Make your own free website on Tripod.com
Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig.
Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.

Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche
Energiequelle? 
Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten.

2007
hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2008
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophezeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der Weltklimarat -
wer oder was ist das und welchen Zweck erfüllt er?

Kathedralen des Glaubens

Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Mit Windenergie können
Sie Ihre Heizung
nicht betreiben

Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.

Vent de Colère
Fédération Nationale

NON á l'ÉOLIEN INDUSTRIEL
National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen Europäisches Institut für Klima und Energie in Jena Volksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer
Windkraftseite
in Kanada

24.01.2009 Fortsetzung im Datum nach oben >> hier
Der für die angestrebe Energiewende geschaffene grüne Aktienindex RENIXX "bildet als globaler Index die Performance der 30 weltweit führenden börsennotierten Unternehmen auf dem industriellen Zukunftsfeld der Regenerativen Energiewirtschaft ab". Doch die Analyse zeigt, daß auch dieser Index weder einen Leuchtturm noch den Fels in wirtschaftlich stürmischer Brandung abbildet. Wer grün-ethische-moralische Anlagen wählt, kann ruhiger schlafen - so die weitverbreitete Losung. Schließlich würde das Geld an Unternehmen fließen, die sich sozial und ökologisch in irgendeiner Weise engagieren. Das war dann auch der Antrieb für viele Besserverdienende, sich an diesem Geschäft zu beteiligen. Es hat sich ebenso spekulativ entwickelt wie alle anderen Aktienmärkte. Und kein Fels in stürmischer Brandung. Ob bei dem Fall der Kurse das gute Gewissen weiterhin den ruhigen Schlaf sichert?  

RENIXX-Kursverlauf 2008
Abb. 1
 

RENIXX-Umsatzverlauf2008
Abb. 2

Die Trendlinie des täglichen Schlußkurses (blau) in Abb. 1 verläuft seit Beginn 2008 abwärts. Der Trend repräsentiert als Gerade im Auf und Ab des kurvigen Verlaufs einer Linie deren Steigung bzw. Gefälle im Koordinatensystem - hier - des Geldverkehrs und ermöglicht so den prozentualen Vergleich zwischen Anfangs- und Endwert einer Periode. Der Faktor bei x ist ein Absolutwert und wird - mit 100 multipliziert - als Prozentwert einer Steigung oder eines Gefälles angegeben. Autofahrer kennen solche Angaben auf dem spezifischen Verkehrsschild. Der Summand in der Gleichung gibt die Lage und den realen Schnittpunkt (in der Grafik nicht darstellbar) der Trendlinie mit der zugehörigen y-Achse an. Der arc tan x liefert den Steigungs-(Neigungswinkel) in Grad und möge den erheblichen Unterschied im Gefälle der beiden Trendlinien zueinander verdeutlichen. Abb. 1: Blaue Kurstrendlinie: arc tan -2,3686 = 67,11° >> abwärts; Abb. 2: blaue Umsatztrendlinie: arc tan -0,2122 = 11,98° >> abwärts. Wegen der im Verhältnis zu den y-Achsen stark gespreizten x-Achse läßt sich dieser absolute Unterschied in der Grafik nicht darstellen und wird daher nicht offensichtlich. In der Geldwirtschaft wird zudem mit Prozent- und nicht mit Absolutwerten gerechnet und spekuliert.
 
Betrachtet man in Abb. 1 die blaue Trendlinie y = -2,3686 x + 95153 für den RENIXX-Kursverlauf - welche das Rechenprogramm aus dem Auf und Ab des Kursverlaufes eines Objektes generiert - dann bildet ihr Gefälle von Anfang 2008 bis in die Gegenwart eine Performance aller im RENIXX gelisteten Aktienwerte von minus 236,86 Prozent ab. Der Umsatztrend hat sich über die gleiche Zeit mit minus 21,22 Prozent weniger schlecht entwickelt. Ziemlich gleichbleibender oder nur langsam fallender Umsatz bei starkem Kursgefälle bedeutet, daß viele Anleger ihre Papiere zum Verkauf mit Verlust 'umgesetzt' haben. War wohl nix mit dem ruhigen Schlaf. 

Ein sinkender Börsenumsatz ist im hohen Grad mit dem Umsatz der an ihr gelisteten Unternehmen verknüpft und kein Anreiz für potentielle Aktionäre, hier zu investieren. Quasi eine Abwärtsspirale mit Auswirkungen auf die Anzahl der Arbeitsplätze, welche in der EE-Branche anhand der Unternehmensumsätze ermittelt werden. Ob wir von der sonst so lauten EE-Branche demnächst auch von ständig nach unten korrigierten Arbeitsplatzzahlen zu lesen bekommen?  
  
23.01.2009 
Effizienz - was ist das? Das digitale Zeitalter braucht eine Effizienzrevolution - ermahnt uns der BMU Pressedienst Nr. 021/09. Doch nicht alle Politiker scheinen das zu wissen und noch weniger sich daran zu orientieren. Weil das so ist, führt dies zu den vielfältigen, der energetischen Effizienz abträglichen, bzw. gegenläufigen Prozessen in unserer Volkswirtschaft. Man könnte fast sagen, daß überall und je mehr sich der Staat einmischt, die sakrosankt beschworene Effizienz gleichermaßen den 'Bach runter geht'. Krasses Beispiel ist die aktuell in allen Zeitungen berichete Klageflut gegen Hartz IV. Die neuesten Zahlen der Verfahren vor den Sozialgerichten seien alarmierend um mehr als 25% gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Unter energetischen Aspekten bedeutet dies eine erhebliche Zunahme an Aufwand für Teibstoffe, Strom und Gas - für Fahrten zum Gericht, für die Fallbearbeitungen und für Gebäudeheizung, aber auch für die damit einhergehenden und steigenden Kosten für Staat und Kläger. Auf diese Weise zählt unser Staat selber zu den widerspenstigsten CO2-Einsparern. Ob dieser staatliche Aufwand mit erneuerbaren, CO2-freien Energien ausgeglichen werden kann? Daran sind absolute Zweifel zu knüpfen. Und wie kommt so etwas? Nun, wie schon gesagt: unsere Parlamentarier scheren sich in keiner Weise um Effizienz. Weder bei der Rechtsprechung noch bei der Durchführung ihrer verkommenen Gesetze. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG dürfte eines derjenigen mit der schlechtesten Effizienz überhaupt sein. Dieses Manko wird jedoch durch die von der Allgemeinheit hochsubventionierte Vergütung für den angeblichen Ökostrom verdeckt. Wo viel Geld hingebracht wird, dort gibt es verständlicherweise keine Klagen. Und woher kommt deren schlechte Effizienz? Grundsätzlich daher, daß die meiste Energie durch einen nicht bedarfsgerechten Einsatz von Betriebsmitteln unnötig beansprucht wird. Das gilt gleichermaßen für Verbraucher und Erzeuger und ist nicht anders zu bewerten, wie eine Lampe im Keller, welche leuchtet, ohne daß sich jemand darin befindet. Die riesigen EE-Stromerzeuger produzieren nämlich Strom auch zu Phasen, wenn es keinen Bedarf dafür gibt. Und deshalb zusätzliche Kraftwerke in Betrieb gehen müssen, damit die Netzspannung stabil bleibt. Bekanntlich nutzen EE-Erzeuger wie Wind- und Solarstromgeneratoren die herkömmlichen Kraftwerke als ihre rotierenden 'Energiespeicher'. Für die Energie-Effizienz ist das Lastprofil des Endverbrauchers entscheidend und nicht jene des Windes oder der Sonne. Eine Poolbildung - das sog. Kombikraftwerk  - macht nur dann Sinn, wenn sich diverse Leistungsprofile auf der Erzeugerseite gut ergänzen. Für die Effizienz sind nicht die in das Netz eingespeisten Strommengen in kWh (MWh) entscheidend, sondern die mit dem Lastgang der Verbraucher steuerbaren Leistungen in kW (MW).

Berlin: (hib/MEN) Von den Anlagen in Deutschland, die in der Zuteilungsperiode 2008 bis 2012 am Emissionshandel teilnehmen, emittieren 943 Anlagen durchschnittlich weniger als 25.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, die jährlichen Gesamtemissionen betrugen rund 8,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/11155) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/10956) hervor. Die Grünen wollten unter anderem wissen, wie viele Anlagen mit welcher Gesamtemission aus dem Emissionshandel herausfallen würden, wenn der Schwellenwert für Kleinanlagen auf 10.000 Tonnen pro Jahr bzw. auf 25.000 Tonnen pro Jahr erhöht würde. Bei etwa 60 Prozent der genannten Anlagen lagen die Durchschnittsemissionen bei unter 10.000 Tonnen jährlich, schreibt die Regierung weiter.

Anmerkung: Was machen die Grünen bloß mit dieser Auskunft über rund 8,4 Millionen Tonnen CO2? Rechnen Sie uns jetzt den genauen Zeitpunkt der Klimakatastrophe vor oder vielleicht eine aus den Zahlen möglicherweise abzuleitende Verzögerung? Oder erfahren wir endlich einmal, um wieviel Grad Celsius denn 1 Million Tonnen CO2 die globale Erdatmosphäre erwärmt? Sehr viel wahrscheinlicher ist, daß sie mit ihren ständigen Anfragen nur jene Ämter samt Mitarbeiter beschäftigen, welche extra dafür geschaffen wurden. Stichwort: Effizienzrevolution!

Kapazitäten der Solar- und Windenergie - was haben sie bisher im Januar 2009 geleistet? Orientiert man sich an der Deutschen Umwelthilfe, dann lautet deren Erklärung 
in einer Pressemitteilung vom 13. Januar 2009 folgendermaßen: »Braunkohle und Atomkraftwerke verstopfen zeitweise geradezu das deutsche Stromnetz und verhindern, dass sauberer Strom aus Sonne und Wind zu 100 Prozent eingespeist werden können«. 100 Prozent? Ja, da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Aber wo im Stromnetz stehen die Meßapparaturen des Umweltverbandes - und welche? Und seit wann sollen wir neuerdings mit Solar- und Windstrom heizen? Man bedenke die ungezählten elektrischen Frostschutzwächter in Büros und Haushalten, welche sich aufgrund der hohen Kälte automatisch einschalten.

Nun sah sich zwecks Richtigstellung dieser beschwörerischen Verstopfungstheorie der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein ermutigt, diesen Unsinn richtig zu stellen und verweist auf die Fakten einzelner Energieträger im Strommix, sowie deren Rolle, insbesondere während der kalten Wintertage der letzten Wochen. Im Gegensatz zu den ominösen Umweltverbänden haben diese Leute den Zugang zu den entsprechenden Messgeräten. Hier die Kernaussagen:
  • Wenn die Temperaturen sinken, dann steigt der Verbrauch an Elektroenergie. In den ersten beiden Januarwochen 2009 lag die Netzlast in Deutschland in einer Bandbreite von 50 GW in den ganz frühen Morgenstunden und in einer Größenordnung von 65 bis 75 GW im Verlauf des Tages bis in die Abendstunden. In ganz Europa waren Verbrauchsspitzen zu verzeichnen.
  • Im Zeitraum zwischen dem 5. und 11. Januar 2009 lag die Windeinspeisung in einer Größenordnung von 0,5 bis 4,5 GW. Bezogen auf die Netzlast war das ein verschwindend geringer Anteil.
  • Glücklicherweise waren die Kapazitäten auf Grundlage Kernenergie (rd. 20 GW) sowie Braunkohle (rd. 20 GW) ganz überwiegend rund um die Uhr verfügbar und auch der große Park an Steinkohlekraftwerken (rd. 28 GW) sowie die Gasanlagen (rd. 22 GW) standen bereit, um den hohen Strombedarf abzudecken. 
Fazit: Noch immer seien die Braunkohle- und Kernkraftwerke für die Grundlaststromerzeugung nicht aus der Realität wegzureden. Steinkohle und Erdgas sind gleichermaßen notwendig, um die Bedarfskurve erzeugungsseitig sicher nachzubilden. Der Deutsche Braunkohlen-Industrie-Verein empfiehlt mehr Sachlichkeit, weniger Wunsch- und Klienteldenken. Vereinfacht gesprochen, mehr Fakten, mehr rechnen und weniger behaupten. Dieser Empfehlung darf man sich gerne anschließen. Dem eigenen Wohlergehen zuliebe.
 
22.01.2009 
RWE will in Westeuropa keine neuen Kohlekrafwerke errichten. Lieber in Osteuropa. Die Kosten für den EU-Handel mit Emissionen seien zu teuer. »RWE CEO Juergen Grossmann has announced that the company will not build any new coal-fired power plants in Western Europe. As reason for RWE's decision Grossmann cited the cost of the EU emissions trading scheme. There won't be any retreat from coal, however: The power plants will be built in Eastern Europe instead«.  Premium News, 22 January 2009. Die Grünen wollen lieber auf Biogas "setzen". Als Konsequenz aus dem russisch-ukrainischen Gasstreit und den unterbrochenen Lieferungen verlangt die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen stärkeren Einsatz von Biogas. Über höhere Vergütungen sollten ausreichend ökonomische Anreize zur Einspeisung von Biogas in das Gasnetz geschaffen werden, heißt es in einem Antrag (16/11645). In Deutschland könnten mindestens 10 Milliarden Kubikmeter Biogas erzeugt werden. Das seien über 10 Prozent des heutigen Erdgasverbrauch. Und wieder wird's deutlich: man muß nur genügend Geld rein stecken und dann kommt jede Menge Biogas heraus! Und woher soll das Geld kommen? Mit welchen Energien wird es erwirtschaftet?
 
18.01.2009 
Die RWE AG erwägt den Bau eines neuen Kernkraftwerks in Großbritannien. Wie das Essener Unternehmen am Dienstag mitteilte, hat die britische Tochter RWE npower Optionen auf den Kauf von Grundstücken in Wylfa in Anglesey (Wales) erworben. "Wir sind entschlossen, die Kernkraft voranzutreiben. Der Standort Wylfa hat großes Potenzial für ein neues Kernkraftwerk", wird Andrew Duff, CEO von RWE npower, in der Mitteilung zitiert. ... weiter lesen bei faz.net.

Diese Nachricht mag für einige erschreckend, für andere erfreulich wirken. Unabhängig davon lassen sich die Folgen einer grünen Energiepolitk in Groß-Britannien beobachten. Nächstes Jahr soll in Wylfa auf der walisischen Halbinsel Anglesey, das 1971 in Betrieb gegangene Kernkraftwerk mit zwei Blöcken à 490 MW netto stillgesetzt werden. Folge: die Alcan-Aluminiumhütte mit ihren 500 Arbeitsplätzen muß bis dahin wegen Strommangels geschlossen werden. Ein neues Kraftwerk komme bis zu seiner Inbetriebnahme zu spät. Dies sei ein "bitterer Schlag" für die Wirtschaft von Anglesey, denn die '500-Job-Hütte' ist einer der größten Arbeitgeber der Insel. Aber nicht nur ein bitterer Schlag für die walisische, sondern für die Wirtschaft als Ganzes im Vereinigten Königreich. Die beiden Magnox-Blöcke versorgen mehr als 40% des Strombedarfs in Wales und beschäftigen 650 Menschen. Kein verläßlicher Strom >> keine Arbeit - so einfach ist das.

Berichte in der englisch-sprachigen Presse: "A dagger in the heart of the economy" (ein Dolch in das Herz der Wirtschaft) oder auch bei Bloomberg: "Rio’s Anglesey Smelter Venture to Shut in September". Der Google-Übersetzer mag hilfreich sein. 

Aluminiumhütten zählen zu den leistungsstärksten Stromanwendern in der Indusrie. Das Leichtmetall-Endprodukt findet seine Anwendung bei ungezählten Gebrauchsgegenständen und industriellen Produkten in unserer Gesellschaft und ließe sich genau so heftig vermissen wie der elektrische Strom selber. Auch die heftig beworbenen Solaranlagenbauer benutzen wegen seiner Wetterbeständigeit im großen Umfang dieses Metall. Die weiteste Verbreitung findet es in der Elektrotechnik - allen mehr oder weniger gut bekannt für die elektrischen Hochspannungsleitungen und -kabel, aber auch in der Elektronik. Unsere Regierung will das Hoch- und Höchstspannungsnetz von der norddeutschen Küste bis in binnenländische Ballungsräume ausbauen - zwecks Übertragung elektrischer Leistungen aus der Windenergie von Offshore. Dafür werden viele Tonnen Aluminiumleitungen benötigt. Aber auch im Elektromotorenbau hat das Metall seine spezifischen Vorteile - es ist leicht und zugleich ein guter Leiter. Und wer die politische Diskussion verfolgt weiß, daß das elektrisch betriebene Automobil quasi vor der Türe stehen soll.

Ob Solarstromanlagen als Ersatz für leistungsfähige Kraftwerke herhalten können? Die metallverarbeitende Industrie benötigt ununterbrochen elektrische Dauerleistung. Mit den täglichen Spitzenleistungen, wie sie von der Photovoltiak produziert werden, kann sie nicht existieren. Im Prinzip eigentlich niemand. Auch kein einziger Haushalt. Wie man sich das mit der Spitzenleistung (Power-peak) vorstellen kann - nun, da möge die folgende Grafik aus den EVU-Meßdaten für die Solarstromanlage auf einer Schule in Schramberg-Sulgen hilfreich sein. Beispielhaft ist hier der leistungsmäßige Einspeiseverlauf für den Januar 2007 dargestellt. 

Leistungsverlauf der 10,2 kW-Photovoltaik-Anlage Wittum-Schule Schramberg-Sulgen
Strom aus "Spitzenleistung" gibt es von Solaranlagen nur zur Mittagszeit. Dann ist wieder zappenduster.

2008: Leistungsverlauf der Photovoltaik-Anlage auf der Wittum-Schule in Schramberg-Sulgen


Höchstmengen produziert die 100 Quadratmeter-Anlage im April oder auch im Mai, je nach Wetter - im August merklich weniger. Bei Solaranlagen sind das Wetter, die Örtlichkeit und der Neigungswinkel wichtige Einflußgrößen. Je steiler die Sonne einstrahlt, desto höher die Leistung - was auf das Frühjahr zurückgeführt werden kann. Kürzere Tage können durch höhere Leistung ausgeglichen werden. Aber auch die noch relativ geringe Außentemperatur hat ein 'Wörtchen' mitzureden. Mit steigenden Temperaturen im Sommer sinken aufgrund des abnehmenden Wirkungsgrades allgemein die Leistungsdaten von Solarplatten und damit deren mögliche Einspeisemengen. Die übers Jahr fallenden Trendlinien verdeutlichen: im ersten Halbjahr ist der Ertrag höher als im Rest des Jahres. Das dürfte zumindest ein Hinweis darauf sein, daß Solarstromanlagen prinzipiell nicht geeignet sind, im Hochsommer bei Kern- und Kohlekraftwerken wegen Kühlwassermangel zurückgenommene Lieferleistungen auszugleichen. Die Anlage auf dieser Schule wird es jedenfalls nicht tun.

Der Werbeslogan "Strom aus Photovoltaik vom eigenen Dach wird bald günstiger als aus der Steckdose" mag für den Installateur hohe Gültigkeit haben, für den Anwender macht er die Stromrechnung aus dem allgemeinen Netz zunehmend teurer. Und je geringer die Differenz zwischen der Vergütung für die eingespeiste Kilowattstunde und der aus dem Netz bezogenen ist, desto schlechter entwickelt sich der monetäre Ertrag.

Dr. Franz Alt, der Solar-Ingenieur Gottes auf Erden, erfreut seine Leser mit stets neuen Erkenntnissen: "Gas kann man abdrehen - den Wind nicht!" - sagt er und kritisiert die Entwicklung des aktuellen Gasstreits zwischen Rußland und Europa. Doch Sonne und Wind stellen sich selber ab! Die Sonne regelmäßig jeden und jeden Abend und zusätzlich mit dem Wind zu jeweils ungewissen Zeiten. Für die verläßliche Stromerzeugung ist das ein schlechter Ansatz. Denn für solche Auszeiten benötigen wir ja gerade das Erdgas aus Rußland. Kohle und Atom sind bei uns verboten. Und das Riesenreich Rußland benötigt unsere 'Kohle' für den Bau seiner Kernkraftwerke. Zwecks seiner industriellen Entwicklung und Erschließung von Rohstoffvorkommen in Polarzonen. Wer von diesem Deal den größeren Nutzen hat - na ja, wir werden es noch sehen. Jedenfalls kommen die steigenden Gaspreise zusätzlich zu denen der erneuerbaren Energien hinzu und so der Allgemeinheit teuer zu stehen. Dr. Franz Alt suggeriert auf seiner Sonnenseite, daß wir uns bei der Energieversorgung auf heimische und unerschöpfliche Energiequellen umstellen müssen. Würde er sich hierbei nicht auf die österreichische IG Windkraft samt deren Sprüche berufen, sondern auf die Energie der Kohle, dann läge er sogar richtig.

Der Ingenieur Gottes erklärt das windige Prinzip wie folgt: »In Europa liegt Windkraft an erster Stelle der neu errichteten Kraftwerkskapazitäten, es wird also schon jetzt europaweit mehr Windkraftleistung als Gaskraftleistung gebaut: 2007 wurden 8.500 Megawatt Windkraft errichtet und nur 8.000 MW Gaskraftwerke«. Der kluge Technik-Gelehrte hat keine Hemmungen, die Leistung von Windkraftwerken mit denen der Gaskraftwerke gleichzusetzen. Beim Vergleich der installierten Leistung gibt es, abgesehen von dem Erscheinungsbild der betreffenden Maschinen, keinen Unterschied. Dieser besteht jedoch in der Anwendung für die Stromerzeugung. Und darauf kommt es ja an. Installierte Leistung ist als an sich nutzloser Wert das Merkmal für die Größe einer ruhenden Maschine. Lieferleistung ist der in Arbeit befindliche Wert und nicht die des Stillstandes. Die Lieferleistung einer kleinen, aber ununterbrochen arbeitenden Gasturbine kann daher das vielfache derjenigen einer vom Wind abhängigen Windturbine betragen. Äpfel sollte man bei ihrer Verwendung nicht mit Kartoffeln verwechseln. Da bleibt noch die Frage, was die vom Gaskonflikt betroffenen Balkanländer denken, denen das Gas abgestellt wurde. Gibt es dort im härtesten Winter seit Jahrzehnten genügend Wind und Sonne, damit die Leute ihre Häuser beheizen können?
 
15.01.2009 
100 % Erneuerbare Energien - deutschlandweit, weltweit - so lautet das Traumziel des schon lange agierenden Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV). Doch diese Forderung ist erst einmal interpretationsbedürftig. Für wen oder wofür  gelten die 100%? Für Einzelpersonen oder Gruppen in einem sonst nicht mit EE versorgten Gebiet oder Land oder 100% für die globale Menschenheit insgesamt? Für Robinson auf seiner Insel oder für alle Menschen überall? "Sonne ersetzt Atomkraft nicht" ließ Prof. Fritz Vahrenholt, einst Vorsitzender der REpower Systems AG, bereits vor 10 Jahren die Leser der WELT wissen - und dies trotz seines späteren Engagements bei der Windkraftindustrie. Insofern hat er bis heute richtig gelegen. Aber Windkraft ersetzt die Atomkraft auch nicht. Und der SFV und viele andere Propagandisten können bisher kein Projekt in unserer hochziviliserten Welt nachweisen, wo diese Vision im normalen Rahmen zu 100% funktioniert. Ob die ungezählten Wind- und Solarfreaks das noch nicht bemerkt haben? Wieviel gibt es weltweit eigentlich wirklich davon? Zum Beispiel in Finnland, ein Land, welches dem Nordpol etwas näher als wir liegt und wo E.ON derzeit auf einer Standortsuche für ein neues Kernkraftwerk ist? Drei Standorte sind in der Auswahl: Simo in der Nähe des Polarkreises, Pyhäjoki und Ruotsinpyhtää näher an der Hauptstadt Helsinki im Süden des Landes. Am Polarkreis steht die 'unerschöpfliche' Sonne derzeit kraftlos unter dem Horizont und liefert nur dämmeriges Licht. Offensichtlich gibt es auch in Finnland nicht genügend Öko-Energien aus Sonne, Wind und Wasser.
 
Die folgende Grafik spiegelt die Windleistung im E.ON-Netzgebiet quer durch Deutschland wieder - bezogen auf einen Haushaltsbedarf, welcher in diesem Szenario so bemessen ist, daß er die installierte WKA-Leistung nicht überschreitet (max. Haushaltsbedarf = install. WKA-Leistung).
Folgendes wird ersichtlich:
  • Hohe Überdimensionierung (rote Säulen) der installierten Windkraftanlagen im Netz, bezogen auf den Leistungsbedarf aller Haushalte (braune Säulen). Daher deren magere Auslastung. Mit der Stromversorgung für eine bestimmte Anzahl von Haushalten werden EE-Anlagen schließlich stets beworben und gepriesen. Die Überdimensionierung ist einer der Gründe für deren Ineffizienz und der daraus resultierenden Subventionierungsnotwendigkeit. Sie arbeiten weder wirtschaftlich noch energetisch autark. Ein herkömmlicher Kraftwerkspark wird entsprechend der nachgefragten Leistung geregelt, neuere Windparks nur per Erzeugungsmanagement, sofern es an lokalen Einspeisestellen übermäßig bläst. Für diesen Fall müssen die Endverbraucher aber die nicht an den Netzbetreiber gelieferten Kilowattstunden trotzdem entrichten. Wegen der 'Vorrangigkeit' von 'erneuerbaren' Energien. 
  • Der Haushaltsbedarf tritt ziemlich regelmäßig wiederkehrend auf und kann daher von der Netzleitstelle entprechend dem Kraftwerksbedarf zugeordnet werden (Fahrplangestaltung).
  • Der Wind weht immer noch nur dann, wenn er will. Also müssen entsprechend leistungsstarke mit Kohle oder Gas angetriebene Generatoren dauerhaft im Hintergrund rotieren, um die Netzspannung auf das notwendige Niveau zu stabilisieren. 
Tagesmittelwerte der täglichen Windleistung im E.ON-Netzgebiet

Tagesmittelwerte, wie sie obige Grafik darstellt, können nützlich sein, um einen Eindruck zur Abschätzung von zur Verfügung stehenden Strommengen zwecks Speicherung zu gewinnen. Rein theoretisch sind dies in der obigen Grafik zwei Tage - am 20. und 22. Dezember. Der grüne und heftig beworbene EE-Überschuß. Mehr nicht. Das bißchen Überschuß zu speichern wäre mit Effizienz hoch minus 3 zu bewerten. Hier wird deutlich, die Wirklichkeit sieht meist anders als Visionen aus. Ein Speicherinhalt muß nämlich auch dann ausreichend zur Verfügung stehen, wenn der Wind abflaut oder sich ganz (erschöpft) zur Ruhe begibt. Zudem sollten gleichzeitig die Verbraucherlast, die aktuelle Windleistung und der Füllungsgrad miteinander harmonisieren.

Nun kommt hinzu, daß Energiespeicher - seien es Gas- oder Druckluftspeicher zur Stromgewinnung - für ihren Betrieb einen steten Aufwand benötigen. Darüber berichtet beispielsweise aktuell die Ostfriesen-Zeitung in einem Bericht mit dem Titel "Stündlich würden 1.260 Tonnen Salz in der Ems landen". Und das 30 Jahre lang! Vor der schützenswerten Umwelt werden in solchen Fällen dann gerne die Augen verschlossen. Zur Befriedigung solcher Dauerlasten wären nicht einmal genügend EE-Speicherenergien vorhanden.

Viertelstundenwerte der Windleistungseinspeisung im E.ON-Netzgebiet
Grün: Linienverlauf der real eingespeisten Windleistung im E.ON-Netzgebiet in Bezug auf eine darin installierte WKA-Leistung von 8.230 MW (rote Linie).
Orange: der darauf angepaßte, standardisierte Haushaltsbedarf.

Höchstwert der real eingespeisten Windleistung: 7.087 MW am 20.12. um 13:15 Uhr. Niedrigster Wert: Null MW am 10.12. um 13:15 Uhr. Schlußfolgerung: Windstille bzw. nicht verwertbare Windstärken quer durch ganz Deutschland sind wiederkehrend möglich. Der grüne Linienverlauf gibt hierzu deutliche Hinweise. Datenquelle für die Grafiken bei E.ON auf der Windkraftseite.

»Für das laufende erste Quartal 2009 ist - saison- und kalenderbereinigt - mit einem fortgesetzten Schrumpfungsprozess der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland zu rechnen. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal um weitere 0,8 Prozent zurückgehen. Die gesamtwirtschaftliche Auslastung nimmt damit abermals deutlich ab. Die stärksten Bremseffekte gehen dabei wiederum vom Produzierenden Gewerbe (ohne Bauwirtschaft) aus. Deutlich gedämpfter vollzieht sich der Rückgang von Bauleistungen. Positiv dürfte nur die Produktion von öffentlichen und privaten Dienstleistungen zum Wachstum beitragen, während die übrigen Dienstleistungszweige (Handel, Gaststätten, Verkehr sowie unternehmensnahe Dienstleistungen) ebenfalls leicht schrumpfen«. Das ist ein Auszug aus der aktuellen Pressemitteilung des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Anmerkung: Diese Information ist eine der üblichen, nichtsagenden Existenznachweise diverser Wirtschaftsinstitute. Möglicherweise sind deren Experten auch nicht ausgelastet und fabrizieren daher solche Meldungen über eine »gesamtwirtschaftliche Auslastung« ohne konkrete Zahlen zu nennen. Ob das DIW samt dessen Energieexpertin, Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, schon mal über die mangelhafte Auslastung von tausenden Wind- und Solarstromanlagen in Deutschland nachgedacht und berichtet haben, welche das Klima schützen sollen? Unter dem Aspekt einer energetischen Auslastung muß diese Methode des Klimaschutzes doch höchst ineffektiv sein. Die Auslastung der in der obigen Grafik erfassten Windkraftanlagen quer durch Deutschland beträgt gerade mal 19,4% - in einem Monat mit hohen kälte- und helligkeitsbedingen Energiebedürfnissen. Und tausende Solarstrom- und Solarwärmeanlagen befinden sich derzeit mit einer Schneeschicht bedeckt im Winterschlaf - hibernation - falls Sie es d'englisch mögen. Von wegen unerschöpfliche Sonne. Die schickt zwar keine Rechnung, aber derzeit auch keinen Strom.

Warum bleibt es am Sonntag in der Lambertikirche kalt? Ganz einfach! Die Gemeinde hat es bisher versäumt, Solarwärmeanlagen auf dem Kirchendach installieren zu lassen.
  
13.01.2009 
Aufgrund der Einspeisung von 1 kWh Strom aus Windkraftanlagen in das Netz der allgemeinen Stromversorgung kann es bei Steinkohlekraftwerken im Mittellastbereich zu Einsparungen von ca. 0,26 kg Steinkohle kommen. Dies hatte vor über 10 Jahren der Forschungsbericht 56 des Instituts für Energiewirtschaft und rationelle Energieverwendung (IER) an der Universität Stuttgart ergeben - "1998: Systemtechnische Analyse der Auswirkungen einer windtechnischen Stromerzeugung auf den konventionellen Kraftwerkspark". Mit der Verbrennung von 1 Tonne Steinkohle werden laut Greenpeace aus heutiger Sicht 2,68 Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt, bei 260 g nicht eingesparter Steinkohle dementsprechend 697 g CO2. Eine kWh Windstrom entspricht demnach 697 g CO2. Damals. Inzwischen sind es gemäß dem CO2-Rechner des IWR 590 g CO2. Schlußfolgerung: Je größer der Ökostromanteil im Netz, desto ineffizienter wird die Einzelanlage und desto teurer die Gesamtmaßnahme zwecks Zielerreichung. Und das bißchen Kohleeinsparung pro Kilowattstunde führt ja noch lange nicht zum Kohleverzicht.

Steinkohle wird neben diversen Anwendungen in der Industrie für die Stromerzeugung eingesetzt. Gegen letztere kämpfen die sich als Klimaschützer tarnenden EEG-Einspeiser. Denn mit eingespeistem Strom läßt sich per EEG gutes Geld machen, mit einer Kohleersparnis nicht. Dieser Kampf basiert auf Ideologie, untermalt mit abenteuerlichen Bildern brennender Kühltürme von Greenpeace - denn Steinkohle stammt zum Teil ziemlich tief aus dem Erdinnern und die jährlich von da unten geförderte Menge vermißt kein auf der Erdoberfläche wohnender Mensch. Dagegen werden für die regenerative Stromgewinnung immer mehr und hektarweise irdische Oberflächen verschandelt und für Mensch und Tier unbrauchbar gemacht. Das mit der Stromgewinnung aus Kohle freiwerdende CO2 stört eigentlich nur jene, welche sich aus monetären Gründen mit dessen Reduzierung befassen. Dazu zählt unser Staat. CO2-Vermeidung wurde zielstrebig zur Staatsreligion gekürt, basierend auf einer staatlich gesteuerten Wissenschaft, welche sich beim IPCC versammelt. Der Glaube war schon stets Basis für
für eine freiwillige Zahlungsbereitschaft - neben der anderen Geldquelle, dem Zwang der Steuerabgaben. Haben schon alle Herrschaftssysteme in der Vergangenheit so gemacht. Dann kann es ja auch nicht verkehrt sein.

Steinkohle ist ein gewaltiges Energiepotential, welches die Menschen noch lange nicht ausgeschöpft haben. Auf der Weltkarte der Förderländer ist auch Deutschland platziert. Weshalb sollen wir unser Potential da in der Erde schlummern lassen? Steinkohle stammt im Wesentlichen aus dem Karbonzeitalter der Erde, dessen Dauer mit ca. 60 Mio. Jahren angegeben wird und das vor ca. 300 Mio. Jahre endete. In dieser erdgeschichtlichen Phase haben sich aufgrund des ungeheuren Wachstums von Flora und Fauna die heutigen Kohleflöze gebildet. Der hohe CO2-Gehalt von 800 ppm - etwa dem dreifachen des heutigen Anteils in der Atmosphäre - hatte dieses hohe Pflanzenwachstum hervorgebracht. Der selben Quelle läßt sich interessanterweise entnehmen, daß die Bodentemperatur dem heutigen Niveau entsprochen hätte. Also trotz hoher CO2-Werte keine Klimakatastrophe. Die heute nur wenige Zentimeter hohen Schachtelhalme erreichten zur damaligen Zeit als Bäume Höhen bis zu 30 Meter. CO2 begünstigt das Pflanzenwachstum und daher ist es verwunderlich, daß insbesondere die Grünen und vor allem die amtlichen und ehrenamtlichen Naturschützer gegen eine CO2-Vermehrung in der Atmosphäre antreten.

Grenpeace-Frage: Wussten Sie, dass das geplante neue Vattenfall-Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg genau so viel CO2 pro Jahr ausstoßen wird, wie der gesamte Staat Bolivien? Nein. Natürlich nicht - ihr lieben Leute von Greenpeace. Ich will auch garnicht wissen wie Ihr das berechnet habt. Denn ich möchte nicht in Bolivien, einem der ärmsten Länder Südamerikas, leben!
 
12.01.2009 
 Der Wind weht meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen - in Wetterberichten der vergangenen Tage war das eine häufige Formulierung. Schaut man sich die Leistungskurve der deutschen Windanlagen an, dann erkennt man, daß er auch schon mal zum Erliegen gekommen ist. In ganz Deutschland! Die folgende Grafik gibt die Aufzeichnungen des Leistungsverlaufs aller Windkraftanlagen im E.ON-Netzgebiet wieder. Und das reicht von Schleswig-Holstein quer durch Deutschland bis an die österreichische Grenze. Mit solchen Stromerzeugern möchte die Hessen-SPD das KKW Biblis überflüssig machen.

Deutschlandweite Windleistung in der Zeit vom 01.01.2009 bis 11.01.2009 - der Blackout ist programmiert.
tatsächlich eingespeiste Windleistung im E.ON-Netzgebiet

Anfang Januar 2009: Verlauf der Windleistung im EON-Netzgebiet von Schleswig-Holstein bis an die österreichische Grenze. Da wird es im restlichen Deutschland nicht anders gewesen sein. Die Grafik macht klar, daß es in ganz Deutschland - abgesehen von Schwachwindphasen - auch solche mit nahezu vollständiger Windstille gibt. Also totaler Stillstand sämtlicher Windkraftanlagen mit einer derzeit installierten Leistung von 22.247 MW - mehr als alle deutschen im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke. Trotz der gegenwärtig ungewöhlich bitteren Kälte erzählt uns der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel auf seiner Webseite, daß das Erneuerbare-Energien-Programm der Hessen-SPD greife, die Abhängigkeit vom Erdgas nach und nach zu reduzieren. Doch der Mann belügt gezielt das Wahlvolk. Denn gerade mit der Nutzung der Windenergie steigt die Abhängigkeit vom Erdgas. Was längst schon alle Spatzen von der Dachrinne pfeifen. Auch die WELT online mit ihrer hämischen Überschrift: 'Die Freude der Gazprom am deutschen Klimaschutz'.
Über allen Wipfeln war Ruh.
»Kalt, schwer und nahezu unbeweglich lastete das Hochdruckgebiet "Beeke" am vergangenen Donnerstag über dem Land. Die 19.460 deutschen Windkraftanlagen standen fast den ganzen Tag über komplett still....«. Nun bedenke man gleich einmal den steigenden Bedarf
für Millionen Elektroautos, welcher nach Meinung von EE-Protagonisten natürlich aus Sonne und Wind gedeckt werden soll.  Da müßte wohl erst mal in die Sonne selber investiert werden, damit sie mehr scheine. Mit Geld klappt ja schließlich alles....

Wie wenig überflüssig das ungeliebte Kraftwerk in Biblis ist, möge die RWE-Pressemitteilung vom 09.01.2009 erläutern: »Bestes Produktionsergebnis seit Inbetriebnahme der Anlage - Kraftwerk Biblis produzierte 20 Milliarden Kilowattstunden. Die Jahresbilanz zeigt es: 2008 war ein Rekordjahr am Standort Biblis. Mit der Produktion von rund 20 Milliarden Kilowattstunden erzielten die beiden Blöcke das beste Ergebnis in ihrer Betriebsgeschichte. Und im Dezember erreichte das Kraftwerk einen weiteren Meilenstein, als Block B die Produktionsmarke von 250 Milliarden Kilowattstunden überschritt« ...

Die Jahresproduktion der beiden Bibliser Kraftwerksblöcke würde rund 50 Prozent des gesamten hessischen Stromverbrauchs entsprechen. Wieviel Wind-, Solar- und Biokraftwerke benötigen wir in Hessen dafür? Und an welchen Orten? Und wenn der Wind nicht weht und die Solarplatten schneebedeckt im abgesicherten Standby-Modus auf Sonnenschein warten? Haben wir genügend Biomasse, um die Leistung des KKW-Biblis zu ersetzen? Theoretisch läßt sich vieles berechnen und in Szenarien darstellen, aber auch praktisch? Da wäre es sinnvoller, das KKW durch Erdgaskraftwerke zu ersetzen. Doch über dessen Herkunft streitet bereits jetzt schon die Europäische Union mit Rußland.
Grundsätzlich darf bezweifelt werden, daß die Politik aus der Kernenergie aussteigen will. Auch wenn sie es immer wieder unüberhörbar formuliert. Bereits 1998, vor der Wahl von Gerhard Schröder zum Bundeskanzler, machte die Phrase vom 'Sofortausstieg' die Runde und die SPD konnte damals mit den Grünen die Mehrheit erzielen. Trotzdem wurde Biblis mit seinen 'Schrottmeilern' nicht abgeschaltet, weder sofort noch später, sondern unter rot-grüner Ägide total saniert. Und niemand aus der Umweltbewegung und von sonstigen grünen Wegbereitern und Wichtigtuern hat dagegen protestiert (Ökoinstitut 2006: Mythos Aomkraft; Wuppertal-Institut 1998: Kurzfristiger Kernenergieausstieg und Klimaschutz). Im Rhein-Main-Gebiet in und um Frankfurt gäbe es noch eine Menge elektrisch betriebene Heizungen - konnte man dieser Tage in der Zeitung lesen. Elektroheizungen sind CO2-frei und im allgemeinen sogar wartungsfrei und arbeiten grundsätzlich mit einem Wirkungsgrad von 100 %. Ihre Betreiber werden wissen, was sie an Biblis haben. Sollen die Leute nun alle auf Erdgas umsteigen - nur weil eine Frau Ypsilanti und ihr Gefolge in Hessen das Sagen haben wollen?
 
11.01.2009 
Auf welche Entfernung über dem Meer sind die riesigen Windkraftanlagen noch zu sehen? Die norddeutschen Touristen-Kataloge halten sich da sehr bedeckt. Wenn da in den schön bebilderten Prospekten mal ein Windrad verschämt im Hintergrund versteckt zu erkennen ist, dann ist das schon die reinste Entdeckung. Mit den Standriesen läßt sich eben schlecht Werbung betreiben - Werbung für die deutsche Nordseeküste. Und Erholungsland für Millionen Urlauber. Die Landschaft ist ja schon weiträumig verspargelt. Nun soll es aufs Meer hinaus gehen. Mit den gewaltigen Windbarrieren möchte unsere Regierung das globale Klima schützen. Damit der Meeresspiegel nicht ansteigt und so die norddeutschen Küstenländer touristisch unbrauchbar macht. Nachhaltig denkende Anwohner und Nordsee-Touristen haben die Wahl: Küstenschutz mit riesigen Windbarrieren am Horizont oder nasse Füße in naher Zukunft. Gemäß den neuesten Meldungen aus der Klimaschutzszene soll der Küstenuntergang ja noch viel schneller erfolgen als bisher gedacht.

Sichtweitentabelle
 

     Wind- und Sichtbarrieren für den Klimaschutz - damit die Küste nicht überläuft? 

WKA im Aufbau - schöne Aussicht(en)

Aus 5 m Augenhöhe auf das Wasser reicht der Blick zum Horizont rein rechnerisch bis 8,72 km in die Ferne. Befindet sich darauf ein Objekt, dann kommt es auf dessen Höhe an, wie weit es noch sichtbar ist. Je höher, desto weiter. Rotierende Spitzen einer 185 m hohen Repower 5 M sind aus 5 m Augenhöhe über dem Wasser noch in knapp 62 km Entfernung sichtbar. Rein rechnerisch. Alles andere dazwischen ist denkbar. Das Wetter spielt eine wichtige Rolle. Bei schlechter Sicht stören die Riesen keinen Touristen. Und da liegt aber der Knackpunkt. Ein Ferienhaus mit Fernblick aufs Meer? So ein Angebot aus dem Urlaubsprospekt kann sich Otto Normalbürger gerne mal ein paar Wochen im Jahr gönnen. Wenn das Wetter dann schon mal mitspielt, dann will er die Gelegenheit auch nutzen und genießen. Sonst kann er auch in die Berge fahren.
 
09.01.2009 
Arbeitsplätze/Umsatz oder Arbeitsplätze/Produkt - was ist aufschlußreicher? Die Anzahl der Arbeitsplätze/Hektoliter Bier einer Brauerei oder die Arbeitsplätze/Umsatz einer Brauerei? Warum heißt die Stahlindustrie so? Weil sie Stahl produziert und dazu Arbeitsplätze schafft. Weshalb haben wir eine Kohleindustrie? Nun, da wird ein Energieträger gefördert, verarbeitet und in Form seines Endproduktes Energie in Kilowattstunden vermarktet. Woher hat die EE-Branche ihre Bezeichnung? Weil sie Erneuerbare Energien in Form von Strom und Wärme produzieren soll. Selbstverständlich wird jede Branche letztlich auch ihren monetären Umsatz anhand diverser Hilfgrößen in der Produktionskette ermitteln. Diese Hilfsgrößen bestehen in der EE-Branche aus den riesigen Anlagen für die Solar- und Windstromproduktion. Doch das Endprodukt heißt Kilowattstunde. 

Die EE-Branche macht es weniger scharf. Sie nimmt z.B. die Umsatzentwicklung im Anlagen- und Systembau als Herausstellungsmerkmal. Gibt es etwa Schnittmengen zu anderen Branchen? Zur Bauindustrie, zur Zementherstellung, zur Stahlindustrie etc. - allein schon für die Konstruktion eines Rotorturmes? Und zur Elektroindustrie für die vielfältigen Bedürfnisse bei der Entwicklung und Erstellung von EE-Anlagen?

Eine 
Studie des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien IWR "Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2007" ermittelt die Beschäftigungsentwicklung der EE-Branche im Zusammenhang mit den Umsätzen. Dazu haben die Autoren in ihrer Energie- und Umweltanalyse für das Jahr 2007 die Gesamtheit aus der Strom-, Wärme- und Biotreibstoffgewinnung in Höhe von 12,29 TWh = 12.290.000.000 kWh Energie ermittelt und diese Menge mittels diverser Erhebungen 21.165 Beschäftigten in NRW zugeordnet. Diese Zuordnung ist irreführend, da sie in ihrer Studie für die Berechnung der Arbeitsplätze einerseits das Endprodukt Kilowattstunde ermitteln, aber andererseits dafür den monetären Umsatz diverser Firmen aus dem Anlagenbau verwenden. Das Ergebnis möge fiskalisch von Bedeutung sein, z.B. für den Staat, hat aber keinen echten Bezug zum Produkt Kilowattstunde in Form von Strom und Wärme. Als Branchenvergleich ist es untauglich. Offensichtlich wurde hier die vielfach gepredigte Energiewende mit einer Umsatzwende verwechselt. Oder gar vertauscht? Echte Produktivität in kWh/Arbeitsplatz hat die Studie nicht im Sinn. 

Kleine Rechnung hierzu: 21.165 Arbeitsplätze stehen laut IWR-Studie für die Produktion von 12,29 TWh >> 580.675 kWh/Arbeitsplatz.
     

Mit umgerechnet rund 53 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) = 431.478.939.286 kWh deckte die Braunkohle 2008 rund 11 Prozent des gesamten bundesdeutschen Energiebedarfs. Sie blieb damit weiterhin der mit Abstand wichtigste heimische Energieträger. Insgesamt werden in Deutschland gut 50.000 Arbeitsplätze durch Braunkohlenbergbau und Stromerzeugung aus Braunkohle gesichert. So die aktuelle Pressemitteilung 1/09 DEBRIV - Bundesverband Braunkohle.

Kleine Rechnung für Deutschland: Nur 50.000 Arbeitsplätze stehen für die Produktion von 431.478.939.286 kWh >> 8.629.579 kWh/Arbeitsplatz = 14,86-fache Effizienz der Arbeitsplätze in der Braunkohleindustrie im Vergleich zur EE-Branche. Man bedenke: NRW ist auch Braunkohleland. 

Arbeitsplätze sind stets ein Kostenfaktor und zählen in der Effizienzanalyse eines Unternehmens zum Aufwand und nicht zum Ertrag. Nicht umsonst werden Synergieeffekte gesucht und auch gefunden, besonders in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Unsere Regierung macht es umgekehrt. Mit der Arbeitsplatzschaffung per Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG fördert sie die Ineffizienz. Damit alles noch teurer wird - denn ohne Strom geht ja nichts.

IWR-Zahlen aus der grünen Industrie im Vergleich zur Braunkohle
2007 In NRW produzierte TWh  = kWh  Arbeitsplätze in NRW Produktivität  Effizienz bezogen auf Braunkohle
Solarstrom 0,32 320.000.000 5.153 62.100 kWh/Arbeitsplatz  0,007
Windstrom 4,4 4.400.000.000 5.248 838.415 kWh/Arbeitsplatz  0,097
Biostrom 6,84 6.840.000.000 3.426 1.996.497 kWh/Arbeitsplatz  0,231
Gesamte EE-Branche 12,29 12.290.000.000 21.165 580.675 kWh/Arbeitsplatz  0,067
       
Braunkohle 53 Mio. t SKE 431.478.939.286 50.000 8.629.579 kWh/Arbeitsplatz 1

Obige Tabelle verdeutlicht: Solarstrom beansprucht für seinen geringsten Anteil die meisten Arbeitsplätze. Dementsprechend miserabel gestaltet sich die Produktivität der Photovoltaik. Trotzdem erhält sie das meiste Geld pro Kilowattstunde. Da stellt sich insbesondere bei der photovoltaischen Stromerzeugung die Frage, ob die angeblich mit ihr erzielte CO2-Einsparung und die überaus schlechte Produktivität in kWh/Arbeitsplatz miteinander vereinbar sind - oder ob die CO2-Einsparung über die mangelhafte Produktivität nicht gleich wieder kompensiert wird. Arbeitsplätze sind mit ihrem vielfältigen Tun schließlich CO2-Produzenten, insbesondere im Anlagenbau. Zudem sollen mit ihnen Waren produziert werden - hier das Produkt 'Kilowattstunde', um damit einen Umsatz zu erzielen. Üblicherweise erzielt man Umsätze mit Waren und nicht mit Arbeitsplätzen. Die Ermittlung der Arbeitsplatzzahlen aus dem monetären Umsatz in der EE-Branche darf daher als purer Nonsens zu werten sein. Der Umsatz einer Ware ist auch von einem volatilen Gestehungspreis abhängig. Entsprechend volatil müßte sich die Anzahl der so ermittelten Arbeitsplätze verhalten. Ein Preis und der damit verknüpfte Umsatz kann sich innerhalb von Stunden, Tagen oder Wochen verändern, die daran hängenden Arbeitsplätze auch? Man bedenke einmal die flüchtige Preisgestaltung von Benzin- und Dieseltreibstoffen der vergangenen Monate, sowie die damit einhergehende Umsatzentwicklung bei den Tankstellen. Haben sich etwa die davon betroffenen Arbeitsplatzzahlen ebenso flüchtig gestaltet? Daß das NRW-Wirtschaftministerium über die o.g. IWR-Studie lauthals informiert, darf nicht verwundern. Sie wurde schließlich auch von der Politik finanziert. Ebenso findet sich am Ende solcher Informationen der immer wieder auftauchende Schwachsinn: »Durch die verstärkte Nutzung der regenerativen Energien und des Grubengases stieg auch der nordrhein-westfälische Beitrag zum Klimaschutz. Es konnten landesweit 15, 7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden, 1,5 Millionen Tonnen mehr als in 2006 (= 14,2 Mill. Tonnen)«. Was hat die Einsparung gekostet? Wie lange dauert es, bis sie sich amortisiert? Und wieviel Grad Celsius Klimaschutz hat sie - global oder in NRW -  bewirkt?  
Nebenbei: Stromerzeugung aus Braunkohle wird nicht subventioniert.

 
08.01.2009 
UFO-Alarm in GB? Beschädigte ein UFO ein Windrad in Lincolnshire? Engländer haben schon immer eine gewisse Neigung für schauerliche Geschichten oder für den über sie verbreiteten 'britischen Humor'. Ein Rotorflügel sei verschwunden. Vieleicht haben die UFO-Leute den Flügel in der nebenstehenden Radarstation für Lincolnshire versteckt - als Trophäe für die Rückreise? Funkstation in Lincolnshire
Bild: Funkstation auf dem Wolds Top, dem höchsten Hügel der Lincolnshire Wolds
'UFO attack' on turbine
mit witzigen Kommentaren. Deutsche Fassung: UFO-Alarm in Grossbritannien - Basler Zeitung. Nachdem ein Windrad in der Grafschaft Lincolnshire beschädigt wurde, berichten Zeitungen von seltsamen Lichtern am Himmel - unter Berufung auf angebliche ...

Der Verbrauch an Primärenergieträgern stieg in Deutschland im Jahre 2008 nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) um 2,1 Prozent auf knapp 480 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) = 3.907.733.789,76 MWh - AGEB-Pressedienst Nr. 08/08. Der Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,5%. Der Anteil des Erdgases zur Stromerzeugung wuchs stärker -  um rund 8 Prozent. Die Stromerzeugung aus Windenergie (aber auch aus Solarstrahlung) muß zunehmend mittels Erdgasenergie abgesichert werden. Auch die Stromerzeugung aus Kernkraftwerken hat deutlich um  5,7% zugenommen.

Die AGEB listet für 2008 die Anteile der Energieträger am Primärenergieverbrauch in Deutschland folgendermaßen auf:

Anteile an der Primärenergie 2008 in Deutschland 
2008 2007 Anmerkungen
Außenhandel Strom 5,2 % 4,9 %  
Wind (als Anteil an der Primärenergie) 1,1 % 1,0 % Im Vergleich zum Aufwand von 19.460 WKA mit 22.247 MW installierter Leistung immer noch ein unbedeutender Beitrag am gesamten Energiemix. Hat somit gerade die 1%-Grenze des statistischen Rauschens verlassen.
Wasser  0,5 % 0,6 %  
Kernenergie 11,5 % 11,1 % Die Steigerung der Stromerzeugung mittels Kernenergie (17 KKW mit 21.497 MW installierter Leistung) ist nicht wirklich ein Hinweis für deren Stilllegung - trotz Wind- und Solarkraftwerke. 
Braunkohle  11,1 % 11,7 %  
Steinkohle  13,2 % 14,3 %  
Mineralöl 34,6 % 33,7 %  
Erdgas  22,8 % 22,7 % Die Steigerung des Erdgasverbrauches um 0,1 % (am Gesamtaufkomen) korreliert zugleich mit der Steigerung der Windenergie um 0,1 % >> politisch gezielte Energieverteuerung.
 
Möchten Sie im Strombereich auf 100% erneuerbare Energien umsteigen? Natürlich! Wollen wir alle! Lieber heute als morgen. Ist doch selbstverständlich! Aber geht es auch? Und wie? Ganz einfach: tauschen Sie Ihre Öl- oder Gasheizung samt Stromanschluß des örtlichen Versorgers gegen ein Biomasse-Wärmekraftwerk für Strom plus Wärme aus. Geht nicht, gibt's nicht. Diverse Landwirte tun es ja auch. Diese Möglichkeit besitzen Sie nicht? Nun, wieviel Strom benötigen Sie? Reichen Ihnen 5.000 kWh/Jahr? Dann lassen Sie 6 kW-Solarplatten auf ihrem Dach installieren. Die liefern Ihnen jährlich diese Strommenge. Dann dürfen Sie Ihre elektrischen Gerätschaften aber nur zu den Zeiten einschalten, wenn die Sonne ausreichend strahlt. Das häuft sich immer mittags. Da sind Sie von zuhause abwesend? Nun, dafür weht der Wind zu anderen Zeiten. Also errichten Sie noch eine Windkraftanlage im Garten. Dazu benötigen Sie aber mindestens eine Jahresaufzeichnung aller fluktuierenden Windleistungen samt Ertragsgutachten für den Standort. Und die Leistungskennlinie für die ausgewählte WKA nicht vergessen. Dann können Sie den Strom aus Sonne und Wind 'mixen'. Das funktioniert aber des nachts ohne Sonne nie und derzeit bei Schneebedeckung auch nicht. Ein wenig verläßlicher Mix. Wenn dann auch der Wind ausbleibt oder nicht ausreicht, dann gehen Sie halt ins Bett. 
Diesen Zeitpunkt möchten Sie aber lieber selbst bestimmen. Dann hilft eben doch nur noch das Biomassekraftwerk. Das liefert ununterbrochen Wärme und Stom. Und könnte sogar billiger als ein Windrad im Garten samt Solarplatten auf dem Dach sein. Wo wohnen Sie? Mitten in der Stadt! In einem Ballungsraum? Na ja, dann fragen Sie den Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) in Aachen. Der sagt Ihnen genau, wie Sie Ihr Haus mit 100 % Erneuerbare Energien (verläßlich?) versorgen können. Egal, wo es sich befindet. Anschließend stellen Sie sich einmal ganz Deutschland wie einen Haushalt vor. Die Industrie sei Ihre Werkstatt im Keller. Ihr Büro möge die monetäre Geschäftswelt samt staatlicher Administration repräsentieren. Haben wir für unser Land dann auch genügend Biomasse? Welche? Und woher? Und funktionieren dann auch der Klimaschutz, der Natur- und Landschaftsschutz (Natura 2000) - insbesondere der Lebensraumschutz für Flora und Fauna?

Den Streit um den Ausbau der Frankfurter Flughafens hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit seinen naturschutzrechlichen Bedenken vor dem VGH in Kassel erst einmal verloren. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat mit einem heute bekannt gegebenen Beschluss den Antrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Landesverband Hessen, abgelehnt, die Vollziehung des vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (Planfeststellungsbehörde) am 18. Dezember 2007 erlassenen Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau des Flughafens Frankfurt Main auszusetzen, bis über die in der Hauptsache erhobene Anfechtungsklage entschieden ist.

In seinem unanfechtbaren Beschluss hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel den dafür gefertigten Planfeststellungsbeschluss gewürdigt. Er genüge voraussichtlich den Anforderungen des europäischen Naturschutzrechts. Zwar würden die Schutzgebiete Kelsterbacher Wald und Mark- und Gundwald beeinträchtigt, ein Ausbau des Flughafens liege aber "im überwiegenden öffentlichen Interesse". Zumutbare Alternativen gebe es nicht. Eine erhebliche Beeinträchtigung durch Schadstoffe oder Lärm sei nicht zu erwarten....
Antrag gegen Flughafenausbau abgewiesen
Im einzelnen führt der Hessische Verwaltungsgerichtshof zur Begründung seiner Entscheidung aus, der Planfeststellungsbeschluss genüge voraussichtlich den Anforderungen des europäischen Naturschutzrechts wie der Flora-Fauna-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie) und der Vogelschutzrichtlinie (Natura 2000). ... Auch mögliche Zusammenstöße von Flugzeugen und Vögeln sollten sich "nicht negativ auf den Erhaltungszustand der betroffenen Vogelarten auswirken".
 
Anmerkung: Die Möglichkeit von Zusammenstößen von Flugzeugen mit Vögeln? Kommt doch irgendwie bekannt vor. Aber im umgekehrten Sinn - was die Kläger anbelangt. Bei riesigen Windturbinen mit ihren flächengreifenden Rotoren hegen die amtlich anerkannten Naturschützer keine Bedenken. Da stehen sie voll auf der Seite der Windkraft-Lobbyisten. Irgendwie irrational, oder?
  
07.01.2009
Lieber ein Gaskraftwerk als ein Kohlekraftwerk - so die Forderung der Bürgerinitiative "Stopp Staudinger". E.ON will in Großkrotzenburg am Untermain ein neues, steinkohlebefeuertes Kraftwerk errichten. Aus Sicht der Bürgerinitiavie könnten die Schadstoffbelastungen und auch der Klimakiller CO2 umgehend und deutlich reduziert werden, wenn der Stromversorger E.ON nicht Kohle, sondern alternativ Gas als Energieträger einsetzen würde. Begründung: persönliche Unversehrtheit im Hinblick auf Feinstaubbelastungen und CO2-Emissionen. Claudia Roth bei der Bürgerinitiative "Stopp Staudinger"

Aber woher soll das Gas kommen? Zudem der teuerste Brennstoff für die Stromerzeugung. Die meisten Zeitungen berichten aktuell von einem russischen Lieferstopp über die ukrainische Transitpipeline nach Westeuropa. Und die letzte Nacht war eine der kälteten seit Jahrzehnten! In den sonst recht warmen Niederungen des Rhein-Main-Gebietes, einem der am stärksten industrialisierten Gegenden Deutschlands, fielen die Temperaturen auf minus 15 Grad bis minus 20 Grad Celsius. Da mag so manchem Streiter gegen die Kohlekraft ein Licht aufgegangen sein. Nahezu jeder zweite Haushalt würde heute mit Gas beheizt werden - konnte man dieser Tage in der Zeitung lesen. E.ON betreibt am Standort Staudinger noch einen 622 MW-Erdgasblock. Aber weil Deutschland Weltmeister in der Stromerzeugung aus Windenergie ist, werden Gaskraftwerke bereits für deren Ausgleich bei Flaute benötigt. Staudinger soll dauerhaft Grundlast liefern. Schließlich stehen Kernkraftwerke vor dem gesetzlich fixierten AUS. Darüber sollten Kohlekraftwerksgegner nachdenken. Und ohne Strom funktioniert auch die Gasheizung zu Hause nicht.
Abbildung: Claudia Roth bei der Bürgerinitive
Und wo sich ein Protest gegen Industrieobjekte bildet, da darf die grüne Partei nicht fehlen. »Die Bürgerinitiative "Stopp Staudinger" protestiert morgen gemeinsam mit der "klima-allianz" und dem BUND vor dem Hessischen Landtag in Wiesbaden gegen den Ausbau des Kohlekraftwerkes Staudinger. Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, nimmt zur Unterstützung der Initiative am Protest teil« - so die Info aus der grünen Rundmail vom 07. Januar 2009. Hat sich das Klima schon mal irgendwo verbessert? Dort wo die Grünen auftreten? Kein Dorf und keine Stadt haben sich bisher von ihren verläßlichen Kraftwerken getrennt und sind autark auf Wind- und Solarstrom umgestiegen - auch dort nicht, wo die Grünen in der Regierungsverantwortung dabei sind.

Persönliche Unversehrtheit lautet das Argument der Bürgerinitiative gegen ein Kohlekraftwerk, welches gegen drei alte mit geringer Effizienz ausgetauscht werden soll. Persönliche Unversehrtheit fordern seit Jahren tausende Streiter gegen die gewaltigen Windkraftmonster in ihrer Umgebung, welche ihnen Immobilen-Wertminderungen, Dauerlärm, schlaflose Nächte, blitzende Horizonte und eine Landschaftsverschandelung ohnegleichen bereiten. Und ob mittels einem Erdgaskraftwerk auf der gesamten 4.000 km-Strecke von der Produktion in Sibirien bis zum heimischen Kraftwerk auch wirklich weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt - als z.B. mit heimischer Kohle in neuen, hocheffizienten Kraftwerken? Das Unternehmen E.ON hätte aber auch einen unsäglichen Streitpunkt weniger, wenn es sich nicht auf die stets behauptete Klimaschädlichkeit des CO2 einlassen würde. Bisher gibt es keinen physikalisch-meßtechnischen Nachweis dafür. Die Anerkennung und der Handel mit der angeblichen CO2-Klimaschädlichkeit wirkt nun quasi wie der Schuß ins eigene Knie. Wenn Deutschland keine Kernkraftwerke will, dann muß es sich eben auf die Kohle zurückbesinnen. 100% erneuerbare Energien, wie es der Solar-Förderverein SFV fordert? Da würden im Winter vielerorts die Wasserrohre in den Häusern platzen - besonders bei den sozial benachteiligten Schichten in unserer Bevölkerung. Es wäre aber eine weitere Maßnahme zur Schaffung von EEG-bedingten Arbeitsplätzen in der Heizungs- und Wasserinstallationsbranche und deren kreierte Zählung aus den getätigten Umsatzerlösen. Auch heute Nacht wird es wieder minus 15 Grad kalt. 
 
04.01.2009 
Die Performance der hessichen Vorzeige-Windparks. Über ihre "Erfahrungen mit Windparks" berichtet 'hessenENERGIE' auf ihrer Webseite. Es sind offensichtlich nur 'gute Erfahrungen'. Klagen sind nicht zu vernehmen. Muß sie auch nicht. Denn die höchst ineffizienten Anlagen werden ja per EEG vom Stromverbraucher subventioniert.
 

Doch der sachinteressierte Leser erfährt aus den Ertragstabellen lediglich die gelieferten Strommengen. Eine sachdienliche Information sollte zu den jährlichen Strommengen auch die jeweils dazugehörige Leistung mitteilen. Was nutzt das Wissen über die Lieferung von beispielsweise 3.896.800 kWh eines Windparks mit 6 Anlagen ohne Angabe darüber, wie hoch die installierte Parkleistung ist. Das notwendige Wissen muß sich der Leser mühsam aus den diversen Seiten zusammensuchen.

Die mittlere Auslastung aller hier gelisteten Windparks beträgt über die Jahre 16,16 %. Wieso werden solche Anlagen eigentlich nicht sofort still gelegt? Weil der Stromverbraucher sie fortwährend subventioniert. Man stelle sich eine Spedition vor, welche ihren Fahrzeugpark so dürftig auslastet!  Es ist die alte Masche der EE-Betreiber, über bestimmte Strommengen zu schwadronieren, ohne den dahinter stehenden Aufwand zu nennen. Auf die Spedition übertragen wäre das die Information für den Geschäftsbericht eines Unternehmens, daß die Fahrzeuge zwar 1.000.000 km/Jahr fahren - ohne Angabe darüber, ob es sich hierbei um Brummis auf der Autobahn, normale Lastkraftwagen oder um PKW handelt. Vertrauen erweckend ist diese Methode nicht.

Andrea Ypsilanti, die Chefin der hessichen SPD und ihr Berater Dr. Hermann Scheer möchten mit derartigen Anlagen das Kernkraftwerk Biblis abschalten. Das suggerierten sie jedenfalls auf ihrer Sommertour 2007, als sich Frau Ypsilanti samt örtlichen Honorationen bei ihrem Besuch des Windparks Ulrichstein mit lächerlichen Ballon-Aktionen ablichten ließen. Derartige Aktionen vermitteln eher das kindliche Gemüt leitender Politiker in Sachen Technik der Energieerzeugung und -verteilung an die Verbraucher in Stadt- und Landkreisen. Andrea Ypsilanti steht da nicht allein auf weiter Flur. Denn erzählt man heutzutage einem Dorfbürgermeister oder gar einem Stadtparlament, mit einer Windkraftanlage ließen sich beispielsweise 1.000 Haushalte mit Strom versorgen, dann glauben die das sogar. Wohlwissend, daß in ihrer Landschaft der Wind die meiste Zeit des Jahres nur schwach oder garnicht weht.    

Auslastung WP Flechtdorf und WP Ulrichstein, hessenWIND I
Die Grafiken links informieren über die Auslastung der hessischen Vorzeige-Windparks im Mittelgebirgsland um den Vogelsberg. 
Mangels Bekanntgabe der Ertragsdaten ist in den Darstellungen der Dezember 2008 noch nicht enthalten.
hessenWIND I - Webseite WP Flechtdorf
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-1.htm
Auslastung im Mittel über die Jahre: 11,99 % 
hessenWIND I - Webseite WP Ulrichstein
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-1.htm
Auslastung im Mittel über die Jahre: 18,92 % 
Ertragstabellen zu hessenWIND I
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-1-ert.htm 
 
Auslastung hessenWind II WP Helpershain, WP Eberschütz, WP Mauswinkel

hessenWIND II - Webseite
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-2.htm

WP Helpershain, 
Eberschütz und Mauswinkel
Auslastung im Mittel über die Jahre für -
  • WP Helpershain: 20,56 % 
  • WP Eberschütz: 14,98 % 
  • WP Mauswinkel: 13,53 % 
Ertragstabellen zu hessenWind II
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-2-ert.htm
Auslastung hessenWind III WP Erbenhausen hessenWind IV WP Billertshausen, hessenWind V WP Speckswinkel

hessenWIND III  WP Erbenhausen
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-3.htm
Auslastung im Mittel über die Jahre: 14,23 %
Ertragstabellen:
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-3-ert.htm


hessenWIND IV  WP Billertshausen
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-4/hw-4.htm
Auslastung im Mittel über die Jahre: 15,35 %
Ertragstabellen:
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-4/hw-4-ert.htm

hessenWIND V  WP Speckswinkel
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-5/hw-5.htm
Auslastung im Mittel über die Jahre: 13,04 %
Ertragstabellen
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-5/hw-5-ert.htm
Auslastung hessenWind VI WP Hartmannshain, WP Kirdorf, WP Hirzenhain

hessenWIND VI WP Hartmannshain, WP Kirdorf, WP Hirzenhain
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-6/hw-6.htm

Auslastung im Mittel über die Jahre für -
  • WP Hartmannshain: 22,1 % 
  • WP Kirdorf: 13,92 % 
  • WP Hirzenhain: 11,93 % 

Ertragstabellen hierzu
http://hessenenergie.de/Windenergie/hw-6/hw-6-ert.htm 
Auslastung KWP Helpersheim KWP Ulrichstein WP "Alte Höhe"
Ertragstabellen für den -

KWP-Helpershain

Kommunaler Windpark Helpershain
http://hessenenergie.de/Windenergie/kwp-hel.htm
Auslatung-Mittelwert über die Jahre: 16,58 %

KWP-Ulrichstein
Kommunaler Windpark Ulrichstein
http://hessenenergie.de/Windenergie/kwpu.htm
Auslastung-Mittelwert über die Jahre: 23,01 %

Windpark "Alte Höhe"
http://hessenenergie.de/Windenergie/wp-alh.htm
Auslastung-Mittelwert über die Jahre: 16,9 % 
 
01.01.2009 
Our vision is to bring wind energy to people, since wind energy has so many advantages. Es ist unsere Vision, die Windenergie zu den Leuten zu bringen. Denn sie hat so viele Vorteile. Das meint der aus Deutschland agierende Windanlagenbetreiber InfraVest auf seiner Webseite und möchte in Taiwan einen weiteren Windpark zu den bisherigen fünf Windparks mit 90 Turbinen errichten. Doch die Bewohner von drei taiwanesischen Küstenorten haben eine andere Vision von der Windenergie.
Three Taiwan villages oppose German wind farm

Mehr als 300 Menschen aus den drei Orten in Xinwu, Taoyuan County, im Norden von Taiwan stimmten gegen die Windparkplanung von Deutschland's InfraVest GmbH. ...  
Eine Windturbine sei 120 Meter hoch und InfraVest will sie in 60 - 85 Meter Entfernung von Häusern errichten - so die Anwohner. Die Windfarm würde die Umwelt zerstören und Ängste unter den Leuten verursachen. ...
Anmerkung: Die Wertschöpfung bleibt im Land - lautet eines der dümmsten Argumente der Wind- und Ökolobby in einer globalisierenden Wirtschaft. Fragt sich nur, welcher Wert - für wen - und in welchem Land.

Mehr Windkraftanlagen benötigen auch mehr Kompensationskraftwerke - Staubecken des Grimselseesfür Flauten. Am deutlichsten wird sich dies mit dem Ausbau der geplanten Offshore-Windparks bemerkbar machen. In Deutschland wollen wir dafür die globalen Vorreiter spielen. Entweder benötigen wir dann zusätzlich leistungsgleiche Gaskraftwerke, welche die fluktuierend fehlenden Windleistungen ausgleichen, oder mehr steuerbare Wasserkraftwerke mit Oberbecken. Flußkraftwerke sollen aus ökonomischer Sicht möglichst ununterbrochen arbeiten. Kern- und Kohlekraftwerke - unsere konventionellen Wärmekraftwerke - sind ja schließlich 'verboten'. Selbst moderne Wärmekraft-Techniken werden als für EE-Anlagen investitionsschädigend und für's Klima als Killer beschimpft.

Versorger müssen sich beeilen, denn sonst werden sie einst als Verzögerer beschimpft, welche den zeitgerechten Ausbau von Kraftwerken jenen der Windkraft nicht folgen ließen. Aus Norddeutschland kennen wir das: dort schimpft die Windindustrie darüber, daß ihr plötzlich die unbedingt notwendigen Fernleitungen zum Abtransport des Windstromes fehlen und sie daher Einbußen erleiden müssen. Neuerdings müssen Netzbeteiber sogar diese Einbußen erstatten - auf alle Verbraucher umzulegen.

Zwecks Ausdehnung der 'ökologsichen' Wasserkraft plant die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) eine Erhöhung der Staumauer des Grimselsees um 23 Meter. Das Wasserwirtschaftsamt hat seine Zustimmung erteilt. Aber die Grünen haben Beschwerde eingereicht und nun muß die Entscheidung des Bundesgerichts abgewartet werden.

Die Erhöhung der Staumauern Seeuferegg und Spittellamm um 23 m bewirkt laut "KWO plus" einen zusätzlichen Aufwand: Verlegen der Grimselpass-Strasse sowie ein damit verbundener Neubau einer Brücke über den Grimselsee vom Grimselnollen zur bestehenden Paßstrasse«. Na ja, für ein' Inschinör is nix zu schwör ...
 
if I had a hammer...

Testen Sie hier Ihre DSL-Geschwindigkeit

Es gibt noch viele vorangegangene Informationen von dieser Webseite
Schauen Sie in der Fortsetzung nach
Dies ist eine private Webseite - copy but right!  
Keine Haftung für die Inhalte fremder Seiten, welche mit 
dieser verknüpft sind.
 
Die Seite für den GEGENWIND - fachlich, informativ, kompetent, unabhängig, nicht kommerziell, nicht gesponsort
Diese Seite übersetzen
Anfragen und weitere Informationen bei: