Make your own free website on Tripod.com
Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den Atomausstieg nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wozu brauchen wir ihn? Sagen Sie den politischen Volksverblödern mit diesem Aufkleber Ihre Meinung

Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2006 hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Windenergieanlagen und 2007 wird daher wieder ein Jahr bereits prophetzeiter Unwetterkatastrophen!
Europa bei Nacht - und wo ist die Sonne -
die unerschöpfliche Energiequelle?

Europa bei Nacht und die unendliche Sonnenenergie
Kathedralen des Glaubens
  

Kathedralen des Glaubens
 
Wenn nachts keine Sonne scheint, kann niemand Solarstrom mit Windstrom mixen. Wenn der Wind nicht weht, kann niemand Windstrom mit Solarstrom mixen.
Am 8. September 2004 wurde das damals weltweit größte Sonnenkraftwerk in Espenhain eingeweiht. "Die Anlage wird künftig 1.800 Haushalte mit Elektrizität versorgen" - schrieb die Leipziger Volkszeitung am Tag darauf. Ob sie das auch nachts tut, berichtete sie leider nicht. Wieviel Solaranlagen benötigen wir, um die Haushalte Europas zu versorgen? Oder im winterlichen Schweden, Norwegen und Finnland?
Gegenwind im Internet
Bürgerinitiativen
wehren sich
Havarien/Unfälle mit
Windräder in Deutschland
NationalWindWatch
Windkraftprobleme in aller Welt
Thematisch weiterführende
Links
Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
WattenrattOstfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen
Stand: 10.02.2007
Korruption
und Windenergie
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen
aus dem englischen Sprachraum
Climate Change
Frequently
asked Questions
  
29.04.2007  ___> Fortsetzung im Datum voraus - hier klicken
Lieber Wasserspeicher als Stromspeicher. Mit zunehmendem Ausbau der riesigen Anlagen zur Gewinnung für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen in Deutschlands Fluren und Feldern erkennt deren Lobby die damit einhergehenden Probleme für eine gesicherte und unterbrechungsfreie Stomversorgung und verstärkt daher die Propaganda für Stromspeicher. Derartige, mit viel Aufwand zu errichtende und zu betreibende Anlagen sind jedoch nicht der Energieerzeugung sondern dem Energieverbrauch zuzuordnen. Sollen sie bei einem Wirkungsgrad von ca. 70% mit Strom aus regenerativen Quellen geladen werden, dann heißt das im Klartext, daß 30% der gewonnenen erneuerbaren Energien in nutzlose Wärme umgewandelt und zudem noch mehr entsprechende Gerätschaften in Umwelt und Natur errichtet werden müssen - um den bei Stromspeicherung entstehenden Verlust zu decken. Eine Milchmädchenrechnung. Aber gut für das Geschäft mit Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien zum Aufstellen in der freien Landschaft. Der Verbraucher muß den zusätzlichen Aufwand dafür über seine Stromrechnung begleichen, hat aber keinen Nutzen davon. Nicht nur Energiespeicher, alle Speicherformen, arbeiten stets verlustreich.

Wer daher, wie der Aacherner Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) in seinem Rundbrief vom 03.04.2007 meint, sich einen Stromspeicher in den Keller stellen zu können, handelt prinzipiell so verschwenderisch wie Abermillionen Haushalte mit ihren nicht bedarfsgerecht genutzten Tiefkühltruhen, bei denen die Ware vielfach eher dem Verderb als dem Verzehr entgegensieht. Warenspeicherung macht wirklichen Sinn in Notzeiten, weniger in wirtschaftlich normalen Zeiten. Industrielle Produktionsmethoden haben dies längst erkannt und - insbesondere aus Effizienzgründen - die sogenannte just-in-time-Herstellung von Waren eingeführt. Lagerung von Ware, sowie Lagerhäuser mögen zu bestimmten Zeiten ihren Sinn haben, bedeuten aber in jedem Fall Energiebedarf. Ohne Energieaufwand wird keine Lagerung (Speicherung) funktionieren. Um diesen Aufwand zu vermeiden, ist es für effizienzbewußte Ingenieure stets das Ziel, den jeweils gewünschten Bedarf nur dann zu befriedigen, wenn er anfällt. Diese Denkweise scheint wohl Vergangenheit zu sein.

Zwecks Rechtfertigung der Speichermentalität benutzt der
energiewendeorientierte Solarenergie-Förderverein in Aachen in seiner Argumentation einen sonnigen und gleichzeitig windigen Frühlingstag mit einem Überschuß an Wind- und Solarstrom. Aber was ist an anderen Tagen des Jahres? Man bedenke allein die letzten drei Wochen mit schönen Frühlingstagen, an denen selbst in Norddeutschland die Windräder vielfach standen oder vor sich hin dödelten. Auch wenn alle Dächer, Fassaden und Lärmschutzwände mit Solarzellen versehen wären und sich überall moderne Windräder abseits von Siedlungen und Naturschutzgebieten drehen würden, gäbe es allenfalls einen temporären, ungeplanten Stromüberschuß zum Laden eines Elektrizitätsspeichers, aber noch lange keinen allgemeinen Stromüberfluß. Wie schon gesagt, Energiespeicher zählen zu der Kategorie der Stromverbraucher, deren Bedarf ebenso zeitgemäß zu befriedigen ist, wie jener von Kunden aus Haushalten, Gewerbe, Industrie und Verwaltung. Ein leerer Energiespeicher in Phasen, wenn keine Sonne scheint, wie nachts, oder auch an neblig trüben Tagen, da kein Wind weht, dürfte keine Seltenheit werden. Zu dem eingeschränkten Nutzen der wind-solaren Stromerzeugung käme jener von verlustreichen Energiespeichern hinzu. Doch der wesentliche Gesichtspunkt ist dann aber der gewaltige, mit einem Ausbau von Stromspeichern (in häuslichen Kellern!) einhergehende Energie- und Ressourcenverbrauch. Sollen regenerativ arbeitende Stromspeicher ihren Sinn erfüllen, dann müssen sie ebenso wie konventionelle Kraftwerke bedarfsgerecht bereit stehen. Das werden sie genau so wenig tun, wie die regenerative Erzeugung selber. Diesen Aspekt will der SFV verschleiern. Häusliche Energiespeicher werden nicht anders betrieben werden, wie Tiefkühltruhen - sie werden stets am Netz sein und den Grundlastbedarf steigern. Ein gefundenes Fressen für die sonst geschmähte Kernenergienutzung.

Herkömmliche Pumpspeicheranlagen werden jeweils gezielt gefüllt und geleert. Gefüllt werden sie, wenn konventionelle Kraftwerke nicht ausgelastet sind, meist während 'Nachstromtälern' und
zu Zeiten von Spitzenlastentnahmen übern Tag wieder geleert. Dieses Procedere ist einer planbaren Regelmäßigkeit unterworfen (dem stetig wiederkehrenden Tag-Nacht-Rhytmus), welche es ermöglicht, Kraftwerke stets effizienzoptimiert zu steuern und betreiben. Stromspeicher, welche mit rein regenerativen Energien betrieben werden, wären gleichsam wie andere Verbraucher von der Unvereinbarkeit einer  Bedarfsbefriedigung mit der Erzeugung betroffen. Mit ihnen könnte auch der Fall auftreten, daß sie gerade dann voll sind, wenn das regenerative Angebot günstig ist bzw. ebenso umgekehrt, daß sie leer sind und weder Wind weht noch die Sonne scheint. Es ist eben ein Unterschied, ob man eine gesicherte Stromversorgung der Natur überläßt oder ob sie vom Mensch technisch optimal gesteuert wird.

Stromüberfluß, mit dem der SFV argumentiert, ist etwas anderes als ein momentaner Stromüberschuß. Daß man mit Wind- und Solarstromanlagen keinen Stromüberfluß produzieren kann, beweisen sie längst anhand ihrer mangelhaften jährlichen Auslastungen (Wind deutschlandweit bei 17% und Sonne bei 10%) seit Jahren selber. Ein Ausgleich von natürlich bedingten Energiemangelsituationen mittels Masseninstallationen in der Landschaft und auf allen Dächern dürfte wohl zu den diversen abstrusen Argumenten der Energiewendetheorie des SFV gehören. Zu Nachtzeiten, wenn die Sonne nicht scheint - produzieren selbst eine Million Solarplatten auch nicht mehr Strom als eine einzige.

Auszug aus der SFV-Energiemail vom 03.04.2007 und Kommentierung
Was tun, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht?
Diese Frage gehört zu den häufigsten Fragen in der Diskussion um 100% Erneuerbare Energien und verlangt deshalb eine geduldige Antwort: Um die eingefahrenen Gedankengänge aufzubrechen, drehen wir einmal die Fragestellung um. Was machen wir, wenn die Sonne scheint und der Wind stetig weht? Ein sonniger Frühlingstag, der Wind weht frisch. Alle Dächer, Fassaden und Lärmschutzwände sind mit Solarzellen versehen und abseits der Siedlungen und der Naturschutzgebiete drehen sich überall moderne Windräder. Solar- und Windstrom sind im Überfluß vorhanden - etwa zehnmal so viel wie aktuell verbraucht werden kann. Unsere heutigen starren Energiestrukturen sehen auch diesen Überschuß im Angebot als ein Problem an.
Was heißt hier aktuell? Etwa zu Spitzenlastzeiten? Tagsüber zur Mittagszeit, wenn die Sonne am stärksten scheint, sollen  Solarstromanlagen doch dem Ersatz von konventionellen Kraftwerken dienen. Können sie neben dem anstehenden hohen Verbrauch dann auch noch leere Stromspeicher füllen? Wieviel energie- landschafts- und ressourcenfressende Wind- und Solaranlagen wären zusätzlich dafür notwendig?  Und führt dies wirklich zu einer Substitution von konventionellen Kraftwerken?  Und was machen wir zur Mittagszeit an vielen normalen Tagen des Jahres, an denen der Wind nur schwach säuselt, tausende Windräder vor sich hin dödeln und Wolken den Himmel bedeckt halten? Wie muß die Kapazität der Stromspeicher bemessen sein, um solch unkalkulierbare Flauten zu überbrücken?


Doch es gibt eine intelligente Lösung, die sowohl mit Überschuß- als auch mit Mangelproblemen fertig werden kann, die Marktwirtschaft. Wenn eine Ware knapp wird, steigt der Preis, wenn sie im Überfluß vorhanden ist, sinkt der Preis, geht schließlich auf Null zurück. Die Ware wird verschenkt, und unter Umständen gibt es sogar noch eine Prämie für denjenigen, der sie abnimmt.
Das Verschenken einer Ware mag für regenerative Energien gelten, welche dann produziert, wenn sie nicht benötigt zu werden. Dänemark verschenkt z.B. seinen teuer produzierten Windstrom in das Verbundnetz, weil zu stürmischen Zeiten das Land selber keine Verwendung
dafür findet. Denn trotz momentanen Überschuß kann das mit vielen Heizkraftwerken ausgestattete Land kein einziges Wärmekraftwerk zwecks 'Enegiewende' außer Betrieb nehmen.

Was würden Sie denn machen, wenn es immer wieder mal Strom umsonst gibt, und wenn an anderen Tagen viel Geld für Strom bezahlt werden muß? Na klar, Sie würden sich einen Stromspeicher in den Keller stellen. Wenn Strom billig ist, würden Sie den Speicher füllen und wenn Strom teuer ist, würden Sie Strom aus Ihrem Speicher mit hohem Gewinn verkaufen.
Diese Idee unterstellt jedem Stromverbraucher neben der Zockermentalität eines Aktionärs auch die Funktion eines Stromhändlers - hat im Sinne mit der in Anspruch genommenen Marktwirtschaft aber wenig zu tun. Denn schlußfolgernd ließe sich dieser Gedankengang auch auf andere Produkte des täglichen Lebens ausweiten. Zugleich stellt sich die Frage, wieso der SFV meint, marktwirtschaftlich argumentieren zu müssen, wo er doch selber seine Existenz auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - fern jeder Martwirtschaft - gründet.

Sagen Sie nicht, so etwas ginge nicht. So etwas hat es bereits 1949 im Jahr der Berliner Blockade gegeben. Da wurde ganz Westberlin bei Stromknappheit aus Bleiakkumulatoren versorgt, die der Energieversorger (die BEWAG) in riesigen Mengen aufgestellt hatte. Und heute gibt es effektivere Speicher als Bleibatterien.
Was sind das heute für Speicher - und um wieviel effektiver arbeiten sie? Benötigen wir, wie damals die Berliner, eine Notstromversorgung oder eine stets verfügbare, gesicherte Stromlieferung. Wer Maßnahmen aus Berliner Notzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg heranzieht, um damit die gegenwärtige Industrie- und Wirtschaftskultur samt unserer darauf bauenden Lebensqualität zu vergleichen, hat wirtschaftspolitisch nicht alle Tassen im Schrank. Man stelle sich den damaligen Zustand ausgeweitet auf ganz Deutschland vor!
.
Man kann das ganze Verfahren voll automatisieren. Dazu braucht man eine intelligente Steuerung. Die entscheidet aufgrund der im Internet abrufbaren öffentlichen Ertragsvorhersage und des jeweils geltenden Strompreises, ob Ihr Speicher aufgeladen werden soll oder ob Strom aus dem Speicher ins Netz abgegeben wird. Und wenn Sie nicht selber einen Speicher betreiben wollen, dann beteiligen Sie sich finanziell an einer Großspeicher-AG. Die Speichertechnik wird einen ungeahnten Aufschwung nehmen.
Auf die SFV-Präsentation dieser elektrotechnisch und wirtschaftlich praktikablen 'intelligenten' Steuerung warten Ingenieure der elektrischen Energieversorgung seit Jahren. Mit dem ungeahnten Aufschwung mag der SFV dagegen richtig liegen - ähnlich wie mit jenem
der in der Gesamtheit hochsubventionierten EE-Branche. Stromspeicher wären dann ein hinzukommender Bestandteil der Subventionen für eine EE-Stromgewinnung, deren wesentliche Existenz sich aus dem Potential der Geldwirtschaft eines wohlhabenden Industrielandes, aber nicht aus dem der solaren Energieeinstrahlung rekrutiert.

Die häufig gestellte Frage nach der Stromversorgung in den seltenen  (wieso selten?) Tagen, an denen weder die Sonne scheint noch der Wind weht, beantworten wir also so: Erstens gibt es dann eine Grundversorgung aus Wasserkraft, Geothermie und Biogas.
Ob diese Grundversorgung ausreicht, sollte erst einmal bewiesen werden. Die Wasserkraft, seit Beginn der Elektrifizierung für die Grundlastdeckung genutzt, ist längst ausgereizt und reicht mit ihren Pumpspeicherwerken allenfalls zur Spitzenlaststeuerung. Ersichtlich ist ihr geringes Potential bereits daran, daß sie bereits von der ebenfalls nicht ausreichenden Windkraftnutzung an Land eingeholt wurde. Geothermie, die Energie aus dem Erdinnern, ist ein fabelhaftes und aus menschlicher Sicht unerschöpfliches und hochenergetisches Potential, derzeit aber noch in weiter Ferne bzw. Tiefe. Was die Bioenergienutzung anbelangt, da sind wir derzeit im großen Umfang dabei, heranwachsende Biomassen zunehmend energetisch zu verwerten (verbrennen) und dauerhaft unbrauchbar zu machen anstatt sie für die Humusbildung zwecks Förderung des Grünwachstums zu recyclen.


Auch Solarzellen liefern - selbst an trüben Tagen - tagsüber einen kleinen Anteil. Zusätzlich können noch die Kraftwerke mit speicherbarer Biomasse eingesetzt werden. Schließlich wird aus Millionen dezentraler privater und öffentlicher Speicher Strom ins Netz eingespeist. Um das erreichen zu können, brauchen wir allerdings eine Strukturänderung: Das System der starren Strompreise ist überholt. Der Strompreis muß bis auf die Verbraucherebene jederzeit von Angebot und Nachfrage bestimmt werden.

Das elektrische Stromnetz läßt sich weder mit starren noch mit dynamischen Strompreisen steuern, sondern nur mittels steuerbare und abrufbare Leistungen von jederzeit verfügbaren Erzeugern (Kraftwerken). Je mehr Anbieter von EE-Strom ihre Ware in diesem System ertragreich unters Volk bringen wollen, desto höher muß bei gleichbleibendem Verbrauch der Preis für die Kilowattstunde werden - ganz einfach deshalb, weil der Aufwand dafür in die Höhe getrieben wird. Ansonsten könnte die steigende Zahl von Solarstromanbieter wirtschaftlich nicht existieren. Das ist der eigentliche Grund für den Bestand des EEG - aber auch gleichzeitig für die Ineffizienz der EE-Stromgewinnung. Man stelle sich folgende Fallkonstruktion vor: Es gibt eine Million Anbieter welche aufgrund einer begrenzten Anzahl von Verbrauchern auch nur eine begrenzte Strommenge verkaufen können. Sollen alle EE-Anbieter befriedigt werden - so will es das Gesetz - dann müssen auch alle bezahlt werden. Verkauft darauf hin der herkömmliche Versorger wegen der sich einstellenden Strommengenverschiebung weniger Strom, dann hebt er eben den Preis für seine Kilowattstunde an. Denn das herkömmliche Kraftwerk muß ja weiterhin in Betrieb bleiben. Ergo: steigt mit der Anzahl der gesetzlich privilegierten EE-Anbieter auch deren Angebot, dann müssen sie eben, umgelegt auf alle Verbraucher, bei mengenmäßig gleichbleibendem Verbrauch mittels steigender Strompreise entlöhnt werden. Marktwirtschaftlich eine Obskurität!

PS. Auch auf den Stromverbrauch wird sich die Preisregelung auswirken. An windigen Wintertagen, wenn Strom nahezu "verschenkt" wird, lohnt es sich sogar, den häuslichen Warmwasserspeicher elektrisch aufzuheizen. Oder an sonnigen Sommertagen zur Mittagszeit - wenn Photovoltaikstrom im Überfluß vorhanden sein wird, wird man die Tiefkühltruhe ganz bewußt auf die kältest zulässige Tieftemperatur herunterkühlen, um in den nächsten Stunden auf Strom zur Kühlung verzichten zu können. Und Elektroautofahrer, die nicht täglich fahren müssen, werden ihre Autobatterien bewußt an Tagen des Stromüberangebots aufladen.
Diese feinsinnige Argumentation ist generell nicht von der Hand zu weisen, wird aber in eine andere Richtung führen - hin zur vollelektrischen Hausheizung- bzw. -klimatisierung. Denn Verbraucher wollen nicht nur im Winter ihr Warmwassergerät heizen und auch nicht nur im Sommer die Kühlmaschinen laufen lassen, sondern das gesamte Jahr über. Interessant ist hingegen, daß Warmwasserspeicher und Tiefkühltruhen, welche zu den sonst geschmähten 'Standby-Verbrauchern' zählen, nun plöztlich als Argument für eine EE-Stromversorgung herangezogen werden. Grundsätzlich ist der Energiebedarf eines beheizten Hauses an windigen Tagen höher als bei Flauten. Wind kühlt als bewegte Luft die Außenflächen von Häusern stärker als stehende Luft und führt so zu einem Energiemehrverbrauch. Rein energetisch betrachtet ist Windstrom sogar die ideale Beigabe für die vollelektrische Hausheizung. Solarstrom desgleichen für die vollelektrische Klimatisierung eines Gebäudes. Was aber nur im Zusammenspiel mit konventionellen Kraftwerken funktioniert - aber nicht als Ersatz für sie.
Getreu dem Motto 'weg vom Öl' - hin zur Kohle- und/oder Kernenergie mit einem stets verfügbaren Leistungsangebot. Und Elektroautofahrer werden sich an ihren Bedürfnissen orientieren und das Fahrzeug wohl hauptsächlich am Tag benutzen und den Akku nachts aufladen wollen - wenn die Sonne eben nicht scheint. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Anstrengung die friedensbewegte Solarlobby ans Werk geht, das Volk der Stromverbraucher zu verdummen. Denn Elektroautos wären ein weiteres Glied in der Kette der Energiewandlung mit verlustreichen Stromspeichern. Legt man auch für diesen Fall einen Wirkungsgrad des Lade- und Entladebetriebes von 70% zugrunde, dann ergibt sich der Gesamtwirkungsgrad aus den Stromspeichern am Netz und den Stromspeichern im Automobil von 70% x 70% = 49%. Im Klartext: die Hälfte aller erneuerbarer Energien würde erst einmal in Warmluft verwandelt werden. 

Fazit: Die vom SFV angeführten Argumente zum Stromspeichern, z.B. mit Akkumulatoren, sind ein probates Mittel zur Beförderung der Ineffizienz bei der Stromerzeugung insgesamt, desgleichen für den effizienten Ressourcenverbrauch im großen Stil. Zwecks Ankurbelung wirtschaftlicher Aktivitäten sind solche Argumente durchaus brauchbar - haben aber weder mit Ökologie noch mit Klimaschutz - und mit einer effizienten Energiewende erst recht nichts - zu tun. Sie sind allenfalls als weiteres Geschäftsmodell für eine hochsubventionierte Branche geeignet.


Aufwändige und verlustreiche elektrische Energiespeicher Speicherbecken bei Geeste im Emslanderfüllen nur dann einen Sinn, wenn damit noch schlechtere Verhältnisse (Notzeiten) überbrückt werden können (obiges SFV-Beispiel mit der Berliner Blockade in der Nachkriegszeit). Neben dem gewaltigen Aufwand für Ressourcen und Energie für Betrieb und Wartung sollte auch jener für die spätere Entsorgung nicht vergessen werden.

Anders sieht es mit natürlich funktionierenden Speichersystemen aus. Zum Beispiel mit einem (künstlichen) Speichersee für die Wasserhaltung:
a) zur Trinkwassersicherung und
b) zur Kühlwasserbereitstellung (Pegelsteuerung) für ein Kraftwerk zwecks Sicherstellung der elektrischen Energieversorgung auch in Trockenzeiten.

Beispielhaft sei hier der Speichersee bei Geeste/Emsland erwähnt, welcher in das weitverzweigte Fluß- und Kanalsystem des Emslandes eingebunden ist. Mit seinem über 23 Mio. m3 Fassungsvermögen dient er der sicheren Kühlwasserbereitstellung für das dortige 1.400 MW-Wärmekraftwerk und wurde prinzipiell auch deswegen angelegt. In Verbindung mit einer ca. 6 km langen Uferlinie wurden neben einem ausgedehnten und beliebtem Ausflugs-, Erholungs- und Badeparadies auch großflächige Flachwasserzonen für den Natur- und Artenschutz geschaffen. So bietet
das Speicherbecken mit seinen umgebenden und neu geschaffenen 50 Hektar Feuchtbiotopen gleichzeitig eine Menge ungestörte Brutzonen und Lebensraum für diverse vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Gemäß Infotafel wurden bereits während der Bauphase 115 Hektar Waldflächen mit 750.000 Bäumen auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen für den Eingriffsausgleich in den Naturraum geschaffen.
Besser für den Klimaschutz und besser für Alle: Lieber hektarweite Wasserflächen zum vielfältigen Nutzen für Menschen, Tiere und Pflanzen als hektarweite, eintönige, eingezäunte und lebensfeindliche Solarplattenlandschaften. Der künstlich geschaffene Speichersee bei Geeste/Emsland bietet neben seiner technisch-wirtschaftlichen Nutzung als Kühlwasserreservoir des nahen Wärmekraftwerks ein bedeutsames Potential für die menschliche Freizeitgestaltung per Radrundfahrt, Windsurfing, Segel- und Rudersport, Badespaß, einfach am Strand sitzen etc. gleichfalls die Möglichkeiten einer vielfältigen Naturschutz- und Lebensraumgestaltung in seinem unmittelbaren Umfeld. Dabei bleibt auch genügend Wasser für Feuchtbiotope über.
 
Der Webmaster macht ca. 2 Wochen Pause.
07.04.2007
Solarboot auf dem Genfer SeeFür touristische Rundfahrten auf dem Genfer See Solarboot am Genfer Seedarf ein Solarboot (im Vordergrund) natürlich nicht fehlen. 40 Solarplatten auf dem Dach sollen dem umweltfreundlichen Antrieb dienen. Tun sie in Wirklichkeit aber nicht. Elektromotor und Steuerelektronik benötigen zum Betrieb nämlich eine möglichst lang gleichbleibende und für jede Fahrsituation stabile Spannung. Die gäbe es nur, wenn die Sonne mit gleichbleibender Intensität strahlen würde. Tut sie aber nicht. Der Blick zum Himmel ist selbsterklärend. Daher ist ein Bootsbetrieb mit geladenen Akkumulatoren unabdingbar. Bei einem echten, 100%igen Solarbetrieb würde dies aber in ein Dilemma führen. Entweder laden die Solarzellen den Akku auf oder die Fahrt geht hinaus auf den See. Beides gleichzeitig - Akku laden und Fahrgäste transportieren - dafür ist die zur Verfügung stehende Solarplattenfläche viel zu klein. Es gibt aber einen Ausweg aus diesem Dilemma. Während den Liegepausen und des nachts werden per Anschluß an das Stromnetz von Land die Akkumulatoren geladen. Nur so läßt sich ein beschränkt bedarfgerechter Betrieb - je nach touristischem Andrang auf dem Landesteg - befriedigen. Das daneben liegende dieselgetriebene Schwesterschiff (weiß) ist dagegen immer einsatzbereit und bewältigt den Massenbetrieb.

Um wißbegierigen Solarfreunden zu gefallen, erzählt der Schiffsführer, daß er zum Ausgleich des von Land bezogenem Atomstromes für sein Solarboot noch eine netzeinspeisende Fotovoltaikanlage am Genfer Flughafen betreibt. Klima-ökologisches Feigenblatt pur - oder?

Auch die Fontäne von Genf - im Hintergrund - ist für Wind- und Solarstromerzeuger kein geeignetes Objekt als Stromverbraucher.

 
Leserbrief zur ÖKOStrom-Studie bei Spiegel-online im Beitrag am 6.4.2007: "Solarfirmen kassieren Milliarden - auf Kosten der Verbraucher“ von Anselm Waldermann.
Zitat daraus: “Damit wäre Solarstrom erstmals günstiger als regulärer Haushaltsstrom, für den die Verbraucher in Deutschland durchschnittlich 18 Cent zahlen müssen“.

Leser: Das ist Unsinn, da in den 18 Ct/kWh rd. 7 Ct/kWh staatliche Abgaben und weitere 7 Ct/kWh Kosten für die Netznutzung enthalten sind. Beide Kostenarten sind aber von der Stromerzeugungsart ganz unabhängig. Damit verbleiben für die Stromerzeugungskosten nur 4 Ct/kWh. Aber auch das wäre als Wirtschaftlichkeitsgrenze unrichtig, weil der Strom aus Sonnenanlagen nur verfügbar ist, wenn die Sonne scheint. Dies ist bezogen auf die Nennleistung der Anlage aber nur 800 Stunden im Jahr der Fall. Das Jahr hat aber 8.760 h in denen Strom benötigt wird. Dies hat zur Folge, dass nur die Brennstoffkosten in den ohnehin vorhandenen und für die übrigen rd 8.000 h notwendigen Kraftwerke ersetzt wird. Die Brennstoffkosten liegen im Mix unter 2 Ct/kWh bei Kernenenergie sogar nur bei 0,3 Ct/kWh. Dass Strom aus Photovoltaikanlagen jemals unter 2 Ct/kWh produziert werden kann ist wohl ausgeschlossen, deshalb belasten die Mehrkosten für diese Art der Stromerzeugung die Strombezieher auf unbegrenzte Zeit für immer. Helmut Alt

06.04.2007
»Die Abhängigkeit von großen Energieversorgern und Atomstrom kann jeder einzelne Bürger durchbrechen, indem er sein eigener Stromproduzent wird«. Diese Behauptung verbreitet das Magazin der Deutschen Umwelthilfe 1/2007 in seiner Rubrik über 'SolarLokal'. Der Aussage folgt aber kein Hinweis, welchem Bürger oder welcher Bürgerin in Deutschland dies bisher geglückt ist. Statt dessen wird der geneigte Leser auf SolarLokal-Infoblätter verwiesen, welche über die »attraktiven Vergütungsmöglichkeiten für privat produzierten Solarstrom« informieren, aber nicht wie man unabhängig von Atom- oder anderen unliebsamen Strom werden kann. Zudem könnte angesichts steigender Energiepreise eine private Solarstromanlage eine lohnende Investition für vorausschauende Stromverbraucher sein.
Es ist schon erstaunlich wie ein renommierter Umweltverband seine Leser mit solch dreisten Sprüchen verblödet. Aber möglicherweise muß man sich über ein deratiges Vorgehen garnicht wundern. Denn einer der beiden Geschäftsführer, Rainer Baake, grüner Politiker und ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat bei der DUH seit September 2006 eine neue berufliche Heimat gefunden, dort wo Klimaschutz, Energiewende und Erhaltung der Biodiversität von zentraler Bedeutung sind. Blöd an der Sache ist nämlich, daß Solarstromanlagen das Klima garnicht schützen. Nur wenn die Sonne tagsüber ausreichend scheint, fließt von privaten Solarstromanlagen ein bißchen CO2-freier Strom in das Netz, aber nicht bedarfsgerecht, nachts schon garnicht und in der dunklen Jahreszeit am wenigsten. Ob nicht bedarfsgerecht erzeugter Strom überhaupt 'klimaschutzgerecht' fließt, hat bei den Umweltverbändern noch niemand recherchiert. Denn nicht bedarfsgerecht ins Netz fließender Strom kann beim Verbraucher keine Wirkung erzielen, demnach weder das Klima schützen noch eine Energiewende herbeiführen. Verbraucher sind daher weiterhin gezwungen, sich auf die konventionelle Stromerzeugung zu verlassen, die den Strom auch immer dann liefert, wenn er benötigt wird. Wie sich nun angesichts steigender Energiepreise ein private Solarstromanlage als lohnende Investition für vorausschauende Stromverbraucher darstellt, das bleibt im o.g. Beitrag das Geheimnis der DUH. Schließlich steigt mit steigenden Solarstrommengen im Stromnetz auch der Strompreis für alle - auch für den Solarplattenbetreiber - sukzessive an. Damit verringert sich gleichzeitig die Differenz zwischen der aus dem Netz bezogenen zu der in das Netz eingespeisten Kilowattstunde und die Investition in die Solarstromanlage wird stetig unrentabler. 

Aufschlußreicher ist dagegen eine aktuelle Publikation bei SPIEGEL-ONLINE.de. Anhand einer vom SPIEGEL erläuterten Ökostrom-Studie erfahren wir, wie Solarfirmen auf Kosten der Verbraucher Milliarden abkassieren. Gerade einmal ein halbes Prozent sei der Anteil der Sonnenenergie an der deutschen Stromproduktion. Trotzdem fahren die Solarkonzerne horrende Gewinne ein und die Zeche würden die Verbraucher zahlen. Was eine Studie aus der Branche, welche dem SPIEGEL ONLINE vorliegt, belege.
ÖKOSTROM-STUDIE
Solarfirmen kassieren Milliarden auf Kosten der Verbraucher. Doch allzu bald würde sich das nicht ändern. Denn gerade erst hätte das Bundesumweltministerium die geplante Novelle des EEG verschoben. Bis 2009 müssen sich die Solarkonzerne daher keine Sorge machen. Sie wissen, unsere Politiker sind für sie da und nicht für die Verbraucher.

05.04.2007
Heute ist nun Gott sei Dank ein glücklicher Tag! Der Kampf ist vorbei! Der Regionalverband hat unsern Standort Rot a. d. Rot/ Ellwangen (5 Mega-Windräder) aus der Planung gestrichen und dazu auch noch den Standort Ehrensberg mit 3 Windrädern.
Ausschlaggebend war unser avifaunistisches Gutachten für Ellwangen, das den Standort wg. Milanen, Fledermäusen und Schwarzstörchen etc. als völlig ungeeignet bezeichnete, und das "vierfach genäht" war, wie der Verband uns zugestand, nachdem er ein Prüfgutachten eingeholt hatte  - dagegen sei nicht anzuplanen, das sei wasserdicht.
Hinzu kam insbesondere für den zweiten geplanten Standort Ehrensberg die Stellungnahme des Denkmalsamtes beim Regierungspräsidium Tübingen, das erhebliche Beeinträchtigung der Klosteranlage Ochsenhausen und umgebender Landschaft anmeldete und strikt gegen die Ausweisung war.
Es sind somit  8 Anlagen gestrichen worden.
Das rettet uns - die 5 Riesendinger hätten 450 m von unserem Einödbauerhof aufgestellt werden sollen - wir hätten wegziehen und unser Haus aufgegeben müssen. Neben solchen Windrädern vor der Haustür würde sich nicht mal mehr der grünste aller Grünen niederlassen wollen.
Also: Ein großer Erfolg, für uns, unser Dorf und für unsere ganze oberschwäbische Landschaft! Frank Günther
 

Klimawissenschaftler lügen nicht -  behauptet der Staatssekretär aus dem Bundesumweltministerium. Politiker lügen auch nicht, könnte man darauf antworten. Wenn Michael Müller meint, daß 2.500 Wissenschaftler aus aller Welt an den Berichten des IPCC gearbeitet hätten, dann sollte er auch sagen, daß die Endfassung dieser Berichte schließlich von Politikern der beteiligten Länder und nicht von den Wissenschaftlern endabgestimmt und zur Publikation freigegeben werden. IPCC ist schließlich eine politische und keine wissenschaftliche Organisation. Das erkennt man bereits daran, daß Politiker bereits vor der Publikation des Klimaberichts dessen 'Fakten' kennen, welche angeblich den größten Teil der Erwärmung den menschlichen Aktivitäten zurechnen würden. Leider nennt Michael Müller kein einziges Argument seiner 'erdrückenden Fülle von wissenschaftlicher Indizien' samt den 'oftmals widerlegten Behauptungen', welche in die Irre führen würden. Er weiß, daß er sofort unwiderlegbar wiederlegt werden würde. 

Müller: Die Klimawissenschaftler lügen nicht!
Kritik an irreführenden Äußerungen in den Medien

Der Klimawandel findet statt, und der Mensch ist wesentlich schuld daran. Das betont Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, angesichts jüngster Äußerungen so genannter "Klimaskeptiker“ in unterschiedlichen Medien. "Wer die wahrscheinlich größte Menschheitsherausforderung der kommenden Jahrzehnte schlichtweg leugnet, der darf politisch nicht ernst genommen werden“ appellierte Michael Müller. Vor dem Hintergrund einer erdrückenden Fülle wissenschaftlicher Indizien sei es unverantwortlich, wenn man die Öffentlichkeit mit längst und oftmals widerlegten Behauptungen in die Irre führe.

Es hat fast schon den Charakter eines Naturgesetzes: Kaum haben Hunderte von Wissenschaftler aller Disziplinen und aus aller Welt mit aller Nachdrücklichkeit vor Augen geführt, wie ernst es mit dem Klimawandel ist, schon tritt der eine oder andere wissenschaftliche Exzentriker hervor und veröffentlicht einen Leserbrief, in dem er behauptet, dass das alles nicht wahr sei. Und das Schlimmste: manche Medien schwenken sofort darauf ein und schreien laut: Alles Lüge mit dem Klimawandel. Dabei haben rund 2.500 Wissenschaftler aus aller Welt an den Berichten des internationalen Sachverständigengremiums (IPCC) mitgearbeitet.

Michael Müller: "Das ist nur allzu durchsichtig. Unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Meinungsfreiheit werden abstruse Thesen vertreten.“ Etwa die, dass die Sonne am Klimawandel schuld sei, und dass der Mensch nur ganz wenig zum Klimawandel beitrage. Das IPCC hat vor kurzem das Gegenteil bewiesen. Es wird die Fakten in der kommenden Woche bei der Vorstellung des zweiten Teils des Klimaberichts in Brüssel erhärten. Das Klima wandelt sich bereits heute stärker als in den letzten 650.000 Jahren, und dies ist zum größten Teil auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen.

Die heute von Menschen jährlich emittierte Menge von 22 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ist zwar wenig im Vergleich zum gesamten Kohlenstoffkreislauf. Doch ist es gerade diese Menge, die das System aus dem Lot bringt. Niemand leugne den natürlichen Wechsel zwischen Kalt- und Warmzeiten der Erdgeschichte. Michael Müller: "Was wir heute aber tun, ist, eine künstliche Warmzeit auf eine natürliche draufzusatteln.“
BMU Pressedienst Nr. 091/07, 30.03.2007.

Im heutigen FAZ-Feuilleton  widerlegt z.B. der Paläoklimatologe Augusto Mangini in einem Artikel die IPPC-Behauptung, die jetzt stattfindende Erwärmung des Klimas wäre nur mit der Erwärmung vor 120.000 Jahren vergleichbar, am Beispiel Trojas. Die Katastrophenmeldungen zum Klimawandel unserer Tage könnten ebenso vor 3300 Jahren für die von Homer beschriebene Siedlungsphase VI geschrieben worden sein. Professor Mangini hatte seine Untersuchungen an Stalagmiten, er nennt sie "Klima-Archiv“, bereits auf der Klimatagung der Friedrich-Naumann-Stiftung Februar 2005 in Gummersbach vorgestellt. Klar war dem Kurvenverlauf über etliche hunderttausende von Jahren zu entnehmen, daß erst die Erwärmung einsetzte, ihr mit leichter Verzögerung der CO2-Anstieg folgte - wohl als Ausgasung aus den Ozeanen. 
Zitat: »Die Behauptung, daß die jetzt stattfindende Erwärmung des Klimas nur mit der Erwärmung vor 120.000 Jahren vergleichbar ist, stimmt einfach nicht. Wir verfügen über Daten, die zeigen, daß es während der letzten zehntausend Jahre Perioden gab, die ähnlich warm oder sogar noch wärmer waren als heute. Ebenso ist es falsch zu behaupten, daß die jetzige Erwärmung sehr viel schneller abläuft als frühere Erwärmungen. Tatsache ist, daß es während der letzten zehntausend Jahre erhebliche globale und vor allem genauso schnelle Klimawechsel gegeben hat, die die Menschen sehr stark beeinflußten.« Ausführlicher Text: in der F.A.Z., 05.04.2007, Nr. 81 / Seite 35 

29.03.2007
THE GREAT GLOBAL WARMING SWINDLE - Al Gore's movie, "An Inconvenient Truth," has met its match: a devastating documentary based on sound science by recording the statements of real climate scientists, says S. Fred Singer, professor emeritus of environmental sciences at the University of Virginia and adjunct scholar at the National Center for Policy Analysis. The scientific arguments presented in, "The Great Global Warming Swindle," can be stated quite briefly, says Singer: 
  • Observations in ice cores show that temperature increases have preceded - not resulted from - increases in CO2, by hundreds of years, suggesting that the warming of the oceans is an important source of the rise in atmospheric CO2.
  • As the dominant greenhouse gas, water vapor is far, far more important than CO2, yet not well handled by climate models - and, in any case, not within our control.
  • Greenhouse models also cannot account for the observed cooling of much of the past century (1940 - 1975), nor for the observed patterns of warming - what we call the "fingerprints."

Natürliche Veränderungen des Lebensraumes: Eisbären und ihre Beute, die
Robben passen sich an. Zu Eiszeiten wandern sie weit aufs Meer hinaus.
In Warmzeiten weichen sie an Land zurück.

The best evidence we have supports natural causes - part of a natural cycle of climate warming and cooling that's been traced back almost a million years -- leaving little we can do about it. Climate mitigation schemes will not do any good; they are all irrelevant, useless and wildly expensive, says Singer. Ultimately, we should not devote our scarce resources to what is essentially a non-problem, says Singer, while ignoring the real problems the world faces: hunger, disease and denial of human rights, in favor of politically fashionable issues.
S. Fred Singer, President - Science & Environmental Policy Project, Arlington/Virginia, USA
 

»Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß es nach wie vor eine Vielzahl von Biotopen gibt, die hochgradig gefährdet sind und auch weiter zurückgehen. Es besteht somit weiterhin kein Grund zur

Entwarnung. Durch den noch immer viel zu hohen Flächenverbrauch und durch ein weiteres Voranschreiten der Nutzungsintensität in vielen Bereichen unserer Kulturlandschaften bei gleichzeitiger Nutzungsaufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen in vielen Mittelgebirgsregionen hat sich die Situation insgesamt weiter verschlechtert« - so der BMU-Pressedienst Nr. 87/07 vom 28.03.2007.

Abbildung: Anthropogen veränderter Lebensraum - aber wohl das Biotop des solaren Zeitalters? Hektarweite, bis zum Horizont reichende Solarplatten als verbreitetes Beispiel eines gewaltigen Flächenverbrauchs samt Nutzungaufgabe traditioneller Bewirtschaftungsformen. Für den Klimaschützer Sigmar Gabriel und für Naturschutzverbände offenbar der ideale Jagd- und Landeplatz samt Lebensraum für Vögel, insbesondere für den Turmfalken, Vogel des Jahres 2007?

Weiteres Zitat aus o.g. BMU-Pressemeldung: 
»Die Rote Liste zeigt, daß die Anstrengungen zum Schutz der Arten- und Lebensraumvielfalt auf allen Ebenen fortgeführt werden müssen“, so die Bilanz von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Rund 72 Prozent aller 690 verschiedenen Lebensraumtypen in Deutschland gelten nach wie vor als gefährdet oder sogar als akut von der Vernichtung bedroht. "Der Verlust an Lebensräumen ist in vielen Fällen nicht oder nur mit großem Aufwand rückgängig zu machen. Sterben Tier- und Pflanzenarten aus, ist dies unwiderruflich“, mahnte Gabriel«. Sagen und Tun sind offenbar in der Politik immer zwei verschiedene Sachen.

28.03.2007
Ein herrlicher Frühlingstag neigt sich dem Ende zu und der Blick in die Landschaft gibt Gewißheit - kein Lüftchen bewegt sich unter einem wolkenfreien Himmel und die untergehende Sonne läßt das Ampèremeter des Solarpanels gegen Null streben. Woher kommt nun der Strom für den Computer, für den Fernseher, für die Familienfeier oder tausend andere Dinge und Anwendungen des täglichen Lebens? Haben Sie zwecks unterbrechungsfreier Stromversorgung schon ein ausreichend dimensioniertes Biokraftwerk in Ihrer Nähe? Wer sich aus klimapolitischen Gründen für die Abschaltung von konventionellen Wärmekraftwerken engagiert, sollte sich im Gegenzug für einen geeigneten Ersatzstandort samt Brennstoffversorgung in der Regionalen Raumplanung einbringen - aber bedenken, daß Biokraftwerke auch nur Wärmekraftwerke sind.

Folgt man der Argumentation des SPD-MdB Dr. Hermann Scheer, in Zeitungen als 'Fachmann für erneuerbare Energien' tituliert, dann erzeugen alle derzeit installierten Windräder bei einer mittleren Anlagengröße von 1 MW rund 7% des deutschen Strombedarfs. Würde man sie auf 2,5 MW aufrüsten, könnte sich der Windstromanteil bereits auf 20% erhöhen (Darmstädter Echo vom 27.03.2007). Mit dem Blick aus dem Fenster lassen sich daraus folgende Schlußfolgerungen ziehen: a) Heute fehlen in Südhessen mangels Wind bereits 7% des Bedarfs. b). Mit größeren Windrädern soll der Mangel auf 20% gesteigert werden! Wohl zum Zweck, damit wir zusätzlich noch möglichst viele Biomassekraftwerke bauen müssen, welche den künstlich geschaffenen Mangel kompensieren dürfen.
Und gleich geht die Sonne unter, na ja...  gute Nacht Deutschland.
Was das bisher alles kostet, darüber mag die folgende Grafik informieren. In Bezug auf 1998 hat sich die Gesamtbelastung der Stromkunden immerhin auf das 5,6fache gesteigert.

Staatlich fixierte Belastungen aller Stromkunden - Mehrwertsteuer muß noch hinzugerechnet werden.
Durch den Staat verursachte Belastungen aller Stromkunden
Datenquelle: VDEW kritisiert Steuern und Abgaben (28.03.2007).

27.032007
"The Great Global Warming Swindle“ - eine kritische Auseinandersetzung mit den scheinbar unumstößlichen Wahrheiten des Weltklimarates, die seit Anfang Februar den weltweiten Diskurs bestimmen. Immerhin in Großbritannien sorgte die Produktion für Diskussionen in der Medienöffentlichkeit.
Der große Schwindel um die globale Erwärmung
Ein englischer Fernsehfilm zeigt die andere Sicht in der Klimadebatte. Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Aussagen des Weltklimarates. Dutzend namhafte Wissenschaftler erzählen über ihre Sicht der Dinge. Im Internet kann ihn jetzt jeder sehen. WELT online vom 20.03.2007.
Anmerkung: Es gibt einen weiteren großen Schwindel: wenn Wasserdampffahnen aus Kraftwerksschloten und Kühltürmen zu CO2-Wolken suggeriert werden. Offensichtlich sieht die Politik in der Verbreitung von öffentlichen Lügen, Meinungs- und Wissenschaftsmanipulationen ihre Existenzgrundlage.

Klimasünder-Kontrolle kaum möglich -  so ein Bericht im Spiegel am 21.03.2007. Denn wer natürliche und industrielle Treibhausgas-Emissionen auseinanderhalten will, muß erst einmal sagen wir das funktioniert. Es sei alles andere als einfach. Menschen würden jährlich etwa 25 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausstoßen, während aus natürlichen Quellen fast 400 Milliarden Tonnen pro Jahr entstammen. Das sind 6,25% - sofern diese Zahlen stimmen. Beides meßtechnisch voneinander zu trennen und so den CO2-Ausstoß einzelner Länder zu erfassen, sei kaum möglich. ...
Satellit zeigt Quellen der Klimakiller
Doch solche 'Kleinigkeiten' interessieren unsere Politiker nicht.

Animationen der Treibgasverteilung - gemessen mit Envisat SCIAMACHY-Daten lassen sich auf der Webseite der Europäischen Weltraumorganisation ESA betrachten. Aber auch dieser Bericht zeigt ein Bild mit Wasserdampfwolken aus einem Kraftwerksschlot, um mittels einer Falsifikation die Allgemeinheit über den Kohlendioxidausstoß zu verwirren. Bereits der Begriff 'Treibhausgas' ist eine gezielte Irreführung. Im Gegensatz zu einem echten Treibhaus mit Dach ist die Erde nach oben zum Weltraum hin ein offenes System, welches allenfalls lokal und temporär von Wolken und nicht von Kohlendioxid 'geschlossen' wird. Doch im Vergleich mit dem unsichtbaren CO2 würden sich mit einem Kampf gegen Wolken am Himmel sämtliche Politiker und sonstige Protagonisten des Treibhauseffektes lächerlich machen.
Etwas aufschlußreicher informiert die englische Webseite der ESA wie unser Plantet 'atmet' also mit den Treibgasen lebt. Riesige Mengen des CO2 werden von den Pflanzen während der Vegetationsphase im Frühjahr und Sommer aufgenommen und in großen Mengen wieder abgegeben, wenn die Vegetation im Winter abstirbt und vermodert.

Ein weiteres Beispiel der Dramatisierung der Erderwärmung zeigt das kleine SPIEGEL-Video: "Das Eis der Arktis geht zurück". Man bedenke jedoch: schmelzendes Eis in arktischen Meeren ist zuvor gefrorenes Wasser, vermehrt dieses beim Auftauen demnach nicht und wird auch nicht zu einem Meeresspiegelanstieg führen. Ein Glas Wasser mit Eiswürfeln läuft auch nicht über, nachdem die Eiswürfel getaut sind. Zu sehen ist mit der Animation das Schrumpfen, aber auch sich wiederholende Ausdehnungen des akrtischen Meereises. Über eine damit einhergehende Pegeländerung der Meere wurde dagegen noch nicht berichtet.

GOVERNMENT INFLUENCE ON THE IPCC - I would like to endorse the statement by the Lead Authors of the IPCC "Summary for Policymakers 2007" as an accurate account of what happens. It is true that they wrote the document, but what they do not point out can be seen on the front page of the Report. They were only "Drafting Authors", not just "Authors". It says that the document was "formally approved". Yes. by Government Representatives, and yes, "line-by-line". The scientists' job was to write down what had been approved by Government Representatives. As such, it was truly a "consensus" and there is surely little doubt that some Government Representatives might have wished to see stronger wording than others.  Whatever the scientists, or anybody else likes to pretend, the whole document is politically controlled to ensure that it meets the requirements of the Governments that "approve" it.
Vincent Gray, Wellington 6035, New Zealand
 

25.03.2007
E.ON-Netz plant Leitungsausbau - Die Folgen des von Umweltverbänden propagierten sauberen Naturstroms. Windenergie und neue Kraftwerke brauchen zeitgleichen Netzausbau. Um sicher zu stellen, daß genügend Transportkanäle für die erzeugte Energie aus Windkraftanlagen und dem Strommarkt, das heißt für thermische Kraftwerke und dem Stromhandel zur Verfügung stehen, muß das Übertragungsnetz ausgebaut werden. Vor diesem Hintergrund und im Zuge der von der niedersächsischen Landesregierung geplanten Novelle des Landes-Raumordnungsprogramms Niedersachsen (LROP) beantragt E.ON Netz daher, die erforderlichen 380 kV-Leitungen ins LROP verbindlich aufzunehmen. Das zuständige Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat Erläuterungen zu den Vorhaben und Planungsunterlagen erhalten. Ziel ist, großräumige Korridore zu entwickeln, die als Grundlage für die Trassenplanung dienen sollen. Die rechtsverbindliche Planung erfolgt im späteren Planfeststellungsverfahren.

Trassenverlauf Wahle-Mecklar (Bereich Niedersachsen): Die geplante Trasse verläuft vom Umspannwerk in Wahle bei Braunschweig bis nach Mecklar in Nordhessen. Die Länge beträgt rund 190 Kilometer.
Trassenverlauf Wilhelmshaven-Conneforde: Rund 40 Kilometer erstreckt sich diese geplante Trasse von den neuen Kraftwerksstandorten in Wilhelmshaven bis nach Conneforde bei Oldenburg.
Trassenverlauf Diele - Niederrhein: Die geplante Trasse verläuft vom Umspannwerk in Diele bei Leer (Ostfriesland) nach Wesel / Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. Sie ist rund 200 Kilometer lang.
http://www.eon-netz.com/

In Verbindung mit einem zweiten Offshore-Windpark 14 km nordwestlich von Horns Rev (Dänemark)
müssen neue Hochspannungsleitungen gebaut werden, um den Windstrom effektiv ins dänische Versorgungsnetz einspeisen zu können. ehr bei http://www.nordschleswiger.dk/SEEEMS/129.asp?artid=7345 vom 21.02.2007.

Bürgerinitiativen in Nordwest-Mecklenburg und Ludwigslust machen sich gegen eine geplante 380 Kilovolt-Leitung stark.
Gemeinden unter Hochspannung
»Die Planer wohnen ja nicht hier", steht auf einem Plakat in der Gemeinde Klein Rogahn (Landkreis Ludwigslust). Daneben ein Bild eines stilisierten Hochspannungsmastes, dessen Leitung genau über einem gemalten Häuschen verläuft. So fühlen sich die Einwohner von Orten in den Kreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust, in deren Region der Energie-Konzern Vattenfall eine Hochspannungsleitung bauen will.  Die rund 70 Kilometer lange und 70 Meter breite Trasse mit ihren 150 Stahlmasten, jeder rund 60 Meter hoch, werde die Landschaft zerschneiden, formuliert der Bürgermeister der Gemeinde Klein Rogahn, Michael Vollmerich (parteilos), die Ablehnung der Bürger. Rund 450 Meter von den Häusern... «.

Eon-Plan für neue 380.000-Volt-Überlandleitung sorgt für Wirbel in Gemeinden Northeim. Mächtig sind die Strommasten, die in einigen Jahren im Kreis Northeim für die 380 000-Volt-Hochspannungstrasse zwischen Wahle bei Braunschweig und Mecklar bei Bad Hersfeld errichtet werden sollen. Und teils mächtig ist auch bereits der Widerstand, der sich kreisweit in den Städten und Gemeinden gegen das Projekt der Eon-Netz GmbH formiert.
Furcht vor Riesenmasten
50 Meter hoch, das ist etwa die anderthalbfache Höhe des Northeimer Kreishauses (siehe Grafik rechts), sollen die Stahlmasten sein. Die Masten sollen im Abstand von 300 bis 500 Metern aufgestellt werden. Die Traversen sind 30 Meter lang. ...

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat den geplanten Bau einer Hochspannungsleitung durch Westmecklenburg kritisiert. Die 380-Kilovolt-Leitung von Schwerin nach Hamburg werde die Landschaft "zerschneiden" sowie Vogelzuglinien und Vogelrastgebiete beeinträchtigen, teilte der BUND in Schwerin mit. Die Umweltschutzorganisation forderte die Verlegung von Erdkabeln, was das Unternehmen Vattenfall Europe Transmission aber aus Kostengründen ablehne. Die Umweltschützer wollen am nächsten Donnerstag in Groß Rogahn bei Schwerin über die ökologischen Folgen der Hochspannungsleitung informieren. Die Leitung sollte ursprünglich bis Ende des Jahres gebaut werden. Vattenfall Europe Transmission betonte, dass die sogenannte Windsammelschiene vor allem zum Transport der an der Küste erzeugten Windenergie in die Ballungszentren dienen soll. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sind die Übertragungsnetzbetreiber dazu verpflichtet, Windenergie vorrangig abzunehmen und bundesweit zu transportieren. Schwerin/Hamburg (dpa) 04.02.2007

Wie nötig ist die 380 kV-Leitung über den Thüringer Wald? Seit die Pläne des Energieriesen Vattenfall konkret geworden sind, ist in den Südthüringer Tälern der Teufel los. Die Strombrücke, über Land mit bis zu hundert Meter hohen Masten auf einer Schneise von 120 Meter Breite, ruft in allen betroffenen Gemeinden Bürgerinitiativen auf den Plan. Der Umweltschutz, die schöne Landschaft, die eigene Gesundheit und die Touristen - alles sei dann weg. ...
Tiefer Einschnitt in intakte Kulturlandschaft
Nach dem Streit über die Windkraftanlagen folgt der Ärger über den dafür notwendigen Trassenbau. 380 kV-Erdverkabelung nicht weniger störend als eine Freileitung. Hochspannung unter der Erde würde einen 60 Meter breiten Streifen bedeuten, der immer schneefrei bleibt.... Verlauf durch 20 Schutzgebiete ... Ostthüringer Zeitung vom 03.03.2007

22.03.2007
Wie man Verwaltungen effizient beschäftigt, das verstehen unsere Politiker wohl am besten. Was geschieht eigentlich mit den sogenannten 'Kleinen Anfragen', welche unsere Parlamentarier in Massen an die Regierung richten? In Wahrnehmung ihrer Kontrollfunktion können sie die Regierung auffordern, zu bestimmten Sachverhalten eine Stellungnahme abzugeben. Ohne sich über die Effizienz ihrer eigenen Tätigkeit Gedanken zu machen, verlangen sie Auskunft über jene der anderen. Hier über Fortschritte zur Energieeffizienz in einem Zeitraum von 1990 bis 2020, also über 30 Jahren. Doch statt konkrete Vorschläge zu machen, wie und mit welchen Mitteln und Maßnahmen und in welchen Bereichen unseres Lebens die Energieeffizienz zu tragfähigen Umweltbedingungen zu verbessern sei, fordern sie von der Regierung eine lineare Steigerung von jährlich drei Prozent der Energieproduktivität - jährlich drei Prozent weniger Aufwand für das jeweils gleiche Ergebnis. Linear betrachtet und auf die parlamentarische Verwaltung bezogen würde diese im Ergebnis nach 33,3 Jahren ohne irgend einen Aufwand arbeiten und trotzdem die volle Leistung bringen. Ein Aberwitz, welcher beweist, daß unsere Politiker im allgemeinen garnicht wissen, worüber sie palavern. Eine lineare Steigerung der Energieeffizienz auf ihren theoretischen Höchstwert = 100% (ein Perpetuum mobile) gibt es nicht. Eine steigende Näherung dahin hat keinen linearen, sondern den Kurvenverlauf einer Asymptote - einer Kurve, welche sich einer Geraden (z.B. der x-Achse) stetig nähert, doch ohne sie jemals zu berühren oder zu schneiden. Auf die Praxis bezogen bedeutet dies, daß sich mit jeder weiteren Annäherung der Effizienz an hundert Prozent deren weitere Verbesserung überporportional erschwert.

Nirgends ist ersichtlich, wo grüne Politiker eine praktische Maßnahme umgesetzt haben, mit der sie sich beispielhaft und fortschrittlich präsentieren und damit die Regierung vor sich hertreiben könnten. Eine stete Mahnung an andere, es doch besser als bisher zu machen, erscheint geradezu lächerlich und wirkt abstoßend. Die Folge: immer mehr Bürgerinnen und Bürger denken über die Effizienz von allgemeinen Wahlen nach, welche zunehmend unter die 30%-Marke rutscht.

Hier stellt sich die Frage nach einer Verbesserung der Effizienz von 'Kleinen Anfragen'. Welchen Nutzen hat die Allgemeinheit davon, wenn eine Opposition mittels Antwort auf 'Kleine Anfragen' üblicherweise von der Regierung öffentlich mitgeteilt bekommt, was sie sowieso zu tun gedenkt?

Grüne erkundigen sich nach Verbesserung der Energieeffizienz
Berlin: (hib/VOM) Wie die Bundesregierung die Energieeffizienz verbessern will, interessiert Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (16/4655). Die Bundesregierung habe sich zum Ziel gesetzt, die Energieproduktivität bis 2020 im Vergleich zu 1990 zu verdoppeln. Die bisherigen Fortschritte reichten nicht aus, so die Fraktion. Zuletzt sei die Steigerung der Energieproduktivität auf unter ein Prozent jährlich gesunken. Um das Ziel zu erreichen, sei aber eine jährliche Steigerung von drei Prozent erforderlich. Die Regierung soll sagen, wie Deutschland im internationalen Vergleich bei der Energieproduktivität dasteht, wie die vorhandenen Potenziale ausgeschöpft werden können und wie die Effizienz von Elektrogeräten verbessert werden kann. Unter anderem soll die Regierung zu dem Vorschlag Stellung nehmen, den Stromverbrauch von Elektrogeräten im Standby-Modus auf maximal ein Watt pro Gerät zu begrenzen. Auch die Effizienzanreize durch die Stromsteuer soll sie beziffern. Ferner wird gefragt, was die Regierung unternimmt, um die Energieeffizienz in Gebäuden zu verbessern und welche Wirkungen sie sich vom geplanten Energiegebäudepass verspricht.

Effizienter Umgang mit Energie und Rohstoffen würde sich zu einer Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts entwickeln und wir würden nicht allein aus ökologischen Gründen mehr Ressourceneffizienz benötigen. Dieser in der folgenden BMU-Mitteilung getroffenen Aussage ist durchaus zuzustimmen. Aber wie vereinbaren sich das Sagen und Tun mit der hiesigen Politik? Wer sich in deutschen Landen gezielt umschaut, kann von der geforderten Ressourceneffizienz allenfalls das per Erneuerbare-Energien-Gesetz fixierte und proklamierte Gegenteil vorfinden. Woran läßt sich z.B. die Ressourceneffizienz bei den über 20.000 gewaltigen Windrädern erkennen, welche bezogen auf ihre geringfügige Auslastung und auf den von ihnen produzierten Strom Eisen, Kupfer, Aluminium und andere knappe und teure Ressourcen in einem Umfang verbrauchen, wie er zuvor nicht bekannt war? Bei welchen Produktionen lassen sich diese hauptsächlich benötigten Metalle durch elektrischen Strom aus Windenergie ersetzten? Und können hektarweite Solaranlagen mit ihrem bißchen Tagesstrom den für sie benötigten gewaltigen Materialaufwand ausgleichen? Welche Solarzellenfabrik arbeitet eigentlich völlig autark mit reinem Sonnenstrom aus ihrer eigenen Photovoltaikanlage - Tag und Nacht? Und mit welcher sich selber gesetzten Ressourceneffizienz-Vorgabe ist das neue vom Bundesumweltministerium gegründete 'Netzwerk Ressourceneffizienz' angetreten?

Gabriel: Deutschland kann Weltmeister bei der Ressourceneffizienz werden
Neues Netzwerk verknüpft Wirtschaft, Forschung und Politik
In Berlin ist heute das "Netzwerk Ressourceneffizienz“ gegründet worden. Die vom Bundesumweltministerium gestartete Initiative soll das Know-how zum sparsameren Umgang mit Energie und Rohstoffen bündeln und die Kommunikation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik intensivieren.
"Das Netzwerk ist ein wichtiges Element unserer ökologischen Industriepolitik. Denn der effiziente Umgang mit Energie und Rohstoffen entwickelt sich zu einer Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts. Wir brauchen mehr Ressourceneffizienz nicht allein aus ökologischen Gründen. Die Weltmarktpreise für importierte Rohstoffe sind im Euro-Raum zwischen den Jahren 2000 und 2005 um 81 Prozent gestiegen. Langfristig werden nur solche Volkswirtschaften ökonomisch erfolgreich sein können, die auf massive Effizienzsteigerungen setzen. Deutschland hat die große Chance, bis zum Jahr 2020 zur ressourceneffizientesten Volkswirtschaft der Welt zu werden“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Auftaktkonferenz.
Das "Netzwerk Ressourceneffizienz“ soll Unternehmen, Ingenieure, Entwickler, Forscher, Wissenschaftler, Ausbilder, Verbände und andere Multiplikatoren wie Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen verknüpfen. Die branchenübergreifende Plattform wird Informationen über relevante Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse sammeln und verbreiten. Außerdem sollen Studien und Pilotvorhaben zu ausgewählten Fragestellungen entwickelt und auf den Weg gebracht werden.

BMU Pressedienst Nr. 070/07 vom 12.03.2007

Dem eleganten Jäger fehlt es zunehmend an Nistmöglichkeiten und Lebensraum - teilt uns der Naturschutzbund NABU auf seiner Webseite mit. Gemeint ist der Turmfalke, Vogel des Jahres 2007. Wenn er rüttelnd über einer Wiese steht, weiß auch der Laie, das ist der Turmfalke, so der Vogelschutzverein. Doch Wiesen und freie Brachflächen werden in unserem Land zunehmend von hektarweiten und spiegelnden Solarplatten sowie Monokulturen für die 'biologische' Energiegewinnung abgedeckt. Ob ein in der Luft rüttelnder oder auf dem nächsten Baum ansitzender Turmfalke da noch Mäuse und anderes Kleingetier finden kann? Was tut der NABU dagegen? Auf seiner Webseite wird man zu 'nature-rings.de' verwiesen, um sich dort gegen eine Spende Vogel- und Tierstimmen für das Handy aus dem Internt runterladen zu können. Von der Alpendohle bis zum Wolf etc.! Danke lieber NABU für die ausgesprochen praktische Gewissenserleichterung.
Wenig schmeichelhaft, doch konkret sieht ein langjähriger Beobachter der Vogelschutzszene die gegenwärtige Entwickling aufgrund einer NABU-Studie über naturfeindliche Windkraftwerke.
Artenvernichtung deutlicher eingestanden
sagt er. »Jetzt, wo es zu spät ist, ringt sich der offizielle NABU als größter deutscher "Naturschutzverband" offensichtlich auf Druck der unzufriedenen Basis dazu durch, die bisher stets heruntergespielte, sogar abgestrittene Umwelt- und Naturfeindlichkeit von Windkraftwerken deutlicher einzugestehen. Eine neue NABU-Studie zur "Auswirkung von Windrädern auf Vögel und Fledermäuse" ... «.

18.03.2007
Miserable Auslastung der riesigen Klimaschutzmaschinen. Weht der Wind oder weht er nicht? Das ist für Stromhändler nicht nur eine kurzfristig interessierende Frage für den jeweils folgenden Handelstag an der Strombörse sondern auch eine für WKA-Betreiber aus längerer Sicht übers Jahr. Die mittlere Windstärke eines Jahres, abhängig von der Großwetterlage und den lokalen Standortbedingungen, bestimmt die elektrische Auslastung der High-Tech-Riesenmaschinen in 100 m Höhe und mehr, somit auch den monetären Ertrag.

Weil es seit Anfang an klar ist, daß Betreiber oder Investoren mit EE-Anlagen für Sonne und Wind keine Renditen auf dem freien Markt erzielen werden, mußte für sie ein staatliches Reglement geschaffen werden - das Erneuerbare- Energien-Gesetz. Es verpflichtet einfach die Stromverbraucher zu einer kostendeckenden Vergütung an die Betreiber für den elektrischen Strom, den sie garnicht bestellen und trotzdem ins Haus geliefert bekommen.

Was taugt diese Form der Stromgewinnung mit Windkraftanlagen eigentlich? Die Antwort darauf sollte sich an dem Bedürfnis der Stromnutzer orientieren. Die wollen ihn zu jeder Zeit in einer jeweils ausreichenden Menge haben. Windkraftanlagen können diesen Wunsch nicht erfüllen - der Wind weht unregelmäßig. Daher müssen sie in das herkömmliche System integriert werden, in dem sie lediglich als additive Stromerzeuger, keineswegs als alternative fungieren können. Windkraftanlagen kommen hinzu und nicht anstatt konventionelle Kraftwerke und daher auch deren auf alle Endkunden umzulegende Stromkosten. Und läßt sich mit der schlechten Auslastung dieser riesigen Klimaschutzmaschinen überhaupt das Klima schützen? Darüber gibt es leider keine Statistiken.

Die nebenstehende Grafik verrät etwas über den wirtschaftlichen Nutzen dieser vom Wind abhängigen Stromerzeuger - nämlich deren Auslastung über das Produktionsjahr gesehen. Die hat seit Beginn der Windstromerzeugung - bezogen auf alle deutschen Windanlagen - 18% nicht überschritten, wie dem grünen Linienverlauf zu entnehmen ist. Die Auslastung eines Produktionsbetriebes ist stets ein wichtiges Maß für dessen Existenz und Fortbestehen samt seinen Arbeitsplätzen. Geht die Auslastung von Produktionsbetrieben auf 70% und weniger runter, dann sind im allgemeinen Betriebsschließungen und schmerzhafte Sanierungsmaßnahmen angesagt. Das gilt keineswegs für die größten Stromerzeuger aller Zeiten, die Windkraftanlagen. Deren Subventionierung ist so hoch angelegt, daß sie sich für Betreiber auch wirklich rentieren. Auf das gesamte Stromversorgungssysten wirken sie dagegen äußerst unwirtschaftlich. Der Auslastungsmittelwert über all die Jahre 1991 bis 2006 beträgt 12,1%. Für den 'Klimaschutz' dürften sie genau so unwirtschaftlich arbeiten wie für die Stromerzeugung.

Beitrag der Windräder zur Stromerzeugung in Deutschland  1991 - 2006
prozentuale Auslastung der Windkraftanlagen in Deutschland
Datenquelle: Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) und Bundesverband Windenergie BWE
17.03.2007
Alles öko oder watt? Für die 100 Prozent-Öko-Gläubigen in Ostfriesland verkauft die Naturwatt GmbH, ein Ableger des Oldenburger Stromversorgers EWE, auch 100% CO2-freien, klimafreundlichen und wertvollen Strom plus aus erneuerbaren Energien. Gegenüber dem herkömmlich erzeugten EWE Strom classic kostet er nur zwei Euro/Monat mehr. Nun konnte man gestern im ostfriesischen Anzeiger für das Harlinger Land eine Meldung der IHK für Ostfriesland und Papenburg lesen, wonach alle Stromkunden im Kammerbezirk bereits mit 74% reiner Öko-Energie aus Windkraftanlagen versorgt werden und der Nordwesten Deutschlands das EU-Klimaschutzziel für 2020 von 20% bereits seit 1998 erfüllt habe. Da müssen doch Leute, welche sich auf so einen Deal einlassen, einen tiefen Glauben an ein mit CO2 geschürtes Höllenklima haben, wenn sie meinen, für die restlichen 26% Reinheitsgrade regelmäßig Ablaßscheine kaufen zu müssen. Oder ein fürchterlich schlechtes Öko-Gewissen, welches sie nachts nicht mehr schlafen läßt. Aber wie schon zu Johannes Tetzel's Zeiten im ausgehenden Mittelalter (zu Beginn der Kleinen Eiszeit - der damaligen Klimakatastrophe) können sich heute solche Geschäfte nur die etwas besser verdienenden Grünen und Ökologisten leisten.

Während der Mittelalterlichen Warmzeit lagen die Durchschnittstemperaturen ca. 1,5 °C höher als heute. Dieses 'Mittelalterliche Klimaoptimum'  war eine vom 9. bis in das 14. Jahrhundert andauernde Periode eines mit heute vergleichsweise milden Klimas. Das Packeis im nördlichen Atlantik zog sich nach Norden zurück und ermöglichte den Wikingern die Besiedelung von Island und Grönland und erlaubte ihnen sogar die Viehzucht in den heute wieder vereisten Landschaften. Eigentlich keine überraschende Neuigkeit, steht in (fast) jedem Lexikon. Überraschend ist eigentlich die gegenwärtige Angst vor einer mit milderen Temperaturen begründete Klimakatastrophe. Ob die nordischen Länder das damals auch als katastrophal empfunden haben und auf CO2-Reduktionen drängten. Viel schlimmer dürfte es sie bis hin nach Grönland getroffen haben, als der mittelalterlichen Warmzeit die 'Kleine Eiszeit' folgte, welche bis in die Gegenwart anhält. Menschliche Hochkulturen haben sich in Warmzeiten und nicht während Eiszeiten entwickelt. Ebenso die Tier- und Pflanzenwelt. Die kann sich offensichtlich schneller als homo sapiens an ein sich veränderndes Klima anpassen. Kommt der Frühling einmal früher, dann blüht und kreucht es auch früher, desgleichen auch umgekehrt.

Damit bloß keine unkontrollierte globale Temperaturveränderung stattfindet, schickt sich die Politik an, per CO2-Klimamodelle einen globalen Raumthermostaten zu installieren, um dessen richtige Einstellung und Beherrschung sich ein erbitterter wissenschaftlicher und politischer Streit entfacht hat. Dazu wurde das Bild eines geschlossenen Treibhauses mit gleichbleibender Temperatur geschaffen, welche per Thermostat ständig konstant gehalten werden muß. Das Schlimme ist, daß sich viele Wissenschaftler dabei auf die Ebene der Politik begeben, astrologische Vorausschauen abliefern und so das Nest einer begründeten Wissenschaft mit nachvollziehbaren Argumenten beschmutzen. Und Politiker behalten bei auftretenden Wetterextremen immer Recht, egal ob es nun wärmer oder kälter wird - Schuld daran hat der CO2-bedingte Klimawandel.

Wie ungewisse Klimamodelle mit ungewissen Wirtschaftsmodellen verknüpft Energiekostenentwicklungund daraus Schlußfolgerungen bis zum Jahr 2100 gezogen werden, beweist ein neuer Beitrag von Claudia Kemfert im Wochenbericht 11/2007 des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit dem aufreißerischen Titel "Klimawandel kostet die deutsche Volkswirtschaft Milliarden". Die darin publizierten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Globale Erwärmung bringt offenbar nur Nachteile und keine Vorteile. Nachvollziehbare Begründungen, weshalb in dem Bericht ohne Bilanzierung der Vor- und Nachteile einer Klimaerwärmung gearbeitet wird, bzw., falls dies doch irgendwie geschehen ist, weshalb sämtliche Ergebnisse nur in eine steigende Kostenentwicklung (nebenstehende Grafik) zeigen, werden nicht geliefert. Einzig die Bauwirtschaft scheint von der Klimakatastrophe unbeeinflußt zu bleiben. Obwohl doch auch sie z.B. von der teuren CO2-Reglementierung über den Nationalen Allokationsplan (NAP) betroffen ist. Als eine der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf den Wirtschaftszweig 'Energie' muß z.B. das äußerst abstruse Argument einer durch Wasserknappheit bedingten unzureichenden Kühlwasserzufuhr für konventionelle bzw. Kernkraftwerke herhalten. Da sollte man halt wissen, daß auch riesige Solarstromanlagen bei hohen Temperaturen deutlich an Effizienz verlieren bzw. für eine unveränderte Stromlieferung mit Wasser gekühlt werden müssen und es daher besser wäre, gleich darauf zu verzichten, statt deren Ausbau stark und kostenträchtig zu erhöhen.

Zur Grafik: Private Haushalte, bzw. das gemeine Volk werden die Entwicklung der Energiekosten zu schultern haben.

Weshalb von allen in dieser Studie modellierten Disziplinen die negative Kostenentwicklung am stärksten für die privaten Haushalte ausfällt, wird nicht konkret erläutert, läßt sich aber spekulieren, bzw. aus dem vorletzten Satz der Studie herleiten: »Der Ausbau erneuerbarer Energien in Europa soll stark erhöht, die Energieimporte reduziert, die Anbieterländer diversifiziert und die Ausgestaltung des europäischen Emissionshandels verbessert werden«. Nun, mit dem unverdächtigen Begriff 'private Haushalte' darf sich schließlich jeder Otto Normalverbraucher angesprochen und betroffen fühlen. Daher sind die undefinierten 'privaten Haushalte' schon immer vorzüglich für eine ideologisch gesteuerte Hirnwäsche - hier für die Gefahren durch den Klimawandel - geeignet, zwecks Erlangung einer politisch gewünschten Zahlungsbereitschaft.

Vom 15. bis 17.03.2007 treffen sich die G8-Umweltminister in Potsdam, um über das globale Klima zu reden. Dabei soll auch die vom Klimawandel betroffene Artenvielfalt zur Sprache kommen, denn nächstes Jahr wird in Bonn die Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz der Biodiversität stattfinden. Beim Weltgipfel in Johannesburg im Jahr 2000 hatten sie einst vereinbart, bis 2010 den Verlust an Artenvielfalt zu stoppen. Über den durch den Klimawandel bedingten Verlust an biologischer Vielfalt weiß natürlich der WWF zu klagen. Für ihn sind Klimawandel und Artensterben unmittelbar miteinander verknüpft. Schlußfolgernd wäre der 'Klimakiller' CO2 auch gleichzeitig ein 'Artenkiller', gültig für Flora und Fauna. Zunehmend wird jedoch unübersehbar, wie alle, welche sich am lautesten zu Wort melden, doch nur vom Klimawandel profitieren wollen. Motto: Dabeisein und Mitreden ist alles. Und für den NABU-Präsidenten Olaf Tschimpke ist ein weltweiter technologischer Wettlauf um die besten Konzepte und Technologien zur drastischen Senkung des Energieverbrauchs, zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie zum Ausbau der erneuerbaren Energien das Gebot der Stunde. Gegen weniger und effizientere Energienutzung gibt es keinen vernünftigen Einwand, weshalb aber der Ausbau der regenerativen Energien dem Artenschutz dienen soll, ist unbegreiflich. Wo doch die Gewinnung dieser Energieform mit dem größten Flächenverbrauch aller Zeiten samt Bodenzerstörung einhergeht. Ob der NABU erklären kann, wie z.B. ein Turmfalke und andere Vögel über einer hektarweiten Solarplattenfläche ihre Nahrung und Lebensräume finden sollen? Wenn das EU-Ziel mit 20% Anteil erneuerbare Energien umgesetzt werden soll, werden wir bald quadratkilometerweise Monokulturen mit 'Energiepflanzen' vorfinden. Ob das der biologischen Vielfalt - der Datenbank der Natur - dient, darf bezweifelt werden.

16.03.2007
Die erneuerbaren Energien beschäftigen mittlerweile rund 214.000 Menschen - läßt uns Bundesumweltminister Gabriel (SPD) per BMU-Pressemitteilung Nr. 055/07 vom 27.02.2007 wissen. Und sein Gesinnungsfreund Hans-Josef Fell von den Grünen verbreitet in den Nürnberger Nachrichten vom 16.03.2007 folgende Weisheit: Für erneuerbare Energien spreche u.a. das Argument, bis 2020 Hundertausende Arbeitsplätze zu schaffen. Von einem Atomstromer hätte er dagegen noch nie von einem Arbeitsplatzangebot gehört.

Derart gewichtige Argumente lassen sich gegenüber der Allgemeinheit, insbesondere gegenüber dem bundesdeutschen Heer von Arbeitslosen wohl kaum widerlegen. Aber sollte man das? Wäre es nicht besser, das Modell des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EGG) auch auf andere Branchen auszudehnen? Zum Beispiel auf das Zeitungswesen. Die Leser bekommen zwar - wie beim Strom - immer die gleiche Zeitung, müssen aber mit ihrem Kauf oder dem Abo eine Zwangsabgabe entrichten, welche dazu dient, immer mehr Verlagshäuser samt deren Beschäftigte zu finanzieren, welche stets für das selbe Produkt tätig sind. Und mit dem zunehmend betriebenen Aufwand steigt die jährliche Zwangsabgabe, vornehm als kostendeckende Vergütung deklariert. Ein Arbeitsplatzknüller ohnegleichen! Und wie das EEG ein weiterer Exportschlager! Für unsere Politik ist das die Effizienzrevolution.

Ob diese Methode der Arbeitsplatzbeschaffung auch volkwirtschaftlich Sinn macht? Auf den elektrischen Strom bezogen bedeutet es, daß der Aufwand für das Produkt Kilowattstunde mit der Anzahl der dafür Beschäftigten stetig zunimmt und der Endverbraucher für die stets gleiche Ware ebenso stetig mehr bezahlen muß. Auf die Spitze getrieben führt dies letztlich dazu, daß Endkunden bei gleichbleibendem oder gar abnehmendem Stromverbrauch schließlich nur noch die Arbeitsplätze in der EE-Branche bezahlen und nicht mehr den Strom. Und Hans-Josef Fell prahlt sogar - bis 2020 könnten es Hunderttausende sein. Dabei spottet der grüne Politiker noch über die Kernenergiebranche, welche nicht so verfahre, was ja schließlich auch auf die anderen herkömmlichen Stromversorger zutrifft.

Grundsätzlich handelt jedes wirtschaftlich arbeitende Unternehmen unter Effizienzaspekten, worunter herkömmliche Wirtschaftstheoretiker den geringsten, rationalen Mitteleinsatz im Herstellungsprozeß bzw. in einem Erzeugungssystem zwecks Erzielung eines maximalen Produktionsergebnisses verstehen. Dazu gehören auch möglichst wenig Arbeitsplätze. Diese müssen nicht im Erzeugungsprozeß, sondern im vielfältigen Anwendungsprozeß eines preiswerten Produktes - hier beim elektrischen Strom - entstehen. Doch unsere alternativen Wirtschaftstheoretiker in der Politik stellen den Begriff Effizienz einfach auf den Kopf und kluge Zeitungsschreiber verbreiten deren dumme Sprüche kommentarlos weiter. Der Eindruck von einer Gesinnungspresse liegt nahe. Doch diese Form der Arbeitsbeschaffung im Erzeugungsprozeß ist nichts neues. Wir kennen sie aus der Bürokratie, welche immer wieder neue Gesetze und Verordnungen erzeugt, so ihre eigene Existenz ausweitet und ihr Produkt Dienstleistung zunehmend verteuert. 

15.03.2007
Mit Windkraftanlagen erzeugen wir elektrischen Strom, um das Klima zu schützen - aber nicht, um dem Verbraucher zu nützen. Die allgemeine Volksverblödung scheint keine Grenzen zu kennen. Auch nicht bei der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland. Die in der dortigen Region aufgestellten Windpropeller mit einer Spitzenleistung bei Starkwind von 846 MW hätten sich mit 1.570 Mio. Kilowattstunden = 74% am Stromverbrauch beteiligt, demnach auch an jenem der Kammer. Diese Menge liegt somit bei 370% über dem EU-Klimaziel für 2020. Toll! Aber woher kommt der Strom bei Flaute? Am besten von schnell reagierenden Gaskraftwerken. Deren Brennstoff ist von den herkömmlichen bei der Stromerzeugung bekanntlich der teuerste. Das scheint für die IHK wohl ohne Interesse zu sein. Und was der Strom erst kosten wird, wenn noch viel mehr Klimaschutzstrom auf offener See produziert und mit mächtigen Leitungstrassen ins Binnenland transportiert werden muß? Nun, dann werden die belämmerten Endverbraucher in ihrem ostfriesischen Anzeiger lesen dürfen, daß sie das Klimaziel für 2020 um 500% oder noch mehr übertroffen haben. Vielleicht sind es einst 1.000%. Ob sie dafür einen ebensoviel besseren Strom als die Bayern und Hessen kriegen? Danke, liebe IHK für die Aufklärung! Vielleicht denken Sie einmal an den 4. November 2006 zurück, als es auf technischer Seite der Windstrom war, welcher in Ihrem Bezirk den Anstoß für einen europaweiten Blackout gab. Ganz offensichtlich muß es wohl erst recht ordentlich weh tun, bis man selbst bei der IHK bemerkt, daß ein 'klimafreundlicher' Strom nicht unbedingt ein verbraucherfreundlicher Strom ist.

Anzeiger für Harlingerland-online, für 16. März 2007
Klimaziel übertroffen
Im Nordwesten boomt Windenergie
Ostfriesland/ah – Wesentliche Ziele des EU-Klima-Gipfels sind im Bezirk der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) längst erfüllt. Allein im vergangenen Jahr seien in dieser Region insgesamt 1.570 Millionen Kilowattstunden aus Windkraft erzeugt worden, schreibt die Kammer in einer Pressemitteilung. Das entspricht einem Anteil von 74 Prozent (2005: 63 Prozent) der tatsächlich verbrauchten Strommenge in Ostfriesland und Papenburg. "Der Anteil der regenerativen Energien soll laut EU-Gipfel bis 2020 insgesamt 20 Prozent betragen. Dieses Ziel hat der Nordwesten bereits 1998 erstmals erfüllt“, erklärt IHK-Geschäftsführer Dr. Jan Amelsbarg. Zum Jahresende waren im IHK-Bezirk 866 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 846 MW in Betrieb. Gegenüber dem Vorjahr ist somit die Leistung um 6,5 Prozent, die Zahl der Windenergieanlagen um drei Prozent gestiegen. Die Möglichkeiten für neue Windparks, erläutert Amelsbarg weiter, seien naturgemäß irgendwann erschöpft. Insbesondere in Küstennähe seien gute Standorte nur begrenzt verfügbar. Die Anstrengungen, die planungs- und genehmigungsrechtliche Stolpersteine beim so genannten "Repowering“ aus dem Weg zu räumen, sollten deshalb intensiviert werden. Weitere Zukunftsentwicklungen ergeben sich nach Ansicht der IHK aus den geplanten Offshoreparks.

Elektromagnetische Abweiser könnten Fledermäuse vor dem Tod durch die Kollision mit Windrädern bewahren. Das ist das Ergebnis einer Studie schottischer Wissenschaftler, die demnächst in der Public Library of Science One erscheint. Windräder sind eine große Bedrohung für Fledermäuse, in Österreich ist vor allem der Große Abendsegler betroffen.

Blocker soll Windrad-Falle für Fledermäuse entschärfen
Windkraftanlagen: Experte fordert Berücksichtigung der Fledermaus-Routen - so der Bericht von pressetext.de. Seltsame Ansichten von Experten, kann man da nur sagen. Die beste Berücksichtigung für Fledermäuse ist die Vermeidung von Gefahren. Wirkungsvoller als mit der Vermeidung von CO2, wäre die Vermeidung von Windkraftanlagen, deren Klimaschutzfunktion bisher nur behauptet, aber in keiner Weise verifiziert wurde. Erkennbar wird dagegen, daß mit angeblichen Techniken für den Fledermausschutz plötzlich die steigenden Gefahren für Fledermäuse zugegeben werden. Einem englischen Bericht zufolge handelt es sich bei den Blockern um Radarstrahler.

  


Es gibt noch viele vorangegangene Informationen
Anfragen und weitere Informationen bei:
mail
Dies ist eine private Webseite copy but right!  - Keine Haftung für die Inhalte fremder Seiten, welche mit dieser verknüpft sind.
Die Seite für den GEGENWIND - fachlich, informativ, kompetent, unabhängig, nicht kommerziell, nicht gesponsort