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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig.
Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?

Haben Sie es schon bemerkt?
Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umher stehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten.

2008
gab es wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2009
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophezeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der WELT-Klimarat - wer oder was ist das? Und welchen Zweck erfüllt er?
Kathedralen des Glaubens
Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.



Vent de Colère 
Fédération Nationale

NON á l'ÉOLIEN INDUSTRIEL
National WindWatch Windkraftprobleme in aller WeltEffizienz-Schwindel 
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Europäisches Institut für Klima und Energie in JenaVolksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer 
Windkraftseite 
in Kanada
   
27.08.2009 Fortsetzung nach oben: >>>
Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden - Kleine der SPD Brandenburg vom 28.11.2005 zur Wahlwerbung: »Die Wahlwerbung der Parteien war in den letzten Jahren immer wieder Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Während der Wahlkampagnen für Bund (2002), Kommune (2003), Europa (2004), Landtag (2004) und Bund (2005) bestimmten Plakate an verschiedenen Masten und Bäumen sowie Großtafeln über 6 Wochen bis zum Wahltag und manchmal darüber hinaus das Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden. Wiederholt wurde beklagt, dass dies insbesondere für touristisch beworbene Ortslagen nicht eben hilfreich sei, die legitime Information der Bevölkerung mit durchweg weniger Plakaten erfolgen könne und insbesondere rechtsradikale Gruppierungen mit der aggressiven Plakatierung ihre menschenfeindlichen Parolen fastunbegrenzt Raum gegeben würde«. Wahlwerbung der Volkinitiative Brandenburg

- Die Stadtverwaltung will vor den bevorstehenden Bundestags-, Landtags- und Bürgermeisterwahlen am 27. September die Wahlwerbung in Oranienburg begrenzen. Wahlleiter Rainer Hornauer hat deshalb ein Schreiben an die politischen Vereinigungen und Wählergruppen gesandt, in dem die Regeln definiert werden.
So untersagt die Stadt das Anbringen von Wahlplakaten an Straßenbäumen und Bauzäunen. Nicht gestattet sind Wahlplakate auch an der B 273 zwischen Fischer- und Havelstraße, am Schlossplatz, an der Parkstraße, an der Berliner Straße zwischen Schlossplatz und Havelstraße. Vor allem das Umfeld der 4. Brandenburger Landesgartenschau soll damit vom Wahlkampf freigehalten werden.

YouTube: Wahlwerbespot 'Die Volksinitiative' in Brandenburg
Auf das Bild klicken - um das von den herrschenden Parteien gewünschte Erscheinungsbild für Brandenburg zu sehen.

Wozu braucht die SPD Brandenburg laut ihrem Wahlprogramm den Spitzenplatz bei den erneuerbaren Energien in Deutschland? Als Ausgleichsmaßnahme für die hohen energetischen Verluste bei Anwendung der CCS-Technik. Der stark erhöhte Kohleverbrauch für diese energieaufwändige Technik soll durch höheren Landschaftsverbrauch für Windkraft- und Solarstromanlagen kompensiert werden. Mit der wird das beim Verbrennen der Kohle entstehende CO2 abgetrennt und anschließend in irdischen Tiefen gespeichert. Die Nutzung des heimischen Energieträgers Braunkohle möchte die SPD fortführen. Schließlich würden damit über 10.000 Arbeitsplätze in der Lausitz gesichert. Doch neue Tagebaue soll es nur mit dem Einsatz der neuen CCS-Technologie geben, welche den CO2-Ausstoß erheblich vermindert - angeblich zum Schutz unserer Atmosphäre. Und wie steht es mit dem Schutz der Landschaft? Der gesetzlich fixierte Begriff Landschaftsschutz kommt im SPD-Regierungsprogramm 2009 - 2014 nicht vor. Lediglich die Formulierung: »Wir werden weiter für den Schutz von Brandenburgs einmaliger Natur und Landschaft sorgen«. Ganz offensichtlich mit dem Aufstellen tausender Monsterpropeller und dem Anbau von hektarweiten Biomasse- und Solarplattenfeldern. Schließlich soll der EE-Spitzenplatz Brandenburg dafür ausgebaut werden. Für die 'Klimaschutz'.
 
26.08.2009 
Wer das Schutzschild 'Ökostrom' vor sich herträgt, genießt bei unseren Staatsorganen nicht nur ungebremste Zustimmung, sondern auch deren absoluten Vollzug. Im brandenburgischen Dabergotz bei Neuruppin hatten die Gemeindevertreter den Bau eines Windrades abgelehnt. Das Landesumweltamt stellt sich aber gegen den Bürgerwillen.

dem Bau stünden keine öffentlichen Belange entgegen.... Bürger und Gemeindeverterter sind empört, aber auch resigniert, weil machtlos..
 
Lieber mehr Solarplattenfelder als Ökoflächen für Natur und Ernährung. Das ist die gegenwärtig herrschende Politik. Doch Imker und Wissenschaftler schlagen Alarm: Honigbienen würden mitten im Sommer verhungern. "Die Landschaft ernährt ihre Insekten nicht mehr" - und der Futtermangel in der Natur sei dramatisch. Ist da etwa auch der Klimawandel schuld? Ob die großstädtischen Ökofreaks überhaupt wissen, wie ökolögisch bewirtschaftete Wiesen und Felder aussehen? Alle wollen sie Honig vom Ökomarkt - plädieren tun sie mehrheitlich für Solar- und Biostrom von ökologisch wertvollen Landschaften.   Wildblumen
 

Ökologischer Landbau oder hektarweiter, solarer Landbau auf einstigen Wiesen und Ödflächen - was ist wichtiger und was schützt das Klima besser? Ökostrom oder Ökofutter für Mensch und Tier? »der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die Gewinnung von Biogas wirken sich besondes dramatisch aus. In vielen Regionen dominiere zudem der Maisanbau und die Wiesen werden zur Gewinnung von Silage jeweils vor der Blüte so oft gemäht, dass dort für blütenbesuchende Insekten nichts mehr zu holen ist«. Auch unter den Solarplattengestellen muß regelmäßig gemäht werden. Womit eigentlich? Etwa mit Ökostrom aus der Solarplatte darüber?
Der doppelgesichtige Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) hat sich mit dem 'Blühende Landschaft' verbunden. Auf der einen Seite profitiert der Verband vom Ökostrom mit dessen ausgedehnten und landschaftszerstörerischen Auswirkungen und auf der anderen Seite präsentiert er sich als Schirmherr für die Aufwertung von Ackerflächen und Obstsortengärten in den Gemeinden.
Man bedenke: Insekten sind ein Indiz für die Biodiversität - also für die Vielfalt der Landschaft. Solarplatten- und Ökostromfelder genau das Gegenteil davon.
  
»Wie will die Bundesregierung das Erfordernis, die Belange des Naturschutzes auf der Gesamtfläche und nicht nur in Schutzgebieten zu berücksichtigen, in der Landwirtschaftspolitik umsetzen? b) Wie will die Bundesregierung das Problem der Stickstoffüberschüsse aus der Landwirtschaft effektiv eingrenzen?« - Diese und andere Fragen richten aktuell die Grünen in ihrer an die Bundesregierung. Natürlich dürfen da die weltbewegenden Fragen zu der im September 2009 unter schwedischer Präsidentschaft stattfindenden Konferenz zur zukünftigen EU-Biodiversitätspolitik auch nicht fehlen. Global denken und lokal handeln lautet jedoch die alte Devise. Gegenfrage: Was machen die Grünen auf lokaler Ebene in Sachen Naturschutz und Biodiversität? Sehen sie denn nicht, wie mit den flächenfressenden Ökomonstern á la Solarplatten- und Biomassefeldern die Biodiversität vor die Hunde geht. Gehören etwa die z.T. weit über 100 m hohen rotierenden Riesenpropeller in das Portefeuille der Biodiversität?

In der Gemeinde Straßkirchen am Bayerischen Wald wird noch dieses Jahr ein 50-Megawatt-Photovoltaikkraftwerk entstehen.

Auf 135 Hektar ehemaliger Ackerflächen sollen 225.000 Module errichtet werden. Das haben sich der deutsche Solarzellenhersteller Q-Cells SE und der US-amerikanische Siliziumkonzern MEMC Electronic Materials Inc. vorgenommen. Der Bericht erläutert konsequenterweise nur das geglückte Geschäftsmodell. Gesichtspunkte des Natur- und Umweltschutzes - was ist das? Und Bio-Diversität, das ist doch bestimmt ein Fremdwort? Aber die Wechselrichter zu der Freiflächenanlage von Q-Cells kommen nicht aus Deutschland - von Xantrex, mit Hauptsitz in Burnaby, British Columbia, Kanada. Die Module, die auf 135 Hektar ehemaliger Ackerfläche verbaut werden sollen, stammen laut Bericht von mehreren . Etwa auch von chinesischen Fabriken? Hat da nicht neulich jemand nach für die Solarbranche gerufen? 

Laut IWR bedeutet das gegenwärtige Preisniveau für den PV-Endkunden, dass PV-Anlagen pro installiertem Kilowatt peak bei mono- und multikristallinen Fabrikaten derzeit zu einem Nettopreis von rund 3.000 Euro inklusive Montage und Netzanbindung zu haben seien, so die Aussage von Photon in einem Hintergrundbericht zu den aktuellen Modulpreisen. Für den Anlagenbetreiber bedeute dies eine Rendite im Bereich von 9,5 Prozent.

Es kommt darauf an, was man unter Rendite versteht. Sofern man nur den Zufluß und den Abfluß vom Konto miteinander vergleicht, dann läßt sich daraus eine Rendite ermitteln. Ob es wirklich ein finanzieller Gewinn ist, steht wo anders. Aufgrund des EEG werden Solarstromanlagen und die von ihnen eingespeisten Kilowattstunden penibel registriert und in Datenbanken geführt. Lokale, aber auch überregionale Energieversorger wissen daher auch über die eingespeisten und zukünftig auf sie zukommenden Einspeisemengen Bescheid und können so ihre Energiepreiskalkulation danach ausrichten. In Kurzform: Entsprechend den Strommengen, welche die Energieversorger aufgrund des EEG weniger verkaufen, desto angepaßter können sie ihre Strompreise, aber auch den jeweiligen Grundpreis erhöhen und so über kurz oder lang eine Kostenparität mit den EEG-Einspeisegebühren erzielen. Wenn in ein paar Jahren der bezogene Strom pro Kilowattstunde gleich viel kostet, wie der per EEG eingespeiste bringt, dann läßt sich in der Realität wohl nicht mehr von einer Rendite sprechen.

25.08.2009 
In den "Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger" zur "" werden den Politikern
1.) die wissenschaftlichen Grundlagen,
2.) die Auswirkungen, Anpassung, Verwundbarkeiten und
3.) die Verminderung des Klimawandels vorgetragen.
Eine kleine Textanalyse möge einmal den Wert dieser Zusammenfassungen verdeutlichen. Die folgenden Begriffe kommen in ihrer unterschiedlichen Form und Anwendung jeweils so oft vor, wie in der Spalte 1 der folgenden Auflistung aufgezeigt. Was ist hier wissenschaftlich?

97 mal
eingeschätzt, Abschätzung, Schätzung, geschätzt, Schätzwert, Unsicherheitsabschätzung, Experteneinschätzung, abgeschätzt, unterschätzt, Kostenabschätzung, Folgenabschätzung, einzuschätzen, Einschätzung. Diverse Begriffe davon mehrfach.
23 mal Annahme
21 mal erwartet
40 mal könnte(n)
138 mal Modell, Modellrechnung, Modellexperiment, Modellvergleichsstudien, Modellprojektionen, modellieren, Klimamodell, Multimodell, modellbasiert, Modellversionen, Modellstudie, Modelldurchschnitt, Modellgeschichten, Modellstrukturen, modellierten, Modellierung, Gleichgewichstmodelle, Zirkulationsmodell, Modellspektrum, Klimamodellsimulation, Ozeanmodell, Modellhierarchie, Erdsystemmodell.
38 mal nachhaltig
86 mal eingeschätzt
33 mal Vertrauen
130 mal wahrscheinlich, unwahrscheinlich, Wahrscheinlichkeit
Man bedenke einmal den Begriff 'nachhaltig'. Was ist das? Wo ist dieser Begriff wissenschaftlich definiert? Ein bißchen Auskunft darüber gibt unser Allerweltslexikon . Schauen Sie mal rein. Da stellt sich doch schlicht die Frage, wer hier wen veräppelt. Die IPCC-Wissenschaftler die Politiker oder die Politiker, welche diese Erkenntnisse in der Allgemeinheit verbreiten, um ihren Willen und ihre Vorstellungen beim Volk durchzusetzen. Nachhaltig ist ein rein politisch - je nach Anschauung - definierbarer Begriff. Hat mit Wissenschaft nix zu tun.

Man stelle sich einmal vor, der Bericht über einen Unfall in einem Kernkraftwerk wäre ebenfalls mit derartigen Wörtern geschmückt. Es ist nicht auszudenken, wie endlos und laut das politische Geschrei über dessen Glaubwürdigkeit wäre. Über den größten anzunehmenden Unfall - die Klimakatastrophe - läßt sich mit diesen Begriffen aber trefflich berichten.
Fazit: IPCC-Berichte sind genau das, wie sie heißen: Summary for Policymakers - Zusammenfassung für Politiker. Ernstzunehmende Wissenschaftler wenden sich eher mißbilligend davon ab.
 
Ein Beitrag in wissenschaftlicher Diktion über die "Energiebilanz des Systems Erde/Atmosphäre in einem einfachen vertikalen Modell" sieht anders aus.

»Es ist einsichtig, dass mit einem solchen einfachen vertikalen Modell erhebliche Vereinfachungen verbunden sind: So wird bezüglich Erdoberfläche und Atmosphäre auf breitenabhängige, sozusagen horizontale Wärmeströme verzichtet. Die Temperatur der Atmosphäre wird auf eine einzige charakteristische Temperatur vereinfacht, die sich aus dem Strahlungsgleichgewicht zwischen Sonnenzustrahlung und Wärmeabstrahlung der Erde ermittelt. Wichtig ist jedoch - als "Rudiment" der eigentlich in der Atmosphäre vorhandenen Temperatursenkungsrate - dass diese Temperatur niedriger als die der Erdoberfläche ist. Ebenso wird eine charakteristische mittlere globale Temperatur der Erdoberfläche gebildet - gewissermaßen als Unterscheidungsmerkmal beispielsweise zur Venus.
Trotz der Vereinfachungen lassen sich wesentliche Erkenntnisse zu den energiegesteuerten Vorgängen im System Erde/Atmosphäre gewinnen«. ... Von Wolfgang Brune.
  
24.08.2009 
IWR - das Internetportal für "Die Business-Welt der Regenerativen Energiewirtschaft" bildet täglich das Offshore-Umspannwerk Barrow Wind Farm der jeweils letzten 30 Tage für die TOP 50 Unternehmen der EE-Wirtschaft ab. Gezählt werden hierbei die Aufrufe der Firmenprofile im globalen Wirtschafts- und Technologie-Netzwerk der Regenerativen Energiewirtschaft. Das Portal selber steht dabei sinnigerweise an erster Stelle. Aktuell (20:40 Uhr) folgt SIEMENS mit 1.869 und - man wundere sich bitte nicht - AREVA mit 1.367 Internetklicks an fünfter Stelle. Sie kennen AREVA nicht? Nun, es ist das von den Grünen, diversen Umweltbewegten und den Naturschutzverbänden so verhaßte 'Atomunternehmen', welches für die Planung und Konstruktion von Kernkraftwerken zeichnet. Natürlich hat es auch Wind- und Solarstromanlagen in seinem Portefeuille. In Deutschland hat AREVA nach eigenen Angaben rund 5.000 Windkraftanlagen an das Stromnetz angeschlossen und lieferte zudem im Jahr 2006 das erste Offshore-Hochspannungs-Umspannwerk für die in der ostirischen See.
 
 
Offshore-Umspannwerk für die Barrow Wind Farm, UK.

EU-15 und die bekloppten Deutschen.
Hätten Sie das gedacht? Deutschland ganz weit vorne - als Vorreiter bei der photovoltaischen Stromerzeugung. Spanien mit wesentlich mehr Sonnenstunden hat den Wettlauf längst eingestellt. Dort trat am 28.09.2008 das Königliche Dekret 1578/2008 in Kraft,  welches die jeweils installierte PV-Leistung für Dachanlagen auf 2 MW, von Bodenanlagen auf 10 MW begrenzt und für das gesamte Land auf 267 MW für Dachanlagen und 133 MW für Bodenanlagen deckelt. Für die Jahre 2009 und 2010 wurden im Rahmen einer Übergangsregelung zusätzliche 100 MW bzw. 60 MW für Bodenanlagen freigegeben. Sofern man die Wahlprogramme unserer Bundestagsparteien einsieht, wird man jedoch erkennen, daß die Förderung der EE weiterhin als vorrangig zu betrachten ist. Sie wissen halt nicht, was sie tun und wollen es auch nicht wissen. Trotzdem stellt sich die Frage nach der sogenannten Umweltgerechtigkeit. Wieviel Grad Celsius Klimaschutz muß Deutschland im Vergleich zu den übrigen 'Klimaschützern' schultern?
 
Solar_na_klar
Datenquelle:
Auf Deutschlands Stromverbraucher kommen Mehrkosten von 7 bis 11 Mrd. Euro zu. Das ergaben Berechnungen der FTD und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Auf Deutschlands Stromverbraucher kommen Mehrkosten von 7 bis 11 Mrd. Euro zu. Das ergaben Berechnungen der FTD und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

In diesem Jahr dürften die Vergütungszahlungen die Steinkohlesubventionen erstmals übertreffen; bis 2013 könnten sie kumuliert auf mehr als 75 Mrd. Euro wachsen.
 

Die deutsche Solarindustrie Joschkia Fischer und Paradigmachef Alfred T. Ritter in Chinafordert von der Regierung Hilfen gegen preiswertere Solarmodule aus den USA und aus China. Eine '' (kauft in Europa!) würde gegen Dumpingpreise aus China helfen. Wieviel Hilfen und wie lange eigentlich noch?

- Deutschland: Beihilfe für CSG Solar AG. »Seiner Exzellenz Herrn Joschka Fischer, Bundesminister des Auswärtigen, Werderischer Markt 1, D - 11017 Berlin, Angaben zufolge sind diese Investitionskosten vollständig förderfähig.« ...
»Das Land Sachsen-Anhalt beabsichtigt, CSG Solar eine Beihilfe nach verschiedenen von der Kommission genehmigten Beihilferegelungen zu gewähren, deren Gesamtsumme sich auf bis zu 16,68 Millionen Euro (45% der förderfähigen Kosten) beläuft. Die Hilfe soll in Form eines Investitionszuschusses in Höhe von 7,96 Millionen
Euro nach dem Gesetz über die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” und in Form einer Investitionszulage von maximal 8,72 Millionen Euro nach dem "Investitionszulagengesetz im Jahr 2005“ zur Verfügung gestellt werden«. ...
Deutschland beabsichtigt eine Beihilfe von bis zu 45% der förderfähigen Gesamtinvestitionskosten in Höhe von 37,08 Millionen Euro zu gewähren.« ...

Abbildung aus der Rhein-Zeitung vom 17.07.2004, recherchiert von Solarkritik.de: Der Reiseweltmeister Joschka Fischer und PARADIGMA-Chef Alfred T. Ritter (blauer Kreis) - - im Sommer 2004 in China. Bildunterschrift: "China hat ein Bewußtein für alternative Energien entwickelt: Joschka Fischer weiht den Sitz des deutsch-chinesischen Herstellers für Solaranlagen ein". 

Die Subventionierung der Solarindustrie als deutsches Geschäftsmodell alias 'Exportschlager' ist auch in China angekommen. In einer etwas anders ausgestalteten Form als bei uns. Dort gibt es auf Investitionen in die Solarstromerzeugung bis zu 60% Steuererleichterungen. In den USA bis zu 30%.

Sofort schossen die Kurse einiger Solaraktien durch die Decke....

Der chinesische Photovoltaik-Zellen-Hersteller Solarfun Power Holdings konnte einen Langfrist-Vertrag mit zwei europäischen Firmen abschließen. Zum einen mit der deutschen Wacker Schott Solar GmbH. Die zu liefernden Zellen sollen eine Gesamtleistung von 140 Megawatt haben. Den Vertragsbedingungen zu Folge soll die Lieferung der Module bereits dieses Jahr beginnen. Die französische EDF Energies Nouvelles nimmt in einer Größenordnung von 17 Megawatt, über einen längeren Zeitraum, ab.
Anmerkung: Buy European - was ist das? Nun wollen unsere Solarfabrikanten plötzlich nichts mehr von ihren vorteilhaften Geschäftsbeziehungen nach China wissen, oder? Die chinesischen Solarfun-Module sind zertifiziert nach: IEC 61215 certificate of SF160-24-1M; IEC 61730 certificate of SF160-24-1M; IEC 61215 certificate of SF220-30-1M&1P, SF190-27-1M&1P; IEC 61730 certificate of SF220-30-1M&1P, SF190-27-1M&1P sowie vom TÜVRheinland etc. Weshalb sollen Eigenheimbesitzer für eine Solarstromanlage auf dem Dach teuere Module aus Deutschland kaufen? Diese Forderung ließe sich beliebig auf Fernseher, Computer, Handy und andere elektronische Gerätschaften ausweiten.
 
Die Brandenburger Bürgerbewegung stellt 18 Windkraftkritiker als Kandidaten zur Landtagswahl am 27. September 2009. Als Reaktion auf die Entscheidung des Landes Brandenburg, die bereits mit Windkraftanlagen übersäten Flächen noch erheblich zu erweitern, war eine Volksinitiative gestartet worden, die 27.000 Unterschriften gegen die Entscheidung der Landesregierung sammeln konnte. Ihre Kandidaten sind weder "links“ noch "rechts“, sie wollen bleiben, was sie sind: eine unabhängige politische Vereinigung, deren einziges Wahlprogramm der Widerstand gegen die weitere Zerstörung der Landschaft durch Windkraftanlagen und die Wasserpolitik ihrer Landesregierung ist.

Immer häufiger verletzen zahlreiche Politiker ihre eigenen Gesetze. Ganze Länder werden an eine mächtige Windkraftlobby ausgeliefert, die die Landschaft nach ihrem Ermessen umgestaltet. Naturschutzgebiete und denkmalgeschützte Kulturgüter werden nicht mehr geschützt, um finanzielle Privatinteressen zu bedienen. Deshalb  überrascht es nicht, dass Bürger sich entschließen, mit ihrer Wahlstimme zu zeigen, dass sie den herkömmlichen Parteien, von denen sie verraten worden sind, nicht mehr vertrauen.

Noch nicht einmal auf UNESCO-Weltkulturerbestätten, wie z. B. den Mont-Saint-Michel in der Normandie (wo wir am 26. September 2009 einen internationalen organisieren), wird Rücksicht genommen. Offensichtlich kennt die Gier nach subventionierten Profiten keine Grenzen. Es ist höchste Zeit für ein Umdenken in der europäischen Windenergiepolitik. PM http://www.epaw.org/ vom 22.08.2009.
 
23.08.2009 
Elektrischer Strom hat sich seit der Industrialisierung zum Allgemeingut entwickelt. Und weil er bei allen aus der Steckdose kommt, machen sich nur relativ wenige Leute darüber Gedanken, wie er denn produziert und verteilt wird. Grundsätzlich haben wir hierfür unsere elektrotechnischen Hoch- und Fachschulen. Und auf die sollte man sich ruhigen Gewissens verlassen. Bei Ärzten tut man das ja auch. Oder gehen wir zwecks Diagnose und Beratung für eine Gelenkoperation zum Schlosser oder Elektriker um die Ecke? Oder gar als 'Privatpatient' zum ökonomisch geschulten Bankkaufmann? Offenbar ist das elektrotechnische Wissen für die Allgemeinheit zu komplex und daher haben sich Institute, Verbände und Nichtregierungsorganisationen (NRO) gebildet, welche ihre Lehre über den elektrischen Strom unter die Leute bringen wollen. Weil der Strom eben Allgemeingut ist, ist das riesige Potential an Klientel ja auch so hervorragend geeignet.

Hervorzuheben seien hier insbesondere die Naturschutzverbände wie Greenpeace und dergleichen. Über die Jahre hatten sie sich aufgrund ihrer Kampagnen gegen reale Umweltprobleme einen guten Ruf erworben. Doch mit der Einmischung in die elektrische Energiepolitik - zumeist von Politologen, Sozialwissenschaftlern und Naturkundlern veranstaltet - verderben sich diese NRO mit ihren Ökolügen zunehmend ihre gesammelte Reputation. Aus dem einstigen 'öko' für die Natur und Umwelt haben sie das 'öko' für gewiefte, aber auch offensichtlich erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickelt. Erfolgreiche Geschäftsmodelle werden schnell und weltweit kopiert. China und andere Länder haben es längst getan. Und wie sieht es in unserem allernächsten Nachbarland - der Schweiz - aus? Auch dort hat die von Nichtexperten und Weltuntergangsalarmisten der geschäftstüchtigen Ökolobby verbreitete Ökostromseuche das Land offensichtlich voll erwischt. Obwohl das Land seinen Strom eigentlich nur von CO2-freien Kraftwerken bezieht. Zum Glück gibt auch noch andere Vorstellungen. Die Schweizer Weltwoche liefert einige Beispiele hierzu. 


Sonntagslektüre
:

- zu den Alternativenergien: Wollte man Mühleberg durch Windkraft- oder Solaranlagen ersetzen, würden ganze Landstriche verschandelt. Von Peter Burkhardt
- Energie: Der Anti-AKW-Lobby ist es mit steter Propaganda gelungen, ihre Mythen tief in den Köpfen zu verankern. Von Alex Baur
- Öko-Strom: Der von Windkraft- und Solaranlagen teuer erzeugte Strom ist auf dem Markt praktisch wertlos und bringt der Umwelt mehr Nach- als Vorteile. Eine mächtige Öko-Lobby sorgt in der Schweiz dafür, dass trotzdem Milliarden investiert werden. Die Rechnung werden unsere Kinder zahlen. Von Alex Baur  

Eine kritische Betrachtung über das DESERTC-Wüstenstromprojekt: Eine Gruppe von einem Dutzend hauptsächlich deutscher Konzerne hat Mitte Juni ein Aufsehen erregendes Klimaschutzvorhaben in der Öffentlichkeit angekündigt: Bis zum Jahr 2050 sollen für 400 Mrd. Euro Solarkraftwerke in Nordafrika gebaut und der dort erzeugte Strom nach Europa transportiert und hier verbraucht werden. 15% des europäischen Stromverbrauchs sollen durch dieses, Desertec (Wüstentechnik) genannte Projekt abgedeckt werden.

Das Interesse der Konzerne an der Solarenergie ... 
 
22.08.2009 
Windräder auf bewaldeten Höhen? Brennendes Windrad aufbewaldeter HöheWo ist sonst noch Platz? Die Windenergie-Branche hat verkündet, daß sie bis 2020 die Hälfte des deutschen Stroms erzeugen könnte. Allerdings unter der Voraussetzung, daß genügend Flächen zur Verfügung gestellt werden. Die Schlußlichter der Stromerzeugung aus Windkraft seien die süddeutschen Länder. Hier müßten dringend Flächen für die Windenergieerzeugung freigegeben werden, 'damit auch bei uns im Süden mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt wird'. Der Bundesverband Windenergie machte dabei deutlich, daß Anlagen, die 120 Meter hoch sind, eine 40 Prozent höhere Ausbeute erwirtschaften, als 80 Meter hohe. Damit ließen sich auch in Süddeutschland konstant hohe Erträge erwirtschaften.
Riverview, New Brunswick/Canada
Egin, Salisbury and Riverview Fire responded to a windmill on fire at TransAlta's Kent Hills wind facility in Parkingdale/Caledonia Mountain at 8:48 am. There was nothing the Fire departments could do but watch the turbine burn. Firefighters followed standard protocol recommended by wind turbine manufactuers which requires personnel to allow the turbine to burn out and arrest any fires that might start on the ground due to falling debris. The TransAlta wind facility is located about 30 kms outside of Riverview New Brunswick. This video aired on CTV , CBC & Global NEWS.
 
Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne? Die deutsche Solarbranche fühlt sich von den Chinesen bedroht. Im Reich der Mitte werden Solarmodule für die Anlage auf dem Dach billiger und ebenso gut produziert. Nun fordert die Solarbranche von der Politik Schutzzölle. Kein Krieg um Öl, ein anderer Krieg ist ausgebrochen - ein Kampf um Marktgerechtigkeit. Und wie ist das mit der Klimagerechtigkeit? Geld oder Klima, was ist wichtiger? Ist es etwa nicht egal, woher die emissionsfreien Solarplatten kommen? China wird als das Land mit den weltweit höchsten CO2-Emissionen beschimpft. Aber Klimaschutzgeschäfte darf es nicht machen, oder?

Deutschland und die EU sollen der hochsubventionierten Branche helfen...
  
Zu dem Solarprojekt DESERTEC in der Wüste Sahara berichtet das Manager Magazin vom 19.08.2009, daß Joschka Fischer, unser ehemaliger Außenminister und derzeitige Kommunikator für das Gas-Pipelineprojekt 'Nabucco' nun auch als Berater für des Wüstenstromprojekt DESERTEC im Gespräch sei. Aber auch Klaus Töpfer, ehemaliger deutscher Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, sei laut taz vom 21.08.2009 aussichtsreicher Kandidat. Wie hätte es auch anders sein sollen? Eine häufig unterschätzte Möglichkeit, die eigene Altersvorsorge zu sichern, sei die Investition in Solarstromanlagen - eine weitverbreitete Werbung in der Branche der Dienstleister des Geldes als die eigentlichen Nutznießer. Und wer wird bei DESERTEC die Millionen in die Altersversorgung der Politikberater investieren? Sie selber oder die Allgemeinheit?
Nach Informationen aus den an Desertec beteiligten Unternehmen soll Fischer einer von drei Kandidaten für den Lobby-Posten sein....

Anmerkung:
Das vom Club of Rome initierte 400 Milliarden-Wüstenprojekt soll mit solar betriebenen Dampfkraftwerken (solaren Parabolrinnen) über mehrere tausend Kilometer Höchstspannungsleitungen Mitteleuropa - auch Deutschland - mit Solarstrom aus der Sahara beliefern. Sonne und freies Land scheinen ja wohl in unbegrenzten Mengen vorhanden zu sein. Woher aber das für die Dampfkraftwerke benötigte Kühlwasser kommen soll, das steht noch in den Sternen. Für diese Art der Stromerzeugung reicht die Sonne alleine eben nicht aus. Das solare Dampfkraftwerk Andasol in Spanien benötiget zur Kühlung des Dampfes im Generatorkreislauf rund 870.000 m³ Wasser pro Jahr. Dort bezieht man es aus dem Grundwasser. Für DESERTEC wird dann halt noch eine Stelle als politischer Berater für die Wasserbeschaffung notwendig sein.
 
Die Wasserknappheit werde sich in Zukunft noch verschärfen, verbreitete unser Umweltminister Gabriel einst zusammen mit der Unicef-Vorsitzenden Heide Simonis. Bereits in Spanien und Portugal hätten die Menschen Angst vor dem Entstehen von Wüsten. Viel dramatischer sei es in Afrika. »Wir haben dort inzwischen mehr Flüchtlinge wegen Wasserknappheit, Dürre und Veränderung des Klimas als durch Krieg und Bürgerkrieg«. Na ja, mit den solaren Dampfkraftwerken in Spanien und der Sahara lassen sich die Wasserknappheiten, die Dürren und die Klimaveränderungen ja bestens bekämpfen. Im Sinne der politischen Berater.
Desertec-Utopien

Von den Ländern der in Nordafrika stellt Deutschland sinnigerweise die meisten Mitglieder:
MEMBERS of EUROPE - - irgendwie 'Altbekannte' - oder? 
  • Dr. Dieter Attig, Chairman of Public Services Aachen 
  • Dr. Nasir Bassam, Internat. Research Center for Ren. Energies (IFEED), Director 
  • Christian Breyer, Research & Development Department, Q.Cells AG 
  • Hans-Josef Fell, MdB, Spokesman for Research Green Party  B90/Die Grünen 
  • Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Wuppertal Institut for Climate, Environment and Traffic 
  • Holger Gutgesell, Projektmanager Export, Brötje GmbH 
  • Ullrich Kastner, Online Distribution Manager, ACCOR 
  • Dr. Gerhard Knies, Dipl.-Phys., Hamburg Climate Protection Foundation, Co-ordinator  
  • Stefan Kronshage, DLR-Institute of Technical Thermodynamics, Stuttgart 
  • Prof. Harry Lehmann, Umweltbundesamt UBA, Direktor, Berlin 
  • Klaus-Peter Lehmann, Dipl.-Ing., Windpower Developing & Engineering Hamburg 
  • Dr. Axel Michaelowa, HWWA - Hamburg Institute of Economics, Director of Climate Department 
  • Uwe Möller, Secretary General, The Club of Rome 
  • Kirsten Neumann 
  • Horst Schiermeyer, Member National Commission for Energy Policy of the Green party B90 / Die Grünen 
  • Prof. Dr. Christian-D. Schönwiese, J.W. Goethe-Universität, Inst. f. Meteorologie u. Geophysik 
  • Michael Straub, DESERTEC Office Manager & TREC Marketing 
  • Dr.-Ing. Franz Trieb, DLR-Institute of Technical Thermodynamics, Stuttgart, Senior Researcher 
  • Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning, University of Applied Sciences Berlin

Der Klimawandel wird nach Einschätzung von Experten zu zunehmenden Kraftwerksausfällen in Europa führen. Die globale Erwärmung sorge hierzulande für Hitze- und Trockenperioden in den Sommermonaten, so dass Flüsse als Quelle von Kühlwasser insbesondere für Atomkraftwerke ausfielen. Mehr Ökoenergien gefordert ...

Der Klimawandel führt zu Kraftwerksausfällen in Europa, heißt es im Energiemarktbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Ob solche Produktionsausfälle allerdings auch die Versorgungssicherheit für die Stromkunden gefährden, darüber sind die rund 200 vom ZEW befragten Experten uneins. ...
Anmerkung: Da wird es den solarthermischen Dampfkraftwerken auch nicht besser ergehen als den herkömmlichen Wärmekraftwerken...
So hat vor ca. vier Wochen das Unternehmen ACCIONA Energy S.A. (Spanien) am 27. Juli 2009 sein erstes Solarthermie-Kraftwerk in der spanischen Stadt Alvarado (Badajoz) in der Extremadura in Betrieb genommen. Laut kommt in dem 236 Millionen Euro teuren Solar-Kraftwerk "Alvarado I" die gleiche Parabolrinnen-Technologie zum Einsatz, die auch im solarthermischen Kraftwerk "Nevada Solar One" verwendet wird. Alvarado I soll jährlich 102 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren, rund 28.000 Haushalte versorgen und ungefähr 98.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Wieviel Kühlwasser es für die CO2-Vermeidung benötigt und woher es stammt, das wird nicht verraten. Und der Vergleich mit "Nevada Solar One" hinkt deswegen, weil letzteres bei in der Nähe des Hoover-Staudammes am Lake Mead in den Bergen Nevadas errichtet wurde. Dort wird so schnell keine Wasserknappheit eintreten. Schlußfolgernd sollten solar gespeiste Dampfkraftwerke nur dort errichtet werden, wo nicht bereits die Wasserknappheit dominiert.
 
21.08.2009 
Das dänische Außenministerium hat für die anstehende Klimakonferenz in Kopenhagen 20.000 Hotelübernachtungen storniert. The Foreign Ministry has cancelled 20,000 overnight hotel reservations meant for people attending the United Nations Climate Change Conference in December. The move is expected to cost the hotel industry about 40 million kroner in lost revenue. The ministry described the cancellations as a natural ‘adjustment’. But Thomas Færgeman, the director of environmental think tank Concito, was concerned the government had lost confidence that it could broker a ground-breaking climate [deal] and had therefore lowered expectations as to how many participants were expected.
Internationale Klimakonferenz (COP) vom 7.12. bis 18.12.2009 in Kopenhagen: Angst vor einem Flop. Reservations in a number of hotels across Zealand and parts of Skåne in southern Sweden have been cut from 120,000 to 100,000 overnight stays...
 
 Gericht lässt Windanlagen nicht zu. Urteil und Erleichterung in Dornum. Das Verwaltungsgericht Oldenburg tagte fünf Stunden vor Ort und hat am Mittwoch Klagen von fünf Antragstellern auf Genehmigung von zehn Windkraftanlagen in der Gemeinde  Dornum durch den Landkreis abgewiesen. Wie letzte Woche in Großheide, stehen auch in Dornum naturschutzrechtliche Belange den Vorhaben entgegen. Kreisdezernent Frank Puchert zeigte sich erleichtert und hob hervor, dass das Gericht die naturschutzfachliche Wertigkeit der betroffenen Fläche bestätigt habe. "Auch behält die Gemeinde ihre Planungshoheit“, bezeichnete er das Ergebnis als "vom Ergebnis her ausbalanciert“. Ostfriesischer Kurier, Norden, vom 21.08.2009 - Druckausgabe.

Anmerkung: Ein äußerst bemerkenswertes Urteil zu Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe von EU-Vogelschutzgebieten, hier LK Aurich/Ostfriesland, Vogelschutzgebiet Norden-Esens. Das Gericht erweiterte (!) die Fläche für den Schutz von Weihen. Hier wird wieder einmal deutlich, dass Arten- oder Biotopschutz nur auf dem Rechtsweg gegen eine agressive und skrupellose Nutzerlobby einklagbar sind, das sollten sich vor allem die "anerkannten" Naturschutzverbände vor Augen führen. Die Antragsteller waren die "üblichen Verdächtigen", die hier aus reiner Profitsucht Ostfriesland völlig mit WKA entstellen und offensichtlich vor keinem Gebiet zurückschrecken. Glückwunsch an den Landkreis und den Gutachter!  MK
 
20.08.2009 
Weg mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)! Der Kronberger Kreis ist laut Wikipedia ein im Jahr 1982 gegründeter Zusammenschluss deutscher Hochschulprofessoren der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, die sich vorwiegend mit ordnungspolitischen Themen befassen. Dieser wissenschaftliche Zirkel will mit "ordnungspolitischen Reformkonzepten" das "Ausufern staatlicher Bevormundung" verringern und einen Beitrag zur "Weiterentwicklung einer freiheitlichen Ordnung in Deutschland und in Europa leisten". Dazu hat er bisher vor allem Vorschläge zur Unternehmensbesteuerung, zur sozialen Sicherheit, zum Arbeitsmarkt und zur öffentlichen Verwaltung vorgelegt. Gemeinsame Veröffentlichungen erfolgen in seiner Funktion als wissenschaftlicher Beirat der . Letztere kommuniziert auch die Ergebnisse des Beirats.
Eines dieser Ergebnisse ist eine , welche sich einerseits mit präzisen Vorstellungen für einen wirksamen Klimaschutz, und andererseits ebenso präzise für die Abschaffung des EEG befaßt. Wenn man den Begriff 'Klimaschutz' mit CO2-Einsparungen bei energetischen Verbrennungsprozessen gleichsetzt, also einer verbesserten Ausnutzung der fossilen Energieträger im Kraftwerkseinsatz, dann ist ein so propagierter 'Klimaschutz' - im Gegensatz zur Angstpolitik mit ihren CO2-bedingten Untergangsszenarien -  sinnvoll und nützlich. Der weitausgrößte Teil der Ausführungen befaßt sich mit den Subventionen für erneuerbare Energien. In seiner Studie "Für einen wirksamen Klimaschutz“ entwirft der Kronberger Kreis eine ökonomisch funktionsfähige Klimaschutzpolitik auf nationaler und internationaler Ebene. Angesichts der gravierenden Defizite der bisherigen deutschen Klimaschutzpolitik fordert er, die Subvention der Erzeugung von erneuerbaren Energien im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes einzustellen. Stattdessen empfiehlt der Kronberger Kreis, das Zertifikatesystem für Treibhausgasemissionen international und sektoral auszuweiten und dessen Effizienz zu nutzen.
Städtische Dachlandschaften: kein Lebensraum für Vögel
- und Bäume könnten Solardächer verschatten
Nicht nur Strom, sondern auch
Umgebungshitze vom Dach
Stadt ohne Bäume - Bäume könnten Solardächer verschatten
Zitate aus besagter Publikation:
  • Der im Erneuerbare-Energien-Gesetz formulierte Anspruch, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung zu verringern, wird verfehlt.
  • Das Gesetz ist somit falsch konzipiert: Ziel kann es nicht sein, den Anteil der erneuerbaren Energieträger kräftig zu erhöhen, sondern die gesellschaftlich gewünschte Begrenzung der Emission von Treibhausgasen im Interesse des Klimaschutzes zu erreichen.
  • Würde die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz bis 2020 entsprechend fortgesetzt, dann wären für die Subventionszusagen bis einschließlich 2040 rund 73 Mrd. Euro an Vergütungen allein für die Einspeisung von Solarstrom zu zahlen. 
  • Senkung des Energieverbrauchs und Steigerung der Erzeugung erneuerbarer Energie keine eigenständigen Ziele - Begrenztheit fossiler Brennstoffe
    keine Begründung für erneuerbare Energien 
  • Einspeisevergütung: Hierbei handelt es sich um eine spezielle Subventionsform, die in den öffentlichen Haushalten nicht sichtbar wird.
Wenn im Straßenverkehr eine Route gesperrt wird, dann wird dazu eine Umleitung ausgeschildert. Dauert die Barriere länger an, dann stellt sich bei den regelmäßigen Nutzern der Strecke aus dem Lerneffekt ein Gewöhnungseffekt ein. Vögel - so behauptet die Windkraftlobby - würden sich nach einiger Zeit an Windkraftanlagen gewöhnen und sie umfliegen. Die WKA-Lobbyisten sagen aber nicht, welche Vögel sie meinen. Möglichweise sind es nur jene, welche im Umfeld der Windkraftanlagen aufwachsen und von Anfang an die Gefahr beobachten und erkennen. Aber wie ist das mit Zugvögeln aus dem 'hohen Norden', welche nur jährlich einmal ihre Reise nach Süden antreten und jenen, welche die Rückreise schaffen? Wie lernfähig sind sie bei einem nächtlichen Zusammenstoß mit einem Rotorblatt unter schlechten Sichtbedingungen, welche sie veranlaßt, aus Orientierungsgründen möglichst nahe über der Wasserfläche zu ziehen? 
 
Vogelzugbarrieren im Meer - damit geht es aber erst richtig los!

Vogelzugsperre im Meer
 
Vogelschutz - was ist das? Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose in Brandenburg steht seit Mitte August auf einer Fläche von 210 Fußballfeldern das größte Sonnenkraftwerk Deutschlands. Mit 53 Megawatt installierter Leistung sollen künftig bis zu 50.000 Einwohner mit Strom versorgt werden.Solarpark Lieberose bei Cottus
Der bisher größte deutsche Solarkraftwerk ist in Brandenburg eingeweiht worden. Der Solarpark in Lieberose bei Cottbus mit einer maximalen Leistung von 53 Megawatt kann etwa 15.000 Einfamilienhäuser mit Strom versorgen, wie der Bundesbeauftragte für die neuen Länder, Wolfgang Tiefensee (SPD), mitteilte. Laut dem Land Brandenburg handelt es sich bei der Anlage um das zweitgrößte Solarkraftwerk der Welt.

Allerdings ist die Stromproduktion der gigantischen Anlage im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken bescheiden. So hat ein durchschnittliches Steinkohlekraftwerk etwa 700 Megawatt Leistung. Auch erheben einige Umweltschützer Bedenken, wegen der Bebauung der rund 160 Hektar großen Fläche könnten zum Beispiel Vögel verdrängt werden. Weiter lesen im Bericht bei vom 20.082.009 >>> Deutschlands größter Solarpark geht ans Netz.

Anmerkung: Die rund 160 Hektar große Fläche steht nun für 15.000 Einfamilienhäuser zu deren Stromerzeugung zur Verfügung. Das sind 107 qm/Einfamilienhaus - zusätzlich zu dem jeweils eigenen Grundstück. Dieses zusätzliche Grundstück stellt die Allgemeinheit zur Verfügung und für die darauf produzierten Strommengen bezahlen per EEG alle Stromendverbraucher im Land. Was sind wir doch für ein glückliches Deutschland! Weshalb glücklich? Nun, für die Schlechtwetterphasen und für nachts haben wir ja noch zusätzlich die herkömmlichen Kraftwerke.

Ehemals militärisch genutzte Flächen sollten nach der Wiedervereinigung auf Wunsch der Naturschutzverbände für den Naturschutz verwendet werden. Aber das solare Zeitalter scheint erstrebenswerter und daher schützenswerter zu sein. Deshalb hört man nur noch ein paar lautlose Proteste in Sachen Vogelverdrängung - obwohl es eine der bisher größten dieser Art ist. Aber dafür sparen wir laut Verkehrsminister Tieffensee pro Jahr 35.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) ein! Natürlich für den Klimaschutz! Wie hoch die für die Solarmodule maximal zulässige Betriebstemperatur auf dieser Fläche ist, das hat er nicht gesagt. Beispielsweise dürfen sich  bis zu 70 °C erwärmen, andere nennen gar eine Betriebstemperatur bis 90 °C. First Solar verrät dagegen auf seinem den maximal zulässigen Temperaturwert für seine Module nicht. Nur im Kleingedruckten wird auf die verwiesen, wonach folgende Werte gelten:
Temperatur-Test: Einhaltung der maximal zulässigen Materialtemperaturen (entspr. IEC 61730, Tabelle 9) unter dauerhafter Einstrahlung > 700 W/m², Windgeschwindigkeiten < 1 m/s, Umgebungstemperatur 20 - 55 °C,
Bypassdioden Test: Prüfung der Eignung der thermischen Auslegung der Bypassdioden bei 1,25 x Isc Diodenstrom und 75°C Modultemperatur
Temperaturwechselprüfung:  50 und 200 Temperaturzyklen von -40°C bis +85°C.

Die dunkelblauen Platten sind schließlich Sammler für die solare Strahlung, um diese dann in elektrischen Strom zu wandeln. Zu der Außentemperatur entsteht wie bei jeder Stromgewinnung Wärme, welche an die Umgebung abfließt, diese also aufheizt. Die Temperaturangaben lassen zumindest eine Ahnung dafür zu, wie hoch sich die gesamte Fläche 'aus Klimaschutzgründen' erwärmen darf. Da muß man sich wirklich nicht über die von Klimaalarmisten prognostizierte Wüstenausdehnung wundern.

Stromverbraucher sollten sich beispielsweise an Gütesiegeln wie dem "Grüner Strom Label" orientieren. Das raten die Verbraucherschützer. Dieses Siegel würden nur solche Energieversorger erhalten, welche mindestens einen Cent je verkaufter Kilowattstunde Ökostrom in den Ausbau erneuerbarer Energien steckten. Die Einhaltung dieser Vorgaben würde regelmäßig von unabhängiger Seite, unter anderem vom
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) überprüft. Nun, darüber dürfen sich besonders die jährlich zum Vogel des Jahres ausgerufenen Spezies freuen. Laut NABU leidet insbesondere der Kuckuck - - unter dem Schwund seiner Wirtsvögel. Der Kuckuck, der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, sei vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren ginge. Angeblich bedrohe die Klimaerwärmung den populären Zugvogel. Welchen Verlust an Lebensraum die riesigen, die Landschaft aufheizenden Solarplattenflächen anstellen, darüber spricht man bei den 'amtlich anerkannten' Vogelschützern lieber nicht. Schließlich lassen sich ja die Einnahmen aus der Solarstrom-Zertifizierung auch ganz gut verwenden. 
 
19.08.2009 
EEG-Jahresabrechnung 2008: Daten zum bundesweiten Belastungsausgleich nach § 34 ff. EEG auf Grundlage von Wirtschafts-Prüfungsbescheinigungen.

Letztverbraucher-MengenEEG-Einspeisung in
allen Regelzonen
Vergütungen der EEG-Einspeisungen
abzgl. der vermiedenen Netzentgelte (vNE). 
2007 495.040,5 GWh 166.841.046.467 kWh 37.593.284.698,45 Euro 5
2008 493.505,8 GWh 171.147.887.698 kWh 38.716.991.101,68 Euro 5
2007
einschließlich
Letztverbraucher privilegiert
72.049,8 GWh 2
EEG-Strom privilegiert 4
507.311.853 kWh 
2008
einschließlich 
Letztverbraucher privilegiert
77.990,5 GWh 2
EEG-Strom privilegiert 4
515.951.697 kWh
Ausgangsgrößen für die Quotenberechnung beim EEG  -  Quelle: bdew, Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
Jahresabrechnung 2007 und 2008.
Für das Abrechnungsjahr 2007 erfolgte eine bundesweite Pflichtabnahme (EEG-Quote) für den nicht-privilegierten Letztverbrauch in Höhe von 15,682% und eine bundesweit einheitliche Durchschnittsvergütung für EEG-Strom von 11,360 Cent/kWh. 
Für das Abrechnungsjahr 2008 erfolgte eine bundesweite Pflichtabnahme (EEG-Quote) für den nicht-privilegierten Letztverbrauch in Höhe von 17,134% und eine bundesweit einheitliche Durchschnittsvergütung für EEG-Strom von 12,253 Cent/kWh

Ausgangsgrößen für die Quotenberechnung beim EEG:
  • 1 Gesamte Strommenge, die an Letztverbraucher abgegeben wurde, abzüglich der Strommengen, die unter den Anwendungsbereich des § 37 Abs. 1 Satz 2 EEG 2009 fallen (Abgabe an Letztverbraucher von Lieferanten, deren Absatz zu mehr als 50 % aus EEG-Anlagen im Sinne der §§ 23 bis 33 EEG 2009        erfolgt), 
  • 2 Privilegierter Letztverbrauch der in den Geltungsbereich der §§ 40 - 44 EEG 2009 (sog. Härtefallregelung) fällt, 
  • 3 gesamte EEG-Strommenge (enthält Korrekturmengen aus den Jahren 2002 bis 2007), 
  • 4 EEG-Strommenge, welche privilegierten Letztverbrauchern i.S. der §§ 40 - 44 EEG 2009 zuzuordnen ist (EEG-Strom priv.), 
  • 5 Vergütungen für eingespeiste EEG-Strommengen (enthält Korrektur der Vergütungszahlungen für EEGStrommengen aus den Jahren 2002 bis 2007)            abzüglich der vermiedenen Netzentgelte
Anmerkung: Verteilt auf 82 Mill. Einwohner in Deutschland
2007 =
 92,60 Euro/Jahr und Kopf EEG-Mehrkosten für elektrischen Strom
2008 = 107,15 Euro/Jahr und Kopf EEG-Mehrkosten für elektrischen Strom - und wie hoch ist der Nutzen?

Verteilung der EEG-Einspeisungen nach geförderten Energiearten laut §§ 6 - 11 EEG (EEG-Energiemix) 
Verteilung der EEG-Einspeisungen nach geförderten Energiearten
Datenquelle BDEW: EEG-Jahresabrechnung-2007_Internet.pdf und 2009-07-27_EEG-Jahresabrechnung-2008_Internet.pdf

Der Blick auf die mengenmäßige Einspeisedifferenz (Spalte 7) verdeutlicht, daß die Biomasse mit +2,80% und die solare Strahlungsenergie mit +1,6% die EEG-Gewinner bilden. Windkraft haben mit -2,30%, Wasserkraft mit -1,30% und EEG-Gas mit -1,0% im Vergleich zu 2007 weniger Teilhabe an der EEG-Gesamteinspeisung. Im gemeinsamen Netz wurden sie wohl von Solar- und Biostromeinspeisungen verdrängt. Obwohl die installierte Windkraftleistung von 2007 bis 2008 um gut 7% gesteigert wurde, hat sich aufgrund der gegenseitigen Verdrängung ihr Anteil an der EEG-Gesamteinspeisung von 59,30% auf 57,0% reduziert. Der Blick auf die Vergütungsdifferenz zu 2007 (Spalte 12) offenbart für 2008 ein Minus von 5,03%. Windkraftanlagen werden im Vergleich zu anderen EEG-Einspeisern unrentabler. Im Vergleich zur Windenergie kann die solare Strahlungsenergie um die Mittagszeit helfen, Spitzenlasten abzufedern und Einspeiser für Biomasse sind prinzipiell grundlastfähig und können bei jedem Wetter einspeisen. Wind ist und bleibt dagegen ein wenig verläßlicher Geselle.
 
18.08.2009 
EEG-Solarstrom ist ein Geschäftsmodell und kein Umweltmodell. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Leute, die glauben, damit der Umwelt etwas Gutes zu tun, soll man ruhig bei ihrem Glauben belassen. Wer es aber nur deswegen tut, wird sein blaues Wunder erleben. Eigenheimbesitzer mit einer Solarstromanlage auf dem Dach und der Hoffnung auf eine Aufbesserung der Rente sollten sich darüber im Klaren sein, daß sie mit den solaren Einnahmen einer spezifischen Steuerpflicht unterliegen. Der private Anlagenbetreiber ist erst einmal gegenüber dem Finanzamt anzeigepflichtig und erhält von dort einen Erfassungsbogen, der mit den Eckdaten des Gewerbes 'Photovoltaik-Stromerzeugung' auszufüllen ist. In der Folge sind die diversen steuerrechtlichen der Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer samt den Regeln der Abschreibungsmöglichkeiten zu beachten. Da hat sich unser Staat eine schöne Nebenbeschäftigung zur 'krisensicheren Geldanlage' ausgedacht. Viel Spaß und Energieaufwand bei der Steuererklärung! Oder geben Sie's Ihrem Steuerbrater. Der macht es mit einem 'Linksklick'.

Welche Erfahrungen Rentner mit ihrer Ökoanlage auf dem Dach tätigen, das beschreibt beispielsweise der Bericht über den bei merkur-online.de. Da fügen sich neben den Erfahrungen mit dem Finanzamt noch solche mit den Sozialgesetzen hinzu. Aber das reicht noch nicht aus. Private Immobilieneigentümer müssen ihre Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur anmelden, wenn sie damit Strom produzieren und in das Stromnetz einspeisen. Ansonsten sind die Netzbetreiber nicht zur Vergütung des erzeugten Stroms verpflichtet. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Deutschland aufmerksam. Die Anzeigepflicht besteht für Anlagen, die seit dem 1. Januar 2009 neu in Betrieb genommen oder erweitert wurden. Die Meldung muss spätestens mit Inbetriebnahme erfolgen und den Standort, das Datum der Inbetriebnahme sowie die Leistung der Solaranlagen enthalten. Formulare für die Anmeldung gibt es unter bundesnetzagentur.de. Nur bei ausschließlich privater Nutzung des erzeugten Stroms entfällt diese Meldepflicht.

Unser deutsches EEG wird von der Branche, deren Politiker und Prediger als weltweiter 'Exportschlager' gepriesen. Weil aber EEG-Solarstrom ein Geschäftsmodell und kein Umweltmodell ist, haben es selbstverständlich auch andere Länder, insbesondere das ferne China, 'importiert' und kräftig ausgebaut. Und zwar so stark, daß sie mit ihren Preisen für Solaranlagen und -technik
unseren Herstellern die Tränen ins Gesicht treiben und ihren alsbaldigen Ruin vor die Augen führen. Nichtsdestotrotz lobt der Umweltprediger Dr. Franz Alt in seinem Sonntagsbrief die chinesischen Module qualitativ und technologisch gut. Dabei beruft er sich auf das Infoportal der vdi nachrichten, mit der Anmerkung, daß bereits über 100 Solarzellenhersteller aus China vom TÜV-Rheinland zertifiziert seien. Na ja, in dieser Branche plappert erfahrungsgemäß jeder seine Informationen von anderen Autoren und Institutionen nach. Nachprüfen und verifizieren? Fehlanzeige. Hauptsache: schöne und warmherzige Worte für ein properes Geschäft. Für den TÜV ist das EEG schließlich auch ein Geschäftsmodell.

So darf in dem besagten Sonntagsbrief vom 16.08.2009 natürlich nicht der Zeigefinger darauf fehlen, daß die weltweiten CO2-Emissionen im Jahr 2007 von 30,9 auf 31,5 Milliarden Tonnen im Jahr 2008 gestiegen seien. Denn das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) hat gerade in seinem Monatsreport 08/2009 das CO2-Länder-Ranking 2008 publiziert und China seit 1990 bis 2008 mit einem Anstieg von 178% seiner CO2-Emissionen an die erste Stelle - vor den USA - platziert. Da ist es schon erstaunlich, daß der Umweltapostel Dr. Franz Alt zuvor die chinesische Solarzellenproduktion mit 'qualitativ und technologisch gut' anpreist. Ist eben ein Geschäftsmodell und kein Umweltmodell! Die umweltbewegten Ökos kaufen ihre Solarzellen eben auch dort, wo sie am billigsten und nicht am 'saubersten' sind.

Wie sauber sind die Solarzellen denn wirklich? Nun, das von Q-Cells gibt z.B. in seinen Empfehlungen zur Verarbeitung offen Auskunft: »Solder joint Copper ribbons coated with 10 - 15 μm: 62% Sn / 36% Pb / 2% Ag«. Zu deutsch: die Kupfer-Lötbänder, welche die Zellen elektrisch verbinden, sind mit einer 10 bis 15
μm dicken Schwermetallschicht aus 62% (ungiftig), 36% (bedenklich) und 2% (sehr giftig) überzogen. Ist ja im Einzelfall nicht viel, aber das Kleinvieh macht eben den Mist.
 
Zahl oder stirb!
UN chief warns of 'incalculable' suffering without climate deal in December!
 
UN chief Ban Ki-moon warned Tuesday of "incalculable" human suffering if the world fails to reach a deal at crucial climate change talks this December. ... The United Nations is orchestrating the talks in the Danish capital in hopes of securing an agreement to slash greenhouse gas emissions blamed for global warming."As we move toward Copenhagen in December, we must seal a climate change deal that secures our common future," Ban told an environmental forum in Incheon city west of Seoul. ...
 
If I had a hammer... 

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