungshilfe das Furzen abgewöhnen? Schließlich muß gemäß WWF das Verursacherprinzip auch für die Landwirtschaft gelten und die
Internalisierung von Klimaschutzkosten würde zu einer geringeren Umweltbelastung führen.

Anmerkung dazu von Hanna Thiele: Probleme müssen nicht wirklich da sein, sie werden "generiert", erzeugt, künstlich hervorgebracht! Der Fantasie bei der Erzeugung aussichtsloser Ziele sind keinerlei Grenzen gesetzt.  Das Ganze dient der bewußten Täuschung des Volkes zum Nutzen der Täuscher. Es ist Volksbetrug. CO2 ist nur der Anfang, ein kleines Puzzleteil im Gesamtansatz, mit umweltbegründetem Gesellschaftsumbau - Demokratie und Gewaltenteilung mitsamt den freien Bürgern und der freien Wirtschaft an die Kette der Bürokraten zu legen.
 
Heraus kommt zwangsläufig die Krankheit, deren Symptome inzwischen mehr als deutlich zu erkennen sind: Morbus superregulerius, eine konstruierte Weltsicht, die all die "Stellschrauben" gebiert, die unsere Meisterbürokraten zu veritablen Daumenschrauben ausbauen. Keiner wird sich diesem organisierten Staatsterror entziehen können. Jeder Zwang, jede Abgabe wird der Kritik entzogen mit der Begründung "höherer Notwendigkeit". Ist es so schwer zu erkennen, daß daher alle Schmerzen rühren, die unserer Bürgerfreiheit und unserem Portemonnaie zugeführt werden?  Dieses System der staatlich organisierten Täuschung ist Bauernfängerei! Und Bauernfängerei ist lt. Meyers Lexikon von 1926 "Gewerbsmäßiges Eigentumsverbrechen". Folglich wird man all diejenigen, die an diesem Verbrechen beteiligt sind, oder  dieses Verbrechen decken, mit Fug und Recht der "Beihilfe zum Verbrechen" beschuldigen können und müssen.

Wie nannte Augustinus einen Staat, der nur noch seine Bürger ausbeutet? Eine Räuberbande!!!
Eine Welt voll Räuber
Augustinus, Aurelius, eigentlich Augustinus, (354 - 430), nordafrikanisch-weströmischer Kirchenvater und einer der bedeutendsten Kirchenlehrer.

05.11.2007
Ackerwildkräuter oder Biomasse - wer oder was wird sich durchsetzen? Natur und Artenschutz oder Klimaschutz? Der Rückgang der Artenvielfalt bei Ackerwildkräutern steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion (16/6850). Darin fragt sie, welche Maßnahmen bisher von der Regierung ergriffen wurden, um die Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) umzusetzen. Gleichzeitig möchte die FDP in diesem Zusammenhang wissen, in welchen Bundesländern bereits Genbanken für Wildpflanzen-Saatgut bestehen, wer sie unterhält und wie sie finanziert werden.
Was meint das Landesenergieprogramm der Hessischen SPD zu solchen Gedanken? »Eine von der SPD geführte Landesregierung wird die Umstellung der Treibstoffbasis für Automobile auf Erneuerbare Energien zum Schwerpunkt erheben«. Erreichen will sie dies mittels einer Bundesratsinitiative für alle Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien! Die gewinnt man natürlich nicht aus Ackerwildkräutern sondern von monotonen und dafür notwendigerweise ausgedehnten Ackerflächen. Schöne SPD-Landschaft! Es gibt weiteres zu bedenken: Wer heute ein Haus baut oder kauft, sollte sich unbedingt auch die Bebauungspläne der näheren Umgebung anschauen und Informationen einholen, ob es womöglich
WKA-Vorrangzonen und Genehmigungsanträge von Firmen dafür gibt, welche aber noch in der Zukunft liegen. Eine grüne Wiese vor dem Haus muß nicht immer eine grüne Wiese bleiben.

Wenn die Kommune nicht will, stehen alle Räder still. Die hessische SPD ("DIE ZEIT IST REIF FÜR EINE ENERGIEWENDE") will laut ihren Wahlaussagen die Windräder samt der Stromerzeugung kommunalisieren. Mit Erneuerbaren Energien würden wenige Großkraftwerke durch viele mittlere und kleinere Anlagen ersetzt - so das inzwischen uralte und immer wiedervorgetragene Argument. Im Prinzip bedeutet dies, daß jede Kommune ihren eigenen Strom produziert, ihre eigenen Schalt- und Überwachungsanlagen installiert und ein Verteilernetz betreibt. Das schafft Arbeitsplätze, unwidersprochen. Aber bei der Energieerzeugung tragen Arbeitsplätze zum Aufwand bei und - last but not least - Arbeitsplätze sind in vielerlei Hinsicht stets mit CO2-Emissionen verknüpft. Elektrischer Strom muß als Einheitsware mit möglichst wenig Aufwand preiswert produziert und verteilt werden, damit anhand seiner vielfältigen Anwendungmöglichkeiten Arbeitsplätze entstehen.

»Die Mehrkosten für das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG betragen gegenwärtig bei konservativer Bewertung 2,3 Mrd. Euro. Bei steigenden konventionellen Strompreisen sinken diese automatisch. Daraus ergibt sich, dass eine übermäßige Kostensteigerung auch bei einem beschleunigten und vermehrten Ausbau nicht zu erwarten ist« - behauptet der SPD-Politiker Dr. Hermann Scheer MdB, gleichzeitig Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien in seiner Schrift "Jenseits von Kohle und Atom - Denkschrift zu mehr Handlungsmut für erneuerbare Energien". Zudem sei nichts schneller einführbar als eine dezentrale erneuerbare Stromversorgung.

Nun gibt es dieses mit dem Einspeisegesetz produzierte Thema bereits seit Anfang der vergangenen 90er Jahre. Das Gegenteil der angeführten Behauptungen ist bisher eingetreten  - konventionelle Strompreise sind gestiegen und
in Deutschland sind EEG-Kosten in Milliardenhöhe hinzugekommen und nicht anstatt. Strompreiserhöhungen verprellen Arbeitsplätze und schaffen sie nicht. Und wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kommt unweigerlich zu der Erkenntnis, daß die gegenwärtige Nutzung der Windkraft weder ökologisch und sinnvoll ist, noch daß sie in irgendeiner Weise dazu beiträgt, Kohlekraftwerke oder Kernkraftwerke zu ersetzen. Die ENERGIEWENDE ist mit der Zeit nicht reif geworden, sie ist verfault und immer mehr Leute wehren sich gegen die Windmonster vor ihrer Haustüre.
Gemeinderatssitzung in Saarwellingen
Statement des Verbandes für Mensch und Umwelt Saar e.V., mit allein über 2.000 Mitglieder in Hargarten/Saarland. »Entgegen den Darstellungen der möglichen Betreiber der geplanten Anlagen muss ich Ihnen sagen, dass die Windkraft alles andere als eine sinnvolle Alternative ist. Nein, meine Damen und Herren, konkret hier in dieser Region stellt sich auch die Frage, was will man den Menschen in Saarwellingen und Umgebung nach bergbaubedingten Beben und geplantem Riesenkraftwerk in Ensdorf denn noch zumuten?... « Von Bernd J. Staudt

04.11.2007
Grippe-Prohylaxe - was ist das? Die biologische Grippe-Prophylaxe unterstützt auf hervorragende Weise das Immunsystem. Die Grippeschutzimpfung gegen Viren, die beim Hausarzt verabreicht wird, schützt nur gegen das bekannte Virus, nicht aber gegen andere Erreger, die gerade in der Herbst-/Winterzeit, hauptsächlich durch kalte Witterungseinflüsse und durch die Ansteckungsgefahr unseren Körper aufsuchen. Sie haben durch ein gutes Abwehrsystem keine Chance, sich anzusiedeln. Mit der biologischen Impfung können ihre biologische Abwehr und das Lymphsystem gestärkt werden. Beginnende Effekte werden im Keim erstickt und der Organismus entgiftet. Die biologische Grippeimpfung ist eine kostengünstige Alternative und kann auch parallel zur klassischen Impfung gegegen werden. Sie hat den Vorteil, das ganze Immunsystem zu stärken und ist nebenwirkungsfrei. Fragen zum Thema 'Biologische Grippe-Prophylaxe' beantwortet Ihnen Ihr Arzt und Apotheker. Medizinische Aufklärung im einem Sonntag-Morgenmagazin.
Anmerkung: Merken Sie was? Wo ist der Unterschied zwischen dem aufziehenden Klimawandel und dessen Prophylaxe mittels Ökostrom aus Wind- und Solaranlagen? Fragen dazu beantworten Ihnen die Solarärzte und -apotheken im Internet. 

Wenn es für eine Sache viel Geld gibt, dann werden Menschen erfinderisch - auch Ingenieure. Per Windkraftanlagen wandeln sie Niederdruckwind in Strom um, nehmen dessen Energie für Kompressoren zur Preßlufterzeugung, speichern die produzierte Hochdruckluft in unterirdischen Kavernen ehemaliger Salzbergwerke und nutzen bei Bedarf (wenn kein Wind weht) die in der Druckluft gespeicherte Energie zum Betrieb elektrischer Generatoren, welche dann endlich - den zum zweiten Mal - gewonnenen elektrischen Strom in das Netz einspeisen. Daß die aus der gespeicherten Preßluftenergie zum zweiten Mal erzeugte Strommenge dann wesentlich geringer ist, liegt am verlustbehftetem System dieses Energiewandlungsprozesses. Energetisch macht das zwar wenig Sinn, bringt aber mehr Geld in Umlauf. Zudem die Einspeisegebühren für Strom aus Windkraftanlagen erhöht werden sollen.
Weil die dafür erforderlichen Druckluftspeicher einen zusätzlichen Energiebedarf anmelden - sie sind Verbraucher und weder Stromsparer noch Stromerzeuger - kann man auch mehr Windkraftanlagen bauen. Was hat der Verbraucher davon? Nix!  Das beschriebene Verfahren ist eine Methode, welche bereits vom Druckluftkraftwerk Huntdorf angewendet wird. Windanlagen und Druckluftkraftwerk müssen hierbei nicht unbedingt in räumlicher Nähe zueinander liegen.

Eine weitere Methode ist die per Windrotor direkte Lenkung der mechanisch/dynamischen Windenergie - ohne elektrischen Zwischenkreis - auf das Kompressionssystem, welches die gewonnene Preßluft in unterirdische Räumlichkeiten leitet und dort zwecks Abruf als elektrische Energie für das Netz speichert. Diese zweite Methode ist aus rein theoretischer Betrachtung gewiß erheblich effizienter, wird sich aber wegen Platzmangel auf eng besiedelten Flächen kaum durchsetzen können. Beide Methoden verursachen aber, bezogen auf die jeweils produzierte Kilowattstunde wiederum einen deutlich ansteigenden Ressourcen- und Arbeitsaufwand in Verbindung mit dem ebenso erhöhten Flächenbedarf mit Eingriffen in die Landschaft für unterirdische Kavernen. Windkraftanlagen sind als 'Erneuerbare Energien' keine Stromsparer sondern Stromerzeuger. Die Erzeugung regenerativer Energien ist grundsätzlich das Gegenteil des auch von ihren Anhängern proklamierten Energiesparens. Und was Naturschützer dazu wohl meinen? Sollte ihnen der Artenschutz, wovon sie fachlich mehr verstehen, nicht wichtiger als der von Politikern suggerierte Klimaschutz sein? Und wie wird sich die hessische SPD mit ihrem Windkraftprediger Dr. Hermann Scheer zu einem derart anbahnendem Problem äußern? 
Windkraft auf Abruf
schreibt der STERN in seinem Technikreport.

Der Solarkritiker Rainer Hoffmann aus Recklinghausen hat dem Recklinghäuser Amtsrichter Dirk Vogt eine Protokollfälschung nachgewiesen. Vogt ist zudem SPD-Kreistagsmitglied.
Protokollfälschung zugunsten der Solartechnik
»Das Protokoll in einer Gerichtsverhandlung ist die vermeintlich legitime Methode für die deutsche Justiz ein Gerichtsverfahren in die politisch-gewünschten Bahnen zu lenken« - so der Solarkritiker in dem Beitrag der Onlinezeitung24.de

Achtung Bauernfänger! Es ist schon seltsam, daß ein Wandel zu einem wärmeren Klima selbst in nördlichen Regionen Deutschlands nur Nachteile bringen soll. Damit das nicht geschieht, soll gemäß dem Vorschlag des Dr. Hermann Lotze-Campen, Forscher am Potsdam-Institut für Klimafolgen, mit CO2-Zertifikaten gehandelt werden. Den Vorschlag trug er auf dem "Unternehmertag" der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Arbeitsgemeinschaft der Volks- und Raiffeisenbanken in Weser-Ems vor. Nun, Banken und Geldinstitute werden wohl auch die Hauptnutznießer eines Warmlufthandels sein.
Klimawandel trifft Landwirte
Lotze-Campen warnt z.B. vor dem Abschmelzen des Grönlandeises. Für ihn bedeutet es einen Anstieg des Meeresspiegel um sieben Meter. Glücklicherweise gibt es auf dieser Erde auch noch andere ernstzunehmende Forscher. Zum Beispiel: Dahl-Jensen et al. (1998) verwendeten Temperaturmessungen aus den Eiskernen zweier Bohrlöcher in Grönland, um die dortigen Oberflächentemperaturen der vergangenen 50.000 Jahre zu rekonstruieren. Die Daten enthüllten, daß sie im Maximum der Letzten Eiszeit vor ca. 25.000 Jahren 23 ± 2 °C kälter waren als zur Gegenwart. Danach, also nach dem Ende dieser Eiszeit, stiegen sie auf ein Maximum von 2,5 °C wärmer als derzeit - während des Klimaoptimums im Holozän von vor 4.000 bis 7.000 Jahren. Schließlich, nach dem Ende der Kleinen Eiszeit, berichten die Forscher, daß die Temperaturen 1930 ein Maximum erreichten, sie während der letzten Jahrzehnte aber wieder abgenommen haben. Die Aufzeichnungen dokumentieren auch die Mittelalterliche Warmzeit von ca. 900 - 1350 mit Temperaturen von 1 °C wärmer und die Kleine Eiszeit (ca. 1600 - 1700) mit 0,5 - 0,7 °C kälter als derzeit.
Solche Beobachtungen streiten sich mit der 'Hockeystick-Temperatur-Historie' von Mann et al. aus 1998 und 1999, welche IPCC benutzt, um die Mittelalterliche Warmzeit und die Kleine Eiszeit in das Reich der Fabeln zu verweisen und, daß das 20. Jahrhundert sich während der letzten Jahrzehnte erwärmt hätte, welche in den vergangenen ein bis zwei Millennien beispiellos sei und durch anthropogene CO2-Emissionen verursacht würde. Offensichtlich gibt es bisher noch keine Rekonstruktionen der Meerespegel im Zusammenhang mit schmelzenden Eismassen. Woher IPCC-Forscher und Co. ihr Wissen um den Anstieg des Meeresspiegels nehmen, bleibt wohl deren Geheimnis.

Die Fraktionen von CDU und FDP im niedersächsischen Landtag haben mit der Drucksache 15/4150 vom 15.10.2007 einen Gesetzentwurf "Niedersächsisches Gesetz über die Planfeststellung für Hochspannungsleitungen in der Erde (Niedersächsisches Erdkabelgesetz)" vorgelegt. Begründung: »Der Ausbau der Erneuerbaren Energien, der geplante Neubau neuer effizienter Großkraftwerke und die Entwicklung eines leistungsfähigen europäischen Verbundnetzes machen den Neubau von ca. 850 km Stromleitungen der 380.000 Volt Höchstspannungsebene in Deutschland bis zum Jahr 2015 erforderlich. Davon entfallen auf Niedersachsen ca. 400 km Ausbaustrecken. Durch die dena-Netzstudie wurde ermittelt, dass ohne diese Netzausbauten die klimapolitischen Zielvorstellungen der Bundesrepublik Deutschland und Niedersachsens nicht erreicht werden können.

Durch dieses Gesetz soll für die Vorhabensträger die ergänzende Möglichkeit geschaffen werden, in den Fällen Planfeststellungsverfahren beantragen zu können, bei denen durch Freileitungssysteme Mindestabstände zu Wohngebäuden nicht eingehalten werden können oder ein Landschaftsschutzgebiet überplant würde. Sensible Bereiche von Siedlungen, die durch unzureichende Abstände von Freileitungssystemen besonders betroffen wären, sowie Landschaftsschutzgebiete können durch Teilverkabelungslösungen von diesen Belastungen weitgehend freigehalten werden. Zudem ermöglicht das Gesetz in den Fällen, in denen ein Kabelsystem nicht zu Mehrkosten im Vergleich zu einem erforderlichen Freileitungssystem führt, das Planfeststellungsverfahren.«

Anmerkung: Über die Erreichbarkeit von klimapolitischen Zielvorstellungen scheinen sich diverse Politiker ziemlich uneins zu sein. Für Hessen suggerieren Frau Andrea Ypsilanti und Dr. Hermann Scheer als SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im nächsten Januar das Gegenteil: viele kleine Einzelanlagen statt effiziente Großkraftwerke und den Rückbau von Hochspannungsleitungen. Auch wenn die Realität anders aussieht. So möchte beispielsweise der Energiekonzern E.on eine 190 km lange Höchstspannungsleistung (400 kV) von Wahle bei Braunschweig nach Mecklar bei Bad Hersfeld ih Hessen bauen. Dazu wird gegenwärtig das Raumordnungsverfahren vorbereitet. Wer wird sich auf Dauer durchsetzen? Bemerkenswert ist zudem, daß bei der Errichtung von Kraftwerken stets in erster Linie mit dem sogenannten Klimaschutz anstelle einer vorrangigen und verläßlichen Stromerzeugung argumentiert wird. Wer unbedingt seinen privaten 'Klimaschutz' betreiben möchte, kommt ohne verläßlich bereit gestellte elektrische Energien in keiner Weise an sein Ziel.

Im brandenburgischen Auras bei Cottbus wehren sich die Bürger gegen die dortige Windkraftplaung und rufen für Montag, den 5. November, zu einer Demonstration an der Baustelle Pflanzenberg zwischen Schorbus und Auras auf. Nach Betreiberangaben sollen noch in diesem Jahr drei Windkraftanlagen in die Höhe spargeln.
Auras wehrt sich gegen Windkraft-Plan
Vielleicht sollten sich diverse hessische Wahlkampfstrategen und WKA-Klimaschützer doch einmal die Argumente der Bürger anhören. Deren Protest richtet sich gegen Lärm, Schattenwurf, Diskoeffekt, gegen aus ihrer Sicht zu erwartende Beeinträchtigungen der Gesundheit, gegen die Rücknahme der 'fehlerhaften Baugenehmigung' und gegen die Verringerung der Grundstückswerte.

01.11.2007
Der Friedensnobelpreis von AI Göre und dem IPCC zeigt nur zu deutlich, wo sich die Politik und der politische Wille bereits weltweit eingenistet haben. Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um zwei Grad regulieren zu können. Und das Schöne dabei: Man kann mit dem so genannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jede Steuererhöhung. Kurz: man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, was man ohnehin für geboten hält. Während die Menschen die Stabilisierung der Gesundheitskosten innerhalb einer Wahlperiode überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz - wenn überhaupt - erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will. Ich hoffe es "klingelt" langsam, was mit Hilfe des Klimaschutzes in Deutschland und weltweit politisch gespielt wird. Rainer Hoffmann, Mitunterzeichner des Klima-Manifestes von Heiligenroth

Rainer Hoffmann hat Recht: Mit dem sogenannten Klimaschutz läßt sich auch die Einführung einer Bundes-Wassersteuer rechtfertigen. Die neue Regelung soll zudem das geplante Umweltgesetzbuch ergänzen.
Wasserwirtschaft wehrt sich gegen Wassersteuer
Nach der Stromsteuer nun auch die Wassersteuer...  Von irgendwo müssen die 'Klima-Euros' ja herkommen.

Ressourceneffizienz - was ist das? Wirklichkeit oder wieder nur Sprechblasen aus klimatisierten Konferenzräumen?  
Das Bundesumweltministerium informiert
Ressourceneffizienz ist Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit - Bundesumweltminister eröffnet Konferenz

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat heute in Berlin die zweite Innovationskonferenz seines Ministeriums eröffnet. Unter der Überschrift "Ressourceneffizienz - Strategie für Umwelt und Wirtschaft" diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Politik über einen umweltverträglicheren Umgang mit Rohstoffen und Energie.

"Gerade für ein Land, das auf den Import vieler Rohstoffe angewiesen ist, wird der effizientere Umgang mit Ressourcen immer wichtiger. Vor dem Hintergrund steigender Preise und einer global wachsenden Nachfrage kann nur ein Mehr an Ressourceneffizienz die Grundlagen für industrielle Produktion in Deutschland erhalten. Um unsere Interessen langfristig zu sichern, reicht es nicht aus, den Zugang zu Rohstoffen abzusichern. Wir brauchen eine Strategie, die dazu beiträgt, Wachstum und Ressourcenverbrauch zu entkoppeln und unseren Verbrauch auch absolut zu senken", sagte Sigmar Gabriel. "Das kann zu einer win-win-win-win-Strategie werden: ökonomisch, ökologisch, sozial und sicherheitspolitisch."

Die Preise für Energie und für viele Rohstoffe steigen, beispielsweise bei Kupfer von Januar bis April 2007 um 45 Prozent. Zuvor stieg bereits der Stahlpreis innerhalb weniger Monate um mehr als die Hälfte. Die Weltmarktpreise für importierte Rohstoffe im Euro-Raum haben zwischen den Jahren 2000 und 2005 um 81 Prozent zugelegt. "Ressourceneffizienz wird zu einer Schlüsselfrage für unsere Volkswirtschaft.  Und das nicht nur wegen der steigenden Preise, sondern auch wegen der Auswirkungen einer weltweit wachsenden Nachfrage nach Roh- und Brennstoffen auf die Umwelt und die  Öko- und Sozialsysteme in den Herkunftsländern", sagte Sigmar Gabriel

Über 40 Prozent der Kosten im Produzierenden Gewerbe in Deutschland sind heutzutage Materialkosten. Die Lohnkosten liegen hingegen deutlich unter 25 Prozent. Dass der effizientere Umgang mit Material und Energie ein erhebliches Potential für Produktivitätssteigerungen bietet und zur Wettbewerbsfähigkeit beiträgt, machte der Präsident des VDI, Prof. Bruno O. Braun deutlich. Dr. Günther Bachmann vom Rat für Nachhaltige Entwicklung unterstrich die ökologische Bedeutung von mehr Ressourceneffizienz. Allein die Energieverluste, die durch den stand-by Betrieb in Privathaushalten und Büros entstehen, summieren sich jährlich auf rund 22 Milliarden Kilowattstunden - mehr als die Städte Berlin und Hamburg zusammen verbrauchen. Für einen Goldring von 10 Gramm Gewicht werden durchschnittlich 3,5 Tonnen Erdreich bewegt. Und um eine Tonne reinen Kupfers aus dem Gestein zu gewinnen, benötigt man einen Energieeinsatz von 14.000 bis 28.000 kWh - so viel wie ein Zweipersonenhalt in Deutschland über einen Zeitraum von vier bis acht Jahren. Diese Zahlen illustrieren den Handlungsbedarf für eine gezielte Ressourceneffizienzstrategie und ihr wirtschaftliches und ökologische Potential.


Wie sieht es in Wirklichkeit aus?

Für einen Goldring von 10 Gramm Gewicht werden durchschnittlich 3,5 Tonnen Erdreich bewegt. Und um eine Tonne reinen Kupfers aus dem Gestein zu gewinnen, benötigt man einen Energieeinsatz von 14.000 bis 28.000 kWh - so viel wie ein Zweipersonenhalt in Deutschland über einen Zeitraum von vier bis acht Jahren. So das BMU in seiner aktuellen Pressemeldung 293/07 vom 31.10.2007. Ein erheblicher Teil des Goldes geht aber in die Elektrotechnik und Elektronik für die ungezählten EE-Anlagen der Wind- und Solartechnik in Form von hochwertigen Kontakten und Sensoren. Und Kupfer ist in der Elektrotechnik das wichtigste Material überhaupt. In EE-Anlagen findet es seine Anwendung bei Generatoren, Schaltanlagen und Kabeln. Windkraft- und Solarstromanlagen dürften mit ihren gewaltigen Maßen und Ausdehnungen und der hohen Anzahl derzeit zu den größten Materialverbrauchern zählen, energieaufwändige Rohstoffe wie Stahl und Aluminium seien hierbei gleich mit erwähnt. Die Windkraft- und Solarstromindustrien sind neben Werften und Autofabriken die größten Stahlverbraucher. Im Gegensatz dazu lassen sich mit dem von EE-Anlagen erzeugten Strom aber keine der genannten Ressourcen einsparen. Insbesondere die von Minister Gabriels Parteigenossen und unserem Solarprediger Dr. Hermann Scheer (SPD) stets gewünschte 'Energiewende' durch Dezentralisierung der Stromerzeugung mittels vieler kleiner Anlagen steht einer Ressourceneffizienz diametral entgegen. Es gehört zum Wissen und Erfahrungsschatz eines Ingenieurs: viele kleine Stromerzeugungsanlagen benötigen für den gleichen Energiegewinn einen erheblich höheren Input in Form von Energie, Rohstoffen, Verarbeitung, Montage als eine große. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG ist daher das wohl wirksamste Motiv für den ungebremsten Ressourcenverbrauch überhaupt - bei einer global wachsenden Nachfrage. Nie zuvor in der Geschichte der Elektrifizierung gab es derart riesige und ausgedehnte Stromerzeugungsanlagen mit einer derart niedrigen Effizienz beim Energiegewinn. Und wenn der kluge Dr. Günther Bachmann vom Rat für Nachhaltige Entwicklung den Stromverbrauch für den Standby-Betrieb in Haushalten und Büros auf der Innovationskonferenz anspricht, dann sollte er jenen der ungezählten Wind- und Solarstromanlagen, welche bisher hinzukamen, nicht vergessen. Auch dafür müssen die herkömmlichen Kraftwerke aufkommen.

In der
Online-Ausgabe vom 03.04.2007 der Ostfriesischen Nachrichten war u.a. zu lesen, daß das Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen dem Windanlagenbauer Enercon einen Landes-Zuschuss für deren Metall-Tochter in der Metalltechnologie-Sparte in Höhe von 1,16 Millionen Euro ausgezahlt hat - zwecks Aufbau einer neuen Fertigungsstätte für Komponenten von Windenergieanlagen. Auf daß wir noch mehr auf den Import vieler Rohstoffe angewiesen sind!

31.10.2007
Wattenpressen - BMU-Gabriel

Die warme Witterung reduziert den Energiebedarf - lautet aktuell die Meldung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. Schlußfolgerung: warmes Wetter ist der bessere Klimaschutz. Wie liest sich das in der PM der AG Energiebilanzen? »Zusätzlich wurde infolge der günstigen Witterungsbedingungen für die Windenergie etwa 5 Prozent weniger Erdgas zur Stromerzeugung eingesetzt«. Na prima! Wegen der Windenergie haben wir weniger umweltfreundliches Erdgas benötigt. Und wie ist das mit der Kohle? »Der Verbrauch an Steinkohlen verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres eine stabile Entwicklung. Eine etwas geringere Nachfrage der Kraftwerke wurde durch erhöhte Lieferungen an die Stahlindustrie ausgeglichen. Der Anteil der Steinkohle am gesamten Energieverbrauch stieg um mehr als ein Prozent auf 14,2 Prozent«. Toll! Und woraus bestehen die riesigen Windkraftanlagen? In der Hauptsache aus Stahl. Weiter mit der Pressemeldung: »Einen kräftigen Zuwachs von knapp 3 Prozent verbuchte die Braunkohle, die ihren Anteil am gesamten Energieverbrauch auf knapp 12 Prozent erhöhte. Zu dieser Entwicklung trug maßgeblich die höhere Nachfrage der Kraftwerke bei. Demgegenüber sank der Beitrag der Kernenergie zum Energieaufkommen kräftig um 16 Prozent, weil einige Kraftwerke nicht oder nur teilweise in Betrieb waren«. Der heimischen Braunkohle sei Dank! Ohne sie hätten wir wohl mit Stromrationierungen leben müssen.

Leider publiziert niemand die CO2-Bilanzen unter dem Aspekt des Klimaschutzes nach dem Motto: Eine Million Tonnen anthropogen vermiedener CO2-Ausdünstungen besche(e)rt uns die Reduktion von einem Grad Celsius globale Temperaturerhöhung!


E WIE EINFACH - von E.ON? Nein, das ist es nicht. V WIE VIEL EINFACHER - von Vattenfall. In Kassel beziehen neuerdings alle Verbraucher 'Ökostrom' aus skandinavischen Wasserkraftwerken. Bislang wurde die Stadt hauptsächlich aus Kern- und Kohlekraftwerken versorgt. Wieso ist das neue Verfahren viel einfacher? Ist es garnicht. Es bleibt genau so unverändert einfach wie E von E.ON. Denn der Strom fließt nach wie vor den gleichen Weg, bzw. entlang den gleichen Stromleitungen aus den selben herkömmlichen Kraftwerken zu den nun glücklichen Verbrauchern -
über das unveränderte Verteilnetz der Kasseler Stadtwerke. Vattenfall hat in Kassel kein Verteilnetz, lediglich in Berlin und Hamburg. Aber die virtuellen Geldflüsse entlang den Kommunikationsleitungen ändern sich - zu dem neuen Lieferanten für Strom aus Wasserkraft. Vattenfalls Wasserkraftwerke in Deutschland sind für eine kontinuierliche Lieferleistung nicht ausreichend, daher müssen die Geldflüsse dafür nach den skandinavischen Ländern geleitet werden. Dort ist die Stromgewinnung aus Wasserkraft vorherrschend. Aber reicht sie auch noch, wenn deutsche Großstädte damit versorgt werden? Aber gewiß! Skandinavische Länder müssen im Gegenzug ja nur den bei uns nun zunehmend überflüssig werdenden Strom aus Kern- und Kohlekraftwerken ordern. Natürlich auch alles ohne Netzumbau. Und schon ist alles wieder im Lot. Physikalisch gesehen bleibt der Strom aus Wasserkraft in Skandinavien und unser Kern- und Kohlekraftstrom in Deutschland. Lediglich diverse Kunden werden glücklicher. Am glücklichsten ist offensichtlich Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Mitglied des Bezirksvorstandes der SPD Hessen Nord, welcher erklärte, die Documenta-Stadt werde so zum "Vorreiter bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien". Ob er damit seinen ParteifreundInnnen, Andrea Ypsilanti und Dr. Hermann Scheer nicht in den Rücken schießt? Beide, die eine als zukunftsfähige Ministerpräsidentin in Hessen und der andere, ihr Superminister für Energie und Wirtschaft, wollen doch möglichst schnell eine dezentrale Energieversorgung (Nahstrom) von vor Ort und nicht per Fernleitungen aus dem Ausland, oder?
Erste Großstadt mit 100 Prozent Ökostrom
Die Stadt Kassel setzt ab sofort ausschließlich auf erneuerbare Energie. Statt Atomkraft beziehen die Verbraucher nun Ökostrom aus skandinavischer Wasserkraft.... berichtet Focus.de vom 31.10.2007

Im 'Landwirtschaftlichen Wochenblatt' Ausgabe 34/07 stand die folgende Meldung zum Wachtelkönig, zoologisch Crex crex, eine eurasische Rallenart, die einer Wachtel ähnelt, aber kein Hühnervogel ist.

»Die Errichtung einer Windkraftanlage ist unzulässig, wenn sich bereits in der Verträglichkeitsprüfung ergibt, dass das Windkraftprojekt mit den Zielen des europäischen Vogelschutzgebietes nicht in Einklang zu bringen ist. Lässt sich so nicht ausschließen, dass das Brutgebiet für den seltenen Wachtelkönig (eine Wachtelart) tangiert wird, ist das Bauvorhaben bereits unzulässig. Vorrangig ist, das Brutgebiet des Wachtelkönigs zu erhalten und zu entwickeln (Verwaltungsgericht Arnseberg, Az. 7 K 830/06)«.

Die MS Enzyclopädie 2005 beschreibt den Vogel wie folgt: »Der Wachtelkönig erreicht eine Körpergröße von 27 bis 30 Zentimetern. Er hat ein braunes Gefieder mit dunklen Flecken und Streifen, rostbraune Flügel und blaugraue Kopfseiten. Er lässt nachts hölzern klingende Rufe hören, die sich wie „krex-krex” anhören und nach denen sein wissenschaftlicher Name gewählt wurde. Diese Ralle besiedelt heute vorwiegend extensiv genutzte Wiesen, Weiden, Grashänge und manchmal Getreidefelder. Ursprünglich kommt sie im Bereich der Flussauen, in Mooren und auf Bergwiesen vor. Der Wachtelkönig ernährt sich von Kleintieren, aber auch pflanzlich. Er überwintert im tropischen Afrika.
Im Lauf des 20. Jahrhunderts ist es zu einem dramatischen Bestandsrückgang des Wachtelkönigs gekommen; auch der weltweite Gesamtbestand ist bedroht. Für Mitteleuropa ging man 1997 von etwa 4.000 bis 12.000 rufenden Männchen aus (Verbreitungsschwerpunkt in Mitteleuropa ist Polen). Da es zur Brutzeit zu größeren Ansammlungen rufender Männchen kommt, sind diese Zahlen allerdings nicht mit Brutpaaren gleichzusetzen. Einige Ursachen des Rückgangs sind Intensivierung der Landwirtschaft, Entwässerung, Überweidung und Überdüngung. Die Überdüngung bereitet vielen Wiesenvögeln Probleme: Da die Vegetation am Boden dichter wird, ändern sich Mikroklima und Nahrungsangebot; zudem wird die Vegetation insbesondere für Jungvögel undurchdringlich. Viele Wachtelkönige gehen zudem an Stromleitungen zugrunde. Ein weiteres Problem ist der Fang und Abschuss durchziehender Vögel im Mittelmeerraum; in Ägypten werden Tausende durchziehender Wachtelkönige in Netzen gefangen.

Überdüngung bereitet den Wiesenvögeln lebensbedrohliche Probleme, ohne Zweifel. Sie werden mit dem fortschreitenden Ausbau von 'NaWaRo' - nachwachsenden Rohstoffen für die Ökostromerzeugung - heftig zunehmen. Und die Windräder kommen noch hinzu und nicht anstatt Hochspannungsleitungen.

Der durch private Haushalte erzeugte Kohlendioxidausstoß sei in den Jahren 2000 bis 2005 um 4,8 Millionen Tonnen gesunken - so lautet die Antwort (16/6730) auf eine Kleine Anfrage (16/6481) der FDP-Fraktion im Bundestag. Zitat: »Berlin: (hib/HIL) Der durch private Haushalte erzeugte Kohlendioxidausstoß ist in den Jahren 2000 bis 2005 um 4,8 Millionen Tonnen gesunken. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/6481). Derzeit gebe es nach Schätzungen von Gutachtern noch 1,4 Millionen Wohnungen mit Nachtspeicherheizungen. Auf der Kabinettsklausur in Meseberg habe man entgegen einer Behauptung der Liberalen allerdings kein Verbot dieser energieaufwändigen Heizungen beschlossen, sondern Maßnahmen zum Ersatz von Nachtspeicherstromheizungen. Dadurch könnten Expertenschätzungen zufolge von den durch elektrische Widerstandsheizungen verursachten rund 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid 23 Millionen Tonnen jährlich eingespart werden, so die Bundesregierung. Der Ersatz einer elektrischen Heizung durch eine Gasheizung koste in einem Einfamilienhaus rund 18.500 Euro, in einem Mehrfamilienhaus mit sechs Parteien etwa 36.000 Euro, schreibt die Regierung weiter. So könnten pro Kilowattstunde etwa fünf Cent eingespart werden. PM Nr. 273 - Pressedienst.
Was nützt dem Privathaushalt eigentlich dieses parlamentarische Frage- und Antwortspiel, welches im allgemeinen mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand betrieben wird? Und welchen Nutzen zieht die FDP aus dieser Antwort, aus der nicht hervorgeht, wieviel Grad Celsius Klimaschutz mit den 4,8 Mio. Tonnen CO2-Minderung erzielt wurde? Könnte es nicht sein, daß die Einsparungen mit wärmer gewordenen Wintermonaten einhergehen? Wärmeres Wetter schützt das Klima und nicht CO2-Einsparungen. Doch Energieeinsparungen beim Verbrauch werden von Energielieferanten mit Preiserhöhungen bestraft, gleichgültig ob es sich um elektrische oder fossile Energieanwendungen handelt. Und von den Preissteigerungen profitiert sogar der Staat über das Steuersystem. Wohin geht überhaupt die Ökosteuer? Und was macht die Politik gegen Preisabsprachen der Energielieferanten?

29.10.2007
Das Bayerische Verwaltungsgericht in Regensburg hat der Errichtung einer Windkraftanlage im Außenbereich widersprochen und ein ablehnendes Urteil gefällt. Obwohl dem Kläger ein Anspruch auf Erteilung eines immissionsschutzrechtlichen Vorbescheids nach 9 BlmSchG bzw. auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über die Erteilung eines solchen Vorbescheids zusteht (vgl. § 113 Abs. 5 VwGO), ist die beantragte Windkraftanlage an dem vorgesehenen Standort schon deshalb nicht zulässig, weil sie das Landschaftsbild verunstalten würde.
Landschaftsbild - was ist das?
Nachhilfe vom Verwaltungsgericht für WKA-Landschaftsschänder. Im vorliegenden Fall befindet sich der konkrete Standort auf einer Kuppe, die im höchsten Punkt 781 m über NN aufweist, damit einen der höchsten Punkte in der Umgebung darstellt und Teil eines markanten horizontbildenden Höhenzugs ist. Er ist - was auch der gerichtliche Augenschein bestätigt hat - aus praktisch allen Himmelsrichtungen und von vielen Punkten in der Nah-, Mittel und Fernzone einsehbar. Zwar sind - wie bereits ausgeführt - Windkraftanlagen in aller Regel auf exponierte Standorte im Außenbereich angewiesen... VG Regensburg: Urteil RO 7 K 06.468

Nicht nur in Hessen, auch in Bayern hat das Landschaftsbild Vorrang. Das sollten sich Landschaftsskeptiker wie Dr. Hermann Scheer und Co. hinter die Ohren schreiben. Der Landkreis Ansbach und die beiden Gemeinden Arberg und Unterschwaningen (Bayern) haben einen Rechtsstreit über zwei beantragte Windkraftanlagen gewonnen. Auf die Berufung von zwei von uns vertretenen bayerischen Gemeinden und der Landesanwaltschaft Bayern als Vertreter des Freistaates hat der VGH nach mündlicher Verhandlung der Berufung stattgegeben und die Urteile des VG Ansbach aufgehoben.
Kurzer Sachverhalt:
1. Der Windkraftbetreiber hatte zum LRA Ansbach einen Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung von 2 Windkraftanlagen (jeweils Einzelanlagen) auf den Gemarkungen Unterschwaningen und Markt Arberg gestellt. Beide Gemeinden liegen in der reizvollen Landschaft zwischen dem Hesselberg (Berg der Franken) und der fränkischen Seenplatte (Altmühlsee, Brombachseen). Das LRA hatte die Erteilung eines Vorbescheides versagt. Dagegen hat der Investor geklagt und vor dem VG Ansbach Recht bekommen.  Hiergegen haben wir für die Gemeinden und die Landesanwaltschaft für den Frst. Bayern Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt, dem stattgegeben wurde. Nach dem Ortstermin im Frühsommer folgte am 24.09.2007 die mündliche Verhandlung in München.
2. Der VGH sah sich u.a. aus folgenden Gründen veranlasst, die Entscheidung des VG Ansbach aufzuheben:   
a. Die Landschaft im südlichen Lkr. Ansbach ist zwar landwirtschaftlich strukturiert. Es handelt sich auch nicht um ein Landschaftsschutzgebiet. Nach Ansicht des VGH ist diese Landschaft aber schützenswert. Der VGH sieht die vom BVerwG entworfenen Maßgaben hinsichtlich des Landschaftsschutzes als gegeben an. Die Urteilsbegründung wird sicherlich aufschlussreich auch für andere Verfahren sein, zumal es sich um eine obergerichtliche Entscheidung handelt.
b. Die Gegenseite hatte vorgetragen, sämtliche Regionalpläne in Bayern, insbesondere auch der Regionalplan West-Mittelfranken verstoße gegen geltendes Landesrecht, weil die Ermächtigungsgrundlage fehle. Dementsprechend sei auch die Ausschlusswirkung nicht rechtens. Die streitgegenständlichen zwei Einzelanlagen liegen eben in solch einem Ausschlussgebiet. Der VGH hat klargestellt, dass spätestens seit Inkrafttreten des neuen Landesplanungsgesetzes Bayern diese Rechtsgrundlage geschaffen sei. Eine frühere entgegenstehende Entscheidung des VGH sei deshalb hinfällig. Diese Entscheidung des VGH ist für ganz Bayern - jedenfalls für die Gebiete in denen Regionalpläne bestehen - von größter Wichtigkeit. Da die Anlagen innerhalb dieser Ausschlussflächen stehen, ist eine Genehmigung nicht möglich.  
c. Hinzukommt noch das Vorkommen von Seeadler, Rotmilan und insbesondere Fledermäuse. Auch hier sah das Gericht Schutzwürdigkeit. Insgesamt wird das Urteil in diesen Bereichen richtungsweisend sein.  Laut Auskunft des VGH wird das schriftliche Urteil erst in einigen Wochen vorliegen.
Landschaftsbild hat Vorrang
Von Bedeutung war in dem Prozess auch der Vogelschutz, insbesondere das Vorkommen von Seeadler und Rotmilan sowie weiterer geschützter Arten. Ihr Fortbestand könnte durch die Existenz der beantragten Anlagen gefährdet werden.

Aufruf an alle Klima-Geängstigten! Sie, oder derjenige, der Ihre Meinung macht, können sich 125.000 Dollar verdienen. Sie müssen nur einen wissenschaftlichen Beweis (also keine Computerhochrechnerei) für die Allerweltsbehauptung vorlegen, daß die Menschen mit ihren "Treibhausgasen" eine schädliche Klimaerwärmung verursachen. Sie müssen also nur zwei Thesen stichhaltig widerlegen: 1. Vom Menschen erzeugte Treibhausgase erhöhen nicht eindeutig, beträchtlich und vorhersagbar die Temperaturen an der Erdoberfläche und in der Troposphäre mit einer entsprechenden Abkühlung der Stratosphäre und 2. die Vorteile der Globalen Erwärmung aufgrund der Treibhausgas-Emissionen von jetzt bis zum Jahr 2100 kommen ihren Kosten gleich oder übertreffen diese sogar, wenn alle sozialen, wirtschaftlichen und Umweltgesichtspunkte berücksichtigt werden.

Der SPATZ im GEBÄLK
Das zu widerlegen müßte ein Leichtes sein, bei allem was behauptet wird. Wo Sie sich melden können? Bei:http://ultimateglobalwarmingchallenge.com/! Die Betreiber der Internetseite hatten erst ein Preisgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt. Weil sich keiner gemeldet hat, haben sie es auf 125.000 US-Dollar erhöht. Na, was zögern Sie noch! Wo bleiben die Klima-Gurus, die Professoren Grassl, Rahmstorf, Latif, Schellnhuber und all ihre Mit- und Nachläufer im mit Kupfervitriol eingefärbten Establishment? Soweit der Aufruf.

27.10.2007
Mit Tuvalu versinkt die Welt im Meer - oder? Moderne Umweltaktivisten Tuvaluund Politiker in hochentwickelten Staaten - von der BUND-Jugend über Dr. Franz Alt bis Al Gore - beziehen die Rechtfertigung ihres Tuns samt ihrer gesicherten Existenz ganz offensichtlich aus der Angstpolitik für das gemeine Volk. Laut Spekulation in CO2-Handel.de bezog Al Gore beim kürzlichen EnBW-Klimakongress für den Vortrag zu seinem Film "Eine unbequeme Wahrheit" ein Honorar von 200.000 Dollar. Die Methode ist einfach: weil sie selber wissen, daß der globale  'Versenkungsprozeß' bzw. der Klimawandel - sofern überhaupt - nur sehr langsam von statten gehen kann und viele menschlische Generationen benötigen würde, nutzen sie als Meinungsmacher und Meinungspotentaten die Zeit, um ihren Profit daraus zu gestalten. Ein alter Trick aus den Zeiten des mittelalterlichen Ablaßhandels.
Is Tuvalu Really Sinking?
Wird die Insel im Pazifik untergehen? Die Berichterstattung am anderen Ende unsers Globus ist da entschieden anderer Ansicht über das, was bei uns kolportiert wird. Tuvalus Umweltbeauftragter, Elisala Pittabrot kennt den Alarmismus der Öko-Imperialisten in der westlichen Welt. In einem Interview mit der 'Canadian Globe' am 24. November sagte Pittabrot, daß die Erosion der Küsten von der künstlichen Infrastruktur verursacht werde. Tuvalu's Problem würde aber dem Klimawandel zugeschobent. Die Leute erzählen alle diese Lügen über Tuvalu, um ihren Standpunkt zu beweisen. Keine Insel sinkt. Auch Tuvalu versinkt nicht. Die kleinen Atolle haben nur wenige Bodenschätze und wenig frisches Grundwasser. Auffangbecken oder Entsalzungsanlagen liefern das einzig verfügbare Süßwasser. Mit dem Alarmismus westlicher Umweltexperten ist Tuvalu nicht zu helfen. Dagegen eher mit wissenschaftlichen Tatsachen.
Bildquelle: http://www.john-daly.com/ - Suchbegriff: tuvalu. Der Mittelwert in 2000 (blau) hat sich gegenüber 1978 so gut wie nicht verändert.

 
  


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