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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen 
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung
 regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit dem 'Naturstrom' 
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den  'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen. Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt? Je mehr Wind- und Solarstromanlagen in unseren Landschaften umher stehen, desto dramatischer werden die täglichen Unwettermeldungen und Klima-Abnormalitäten.
Um auch in Zukunft damit weiter machen zu können, wird es auch in den Folgejahren zunehmend schlimme und von politisch gesteuerten Institutionen zuvor prophezeite Unwetterkatastrophen geben!
Es geht ums Geld und nicht um den Schutz der Natur und ihre Belange - schon gar nicht um den Klimaschutz. 
Energiewende-so-nicht.jpg
Möchten Sie Ihr eAuto nur dann betanken, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint? Welche Kern- und Kohlekraftwerke wurden bisher - außer zwangsweise von der Politik abgeschaltet - durch Wind- und Solarkraftwerke ersetzt?
Kathedralen des Glaubens Kathedralen des Glaubens. Energiewende - Nein danke!
Nicht in meinem Hinterhof, nicht in unserer Landschaft, nicht in unseren Wäldern!
 

Die grüne Bewegung hat sich zu einem profitablen Geschäft...

Energiegenossenschaften in Deutschland
Naturschutz für die Küste Das Netzwerk der Vernunft
Rodung für Windkraftanlagen im Wald
...
Fortsetzung nach oben >> hier weiter..
08.01.2017
Noch im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Börsenpreis für Strom in Deutschland noch bei etwa 50 Euro je Megawattstunde, seither ist er kontinuierlich auf Werte um 30 EUR/MWh gefallen.  Das scheint für Verbraucher zunächst eine gute Nachricht zu sein...
Niedriger Strompreis - Fluch oder Segen? - DEUTSCHER ARBEITGEBER VERBAND 09.01.2017
Zwei Szenarien: "Im Szenario 1 scheiden nach und nach regelbare Kraftwerkskapazitäten aus dem Markt ... Szenario 2 berücksichtigt, dass das Ausscheiden von regelbaren Kraftwerkskapazitäten bei gleichzeitig weiter anhaltendem Ausbau von wetterabhängigen ..." 
 
 
07.01.2017
Zu einer 'smarten' Energiewende gehört selbstverständlich auch ein 'Smart-Grid' - als das Rückgrat der Energiewende. Mit einer ebenso selbstverständlichen Ausdehnung, beginnend bei Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wäschetrockner etc. im 'Smart Home', über das örtliche Niederspannungsverteilnetz, dem regionalen Mittelspannungs- und Hochspannungsnetz bis hin zum europaweiten Verbundnetz nach Spanien, Italien, Skandinavien samt Übergängen nach Russland, der Türkei und der Ukraine - plus den dazu gehörigen nationalen Energieleitzentralen, den Knotenpunkten auf der Höchstspannungsebene, den jeweils landesweit verteilten Umspannanlagen bis hin zum Trafohäuschen an der nächsten Straßenecke. Ein wahrhaft ehrgeiziges Projekt, aber auch das Kind grüner Ideologen mit dem Wunsch einer besseren Integration von erneuerbaren Energien zum Schutz ihres imaginären Globalklimas. Aber auch mit dem Wissen, dass sich nationale wind- und wetterbedinge Überproduktionen von regenerativ erzeugten Strommengen einfach über die Landesgrenzen hinaus ins europaweite Verbundnetz erst mal besser versickern lassen und dabei diversen Nachbarländern Problemen bei deren Netzsteuerung bereiten.

Zwecks Zurückweisung der von der deutschen Bevölkerung per EEG bezahlten Überschussproduktionen hat die nachbarschaftliche Abwehr mittels Errichtung von Phasenschiebertransformatoren (Querregler) an Grenzübergängen längst eingesetzt. Motto: Liebes DE, behaltet euren Zappelstrom doch lieber bei euch daheim. Phasenschiebertransformatoren oder deren Planung befinden sich an den Übergängen nach den Niederlanden und Belgien, in der deutschen Umspannanlage Diele Richtung westliches Ausland, im österreichischen 220-kV-Netz, im 400 kV-Netz nach Polen zwischen Vierraden und 
Krajnik, aber auch im 110-kV-Netz der Umspannanlage Hagermarsch/Ostfriesland, dort wo die See-/Erdkabelverbindung des Offshore-Windparks alpha-ventus in das Freileitungsnetz eingespeist wird. Das Projekt nach Polen wird wie folgt begründet: "This Project contribute to the decreasing of unscheduled flow from Germany to Poland, Poland to Czech Republic and Poland to Slovakia by increasing of controllability on entire synchronous profile" (Entsoe-Netzverbund, Project list TYNDP2016 assessments). Bekanntlich fließt ja ein großer Teil der netzstörenden deutschen EEG-Überschussproduktion über die Ringverbindung DE-PL-SK nach Bayern.

Nun war es in der Vergangenheit so, dass ohne physikalische Gewaltanwendung niemand in Energiezentralen und in den von dort gesteuerten Anlagen - auch nicht bis in die kleinste und lokale Trafostation - eindringen konnte, um spürbare Störungen herbeizuführen. Ist ja auch nicht mehr erforderlich. Der physikalischen Gewalt ist die virtuelle gefolgt. Dem europäischen Verbundnetz stehen beispielsweise die sogenannten Botnetze von global verteilten gesellschaftspolitischen Störenfrieden mit der nicht allzu fernen Möglichkeit gegenüber, unliebsame Beeinflussungen auszuüben.

Botnetz gegen Verbundnetz - die sich hieraus ergebenden Diskussionen könnten den Ausbau eines 'Smart Grid' erst einmal auf die lange Bank verlagern. Damit zugleich auch das Rückgrat der deutschen Energiewende - bei der sowieso längst nicht ausgemacht ist, in wie weit unsere lieben Nachbarn da überhaupt mitmachen. Wobei sich herausstellen wird, dass mit dem von der deutschen Energiewende heftig vorangetriebenem und einem Smart-Grid weit vorauseilendem Ausbau ein deutlich höherer volkswirtschaftlicher Schaden als Nutzen bevor steht. Insbesondere schon deswegen, weil bisher bei keinem Endkunden die Kilowattstunde 'Ökostrom' einen höheren Nutzen - also mehr Licht, schnellere Kaffeemaschinen, reinweißere Wäsche, besseren Rasenmäher etc. - als der herkömmliche Strom ermöglicht hat. Nur höhere Kosten. Aus Handel, Gewerbe und Industrie sind ebenfalls keine effizienteren Arbeitsergebnisse und sonstige bessere Wirkungen bekannt geworden.

Ein journalistisch wohl etwas weniger ausgereifter Bericht lässt da schon mal die Gedanken schweifen.
Hackerangriff auf türkische Stromnetze? - TELEPOLIS 31.12.2016 
Die Angst geht um und wird wohl auch bald jene vor einer CO2-bedingten Klimakatastrophe samt Energiewende in den Hintergrund drängen. Der reale Technikwandel ist eben ein bißchen schneller als der imaginäre Klimawandel.
  

 
06.01.2017
Natürlich gibt es technisch bedingte Schäden - kein Zweifel. Aber bei 27.000 Kleinstromerzeugungsanlagen wie Windkraftwerke werden sie sich mit dem Lauf der Zeit zunehmend häufen. Schon aus wirtschaftlichen Gründen kommen Großabnehmer nicht auf die Idee, für beispielsweise einen Leistungsbedarf von 1.000 kW auch 1.000 kleine Kraftwerke mit einem gewaltigen Platzbedarf zu installieren. Gewöhnlich reicht dafür ein einziges 1.000 kW-Kraftwerk mit Netzanschluß als Störungsreserve zwecks einer verlässlichen und sicher kalkulierbaren Versorgung - aber natürlich kein Windkraftwerk! Doch unsere Regierung will aus Gründen des 'Klimaschutzes' samt einer 'Transformation der globalen Energiesysteme' den Großabnehmer Deutschland mit Abermillionen Solar-, Wind- und Biokleinkraftwerken ausstatten, welche nur gelegentlich einsatzbereit und auch nicht dem Bedarf folgend verlässlich steuerbar sind. Die Effizienz der deutschen Energiewende erinnert irgendwie an den indischen Arbeitselefanten, welcher den Baumstamm aus dem Urwald zum Lagerplatz schleppt - im Vergleich mit einer Million vor einem Baumstamm gespannte Ameisen, welche zwar physikalisch die gleiche Kraft aufbringen, aber in keiner Weise einsetzbar und steuerbar sind. Welches System wird sich da auf Dauer vernünftigerweise durchsetzen?

"2015 lieferten Windkraftanlagen sicher, zuverlässig und preiswert insgesamt 85,4 Milliarden Kilowattstunden saubere Energie für Haushalte, Handwerk und Gewerbe, Handel und Industrie." Logischerweise behauptet das der Bundesverband WindEnergie als Interessenvertretung der Windkraftbetreiber.    
Windkraftanlagen gehören zu sichersten Bauwerken -  presse@wind-energie.de 04.01.2017
- Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) typengeprüft und genehmigt - Bauüberwachung - Wiederkehrende Prüfung - ordnungsgemäße Wartung - Gutachter untersuchen im Auftrag der Betreiber - etc. etc.
Na ja, vielleicht sind es Haarrisse im Beton, den Schraubverbindungen oder in den Turmsegmenten, welche bisher noch nicht in Betracht gezogen wurden. Kommt doch irgendwie bekannt vor. Schlussfolgernd bieten sich da also mobile, mit Millionen staatlich geförderte und wissenschaftlich betriebene Röntgenstationen zur Untersuchung der diversen Schäden an.

Auch wenn Lobbyisten, wie so üblich, Probleme klein rechnen, so ist zumindest verwunderlich, wenn sich unser Online-Spenden-Lexikon Wikipedia da als Helfershelfer der Wind-Lobby betätigt. Offenbar haben deren Macher darin mangels enzyklopädischer Bedeutung eine Liste mit zahlreichen Windkraftunfällen gestrichen. Was nicht sein darf, das kann ja schließlich auch nicht sein! Political correctness halt.   
 
 
05.01.2017 windradbruch
Die B 166 wird auf ungewisse Zeit zwischen Zichow und Passow, in der Nähe des Autobahnkreuzes Uckermark voll gesperrt. Der Flügel einer Windkraftanlage war gebrochen. 
Rotorflügel klappt ab - Uckermark Kurier 03.01.2017
"Windrad gefährdet Bundesstraße..." Die Straßensperrung kann erst bei besserem Wetter wieder aufgehoben werden!  
STURM KNICKT WINDRAD WIE EIN STREICHHOLZ UM - "Leisnig - Der Sturm der letzten Tage hat nicht nur für unwetterartige Regengüsse gesorgt, sondern auch ordentlich in Wald und Feld gewütet. In Mittelsachsen musste deshalb ein Windrad dran glauben..." Mehr bei TAG 24.de - 28.12.2016

Weitere Windraddesaster:
https://goo.gl/MhPze5 - https://goo.gl/CUcA5T - https://goo.gl/OiEAq1 - https://goo.gl/voAd63 - https://goo.gl/m17KD6 - https://goo.gl/yy3Egq - https://goo.gl/MAbIjB
Natürlich stellt sich hier die Frage, welches Kraftwerk die jeweilige Ersatzstromversorgung für tausende betroffene Haushalte vornimmt. Insbesondere dann, wenn bei Starkwinden die anderen Windkraftanlagen bereits bis an ihrer Leistungsgrenze ausgelastet sind.
 
 
04.01.2017
Bild-Leser bekommen die Kosten der Energiewende nicht nur zu spüren sondern nun auch vermehrt gezeigt. Ein 94 Meter hoher Wind-Riese ist in 20 Meter Höhe einfach abgeknickt...
XXL-Windrad einfach umgeknickt - Bild 03.01.2017
"Die ton­nen­schwe­ren Ro­tor­blät­ter sind auf die Wiese ... " Nun, da gibt es noch viel Stoff für die Bild-Zeitung. Denn wir haben inzwischen ca. 27.000 dieser XXL-Standriesen.
 
Zur Umverteilung von 'unten nach oben' - dafür ist die Energiewende gut und erfolgreich. Und sie schafft auch Arbeitsplätze. Zweifellos. Aber wo und wie und wofür? Für den 'Klimaschutz' wurde noch nichts dabei gewonnen. Weil in Deutschland die Kohlenförderung eingestellt wird, der Ökostrom aber keinen vollwertigen und verlässlichen Ersatz bilden kann, dürfen systemrelevante Kraftwerke nicht vom Netz - und benötigen weiterhin ihren Brennstoff Kohle. Aber nicht aus deutschen Minen mit sauberen und sicheren Arbeitsplätzen, sondern aus Kolumbien. Während der Ökostrom immer teurer werden darf, müssen Kraftwerksbetreiber mit ihren Kosten auf dem internationalen Markt sehen, wo sie abbleiben. Um der gesetzlichen Pflicht zur Sicherung des Netzbetriebes nachzukommen. Denn auch bis zum vergangenen Jahr haben es trotz bisher hunderte Milliarden Aufwand für die EEG-finanzierte Stromwende die Ökostrom-Lobby samt deren Politiker immer noch nicht geschafft, eine geeignete Technik samt gesichertem Versorgungskonzept zu präsentieren, welches die herkömmlichen Wärmekraftwerke einfach nur ersetzt.
"In Deutschland wird die Steinkohleproduktion bis 2018 eingestellt. Die Kohlekraftwerke sollen jedoch weiter befeuert werden, weil die erneuerbaren Energien noch nicht genug Strom liefern. Die Kohle muss..."
Die dunkle Seite der Energiewende - SPIEGEL online 03.01.2017
Kohle aus Kolumbien - und Pellets als Kohleersatz aus karelischen Wäldern und illegalen Importen - so lassen sich die schrecklichen Folgen der deutschen Energiewende fortsetzen.
Im Ofen verschwindet Urwald - taz.de 1/2015 
"Holzpellets gelten als klimafreundlich. Nur: Für sie werden auch russische Urwälder illegal gerodet..."
Anmerkung: Nun, damit bei unseren einheimischen Produzenten kein Mangel aufkommt und keine weiteren Insolvenzen entstehen, holzen wir halt unsere Wälder für die Errichtung von Windkraftanlagen ab. Klimaschutz ist ja schließlich wichtiger als Artenschutz, oder?
 
 „Die planwirtschaftliche Energiepolitik der großen Koalition führt zu enormen finanziellen Mehrbelastungen für die vielen industriellen Familienunternehmen in Deutschland“...
Mittelstand gegen Planwirtschaft durch Energiewende - Deutsche Wirtschafts Nachrichten 04.01.2017
"Das EEG gehört abgeschafft und der Emissionshandel ausgeweitet" ... "Sie bewerten die Energiepolitik der Bundesregierung seit Amtsantritt der großen Koalition Ende 2013 mit der Durchschnittsnote 4."
Familienunternehmer-Umfrage
- Pressemitteilung 28.12.2016
"Note 4 für die Energiepolitik der Bundesregierung"... 

Während unsere rot-grün-schwarzen Politiker noch mit ganzer Kraft an der Umsetzung der Energiewende arbeiten, formieren sich die Kritiker an der Wirtschaftsfront. Dagegen rechnen Lobbyverbände der Windenergie gleichzeitig der Regierung vor, ihr selbst gesetztes 'Klimaschutzziel' nicht zu erreichen, falls nicht noch mehr Windräder installiert würden. Es wird Zeit, die Prioritäten anzupassen. Oder wie soll der Geist von Wirtschaftlichkeit wieder in die Flasche kommen? Und was den Emissionshandel anbelangt, da sollte sich unsere Regierung mal lieber auf die weitverbreiteten für das Grund- und Trinkwasser schädigenden Gülleeintragungen aus der Massentierhaltung konzentrieren. Die damit einhergehenden Beeinträchtigungen und der Schaden für die Volkswirtschaft tritt schneller und wirkungsvoller in Aktion, als die imaginäre Klimakatastrophe mittels CO2-Ausdünstungen. Natürlich stellt sich auch hier wieder die Frage über einen Nachweis darüber, wieviel Grad Celsius Klimaschutz der bisherige Emissionshandel mit CO2 bewirkt hat. Massenweise auf die Felder verbreitete Gülle ist giftig und gesundheitsschädlich nicht das Spurengas CO2. Vorschlag: CO2-Handel aussetzen und dafür einen Emissionshandel für Gülle installieren!
 
 
03.01.2017
 Wo ist es in Deutschland im Mittel am wärmsten? Die folgende Abbildung zeigt seit Beginn der Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes ab 1851 die Reihenfolge der warmen Bundesländer. Es drängt sich die Vermutung auf, dass es sich hierbei mit der Urbanisierung und den diversen Landnutzungen zu tun hat. Das mit vielen Wärmekraftwerken ausgestattete und dicht besiedelte Kohle- und Energieland NRW, aber auch das Saarland und andere Länder mit einer hohen Besiedlungsdichte oder einem hohen Anteil an fossiler Energieerzeugung zeigen die höchsten jährlichen Mittelwerttemperaturen. Eigentlich ein klares Zeichen dafür, dass nicht das Spurengas CO2, sondern die anthropogenen Nutzungen der Erdoberfläche zu regionalen Temperatursteigerungen führen.

Temperaturmittelwerte in Deutschland

 
02.01.2017
 Kalt, kälter, am kältesten! Das Wetter kann es niemandem recht machen. Schlussfolgernd gilt dies auch für das Klima.
Eisigster Winter-Einbruch seit Jahren - BILD 30.12.2016
Es wird kälter - und bekanntlich können sich eine Million Bild-Leser nicht irren. Was ja von Experten bestätigt wird...
 
Heiß, heißer, am heißesten!
Ein Glück, dass es nicht wieder so kalt wie damals wird - damals, als mit den Aufzeichnungen begonnen wurde! Warme Temperaturen repräsentieren Leben, Kälte eher den Tod. Global steigende oder fallende Temperaturen sind das Kennzeichen eines natürlichen Wandels. Nur 'Leugner des natürlichen Klimawandels' (Klimawandelleugner) meinen wohl, dass der Mensch mit seinen technischen Gerätschaften diesen aufhalten oder gar auf einen politisch bestimmten Wert zurück setzen könne. Die 'Energiewende' ist dagegen keine natürliche Erscheinung sondern eine politisch gesetzte Sache, welche daher jederzeit zurück gedreht werden kann. Zum Beispiel von Leuten, welche nichts von ihr wissen wollen.

Im langjährigen Mittel mit 8,99 °C ist NRW das derzeit wärmste Bundesland in DE - mit seinen zahlreichen, seit Beginn der Aufzeichnungen dort errichteten Wärmekraftwerken. Das kälteste Bundesland mit 7,56 °C im langjährigen Mittelwert ist Bayern mit seinen Alpen(gletschern). Für NRW dürfte hierbei wohl ein regionaler Wärmeinseleffekt eine Rolle spielen. 
Deutschlandtemperaturen2016
Das hier dargestellte Diagramm - generiert aus den DWD-Daten - beginnt ab 1881, entsprechend der Trendlinie mit einem Steigungsmaß von 0,0104 % über die gesamte Länge. Der Wert 7,601 zeigt den Stand der Trendlinie zu ihrem Beginn, x steht für die jeweilige Jahreszahl. Es ist Ansichtssache ob 0,0104 % eine hohe oder niedrige Steigung repräsentieren - Autofahrer etc. kennen über 10%-ige Steigungen. 

Wer den obigen Trend verändern will, muss (bei uns in DE) die Deutschlandtemperaturen ändern. Aber offensichtlich funktioniert das selbst mit bisher mehr als 1,5 Mill. über das Land verteilten EEG-Kraftwerken nicht. Es gibt keinen Nachweis darüber, was sie bisher klimatisch erbracht haben. Daher ist es kein Wunder, wenn es zunehmend mehr Leute gibt, welche von der Energiewende nichts wissen wollen. 

Klimaforscher Latif warnt vor Rückschlägen im Klimaschutz!
Zitat: "Wenige Wochen vor Donald Trumps Antritt als US-Präsident warnt der Kieler Klimaforscher Mojib Latif vor Rückschlägen beim Klimaschutz. Dessen geplantes Kabinett sei "durchsetzt von Klimaleugnern und Leuten, die nichts von der Energiewende wissen wollen", sagte der Leiter des Forschungsbereiches Ozeanzirkulation und Klimadynamik am Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung der dpa. Es wäre ein "fatales politisches Signal, wenn die USA beim Klimaschutz aussteigen und sich wieder den fossilen Energien, insbesondere der Kohle zuwenden", sagte Latif. (dpa)."  Weser-Kurier 29.12.2016 - https://goo.gl/Q0dmXj  

Ernsthafte Frage: Wer oder was ist ein Klimaleugner? Klimata gibt es auf unserem Planeten immer und überall. Kann das jemand überhaupt bestreiten oder gar leugnen? Wer tut das konkret? Oder befassen sich unsere "Klimaforscher" bereits mit den Außeridischen des interstellaren Raums - mit Leuten, die kein Klima kennen und auch nicht benötigen? Klima ist ein sehr schillernder Begriff, den die meisten unterschiedlich interpretieren. Fragt man 10 Leute, kann man eher mit 20 verschiedenen als mit einer richtigen Antwort rechnen. Wenn also ein international bekannter Klimaforscher andere Menschen mit Klimaleugner tituliert, dann dürfte er selber wohl eher in die Kategorie der Glaskugelgucker einzuordnen sein.
 
01.01.2017
Um das Weltklima zu schützen,
stehen in DE allein ca. 27.000 teils 200 m hohe Windkraftanlagen, welche großräumig in die Natur eingreifen und sie auch umfänglich zerstören. Und für viel Geld will eine uneinsichtige Politik immer noch mehr dieser Monster selbst in bisher geschützte Landschaften errichten lassen. Und das Klima? Einen Nachweis darüber, mit wieviel Grad Celsius das Klima damit bisher geschützt wurde, gibt es nicht. Und mit seinen gegenwärtigen und zukünftigen Temperaturen kümmert es sich einen feuchten Kehricht um den Willen politischer Machthaber. Wer, wie einst Mao Tse-tung, die Naturgesetze überwinden will, wird daher in der Bevölkerung mehr Schaden als Nutzen anrichten.
Maos Monstrum am Gelben Fluss - Süddeutsche Zeitung 29.12.2016
Der große, gottgleiche Führer als Vorbildfunktion einer heutigen Klimaschutzreligion? 
  
 
28.12.2016
Während die Spitzenorganisationen der Wirtschaft BDI, BGA, DIHK und ZDH mit einer kritischen Bewertung des Fünften Monitoring-Berichts - insbesondere den Kostentreiber EEG-Umlage - an die Bundesregierung appellieren, dass die "bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der EEG-Kosten haben den Anstieg nicht gestoppt" haben, sollte die "Politik den erneuten Anstieg der Umlage jetzt als Signal nehmen, die Finanzierung des EEG grundlegend zu überprüfen" waren die Lobbyisten der Windenergie schon mal schneller - hier der BWE - und haben weitere für sie vorteilhafte Änderungen des EEG 2017 zum Referenzstandort und dem damit steigenden Referenzertrag für Windkraftanlagen sowie  zur Stromsteuer und EEG errungen.
Da öffnet sich jetzt die dringende Frage: Wem wird die Politik in Zukunft folgen?


Und wenn alle 1.000 Meter eine Windkraftanlage stünde - die Energiewende würde nicht funktionieren. Denn kein Mensch ist bereit, sein urbanes Leben dem Rhytmus des Windes und des Wetters dauerhaft und nachhaltig anzupassen. Auch wenn das 'Grid' noch so 'smart' ist, smarter als der Mensch, welcher vom ihm schwadroniert. Die Klugheit wird sich erst dann einstellen, wenn die Kosten die Schmerzgrenze erreicht haben und der Schaden spürbar größer als der Nutzen wirkt.
Windkraft im Wald - mehr Schaden als Nutzen - Spektrum der Wissenschaft 12.01.2016
"25.000 Windkraftanlagen stehen in Deutschland – und langsam wird der Platz knapp für neue Rotoren, die Deutschlands Energiewende mit möglich machen sollen..."

Die Energiewende - unsere Zukunft?
Nach dem Willen unserer Politik wird sich unsere Landschaft so entwickeln - bei mindestens fünffach höheren Strompreisen.
„Unser Netz begegnet den Herausforderungen der Zukunft mit mehr Flexibilität und mehr Intelligenz“. Dr. Andreas Breuer, Leiter Neue Technologien/Projekte im Ressort Netze der innogy.
Smartgrid
Bildquelle: Innogy
Anmerkung eines Kritikers: "Um ein sicheres Kernkraftwerk mit 1.300 MW Leistung zu bauen und zur Versorgung von 2 Millionen Haushalte - auch dann, wenn kein Wind weht - zu betreiben, ist sicher mehr Intelligenz erforderlich, als vergleichsweise mit 1.600 Windräder der hier gezeigten Art die Natur und die dort wohnende Bevölkerung zu strapazieren, und das zu mindestens fünffach höheren Stromkosten!

Das Stromnetz wurde schon immer intelligent gesteuert. Nur, weil die Macher der Energiewende zur Erkenntnis gelangten, dass sie mit Millionen Kleinkraftwerken nicht funktionieren kann, musste der Begriff Smartgrid als neue Errungenschaft Einzug in die Diskussion halten. Obwohl dieser Begriff eigentlich auf eine sprachliche Beschränkung derjenigen hinweist, welche ihn ständig benutzen. Oder seit wann sind Gegenstände intelligent bzw. smart? 
EEG-Umlage2017
 
22.12.2016
Weil es bei uns wärmer wird, wird es in der Sahara kälter. "Erstmals seit 37 Jahren hat es in der größten und heißesten Wüste der Welt geschneit, wie die Zeitung „Independent“ unter Berufung auf einen Augenzeugen am Mittwoch berichtet."
Winter in der Sahara? - Sputnik Deutschland 21.12.2016
...tolle Fotos. Der Schnee blieb etwa einen Tag liegen...  Keine Nachricht aus dem Bot-Net - Auch der SPIEGEL berichtet als eine der wenigen deutschen Medien über den 'Kälteeinbruch' in der Wüste.
 
21.12.2016
Während unsere Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Ergebnisse der Biodiversitäts-Konferenz in Cancún begrüßt, berichtet der SPIEGEL online über das dramatische Schrumpfen des indonesischen Regenwaldes. Denn Bauern und Konzerne wollen die Flächen als Ackerland nutzen.
Die Lungen der Erde - SPIEGEL online
"Wochenlang fraßen sich die Flammen durch die Landschaft und verwandelten zwischen September und November schätzungsweise rund 1,7 Millionen Hektar Wald in Asche. Die Inseln Sumatra und Borneo waren besonders betroffen"... Postfaktische Politik - was ist das? Während die einen immer nur 'Zeichen setzen' und von 'Leuchtturmprojekten' reden, tätigen die anderen ihre Handlungen oder sind längst im Geschäft.
 
Die mit Milliarden geförderte Stromerzeugung aus Millionen EEG-Kleinkraftwerken erweist sich nicht nur aus technischer Sicht als ineffizienteste Möglichkeit, sondern auch aus Sicht des Natur- und Umweltschutzes als die zerstörerichste aller Zeiten. Noch nie wurden - bezogen auf die Kilowattstunde Strom - so viele Wälder wie derzeit gerodet. Und niemals zuvor gab es derart viele Vogel- und Fledermausschlagopfer bei anderen Formen der Stromerzeugung wie bei der Windkraft. Niemals zuvor gab es derart viele nicht ausgeglichene und nicht ausgleichbare Eingriffe in Landschaften aller Arten, wie seit dem Bestehen des EEG. Niemals zuvor gab es im agrarischen Sektor  - bezogen auf die Kilowattstunde Strom - so viele Flächenumwandlungen in boden- und alles Leben zerstörende Energiepflanzenäcker. Na ja, Wildschweine mal ausgenommen. Niemals zuvor gab es so viele Fischtötungen durch Kleinwasserkraftwerke. Welche mit ihrem Strom ja alle das Klima schützen sollen.
"Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes geht es in Wahrheit um das ganz große, weltweit 100 Milliarden Dollar schwere Geschäft einer Minderheit" - so das Editorial zu einem weiteren Wahn unserer Energiewende aus dem oekom Verlag. .
Der Staudammwahn - Nationalpark 4/2016
"Unter dem Deckmantel des grünen Wachstums und des Klimaschutzes sind unsere Flusssysteme massiv bedroht. Schuld daran ist vor allem der Ausbau der Wasserkraft. Zigtausende von Kraftwerken sind in Vorbereitung oder im Bau." ... "4 Prozent der klimaschädlichen Gase entstehen in Stauseen, vor allem Methan. Staudämme tragen damit in gleichem Maße zur Klimaerwärmung bei wie der Flugverkehr"...

19.12.2016
 Fossile Rohstoffe sind endlich -
lautet der Einstieg zu einem Beitrag über die Wasserstoffproduktion und 
deren Nutzung für den Allgemeinbedarf, insbesondere für die Mobilität. Kein Zweifel. Wer aber den Umstieg auf eine Wasserstoffgesellschaft fordert und fördert, muss sich darüber im Klaren sein, dass mit ihrem schlechten energetischen Wirkungsgrad das Ende der fossilen Rohstoffe nicht hinaus geschoben, sondern eher beschleunigt wird. Was danach kommt, dürfte längst klar sein - die Kernenergie. Denn der wachsende Widerstand in der Bevölkerung und mangels irdischen und in steter Nutzungskonkurrenz stehenden Oberflächen laufen Sonnen-, Wind- und Bioenergien ja bereits zu ihrem Zenit auf. Im Kontext mit erneuerbare Energien eifert kein Land dieser Erde den deutschen Bestrebungen hin zu einer kohlenstoffreien Wirtschaft hinterher.   
Wasserstoff, Energieträger der Zukunft. Oder? - Deutscher Arbeitgeber Verband 19.12.2016    
"Die Umsetzung von Solar- oder Windenergie in Wasserstoff oder Methan für eine Nutzung zu anderer Zeit oder an anderem Ort bedeutet immer, dass etwa vier Fünftel der elektrischen Energie verloren geht"... 
Bundesministerium für Wildtier- und Naturzerstörung
Wer CO2-frei Auto fahren will, wird sich zwangsläufig mit der a) Verlagerung von der Schiene auf die Straße und b) auf einen Ausbau der friedlichen Nutzung der Kernenergie anfreunden müssen.   

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat die Ergebnisse des Biodiversitäts-Gipfels in Cancún als "Erfolg für den Artenschutz" begrüßt. Die aktuelle PM lässt aufhorchen, bei ihrer Lektüre aber den großen Schwindel mit der Gegenwart erkennen. "Es ist erfreulich, dass der Artenschutz nunmehr weltweit in den Rang einer Richtschnur für agrarpolitische Entscheidungen gehoben wurde" - lautet die wohl griffigste Formel hierzu und schon wird klar, dass es sich hierbei allenfalls um eine aus ihrer Sicht persönliche Erfolgsmeldung handelt, welche in der Realität in den Bereich der 'postfaktischen' - einer wahrheitsunabhängigen Politik - einzuordnen ist. Der "Rang einer Richtschnur" - was sollen geneigte Leser_innen zu Hause dazu denken, wenn das Hendricks-Ministerium für Umwelt derzeit über eine Änderung der Paragraphen 44 und 45 BundesNaturschutzGesetz (BNatSchG) für die Errichtung von Windkraftanlagen das Tötungsverbot von geschützten Arten zugunsten des Klimaschutzes erleichtern, bzw. einschränken will?        
 
17.12.2016
Monitoringbericht 2016 für 2015.
StromsperrenDen Bericht für dieses Jahr wird es wohl erst nächstes Jahr geben. Interessant sind trotzdem einige Zahlen als Auswirkungen des EEG. Beispielsweise zu Stromsperren von Haushaltskunden. Für alle Vertragsarten werden über 359.000 Sperrungen für das Jahr 2015 gemeldet. Weiterhin gab es laut Bericht etwa 6,3 Mio. Sperrandrohungen von Stromlieferanten, wovon etwa 1,6 Millionen in eine Sperrbeauftragung beim zuständigen Netzbetreiber mündeten. Als Datengrundlage nennt der Monitoringbereicht die Angaben von 768 VerteilNetzBetreiber (VNB) und 998 Lieferanten.
 
Zudem seien gemäß § 14 StromGVV Daten zum Einsatz von Vorkassesystemen wie Bargeld- und/oder Chipkartenzähler im Auftrag des Grundversorgers erhoben worden. Wobei im Jahr 2015 insgesamt etwa 19.400 solcher Systeme installiert wurden. Das Gesetz stammt vom 26.10.2006 und wurde zuletzt am 29.8.2016 geändert. Also eindeutig eine EEG-bedingte Maßnahme gegen den Bodensatz in unserer Reichtumsgesellschaft, welche sich ja schließlich zu wehren weiß.
 
"Zurzeit haben weltweit 1,2 Milliarden Menschen immer noch keinen Zugang zu elektrischem Strom" - weiß das Magazin zur Klima- und Energiewende "Klimaretter.info", welches mit dem Umwelt-Medienpreis 2016 der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet wurde. Nun, das muss ja dann wohl stimmen. Denn dafür hat es ja einen 'Lügendetektor' auf seiner Webseite installiert. Die Wenigen aus Deutschland kann man da gerne mal im statistischen Rauschen des globalen 'Klimasystems' untergehen lassen.  
 
Der Monitoringbericht hat einen Umfang von 439 Seiten. Ob sich da jemand aus dem politischen Establishment die Mühe macht, derartige Petitessen zu finden, um sie auch an die Öffentlichkeit zu bringen? Nun, Stromsperren sind ja wohl immer noch die wirksamste Klimaschutzmaßnahme.
 
Zitat: "Für die Durchführung einer Sperrung berechneten die Netzbetreiber ihren Kunden durchschnittlich Kosten in Höhe von 49 Euro, wobei die Spannbreite der tatsächlich berechneten Kosten zwischen 8 und 210 Euro lag. Für eine Wiederherstellung der Versorgung eines Zählpunktes von Haushaltskunden wurden bei einer Spannbreite von 7 bis 154 Euro durchschnittlich 52 Euro in Rechnung gestellt."
 
Und noch eine interessante Petitesse: "Im Monitoring 2016 wurden zum zweiten Mal Informationen bei Verteilernetzbetreibern und Lieferanten zu Vorkassesystemen nach § 14 StromGVV wie Bargeld- oder Chipkartenzähler erhoben. Im Verlauf des Jahres 2015 waren in 362 Netzgebieten bei rund 19.400 Entnahmestellen von Haushaltskunden entsprechende Vorkassesysteme im Auftrag des Grundversorgers installiert (2014: rund 17.300). Dies entspricht 0,04 Prozent aller Zählpunkte von Haushaltkunden in Deutschland. In knapp 4.700 Fällen (2014 rund 4.800) wurde im Kalenderjahr 2015 ein Bargeld- oder Chipkartenzähler neu eingebaut, in rund 3.000 Fällen wurde ein solcher Zähler wieder ausgebaut. Dies entspricht dem Vorjahreswert."
 
Hätten Sie gedacht, dass sich Zahlungssysteme wie Vorkasse und Bargeldzähler für Kilowattstunden (ähnlich Parkscheinautomaten) wieder etablieren? Natürlich nur für jene, welche sich die EEG-bedingten Stromkosten nicht mehr leisten können. Erinnert irgendwie an die Nöte in deutschen Vor- und Nachkriegszeiten. Für jene Leute jedoch, welche erfolgreich den 'Marsch durch die Institutionen' absolviert haben, aber ein unbekanntes Thema.   
 
16.12.2016
 Ohne eine maßgebliche Steigerung
des nationalen Stromverbrauchs, wurden per EEG-Einspeisevorrang samt einem gewaltigen ressourcenfressenden, natur- und landschaftszerstörenden, finanziellen, energetischen und bürokratischen Aufwand millionenfach regenerativ erzeugende Stromgeneratoren dem bereits in das allgemeine Stromnetz einspeisenden Kraftwerksbestand hinzugefügt. Trotzdem hat das Klima seinen natürlichen Verlauf nicht geändert. Weshalb nicht? Nun, an dieser staatlich inszenierten KlimaschutzApp EEG dürfen sämtliche Akteure - vom einzelnen Teilnehmer auf lokaler Ebene, über Kommunen und Gebietskörperschften bis hin zu omnipotenten Konzernen - in den individuellen 'Einstellungen' dafür ihre für sie jeweils optimalen finanziellen Bedürfnisse ausrichten. Ohne irgend eine Rücksicht auf natürliche und gesellschaftliche Probleme und Auswirkungen nehmen zu müssen. Immerhin gibt es neben den zahllosen Gesetzesänderungen und den begleitenden Verordnungen laut EEG alleine tausende diverse Vergütungssätze, welche irgendwie und irgendwo auch immer den staatlichen Bürokratismus anwachsen lassen - um nur mal ein Beispiel zu nennen.
Weil sich bei der praktischen Umsetzung - dem Testlauf in Umwelt und Bevölkerung - immer wieder heftige Mängel eingestellt haben, musste die EEG-App an zahllosen Stellen auch immer wieder nachgebessert werden. Inzwischen ist diese App derart verkommen, dass sie bei jeder Änderung entweder den Shitstorm der Lobbyisten oder den von ihr benachteiligten Bevölkerungsschichten aus Otto Normalo bis zu Handel, Gewerbe und Industrie über sich ergehen lassen muss. Ergo: Wie ein veraltetes Computerprogramm ist sie nicht mehr reformierbar und agiert daher jeder Effizienzkampagne unserer Regierung diametral als Effizienzkiller entgegen.  
 

15.12.2016
Viel schneller als anderer Wahnsinn in der deutschen Energiepolitik eskaliert der Styroporkrieg unserer Regierung gegen die arbeitende Bevölkerung.. "Der Styropor-Wahnsinn erreicht die Bundespolitik!" - verbreitet die Bild-Zeitung.
Dachdecker drohen an, Müll vor Rathäuser zu kippen - Bild 15.12.2016
"Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks ist empört und droht an, die Kunststoffabfälle vor Rathäusern zu platzieren"... Ist ja wohl die einzige Möglichkeit, den Politikern unmittelbar und spürbar des Volkes Meinung zukommen zu lassen. Oder handelt es sich hierbei auch wieder nur um 'Klimaleugner' oder 'Rechtspopulisten'?  
 
Geht es nach der Agentur für Erneuerbare Energien, dann stehen laut einer Umfrage im September 2016 von TNS Emnid 93 Prozent der Deutschen hinter dem weiteren Ausbau von regenerativen Energien. Dazu seien 1.000 Personen gefragt worden. Leute, die derartige Ergebnisse ernst nehmen, dürfen sich schon mal fragen, ob sie auch an den Weihnachtsmann glauben. Man hüte sich vor Umfragen, welche man nicht selber erstellt hat. Eher dürften es tausend Bürgerinitiativen sein, welche die Windräder grundsätzlich oder zumindest in ihrer Umgebung ablehnen. Über ein weiteres Beispiel dazu berichtet nun aktuell die Bild-Zeitung.
Fünf Gemeinden gegen neuen Windpark vor dem Darß - Bild online 15.12.2016
"Vor den Anhörungen am Mittwoch (10.00 Uhr) in Stralsund zum geplanten Windpark rund 15 Kilometer vor der Ostseeküste haben fünf Gemeinden auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst notfalls gerichtliche Schritte angedroht"....
 
14.12.2016
Wenn ein Geschäftsmodell wichtiger als 'Klimaschutz' ist,
dann kann man auch schon mal damit beginnen, das ökologisch gute Gewissen zu strapazieren. Insbesondere, wenn man sich unter nahezu tausend konkurrierenden Stromanbietern behaupten muss. Oder wie kommt es neuerdings, dass sich beispielsweise auf dem Verivox-Portal bei der Suche nach einem Öko-Heizstromtarif sieben bundesweit liefernde Versorger versuchen, gegenseitig den Rang für den günstigsten Strompreis abzulaufen? War da nicht mal was? Ach ja, die Ächtung des Heizstromes als Produkt der zutiefst geächteten Kern- und Kohlekraftwerke samt deren krakenartig übers Land reichenden Hochspannungsleitungen? Nun, mit über 27.000 Windkraftwerken auf dem Land und auf hoher See samt über 1,5 Mio. Solarplattengeneratoren und zahllosen Biogasanlagen haben sich die Zeiten ja geändert. Und schon werden die noch 'überlebenden' Besitzer von elektrischen Hausheizungen mit 'ökologischen' Heizstromtarifen umgarnt. Woher, mit welchen Anlagen und in einer jederzeit ausreichenden Menge dieser Heizstrom produziert wird, das bleibt in den kleingedruckten und mehrseitigen Geschäftsbedingungen natürlich außen vor. Wozu gibt es schließlich eine Strombörse, welche eben alles, was auf den Markt geworfen, bzw. in das allgemeine Netz eingespeist wird, über die besten Anbieter unters Volk vertreibt. Ergo: Das ökologisch gute Gewissen ist halt nur so stabil wie ein sich stetig wandelndes Klima - oder gar wie die politischen Rahmenbedingungen. Und politische Systeme, welche mit fadenscheinigen Argumenten und dubiosen Geschäftsmodellen versuchen, den natürlichen Wandel aufzuhalten, werden scheitern.

Laut einstigem Verbot sollten bis 2020 die elektrischen Heizungen aus den Haushalten verschwinden. 2013 wurde es aber wieder zurückgenommen und die 'überlebenden' Verbraucher können ihre alten Heizöfen weiter nutzen. Zudem kein schlechter Tip für zahllose Singlehaushalte mit komfortablen und per Smartphone zeit- und temperaturgesteuerten elektrischen Heizkörpern an der Steckdose. Überlebt haben trotz hoher Stromkosten viele Elektroheizungen einfach auch deswegen, weil sie a) praktisch wartungsfrei funktionieren und b) keine Kosten für den Schornsteinfeger verursachen. Wartungstechnisch davon ausgenommen die oftmals erheblich teuren und ökologisch angepriesenen Wärmepumpenanlagen.      
 
Das jahrelang von Politik und Lobbyverbänden
aufgebaute Lügengebäude über die Unbedenklichkeit von Windkraftanlagen in freier Natur verliert zunehmend seine glänzende Fassade. 
Windenergie und Vogelschutz: Hoher Aufwand, vage Resultate - Natur und Landschaftsplanung 12/2016 - Zeitschrift für angewandte Ökologie
"Mit großen Erwartungen wurde der im November 2011 begonnenen Studie entgegengesehen, die zunächst vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, später durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde. Bereits im Januar 2016 waren spektakuläre Teilergebnisse durchgesickert" ... Untersuchungen an 46 Windprks zum Kollisionsrisiko - Fehlerrate beim Finden der Kollisionsopfer - Daten zum Flugverhalten - Abschätzung von Kollisionsopferzahlen - Auswirkungen der festgestellten Mortalität auf Populationsebene - Rotmilan, Seeadler, Goldregenpfeifer, Mäusebussard, Möwen, Wat- und Entenvögel etc. .... und: das Tötungsverbot gilt individuenbezogen...
Eine Studie, welche mit wissenschaftlich begründeten Empfehlungen daher kommt. Sie umzusetzen, ist Aufgabe der Politik .

Angelockt und abgezockt: Mit einer sich wandelnden Politik werden wohl tausende Investoren aus der Masse der Bevölkerung noch ihr 'blaues Wunder' erleben. Wie das Klima, so wandelt sich auch die Politik - nur wesentlich schneller. Und deren Gewinner werden sich entweder neuen Geschäftsfeldern zuwenden oder alte wieder aufblühen lassen. Denn der grüne Zeitgeist hat sein 'Fördermaximum' erreicht und die Politik muss sich stärker den mess- und sichtbaren Realitäten aus der Physik und der belebten Natur zuwenden und Ideologien samt deren Geschäftsmodelle lieber kritisch hinterfragen.     

13.12.2016
Die aktuelle Entscheidung
des Bundesverfassungsgerichts vom 06.12.2016 zur rückwirkenden Kürzung von Laufzeiten ("Die entschädigungslose Rücknahme der Laufzeitverlängerung von 2010" ... "Die Rücknahme der Ende 2010 in großem Umfang zugeteilten Zusatzstrommengen") deutscher Kernkraftwerke und den damit einhergehenden Einnahmeverlusten lässt sich schlußfolgernd auch auf eine rückwirkende Kürzung der Vergütung für Sonnenstrom anwenden. Spanien macht es bereits vor. Daher sollte dies auch ohne große Probleme in Deutschland möglich sein.
Sonnenstrom-Anleger erst subventioniert, dann abkassiert - Wirtschaftswoche 08.12.2016
"
Angelockt und abgezockt?" ... "Spanien hat die Vergütung für Sonnenstrom rückwirkend drastisch gekürzt. Nun bangen Anleger, dass dies auch hier passieren könnte. Wann der Staat alte Vereinbarungen brechen darf und was das für Anleger bedeutet" ...
 
Anmerkung: Immerhin ist es legitim, in einem Umfeld mit Null Zinsen Sondergewinne abzuschöpfen, um auch auf diese Weise die Bevölkerung zu entlasten, welche gesetzlich gezwungen ist, den Wind- und Solarstrombetreibern weit über dem Markt liegende Renditen/Zinsen zu verschaffen. Diese sehr hohen Renditen entspringen schließlich keinem Marktgeschehen, sondern Gesetzen, welche spezifisch für die EEG-Lobby geschaffen sind. Das sollte zumindest spürbar eingeschränkt werden. Denn mehr als doppelt so hohe Zinsen als marktüblich sind gemäß ständiger Rechtsprechung schlicht sittenwidrig. Mit der EEG-basierenden Wind- und Solarstromeinspeisung ist das derzeit mehr als gegeben. Die Politik muss es nur wollen. Im Rahmen kommender Wahlkämpfe muss sie hierzu veranlasst werden. 
 
 Und wieder einmal muss ein abgebrochenes Windrad 'überprüft' werden. Nun, technische Fehler gibt es immer. Auch bei der herkömmlichen Stromerzeugung. Kein Zweifel. Wenn aber ein herkömmliches, für den Bedarf lieferndes Kraftwerk ausfällt, dann springt automatisch ein anderes dafür ein. Die hierbei fallende Netzfrequenz liefert das Signal dafür. Anders bei Windkraftanlagen: Fallen eine oder mehrere aus, dann springen nicht andere Windkraftwerke, sondern ebenfalls konventionelle Kraftwerke ein. Einfach indem sie über die Steigerung der Dampfzufuhr ihre Einspeiseleistung erhöhen und die Bedarfsdeckung weiterhin sicher stellen. Bei Windkraftanlagen müsste dafür der Wind stärker wehen. Tut er aber nicht.
Abgebrochenes Windrad wird überprüft - Nordkurier.de 12.12.2016
"Nach 16 Jahren ist ein Mast eines Windrades einfach gebrochen, die gesamte Rotortechnik zerstört..."
"Ein Mast eines Windrades" hört sich ja wohl ein bißchen komisch an, oder? Wieviel Masten hat ein Windrad? Na ja, sind halt Journalisten. Immerhin finden sich noch Zeitungen, welche über derartige 'Petitessen' berichten. Anders in unserem Globallexikon Wikipedia. Mit 62 Einträgen aus Deutschland und zweien aus Österreich wurde dort am 01.09.2016 mit der Begründung, dass eine "Enzyklopädische Bedeutung dieser Zusammenstellung nicht vorhanden" ist, die Seite über 'Windradunfälle' gelöscht. Auch ein kleines Privileg der EEG-Meinungsmacher.   

 Das unantastbare EEG: Weil es in deutschen Landschaften noch zu viele Tierarten gibt, welche dem weiteren Ausbau der Windkraft entgegen stehen, soll das Tötungsverbot eingeschränkt werden. Statt für weniger zu sorgen, würden laut einem Entwurf zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes tausende, durch Windkraftnutzung hinzu kommende Tierkollisionen denen, welche bereits im Straßenverkehr geschehen, gleichgestellt werden. Das Gegenteil dessen, was wir laufend mit zahllosen anderen Mitteilungen unter der Rubrik Vielfalt und Artenschutz von unserer Regierung präsentiert bekommen. Und daher auch wieder ein weiteres Privileg für die Ökoindustrie, deren Lobbyisten und Profiteure aus den Reihen der Besserverdienenden in unserer Gesellschaft.   
Entwurf Gesetz zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes - Referentenentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 01.12.2016
Suchbegriff: Tötungsverbot. Welches nicht nur mit juristischen Spitzfindigkeiten ("signifikant") begründet wird, sondern darüber hinaus auch mit einem "über die Zielsetzung des EEG 2017 vermitteltes öffentliches Interesse an der weiteren nachhaltigen Entwicklung der Energieversorgung und an der Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 40-45 % im Jahr 2025 und 55-60 % im Jahr 2035."  Ergo: Das Jahr 2035 ist also wichtiger, als der gegenwärtige Tierschutz. Typische Lobbyistenhandschrift für den Gesetzgeber im Berliner Reichstagsgebäude. In welchem wohl ein signifikanter Teil der Parlamentarier auch von den Privilegien des EEG profitiert.   

12.12.2016
  Norwegische Wasserkraftwerke und deutsche Windparks sollen ab 2020 (Deutsche Welle) ... Norwegen soll deutschen Strom speichern (tagesspiegel.de)  ... Deutschlands Energiewende braucht Norwegens Speicherseen (IWR) ... Norwegen bald Stromspeicher für Deutschland (energieverbraucherportal.de) ...  Norwegen die Superbatterie (energiespeicher.blogspot.com) ... Eine kleine Google-Recherche mag da gerne weiter helfen.
Zahllos sind die von 'seriösen' Medien nachgeplapperten, jedoch von Öko-Phantasten erfundenen Meldungen zur Energiewende. Und was hat unsere Regierung gegen diesen Unsinn getan? Zumindestens geschwiegen, was die öko-energetische Inbesitznahme norwegischer Landschaften betrifft. Weil deutsche Landschaften nicht ausreichen. Ein weiteres Beispiel für das regierungsamtliche Intrigenspiel in Sachen Energiewende über Deutschlands Grenzen hinaus. Weltoffen halt, oder?
Norwegens Speicherseen – Batterien für Europa? - Deutscher Arbeitgeber Verband 12.12.2016
"Norwegens Energiespeicher werden in vielen deutschen Energiediskussionen als mögliche Stromspeicher für Deutschland erwähnt, um bei uns schwankende Stromeinspeisung aus Sonne und Wind abzupuffern. "Norwegen als Batterie Europas" titelte ‚Die ZEIT' sogar im Jahr 2011. Das ist, freundlich gesagt, praxisfern" ...

09.12.2016
 "Die Ölvorräte werden zunehmend knapp, und das wird die Preise weiter hochtreiben", sagte einst die DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert der "Berliner Zeitung". Darüber berichtete der SPIEGEL online in seinem Artikel vom 03.01.2008, also vor knapp 9 Jahren.
Ökonomen sagen Ölpreis von 200 Dollar voraus. Darüber, wie sehr sich die Dame in einer führenden Position des DIW geirrt hat, muss unter Fachleuten gar nicht erst debattiert werden. Nun, aktuell weiss sie, dass die OPEC mit ihrer Entscheidung zur Drosselung des Ölangebotes "eine gesichtswahrende Entscheidung getroffen" hat. Und hätte sich die OPEC zu dieser Maßnahme nicht geeinigt, dann wäre sie "wirklich Geschichte".

Da fragt sich doch eher, wer oder was sich zu einer wirklichen Geschichte entwickelt hat - die ständigen Warnungen vor einer Ressourcenknappheit fossiler Energieträger - auch als 'peak oil' 
bekannt - oder die wohl noch Jahrhunderte sprudelnden Quellen aus dem Bauch unseres fossilen Planeten. Halt nicht mehr so zentral, wie all die Jahre, sondern aufgrund neuer Technologien zunehmend dezentral auf unserem Globus verteilt und damit zugleich die Machtverhältnisse. Und eher darf darauf spekuliert werden, dass wir aufgrund neuer Entwicklungen und Techniken in der Kern- und Fusionsenergie diese Vorräte gar nicht mehr benötigen werden. Vielleicht sollte Deutschland statt mit seinen auf hundert Jahre vorausschauenden und chaotischen Klimaschutz- und Energiewendeplänen lieber mal darüber nachdenken, in welcher Abhängigkeit es sich denn in den nächsten 30 - 50 Jahren befinden könnte. Mit einer Stromversorgung aus 'erneuerbaren Energien' und damit einhergehenden stetig steigenden Strompreisen könnte sich die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit schneller als der Klimawandel einstellen.   
 

 Je mehr Wind- und Solarenergieanlagen im Netz, desto höher die Winterreserve. "Für diesen Winter haben die Übertragungsnetzbetreiber insgesamt rund 8.300 Megawatt Reservekapazität gesichert."
Übertragungsnetzbetreiber rufen Winterreserve ab - amprion.net 07.12.2016
Und wieder eine Tatsache für die stetig steigenden Strompreise samt Nachweis dafür, dass es umgekehrt nicht funktionieren kann. Oder könnten bei immer weniger herkömmlichen Kraftwerken unsere Netzbetreiber sich etwa die massenhaft existierenden Windkraftreserven verlassen? Daher sind regelbare und jederzeit verfügbare Kraftwerke noch für Jahrzehnte notwendig, um mit ihnen jede mögliche Höchstlast abdecken zu können und so die Versorgungssicherheit und die Systemstabilität zu gewährleisten. Wenn die Kernenergie mit etwa 11.000 MW bis 2023 vom Netz geht, dann müssen eben die Stein- und Braunkohlekraftwerke 'brummen'. So einfach ist das. Und wer sich immer noch mit dem Gedanken trägt, die Versorgungssicherheit mittels teuren Batteriespeichern zu gewährleisten, sollte sich erst einmal mit dem Gedanken vertraut machen, dass Speichersysteme große Stromverbraucher sind und keine Stromerzeuger. Also ebenfalls mittels herkömmlichen Kraftwerken 'abgesichert' werden müssen.
 
 "Jede Sekunde werden in Deutschland 34 Tonnen an erneuerbaren und nichterneuerbaren Rohstoffen abgebaut oder geerntet und im Wirtschaftssystem und verarbeitet und verwertet. ....  Dabei sind die nicht-erneuerbaren Rohstoffvorkommen der Erde begrenzt. ... WKA-Ressourcenverbrauch.jpgDie negativen Umweltauswirkungen durch die Nutzung fossiler Energieträger, insbesondere der Klimawandel, sind Grundlage für Diskussionen rund um einen Umstieg auf erneuerbare Energieträger und eine absolute Reduktion des Energieverbrauchs. ... Genutzte Entnahme nicht-erneuerbarer Rohstoffe in Deutschland ... 535 Mio. Tonnen Bauminineralien, 61 Mio Tonnen Industriemineralien, 202 Mio t fossile Energieträger" ... So und ähnlich lauten die Klagen aus dem Bundesumweltamt.  
Deutschlands Ressourcenverbrauch muss sinken - UBA aktuell - Nr.: 5/2016 
Wenn es aber darum geht, die konkreten Fälle zu benennen, dann werden die Leser eher hinters Licht geführt. Beispiel: Unsere mit stählernen Monstertürmen auf gewaltigen Betonfundamenten verstellten Landschaften. Für derartige Infos scheinen wohl Bürgerinititiven die besseren Quellen zu sein. Unsere Politik muss sich nicht wundern, wenn sie zunehmend das Vertrauen verliert. Statt mit den Abbildungen den gewaltigen Ressourcenverbrauch durch Windkraftanlagen zu thematisieren, werden sie zu Klimaschutzinstrumenten verklärt. Ohne Angabe, wieviel Klimaschutz unsere 27.000 WKA bisher bewirkt haben. Muss man da den anderen Informationen des Bundesumweltamtes noch glauben? Gebrauchte Windkraftanlagen werden wohl eher in ehemalige Ostblockstaaten verschachert und die bis zu 40 m in den Boden reichenden Stahlbetonfundamente oberflächlich mit Erde bedeckt und - aus den Augen, aus dem Sinn - im Boden gelassen. Windkraftrecycling 'Made in Germany!' Zum Abbau und zur restlosen Beseitigung von Windkraftanlagen zählen natürlich nicht nur die WKA alleine, sondern auch die tonnenweise und oftmals kilometerlangen in die Erde vergrabenen Kupfer- und/oder Aluminiumleitungen bis zu den jeweiligen Netzeinspeisepunkten. Für Betreiber und Grundbesitzer kann das ganz schön teuer werden. Dazu ausführliche Informationen von der Webseite einer Bürgerinitiative und nicht von ministerialen Stellen.
(K)eine Lizenz zum Geld drucken -  Vernunftkraft.de 02.12.2016
Informationen zu unterschätzten Risiken bei der Verpachtung von Grundstücken für Windenergieanlagen (WEA)...

06.12.2016
Offensichtlich, weil Politik und EEG-Branche
bemerkt haben, dass sich selbst mit millionenfach in allen Landschaften installierten EEG-Anlagen für die Stromerzeugung aus Sone, Wind und Bio weder Klimaschutz realisieren noch nachweisen lassen, musste eben ein weiterer Globalbegriff erfunden und in die Diskussion eingeschleust werden: Dekarbonisierung. Auch diesen Begriff gab es in Zeiten vor der chaotisch betriebenen Energiewende nicht. Jedenfalls nicht im Sinne einer allgemeinen volks- und betriebswirtschaftlichen Relevanz.
Wieviel Zeit haben wir für die Dekarbonisierung? - Deutscher Arbeitgeber Verband 05.012.2016
Die etwas andere und angstfreie Interpretation zum Anstieg des CO2-Pegels in der Atmosphäre. CO2-Reduktionen sind immer dann gut oder sinnvoll, wenn sich dabei Primärenergien einsparen lassen.
 
05.12.2016
Wenn "Bild" berichtet,
dann wissen wir doch aus vergangenen Zeiten, dass sich Millionen Bildleser nicht irren können. Nun berichtet 'Bild' darüber, dass die Zukunft der deutschen Energie grün sein soll, aber ausgerechnet Umweltschützer davor warnen: "Durch die Energiewende werden wir unsere letzten natürlichen Landschaften für immer verlieren." Ob sich da ein Meinungswandel abzeichnet?

Windkraft zerstört unsere schöne Heimat - Bild online 05.11.2016
„Deutschland geht mit gutem Beispiel voran“ ... "Laut einer Emnid-Umfrage ... sind 80 Prozent der Deutschen gegen weitere Windkrafträder in Waldgebieten..."
Na ja, wurde der Begriff 'Heimat' nicht schon von den Nazis verwendet? Gibt es in einer globalisierten Welt überhaupt noch eine Heimat? Aus dem Planungsrecht wurde er bereits eliminiert. Und sollen sich Bewohner von 'Verwaltungsbezirken' nur noch mit politisch definierten Flächen und Grenzen identifizieren dürfen und nicht mehr mit den räumlichen und sinnlichen Gegebenheiten, so wie sie die (verbliebene) Natur geschaffen hat? Wer keine Heimat kennt, empfindet auch kein Schutzbedürfnis dafür. Den stören weder rotierende Horizonte, mit Solarplatten verhunzte Landschaften und sicherlich auch nicht hektarweise Monokulturen für die 'ökologische' Stromgewinnung. Auch nicht wie immer mehr Pflanzen- und Tierarten aus unserem Leben verschwinden.  
 
Da erhebt sich gleich die Frage, was unsere Bundesumweltministerin wohl auf UNO-Konferenz im mexikanischen Cancún erreichen will, wobei laut SPIEGEL-Bericht eine sechsseitige "Cancún-Erklärung" verabschiedet wurde, welche den Artenschutz stärker im Regierungshandeln verankern und finanzielle Fehlanreize stoppen soll.
Uno will Artenschutz stärken - SPIEGEL online 05.12.2016
Wie wäre es, erst einmal in der 'Heimat' vor der eigenen Haustüre zu kehren und die in alle Welt dafür verstreuten Millionen lieber daheim einzusetzen. Wurde uns neulich nicht erst mittels sämtlichen öffentlichen Medien über den Gülleskandal berichtet, welcher bereits ein "Viertel der Grundwasservorkommen in Deutschland" getroffen hat. Lauthals wurde dabei natürlich verschwiegen, dass die horizontweiten Maisäcker diese natürliche Düngung für das Bio-Standbein der Energiewende benötigen. Aus der Produktion von Millionen eingepferchten Tierhaltungen. Die Politik muss sich nicht darüber wundern, woher die Verdrossenheit und der Vertrauensverlust in der Bevölkerung stammt.   

 
03.12.2016
Wohnen Sie etwa an der Nordseeküste mit steigendem Meeresspiegelanstieg? Oder in den Alpen, wo es zu warm wird und deshalb die Gletscherbäche zu reißenden Strömen anschwellen und die Bevölkerung samt Infrastrukturen mit erheblichen Schäden bedrohen? Oder sind Sie gar Skiliftbetreiber und der Klimawandel verdirbt Ihnen mangels Schnee das Geschäft? Hier kommt der Schadensregulierer 'Münchner Rück' mit seinen Geschäftsmodellen ins Spiel. Zumindest mit vielfältigen Optionen für innovative Neuerschließungen dafür, welche sich auf den Klimawandel mit seinen 'Folgeschäden' gründen. Was für die Politik das 'Kreuz Christi' ist - den Klimawandel stoppen -  ist für den Versicherungskonzern das Manna in der Wüste. Je mehr Schäden, desto höher der Regulierungsgewinn. Im Volksmund: Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall. Ist ja auch kein Wunder, denn auch ein Klimawandel hat seine vielfältig guten Seiten.
Jetzt soll ein deutsches Landgericht über den Klimawandel richten - Achgut.com 03.12.2016
Ein Musterbeispiel für den 'recherchierenden' Journalismus. Ein Journalist über seine Schreiberkollegen.

Speicher, Wind- und Sonnenstrom ersetzen Kohle und Atom.
Ein schöner Reim und - weil er so schöngeistig klingt - von zahllosen Followern der SFV-Facebookseite nachgeplappert und weit verbreitet.

Wenn elektrischer Strom für den selben Zweck einen anderen ersetzen soll, dann muss er zumindest gleichfunktional sein. Kohle- und Atomstrom stehen für jeden Bedarf zuverlässig und unterbrechungsfrei an.

Strom aus EEG-Anlagen werden im allgemeinen Netz lediglich hinzu gemischt und können daher den anstehenden, herkömmlich erzeugten nur zeitweise und mengenmäßig verdrängen, ihn aber nicht zu jeder Zeit funktional und leistungsmäßig ersetzen. Denn wind- und wetterbedingt produzierte Strommengen lassen sich mit dem von unserer Gesellschaft nachgefragten Bedarf nicht synchronisieren. Wäre dies so, dann bräuchte es ja derartige Sprüche nicht.

Obwohl derartige Massenbeeinflussungen bereits seit mehr als 20 Jahren laufen, ist es der mit Milliarden geförderten EEG-Branche bisher nicht gelungen, mit ihrer favorisierten Technik ein einziges Dorf, eine Stadt oder gar eine Region verlässlich und unterbrechungsfrei mit puren Ökostrom im eigenen Stromnetz zu versorgen. Konventionelle Kraftwerke können dies halt. Aber der Versuch lohnt sich weiterhin - solange die Politik diesem Spiel die finanziellen Förderungen und ideologischen Grundlagen dafür nicht entzieht.
         
SFV-Speicher-Wind-Sonnenstrom
Nun weist der Solare Förderverein Aachen e.V. auf einen brisanten SPIEGEL-Bericht zu Überlegungen der CDU hin, die Erneuerbaren Energien auf eigene Füsse stellen zu wollen. Aha, also auch das mit den eigenen Beinen funktioniert seit über 20 Jahren noch nicht! Und per Abstimmung fragt das Magazin seine Leser_innen, ob die EE noch des "Welpenschutzes" bedürfen? Na ja, erwachsen sind sie ja wohl auch noch nicht, die EE. Oder?
CDU erwägt Stopp der Ökostromförderung - SPIEGEL online 29.11.2016
Es dürfte spannend werden - insofern, dass sich hierbei eine jahrelang gepflegte und EEG-bedingte 'Förderfreundschaft' zu einer politischen Partei ganz schnell in eine heftige Abneigung wandeln könnte. Und für die anderen Parteien dürfte eine unbequeme Zeit anbrechen. 
 
 
02.12.2016
Energiewende. Wie die feine, bunte und weltoffene Gesellschaft in den bundesdeutschen Parlamenten und Ratsversammlungen dem gemeinen Volk offenbart, wie sie es verachtet, entlarvt sich schlicht daran, wie sie die Menschen in zwei Kategorien einteilt: In Privilegierte und Nicht-Privilegierte bei der Stromerzeugung und dessen Verbrauch. Besser verdienende Leute, welche sich bereits eine kleine Solaranlage auf ihr Dach schrauben können, dürfen sich mit dem Privileg zur vorrangigen Einspeisung in das allgemeine Stromnetz und der damit einhergehenden monetären Ausbeute zu Lasten der Allgemeinheit bereits zur privilegierten Gruppierung zählen. Um die zweite Gruppe - die Nicht-Privilegierten - mit steigenden Strompreisen weiter zu entwürdigen, hat unsere parlamentarische Elite mit der Befreiung von aktuell 2.835 industriellen Großabnehmern von der EEG-Umlage zusätzlich dafür gesorgt, diese bisher einmalige Form der Spaltung unserer Gesellschaft zu vertiefen. Neben einer weiteren EEG-induzierten Art der Spaltung zwischen Land- und Stadtbewohnern anhand des Baurechts mit seiner baulichen, EEG-bedingten Privilegierung in allen Außenbereichen und sensiblen Naturräumen. Die Spaltung reicht aber auch bis aufs Land in die Dörfer - dorthin, wo die großen Ackerlandbesitzer sich auf Kosten anderer Bewohner mit der Verpachtung von Windkraftgrundstücken eine goldene Nase verdienen. Wobei sich die 'Anderen' neben beträchtlichen Wertminderungen zudem über derzeit drastisch ansteigende Grundsteuern 'freuen' dürfen. Entweder privilegiert oder Paria - im System der unumkehrbaren und alternativlosen Energiewende!  
 
Ob unsere Parlamentarier schon mal was von einem Gleichheitsgrundsatz vernommen haben? Sicherlich nur, wenn es deren eigene Interessen betrifft. Dann wird es zumeist richtig laut. "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" - lautet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen in Artikel 1 Satz 1. Kennen wir doch aus anderen politischen Disputen. Auch wenn es hierüber unterschiedliche Ansichten gibt, dürfte klar sein, dass sich die Eliten mit allen ihren zur Verfügung stehenden rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten immer gegen das Präkariat durchsetzen wird. Der EEG-Lobbyismus mit seinen von eigenen Experten verfassten Gesetzesentwürfen lässt grüßen.

Nun haben aktuell Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur ihren gemeinsamen 435-seitigen Monitoringbericht zur Energiewende veröffentlicht. Na ja, jene der 630 Bundesparlamentarier, welche sich für dieses Thema interessieren, werden wohl kaum diesen Bericht in seiner Gesamtheit lesen und verstehen. Für dessen Auswertung und Interpretation hat man ja schließlich seine gut bezahlten Lieblingsexperten. Inwieweit das 'gemeine Volk' sich mit dieser umfangreichen und fachspezifischen Lektüre samt Auswertung befassen kann, muss wohl gar nicht erst hinterfragt werden. Aber wo befinden sich die Parlamentarier samt ihren Auswertungsexperten für die Kaste der Nicht-Privilegierten? Auf die könnte die Gemeinschaft aller Stromverbraucher = alle Wähler mit der Abschaffung des nicht reformierbaren EEG sogar gerne verzichten und zu einer für alle gleichberechtigten Form der Stromerzeugung samt Stromverbrauch gelangen.
  
Der Winter steht vor der Tür und die Sonne scheint nicht immer.
Landefläche-für-den-heiligen-Geist.jpg ökologischer-Jesus.jpg
Landefläche für den Heiligen Geist - in Deutschland gibt es davon bereits mehr als 1,5 Millionen. Und wie hoch ist die Ausbeute?
Der "ökologische Jesus" Dr. Franz Alt hat den christlichen Glauben als Vehikel für die Energiewende instrumentalisiert und bezieht sich dabei auf "Berechnungen der Münchner Rückversicherung" - eine an allen deutschen Wertpapierbörsen und im elektronischen Xetra-Handel notierte Aktiengesellschaft mit einem Eigenkapital 2015 von 31,0 Mrd. Euro. Na ja, sind ja nur Peanuts. Nun wissen wir aber auch, weshalb sich die Energiewende für einige Wenige als monetäres Geschäftsmodell rentiert und nicht für die Allgemeinheit als ökologischer Gewinn.
   
30.11.2016
 Wir scheinheiligen Klimaschützer!  Mit den Importen von energieintensiven Produkten verstecken wir unsere hohen CO2-Bilanzen, indem wir im Ausland 'schaffen' lassen und versuchen, uns mittels einem sich stetig ausweitendem Dienstleistungsgewerbe schön zu rechnen.
Europe and US the carbon importers - Center for International Climate and Environmental Research – Oslo
Das EEG ist hierbei nur eine Spitze der Scheinheiligkeiten! Wenn - wie bei zahllosen anderen Produkten - auch Millionen von EEG-Anlagen erst einmal importiert und in Betrieb gegangen sind und daraufhin die Strompreise heftig steigen und heimische Industrien ins Ausland abwandern, dann folgen die überproportional damit einhergehenden Dienstleistungen des 'Servicegewerbes' auf Billiglohnbasis (jeder schneidet dem anderen die Haare und verlangt dafür mehr, als er selber bereit ist dafür zu bezahlen). Oder die nutzlosen TV-Talkshows für die illustre Gesellschaft etc. Denn irgendwie müssen die herkömmlichen produktiven Arbeitsplätze durch neue ersetzt werden. Produktive Arbeitsplätze sind schneller vernichtet als 'ökologische'  geschaffen. Ist aber wohl das Ziel der Klimaschützer. Datenquelle für DE: https://goo.gl/C9hwF6 (Umweltbundesamt).
globale CO2-Emissionen
Und der Öko-Floh Deutschland (rechte Skala) will mit seinem Öko-Glauben die Welt retten.
Wie die anderen Weltreligionen wohl darüber denken?
 
28.11.2016
Das EEG bewirkt eine gravierende soziale Schieflage! Der Deutsche Arbeitgeberverband möchte eine neue Energiepolitik im Einklang mit Naturwissenschaft und volkswirtschaftlicher Verkraftbarkeit erkennen, das EEG nach der Bundestagswahl schnellstmöglich abgeschafft wissen und neue Wege in der Energiepolitik zu beschreiten.
Neue Aktivitäten im Ressort Energiepolitik beim Deutschen Arbeitgeber Verband - 28.11.2016
"
Tatsächlich ist unsere Stromproduktion "dank" des EEG aber dreckiger und unsicherer geworden" ... "und der Ausbau gerade von Windkraft und Biomasseanlagen geht einher mit einer Verschandelung der Kulturlandschaften, dem Aufbau von Monokulturen und der Vernichtung von Biodiversität. Die Ignoranz gegenüber einkommensschwachen Schichten und die Blindheit gegenüber den Folgen falscher Politik ist ein Mitgrund für das vielfach beklagte Anwachsen sogenannter "populistischer" Parteien und für steigendes Misstrauen gegenüber den Eliten."  

Wenn die Energiearmut größer ist, als die Angst und bereits getätigte Maßnahmen nicht mehr ausreichen, dann können Laien nur noch staunen und selbst Fachleute sich wundern. Nun wurde in Japan seit dem Unglück in Fukushima bereits das fünfte Kernkraftwerk wieder angefahren. Begleitet von einem dröhnenden Schweigen unserer bunten und weltoffenen Presse- und Internetmedien.  
Japan: Ikata-3 wieder kommerziell in Betrieb - NUKLEAR FORUM Schweiz 12.09.2016  

"Die Kernkraftwerkseinheit Ikata-3 (PWR, 846 MW) nahm den kommerziellen Betrieb am 8. September 2016 wieder auf, nachdem alle verlangten Sicherheitsprüfungen erfolgreich abgeschlossen worden waren."...
 
Mit Beschluss vom heutigen Tage hat die 11. Kammer des Verwaltungsgerichts Minden die weitere Errichtung und Inbetriebnahme einer 124,75 m hohen Windkraftanlage in Porta Westfalica-Eisbergen vorläufig gestoppt und damit einem Antrag zweier Nachbarn auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes im Wesentlichen stattgegeben.
Errichtung und Inbetriebnahme einer 124,75 m hohen Windkraftanlage in Porta Westfalica-Eisbergen vorläufig gestoppt - PM VG Minden 08.11.2016.
Hier der Beschluss VG Minden 11 L 1110/16 vom 08.11.2016 -  schützt Rotmilan und Nachbarn - sowie 350 m Nähe zum Wohnhaus als unzumutbar.
 
Die hessische schwarz-grüne Regierung scheut sich nicht, den Reinhardswald für die Errichtung von monströsen Windkraftanlagen freizugeben. In Hessen stellt er das größte in sich geschlossene Waldgebiet dar, in dem besonders Buchen und Eichen gedeihen. Eine weithin beliebte Wander- und Erholungslandschaft soll sich zu einem Windindustriegebiet wandeln.
Große Traueranzeigen-Aktion wegen geplanter Windräder im Reinhardswald - HNA 26.11.2016

"Der Reinhardswald ist tot" - Aktionsbündnis Märchenland ist stinksauer..

"Hunderte Thüringer Bürgerinnen und Bürger von über 30 Bürgerinitiativen vor dem Thüringer Landtag, um gegen den überdimensionalen Windkraftausbau in Thüringen in Wäldern und in der Nähe von Ortschaften zu protestieren. Mit einem kreativen Rahmenrpogramm, begleitet von Trillerpfeifen, Tröten und Luftballons machten die Bürger ihren Unmut darüber Luft, dass die Rot-Rot-Grüne Landesregierung die Flächen für die Windkraftnutzung in Thüringen verdreifachen will..."
Grüße von der Thüringer Windkraftbasis - YouTube.com 13:07 min
Anmerkung: Wahlen sind ein probates Mittel, Politikern die Meinung zu zeigen. Leider sehr selten. Aber der Anfang ist gemacht: Nur eine Partei - die AFD - hat die sofortige Beendigung des nicht reformierbaren EEG in ihr Grundsatzprogramm geschrieben. Wer ein "weiter-so-wie-bisher" vermeiden will, kann sich dafür entscheiden. Entweder komplett weg oder nicht. Formulierungen wie "wir sind ja nicht grundsätzlich gegen Windkraft, aber nicht bei uns" taugen nichts. Entweder schwanger oder nicht. Ein Dazwischen gibt es nicht. Bei Wahlen macht es Sinn, darüber nachzudenken, was Politiker in der Vergangenheit geleistet haben und nicht, was sie für die Zukunft versprechen.
 
2014-Landtagswahl_Thueringen.png 
 
 
26.11.2016
Und schon wieder steigen die Strompreise. Und das Thema 'Stromsperre' dürfte wohl bald wieder über die Nachrichtenticker düsen. Genaue Zahlen gibt es dafür nicht - liegt wohl auch am mangelnden politischen Interesse. Mit einer aus 35 Punkten bestehenden 'Kleinen Anfrage' haben sich 2012 die Grünen als wichtig positioniert. Ergebnis = NULL, was der Antwort der Bundesregierung zu entnehmen ist. Und aktuell will man sich bei unseren Leitparteien wegen dem EEG als Basis dieser Preissteigerungen natürlich auch keine Blöße geben. Denn der Bundestagswahlkampf 2017 hat seinen Lauf aufgenommen. Da wird dann lieber auf Unternehmen geschimpft, welche die "dicken Gewinne machen und ihren Chefs Skandalgehälter zahlen", armen und älteren Leuten den Strom abdrehen, wobei sie auch noch sterben müssten. Ist halt die ewig linke Orgel, welche immer dann verklingt, wenn die Beschwerdeführer selber in die meist politisch besetzten Positionen aufrücken.

Es ist halt einfach, generell den 900 Energieversorgern die Schuld für die stetig steigenden Strompreise in die Schuhe zu schieben. Schließlich werden sie ja vom Bundesgesetzgeber gezwungen, so zu handeln, wie sie es großteils tun. Auch die zumeist politisch besetzten Stadtwerke (Wikipedia kennt nur 351). Wobei neben der allgemeinen Armut nun als direkte Folge des EEG auch der Begriff 'Energiearmut' den Weg in die politische Diskussion gefunden hat. Vorher gab es diesen Begriff nicht. Viele der davon betroffenen Haushalte, welche sich in 2016 nach dem politisch inszenierten 'stärksten Rentenanstieg seit 23 Jahren' auf ein paar Euros gefreut haben, dürfen wohl den größten Teil davon gleich wieder beim Stromversorger abliefern. So schön kann Politik sein.

Zitat: "1,4 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Strom (rund 20 Prozent der Weltbevölkerung). Ein großer Teil von ihnen (585 Millionen) lebt in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara" - darüber klärt uns unser Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bmz.de mit dem Stand vom 12.07.2016 auf. Na ja, nun sind inzwischen einige Hundertausend Menschen in Deutschland hinzu gekommen. Ist doch sogar das beste Programm zwecks Decarbonisierung unseres Landes, oder? Aber nicht nur das! Denn mit der steigenden Anzahl von Stromsperren offenbart sich zugleich der weitere Windkraftausbau samt den gegenwärtig schon überflüssigen Strommengen zum politischen Wahnsinn. Weil die von Stromsperren betroffenen Haushalte mit ihrem Existenzmininmum weder Strom sparen noch Stromspargerätschaften kaufen können, brauchen sie mehr Geld und keine - auch von Verbraucherzentralen verbreiteten - guten Ratschläge. Und so wird es nicht lange dauern, bis sich im Deutschen Sozialgesetzbuch neben dem Wohngeld ein neuer Paragraph einfindet - für Stromgeld.   

105 Stromanbieter erhöhen die Preise zum neuen Jahr - Strom-Report.de, abgerufen am 26.11.2016
"Für den Januar 2017 haben bereits 105 der knapp 900 Grundversorger Preiserhöhungen angekündigt. Betroffen sind 6 Millionen Haushalte, über die Hälfte davon..."   
 
 
24.11.2016
Wie bei allen wahlkampfbedingten Ankündigungen gilt auch für den designierten US-Präsidenten Donald Trump: 'Abwarten und Tee trinken'.
Trump wütet gegen deutsche Windkraft - Handelsblatt 23.11.2016
Eine aufreisserische Schlagzeile. Donald Trump ist sicherlich nicht der einzige 'Wüterich'. Nicht nur in Amiland, auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es hunderte Bürgerinitiativen, welche gegen die Windmonster wüten.

Seehofer lädt Trump nach Bayern ein - FAZ 24.11.2016
"Bayerns Ministerpräsident will offen auf Trump zugehen. Der künftige amerikanische Präsident sei „jederzeit im Freistaat Bayern willkommen“. Auch ein Brief ist schon von München nach Washington verschickt"...

Ein peruanischer Kleinbauer
zieht gegen RWE vor Gericht. Der Essener Konzern habe Mitschuld an Umweltschäden in seiner Heimat...
Warum ein Anden-Bauer RWE verklagt - tagesschau.de 24.11.2016
"Schmelzwasser könnte Tal überfluten" ... "Verantwortliche für Klimawandel bestrafen" ... "RWE hält Klage für unbegründet"...
PM Landgericht Essen
 
Anmerkung:
Gletscherwachstum und Gletscherschmelzen gibt es schon lange, bzw. nach menschlichem Ermessen schon immer. Ist eben ein Sachverhalt des ewigen Klimawandels auf dieser Erde. Nur der Mensch mit seinen angelegten Siedlungen und unbedachten Eingriffen in die Landschaften handelt falsch und muss sich daher zwangsläufig den örtlichen und natürlichen Gegebenheiten und Folgeerscheinungen unterwerfen oder anpassen. 

Offensichtlich ist hier jedoch, wie Germanwatch einen 'armen Bauern' als Pappkameraden benutzt, um ihn für einen Musterprozeß zu gewinnen. Funktioniert ja nur in Deutschland, dem geographisch und bevölkerungspolitischen Floh samt seiner einzig wahren, politisch korrekten Moral
auf diesem Globus. Mit dem Ziel einer Decarbonisierung und Deindustrialisierung unseres Landes. China, Russland, USA etc. dürfen sich freuen und die entstehende Lücke besetzen.

Wenn das politische Establishment aus der Legislative und Exekutive unserer Gesellschaft neben seinen gesetzlichen Aufgaben sich auch noch fürstlich bezahlte Dienste von Wirtschaftsvertretern zu Nutzen macht, dann darf sich aus der feinen Gesellschaft niemand wundern, wenn sich bei Wahlen zunehmend mehr Leute aus der Bevölkerung abwenden.     
Nichts gesehen, nichts gewusst - taz.de 24.11.2016
"Niedersachsens SPD-Wirtschaftsminister Olaf Lies nahm gegen Geld an einem Gespräch mit der Energiebranche teil. Er will von dem „Sponsoring“ nichts gewusst haben"...
 
Die 'Klimarettung' der Welt einschließlich hunderte Millionen ohne Kontrolle über den Globus verstreuten Euros dienen ja wohl als die besten Nebelschwaden, um zu Hause die Sicht auf heimische Umweltprobleme zu verschleiern. Laut Umweltministerin und 'Klimaretterin' Barbara Hendricks hat Deutschland zugesagt, ca. 10 % zu den ab 2020 vorgesehenen jährlich 100 Mrd. Dollar beizusteuern - um bis 2030 zusätzlich CO2 aus der Erdatmosphäre zu entfernen. Und was geschieht sonst noch bis dahin?

Zitat aus SPIEGEL 47/2016:  "Die rund drei Dutzend privaten Güterbahnen werfen Bundesregierung und Bundestag vor, den Güterverkehr auf der Schiene systematisch zu benachteiligen. „Es ist zum Verzweifeln“, so Peter Westenberger, Geschäftsführer des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen. „Nicht einmal die Große Koalition ist in der Lage, den Schienengüterverkehr wirklich wettbewerbsfähiger zu machen.“ Angesichts des „organisierten Desinteresses“ sei es kein Wunder, dass der politische Wunsch nach mehr Verkehr auf der Schiene folgenlos bleibe. Hintergrund der Kritik ist die zentrale Forderung der Branche, das Netz bis 2030 so auszubauen, dass auf den wichtigsten Strecken auch Züge mit der zulässigen Länge von 740 Metern fahren können. Dazu müssen Überholgleise ausgebaut werden. Obwohl dem Bundesverkehrsminísterium seit 2013 ein rund 300 Millionen Euro teurer Vorschlag vorliegt, schafften es die darin genannten 66 Maßnahmen nicht in den vordringlíchen Bedarf des Verkehrswegeplans 2030 - auch nicht, als dessen Volumen zuletzt urn 1,4 'auf insgesamt mehr als 270 Milliarden Euro aufgestockt wurde. Das Bundesveıkehrsministeriurn teilte mit, sobald die Nutzen-Kosten-Bewertung erfolgt sei, würden die Maßnahmen umgesetzt. Eine Anschubfinanzierung sei bereits gesichert. böı " 

Nun, mit weiteren Milliarden bauen wir dafür andere Netze und Trassen - für überflüssigen Windstrom aus der Nord- und Ostsee nach Bayern. Natürlich im vordringlichen Bedarf. Kann bei den ominösen Klimaschutzkonferenzen unsere Umweltministerin eigentlich auch was anderes tun, als mit Geldbündeln zu winken? Lieber Eisenbahntrassen als Windstromtrassen! Bringt mehr Nutzen für Umwelt und Bevölkerung.
 
 
23.11.2016
Die Bild-Zeitung hat es schon verbreitet und im Fernsehen wurde es auch bereits gezeigt - die Folgen der Energiewende. Dieses Mal wegen dem Dämmstoffwahn. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, welchen wirtschaftlichen Unfug die deutsche Energiewende produziert. Getroffen werden natürlich stets die Otto Normalverbraucher.
„Irrsinns-Regelung“ verärgert Dachdecker - Kieler Nachrichten 22.11.2016
"Das Baugewerbe boomt seit Jahren, die Auftragsbücher sind voll wie lange nicht mehr. Dennoch droht bis zu 10.000 Dachdeckern Kurzarbeit – sogar Entlassungen scheinen möglich. Der Grund: Eine neue Öko-Richtlinie..."
 
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