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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche
Energiequ
elle?

  

Haben Sie es
schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2007

hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2008
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophetzeiter Unwetterkatastrophen!


Kathedralen des Glaubens

Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Mit Windenergie können sie Ihre Heizung
nicht erneuern

Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Sagen Sie den politischen Volksverblödern mit
diesem Aufkleber Ihre Meinung

Havarien/Unfälle mit Windräder in Deutschland und
weltweit [*.xls)
National WindWatch
Windkraftprobleme

in aller Welt
Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
Wattenratt Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Forum gegen die politisch gepredigte Irrlehre
vom Treibhauseffekt

Das Recht der Windanlagen
Stand: 23.11.2007
Klimanotizen
Klimawandel -
normal oder nicht?
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen einer Windkraftseite
in Kanada

09.01.2008 Fortsetzung hier >>>
Das Oberteil einer Windkraftanlage samt  Rotorblättern ist abgestürzt und hat mit dem Lärm die Anwohner geweckt. Wie nach einem Flugzeugabsturz soll es derzeit auf der Ottensteiner Hochebene, zwischen Vahlbruch und Baarsen, aussehen. Verletzte hat es nicht gegeben. Täglicher Anzeiger 9.1.2007

Anmerkung: Windräder sind eben keine Alternativen in der Stromerzeugung sondern Additiva. Sie kommen zu den herkömmlichen Kraftwerken hinzu und nicht anstatt - desgleichen die mit steigender Anzahl von ihnen ausgehenden Gefahren für Mensch und Tier. Aber unsere Politik will das so haben.

08.01.2008
Der nicht verbrauchte Strom sei der beste Strom - sagen die Wind- und Solarfreaks aller Coleur und verweisen damit stets auf ein gewaltiges Einsparpotential. Sie satteln das Pferd von hinten auf. Der nicht erzeugte Strom ist viel, viel besser. Oder etwa nicht? Weil sie sich ihr Tun aber nicht nehmen lassen wollen, kommen immer häufiger Vorschläge, einen zuviel produzierten, aber nicht brauchbaren Strom doch einfach zu speichern. Die Phantasien sind vielfältig und Zeitungsschreiber haben wieder ein neues Thema. Von Druckluftspeicher bis Hubspeicher weitet sich die Palette, welche einst mit Pumpspeicher begann. Aber Speicher sind keine Energieerzeuger sondern Energieverbraucher. Eigentlich 'Stromfresser' en gros. Ähnlich zu bewerten wie ein anderes weit verbreitetes Speichersystem - die Kühlung von Lebensmittel aller Art. Im Gegensatz zu gespeichertem EE-Strom können sich Verbraucher wenigstens einen Nutzen daraus ableiten. Sollen EE-Energiespeicher einigermaßen wirkungsvoll arbeiten, dann müssen sie zudem das Leistungsvermögen eines zentral gesteuerten Kratwerkes haben, was wiederum der dezentralen 'Energiewende' zuwider läuft. Zudem greifen sie im erheblichen Umfang zusätzlich in den Natur-, Landschafts- und Ressourcenhaushault ein und der Aufwand für die Produktion einer Kilowattstunde Strom wird auf diese Weise weiterhin in die Höhe getrieben. Was hat der Verbraucher davon? Nix. Nur die Kosten. Denn Produzenten für überflüssigen Strom wollen schließlich eine gute Rendite sehen.

Wie bei diversen anderen fragt auch bei diesem Thema keiner wirklich nach, ob wir denn überhaupt so viel überschüssigen Strom haben. Man erfindet einfach eine Lösung für ein nicht wirklich existierendes Problem und hofft mit solch 'innovativen' Vorschlägen möglichst auf politische Unterstützung. Nach über fünfzehn Jahren Windenergie in Deutschland hat es sich inzwischen herumgesprochen, daß der Wind nicht so weht, wie der Verbraucher ihn gerne hätte und die Einspeisung hoher Windleistungen sogar zunehmend Probleme schafft. Meistens weht der Wind zu schwach, aber manchmal kann er auch ganz schön heftig werden. Wenn derartige Phasen mit der Niedriglast im Netz zusammentreffen, dann... ja was dann?

Analyse der Windleistung 2007
Der Verband der Netzbetreiber publiziert dankenswerterweise die bundesdeutschen Einspeisewerte aller Windkraftanlagen. Also begutachten wir die Daten und bilden uns eine Meinung.

07.01.2008
Scheinheilige Politiker veräppeln ihr Volk. Deshalb sollt man deren Namen so oft wie möglich und rechtzeitig nennen. Die niedersächsische Landeskartellbehörde will stärker über die Strompreise wachen - ließ Wirtschaftsminister Hirche neulich verlauten. Erstmals hätte seine Behörde die Tarife der 66 niedersächsischen Versorgungsunternehmen abgefragt und die Ergebnisse im Internet veröffentlicht. Jeder Kunde solle sich über das Preisniveau mit der Möglichkeit informieren können, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, so Walter Hirche. "Eine starke Missbrauchsaufsicht ist eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung von Wettbewerb.“ Die Tarifübersicht sei unter www.mw.nieder-sachsen.de einsehbar. Quelle: Energy Club Europe

Wieso darf man sich von derartigen Meldungen veräppelt vorkommen? Auch wenn die Ministerialbehörde eine Liste von 66 Anbietern publiziert - deren Preise werden trotzdem steigen, bereits in den nächsten Monaten. Mit dem Auto kann man notgedrungen zu einer anderen Tankstelle fahren - aber mit einem längerfristigen Stromvertrag? Trotzdem weiß jeder Kfz-Lenker, daß sein Treibstoff nur von einigen wenigen Großversorgern kommt und deren Preise gleichzeitig steigen. Nicht anders ist das beim elektrischen Strom. Wenn, wie neulich in den Medien zu lesen war, Vattenfall innerhalb kurzer Zeit 250.000 Stromkunden verloren hat, dann kriegen sie ihn eben von den restlichen Großversorgern. Weshalb empfiehlt der Wirtschaftsminister in dem Land mit den meisten Windrädern eigentlich nur Netzbetreiber und nicht konkret einen oder mehrere reine Windstrombetreiber? Dürfen sie Privatkunden etwa nicht versorgen? Minister Hirche wird, wie viele andere Politiker wissen, daß sie das nicht können, auch wenn sie zigtausende Kilowattstunden produzieren. Denn die Produktion von 'Ökostrom' funktioniert nur, wenn er für deren Betreiber im gemeinsamen Netz mittels konventionellen Kern- und Kohlekraftwerken zu 'NaturstromGold' veredelt wird.

Leserbrief zu "Behörde vergleicht Strompreise":
Scheinheiliger geht es nicht. Da sagt nun Minister Hirche zu den Strompreisen: "Eine starke Missbrauchsaufsicht ist eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung von Wettbewerb". Und gerade hat Hirches FDP das Niedersächsische Erdkabelgesetz auf den Weg gebracht, das für windstrombedingte 380 kV-Trassen in der Nähe von Bebauungen unterirdische Verlegung vorschreibt, ein weltweit einmaliger Vorgang, da es technisch wie wirtschaftlich Unsinn ist.

Weil es die Sicherheit des Netzes nicht zulässt, laufend zwischen oberirdisch und unterirdisch zu wechseln, wird es auf weitgehende unterirdische Führung hinauslaufen. Das wird die ohnehin schon hohen Durchleitungsgebühren um etwa 30% erhöhen. Und weil das Gesetz es verlangt, können die Netzbetreiber diese vielfachen Mehrkosten auf die Stromverbraucher abwälzen.

Was wirklich fehlt, ist eine Mißbrauchsaufsicht gegen realitätsvergessene Politiker. Hätten wir diese, dann hätten wir auch eine bezahlbare und sichere Stromversorgung. Hanna Thiele

Walter Hirche und die Windparks
Das Bild Walter Hirches als "Kulturschützer" bedarf der Korrektur. Es nützt der Kultur unseres Landes wenig, einen Mann zu rühmen, weil er "diskret vermittelt", um die Wartburg von einem Windpark zu verschonen. . .

05.01.2007
20.000 Windkraftanlagen fahren Achterbahn! An Hochschulen muß notwendigerweise die Realität gelehrt werden. Unsere Politik operiert mit Ideologien. Eine davon ist der neuzeitliche Ökologismus mit seiner Klimareligion, mit dem das tumbe Volk auf seine Kosten - ohne einen Nutzen daraus zu ziehen - auf 'erneuerbare Energien' umerzogen werden soll. Aus dem Konzept von Prof. Dr. Ing. Helmut Alt.

Ausgewählte Kapitel der Energieelektronik, Fach Nr. 5931
EEG-Strommengen 2006


Was die russische Zeitung NOVOSTI bereits vor zwei Tagen berichtete ist nun auch bei uns angekommen.
A cold spell soon to replace global warming - eine Kälteperiode wird bald die globale Erwärmung ersetzen. »Stock up on fur coats and felt boots!« - stocken Sie Ihre Pelzklamotten und Filzstiefel auf. Die paradoxe Empfehlung in einer sich erwärmenden Welt stammt von Dr. Oleg Sorokhtin, einem führenden russischen Wissenschaftler und Mitglied der Russischen Akademie der Naturwissenschaften, sowie Mitarbeiter im Institut für Ozeanologie. »Earth is now at the peak of one of its passing warm spells. It started in the 17th century when there was no industrial influence on the climate to speak of and no such thing as the hothouse effect. The current warming is evidently a natural process and utterly independent of hothouse gases« -  Die Erde sei an der Spitze einer vorübergehenden Warmzeit, welche im 17. Jh. ohne einen industriellen Einfluß begann. Die gegenwärtige Erwärmung sei zweifellos ein natürlicher Prozess und äußerst unabhängig von Treibhausgasen . . .

Heute berichtet die WELT online, daß das Jahr 2008 das kühlste seit 2000 werden würde. Nun, wie entwickelt sich das Klima? Das ist immer noch die spannende Frage und längst nicht geklärt. Auch wenn Hysteriker für den angeblich anstehenden Untergang des Klimas mit 'Fünf Minuten vor Zwölf' agieren.

2008 wird das kühlste Jahr seit 2000
Der fortdauernde Streit um das 'Quecksilber im Glasröhrchen'. . .

Ökostrom - was ist das?
Die Antwort darauf können Sie heute beim SPIEGEL nachlesen.
Stromanbieter verkaufen Atomstrom als Ökostrom
Nach Informationen des Spiegel tricksen europäische Stromanbieter ihre Kunden gezielt aus. Sie etikettieren Atom- oder Kohlestrom einfach in Ökostrom um. Eine legale Praxis, die durch Ökozertifikate möglich ist. . . .

Wie lange dürfen Windturbinen halten?
Probe into wind turbine collapseIn der englischen Grafschaft Cumbria ist nach 25 Jahren Betrieb eine der ältesten Windmühlen umgekippt. Ein unschöner Abgang. Wird wohl mit der steigenden Anzahl immer öfter passieren. Einen besonders krassen Fall sehen sie hier >>>

EE-Gerätschaften wie Windkraft- und Solarstromanlagen, auch wenn sie zunehmend größer werden, sind keine Stromsparmaschinen sondern Stromerzeuger. Windanlagen erreichen demnächst Höhen um 200 Meter und die Solarstromgewinnung dehnt sich mit Einzelanlagen bereits über Flächen mehrerer Fußballarenen aus. Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen werden von ihren Predigern stets als die drei Säulen der Energiewende gepriesen. Die Realität offenbart ein anderes Bild, welches sich auch aus der folgenden Grafik eines Lesers entnehmen läßt. Er findet die Angaben mit absoluten Zahlen in den Statistiken der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen aussagekräftiger als jene mit relativen Zahlen und erläutert es wie folgt:

Bruttostromerzeugungin DeutschlandDieses Diagramm zeigt:

1. Die Stromerzeugung (bzw. der Stromverbrauch) ist angestiegen. Damit verändert sich auch der 100 %-Absolutwert.

2. Die Erzeugung aus Kernenergie, Braunkohle und Steinkohle betrug in Summe in 1997 455,1 Mrd. kWh und in 2006 456,1 kWh, die Gesamtproduktion dieser Kraftwerke ist also unverändert beibehalten worden. Aus der rein prozentualen Betrachtung könnte man schließen, daß die "etablierten" Kraftwerke weniger Strom erzeugt und die "Erneuerbaren" die Erzeugung zurückgedrängt haben. Dies ist aber gar nicht der Fall.

3. Die Stromerzeugung aus Windkraft ist zwar von 3, 0 Mrd. kWh auf 30,6 Mrd. kWh angestiegen, hat aber nicht einmal ausgereicht, um den Anstieg im Stromverbrauch von 64,8 Mrd. kWh zu decken. Nur durch eine Steigerung der Stromerzeugung aus Erdgas konnte der Anstieg ausgeglichen werden.

Fazit: Trotz aller Einflußnahmen der Politik hat sich der Energiemix in der Stromerzeugung kaum verändert und der Stromverbrauch hat zugenommen. In der Zunahme des Stromverbrauchs um ca. 1 % pro Jahr sind auch Einsparungen enthalten, die jedoch durch neue Stromanwendungen und zusätzlichen Verbrauch mehr als kompensiert wurden. Der Trend läßt eher eine weitere Zunahme des Stromverbrauchs als eine starke Reduzierung in Zukunft erwarten. Das läßt sich m.E. aus den Absolutwerten besser erkennen.
Dr. Ing.  Surwolf Husmann, Köln




02.01.2008
Nebel in der Sylvesternacht, Regen, Schnee und Wolken - kein Strom, weder von Sonne noch Wind. Und an den anderen Tagen im Dezember 2007? Was taugt der ökologische 'Energiemix'? Was bringt er uns? Welchen Nutzen hat der Endabnehmer für elektrischen Strom davon? Die folgende, aus E.ON-Winddaten generierte Grafik stellt den Verlauf der in das von der Nordseeküste bis nach Bayern reichende E.ON-Netz eingespeisten Leistung aus der Windenergie und den standardisierten Verlauf des Haushaltsbedarfes samt der Spitzenleistung in einen sachdienlichen Zusammenhang. Der Haushaltsbedarf wurde für den hier skizzierten Fall der installierten Windleistung angepaßt. Folgendes wird ersichtlich: Die Windleistung (grüner Kurvenverlauf) -
  • hat an keinem Dezembertag überhaupt ihre technisch mögliche Spitzenleistung erreicht - sind die Anlagen etwa überdimensioniert oder liegt deren Schwäche doch am Wind? In das E.ON-Netz speisen derzeit 8.100 MW installierte Windkraftleistung ein.
  • folgt in keiner irgendwie geeigneten Weise dem nachgefragten Bedarf (gelb dargestellter Kurvenverlauf). 
  • erreicht an relativ vielen Tagen nicht einmal den Grundlastbedarf für Haushalte.
  • überschreitet aber auch an etlichen, windigen Tagen den Grundlastbedarf ganz erheblich, insbesondere zu Schwachlastzeiten.
Welchen Sinn macht dann das sogenannte Repowering - noch größere Maschinen - wenn sie mangels Wind ihre Spitzenleistungen nie oder ganz selten erreichen? Im Dezember, einem Monat, in dem elektrischer Strom wirklich wichtig ist, hat es dafür offensichtlich kein einziges Mal gereicht. In der Grafik zum Dezemberwind müßte dazu der grüne Linienverlauf wenigstens bis an die lila Linie heranreichen.

Windkraft im Dezember 2007

Windleistung, welche in keiner Weise dem elektrischen Bedarf folgt, kann gleichfalls keine für alle Verbraucher unbedingt notwendige, stets gleichbleibende Spannung liefern. Ist die Windleistung zu niedrig - niedriger als der nachgefragte Bedarf, würde in gleicher Weise die Netzspannung an unseren Steckdosen absinken und die Geräte würden nicht befriedigend oder gar nicht funktionieren. Ist sie zu hoch, dann bestünde wegen überhöhter Spannung deren Zerstörungsgefahr. Das wäre zu den Schwachlastzeiten der Fall, in denen der Wind relativ zu stark weht, beispielsweise nachts während Niedriglasten. Waschmaschine, Radio, Beleuchtung, Toaster, E-Herd, Computer, Heißwasserbereiter, Fernseher - sämtliche elektrischen Gerätschaften - benötigen für ihren verläßlichen Betrieb eine ebenso verläßlich gleichbleibende Spannung - hier, je nach Anwendung, 230 oder 400 Volt. Die bekommen wir nur, wenn die Erzeugung mit der Nachfrage unbedingt deckungsgleich verläuft. In der obigen Grafik müßte der grüne Linienverlauf stets genau entlang den gelben Rändern folgen. Die Diskrepanz ist unübersehbar. Mit nicht steuerbaren Windanlagen aber auch nicht lösbar.

Und der ökologische Energiemix - kann man damit das Gleichzeitigkeitsproblem - die Übereinstimmung von Nachfrage und Produktion nicht lösen? Das kommt drauf an. Weht kein Wind, dann kann niemand Windstrom mit anderem Strom 'mixen'. Nachts scheint keine Sonne, also steht immer dann, sowie zu vielen Tageszeiten, kein Solarstrom zum Mixen bereit. Bereits beide Fälle kommen, übers Jahr gesehen, recht häufig vor. Woraus soll also der 'Ökomix' bestehen? Ein Barmixer kann seinen Cocktail auch nur dann anrichten und präsentieren, wenn er die Zutaten parat hat.

Nun, rein technisch gesehen, gibt es auf Stromleitungen auch keinen 'Energiemix'. Dieser Begriff dient kaufmännisch/statistischen Zwecken für die Primärseite von Kraftwerken, um deren Energieträgermengen und damit einhergehende Beschaffungsprobleme aus pekuniärer Sicht zu beschreiben. Von der Öko- und EE-Branche wird der Begriff 'Energiemix' jedoch in irreführender Weise auch für die Sekundärseite von Kraftwerken benutzt und die mit geringen oder keinen Fachkenntnissen beschlagenen Leute getäuscht - die große Mehrheit. Politiker aller Coleur benutzen derartige Methoden zum Stimmenfang.

Elektrische Leitungen übertragen keinen 'Mix', sondern reinen Strom in Form von elektrischer Leistung = Volt x Ampère - bis an jede Steckdose. Die Spannung muß konstant bleiben, die Stromstärke variiert je nach angeschlossenem Verbraucher. Den sogannten Mix aus Kohle, Wasser, Wind, Uran, Sonne, Müll etc. gibt es nur auf der Eingangsseite von Kraftwerken - der materielle Mix der Primärenergieträger. Heraus kommt bei allen Generatoren nur das einheitliche Produkt - elektrischer Strom - mit einer festgelegten Spannung und Frequenz. Zur Erfüllung dieser Festlegung bedarf es eben Kraftwerke, welche den Verbraucherwünschen folgen, und nicht umgekehrt.

Nun wird das Argument verbreitet, mit Bioanlagen ließen sich ja Wind- und Solarkraftwerke bei Ausfall kompensieren. Zudem wären sie grundlastfähig. Das stimmt im Prinzip. In der Praxis sind Biostromanlagen nichts anderes als Wärmekraftwerke und machen rein funktional den gleichen Sinn. Energetisch verhalten sie sich daher nicht anders. Bei ihnen greift aber zunehmend die Frage nach einer dauerhaften und 'nachhaltigen' Brennstoffbeschaffung. Insbesondere dann, wenn dafür große Kraftwerke abgeschaltet werden sollen. Die Diskussion um nachwachsende Rohstoffe 'NaWaRo' - in Flächenkonkurrenz mit dem Nahrungsmittelanbau - samt den damit einhergehenden ökologischen Problemen ist voll im Gang und wird sich wohl wesentlich leidenschaftlicher entwickeln, als jene mit Wind- und Solarstromanlagen. Mittlerweile wird weltweit so ziemlich alles zu Treibstoff verarbeitet, was eßbar ist: Mais, Weizen, Gerste, Reis, Sojabohnen, Maniok, Zuckerrohr ... Tendenz steigend in Vielfalt und Masse. Grundnahrungsmittel als Treibstoff zur Stromgewinnung sind zum Börsen-Spekulations-Objekt geworden,  2006 stiegen die Weltmarktpreise für Mais um 100%, für Weizen um 20%. Man bedenke u.a. auch, daß ein 10 Meter langer und ein Meter dicker Baumstamm in einem 20 MW-Bioheizkraftwerk innerhalb einer knappen Stunde energetisch verwertet (verheizt) ist, aber wohl 100 Jahre zum Nachwachsen benötigt. Wie lange hält da ein Stadtwald?

Sollte eine Kompensation ausfallender Windkraftanlagen mittels Biostromanlagen wirklich funktionieren, dann müßten allein für das oben in der Grafik dargestellte Beispiel mit dem Haushaltsbedarf zusätzliche Bio-Wärmekraftwerke mit der gleichen Leistung von 8.100 MW installiert werden. Denn aus der Grafik wird ersichtlich, daß es Phasen gibt, in denen mangels Wind praktisch kein Windstrom ins Netz eingespeist wird. Bei der Datenanalyse findet man immerhin vier Viertelstundenabschnitte mit dem Mindestwert von insgesamt nur 37 MW Windleistung - und das in einem weiträumigen Netz, welches sich von der Nordsee bis an die österreichische Grenze erstreckt.

Eine weitere Täuschung der Allgemeinheit: Wind- und Solarstromanlagen sind keine 'alternativen' - sie sind additive Stromerzeuger. Deshalb kommen deren fortlaufend steigende Stromerzeugungskosten à la EEG auch hinzu - und nicht anstatt des herkömmlichen Stromes. 

Was addiert sich ebenfalls zu additiven Stromerzeugern? Schwerwiegende Unfälle. Im Landkreis Wesermarsch ist am Jadeaußendeich ein 200 t-Kranwagen umgekippt. Dabei sollen 3.000 Liter Hydrauliköl ausgelaufen sein.
Die NWZ-Online berichtet
Der Kranwagen wird bei der Errichtung eines Windparks benötigt . . .

01.01.2008
Energierationierung - kriegen wir die? Leser des BWL-Boten wissen, daß er über die seit Anfang des Jahres in Kraft befindliche Energierationierung für Unternehmen berichtet. Ebenso ist bekannt, und ebenso ignoriert die Öffentlichkeit, daß der Emissionshandel im Wege der Maut für den gesamten motorisierten Straßenverkehr erzwungen werden soll. Sowohl die Innenstadt-Maut als auch die Maut für sämtliche Straßen werden bereits tatkräftig vorbereitet, doch der deutsche Michel vergräbt noch den Kopf in seiner Schlafmütze. Das wird sich möglicherweise so schnell nicht ändern. Die Politik bereitet die Energierationierung für Heizungen vor.
Energierationierung für Heizungen
So wurden schon 2003 - 2004 in 33 Regionen Deutschlands insgesamt 4.100 Energiepässe ausgestellt. Die Dokumente enthalten Daten über den Energieverbrauch des Hauses und gemäß der herrschenden Staatsideologie die CO2-Emission des Gebäudes. Werden also ab 2008, oder möglicherweise früher, nach dem Kyoto-Protokoll auch Heizungen rationiert? Gibt es bald auch eine Überwachung der privaten Heizenergienutzung . . .  Lesen Sie heute bei Harry Zingel.

31.12.2007
Klimakatastrophe oder Sozialkatastrophe? Politik + Staat + EU + Klima-Institute = Hunger. Für viele Menschen(kinder) bedeutet das Tod!

Die kultivierte, zivilisierte, westliche Gesellschaft  - Leserbrief
Die kultivierte, zivilisierte, westliche Gesellschaft führt sich auf wie der "Lehrmeister" der sogenannten "Dritten Welt". Sie wird nach wie vor von "ihrem Lehrmeister" benutzt, um den eigenen Wohlstand weiter zu mehren! Viele wichtige Rohstoffe werden aus den "Dritte-Welt-Ländern" von den westlichen Industrieländer importiert. Die Ärmsten der Armen haben nichts von dem Export ihrer wertvollen Rohstoffe. Die Gewinner sind die großen - meist westlichen - Konzerne und ihre eigene Führungsschicht, die sich einen feudalen Lebensstil leistet und Milliarden auf Schweizer Bankkonten deponiert. Mit Weizen heizen - Weizenkraftwerk

Wir "Gutmenschen" der westlichen Welt haben nun eine "neue Geldquelle" entdeckt, die alles bisher Dagewesene weit in den Schatten stellt: "Wir müssen unseren blauen Planeten Erde vor der Klimakatastrophe retten! Verantwortlich für den katastrophalen Zustand unserer Erde sind wir Menschen. Wir produzieren zu viel Kohlenstoffdioxyd (CO2). Und das böse CO2 muss auf Gedeih und Verderb (der Menschheit) bekämpft werden (s. IPCC-Klimabericht)".

Windstrom, Solarstrom und Biogasstrom sollen den CO2-Gehalt der Atmosphäre senken und damit einer weiteren Klimaerwärmung - die es seit 1998 nicht mehr gibt - entgegenwirken.

Betrachten wir den Biogasstrom (BGS) etwas näher. An vielen Orten im Lande sind/werden BGS-Anlagen errichtet. Die Einsatzstoffe sind u.a. Futter- und Brotgetreide. Mit dem rasanten deutschlandweiten Ausbau der BGS-Anlagen, haben sich die Preise für Futter- und Brotgetreide mehr als verdoppelt (die Nachfrage regelt den Preis)! Die Subventionen für den BGS bleiben gleich, werden sogar sinken. Die BGS-Anlagenbetreiber kommen in finanzielle Nöte. Sie wollen eine Aufstockung der Subventionen, sonst droht ihnen das Aus! Hieran erkennt man die fehlende wirtschaftliche Weitsicht (Fähigkeit?) der Regierenden!

Wir konnten in diesem Jahr erleben, wie schnell der Markt reagiert: Brot, Fleisch, Milch, Butter etc. wurden wegen der nutzlosen Klimapolitik teurer! Die Armen trifft es wieder am schlimmsten! Kinder kommen ohne Frühstück und Brote zur Schule! Der Staat muss eingreifen. Es werden Schulküchen eingerichtet. Schulspeise? Das kenne ich noch aus meiner Schulzeit nach dem Krieg. Hunger, ein Produkt der unnötigen und katastrophalen Klimapolitik der Regierung und EU!

Die "Gutmenschen" der westlichen Welt kaufen z.B. Mais auf, um Bio-Sprit daraus zu produzieren. Die Amerikaner kaufen den mexikanischen Maismarkt leer. Die Mais-Preise explodieren, die große Masse der Mexikaner kann sich ihr Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten! Sie hungert! Eine Schande! In anderen "Dritte-Welt-Ländern" wird der Urwald gerodet, um Pflanzen zur Bio-Spriterzeugung anzubauen. Will man das den "Dritte-Welt-Ländern " verübeln? Ja, denn der "Lehrmeister Westliche Welt", der die Bio-Einsatzstoffe zur Biostrom- und Biosprit-Erzeugung in großen Mengen aufkauft, erhebt warnend die Hand und gebietet Einhalt. Das sei der Reduzierung des CO2 kontraproduktiv! - Diese Pharisäer!

Wie gleichen sich doch die Auswirkungen der Maßnahmen zur "Rettung" unseres Planeten Erde in Europa, Mittelamerika, Südost-Asien, Afrika und anderswo (Weltklimakonferenz Bali) vor dem Phantom Klimakatastrophe, das aus einer Lüge konstruiert wurde, zum Wohle Regierender, Parteien, Politiker und wohlhabender "Gutmenschen" der westlichen Welt, dem "Lehrmeister der Dritten Welt"!

Mir wird Angst und Bange bei dem Gedanken, wenn eines Tages die "Dritte Welt" - zu Recht - aufbegehrt! Dann werden wir (unsere Nachkommen) kultivierten, zivilisierten "Gutmenschen" der westlichen Welt ein blaues Wunder erleben! Hermann Norff

29.12.2007
Lieber Tomaten aus Grönland als Solarstrom von Ostfriesland. Tomaten kann man wenigstens essen - aber was sollen wir mit Solarstrom aus dem ostfriesischen Ost-Victorbur? Dort ist gestern eine acht Hektar große Solarplatten-Anlage ans Netz gegangen und soll angeblich Strom für 600 Haushalte liefern. Eine Steilvorlage zum Nachrechnen! Man nehme: 1 Haushalt mit einer mittleren Wohnfläche von 100 qm. Demnach haben 600 Haushalte einen Wohnflächenbedarf von 60.000 qm = 6 Hektar. Während uns Politik und Umweltschützer stets die ungezügelte Verbauung von Landschaften vorhalten, werden in Deutschland zunehmend riesige Flächen für Solarplatten urbanisiert. Für die Stromlieferung für 6 Hektar Wohnflächen wurden nun 8 Hektar Solarstromplatten in die Landschaft platziert. Grandios, oder? Im Gegensatz zu Solarstromanlagen lassen sich Wohnungen zwecks Platzersparnis etagenweise stapeln. Und der Anlagenbauer beziffert die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals mit sieben bis acht Prozent! Bis wieviel Prozent steigert sich die Stromrechnung im nächsten Jahr für den Stromnutzer? Und wie soll bei Regen, Schnee, Nebel, Nacht und Wolken am Himmel Solarstrom entstehen? Oder in der bevorstehenden Sylvesternacht?

Möglich ist dieser faule Zauber, weil die Stromnutzer per Gesetz zwangsweise eine Leistung subventionieren müssen, welche sie garnicht erhalten und so gleichzeitig gezwungen werden, zusätzlich ihre Landschaften weiträumig zu zerstören. Dank jener dieses Tun unterstützenden und fordernden Natur- und Landschaftsschutzverbände! Interessanterweise sagt kein 'Klimaschutz-Rechenmodell' einen in naher Zukunft bevorstehenden Wandel des ostfriesischen Wettergeschehens in südspanische Verhältnisse voraus, aus denen sich auch ein Nutzen für Otto Normalverbraucher als Nicht-Investor ableiten ließe. Mit ausreichend hohen Subventionen lassen sich auch Treibhaustomaten in Grönland kultivieren und wir hätten wenigstens was zu essen.

Medien, Internet- und Umweltpublikationen aller Art überfluten uns mit Effizienzkampagnen und Vorschlägen zu Effizienzrevolutionen aller Art. Aber mit welcher Effizienz kommt das EEG daher? Aus Subventionen sollte sich ein volkswirtschaftlicher Gewinn ermitteln lassen, ein Ergebnis, bei dem der Ertrag höher als der Aufwand dafür ist.

Die deutsche Steinkohle ist einer volkswirtschaftlichen Effizienzüberprüfung zum Opfer gefallen. Gestern, dem 28.12.2008, trat das Gesetz zur Finanzierung der Beendigung des subventionierten Steinkohlenbergbaus zum Jahr 2018 (Steinkohlefinanzierungsgesetz) in Kraft. Lange hat unsere Politik dafür benötigt - obwohl sich mit Steinkohle ein verläßlich bereitstehender, elektrischer Strom produzieren läßt. Im Gegenzug haben wir nun die EEG-Subventionen für den elektrischen Strom, welcher uns zunehmend Probleme in der Versorgungsstruktur samt steigende Strompreise bescheren wird. Einmal Subventionen - immer (mehr) Subventionen. Das Geschrei der EE-Branche ist unüberhörbar.
 

Sind Subventionen für die WindradnabeVolkswirtschaft nützlich oder schädlich? Während wir mit Computerprognosen zum Klimawandel in 50 bis 100 Jahren nur so überschwemmt werden, findet sich offensichtlich niemand und kein Institut, welches derartige Rechenmodelle für die volkswirtschaftliche Effizienz der EEG-Subventionen hervorbringt und veröffentlicht. Arbeitsplätze sind gut, ganz besonders für die davon Betroffenen. Kein Zweifel. Das nebenstehende dpa-Zeitungsbild ist aber nur ein trügerischer Beweis. Sind denn hochsubventionierte Arbeitsplätze auch gut für die Gesamtheit unserer Gesellschaft? Dank der deutschen EEG-Arbeitsbeschaffungspolitik haben auch Windanlagenbauer wieder ein Rekordjahr. Aber viele Arbeitsplätze entstehen dort, woher die Unternehmen ihre Halb- und Fertigprodukte dafür beziehen. Große Teile der elektronischen Ausrüstungen für Wind- und Solarkraftwerke stammen aus China und anderen fernöstlichen Ländern und daher auch von den mit unseren EEG-Subventionen dort geschaffenen Arbeitsplätzen.

Während der Zukunftsforscher Matthias Horx den Kampf gegen den Klimakollaps, welcher auch mittels EEG von uns geführt wird, als  "Weltrettungsreligion" sieht und die Grenze zum "Ökofaschismus" ausmacht, wird es mit dem Bau von riesigen Windanlagen erst noch richtig und teuer los gehen. Ein 'kleines' Beispiel dafür führt ein Leser an:

»Die Nordsee soll mit 14.000 Windkraftwerken zugestellt werden. Die Bundesregierung hat die Preise hierfür, die wir Stromverbraucher zahlen, um fast 70 Prozent erhöht, damit Investoren mindestens 8,5% Rendite absahnen können. Die Nordsee wird Dauerbaustelle. Schweinswale werden vertrieben. Millionen Vögel, darunter geschützte Arten, werden getötet. Menschen werden auf havarierten Schiffen sterben, weil die Retter im Sturm durch die Luft und übers Wasser nicht mehr an die armen Seeleute herankommen. Das alles für 0,0000268 Prozent Einsparung CO2, weltweit. Dagegen stehen Tausende Hubschrauberflüge übers Meer bei Aufbau und Wartung der Kraftwerke - höher als der Kölner Dom. Zehntausende Schiffsbewegungen verbrennen Diesel. Eine LKW-Kolonne von 40.000 km Länge transportiert den Fundamentbeton. Und so weiter. Ökologischer Effekt der Windkraftwerke im Meer: Null bis unter Null! Aber es wird gnadenlos durchgepeitscht! Warum? Es ist sinnlos, aber es steht "Klima" drauf! Es ist Ideologie! Der wird alles untergeordnet, sinnlos oder nicht. Das ist Faschismus! Dr. Hans-Joachim Zielinski

26.12.2007
Im Jahr 2000 begann der mit Kraftwerksbetreibern und der damaligen rot-grünen Regierung Schröder/Fischer vereinbarte 'unumkehrbare Atomausstieg' aus der Stromerzeugung. Wie hat er sich entwickelt? Die nachstehende Abbildung über die Struktur der deutschen Stromerzeugung der beiden Jahre 2000 und 2006 mag einen realistischen Eindruck darüber vermitteln. Was hat sich auf diesem Gebiet bisher getan? Die Grafik offenbart es: Strom aus Braunkohle wurde um 1,9%, Strom aus Kernenergie um 3,0% und Strom aus Steinkohle um 3,1% reduziert. So ist es eigentlich kein Ausstieg aus der Kernenergie, eher dagegen einer aus der Kohleverstromung. Woher stammt der Mengenausgleich für die im Jahr 2006 mittels Substitution um 0,2% höhere Stromerzeugung? Aus dem teuren, bei seiner Verbrennung CO2-emittierendem Erdgas mit 3,1%, mit einer Steigerung um 0,7% der Stromerzeugung mittels Mineralöl, der weiteren Zunahme aus übrigen Energieträgern wie Abfallverbrennung und Biomasse um 2,1% und der Zunahme aus der Windkraft um 3,2%. Und der Ökostrom aus Wasserkraft? Nun, dessen um 0,9% reduzierter Anteil wurde einfach durch anderen Ökostrom ersetzt. Nach sieben Jahren 'Atomausstieg', von 2000 - 2006, sollten sich Kernenergiegegner doch heftig veräppelt fühlen, oder? Unserer Politik ist es aber gelungen, die Angst vor der anstehenden, CO2-bedingten Umweltkatastrophe höher anzusiedeln, als jene vor der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Ein durchschlagender Erfolg.

Fazit: In sieben Jahren wurden 7,9% Billig-Strom aus herkömmlichen Kraftwerken durch 8,2% Teuerstrom aus einem Kraftwerkemix ersetzt - wobei der Anteil der Windenergie bei mageren 3,2% liegt.

Struktur des Beitrags der erneuerbaren Energien zum Primärenergieverbrauch in Prozent
Datenquelle: Tabellen der Arbeitsgemeischaft Energiebilanzen e.V.

Bei näherer Betrachtung fällt auf, daß die Steigerung der CO2-freien Sromgewinnung mittels Windkraft (3,2%) mit jener vom Erdgas (3,1) samt Mineralöl (0,7%) gleichzieht. Was kein Wunder ist: Bei ihrer Verbrennung CO2 emittierendes Erdgas und Öl sind als Energieträger die einzig brauchbaren Substitutionsmöglichkeiten für nicht verläßlich arbeitende, vom Wetter abhängige Ökokraftwerke. Keine billige Lösung. Mit welcher CO2-Bilanz? Und der teuerste und am höchsten subventionierte Solarstromanteil geht noch immer wirkungslos im 'statistischen Rauschen' unter. Ist ja auch kein Wunder. Wer die letzten Tage zum Fenster raus und in das trübe Wetter schaute, muß sich bei diesem Thema doch wirklich fragen, auf welche Art und Weise die teueren Solarplatten auf dem Dach den notwendigen Strom erzeugen sollen. Und die Windgeschwindigkeit? In Südhessen schwankte sie in der gesamten vergangenen Woche zwischen 2 bis 10 km/h, im Bereich der 'leichten Brise'. Damit lassen sich zwar die Riesenrotoren im Leerlauf drehen, aber keine Stromversorgung bereitstellen.
 
Eneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiesparen seien die drei Säulen der Energiewende. Ein famoser, den Menschen stets vorgehaltener Spruch der EE-Lobby. Mit welch armseliger Wirkung die Erneuerbaren Energien in Erscheinung treten, zeigt die obige Grafik. Die Daten zeigen aber auch, daß es in der Vergangenheit mit dem sakrosanktem Energiesparen nicht so recht funktionierte. Der Verbrauch hat seit dem Jahr 2000 von 579,6 Mrd. Kilowattstuden um 6% auf 614,8 Mrd. kWh im jahr 2006 zugenommen. Bricht bei einem Tripod ein Bein, dann kippt bekannterweise das gesamte Gestell. Und schon erübrigt sich die weitere Diskussion über die visionäre Energiewende.

Daher soll hier die Diskussion auf einen anderen Aspekt gelenkt werden: Was geschieht eigentlich mit den in der BRD produzierten Strommengen?
BRD-Strommengen 2000 - 2006 / Import-Export
Abb. 1: Strommengen im Einzelmaßstab
BRD-Strommengen 2000 - 2006
Abb. 2: Strommengen im Einzelmaßstab
Die Abbildung 1 gibt den Verlauf der Erzeugung und des Verbrauchs über die Jahre 2000 bis 2006 wieder. Die Erzeugung in 2006 ist gegenüber dem Jahr 2000 von 576,5 Mrd. kWh auf 634,6 Mrd. kWh um 10% angestiegen. Im Vergleich hierzu ist der Verbrauch aber nur um 6% angestiegen. Für ein vollständiges Bild sind gemäß Abb. 2 der Stromimport und -export zu beachten.

Bei dessem Saldo hat sich offensichtlich eine 'Energiewende' aufgetan. Im Jahr 2000 haben wir noch Strom importiert - und im Jahr 2006? Bis dahin wurden die Exportmengen erheblich gesteigert. 19,8 Mrd. kWh haben im vergangenen Jahr die Grenzen der BRD verlassen. Wo, bzw. bei wem sind sie gelandet? Wieso wird bei uns mehr Strom produziert als benötigt? Wird uns von Politik, Natur- und Klimaschützern nicht ständig die Trilogie der Energiewende gepredigt? Ist effizientes Stromsparen mit einer höheren Stromproduktion gleich- zusetzen?
Die Tabellen der Arbeitsgemeischaft Energiebilanzen e.V. geben zwar Auskunft über die bei uns produzierten, unterschiedlichen und jeweils kraftwerksbedingten Anteile der einspeisenden Erzeugung, aber nicht, welche Stromanteile davon in unsere Nachbarländer wandern. Kriegen wir auch wirklich den Ökostrom, für den wir teuer bezahlen? Immerhin liegt die BRD in der europäischen Mitte. Könnte es da etwa sein, daß ein großer Teil des hiesigen Stromes aus Sonne und Wind einfach im internationalen Verbund verschwindet? Das EEG verpflichtet in seinem Paragraph 2 alle deutschen Netzbetreiber zum bundesweiten Ausgleich des abgenommenen und vergüteten Stromes. Dieser Ausgleich findet über den Verbund der Übertragungsnetzbetreiber statt - den Betreibern der deutschland- weiten Hoch- und Höchstspannungsleitungen. Dieser Verbund existiert aber nicht nur deutschlandweit, sondern europaweit. Und deren Netzbetreiber fallen nicht unter das EEG. Könnte es demnach sein, daß wir mit unseren Einspeisegebühren in Deutschland den Strom für andere Länder subventionieren? Verschenken wir etwa den per EE-Anlagen überflüssig produzierten Strom an unsere Nachbarn? Oder verhökern ihn gar die Netzbetreiber, welche ihn bei uns pflichtgemäß abnehmen müssen, ihn zwar nicht benötigen, wir aber dafür bezahlen?

Die Windkraft ist mit 4,8% = 30,6 Mrd. kWh an der deutschen Bruttosstromerzeugung beteiligt. 19,8 Mrd. kWh (der Negativsaldo in obiger Abb. 2) wären 65% des von der Windenergie produzierten Stromes, welcher ins Ausland fließt, weil er bei uns offensichtlich keine Verwendung findet. Eine schöne Besche(e)rung! Gewiß sollen wir Deutschen damit den Atomausstieg in Frankreich, Belgien, Tschechei etc. befördern?

BRD-Strommengen 2000 - 2006
















Abbildung 3: Strommengen im Gesamtmaßstab
4.12.2007
Leserbrief: Früchte des Solarstroms.
Im Solarstrommagazin Photon 5/2007 erschien der höchst brisante Leitartikel "Auf dem Radar" von Anne Kreulemann. Darin wird die Eingangsfrage gestellt: "100 Milliarden Euro für 2 % Solarstromanteil im Strommix?" Diese immense Summe für lächerliche 2% Solarstrom soll von uns Verbrauchern bis 2010 aufgewendet werden, wenn der Ausbau der Photovoltaikanlagen in dem Ausmaß fortgeführt wird! Selbst diese 100 Milliarden Euro könnten überschritten werden, wenn das Eintritt, wofür hunderte Solarinitiativen hart arbeiten, einen noch schnelleren Ausbau der Solarstromanlagen! (Photon)

Mittlerweile melden sich Feuerwehrfachleute zu Wort, die ein Sicherheitsrisiko bei Löscharbeiten an Photovoltaikanlagen befürchten. Nach Informationen aus deren Kreisen produzieren Einzelmodule weiterhin eine Spannung, auch wenn der Stromkreis unterbrochen ist. Wenn die Photovoltaikanlagen nachts mit großen Scheinwerfern - sog. Power-Moons - mit 1.000 Watt bestrahlt würden, würde eine Spannung produziert und die Gefahreneinschätzung sei sehr problematisch! Ein Feuerwehrfachmann: "Die Vorschriften der Feuerwehrfachleute sagen aus, dass man bei Löscharbeiten die Finger davon lassen soll." Von abstürzenden Photovoltaik-Modulen gehe ebenfalls Gefahr aus!

Da werden die Feuerversicherer wohl bald für Photovoltaik-Modul-Dächer die Prämien erhöhen!

Das stört die Solarstrombetreiber weniger, denn wir Stromverbraucher bezahlen ja gezwungenermaßen einen gegenüber dem Kohlestrom (5 Cent/kWh) 10 mal so teuren Solarstrom (50 Cent/kWh) über das Erneuerbaren-Energie-Gesetz (EEG) mit der Stromrechnung! Immer nach dem Motto: Die Armen werden ärmer, die Reichen reicher! Hermann Norff

Über 400 internationale Wissenschaftler aus zwei Dutzend Ländern - darunter die besten Klimatologen der Welt - haben gegen die unhaltbaren Vermutungen des IPCC, welche uns als ernsthaft bedrohliche Prognosen verkauft werden, Stellung bezogen haben....
Over 400 prominent scientists from more than two dozen countries recently voiced significant objections to major aspects of the so-called "consensus" on man-made global warming. These scientists, many of whom are current and former participants in the UN IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), criticized the climate claims made by the UN IPCC and former Vice President Al Gore.
U.S. Senate Report:
Over 400 Prominent Scientists Disputed Man-Made Global Warming Claims in 2007 - Senate Report debunks "Consensus" - Bericht für den Senat enttarnt den sogenannten Klimakonsens. In diesen vom US-Senat herausgegebenen Bericht haben unter anderen auch die 18 Unterzeichner des 'Klimamanifest von Heiligenroth' wie folgt ihre Würdigung gefunden.

A group of German scientists of "several scientific disciplines" formed a new group in 2007 to declare themselves climate change skeptics. The group of scientists issued a proclamation on September 15, 2007 titled "The Climate Manifest of Heiligenroth. The group, which included prominent scientist Ernst-George Beck who authored a groundbreaking February 2007 paper, entitled "180 Years of Atmospheric C02 Analysis by Chemical Methods," publicly issued six basic points of skepticism about man-made global warming.

They stated that their "motivation was to initiate processes against daily campaigns of media and politics concerning climate."  Their six points are:
  • There is not proven influence on climate by man made emission of CO2;
  • Scenarios on future climate change derived from computer models are speculative and contradicted by climate history;
  • There has been climate change in all times of Earth history with alternating cold and warm phases;
  • The trace gas CO2 dos not pollute the atmosphere, CO2 is an essential resource for plant growth and therefore a precondition for life on Earth;
  • We are committing ourselves to an effective preservation of our environment and support arrangements to prevent unnecessary stress on eco systems; and
  • We strongly warn against taking action using imminent climate catastrophe as a vehicle which will not be beneficial for our environment and will cause economic damage. 
The declaration was signed by the following: Dr. Herbert Backhaus; Ernst-Georg Beck; Dieter Ber; Paul Bossert; Brigitte Bossert; Helgo Bran; Gunter Ederer; Werner Eisenkopf; Edgar Gartner; Wilfried Heck; Heinz Hofman; Rainer Hoffman; Ferdinand Furst zu Hohenlohe-Bartenstein; Dieter Kramer; Nikolaus Lentz; Dr. Rainer Six; Uwe Tempel and Heinze Thieme.

23.12.2007
»Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigenden Strompreisen ist die Nutzung erneuerbarer Energien unverzichtbar!« Dieser wohl mehrtausendfach von Politikern nachgeplapperte und von Zeitungen verbreitete Glaubenssatz hat es in sich. Nur wenige Menschen, bzw. Leser einer Zeitung, scheinen in der Lage zu sein, die Unwahrheit dieser Aussage festzustellen oder zu hinterfragen. Weil derartige Sprüche von vielen Journalisten in ihren Zeitungen verbreitet und von deren Leser wohl auch als absolut gültig gesehen werden sollen, stellt sich die Frage, was die Zeitungsmacher eigentlich bezwecken wollen. Hinweise, daß es sich hierbei im Prinzip um echte Lügen handelt, gibt es schließlich zuhauf.

Sofern Betreiber von EE-Anlagen obige Sprüche verbreiten, kann man dafür ein gewisses Verständnis aufbringen - sie wollen sich öffentlichkeitswirksam darstellen. Wenn sich aber z. B. bei der Einweihung einer Solarstromanlage auf dem Dach einer Grundschule deren Leiter samt örtlichen Politiker unhinterfragt dem Diktat von Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigenden Strompreisen - welches die
Nutzung erneuerbarer Energien unverzichtbar machen soll - unterordnen, dann macht dies einen einigermaßen politisch gebildeten Menschen nachdenklich.

Auch bei den Naturschützern ist innerhalb weniger Jahre offensichtlich ein kräftiger Sinneswandel eingetreten. Hatten bei Neu- oder Umbauten in der Vergangenheit nicht deren Organisationen stets die Errichtung von Gründächern gefordert - zum Ausgleich versiegelter Flächen - für den lokalen Klimaschutz? Mit der Verkündung der Einspeisevergütung für Strom aus Solarplatten und dem für den kleinen Mann suggerierten Gewinn - verknüpft mit dem reinen ökologischen Gewissen - dürften die Gründächer wohl der Vergangenheit angehören. Auch wenn einem funktionierendem Gründach seine ökologische Wirkung grundsätzlich nicht abzusprechen ist. Grünwachstum ist praktizierter Klimaschutz. Über die Einspeisevergütung für Strom aus Solardächern hat jedoch die einstige Ökologie die monetär gesteuerte Ökonomie entdeckt und übernommen. Als Fassade wird die "Harmonie von Ökologie  und Ökonomie" davorgeschoben.

Was ist an dem obigen Credo falsch oder zu hinterfragen?

  • Was hat die Nutzung erneuerbarer Energien aus Solarplatten auf einem Gebäude oder in der Landschaft mit Ressourcenknappheit zu tun? Mit welchen Ressourcen?
  • Wann und wo werden mit EE-Anlagen steigende Strompreise verhindert?
  • Was haben Windräder, Solarplatten und Biomasseanlagen konkret mit dem Klimawandel gemein? Können sie ihn verhindern? Weshalb sollen sie das?
Zu Punkt 1:
Elektrischer Strom aus Solarplatten verhindert oder mindert nicht den Verbrauch jener Ressourcen, aus denen sie hergestellt sind. Ein Aberwitz! Je mehr Photovoltaik-Anlagen, desto höher der Bedarf an Rahmenprofil aus Aluminium und/oder rostfreien bzw. verzinkten Stählen für die Aufständerung der Anlagen. Bei den monströsesten Stromerzeugern aller Zeiten, den über hundert Meter hohen Windrädern, liegt der Stahlverbrauch im Bereich der Autoindustrie bzw. von Schiffswerften. Gewaltige Mengen von Stahl, Kupfer und Aluminium für elektrische Maschinen (Generatoren, Transformatoren), für Schaltanlagen, Kabel und bundesweit auszubauenden Hochspannungsmasten samt Leitungen dürfen keineswegs vergessen werden. Hinzu kommt der damit einhergehende Ressourcenbedarf für die Errichtung von Fabriken, welche diese Anlagen herstellen. Für Biomasseanlagen lassen sich gleichartige Überlegungen anstellen. Keine einzige Kilowattstunde
aus EE-Anlagen dient der Einsparung der genannten Ressourcen zwangsläufig unter dem damit einhergehendem Diktat des massenweise angestiegenen Bedarfes.

Zu Punkt 2:

Diese Frage möge jede(r) für sich selber beantworten.

Zu Punkt 3:

Windräder halten mit der Leistung, mit welcher sie elektrischen Strom erzeugen, den Wind auf. Das ist physikalisch unbestreitbar. Damit greifen sie, genau so unbetreitbar, in lokale Klimasysteme ein und führen - nicht anders als andere Baulichkeiten in Siedlungsgebieten - zu einem lokalen Klimawandel. In der Summe schließlich zu einem regionalen Klimawandel. Weniger Wind führt zu weniger Luftaustausch und so generell zu einer Erwärmung. Konkret spürbar und in allen anthropogen errichteten Siedlungs- und Ballungsgebieten im Vergleich zu ihrem Umland meßbar. Physikalisch nicht meßbar sind dagegen die durch angebliche CO2-Einsparung erfolgenden Auswirkungen auf das globale Klima. Den nicht meßbaren Auswirkungen stehen auf Dauer ansteigende und gut meßbare Kosten dagegen.

Auch Solarplatten verändern das sie umgebende Bioklima. Flächen, insbesondere hektarweite, welche zuvor von der Sonne beschienen wurden, sind nun dauernd optimal beschattet und werden deshalb auch anders beregnet. Schlußfolgernd ändert sich unter den Platten das Bioklima mit seiner existierenden Fauna und Flora. Aber auch die darüber liegende Tierwelt - Vögel, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und viele andere Insekten - muß ausweichen. Deren Nist-, Jagd- und Lebensraum wird von ackergroßen Solarplattenfeldern unwiederbringlich zerstört. Wo und wie sollen Bussard, Milan, Turmfalke etc. ihre am Boden lebende Beute aus der Luft erspähen, wenn ihnen solare Platten entgegen spiegeln? Trotzdem stimmen anerkannte Vogelschützerorganisationen in Bauleitplänen und ähnlichen Vorlagen diesem Desaster zu. Der Klimaschutzwahn über eine angeblich CO2-bedingte Umweltkatastrophe hat sie wohl alle im Griff. Die Politik der Ängste wirkt.

Biomasse ist energetisch wesentlich schneller verwertet als sie nachwächst. Ein großer Baum benötigt u.U. 100 Jahre für sein Waschstum, verwertet ist seine Heizenergie in einem 20 MW-Biokraftwerk innerhalb einer Stunde. Wer auf Strom aus Biomasse setzt, muß wissen, woher das dafür notwendige Material dauerhaft kommt. Die Diskussion über sich deswegen ausbreitendem Mangel an Grundnahrungsmittel in Hungerländern ist im vollen Gang. Aus Gründen des Klimaschutzes werden Urwälder geholzt und dafür horizontweite Ölpalmen- oder Maisfelder angelegt. Abstruser geht es nicht. Mit der monetär gesteuerten, energetischen Verwertung von massenweise angebauten Biorohstoffen verändern wir nachhaltiger unsere Erdoberfläche - und damit das Klima - als es der Mensch je in der Vergangenheit getan hat. Modernste Technologien dafür haben wir, kein Zweifel!

Unter den o.g. Gesichtspunkten sollten Politiker, Naturschutzverbände und Lehrer sich mit dem Klimawandel befassen und fragen, was sie denn an ihm verhindern können und wozu es gut sein kann. Klimawandel kann für Menschen und Tiere nicht nur mit Nachteilen und Kosten behaftet sein. Schließlich haben sich die Menschen in der Vergangenheit stets dort entwickelt, wo es Warmzeiten gab. Besonders für Journalisten müßte es von investigativem Interesse sein, den mit dem Klimawandel einhergehenden, vielfältigen Widersprüchen in unserer Politik nachzugehen, sie aufzuspüren und ihre Leser sachdienlich aufzuklären - statt unablässig unsägliches Geschwätz über ihre Medien zu verbreiten.

22.12.2007
Landschaftsschutz und Landschaftsbild - was ist das? Hoch hinaus möchten die Grünen von GANDERKESEE - mit den Windrädern. Derzeit gilt für die drei Windparks in Grüppenbühren, Bergedorf und Hengsterholz eine 100 Meter-Grenze als Gesamthöhe, einschließlich Rotorblatt. Um höhere Anlagen zu bauen, müßte aber der Flächennutzungsplan geändert werden. Dort, wo sich die Menschen fürchterlich an halb so hohen Gittermasten für die Ableitung des Windstromes stören, sollen nun Standriesen mit 100 m Nabenhöhen entstehen. Unter dem Vorwand der Unwirtschaftlichkeit geringerer Höhen wird das sogenannte Repowering vorangetrieben. Es muß schon ein gutes Geschäft sein, immer größere Windanlagen in die Landschaft stellen zu können. Repowering - was ist das wirklich? Drei kleine Anlagen für eine große? Oder vielleicht doch noch die eine und andere große hinzu?
Grüne Windanlagenfraktion
In den drei Windparks sollten höhere Anlagen zugelassen werden - meinen insbesondere die Grünen, welche sich sonst gegen wirtschaftliche Berechnungen engagieren, die in Naturbelange eingreifen. Doch bei ihrem politischen Riesenspielzeug - den Windrädern - wollen sie sich nicht reinreden lassen. Bisher nicht und nirgends verfizierter, diesen Anlagen unterstellter Klimaschutz erscheinen ihren wichtiger als konkreter Natur- und Landschaftsschutz.

Im Gegensatz zu der grünen, gegen Landschaftschutz stehenden Denkweise, hatte einst mit einem Urteil vom 18. Mai 2006 das Verwaltungsgericht Arnsberg zwei Klagen abgewiesen, mit denen der Bau von Riesenwindrädern erstritten werden sollte.
Keine Riesenwindräder in Bad Sassendorf
Eine dieser Anlagen sollte bei einem Rotordurchmesser von 70 m und einer Nabenhöhe von 114,09 m eine Gesamthöhe von 149,09 Meter erreichen. Sie wäre damit die höchste Anlage im Kreis Soest geworden. Das zweite Windrad sollte noch größer werden: bei einem Rotordurchmesser von 112 Meter sollte es insgesamt 180,60 Meter hoch in den Himmel ragen, höher als jede andere Windanlage in Nordrhein-Westfalen. Die zuständige Kreisverwaltung Soest wollte jedoch ebenso wenig wie die Bezirksregierung Arnsberg die Windräder genehmigen. Auch die Gemeinde Bad Sassendorf wehrte sich gegen den geplanten Bau ... Begründung: Verunstaltung des Landschaftsbildes!

21.12.2007 
 Naturstromeuphorie - und keine Folgen? Schwere Explosion zerstört Biogasanlage in Daugendorf
Biogas oder Knallgas?
Aus noch ungeklärter Ursache brach der rund 20 Meter hohe und 17 Meter breite Fermenter (Gärbehälter) der Anlage und hinterließ ein Bild der Verwüstung. Die sich im Fermenter befindliche Biomasse wurde durch die Wucht der Explosion bis zu 200 Meter um die Anlage verteilt. Sehen Sie auch >>> hier

Weil die Masse der Kleinverbraucher sich ziert, stellen immer mehr Großabnehmer auf den sogenannten Ökostrom um und verkaufen ihn an ihre Edkunden. Damit rechtfertigen sie gleichzeitig die deutschlandweit laufenden Strompreiserhöhungen. Und weil unsere Politik das so will, wird auch kein Kartellamt oder Wirtschaftsministerium dagegen angehen. Offenbar sollen Diskussionen über steigende Strompreise - genau so wichtig wie Brotpreise - nicht in das politische Tagesgeschäft hineinregieren.
Herborn stellt komplett auf Ökostrom um
 - lautet eine Meldung im Tagesticker. Was bedeutet dies? Nun, primär kann sich die hessische Kleinstadt an ihrem Ortseingang schon mal ein Schild 'ATOMSTROMFREIE ZONE' aufstellen - mit dem entsprechenden Pendant am Ortsausgang 'Ende der ATOMSTROMFREIEN ZONE'. Kommt der "Ökostrom von unten" nun plötzlich von oben? Andere Städte bzw. Stadtwerke ziehen nach: Soltau bietet ebenfalls den Naturstrom für alle an. Ohne Preisanhebung für den Strom aus Wasserkraftwerken erhofft sich der örtliche Versorger eine höhere Kundenbindung. Aber auch in der südhessischen Großstadt Darmstadt wird ab Jahresbeginn 2008 jeder, welcher bisher bei seinem heimischen Versorger geblieben war, automatisch mit 'Ökostrom' versorgt. Es sei denn, er legt dagegen Widerspruch ein. Woher kommt so plötzlich der viele Ökostrom? In Darmstadt sind es 91,1% aus norwegischen Wasserkraftwerken, 6,2% aus Windenergie, 2,4% aus Biomasse und 0,3% aus Solarstrahlung.

Auch Großunternehmen legen Wert auf ihre Außendarstellung. Deshalb erfährt Otto Normalverbraucher z. B. auch von dem 'umweltfreundlichen' Tun der Victoria-Versicherung. Auch sie bezieht ihre elektrische Energie aus Wasser- und Windkraftwerken in Skandinavien. Weshalb eigentlich nicht aus Deutschland? Nun, der Kampf um die begrenzten Ökoreserven ist im vollen Gang. Nur wer ein Ökolabel vorweisen kann, ist 'in'. Aber womit versorgen sich in Zukunft die Skandinavier, wenn deren Elektrizität nach Deutschland stromert? Ganz einfach - sie kaufen uns halt den billigeren 'Graustrom' ab. Damit läßt sich genau so gut heizen, kochen, beleuchten und Warmwasser bereiten. Was uns von der Politik aufgezwungen wird, ist für die Skandinavier ein famoses Geschäft auf 'Gegenseitigkeit'. Aber machen die Schweizer das nicht schon lange, nur unterschwelliger? Das nächtliche Auffüllen ihrer Pump-Speicherseen mit billigem Strom aus französichen Kernkraftwerken mit anschließendem Verkauf nach Dautschland als hochbezahlten Spitzenlaststrom aus Wasserkraftwerken? Zwecks Deckung der Windkraftlücken. Weil dies ein formidables Geschäft ist, erklingt seit einiger Zeit die Forderung nach dem verstärken Bau von Pumpspeicher-Kraftwerken. Na ja ...

Wir sollten uns die Dimensionen der Stromerzeugung vor Augen halten. Wenn sich zunehmend mehr Stromhändler auf den 'hochwertigen' Strom aus Wasserkraft stürzen, wird es sehr schnell eng werden. Und wo die Nachfrage steigt, steigen die Preise. Wer kann sich den teuren Strom leisten? Im Allgemeinen Gutverdiener und Unternehmen, welche steigende Kosten auf ihr Produkt umlegen können. Für eine zunehmend verarmende Bevölkerung oder Familien mit mehreren Kindern tut sich da ein Schere auf. 

Herkunft des Stromes
Datenquelle: Tabellen der Arbeitsgemeischaft Energiebilanzen e.V.

Der Bau effizienter und für die Versorgung der Allgemeinheit dienender Wasserkraftwerke ist europaweit längst ausgereizt. Mit ihnen begann ja einst unsere Elektrifizierung. Deshalb kommt es mit Skandinavien auch nicht zu einem physikalischen Stromaustausch aus dort zusätzlich für Deutschland gebauten Wasserkraftwerken, sondern lediglich zu einem Geldtransfer für die dort produzierten und verbrauchten Strommengen gegen unsere. Für Deutschland offenbart sich die derzeitige Situation bei der Stromerzeugung gemäß der obigen Abbildung. Da ist der handelbare Wasserkraftanteil schnell ausgereizt. Für die 'Besserverdienenden'! Wenn wir mit 'erneuerbaren Energien' die derzeit 54,4prozentige Grundlastlieferung aus Wasserkraft, Braunkohle und Kernenergie ersetzen wollen, dann müssen wir uns noch mächtig anstrengen. Es gibt ja Leute, die wollen es auf 100% bringen! Schließlich schickt uns die Sonne täglich tausende Mal mehr Energie auf den Globus als die gesamte Menschheit benötigt - so das Glaubensbekenntnis diverser Solarlehrer. Aber wo ist sie denn in der Wandlung von solarer Strahlungsenergie in elektrische Energie? In der Statistik erscheint sie selbst nach über 15 Jahren massiver Subventionen immer nur noch als statistisches Rauschen - grafisch nicht darstellbar.
  
  

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