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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den Atomausstieg nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wozu brauchen wir ihn? Sagen Sie den politischen Volksverblödern mit diesem Aufkleber Ihre Meinung

Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2006 hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Windenergieanlagen und 2007 wird daher wieder ein Jahr bereits prophetzeiter Unwetterkatastrophen!
Europa bei Nacht - und wo ist die Sonne -
die unerschöpfliche Energiequelle?

Europa bei Nacht und die unendliche Sonnenenergie
Kathedralen des Glaubens
  

Kathedralen des Glaubens
 
Wenn nachts keine Sonne scheint, kann niemand Solarstrom mit Windstrom mixen. Wenn der Wind nicht weht, kann niemand Windstrom mit Solarstrom mixen.
Am 8. September 2004 wurde das damals weltweit größte Sonnenkraftwerk in Espenhain eingeweiht. "Die Anlage wird künftig 1.800 Haushalte mit Elektrizität versorgen" - schrieb die Leipziger Volkszeitung am Tag darauf. Ob sie das auch nachts tut, berichtete sie leider nicht. Wieviel Solaranlagen benötigen wir, um die Haushalte Europas zu versorgen? Oder im winterlichen Schweden, Norwegen und Finnland?
Gegenwind im Internet
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Windräder in Deutschland
NationalWindWatch
Windkraftprobleme in aller Welt
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Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
WattenrattOstfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen
Stand: 13.05.2007
Korruption
und Windenergie
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen
aus dem englischen Sprachraum
Climate Change
Frequently
asked Questions
  
17.07.2007  Fortsetzung im Datum nach oben ___>>>> hier klicken
»Im Jahr 2006 betrugen die Gesamtausgaben des Bundes für die Atomenergie nach Abzug aller Vorausleistungen und Gebühren der Kraftwerksbetreiber und ohne Ausgaben für einigungsbedingte (Alt)Lasten (z.B. EWN, Wismut) sowie internationale Projekte (z.B. Tschernobyl, Ignalia) rd. 460 Mio. Euro. Trotz insgesamt rückläufiger Entwicklung ist dies immer noch fast das Doppelte der Bundesausgaben zugunsten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Letztere lagen 2006, einschl. des Förderwertes öffentlicher Darlehen, bei rd. 260 Mio. Euro«.

Unser Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat einen Abschlußbericht über die "Förderung erneuerbarer Energien im Vergleich zur Förderung der Atomenergie in Deutschland" publiziert. Das vorangehende Zitat stammt aus der Sammlung "Wichtige Ergebnisse", welche das Ministerium in einem Kurzüberblick zu der Studie auf seiner Webseite hinzugefügt  hat. 

Doch der so einfach formulierte Vergleich hinkt: Gemäß Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) 1/2007 beträgt der Primärenergieaufwand 2006 für die Stromerzeugung aus regenerativen Energien 5,3%, der Anteil der Kernenergie in 2006 dagegen 12,6% , also mehr als das doppelte. Im Klartext: Die Kernenergie wurde zwar - wie oben zitiert - aus fiskalischer Sicht nahezu doppelt so hoch wie die EE unterstützt, hat aber dafür auch mit mehr als dem Doppelten zum Energiehaushalt beigetragen. Oder anders: Aus energetischer Sicht wurden Kernenergie und EE aus dem Bundeshaushalt nahezu gleich hoch unterstützt. Sie sind und bleiben eben die zwei ungleichen Schwestern im gemeinsamen Netz.

Man kann auch den Vergleich der EE mit der Kernenergie in Bezug auf die Struktur in der Stromerzeugung herstellen:
Erneuerbare Energien sind daran mit 11,9%, die Kernenergie mit 26,3% - das 2,21-fache, beteiligt. Die Kernenrgie durfte mehr als die doppelte Strommenge produzieren, hat aber gemäß obiger ministerieller Aussage nur 'fast das Doppelte' an staatlichen Finanzbeihilfen als die EE eingeheimst. Damit dürfte das Gerechtigkeitsgefühl und Geltungsbedürfnis der EE-Lobby doch gestillt sein, oder?

Ist es nicht erstaunlich, wenn einerseits der Atomausstieg gesetzlich forciert und festgeschrieben ist, andererseits unsere Regierung die Kernenergie selbst im vergangenen Jahr immerhin noch mit 460 Mio. Euro aus der Bundeskasse unterstützte? Wen möchte das Umweltministerium eigentlich mit dieser Studie über den Fördervergleich der Kernenergie mit EE beeindrucken?

Laut Ergebnisbericht zu der Studie förderte der Bund zwischen 1974 und 2007 die Forschung für erneuerbare Energien und rationelle Energieverwendung insgesamt mit etwa 6 Mrd. Euro. Aber mit rund 24 Mrd. Euro hätten im selben Zeitraum die Bundesmittel für die nukleare Forschungs- und Technologieförderung etwa viermal so hoch gelegen (Hervorhebung wie in der Originalfassung). Eine umwerfende Ungleichbehandlung, nicht wahr? Und schon wieder stellt sich die Frage, wen unsere Regierung mit solchen Banalitäten beeindrucken möchte. Die EE sind doch wesentlich jünger! Ähnlich könnte die Klage eines Familienvaters lauten, der für seine 25jährige Tochter auf der Uni bereits viermal so viel investiert hätte, wie für deren 10jährige Schwester zu Hause.


Und noch ein Hit der regierungsamtlichen Volksverdummung. Zitat aus dem Kurzüberblick: »Von 1956 bis heute hat der Bund für nukleare Energieforschung und -technologie insgesamt Haushaltsmittel in Höhe von rd. 40 Mrd. Euro (real, d.h. Angaben in Preisen von 2006) ausgegeben. Bezieht man diese Ausgaben auf die bis Ende 2006 kumulierte atomare Stromerzeugung (rd. 4.100 TWh), ergibt sich hieraus ein rechnerischer Subventionsbetrag von etwa 1 Cent pro kWh Atomstrom«.

Zum Vergleich hierzu ein Auszug aus der Tabelle "Entwicklung der EEG-Quote und EEG-Durchschnittsvergütung" des Verbandes der Netzbetreiber (VDN) Berlin. Die EEG-Vergütung ist eine gesetzliche geregelte Förderung oder auch Subvention, welche direkt vom Verbraucher geleistet wird und nicht erst über die Staatskasse an die jeweils Begünstigten abfließt. Prinzipiell nicht anders zu bewerten als der o.g. kumulierte Subventionsbeitrag aus der Staatskasse für die Kilowattstunde Atomstrom aus der Vergangenheit seit 1956.

Nebenstehener Tabellenauszug listet lediglich die kleine Vergangenheit seit dem Jahr 2000 auf. Und seit dieser Zeit zahlen die Endverbraucher für elektrischen Strom bereits einen Mittelwert von 9,26 Cent/kWh. Trotzdem klagt die EEG-Lobby über eine zu geringe Vergütung. Da hat unsere Politik die 'kleine Schwester' der Kernenergie doch ganz schön verhätschelt. 

Grundsätzlich muß man aber sehen, daß sich die direkten und indirekten Subventionen für die Erneuerbaren Energien zu jenen der Kernenergie addieren und nicht nebeneinander gestellt werden können, daher schlecht vergleichbar sind. Elektrischer Strom aus Wind- und Solaranlagen können im selben Netz den von Kernkraftwerken nicht ersetzen, sondern allenfalls bis zu einem gewissen Grad verdrängen. Zum Beispiel bei Starkwindlagen in Norddeutschland. Je intensiver die Verdrängung, bzw. je weniger Kilowattstunden pro Jahr ein Kernkraftwerk aufgrund von Wind- und/oder Solarstromverdrängung liefert, desto länger dauert es, bis es seine ihm zugestandenen Reststrommengen erzeugt hat und desto länger wird es am Netz bleiben. Die zwangsweise EEG-Förderung des Windstromes durch Endverbraucher dient so letzlich auch der Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken.

16.07.2007
Wales Unite against Wind turbines - Wales vereint sich gegen Windturbinen. Stichworte: Anti-Turbine March - Objectors get ready to march in Cardiff - NO to 250 Turbines - Message to Assembly: Not wanted in Wales - Not England or Scotland either - Air Transport affects upon Climat change: 200 x 2 MW-Turbines to make up for one flight to Orlando (Florida) - Wind turbines don't work - Politicians don't listen - Spirit of Owain Glyndwr - The Scars on our Welsh Hillsides - Wales: Landscapes raped by industrial Windturbines - spoilt for future generations -
Wales says NO to windturbines
Kurzfilm 7,5 min.

Ein Flug nach Orlando (Florida) hebt die Wirkung von 200 Zwei-MW-Windturbinen
auf - sagen die Waliser und demonstrieren gegen die Monster. Und was bewirkt ein Flug in die Türkei? Die Grünen-Chefin Claudia Roth möchte ihren Sommerurlaub in der dort verbringen und SPD-Fraktionschef Peter Struck plant seinen Motorad-Urlaub für eine Woche durch Schottland. FDP-Chef Guido Westerwelle wird unter südlicher Sonne am Meer verweilen. Wieviel Windkraftanlagen benötigen wir, um den CO2-Ausstoß unserer Politiker zu kompensieren?

20.622 Megawatt installierte WKA-Leistung hatten wir Ende letzten Jahres in Deutschland installiert. Inzwischen dürfte ein bißchen hinzu gekommen sein. Aber was taugen die Riesenmaschinen überhaupt? Die folgende Grafik wurde aus den täglichen, in Deutschland von VDN erfaßten, 1/4 h-Windeinspeisungen generiert.
Am 19. Juni 2007 sinkt die Einspeiseleistung auf 135,874 MW = 0,65% der installierten Leistung. Den maximalen Leistungsbeitrag zur Stromerzeugung im Juni 2007 erreichen alle Windkraftanlagen am 27. um 19:00 Uhr mit 15.480,795 MW = ca. 75% von den über 20.000 MW installierter Leistung.

Die Probleme bei der Windstromerzeugung werden so offensichtlich: Die Windleistung fluktuiert sehr stark und kann zudem der Verbraucherlast nicht folgen. Konsequenz: Mit jeder Windkraftanlage mehr wird auch zusätzliche Reserveleistung aus Wärmekraftwerken notwendig. Die Probleme der Spannungsqualität im Netz werden zunehmen und die Versorgungssicherheit wird abnehmen bzw. weiter steigende Aufwendungen erfordern. Man bedenke: In Bezug auf die erzeugten Strommengen bieten Wirkungsgradsteigerungen das erheblich größere Potential an CO2- und damit an Ressourceneinsparungen. Das neue, optimierte Baunkohlekraftwerk (BoA) mit 2 x 1.100 MW in Neurath (Inbetriebnahme: 2009) soll einen Wirkungsgrad von 43% überschreiten, das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 (Inbetriebnahme: 2011) soll 45% überschreiten. Andere Kraftwerke könnten folgen - sofern man sie läßt. Doch teure und instabile EE-Stromerzeuger und das Kyoto-Protokoll zum 'Klimaschutz' werden ja höher gehandelt, als eine verläßliche Stromversorgung für unsere Gesellschaft.

14.07.2007
Zülpich/Aachen - Die "NET/Windwelt Windpark Zülpich-Weilerswist" ist mit einem weiteren Versuch gescheitet, die Errichtung und den Betrieb von 14 Windkraftanlagen in der Windkraftkonzentrationszone Mülheim-Wichterich mit juristischen Mitteln zu erzwingen. Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichtes Aachen wies jetzt eine dementsprechende Klage des verhinderten Windmüllers ab.
Windmüller-Klage abgewiesen
Veränderungssperre, vorhabenbezogener Bebauungsplan, Mindestabstand 1.500 Meter ...
 

»Mit Sorge registriere ich die immer weiter fortschreitende Volksverdummung, die von Ihrem Sender betrieben wird« - mailt ein Leser dieser Webseite an das ZDF. »Aktueller Fall war die Wettervorhersage des "ZDF-Wetter" nach dem Heute-Journal am heutigen Freitag, dem 13. Juli 2007. Dort wurde behauptet, die "Windenergie" sei eine "kostenlose Energiequelle". Da schaue ich schnell im EEG nach, und dort steht nichts von "kostenlos", sondern dort werden Vergütungssätze angegeben, die weit über dem bisherigen Stromerzeugungspreis liegen (ansonsten wäre ja auch kein "EEG" notwenig"). Zu ihrer Information: Kohle ist genauso "kostenlos", Öl und Uran auch. Das, was Kosten verursacht, ist die zur Verfügungstellung der Energieträger. Mit einem Ölfeld 1 km unter meinem Haus kann ich recht wenig anfangen - genausowenig mit Wind, der mir einfach nur das Dach anbläst. Ich würde mich freuen, wenn die Werbeträger für Windenergie diese selbst nutzen würden - und zwar ohne die (energie- und kostenintensive) Backup-Leistung anderer Energieträger in Anspruch zu nehmen. Kein Wind - keine Wettervorhersage«. J.B.

13.07.2007 
Schwerter zu Pflugscharen und WKA-Generatorengehäuse zu Schafställen! Weidetiere finden sich oftmals vor Kernkraftwerken, riesigen Standriesen für die Stromerzeugung aus Windenergie und flächenfressenden Sonnenstromplatten, den CO2-freien Stromfabriken. Friedliche Tiere sollen eine friedliche, klimaschützende und naturliebende Idylle für politisch heftig umstrittene Stromerzeugungsmethoden suggerieren. Betroffene Tiere haben davon keinen Nutzen. Sie sind die Statisten in einem fiesen, politischen Verwirrspiel. Die folgende Abbildung offenbart jeddoch tatsächlich eine ökologisch brauchbare Anwendung zum Nutzen der Tiere.

100% aus Erneuerbaren Energien sind möglich - meint der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) und argumentiert für dessen Umsetzung mit 'Überzeugungsarbeit' in der Bevölkerung und wirft den Umweltverbänden mangelnden Mut vor. Mit solchen Basisargumenten wird der Verein noch viele Jahre arbeiten dürfen - und wohl auch davon leben können. Er sagt nicht, bis wann die 100%ige Versorgung aus EE möglich sein soll. Denn überzeugen können nur offensichtliche Fakten. Ein wesentlicher Fakt ist die Sonnenscheindauer bzw. die Tageshelligkeit. Und da mangelt es nicht an Mut, sondern an der notwendigen Strahlungsleistung. Wenn schon die Hälfte des Jahres aus Nächten besteht, dann dürften gewiß auch bei unbedarften Menschen erhebliche Zweifel an der 100%-Aussage aufkeimen. Könnte sich - rein theoretisch - die Stromgewinnung allein aus Fotovoltaik auf einen Anteil von 50% hieven, dann würden bereits in jeder Nacht 50% der nationalen Stromversorgung wegfallen. Wobei die Nächte je nach Jahreszeit mal kürzer und mal länger sind. Dürfen wir uns ein derartiges Zerrbild für eine gesicherte Stromversorgung wirklich erlauben? Bei 5% verfügbarer Wasserkraft müßten die verbleibenden 45% EE von Wind- und Biostrom-Anlagen geleistet werden. Doch Windkraftanlagen funktionieren auch nur intermittierend und am Netz nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken. Im deutschen Mittel sind sie gar mit nur 17% ausgelastet. An der Küste etwas mehr, im Binnenland dagegen weniger. Schlechte wirtschaftliche Effizienz ist ihr Kennzeichen.

Ganz allgemein: EE-Stromerzeugung ist von einem Mix aus Jahreszeiten,
WKA-Gehäuse als Schafstall
WKA-Gehäuse als Schafstall
Bei einer Wanderung in Ostfriesland (neuer Pilgerweg "Schola Dei" zwischen Ihlow (nähe Aurich) und Norden entdeckten wir die sinnvolle Verwendung von WKA-Nabenverkleidungen - meint ein Internetmailer
geographischen Lagen, der Tageshelligkeit und der über allem stehenden jeweiligen Großwetterlage abhängig, welche das lokale Wettergeschehen regiert. Stromverbraucher interessieren sich nicht für die  Lösung derartiger Probleme, sie wollen jederzeit und möglichst an jeder Stelle ihren verläßlichen Strom in gewünschter Menge haben. Gleichgültig, wo sie wohnen und arbeiten, bei Tag und bei Nacht, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Mit einem bißchen Nachdenken dürfte klar werden, daß sich der Mix aus den vielfältigen Verhaltens- und Lebensformen in unserer Gesellschaft mit dem Mix aus EE-Abhängigkeiten nicht in Einklang bringen läßt.

Otto Normalverbraucher möchte sich nicht für derartige Problemlösungen zuständig fühlen und überläßt dies seit Beginn der allgemeinen Elektrizitätsversorgung den dafür ausgebildeten Technikern und Ingenieuren. Eins der wesentlichen Merkmale ihrer beruflichen Ausbildung und späteren Tätigkeit ist die technische Effizienz, auch 'Wirkungsgrad' genannt, welche zu ihrem beruflichen Ethos zählt. Technisch ineffizent arbeitende Ingenieure haben in der Regel keine berufliche Zukunft - im vielfachen Gegensatz zu Tätigkeiten in der Verwaltung. Gemeint sind hier insbesondere jene, welche per Gesetze, Verordnungen etc. von der Politik auf die Beine gestellt werden. Stichwort: Bürokratie - für Ingenieure stets ein Greuel.

Zurück zur Energieversorgung. Auf diesem Gebiet tummeln sich derzeit eine Menge Experten aus diversen Branchen, welche mit den spezifischen Techniken der Energieversorgung in keiner Weise vertraut sind, am wenigsten mit der Praxis und daher meist mit statistischen Zahlen eindrucksvoll um sich werfen. Es sind die Experten aus den Fachbereichen Ökonomie, Theologie,  Ökologie, Geographie, Atmosphärenphysik, Politik, Meereskunde, Biologie und - über allen schwebend - die Experten aus Umweltverbänden. Man kann heutzutage getrost davon ausgehen, daß leitende Führungspersönlichkeiten in Politik und Verbänden mangels eigener Kenntnisse auch garnicht beurteilen können, ob der für sie beauftragte Berater auch wirklich fachlich ausreichend qualifiziert ist.

Aktuelles Beispiel: Die Grünen-Politikerin Renate Künast fordert aus anderen Gründen die Entlassung des Kanzlerberaters in Klimaschutzfragen und Vattenfall-Chef Lars Göran Josefsson. Oppositionsgetöse könnte man sagen. Aber wieso hat Josefson als Manager eines Versorgungskonzerns eine herausragende Qualifikation als 'Klimaschützer'? Mit welchen wissenschaftlichen Forschungen und Schriften hebt sich der Mann aus der großen Menge anderer Wissenschaftler auf diesem Gebiet hervor? Und wieviel Kenntnisse hat Frau Merkel selber vom 'Klimaschutz', für dessen Begrifflichkeit es noch nicht einmal eine eindeutige, wissenschaftliche Definition gibt? Lediglich eine Unmenge von Zahlenreihen, Grafiken, täglich neu hinzukommenden Meßwerten, Computermodellen und Interpretationen von Wetterereignissen. Wer das Geschehen verfolgt, leidet mehr unter Verwirrung als Aufklärung und kommt zwangsläufig zu der Erkenntnis, daß wir erst am Anfang der Forschung stehen, es noch viel dafür zu tun gibt und politische Eingriffe daher unsinnig sind.

Weil die Energiepolitik und der damit künstlich verknüpfte 'Klimaschutz' alle betreffen, eignen sich beide als famose Spielwiesen für Experten aus allen Gesellschaftsbereichen, besonders aus der Politik. Wo befinden sich im Vergleich hierzu die sich öffentlich exponierenden Berater für andere ingenieurwissenschaftliche Disziplinen? Beispiel Brückenbau über Meeresengen, Hochbau für Wolkenkratzer, Tiefbau unter Alpenregionen, in der Chemie für die Entwicklung neuartiger Stoffe, in der Nanotechnologie, der Medizin etc.. Jüngstes Beispiel einer für Ingenieure nichtsagenden Meldung des BMWi vom 13.07.2007: Bundeswirtschaftsminister Glos wirbt mit ehrgeizigen Klimaschutzzielen für wettbewerbsfähige Strompreise und möchte deshalb den technischen Netzbetrieb effizienter und preisgünstiger gestalten. Wie, bzw. mit welchen Mitteln und Methoden er den Betrieb von Netzen effizienter machen will, das verrät er den Lesern seines Rundmails aber nicht. Eine Nachricht ohne Effizienz, wieder einmal nur Warmluft! Aber das Klima schützen wollen sie alle.

Der SFV möchte gerne eine Energieversorgung zu 100% aus EE-Anlagen. Die Politik ist da noch etwas zurückhaltender. Umweltminister Minister Gabriel gibt sich für die EU erst einmal mit 20% bis zum Jahr 2020 zufrieden, ausgehend von rund 6,6% im Jahr 2005 und preist dafür in seinem Erfahrungsbericht 2007 zum EEG den deutschlandweiten Erfolg von 12% im Jahr 2006 an. Nüchtern betrachtet, basiert dieser Erfolg aber nicht auf eine effiziente Technik bei dieser Form der Stromgewinnung sondern auf eine effiziente Methode der Geldbeschaffung dafür. Der politische Erfindungsreichtum für Steuer- und Gebührenzahler ist da schier grenzenlos. Der 'Klima-Cent' läßt grüßen. Die EE-Stromgewinnung wurde mit Hilfe eines politisch motivierten Gesetzes verbreitet, nicht mittels neuen, effizienten und ingenieurtechnischen Erkenntnissen. Im Klartext: zuvor politisch geschaffene Mehrheiten bestimmen unsere zukünftige Energieversorgung und nicht wissenschaftlich in Theorie und Praxis fungierende Ingenieure und Techniker. Möglicherweise wird sich diese Methode in zunehmend mehr gesellschaftlichen Bereichen durchsetzen. Warum als nächstes nicht in der Medizin? Entgegen der steten Behauptung der EE-propagierenden Politlobby, die großen Monopole der Energieversorger würden sich gegen das EEG stemmen, wurden diese aber von der Politik geschickt darin einbezogen. Netzbetreiber müssen zwar alle EE-Anlagen anschließen, können aber die dafür anfallenden Kosten schlicht auf den Endverbraucher umlegen - und auch selber EE-Anlagen werbewirksam und gewinnbringend in ihr System einbauen. 'Geld regiert die Welt'. Sind Methoden der Geldbeschaffung kurzfristig effizienter als jene der Technik, dann ist eben letztere stets der Verlierer.

Wieso kann das deutsche Stromnetz bisher 12% instabile Stromeinspeisungen ohne spürbare Beeinträchtigungen verkraften? Weil sich diese Frage nur ganz wenigen technischen Laien stellt, haben Politik und Umweltagitatoren darauf auch eine schlichte Antwort: das Netz sei wie ein großer See, in den alle nach Belieben einspeisen und aus dem ebenso auch alle wieder entnehmen können. Diese Antwort ist grundlegend falsch. Ein See hat ein mengenmäßiges Speicherpotential in Form eines sich über Tage und Wochen träge ändernden Wasserspiegels, je nach Zufluß- und Abflußmengen. Im Netz werden keine Strommengen gespeichert, es hat daher auch kein Speicherpotential. Es kann allenfalls als kurzeitiger Puffer fungieren, indem es sekundenschnelle Belastungsänderungen auf entsprechend in Betrieb befindliche Kraftwerke leitet. Deren Puffer basiert auf die kurzzeitige Wirkung rotierender Kraftwerksmaschinen. Je größer die Maschinen, desto größer die Trägheit der Massen und desto anhaltender deren Pufferwirkung bei unvorhergesehenen, plötzlichen Belastungsspitzen (=Differenzen zwischen Einspeisung und Entnahmen). Also nix mit Speichersee und so'n Unfug! Daß man die Stromerzeugungsmaschinen nicht unendlich groß machen kann, das verbietet dann beides, die technische und wirtschaftliche Effizienz. Auftretender Leistungsmangel oder Leistungsüberschuß infolge von instabilen Einspeisungen werden durch Kraftwerkssteuerung (wie mit dem Gaspedal beim Auto) ausgeglichen.

Die Anlagen für die 12% EE-Stromgewinnung sind nicht gleichmäßig und dezentral im Netz verteilt, sondern aus windbedingten Gründen hautsächlich im Norden Deutschlands angesiedelt. Die Küstenländer sollen daher auch mit der Offshore-Technik die höchste Zentralisierung aller Zeiten erleben. Weil dort die Möglichkeiten instabiler Stromeinspeisungen längst ausgereizt sind, das Netz also ohne spürbare Beeinträchtigungen nicht mehr zweckdienlich funktioniert, dürfen Windkraftanlagen im Küstenbereich nicht mehr nach Belieben von Wind und Wetter einspeisen. Sie unterliegen einem leistungsbegrenzendem Netzmanagement und damit zusätzlichen Effizienzeinbußen. Die Netzbelastungsgrenzen sind dort deswegen bereits erreicht, weil der politische Wille zum Ausbau der Windkraftanlagen sich nicht an den technischen Grenzen eines nach Verbrauchergesichtspunkten gebauten Netzes orientieren möchte. Per Einspeisegesetz kann nämlich jeder, der das nötige Kleingeld für Investitionen in EE-Anlagen aufbringt, in die EE-Community aufgenommen und an das Netz angeschlossen werden. Demokratische Mehrheit geht in der Politik eben vor Wissenschaftlichkeit, basta!

Da in Norddeutschland bereits die Netzgrenzen der Aufnahmefähigkeit für EE-Anlagen erreicht sind, zeichnet sich ziemlich frühzeitig ab, daß es mit 100% EE-Versorgung so schnell nicht hinhauen wird. Und so läßt sich eine Forderung nach EU-weiten 20% bis 2020 (Gabriel) erst einmal wunderbar in den Raum stellen. Wobei sich die Frage öffnet, wie gut denn die Stromnetze in den anderen Ländern sind. Sofern also die 'demokratischen Mehrheiten' eine Fortführung der Versorgung mit EE-Anlagen möchten, dann bleibt zwecks Realisierung nur die Überwindung der bisherigen Netzbelastungsgrenzen durch massive und landesweite Neubauten und Erweiterungen auf allen Spannungsebenen. Damit ist es aber nicht getan: Denn je mehr instabile und unausgelastete EE-Stromerzeuger in das Versorgungsnetz einspeisen, desto mehr nur zum Ausgleich dann ebenso unausgelastet arbeitende Wärmekraftwerke werden für die
bei Flaute oder Sturm wegfallenden Windkraftleistungen  bereitstehen müssen. Nicht dem Verbraucher und effizienten Stromsparer, sondern den EE-Anlagenbetreibern und Stromerzeugern zuliebe.

12.07.2007
Die Bürgerpartei "Rettet die Uckermark" begrüßt die Ablehnung neuer Windparks durch die Bevölkerung in Uckerland.
Als eindrucksvolle Unterstützung des Kampfes gegen den weiteren Ausbau der Windenergie in der Uckermark wertet die Kreistagsfraktion "Rettet die Uckermark" das Abstimmungsergebnis in der Gemeinde Uckerland. Dort hatte die Gemeindevertretung beschlossen vor einer Abstimmung zur von der Firma Enertrag beantragten weiteren neuen Windfeldern die Meinung der Bürger einzuholen.

Iris Drews, Gemeindevertreterin in Uckerland und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag erklärte, das Ergebnis von über 65% Nein Stimmen sei um so überzeugender, da die Firma Enertrag eine regelrechte Materialschlacht mit Hochglanzbroschüren und zahlreichen Versprechungen geführt habe. Auch der Fraktionsvorsitzende von "Rettet die Uckermark" Prof.Mengel, der mit einem Schreiben an die Bürger der Gemeinde und auch vor Ort in den Meinungskampf eingegriffen hatte, erklärte daß dieses Ergebnis eine Bestätigung des Kreistagsbeschlusses sei, keine neuen Windfelder mehr auszuweisen. Wörtlich erklärte Mengel: "Ich gehe fest davon aus, daß auf allen Ebenen der Gemeinden, des Landes und der Regionalen Planungsgemeinschaft endlich der Wille der betroffenen Bevölkerung respektiert wird und über eine Reduzierung anstelle einer Ausweitung entschieden wird." Ferner erklärt die Fraktionsspitze: "Die Uckermark hat ihr Soll an Windenergie erfüllt und ist weder das Kraftwerk noch das Firmengelände nur einer Firma, sondern es geht jetzt darum einen nachhaltigen für Menschen und Landschaft verträglichen Mix aus alternativen Energien zu schaffen und die Zukunft anderer wirtschaftlicher Bereiche wie etwa des Tourismus nicht weiter zu gefährden."

Zu der niedrigen Wahlbeteiligung erklärte Iris Drews: "Diese liegt in etwa bei der Wahlbeteiligung in Bundesländern zur letzten Kommunalwahl, ohne daß die Legitimation der Entscheidungen dort angezweifelt wird. Ich gehe deshalb fest davon aus, daß die Gemeindevertretung das Abstimmungsergebnis respektiert."

Effizienz - was ist das?  Die Stromwirtschaft investiert in Energieeffizienz und modernisiert ihren Kraftwerkspark: 47 Kraftwerke wurden zwischen 2001 und Mitte 2007 neu gebaut oder erweitert. Die Leistung der neuen Anlagen beträgt zusammen 6.500 Megawatt (MW). Weitere vier neue Kraftwerke mit zusammen 2.125 MW werden bis Ende des Jahres in Betrieb gehen. Das ermittelte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, in einer neuen Bestandsaufnahme, die größere Anlagen ab 20 MW Leistung erfasst. So der VDEW in seiner Rundmail vom 12.07.2007.
Neue Kraftwerke
Weshalb sollen Stromverbraucher eigentlich sparen, wo doch fast täglich weitere Solar-, Bio- und Windkraftwerke ans Netz gehen? Neue Wärmekraftwerke werden jedoch benötigt, falls der 'Atomausstieg' funktionieren soll. Wind- und Solarkraftwerke taugen dafür nicht, denn sie ersetzen keine Wärmekraftwerke! Wegen der unterschiedlichen Konzeption geht das technisch nicht.

VDEW listet per Anhang zu seiner Meldung sämtliche betroffene Kraftwerke auf, welche per Effizienzsteigerung in Zukunft mehr Strom bei weniger Emissionen liefern. Also Klima- und Ressourcenschutz pur! Und nicht wie Wind- und Solarstromanlagen, welche zu den bisherigen Umweltbelastungen nur hinzu gekommen sind und nicht anstatt. Zudem im Gegensatz zum abstrakten Klimaschutz, zu dem sich jeder seine eigene Vorstellung gestalten kann, konkret vorhanden. In der Auflistung befinden sich auch zwei Kernkraftwerke: Brokdorf mit 60 MW Retrofitmaßnahmen und Krümmel mit 72 MW. Gemäß atomrechtlicher Verfahrensordnung sind solche Veränderungen genehmigungspflichtig. Von wem? Von unserer Regierung bzw. dem Bundesumwelt- und Reaktorschutzminister. Da das KKW Brunsbüttel wegen einer Sicherheitsabschaltung in den vergangenen Tagen schlechte Meldungen produziert hat und Minister Gabriel auch lieber über KKW-Abschalttermine redet,
kann er die von Vattenfall beantragte Übertragung von Strommengen des stillgelegten Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich auf das Atomkraftwerk Brunsbüttel nun guten Gewissens auf das sanierte KKW Brokdorf umleiten. Wäre doch effizient. Oder wozu genehmigt man Retrofitmaßnahmen?

Unabhängig davon, ob man nun pro oder kontra zur friedlichen Nutzung der Kernenergie steht: die Diskussion darüber wird mit fanatischen Leidenschaften geführt. Wem darf Otto Normalverbraucher aber mehr Vertrauen schenken - unseren Politikern oder den Versorgern? Noch eins: Wer nicht offen und ehrlich in der Diskussion um die Kernenergie ist, dem braucht man auch kein Vertrauen in der Diskussion um die Erderwärmung schenken.

Klima-Cent für's Klima-Ziel - wieder eine Abzocke mehr. Das Klimaziel wird vorgegeben: "Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990". Was haben Otto Normalverbraucher oder gar das Volk davon? Wie hoch war 1990 der globale CO2-Gehalt in der Atmospäre und wie hoch die globale Temperatur? Wo sind oder wer betreibt die dafür verantwortlichen Meßstellen? Wieviel Grad Celsius geringere globale Wärmeentwicklung bringen 40% deutschlandweite CO2-Reduktionen? Sind unsere Einsparungen nicht der Handlungsanreiz für andere Länder dieser Erde, z.B. für jene, welchen der CO2-Klimakatastrophe keinen Glauben schenken, ein bißchen mehr Warmluft (und Waren) zu produzieren? Es gibt viele Religionen auf der Erde, welche alle ihre Gottesverehrung oder Heiligkeiten haben, verbunden mit Verhaltensregeln. Nun haben wir eine weitere - die CO2-Religion. Und unsere CO2-Ober-Aktivistin, Physikerin und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll laut Leipziger Volkszeitung vom 11. Juli 2007 Ehrendoktor der Universität Leipzig werden! Städteklima im Vergleich

Wir haben lt. Grundgesetz aber auch eine Religionsfreiheit. Ob die zwangsweise erhobenen 'Klima-Rappen', wie er in der Schweiz heißt oder die zwangsweisen 'Klima-Cents' noch etwas mit Freiheit zu tun haben? Zu Zeiten der germanischen Mythologie glaubten die Menschen an den Donnergott Thor und in der Erinnerung daran heißt der Donnerstag in Skandinavien immer noch Torsdag. Herkunft von Blitz und Donner mit ihren Auswirkungen waren damals mit Ängsten besetzt, sind heute aber wissenschaftlich erforscht und unumstritten. Daher benötigen wir die Gottheiten von damals nicht mehr. Um die Auswirkungen von CO2-Ausdünstungen wird derzeit und weltweit aber wissenschaftlich heftig gestritten. Daher wohl der strikte Wunsch selbst einer Physikerin nach einer vorfixierten Erklärung samt Lösungsansatz. Vor einigen Wochen war der Bundeskanzlerin die Ehrenpromotion der Hebräischen Universität Jerusalem verliehen worden. Na ja ...

Nebenstehende Abbildung zeigt das jeweilige Stadtklima von Jerusalem, Tokio, Berlin und Brüssel. In Berlin ist es demnach doch recht gemütlich, oder? Wo ist das Merkel-Problem? Da müssen erst einmal andere Metropolen dieser Welt mit der 'Klimasteuerung' beginnen!

Der 'Klima-Cent' soll  laut FAZ von gestern von allen Strom-, Gas- und Heizölverbrauchern erhoben werden. Das geht aus den Eckpunkten der Regierung für ein "Integriertes Klima- und Energieprogramm" hervor, worüber mehrere Zeitungen berichten. Berichtet wird von 0,1 Cent/kWh auf den Strom- und Gasverbrauch und 1 Cent/Liter Heizöl. Einen Haushalt mit 3.500 kWh Stromverbrauch wird dies im Jahr die Kleinigkeit von 3,50 Euro kosten. Die Kleinigkeit Ökosteuer haben wir ja schon. Wofür eigentlich? Nun, für die Rente! Und weil ältere Leute im Prinzip mehr Energie benötigen als Junge, zahlen sie sich im Kreisverkehr mit der Ökosteuer auch gleich ihre eigene Rente aus.
Abbildung generiert mit MS Encarta Enzyklopädie 2005
Die Begriffe Öko und Klima haben sich ersichtlich zu den besten Melkeimern der Gegenwart entwickelt. Das Volk ist die Kuh, welche das prall gefüllte Euter gerne hinhält. Bedenkt man, daß nie so viel gedämmt, saniert und Energie gespart wurde, wie in den vergangenen 20 Jahren, so ist es eigentlich nicht erstaunlich, daß unsere Regierung nun noch einen Klima-Cent einführen möchte. Denn sinkende Verbrauchskosten gehen in die Stromrechnung ein und mit ihnen sinkende Einnahmen aus der Strom- und Mehrwertsteuer. Das müssen die Berliner Raffzähne ja irgendwie wieder ausgleichen. Und wird der 'Klima-Cent' - wie die Ökosteuer bereits derzeit - das Ziel wegen Untauglichkeit und Fehlerhaftigkeit einst nicht erreichen, dann werden deren Zielmanager halt mit den 'goldenen Handschlag' auf Lebenszeit von ihrem Posten verabschiedet. So einfach ist das!

11.07.2007
Erfolgsmeldung einer Kanzlei aus der Oberpfalz. »Der Windkraftbetreiber Scheuenstuhl beabsichtigt im Bereich des Marktes Mähring und der Stadt Bärnau jeweils eine WKA mit ca. 180 m Höhe zu errichten. Sowohl die Gemeinden als auch das Landratsamt Tirschenreuth haben die Einwilligung bzw. Genehmigung versagt. Wir vertreten die beiden Gemeinden. Am Donnerstag hat nun das Verwaltungsgericht Regensburg die Klagen des WKA-Investors zurückgewiesen. Das Urteil des VG Regensburg liegt uns noch nicht vor. Maßgebend für die Entscheidung waren aber wohl die Erhaltung der Landschaft als auch das Vorkommen geschützter Vogelarten. Wir freuen uns zusammen mit den beiden Gemeinden über den Erfolg.  Gerne sind wir bereit, auch anderen Gemeinden oder Bürgerinitiativen behilflich zu sein«.
Rechte der Windkraftgegner
Geplante Windkraftanlagen geben immer wieder Grund zur Diskussion....

10.07.2007
Sind Riesenpropeller sicherer als Hochspannungsleitungen? Die Antwort darauf ist nicht einfach, denn der Begriff 'Sicherheit' ist differenziert zu werten und zudem weitgehend emotional belegt. Daher funktionieren die Geschäfte mit der Angst weitgehend erfolgreich. Und neue werden immer wieder erfunden, weil Angst auch erlernbar und daher politisch zwecks Lenkung eines Volkes einsetzbar ist. Sie dient sozusagen als Zuchtmittel für angebliches Fehlverhalten. Gesteuerte Ängste basieren weitgehend auf Lügen, welche unterschwelling oder gar offiziell unters Volk verbreitet werden. Wer Ängste schürt, predigt auch gleich seine Lösung dagegen. Zum Beispiel Windräder gegen den Klimawandel. Zu den bekannten und geschürten Volksängsten zählen die vielen Ökolügen der Vergangenheit, vielfach mit teuren Mißerfolgen bei den Lösungsversuchen. Weshalb soll es in der Gegenwart anders sein. Etwa weil wir bessere Gutmenschen und Politiker als früher haben? Doch die leisten in der Umwelt- und Klimapolitik genau so wenig wie in der Gesundheitspolitik. Dort läuft das Geschäft mit der Angst wohl am ausgeprägtesten. Erwähnt sei hier beispielsweise das Geschäft mit der Angst älterer Männer vor dem Prostatakrebs. Aber auch Versicherungen, die Waffenfertigung, Sicherheitsdienste etc. leben gut mit dem Angstgeschäft.

Ängste sind das schlechteste Mittel bei der Erziehung und die schlechteste Begründung für politische Maßnahmen. Die Felder dafür werden aber eifrig gepflügt und gesät. Die ungezügelt geschürte und gelernte Angst vor der 'Klimakatastrophe' hat uns bei der Erzeugung für den elektrischen Strom beides beschert: Die CO2-freie Kernenergie für die einen und die CO2-freie Windenergie für die anderen - zwecks Angstbewältigung für zwei sich im Volk unversöhnlich gegenüber stehende Mentalitäten. Nicht gerade eine politische Großtat. Was ist aber, wenn beide Kraftwerkssysteme wegen unliebsamen Vorkommnissen vom Netz gehen? Denn mit der Anzahl und dem Alter von Anlagen häufen sich zwangsläufig die Ausfälle - bei Kernkraft- und bei Windkraftanlagen.
Weil Windkraftanlagen in das konventionelle Netz integriert werden, fallen sie nicht nur aus witterungsbedingten oder eigenen technischen Störungen aus, sondern auch bei Fremdstörungen im Netz, welche von defekten Kraftwerken ausgehen. Nur so lange ausreichend herkömmliche Kraftwerkskapazitäten als Ersatz für Ausfälle vorhanden sind, steht das Netz mit gesicherter Spannung.

KKW Brunsbuettel
Abb. aus der WELT: KKW Brunsbüttel.
Im Hintergrund zwei 'Ersatz'-Windkraftanlagen - die kleinen CO2-freien Schwestern im Netz.
Reichen konventionelle Ersatzkapazitäten wegen Abschaltszenarien eines Tages nicht mehr aus, dann helfen sämtliche millionenteure, aber inautarken EE-Anlagen auch nicht weiter. Was geschieht eigentlich, wenn die Kernenergie (alle Kraftwerke) nun schneller - aus welchen Gründen auch immer - vom Netz geht, als das Gesetz es vorsieht? Hat unsere Regierung für diesen Fall Vorkehrung getroffen? Woher stammt zudem der immer noch verläßliche Strom, den sonst die derzeit nicht in Betrieb befindlichen Kraftwerksblöcke Biblis A und B liefern? Nun, ganz einfach: tagsüber von der Sonne und nachts vom Wind - oder? Der Politik ist es in der Vergangenheit immerhin gelungen, das ältere und fachlich qualifizierte Personal mittels Ruhestandregelungen und Abfindungen vorzeitig aus dem Dienst zu verabschieden. Ob die Jüngeren auch die Risiken eines schnellen KKW-Ausstieges kennen und beherrschen? In dem "Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung", wie es das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in seinem Hintergundpapier vom 10. Juni 2001 bezeichnet, ist von einem dafür notwendigen, geordneten und qualifizierten Personalbestand keine Rede.
Überfordertes Personal im Vattenfaller KKW
Berichte des Kraftwerk-Betreibers über die Pannen in den Kraftwerken Brunsbüttel und Krümmel lassen erhebliche Zweifel an der Kompetenz der Belegschaft ...
 
Solange unsere Stromversorgung verläßlich bleiben soll, benötigt jedes Windkraftwerk für den ungestörten Betrieb ein nahezu leistungsgleiches und synchron mitlaufendes, konventionelles Wärmekraftwerk als betriebliche Stütze. Wegen ihres intermittierenden Betriebes können Wind- und Solarstromanlagen allein für Stromkunden keine gleichbleibende Netzspannung produzieren. Die ist jedoch erforderlich, damit wir die vielfältigen elektrischen Gerätschaften und technischen Hilfmittel, Maschinen und Anlagen betreiben können. Ein Kaffeemaschine für 230 V Netzspannung arbeitet nun mal nicht mit 100 V, wenn der Wind einmal nicht mehr hergibt.
Windradbruch
eine kleine Bilderserie.

Moderne Solararchitektur - gleichförmig, eintönig und für jegliche Tierwelt, insbesondere für Vögel, absolut lebensfeindlich. Und Naturschutzverände wollen noch mehr davon!
 Solaranlagen für Berliner Dächer
»Für das bisher größte Solarstromprojekt auf Berliner Gebäuden ist der Startschuss gefallen. Auf bis zu 24 Dächern öffentlicher Gebäude in sechs Bezirken sollen Photovoltaikanlagen installiert werden. Zu den Objekten gehört auch das Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg« ....

Ökostrom rettet die Welt! Wie weit die Volksverdummung und der kollektive Schwachsinn gediehen und der distanziert-kritische Journalismus tot ist, zeigt der ZDF-Beitrag auf "Mona-Lisa" vom 01. Juli 2007. Das Spurengas Kohlendioxid wird zum "Luftverschmutzer" (!) erklärt, die eingeblendete Filmsequenz zeigt aber Kraftwerkskühltürme, die Wasserdampf abgeben. Die 'Weltretterin' im Beitrag bekommt den jeweils identischen Strom aus der Steckdose, den gleichen wie Nicht-Ökostromkunden (also den Mix aus Atom-, Kohle-, Gas- und ein wenig Wind- und noch weniger Solarstrom), weil es im Stromnetz keine getrennten Leitungen für Wind- und/oder Solarstrom gibt. Die Präsenz-Dame bezahlt ohnehin schon mehr für ihren Strom durch die Zwangsabgabe aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Und der gezeigte Windmüller ist offenbar ein caritativer Heilsapostel. Er verschweigt seine lukrative EEG-Abzockerei auf dem Rücken aller Stromkunden. Dass mit mehr Windkraftwerken auch neue Wärmekraftwerke zur Netzstabilisierung plus neue Hochspannungsleitungen nötig werden, entging der Recherche für den Beitrag.
Weltrettungszentrale (Kurzfilm)
Stromverbrauch gerät zur pseudoreligiösen Weltrettungsideologie und dank der Medien haben wir es 'weit' im Kopf gebracht. MK 

06.07.2007
Ökostrom billiger als Atomstrom? Ja natürlich! Schließlich lautet so die durchaus einprägsame Formel für Otto Normalverbraucher. Nun, könnte man denken, die Öko-Stromsteuer ist auch günstiger als die Mehrwertsteuer. Dann laßt uns doch zur Stromsteuer wechseln! Geschäftsführer von Unternehmen, welche mit dieser Illustration ihre Kunden gewinnen, kann man nur gratulieren. Für jeden Neukunden sollten sie sich einen 'kräftigen Schluck aus der Pulle' - dem Geschäft mit der Unwissenheit - gönnen. Auch wenn sie keinen Atomstrom mögen, sollten aufgeklärtere Verbraucher darüber nachdenken, ob dieser Sinnspruch für das gute Gewissen doch nicht eher zwecks Ankurbelung eines Geschäftsmodells als für ein Umweltmodell erschaffen wurde.

Bisher ist es noch keinem Ökostrom-Kraftwerk nachweislich gelungen, ein nukleares Kraftwerk zu ersetzen. Immerhin beträgt laut VDEW vom 05.07.2007 der Ökoanteil an der Stromeinspeisung in das deutsche Netz bereits 13,3%. Ca. 5% davon stammen aber aus Wasserkraftanlagen, welche bereits vor dem Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG verläßlich Strom lieferten. Einige kleine sind in der Folgezeit hinzugekommen und auch größere Wasserkraftwerke (z.B. Rheinfelden am Oberrhein) werden sich anschließen. Aber was die Substitution anbelangt, trotz 20.000 Windkraftanlagen hat sich auch noch keine Gemeinde vom sicheren Netz getrennt, um ihre Bürger zu 100% mit Ökostrom zu versorgen. Nicht einmal Gemeinden, welche von grüner Regierungspolitik dominiert werden.

Das ganze Geschehen ist ein ideologisch geführter Kampf um den Stromkuchen, staatlich unterstützt. Ökologie und Klimaschutz sind eine profitable Werbeformel für das Stromgeschäft mit der Masse. Ohne daß die Anzahl der Verbraucher steigt, steigt die Anzahl der einspeisenden Kraftwerke und mit ihnen der Anspruch auf die Natur und Landschaft. Die öffentliche Diskussion übt sich mit Kostenargumenten über die Höhe des kWh-Preises und Verbraucher- und Naturschutzverbände werben deswegen für einen Anbieterwechsel. Daß sich das ganze Geschäft irgendwann aus Effizienzgründen wieder konzentriert - wie vor 50 Jahren und danach, als die heutigen Großkraftwerke dezentral in Deutschland gebaut wurden - davon redet ja keiner von den klugen Effizienzpredigern. Es gibt bereits in der EE-Branche, der Anti-Effizienzlobby, die Forderung nach einem eigenem Netz für 'Ökostrom'. Wäre insofern ja nicht schlecht, wenn sie dann auch unter sich bleiben und keine Bezahlforderungen an die Allgemeinheit stellen würden.

Wer den schnellen und preiswerten Ersatz von Kernkraftwerken fordert, sollte sich sachdienlich informieren und erkennen, daß dies im gewünschten Umfang immer noch nur mit Kohlekraftwerken funktioniert, am wenigsten mit Solarplatten- und Propellerturmlandschaften. Diese riesigen Konstruktionen auf der grünen Wiese benötigen für ihren intermittierenden Betrieb  - ebenso immer noch - die konventionellen Kraftwerke für den Ausgleichsbetrieb. Wind- und Sonnenstromkraftwerke kommen zum vorherrschenden System hinzu und nicht anstatt, erhöhen demgemäß den Aufwand für die produzierte Kilowattstunde. In der Effizienzbewertung sollten sie, samt den ebenso diskutierten Stromspeicherkapazitäten, daher nicht separat, sondern aus der Sicht des Gesamtsystems, integriert einfließen. Die Diskussion über teure Stromspeicherkapazitäten ist deswegen aufgekommen, weil die EE-Branche einsehen mußte, daß ihre inautarken Anlagen ohne den Synchronbetrieb von herkömmlichen Großkraftwerken selbst nicht funktionsfähig sind. Gehen alle Solar- und Winkdraftwerke außer Betrieb, merkt dies kein Verbraucher. Gehen die Kraftwerke außer Betrieb, schalten sich sämtliche Lichter aus.

Was geschieht denn nun mit den umstrittenen Atomstrom- und den geschmähten Kohlestrommengen im Netz? Kunden der Ökostromverkäufer erhalten an ihren Steckdosen nach wie vor einen Mix, für den sie garnicht bezahlen wollen. Ein Herauspicken der 'guten Erbsen' geht nicht. Genau so wenig, wie man sich die Entrichtung einer bestimmten Steuerart aussuchen kann. Nach den Regeln der Elektrotechnik verteilen sich die von einem Kraftwerk ausgehenden Strommengen immer nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes und nehmen daher den kürzesten Weg zum nahe liegenden Verbraucher. Trotzdem ist es für Händler einfach, bestimmte Strommengen aus Wasserkraft in Skandinavien oder in Alpenländern nach Deutschland zu ordern und im Gegenzug diese Mengen als Atom- oder Kohlestrom dorthin wieder zu verkaufen. Mengenmäßig ein Null-Summenspiel. Wir behalten weiterin unseren Strom und die Norweger etc. ihren Strom. Kommerziell ist es aber ein Glücksfall, so lange in Deutschland und anderswo diverse Glaubensrichtungen hinsichtlich der Stromqualität in Verbindung mit 'öko' und 'Klimaschutz' verbreitet werden. Ein Glücksfall für Händler und elektronische Geldmengenverschieber. Wenn ein Versorger oder dessen Tochterunternehmen für 'Ökostrom' wirklich einen günstigeren Verbraucherpreis anbieten als für Normalmix, dann funktioniert dies
für Otto Normalverbraucher mittels undurchsichtiger Querfinanzierung. Was einige Ökostrombezieher weniger bezahlen, muß der Normalstrombezieher, die Allgemeinheit eben, wieder ausgleichen. Ein Wohlfühlprogramm mit parasitischem Hintergrund für privilegierte Öko-Anbeter.

Zitat aus der Neuen Züricher Zeitung NZZ vom 04.07.2007: »Über die Kosten, die grösstenteils auf schwer überschaubaren Wegen auf die Verbraucher überwälzt werden, schweigt sich die Regierung aus. Teile der Industrie, die sich davon auch neue Geschäftschancen versprechen, dürften darüber gar nicht so unglücklich sein«. Die Rede ist da von der exorbitanten Steigerung der Energieeffizienz, von dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, der Wärme-Kraft-Kopplung und der Erforschung von Technologien zur Abscheidung und Speicherung von CO2 aus Kohlekraftwerken.

Kein Volk harrt auf Dauer in kollektiver Unwissenheit! Diese Erkenntnis wollen Müller (SPD), Göppel (CSU), Kauch (FDP) und Wolf (Grüne) nicht wahrhaben. Von ihren Anstrengungen, die Klima-Volksvernebelung krampfhaft aufrechtzuerhalten und von weiteren Entwicklungen in der Klimadebatte berichtet Argus in seinem neuen Artikel. Argus berichtet u.a. auch von einer  Meinungsumfrage des Tyndall Centre in England, wo die Panikmeldungen zunehmend stärker auf den Widerstand von Menschen mit gesundem Menschenverstand stoßen.
Das Imperium schlägt zurück!
Nun ist es also wirklich öffentlich. In vielen Beiträgen, in der FAZ, dem Intellektuellenblatt Cicero, ja sogar im SPIEGEL, und nun das sensationelle Extra auf RTL "Der Klimaschwindel" wird gezeigt: die Behauptung von der menschengemachten kommenden Klimakatastrophe ist ein dicker, aber sehr ertragreicher Schwindel. Nun ist die politische Klasse aufgescheucht, die von ihnen abhängigen Wissenschaftler ebenfalls. Während letztere versuchen die unbequemen Kritiker nach der bewährten Greenpeace Methode "name and blame" zu diffamieren - so wie unlängst der hohe Priester der heiligen Kirche der globalen Erwärmung PIK-Kader Prof. Rahmstorf, halten es viele Politiker mit der bekannten Methode des EX-IPCC Chairmans Sir John Houghton: "Solange wir keine Katastrophe verkünden, wird man uns nicht zuhören". Also wird das Katastrophenglöcklein geläutet, was das Zeug hält....

In Longuich bei Trier will der in London ansässige Direktinvestor Consensus Business Group (CBG) ein solares Freiflächenkraftwerk mit einer Spitzenleistung von 3 MW für einen prognostizierten Jahresertrag von 3.000.000 kWh errichten. Angeblich können die 45.000 Dünnschichtmodule dann dereinst ca. 1.000 Haushalte mit 'umweltfreundlichen' Strom versorgen. Die 13 Hektar = 130.000 qm große Fläche gehört der Stadt und wird dem Investor für 25 Jahre verpachtet (IWR-Pressedienst 06.07.2007). Den direkten Nutzen haben demnach die Stadt und die Betreiber, die Einspeisevergütungen werden dagegen kostensteigernd auf alle Stromverbraucher umgelegt. Auch wenn sie nicht zu den umweltfreundlich versorgten Haushalten zählen. Wozu appellieren Umweltministerium, Verbraucher- und Umweltschutzverbände eigentlich stets an das Volk, doch Stromkosten durch Stromsparen auszugleichen, wo doch bald an jeder Ecke ein Kraftwerk errichtet wird? Und weshalb klagt das dem Umweltminister zugeordnete Umweltbundesamt darüber, daß Deutschland mit seiner Fläche verschwenderisch umgeht?

Zitat UBA 4/2006: »Laut Statischem Bundesamt beträgt der Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrszwecke etwa 100 Hektar pro Tag. Zersiedlung, Infrastrukturausbau, Verkehr, mangelnde Wohnraumqualität und Stadtflucht liefern stets neue Gründe für weitere Flächeninanspruchnahme auf der grünen Wiese. Die Innenentwicklung auf Baulücken oder Siedlungsbrachen sowie eine bessere Wohnumfeldqualität - etwa durch Verkehrsberuhigung, das Beseitigen übermäßiger Bodenversiegelung und Begrünung von Höfen und Plätzen - wäre ein Weg, diesen Teufelskreis zu durchbrechen«.
Photovoltaikanlagen für die Netzeinspeisung haben aber den größten Flächenverbrauch aller Stromerzeuger. Trotzdem möchte Umweltminister Gabriel den Anteil des Ökostroms an der Elektrizitätsversorgung bis 2020 zu verdoppeln. Merken Sie auch, wie unsere Regierung das Volk veräppelt? Und die staatlich akkreditierten Natur- und Umweltschutzverbände gehorchen in Sachen 'Ökostrom' für das Volk dem Minister wie Hütehunde ihrem Schäfer für die Herde.

05.07.2007 
Die fossilen Ressourcen neigen sich zu Ende - predigen die einen.  ... »Vor den Küsten der Tigerstaaten Südostasiens stoßen Bohrinseln auf immer mehr Erdgas und Öl. Vietnam hat am meisten Glück: Dort erstrecken sich die Felder wie ein Teppich von Norden nach Süden - darunter ein "supergiant field" wie in Saudi-Arabien« - berichtete der SPIEGEL am 25.06.2007.
TIGER MIT TANK
Asiens neue Ölmächte ...
Anmerkung: Seit Beginn dieses Jahres müssen Kraftstoffe in Deutschland einen Mindestanteil Biokraftstoff enthalten, derzeit 1,2 Prozent bei Benzin bzw. bei Diesel 4,4 Prozent. Bis zum Jahr 2020 strebt die EU einen Anteil der Biokraftstoffe von mindestens zehn Prozent am Gesamtabsatz an, um die Abhängigkeit vom schwindenden Rohöl zu mildern. Nachwachsende Rohstoffe werden zwangsläufig mit dem Anbau von Nahrungsmitteln um die verfügbaren Flächen konkurrieren und damit die Preise für Lebensmittel steigern. Klimaschutz sei Dank! Während in politischen Diskussionen, bei Umweltargumenten und nun auch im EEG-Erfahrungsbericht mit Zahlen und Prozenten nur so um sich geworfen wird, hat bisher noch niemand gesagt, wieviel °C Klimaschutz wir von 1 Tonne CO2-Emissionsvermeidung erzielen.
Auch Umweltminister Gabriel prahlt in seinem aktuellen Pressedienst Nr. 190/07 von einer 'einzigartigen' Erfolgsstory - dem Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Gesetz: »Die Bilanz des EEG kann sich sehen lassen: 2006 wurden allein durch das EEG 45 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart - das sind 8 Millionen Tonnen mehr als 2005. Das EEG leistet damit einen beträchtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Insgesamt haben die erneuerbaren Energien 2006 über 100 Millionen Tonnen CO2 vermieden«. Wie hoch der 'beträchtliche' Beitrag
in Grad Celsius zum globalen Klimaschutz ist und wie er bilanziert wird, erfährt der gläubige Leser nicht. Ob das Volk diesen Erfahrungsbericht, dieses einseitige Zahlen- und Grafikgebräu der EE-Lobby, überhaupt zur Kenntnis nehmen möchte? In einem regierungsamtlichen Erfahrungsbericht dürfte man die angemessene Berücksichtiung der Belange des ganzen Volkes zusammen mit den Natur- und Landschaftproblemen erwarten und nicht nur jene einer kleinen, lauten und hochsubventionierten wirtschaftlichen Minderheit. Doch mit dem imaginären Klimaschutz läßt sich heute jede Maßnahme rechtfertigen.

04.07.2007
Das ganze Land ein Kraftwerk?  -  "Rettet die Uckermark" begrüßt Ablehnung neuer Windparks durch die Bevölkerung in Uckerland
Als eindrucksvolle Unterstützung des Kampfes gegen den weiteren Ausbau der Windenergie in der Uckermark wertet die Kreistagsfraktion "Rettet die Uckermark" das Abstimmungsergebnis in der Gemeinde Uckerland. Dort hatte die Gemeindevertretung beschlossen vor einer Abstimmung zu den von der Firma Enertrag beantragten weiteren neuen Windfeldern die Meinung der Bürger einzuholen.
Iris Drews, Gemeindevertreterin in Uckerland und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag erklärte, das Ergebnis von über 65 % Nein Stimmen sei um so überzeugender, da die Firma Enertrag eine regelrechte Materialschlacht mit Hochglanzbroschüren und zahlreichen Versprechungen geführt habe. Auch der Fraktionsvorsitzende von "Rettet die Uckermark" Prof. Mengel, der mit einem Schreiben an die Bürger der Gemeinde und auch vor Ort in den Meinungskampf eingegriffen hatte, erklärte daß dieses Ergebnis eine Bestätigung des Kreistagsbeschlusses sei, keine neuen Windfelder mehr auszuweisen.
Wörtlich erklärte Mengel: "Ich gehe fest davon aus, daß auf allen Ebenen der Gemeinden, des Landes und der Regionalen Planungsgemeinschaft endlich der Wille der betroffenen Bevölkerung respektiert wird und über eine Reduzierung anstelle einer Ausweitung entschieden wird". Ferner erklärt die Fraktionsspitze: "Die Uckermark hat ihr Soll an Windenergie erfüllt und ist weder das Kraftwerk noch das Firmengelände nur einer Firma, sondern es geht jetzt darum einen nachhaltigen für Menschen und Landschaft verträglichen Mix aus alternativen Energien zu schaffen und die Zukunft anderer wirtschaftlicher Bereiche wie etwa des Tourismus nicht weiter zu gefährden".
Zu der niedrigen Wahlbeteiligung erklärte Iris Drews: "Diese liegt in etwa bei der Wahlbeteiligung in Bundesländern zur letzten Kommunalwahl, ohne daß die Legitimation der Entscheidungen dort angezweifelt wird. Ich gehe deshalb fest davon aus, daß die Gemeindevertretung das Abstimmungsergebnis respektiert".

Im Gegensatz dazu will die Bundesregierung den Ausbau von 'Ökostrom' aus Wind kräftig beschleunigen. Dazu sollen neben einer massiven Ausweitung der Förderung von Windrädern auf hoher See auch die von Anlagen an Land verbessert werden (Reuters).

Die Sonne scheint nicht ununterbrochen
und auch nicht stets mit maximaler Strahlungsstärke. Nachts scheint sie garnicht. Das begründet die relativ geringe Stromausbeute der blauen Platten. Nebenstehende Grafik wurde aus den Ertragsübersichten des Solaren Förderverein SFV.de generiert und gibt einen Überblick über die Ausbeute der solaren Stromgewinnung in kWh/kWp seit 1992. Könnten Solarzellen das gesamte Jahr hindurch ununterbrochen ihre volle Leistung liefern, dann ergäbe sich pro kWp ein Gewinn von 8.760 kWh Strom = eine Auslastung von 100%. Denn ein Jahr hat 8.760 h. Der Ertrag liegt aber erheblich geringer und bewegt sich je nach Standort um die 10% davon. Und hier liegt auchder 'Hase im Pfeffer begraben'. Der spezifische Ertrag richtet sich nach der Strahlungsstärke und der Anzahl der Sonnenstunden/Jahr.

Die Anzahl der Sonnenscheinstunden und ihre Intensität sind aber aus natürlichen Gründen begrenzt und lassen sich am jeweiligen Standort auch nicht erhöhen. Definitionsgemäß scheint die Sonne immer ab Erreichung einer Strahlungsstärke von 120 W/m2Aus der oben stehenden Tabelle werden einerseits die jährlichen Schwankungen ersichtlich, andererseits macht die Grafik anhand der blauen Trendlinie aber auch insgesamt deutlich, daß sich der bundesweite Mittelwert der solaren Ausbeute pro Photozelle seit 1992 nach oben bewegt. Mehr Stromausbeute/Einheit ist zweifellos das Ergebnis von mehr oder intensiveren Sonnenscheinstunden. Deutlich erkennbar z.B. für das Sonnenjahr 2003. Haben die Sonnenscheinstunden/Jahr
insgesamt etwa zugenommen? Dann hätten wir eine simple Erklärung für die Temperatursteigerungen der letzten Jahre. Denn je mehr Sonne, desto wärmer das Klima. Die Sonne bestimmt das Klima mit seinen steigenden Gradzahlen und nicht das CO2. Vermehrte Treibgasemissionen dürften daher nur die natürliche Folgeerscheinung in diesem Spiel und nicht als Hauptverursacher zu bewerten sein. Erhebliche Zweifel an der Klimaschutzwirkung der 'schönen blauen Platten' sind angesagt. Wesentlich wirksamer arbeiten sie jedoch für den 'Klimaschutz' zwischen Daumen und Zeigefinger, an dem sich inzwischen die sonst von Verbraucherverbänden und Umweltschützern so geschmähten Versorger heftig beteiligen. »Ökostrom ist billiger als Atomstrom« lautet eine derzeitige Werbekampagne in Südhessen. Fragt sich nur  für wen. Weil beide 'Stromarten' an seiner Steckdose ankommen, muß der Verbraucher auch für beide bezahlen.

03.07.2007
Wenn Solarplattenkraftwerke in die Landschaft geklotzt werden, dann sieht das ungefähr so aus, wie in der folgenden Bildmontage dargestellt. Es geht ums Geld, um viel Geld, und niemals um den Schutz der Natur und Landschaft. Natur- und Landschaftsschutz ist ein konkreter Begriff, mit dem jeder etwas anfangen kann. Mit dem abstrakten Begriff 'Klimaschutz' läßt sich dagegen vieles mit noch viel mehr Worten erklären. Das meist vorgetragene Argument gipfelt in der behaupteten CO2-Einsparung. In Büderich am Niederrhein möchte eine Solarfirma ein 20.000 Quadratmeter großes Solarfeld anlegen und damit jährlich 5.000 Tonnen des lebensnotwendigen Gases an den globalen Emissionen 'einsparen'. Dafür sollen vier Millionen Euro investiert und letztlich dem Stromendverbraucher abgezwackt werden. Welchen Nutzen, bzw. wieviel Grad Celsius 'Klimaschutz' haben sie davon?

  - berichtet die Rheinische Post online - und lockt mit 300.000 Euro Gewerbesteuer. Wegen anstehender politischer Überlegungen möchte der Betreiber eine schnellstmögliche Änderung des Flächennutzungsplanes. Denn »im Jahr 2008 sei wegen anderer Rahmenbedingungen das Projekt nicht mehr finanzierbar«. ...

Nebenstehende Bildmontage zeigt den Bereich an der Solvaystrasse in Büderich am Niederrhein, von oben mit 'Google Earth' betrachtet, und einem bereits woanders existierenden, hineinmontierten Solarfeld

Große Solarplattenfelder, wenn sie demnächst die Ausdehnung ganzer Stadtteile annehmen, konkurrieren nicht nur mit der (Öko)Landwirtschaft sondern behindern insgesamt die urbane Raumentwicklung. Die amtliche Raumplanung sollte sich unbedingt und rechtzeitig wirklichkeitsgetreue Simulationen solcher 'Kraftwerke', welche die meiste Zeit keinen Strom liefern, anfertigen lassen, um sich ein Bild von den möglichen Auswirkungen machen zu können.

Gemäß Druckausgabe der Rheinischen Post vom 30.06.2007 soll die Anlage jährlich eine Million Kilowattstunden Strom liefern. Das wären ca. 2.700 kWh/Tag bzw. ca. 115 kWh/h. Ein jämmerliches Ergebnis für eine derart teure und ausgedehnte Anlage. Effizient ist das nicht.

Kernenergie sei "keine ernsthafte Alternative" - so die Grünen-Vorsitzende Renate Künast im SPIEGEL. Man müsse auf höhere Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien setzen. Nun, das geschieht bereits in Brasilien im großen Maßstab. Dort werden um des Profits willen die Arbeiter laut SPIEGEL in den unendlichen Zuckerrohrfeldern wie Sklaven gehalten. Das Zuckerrohr ist die 'segensreiche' biologische und 'klimaschützende' Alternative zu den geschmähten Kohlevorräten auf unserer Erde. Was aber die Effizienz der Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung belangt - da schneiden die flächenfressenden Plattenmonster von allen Generatoren am allerschlechtesten ab. Wer die Effizienz der Photovoltaik verbessern will, muß die solare Strahlung erhöhen und die Subventionen absenken - also weniger Geld reinstecken und dabei mehr Kilowattstunden rausholen. Denn jeder in eine Anlage hineingesteckte Euro hat einen energetischen Gegenwert, welcher erst einmal erzeugt werden muß. So verspricht z.B. anläßlich des gegenwärtigen Energiegipfels der Vorstandsvorsitzende von Solarworld, Frank Asbeck, seine Branche werde bis 2020 rund 200 Mrd. Euro in neue EE-Projekte stecken. Das werden hohle Worte bleiben, denn wenn bis dahin gleichzeitig ein Großteil der konventionellen Kraftwerke vom Netz gehen sollen - woher will der Mann die für den Ausbau notwendige Energie beziehen? Geld läßt sich drucken, Energien müssen gewonnen werden! Hinzu kommen die für diese Anlagen notwendigen Netzausbauten - die EE-Branche bemüht sich derzeit eifrig, aus dem bislang verbraucherorientierten ein erzeugerorientiertes Netz zugestalten.

Wer den Kauf eines neuen Haushaltsgerätes erwägt, hat die Möglichkeit, sich anhand der sogenannten Effizienzklassen A - G zu orientieren. Ob der Preisunterschied auch den Unterschied beim Energieverbrauch rechtfertigt ist eine Glaubenssache. Eine konkrete Vergleichsmöglichkeit haben Verbraucher nicht. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Gerät unter Zwischenschaltung eines elektronischen kWh-Zählers an die Steckdose anzuschließen. Das ist eine Stecker-Steckdoseneinheit mit eingebauter Elektronik, welche den Verbrauch des angeschlossenen Gerätes erfaßt und gleichzeitig, je nach Programmierung, die Verbrauchskosen berechnet und anzeigt. Erst so weiß man, ob man wirklich eine sparsame, neue Waschmaschine oder einen neuen Wäschetrockner hat. Der regelmäßige Blick auf die Verbrauchskostenerfassung sensibilisiert für das Energiesparen mehr als die Ungewißheit eines Energielabels. Für eine verbesserte Effizienz sollten zumindest alle Haushaltsgroßgeräte mit einem derartigen Meßgerät bereits herstellerseitig ausgestattet sein.

30.06.2007
Solarzellen - ja oder nein? Auf den Verwendungszweck kommt es an! Für die Einspeisung in das allgemeine Versorgungsnetz sind sie ungeeignet. Dafür werden sie künstlich 'wirtschaftlich' gemacht - was den Tatbestand der außerordentlich hohen Subventionierung dieser Technik begründet. Solarzellen sind für die öffentliche Stromversorgung die schlechtesten und auch ineffizientesten Stromlieferanten überhaupt. Ihnen mangelt es schlicht an der verläßlichen Stromlieferung und zudem ist ihre Leistungsdichte viel zu gering. Die geringe Leistungsdichte ist verantwortlich für den hohen Flächenbedarf der blauen Freiland-Plattenkraftwerke, welche nun in die Konkurrenz mit Biomassefeldern treten und demnächst unsere gesame Ernährungswirtschaft umkrempeln werden.

Für den privaten und mobilen Gebrauch haben Solarzellen sich dagegen als recht nützlich erwiesen. Der Taschenrechner liefert das offensichtlichste Beispiel hierfür. Immer dann, wenn man ihn benötigt, ist er auch betriebsbereit - bei natürlicher und künstlicher Beleuchtung. Auch wenn er sich die meiste Zeit seines Lebens im Standby-Betrieb befindet - seine Effizienz ist beeindruckend. Und mit Sicherheit hat er dazu beigetragen, eine Menge begrenzter Ressourcen zu schonen, welche sonst für die Herstellung von Batterien oder Kleinakkus erforderlich gewesen wären. Die Fortsetzung dieser Entwicklung für den mobilen Gebrauch in millionenfacher Anwendung (Handy, PKW-Klimatisierung, Solarwaagen, Meßinstrumente, Fotoapparate, Solarrucksack, Speicherkartenleser, Ladegeräte, Signalisierungen etc.) dürfte sich als äußerst nützlich erweisen. Forschung und Weiterentwicklung auf dieser Basis ist begrüßenswert.

Schlechte Nachrichten sind für unsere Medien stets gute Nachrichten. Sie sind die wahren Verursacher der menschgemachten Klimakatastrophe. Beispielsweise die 'WirtschaftsWoche'. Mit einer grafischen Animation zur Entwicklung der globalen Temperaturen bis in Jahr 2090 würdigt sich Deutschlands entscheidendes Wirtschaftsmagazin (Selbstdarstellung) bis zur Scharlatanerie herab. Wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wäre, könnte es ja so kommen. Aber auch ganz anders... Wehe dem Geschäftsmann, der sich daran orientiert.
Prognose
»So könnten sich die Temperaturen auf der Erde bis 2090 verändern« ... Benötigen wir Wirtschaftsprognosen, welche sich auf Fakten oder auf ungewisse Konjunktive beziehen?

Ein Internetmailer aus GB schreibt: »Monday's weather was indeed an "extreme event" but was it a signal of "global warming" ("Why 'extreme events' are likely to become the norm", 26 June)? "Pigs, sheep, calves swept away from meadow and cot and carried down the river with hundreds of tons of hay, timber, hurdles and, it is said, furniture. The roads swept bare to the very rock. Culverts choked and blown up, turnips washed out of the ground on the hillsides, down into the orchards. Four inches of mud in the Rhydspence Inn on the Welsh side of the border, the Sun, Lower Gabalva House flooded again and the carpets set out to dry."
No not 2007, but July 1872, when Francis Kilvert wrote this of the Welsh Borders. Historical literature is full of such accounts of floods, droughts, snowstorms and other "freak" weather. Climate has a time-base of centuries or more and we do not yet know whether a few floods and droughts represent a true change of climate or a decadal "blip" in weather.«

DR JOHN ETHERINGTON, LLANHOWELL, PEMBROKESHIRE

29.06.2007
Wußten Sie das schon? Das Tunguska-Kohlenbecken gilt als eines der größten Steinkohlevorkommen der Erde. Es umfaßt nahezu den gesamten Westteil des durchschnittlich 500 bis 700 Meter hohen Plateaus, das sich zwischen den Flüssen Jenissej im Westen und Lena im Osten erstreckt und im 1.701 Meter hohen Gora Kamen seine höchste Erhebung hat. Die ergiebigsten Lagerstätten befinden sich in den Gebieten um die Stadt Norilsk am unteren Jenissej und entlang der Unteren Tunguska. Die Mächtigkeit der Kohle führenden Schichten beträgt stellenweise bis zu 1.000 Meter, jedoch wird ihre Erschließung durch das extreme Klima mit langen und überaus kalten Wintern sowie die lange Vereisung des Bodens erschwert. Dieses und noch mehr über Kohlelagerstätten nachzulesen in der Microsoft Encarta-Enzyklopädie.

In seiner Kritik an die Regierung beklagt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus Gründen des Klimaschutzes den Bau von neuen Kohlekraftwerken und saldiert sie gegen jene aus Altersgründen abzuschaltenden Kraftwerke mit ihren jeweiligen Leistungen und CO2-Emissionen. Die folgende Grafik entstammt der BUND-Schrift »Die Lüge von der Stilllegung«. Die BUND-Recherchen listen darin eine Neubauleistung von 27.270 MW gegen 6.917 MW abzuschaltende Leistung auf. Damit entstünde ein Neubaugewinn von 20.353 MW bei Mehremissionen von jährlich 121,7 Mill. Tonnen CO2.

Diese kleine Rechnung versteht selbst klein Fritzchen. Was er aber nicht erläutert bekommt, ist die Höhe der daraus resultierenden Temperatursteigerung in °C pro Jahr, welche von diesen Mehremissionen verursacht werden sollen. Was nützt uns demnach diese Kritik an der Bundesregierung?
 

27.06.2007
Das bundesdeutsche Energiekonzept - wie sieht es aus? Während derzeit quasi in allen Medien die Diskussion um die beste Energieeffizienz und die meisten Energieeinsparungen tobt, berichtet uns aktuell die Nordwest Zeitung über Festlegungen zum Bau von Kohle- und Gaskraftwerken im niedersächsischen Landesraumordnungsprogramm und nennt als Vorranggebiete für Großkraftwerke auch gleich die Städte Wilhelmshaven, Unterweser, Emden, Emden/Rysum, Buschhaus, Dörpen, Grohnde, Landesbergen, Lingen, Mehrum, Meppen und Stade.

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich! Schließlich ist Niedersachsen das mit den meisten Windrädern beglückte Bundesland. Ende letzten Jahres standen gemäß BWE-Statistik immerhin 4.724 dieser Dinger mit einer installierten Leistung von zusammen 5.282,54 MW im Land der rotierenden Horizonte umher. Wozu wurden sie gebaut und in Betrieb genommen, wenn nun plötzlich der Run auf die sonst so geschmähten Großkraftwerke losgeht? Taugen die Standriesen etwa nichts bzw. erfüllen sie nicht ihren Zweck - die Substitution vorhandener Großkraftwerke? Offensichtlich nicht. Und bedenkt man den gesetzlichen Ausstieg aus der Kernenergie, wäre es da nicht besser, die fossilen Großkraftwerke lieber in Bayern statt im Windland Niedersachsen zu bauen, dort nämlich, wo der höchste bundesdeutsche Anteil 'Atomstrom' fließt?

Doch mit dem Bau neuer Großkraftwerke ist es im Windland Niedersachsen nicht getan. Ca. 800 Kilometer neue Hochspannungsleitungen werden für die Ableitung des Windstromes aus dem Meer benötigt, davon auf niedersächsischem Gebiet allein 380 Kilometer. Dazu fordern die SPD und die Grünen nun eine Gesetzesänderung, um die teuerste Methode, die unterirdische Verkabelung dafür, zu erzwingen. Und wozu das alles? Weil das Volk effizient Strom sparen soll! Ein tolles Energiekonzept - oder?

Ein Internet-Mailer berichtet: »Here in Ontario, Canada we had one of our hot humid days; temperature in Ottawa 33 °C. Naturally people use air conditioners, and total power requirements run over 25.000 megawatts. All four coal fired powers plants were running at full capacity; 3 nuclear plants were down for maintenance; there is 396 megawatts of wind power potentially available, but with high pressure dominating, only 18 megawatts was actually generated«.


  


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