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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wozu brauchen wir ihn? Sagen Sie den politischen Volksverblödern mit diesem Aufkleber Ihre Meinung

Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2006 hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Windenergieanlagen und 2007 wird daher wieder ein Jahr bereits prophetzeiter Unwetterkatastrophen!
Europa bei Nacht - und wo ist die Sonne -
die unerschöpfliche Energiequelle?

Europa bei Nacht und die unendliche Sonnenenergie
Kathedralen des Glaubens
  

Kathedralen des Glaubens
 
Wenn nachts keine Sonne scheint, kann niemand Solarstrom mit Windstrom mixen. Wenn der Wind nicht weht, kann niemand Windstrom mit Solarstrom mixen.
Am 8. September 2004 wurde das damals weltweit größte Sonnenkraftwerk in Espenhain eingeweiht. "Die Anlage wird künftig 1.800 Haushalte mit Elektrizität versorgen" - schrieb die Leipziger Volkszeitung am Tag darauf. Ob sie das auch nachts tut, berichtete sie leider nicht. Wieviel Solaranlagen benötigen wir, um die Haushalte Europas zu versorgen? Oder im winterlichen Schweden, Norwegen und Finnland?
Havarien/Unfälle mit
Windräder in Deutschland
National WindWatch
Windkraftprobleme
in aller Welt
Thematisch weiterführende
Links
Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
Wattenratt Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen
Stand: 13.05.2007
Korruption
und Windenergie
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen
von einer Webseite in Kanada
  
07.09.2007 Fortsetzung im Datum voraus ___>> hier klicken
»Niemand kann heute seriös beantworten, wie denn etwa ab dem Jahr 2020 der Energiebedarf unseres Landes gewährleistet werden soll, wenn wir entsprechend der derzeitigen Gesetzeslage aus der Atomkraft aussteigen und auch noch den Einsatz der heimischen Braunkohle zurückfahren, wie es derzeit ebenfalls angelegt ist. Wir müssen daher das Ausstiegsszenario verändern!«.
Die gespaltene SPD
»Stoppt die Kreuzzügler!« ruft Wolfgang Clement in die Politik. - In dem Magazin für politische Kultur 'Cicero' wirft der ehemalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) seiner Partei Technologiefeindlichkeit vor. Aber was soll Otto Normalbürger denken, wenn die Gescholtenen der eigenen Partei mit der Retourkutsche antworten, sie würden doch neueste 'HighTech' mit Wind- und Solaranlagen einführen und er nur die althergebrachten Sauriertechniken propagieren? Und so offenbart sich das Problem in unserer Gesellschaft: Politiker streiten nur noch untereinander und beschimpfen sich gegenseitig, können ihrem Volk nichts mehr erklären und erzeugen mit ihrem Kampf um die besseren Sprüche nur weiteren Verdruß.

06.09.2007
»Stilllegen schafft mehr Sicherheit« berichten Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeine derzeit über die Forderung von Sigmar Gabriel (SPD), unserem Minister für Umwelt und Reaktorschutz: Sein Vorschlag: sieben ältere Kernkraftwerke noch in dieser Legislaturperiode abzuschlaten und im Gegenzug andere neueren Datums länger als bisher geplant, laufen zu lassen. Von der Abschaltung bis 2009 seien aus seiner Sicht die Blöcke Biblis A und B in Hessen, Brunsbüttel in Schleswig-Holstein, Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 in Baden-Württemberg, sowie die KKW Unterweser in Niedersachsen und Isar 1 in Bayern betroffen.

Begründung: die hierbei wegfallenden 72 Terawattstunden (TWh) würden nur 5% der den KKW zugeteilgten Gesamt-Reststrommengen betragen, demgemäß nur 1/8 der Stromproduktion eines Jahres ausmachen und energiewirtschaftlich ohne Bedeutung sein. Der CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla wie das Verlangen umgehend zurück. Aus dessen Sicht ginge es "nicht um alt oder neu, sondern um sicher oder nicht". Lediglich in den Reihen der Umweltverbände
und von den Grünen erfuhr der Minister Zustimmung. Wem soll Otto Normalverbraucher nun mehr Glauben schenken - dem CDU-Mann oder dem SPD-Politiker samt Grünen und Umweltverbänden? Um welche Sicherheiten geht es eigentlich bei diesem Politstreit?

Einleitend sei hier festgestellt, daß - bevor überhaupt irgendwelche Maßnahmen greifen - erst einmal die Sicherheit der Stromversorgung gewährleistet bleiben muß. Ohne diese Sicherheit funktionieren weder Abschaltszenarien noch Programme zum 'Klimaschutz'. Zur gegenwärtigen Zeit tragen die oben genannten Kraftwerke mit 7.068 MW Nettoleistung ihren Teil an der Stromversorgungssicherheit bei. Die Nettoleistung aller siebzehn am Netz befindlichen KKW beträgt derzeit 20.325 MW. Gut 1/3 dieser Leistung möchte Minister Gabriel bis 2009 abgeschaltet wissen. Welchen Ersatz er dafür anbietet, ließ er bisher nicht verlauten. Können derart hohe Kraftwerksleistungen einfach vom Netz genommen werden - einfach so, ohne Ersatz? Wind- und Solarstromkraftwerke tun es ja auch, könnte man argumentieren. Solarkraftwerke schalten jede Nacht ab und Windkraftwerke nach Belieben des Windes. Doch für diese Anlagen stehen bei ihrem Ausfall die herkömmlichen Kraftwerke im Synchronbetrieb 'Gewehr bei Fuß', also allzeit bereit. Möchte uns Minister Gabriel nun den umgekehrten Fall demonstrieren - viele kleine Wind- und Solarstromkraftwerke anstelle herkömmlicher, im Dauerbetrieb (Grundlast) arbeitende und stets leistungsbereite Kernkraftwerke? Funktioniert einfach nicht! Was er wohl auch selber weiß. Also müßten gleichstarke, CO2-emittierende Kraftwerke auf fossiler Energiebasis her, was aber wiederum den eigenen und hehren Klimaschutzbestrebungen zuwider läuft. Hier öffnet sich eine politische,
keine technische Zwickmühle zwischen CO2-Freiheit und Stromversorgungssicherheit. Ob sich Minister Gabriel hinein begibt oder nicht, werden wir noch sehen.

Zurück zur Technik. Kernkraftwerke sind ein Teil des technischen Herzens unserer elektrischen Energieversorgung. Auch wenn man sie nicht mag. So wie eine Autobahnbücke nicht nach der Anzahl der sie innerhalb eines Jahres passierenden Automobile sondern nach der ihr zugemuteten Belastung geplant und gebaut wird, werden auch KKW nicht nach den von ihnen produzierten Kilowattstunden (kWh) sondern nach den ihnen zugemuteten Höchstlasten gebaut. KKW sind im Gegensatz zu Wind- und Solarstromanlagen nicht nur Stromlieferanten sondern auch wichtige Stützen im Versorgungsnetz. Der Ersatz eines Kernkraftwerkes - die sogenannte Dezentralisierung mittels tausender EE-Anlagen ist nicht anders zu beurteilen, als der Ersatz einer Autobahnbrücke über einen Fluß durch tausende kleine Straßenbrücken und wetterabhängig arbeitende Fähren. Man führe sich diesen Gedanken einmal vor Augen. Ein Unding! Insbesondere, wenn man den Abriß einer Autobahnbrücke fordert, ohne zuvor einen Ersatz präsentieren zu können. Gabriel möchte gleich sieben außer Betrieb nehmen. Hier fehlt klipp und klar sein Hinweis darauf, wie hoch denn die derzeitigen Überkapazitäten unserer Stromversorgung im Hinblick auf Verbraucher-Höchstlasten sowie notwendige Lieferleistungen für den internationalen Stromaustausch sind und wie sie ermittelt werden (Kohle- oder Kernkraftwerke?). 

Wann und unter welchen Umständen kann ein Großkraftwerk problemlos vom Netz genommen werden? Ganz einfach! Wenn es nicht mehr benötigt wird. Wann ist das der Fall? Immer dann, wenn eines oder viele, aber gleichwertige, ersatzweise in Betrieb gehen. Oder, was ja der eigentliche Sinn der Abschaltung sein soll, wenn durchaus wünschenswerte Energiesparmaßnahmen und verbesserte Lastmangagements in Industrie-, Dienstleistungs- und Gewerbebetreiben soweit gegriffen haben, daß es nicht mehr benötigt wird, unser 'technisches Herz' schlußfolgernd auf einen effizienteren Wert verkleinert werden kann. Wann wird dies der Fall sein? Nun, Energiesparen und technische Umstellungen sind ein langwieriger Prozeß und funktionieren auch nur dann, so lange verläßliche Kraftwerke am Netz sind. Die richtige Reihenfolge lautet daher: erst die allgemein benötigte Leistung auf den entsprechenden Wert senken und dann abschalten. Die umgekehrte Reihenfolge führt nicht zum Ziel und vernebelt eher die Gefahren eines landesweiten Blackouts. Die von Umweltminister Gabriel genannten
wegfallenden Strommengen von 72 Terawattstunden (TWh) spielen in diesem von der Politik undurchsichtig gestalteten Spiel daher wirklich keine Rolle - jedenfalls nicht für den Verbraucher. Der benötigt für eine jederzeit verläßliche Stromversorgung die entsprechend bereitstehenden elektrischen Kraftwerksleistungen in MegaWatt. 

Eine Autobahnbrücke kann unter Beibehaltung des gewichts- und mengenmäßigen Verkehrs sinnvollerweise nur durch eine leistungsgleiche ersetzt werden. Nicht anders ist es mit leistungsfähigen Kraftwerken. Es sei daran erinnert, daß Autobahnbrücken und Großkraftwerke neben der regionalen Versorgung auch Stützfunktionen im Infrastrukturnetz haben und daher auch wichtige Aufgaben im internationalen Fahrzeugverkehr bzw. Stromaustausch bewältigen müssen. Oder soll der sommerliche Urlaubsreiseverkehr über den Rhein und anderen Gewässern statt über einer großen, zukünftig über tausende kleine Straßenbrücken und Fähren abgewickelt werden? So auch bei der Stromversorgung. Nur mit entsprechend geeigneten, jederzeit steuerbaren Großkraftwerken lassen sich Stromtransporte vom oder ins benachbarte Ausland durchführen, auch um internationale Verpflichtungen hinsichtlich der Netzstabilität im UCTE-Verbund mit Kraftwerken in anderen Ländern zu erfüllen. Dem von der hessichen SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti und ihrem für nach der hessischen Landtagswahl im Januar designierten Superminister für Wirtschaft und Energie, Dr. Hermann Scheer, postulierten Unfug, die verläßliche Leistung des KKW Biblis mit Bio-, Solar- und Windkraftwerken entlang von Eisenbahn- und Straßenlinien zu ersetzen, muß hier deutlich entgegen getreten werden. Ob man nun die Kernenergie mag oder nicht. Die propagierte Methode ist technischer Unsinn. Wie schon angedeutet: Kraftwerke werden aufgrund des in einer Region oder einem Land benötigten stets verfügbaren Leistungsbedarfs gebaut und nicht für irgendwelche Energiemengen in MWh. Additionen und Subtraktionen von Energiemengen mögen statistische, fiskalische und kaufmännische Bedeutungen haben, in der Technik zählt die Leistung. Was übrigens für alle elektrischen Bauteile vom Transistor, einem Schalter, dem Toaster, der Waschmaschine, dem Elektromotor, den Lokomotiven, Hochspannungsleitungen etc. bis hin zu Kraftwerken gilt. Maßgeblich sind in einer funktionierenden Technik nicht die Strom- bzw. Energiemengen in kWh (MWh), sondern die zu erbringenden oder zu übertragenden Leistungen in Kilowatt (kW) oder Megawatt (MW). Schon deswegen ist der Begriff 'erneuerbare' Energien fachlich falsch und irreführend.

Auf die Analogie mit der Brücke bezogen bedeutet dies für ein Kraftwerk: die Anzahl der sie passierenden Automobile innerhalb eines Jahres entspricht den vom Kraftwerk erzeugten Kilowatt- bzw. Megawattstunden und die Tragfähigkeit der Brücke in Tonnen steht in Analogie zur elektrischen Leistung (Last) in Kilowatt bzw. Megawatt. Falls Politiker ihrem Volk sachgemäß dienen und es aufklären möchten, dann sollten sie im Hinblick auf den Austausch von konventionellen Kraftwerken gegen EE-Anlagen nicht mehr von einer 'Energiewende' oder von 'erneuerbaren' Energien, sondern von einer 'Leistungswende' bzw. von 'erneuerbaren' Leistungen sprechen. Der Begriff Energie steht lediglich für eine zu verarbeitende Menge, der Begriff Leistung dagegen für die zu verarbeitende Menge innerhalb einer bestimmten Zeit. Und das ist ein gewaltiger Unterschied! Doch solches Tun und sein Einsatz dafür (z.B. das Setzen von Leistungsanreizen) ist bei diversen Politikern der 'Energiewende' augenscheinlich äußerst unbeliebt.

»Je nach Jahreszeit beträgt der Zugewinn an gesicherter Leistung durch die Windenergieanlagen (WEA) an der insgesamt installierten WEA-Leistung zwischen 6% und 8% bei einer installierten WEA-Leistung von rund 14,5 GW = 14.500 MW im Jahr 2003 und zwischen 5% und 6% bei einer installierten WEA-Leistung von rund 36 GW = 36.000 MW im Jahr 2015«. So lautet ein Zitat aus der dena-Studie "Energiewirtschaftliche Planung für die Netzintegration von Windenergie in Deutschland an Land und Offshore bis zum Jahr 2020" vom Februar 2005.

Leser Heinz Hofmann erinnert sich obiger Aussage in besagter Studie und korrigiert die von
Heinz Michelmann gestern berechnete Anzahl der für Hessen notwendigen 6.000 große Windräder als rechnerischen Ersatz für das Kraftwerk Biblis. Entsprechend seiner Rechnung sind es nahezu 17.000 Windräder á 2,5 MW, welche dann erstellt werden müßten.

Wie sieht die Rechnung genau aus? Die Nettoleistung der Blöcke A und B
ist einzusetzen. Sie beträgt zusammen 2.407 MW. Soll diese Leistung als gesicherte Leistung = 6% von Windkraftwerken erbracht werden, dann muß die installierte WKA-Leistung, um 100% zu erreichen, mit 94% aufgestockt werden. Wenn 2.407 MW = 6% gesicherte Leistung, dann sind 40.117 MW = 100% die zu installierende WKA-Leistung. Setzt man für große WKA = 2,5 MW an, dann errechnet sich daraus eine Anzahll von 16.047 Einzelanlagen. Ist aber alles rein theoretisch und liegt weit entfernt aller praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im politischen Absurdistan.

Die dena-Studie ist mit ihrer Berechnung der von Windanlagen erbrachten 'gesicherten' Leistung aber nicht am Ende. Der folgende Satz lautet: »Die Prognosefehler der WEA-Einspeisung verursachen einen zusätzlichen Bedarf an Regel-/Reserveleistungsvorhaltung, um den in der Stromversorgung zu jeder Zeit notwendigen Ausgleich zwischen Einspeisungen in das Netz und Entnahmen aus dem Netz sicherzustellen. Trotz einer unterstellten Verbesserung der Prognose der WEA-Einspeisungen erhöht sich der notwendige Regel-/Reserveleistungsbedarf mit der Zunahme der installierten WEA-Leistung überproportional«. Diesen Regelaufwand möchte die SPD-Kandidatin für den Posten des hessischen Ministerpräsidenten, Andrea Ypsilanti, gerne mit Bio-, Wasser- und Solarkraftwerken aufbringen. Nachts scheint aber keine Sonne und da kann niemand Solarstrom in den dann notwendigen 'Ökomix' einspeisen. Fällt zudem der Wind noch aus oder weht er nicht ausreichend, dann gute Nacht Hessen!

05.09.2007
Die "Fédération Environnement Durable" (FED) - die französiche Umweltbewegung - ruft mit einem Marsch zum französischem Umweltministerium in Paris zum Protest gegen die Errichtung von 15.000 bis zu 150 m hohe, industrielle Windkraftanlagen auf. Jeder Ort, jedes Departement, jede Landschaft wird betroffen sein. Um in Paris eine nationale Manifestation zur Verteidigung ihrer Landschaften zu organisieren und die Behörden auf den ökologischen Schwindel und den Finanzierungsskandal industrieller Windkraftanalgen zu alarmieren, haben unter Ausschluß der französischen Umweltbehörde 'Grenelle de l' Environnement' nationale Verbände und örtliche Vereine aus ganz Frankreich beschlossen, das Kollektiv vom 6. Oktober zu gründen - während sich der Staat anschickt, großen Einfluß auf die dauerhafte Einrichtung und Entwicklung des Landes zu nehmen.

Das Kollektiv vom 6. Oktober stellt auf sein riesiges Wissen gegenüber dem Zusammenschluß der Windkraftindustrie ab: 
- es versammelt Hunderte Vereine, welche den Projekten industrieller Windkraftgebiete und den bestehenden Installationen gegenübergestehen und jahrelang zurückliegende Erfahrungen verstärken,
- es versammelt Tausende Bürger aus unterschiedlichen Berufen, welche ein äußerst kompetentes Netzwerk bilden: Ingenieure, Techniker, Akustiker, Umweltschützer, Firmenführer, Umweltschützer, Arbeitnehmer aus Produktion und Stromversorgung, solche die finanziell unabhängig sind, örtliche Auserwählte, Staatsdiener, Ärzte, Immobilienmakler …
- es nimmt ebenfalls alle Bürger auf, welche die dauerhafte Einrichtung und die Entwicklung ihres Landes in voller Transparenz mit der örtlichen Bevölkerung verwirklichen werden, um das allgemeine Wohl zu bewahren, welche die Landschaften und das französische Erbe sind.

Zielsetzung:
 - mehr als Tausend industrielle Windanlagen (ungefähr 2.000 MW) entstellen schon heute die 4 Ecken von Frankreich, von denen manche, wenig bekannt aber windig, dort aber nur die Vorhut eines absurden wie unsinnigen Projektes sind. 
- die Windkraft-Lobby versucht sich mit Hilfe von Pressemitteilungen und 'Werbe-Schlagstockeinsätzen' des Ministerium für Umwelt, die Verbreitung von 25.000 MW WKA-Leistung auf dem französischen Territorium bestätigen zu lassen, d.h. einige Hundert riesige Vogelscheuchen (hoch wie 3 übereinander gestapelte Triumphbögen) pro Departement!!!
- 25.000 MW - das ist eine Horde von 10.000 WKA (jede einzelne, welche in mehr als 10 Kilometer Umkreis Tag und Nacht sichtbar ist), welche sich auf unsere Länder, Küstenstreifen und Berge stürzen, indem sie während ca. 20 Jahre den Raum und die Ruhe aller Ferien- oder Wohnorte plündern, welche uns lieb und teuer sind. 
- weit mehr bestürzend ist, dass diese Einrichtung unter dem Deckmantel 'Développement et d'Aménagement Durables' (Entwicklung und dauerhafte Raumordnung) rein finanziell zu sehen ist, das der chaotischen Betonierung der französischen Küsten viel ähnelt und keine Wahrscheinlichkeit hat, wirkliche Vorteile - sowohl energetisch als auch ökologisch - zu erzielen. 

Präzisierung:
- zwecks medialer Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit ist es zwingend, so weit wie möglich Banner, Schilder, Wimpel mitzubringen, …
- um den Volkscharakter der Manifestation gut zu darzustellen, wird besonders befürwortet, 3 Nachrichten systematisch anzuschlagen:
ein Slogan Ihrer Wahl, Ihre Herkunftsregion und Ihr Ort und die Anzahl von Windkraftanlagen, welche bereits installiert oder projektiert sind.

WICHTIG:
- die Manifestation der Bürger und Bürgerinnen vom 6. Oktober soll mit großem Respekt vor anderen und vor Vermögenswerten verlaufen.

Samstg,  6. Oktober 2007 - 14h00 vor dem Ministerium für Umwelt, Entwicklung und dauerhafte Raumordnung
Nationale Demonstration gegen industrielle Windkraft

CDU und SPD streiten über Windkraft.  Wenn  Ypsilanti/Scheer  bis  2020 den Strombedarf zu 75 % aus erneuerbaren Energien decken, Biblis A und B abschalten und auch  Kohlekraftwerke stilllegen wollen, so ist das weder ernst zu nehmen noch ernst gemeint. Es handelt sich um reinen Wahlkampf. Man will sich die GRÜNEN als zukünftige Koalitionspartner geneigt machen und rechnet mit dem kurzen Gedächtnis der Wähler.

Die GRÜNEN selbst sind eine Partei mit den Kernkompetenzen Pazifismus - man ist aus der Friedensbewegung hervorgegangen - und Ökologie. Der Pazifismus wurde dem Kosovo und Afghanistan geopfert. Die grüne Nomenklatura kann es sich daher ihrer traditionell starken Basis gegenüber nicht leisten, bei der  Ökologie Abstriche zu machen, koste es was es wolle. Dazu gehören auch Windkraftanlagen (WKA) im Odenwald.

Die Kernkraftwerke in Biblis, die zu Recht als kritisch angesehen werden, haben eine Kapazität von zusammen 2.525 MW. Bei einer WKA sind nur 6% der Nennleistung  “Gesicherte Leistung”. Nur dieser Anteil kann konventionelle Kraftwerke ersetzen. Damit ergeben sich für Biblis A und B ca. 6.000 große oder 12.000 kleine WKA. Die Zahlen in Ihrem Artikel sind falsch. Hier wurde Brutto und Netto verwechselt, was in der Windbranche üblich ist.

Bedingt durch den wechselhaften Wind sind nur durchschnittlich 6 % der Bruttoleistung aller WKA  der  BRD  kontinuierlich  verfügbar.  Die  restlichen 94 % müssen mehr oder weniger ständig  durch konventionelle Kraftwerke (sog. Reservekraftwerke) vorgehalten werden. Dies hat aus Gründen der Versorgungssicherheit zu geschehen. Berücksichtigt man, dass die Energiedichte des Windes im Odenwald um 80 % geringer ist als an der Nordsee, ergibt sich für den Odenwald - da die obigen Werte Bundesdurchschnitt sind -, eine ständig verfügbare Leistung nahe Null. Damit sparen WKA im Odenwald durch die erforderlichen Resevekraftwerke, deren Regelenergie, sowie Produktion, Auf- und Abbau der Anlagen einschließlich der erforderlichen zusätzlichen Netze kein Gramm CO2 ein.

Wenn trotz allem Wahlkampf einige lokale Politiker das Wohl der Wähler und der Umwelt im Blick, WKA im Odenwald ablehnen, so sei ihnen an dieser Stelle ausdrücklich gedankt.
Leserbrief im Odenwälder Echo vom 14.8.07 von Heinz Michelmann.

03.09.2007
Die »Macht der Konzerne brechen« möchte die ehemalige NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn, Politikerin der Grünenund derzeitige stv. Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bärbel Höhn. In einer Veranstaltung der Gas-Preis-Initiativen im niedersächsichen Schortens in der Nähe von Wilhelmshaven plädierte sie für eine Energiewende dahingehend, daß jeder Bürger »seine Energie selbst zu Hause erzeugt«. Jeversches-wochenblatt.de 03.09.2007. Eine großartige Idee und sind wir doch blöööd! Warum tun wir das nicht längst? Dann bräuchten wir weder Strom- noch Gasrechnungen zu begleichen. Wind und Sonne schicken ja keine. Und die Macht der Konzerne würde wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

Die grüne Dame war von 1995 bis 2005 Ministerin im Energieland Nordrhein-Westfalen und hätte zehn lange Jahre Konzerne brechen können. Heute koordiniert sie den grünen Fraktionsarbeitskreises für Umwelt & Energie im Bundestag - in der Opposition. Da stellt sich schnell die Frage, wer hier wem die Macht gebrochen hat. Kein Wunder bei derart kindlichen Vorstellungen zur Energiepolitik. Im Mittelalter mußte es wohl noch so gewesen sein, daß sich so manche Familie neben ihren sonstigen Belangen auch ihre Energie selber erzeugen bzw. beschaffen mußte. Doch mit der Zeit hat sich die Aufgabenteilung durchgesetzt. Der Schuster produziert die Schuhe, der Bäcker das Brot, der Schneider die Klamotten usw. usw. Die allgemeine Stromerzeugung hat garnicht erst klein-klein angefangen, sondern sich gleich auf die Versorgung der Bevölkerung hin konzentriert. Desgleichen die Gasversorgung. Aus Effizienzgründen. Da bleibt nur die Frage, welche Erfahrungen die ehemalige Ministerin selber schon mit ihrer eigenen Energieerzeugung zu Hause gesammelt hat. Neben Wind- und Sonne gibt es schließlich noch den Hamster im Laufrad. Auch der würde keine Rechnung schicken.

Aber Scherz beiseite: die Macht der Konzerne wollen die Politiker immer dann brechen, wenn sie in der Opposition sind. Auch die sogenannten Verbraucherschützer. Einen funktionierenden Vorschlag tragen sie aber nicht vor. Und wie ist das mit der Offshore-Energiepolitik mit zigtausend MegaWatt installierte Windkraftanlagen? Sind es etwa nicht Energiekonzerne, welche derartige Großprojekte überhaupt durchziehen können? Besonders die Windenergie, von den Grünen sehnlichst herbei gesehnt? Otto Normalverbraucher darf sich wieder einmal veräppelt fühlen.

02.09.2007
Jungks Atomstaat geht, Gabriels Karbonstaat kommt - Edgar L. Gärtner plädiert dafür, in der Klimadebatte einen kühlen Kopf zu bewahren. Nicht der Islamismus ist für den Autoren der Nachfolger des Kommunismus als Gefahr für den Westen, sondern der ökologische Totalitarismus. Die Naturwissenschaft wird zur Umweltwissenschaft.
Buchtipp
Der "Klimacent" ist in die Debatte geworfen. Auch wenn seine Einführung sogleich dementiert wurde: Die Steuer wird kommen, und sie wird gewaltig ausfallen, schließlich soll die Energie aus dem Markt genommen und in eine staatlich bestallte Branche überführt werden, in dem nicht mehr die 2,5 Cent teure Kilowattstunde aus der Kernkraft dominiert, sondern die viermal so teure aus Wind und Sonne - gespeist aus Steuermitteln. ... Kritik an der Politischen Ökologie.

Die Politik der 'erneuerbaren Energien' basiert zum großen Teil auf Aussagen, welche einfach falsch bzw. gelogen sind. Da sich derartige Aussagen in vielen Publikationen ständig wiederholen, kann man getrost davon ausgehen, daß die damit einhergehende Irreführung der Allgemeinheit absichtlich erfolgt. Wenn es in einer Nachricht beispielsweise verlautet, daß ein neu ans Netz geschaltetes Solarstromkraftwerk mit 8,4 Megawattpeak (MWp) den Strombedarf von rund 3.500 deutschen Durchschnittshaushalten deckt, dann ist das absichtliche Irreführung jener Leute, welche mit der elektrischen Stromversorgung nicht vertraut sind und auch nicht darüber nachdenken. Und das ist die große Mehrheit in unserer Gesellschaft.

Weder Solar- noch Windstromkraftwerke können die Stromnachfrage eines einzigen Haushalt bedarfsgerecht decken. Bedarfsgerechte Deckung bedeutet die jederzeitige Lieferung in der jeweils gewünschten Menge, bei Tag und bei Nacht. Jede Nacht versagen aber selbst die größten Solarkraftwerke. Da liefern sie auch nicht mehr als eine kleine Dachanlage - nämlich nichts. Und Windkraftanlgen liefern nach Lust und Laune des Windes - auch nicht gerade bedarfsgerecht. Als Vorteil von EE-Installationen dürfen Leser dann phantsievolle Informationen wie solche über eine daraus resultierende Nichtbelastung unserer Umwelt mit 6.500 Tonnen CO2/Jahr schlürfen. Welchen Nutzen ein Verbraucher aus diesem Wissen wohl beziehen kann? Das Schlimme an der ganzen Geschichte ist ja eigentlich, daß unser Staat diesen Betrug fördert und unterstützt - mit dem Geld der Steuerzahler. Weil er in Zukunft diesen Betrug noch kräftig ausweiten will, werden wir in nicht allzu ferner Zeit auch noch den Klima-Cent berappeln. Der Klima-Cent kommt ganz gewiß, und wenn erst nach Gabriel ist.

Wenn Apologeten des Klimaschutzes das unbefleckte Wörtchen 'klima' vergewaltigen, dann ist es nicht verwunderlich, wenn dabei eine Mißgeburt wie 'Klimagerechtigkeit' herauskommt. Bei ihrem aktuellen Japanbesuch hat Bundeskanzlerin Merkel den Vorschlag eingebracht, den CO2-Ausstoß pro Kopf anzugleichen. Im Klartext: jeder Mensch soll letztendlich die gleiche Menge CO2 emittieren dürfen. Große Völker mehr, kleine Völker entsprechend ihrer Kopfzahl weniger. Das visionäre Endziel kann da nur noch 'universelle Gerechtigkeit' lauten. Weil Atom und Karbon aus deutsch-koalitionären Gründen geächtet sind, soll irgendwie der CO2-Ausstoß bis 2050 weltweit auf die Hälfte dessen reduziert werden, was wir 1990 emittiert haben. Also Merkels deutscher Weg ins solare Zeitalter. Und weil bei diversen, naturwissenschaftlich völlig unbedarften Leuten das Spurengas CO2 in der Atmosphäre gleich Klima ist, bekommen wir von ihnen
unvermittelt die 'Klimagerechtigkeit' serviert. Klima ist gemäß wissenschaftlicher Definition aber der Mittelwert aller Wetterereignisse aus 30 Jahren Vergangenheit. Regen, Sonne, Wolken, Wind, Nebel, Schnee, Frost und dergleichen. Zu deutsch: im solaren Zeitalter hat jeder Mensch auf dieser Erde dann auch das gleiche Wetter. Einfach famos! 

Für Leser, denen die Probleme aus der Windkraft-Euphorie und ihre Folgen bisher weniger bekannt sind, hält der SPIEGEL ein Dossier für zwei Euro auf seiner Webseite bereit. Ausgehend vom aktuellen Datum bis zurück zum März 1999 behandelt die Sammlung folgende Titel:
ENERGIE:  Wankelmut des Windes - Unerwartete Kräfte - Griff in die Trickkiste - Windige Rechnungen - Spargel am Horizont - Sturm im Anzug - "Ich mache Standortpolitik" (Trittin) - Die große Luftnummer - Nur die Verluste gelten als sicher - Erdbeben auf der Matratze (Lärm) - Lücke im Gesetz - Stromernte auf hoher See - Kampf gegen Windmühlen.
Die große Luftnummer
»Quer durch die Republik wächst der Widerstand gegen die Verspargelung der Landschaft durch immer mehr Windräder. Ökonomisch macht ein weiterer Ausbau wenig Sinn..... «.  

Während EE-Politiker und deren Lobbyisten dem Volk die 'dezentrale' Energiegewinnung vorgaukeln und schmackhaft machen wollen, baut der Energiekonzern E.ON einen weiteren Windpark vor der englischen Küste von Yorkshire. Auch vor der deutschen Nord- und Ostseekünste ist das Unternehmen an verschiedenen Offshore-Projekten beteiligt, darunter am ersten großen Offshore-Windpark Deutschlands "alpha ventus" 45 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum. Dort sollen sich schon im Herbst nächsten Jahres die ersten Windräder drehen.
Offshore vor England
Mit Offshore-Windparks, insbesondere vor der deutschen Küste, werden keine Dezentralisierung der Stromversorgung sondern die größte zentrale Einspeisung aller Zeiten realisiert. Die sogenannte Dezentralisierung ist ein weiteres Märchen der EE-Sparte im Energiesektor, um das Volk möglichst unaufgeklärt zu halten.

Kommt es durch elektrische und magnetische Felder bei der Nutzug des geplanten HGÜ-Kabels von der Elbmündung durch die Nordsee nach Norwegen (VIKING Cable) zu Störungen des Migrationsverhaltens und/oder zu Umweltkrankheiten? Sind Veränderungen der energetischen oder informatorischen Umweltinhalte Grund für ein verändertes Verhalten oder Leben? 
Technische Eingriffe in marine Lebensräume 
Offshore: Auswirkungen elektrischer und magnetischer Felder auf Meeresfische in der Nord- und Ostsee. Wie ist das mit den Wanderbewegungen von Fischen in der Nord- und Ostsee? Gibt es Scheuchwirkungen, Ablenkungen, Betäubungen und u.U. Tod? Hering, Haie, Rochen, Plattfische, Knochenfische etc.


01.09.2007
Wußten Sie das eigentlich? Energien sind überhaupt nicht erneuerbar! In der politischen Diskussion werden Begriffe verwendet, für deren reale Existenz es keine Entsprechung gibt. Energien sind nicht erneuerbar! Trotzdem haben wir das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Im Sinne der Physik werden Energien nicht erneuert. Sie fließen uns - wie andere Energien auch - jeweils aus bestimmten Quellen zu. Im Gegensatz zu den 'alten' Energien aus dem Erdinnern stammen die 'neuen Energien' - wie sie auch gerne genannt werden - im Wesentlichen von der Erdoberfläche. Für den Verbraucher könnte es egal sein, woher sein Strom an die Steckdose geführt wird. Ist es aber nicht. Aber für den Ingenieur ist 'nix zu schwör' - falls er das benötigte Geld bekommt. Dann baut er auch die Energiewende. Trotzdem darf sich ein solcher so manche Fragen nach der Herkunft und Richtigkeit von diversen Formulierungen stellen. Wie schon gesagt: erneuerbare Energien gibt es physikalisch nicht. Aber wie will man sich von der Zunft der Fachleute auf technischen Gebieten abheben, wenn man eine revolutionäre politische Entwicklung anstoßen möchte? Zum Beispiel mit einer 'Energiewende'? Gibt es den Begriff Energiewende denn in der Physik? Auch nicht. Anfangs nur in der Politik, fortschreitend in der Geschäftswelt der Finanzdienstleister bis hin zu unseren fiskalischen Abschöpfern.

Um ein jeweils von der Politik geschaffenes Dilemma zu vernebeln, bedarf es lediglich neuartige und griffige Formulierungen, welche in die Zukunft und in bessere Zeiten weisen. Eine dieser neuen Wortschöpfungen lautet eben 'Erneuerbare Energien'. Neuartig ist sie wahrlich - in Physik und Technik, und am meisten bei den Leuten, welche sich aus unterschiedlichen Gründen darüber keine Gedanken machen können oder müssen. Dort kommen solche Aufreißer und Anmacher auch am ehesten an. In der öffentlichen Rethorik werden sie sogleich mit Ökologie, Moral, Tugendhaftigkeit, Ethik und dergleichen verknüpft. Von besseren Menschen für bessere Menschen! Wobei die erstere Gruppe schnell aus einer Vielzahl von Profiteuren besteht. Kritiker gegen 'erneuerbare Energien' werden sogleich belächelt, beschimpft oder moralisch an die Wand gestellt.

Ein weiterer Begriff, dessen Existenz es in der Realität ebenfalls nicht gibt, ist der sogenannte 'Klimaskeptiker'. Auch er wurde erfunden, um Leute, welche unbequeme Wahrheiten verbreiten, öffentlich in Verruf zu bringen. Dabei gibt es niemand, der skeptisch gegenüber dem Klima ist. Wie soll man gegen eine Sache skeptisch sein, welche einfach da ist? Der Begriff Klima ist daher gar nicht umstritten. Weltweit gestritten wird um die Folgeerscheinungen anthropogen verursachter CO2-Ausdünstungen auf die Globaltemperatur und einer damit einhergehenden kostenträchtigen und sinnvollen Vermeidbarkeit. Dieser Streit läuft mit Verbissenheit. Denn es geht, wenn man die bereits aufgetretenen Folgeerscheinungen betrachtet, um viel Geld und weniger um Ethik, Moral, Natur- und Umweltschutz. Wiederum gepredigt von besseren Menschen für bessere Menschen! Auch hier versammeln sich
in der ersteren Gruppe wieder die Profiteure. Nicht anders wie einst der makellose Begriff 'öko' wird nun der Begriff 'klima' in zahllosen Wortkombinationen geschäftlich vermarktet - natürlich auch für die 'Energiewende' hin zum solaren Zeitalter. Und wenn es schon einen 'Klimaschutz' gibt, dann muß es ja auch Leute geben, die ihn besonders tapfer ausüben. Das sind dann eben die Klimahelden. Auch wenn elektrische Bahnen, die sie benutzen, mit Atom- oder Kohlestrom fahren müssen, weil sie mit Wind- und Solarstrom ihre Ziele nicht erreichen würden.

Jemand, der sich unüberhörbar gegen die 'Klimaskeptiker' wendet, muß schlußfolgernd ein 'Klimabefürworter' sein: Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam und Forscher am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. In einer ausführlichen Elegie über die Klimaskeptiker versucht er das Bild und seine Zunft gegen unliebsame Angriffe von anderen Seiten zu verteidigen. Dabei greift er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ vom 31.08.2007 die aus seiner Sicht unliebsamen Medien an und fragt laut:
Wieso verbreiten deutsche Medien Desinformation? 
Ob ihm sein Rundumschlag gelungen ist, mag dahin gestellt sein. Die Reaktionen in den anschließenden Lesermeinungen auf seine harschen Worte sprechen ihre eigene Sprache. Und die englisch-sprachigen Medien sind ebenso voll mit 'Desinformationen' der 'Klimaskeptiker'.

 
Zu dem von dem Bundesverwaltungsgericht am 29.08.2007 verkündeten Urteil mit mehreren Fragen zu Lärmbelästigungen durch Windenergieanlagen, insbesondere in der Nachtzeit, hat RA Matthias Möller-Meinecke eine Kommentierung geschrieben. Stichworte: Messabschlag, schutzbedürftige Räume, Impulszuschlag.
Konsequenzen des Urteils
Auch eine Küche, die nicht lediglich der Zubereitung der Mahlzeiten sondern auch dem sonstigen Aufenthalt der Bewohner dient, ist als schutzbedürftiger Raum anzusehen..... Menschenschutzgebiet

Die Initiative Gegenwind-Nauener-Platte.de lädt am 14.09.2007 um 19:00 Uhr zu einer Informations- veranstaltung ein:
»Wirkung des Infraschalls der Windkraftanlagen auf der Nauener Platte auf den Menschen«   Untersuchungen renommierter Wissenschaftler hätten bewiesen, daß die Infraschallenergie bereits bei 28 dB negative Wirkungen auf den menschlichen Körper hervorrufen können - wozu Konzentrationsminderung, Ermüdung, Reizbarkeit, Kopfschmerz, Panik- und Angstzustände, Schlafstörung und Schwindel gehören würden.

Infraschallmessungen, die von der BI Gegenwind im Mai 2007 im Nauener Ortsteil Markee veranlaßt wurden, hätten ergeben, daß die Energiewerte bis zu 8.000-fach höher liegen bei Abständen zwischen 900 m - 1.200 m zu den Windkraftanlagen. Die BI fordert für die ca. 15.000 betroffenen Bewohner von den zuständigen Behörden, ihrer gesetzlichen Verpflichtung aus §§ 24 - 25 Verwaltungsverfahrensgesetz (Amtsermittlungsmaxime) nachzukommen.
Konkret:
die sofortige Nachtabschaltung sämtlicher Windkraftanlagen, weil auch bei einem Abstand von 10.000 m immer noch die Werte bis zu 125-fach höher liegen, und es keinen effektiven Schallschutz gegen Infraschall gibt.
Langzeitkontrollmessungen der Infraschallimmissionen und deren Verwendung für eine zu erstellende Fallstudie zur daraus resultierenden Gefährdung der Bevölkerung.

31.08.2007
»Nur ein rascher und radikaler Umstieg auf 100 % erneuerbare Energie kann das Weltklima und damit die Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel noch retten. Das Ziel kann weder 20 noch 50 % heißen, sondern nur 100 % erneuerbare Energie. Nur diese politische Strategie kann erfolgreich sein. Alles andere ist unglaubwürdiges Taktieren«. Das denkt und behauptet der Solarprediger Dr. Franz Alt in einer umfangreichen Publikation bei READERS EDITION. Doch seine Thesen basieren auf Ideologie und nicht auf fachlichen Kenntnissen. Der Mann ist Theologe und Journalist und beweist anhand seiner Formulierungen und Aussagen, daß er in Wirklichkeit keine Ahnung von elektrischer Ernergietechnik hat. Gut reden ist nicht immer gut machen.
Die Energiewende ist so nicht möglich!
Eine ebenso umfangreiche Entgegnung zu Dr. Franz Alt's Philosophen zur Energiepolitik. 100% erneuerbare Energien - woraus? Aus einem Mix von Sonne, Wind, Wasser und nachwachsenden Rohstoffen? Aber Sonne, Wind, Wasser und NaWaRo kann niemand mixen, um damit elektrischen Strom zu erzeugen. Wir haben keinen 'Energiemix' sonden (konventionell) einen Kraftwerke-Mix. Diese Technik ist gegen einen Gerätemix aus Wind- und Solarstromanlagen nicht austauschbar, weil sie in das herkömmliche System integriert werden. Sie kommen bekanntermaßen hinzu und nicht anstatt.

30.08.2007
Intelligente Stromzähler oder intelligente Politiker - was sollte uns lieber sein? Seit wann sind Gegenstände intelligent? Oder ist es etwa intelligent, wenn uns Politik und Nachrichten mit Bildern mit Wasserdampffahnen aus Kühltürmen und Kraftwerksschloten berieseln und dies als CO2-Emissionen darstellen? So wie die Stromerzeugung mit zunehmend mehr Aufwand dezentralisiert, verkompliziert und umständlicher gemacht wird, soll es nun auch dem Meßwesen ergehen. Unter dem Vorwand einer Transparenz! Wessen Transparenz? Wer sich bisher überhaupt für seine Gas-, Wasser- und Stromzähler interessiert hat, kann in Zukunft nun auch mit einer für Otto Normalverbraucher unübersichtlichen Elektronik seine Zeit verschwenden. Wie soll es denn sein, Herr Minister? Ein Funknetz zwecks Datenübertragung aller Stromverbraucher zu einem Zentralrechner im Haushalt oder gar die Vernetzung über ein für elektronische Signale störanfälliges Stromnetz? Ob es da keine Überschneidungen mit anderen Hausbewohnern oder Nachbarn gibt?

Es ist unwahr, das Frau Bundeskanzlerin Merkel dieser Tage bei ihrer Begegnung mit dem chinesischen Ministerpräsidenten diesem versprochen hat, die intelligenten Stromzähler im Austausch gegen Menschenrechte und Windkraftanlagen im Reich der Mitte herstellen zu lassen. Schlimmer ist dagen, daß sich gar der oberste Verbraucherschützer, Holger Krawinkel, vor den Abzocker-Karren unserer Regierung spannen läßt. »Wer erst einmal weiß, wie teuer seine Geräte sind, wird sie sparsamer einsetzen« - so der Schlauberger, der weiß, daß damit sein Arbeitsplatz eine weitere Absicherung bekommt. Mittels Leuten, welche zu ihm eilen, um sich über bisher noch unbekannte Probleme mit der elektronischen Erschnüffelung von Verbrauchsdaten beraten zu lassen. Moderne Techniken sind gut, wenn sie dem Verbraucher nutzen und nicht dem Hersteller oder gar dem Staat. Von den bisher ca. 20.000 Windkraft- und den wohl ungezählten Solarstromanlagen mit Milliardenumsätzen - samt einigen daraus generierten Millionären und Milliardären in der EE-Branche - hat bisher kein einziger Stromkunde irgendeinen konkreten Nutzen verspürt. Weil sich EE-Techniken nicht einfach gegen die herkömmliche austauschen läßt sondern nur hinzu kommen, werden Netzprobleme absehbar ebenso hinzukommen. Ob die modernen Stromzähler-Elektroniken einfach so damit fertig werden, wird sich, ebenfalls kostenträctig, herausstellen.
Regierung plant neue Stromzähler
Kein Mensch und keine Bürgerinitiativen haben sich bisher über mangelhafte Stromzählerqualitäten beschwert. Unauffällig verrichten sie über viele Jahre oder Jahrzehnte ihre Messungen. Ob moderne Elektroniken auch so lange und verläßlich funktionieren? Aber die Politik und ihre bürokratischen Helfershelfer haben wieder mal einen Grund gefunden, das Volk mit weiteren Milliardenbeträgen zu quälen - auf eine intelligente Weise.

Hätten Sie das gedacht? In Norden/Ostfriesland mußte die Feuerwehr erst einmal zusehen, wie ein Haus brannte. Auf dem Dach befand sich eine Solarstromanlage und die steht u.U. unter Spannung. Jedenfalls mußte erst ein Elektriker her, um die Anlage spannungsfrei zu schalten.
Zitat aus dem Ostfriesichen Kurier: »Feuerwehr machtlos bei Fotovoltaik - Nordens Wehrleute am Dienstagabend vor ihrem ersten Ernstfall. ... Befindet sich auf einem brennenden Haus eine Fotovoltaikanlage, so sollte die Feuerwehr erst löschen, wenn gewährleistet ist, dass die Anlage keine Spannung mehr erzeugt. Die Norder Wehr stand am Dienstagabend vor ihrem ersten Ernstfall. "Bei Fotovoltaik können wir gar nichts machen", sagte Stadtbrandmeister Karl Kettler. Tatsächlich musste erst ein Elektriker angefordert werden, der die Anlage ausgeschaltet hat, erst dann konnten die Wehrleute mit ihrer Arbeit beginnen. In einer Werkstatt stand ein voll beladener Rollwagen in Brand«.
Anmerkung: Je komplizierter und umständlicher die Stromerzeugung, desto mehr Probleme, Kosten und Aufwand für die Allgemeinheit.

 600 Frauen und Männer posieren nackt auf dem Schweizer Aletsch-Gletscher. Laut Greenpeace demonstrieren sie für den 'Klimaschutz'. Für den kritischen Betrachter eher für ein wärmeres Klima, oder? Als Nordeuropäer erblickt man die meisten Nackten schließlich stets an weiter südlich liegenden Gestaden.
Klimaschutz-Gletscherpose als Kunst für das unbedarfte Volk.
Es ist schon erstaunlich, wieviel Leute sich einfach so veräppeln lassen.


29.08.2007
Nächtliche Lärmbelästigungen durch Windenergieanlagen
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat sich in einem heute verkündeten Urteil mit mehreren Fragen zu Lärmbelästigungen durch Windenergieanlagen insbesondere in der Nachtzeit befasst. Dabei ging es um Fragen, die die Revisibilität sowie die Auslegung und Anwendung der auf der Grundlage des Bundesimmissionsschutzgesetzes ergangenen Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm - TA Lärm - betreffen.

Die Kläger, die ein zu einer Hofanlage gehörendes Gebäude bewohnen, wenden sich gegen die Erteilung einer Baugenehmigung für die Errichtung einer Windenergieanlage im Außenbereich in einem Abstand von ca. 340 m; die Anlage wird bereits seit einigen Jahren betrieben. Das Verwaltungsgericht Koblenz und das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz haben die Baugenehmigung aufgehoben, da durch die genehmigte Errichtung und den Betrieb der Windenergieanlage schädliche Umwelteinwirkungen auf das Wohnhaus der Kläger einwirkten und sie insbesondere unzumutbare Lärmbelästigungen zur Nachtzeit zu erwarten hätten. Die Revision der Beigeladenen gegen dieses Urteil blieb ohne Erfolg.

Das Bundesverwaltungsgericht geht davon aus, dass die Regelungen der TA Lärm auch in einem Baugenehmigungsverfahren für eine immissionsschutzrechtlich nicht genehmigungsbedürftige Anlage als normkonkretisierende Verwaltungsvorschrift auszulegen und anzuwenden sind und damit im Revisionsverfahren beachtliche Rechtsnormen des Bundesrechts darstellen. In Übereinstimmung mit dem Oberverwaltungsgericht ist das Bundesverwaltungsgericht ferner zu dem Ergebnis gelangt, dass der in Nr. 6.9 der TA Lärm vorgesehene "Messabschlag bei Überwachungsmessungen" von 3 dB(A) nicht angerechnet werden kann, wenn auf eine Nachbarklage gegen eine Baugenehmigung die auf das betreffende Gebäude einwirkenden Lärmimmissionen im verwaltungsgerichtlichen Verfahren durch eine Messung ermittelt worden sind. Denn dieses Verfahrensstadium ist noch dem Genehmigungsverfahren zuzurechnen und nicht als Teil der den Behörden aufgegebenen regelmäßigen Überwachung anzusehen. Auch die Einwendungen der Beigeladenen gegen die Einbeziehung eines vor dem Fenster einer Wohnküche liegenden Immissionspunkts blieben ohne Erfolg. Denn eine Küche, die nicht lediglich der Zubereitung der Mahlzeiten sondern auch dem sonstigen Aufenthalt der Bewohner dient, ist als schutzbedürftiger Raum im Sinne von Nr. A.1.3 TA Lärm (in Verbindung mit einer DIN-Norm) anzusehen. Erfolglos blieb die Revision auch hinsichtlich des Impulszuschlags, den ein Gutachter nach Ansicht des Oberverwaltungsgerichts zu Recht berücksichtigt hatte. Die Frage, ob ein derartiger Impulszuschlag nach Nr. A.3.3.6 TA Lärm anzurechnen ist, bestimmt sich danach, ob die kurzzeitige Pegelerhöhung wegen ihrer Auffälligkeit außergewöhnlich störend ist. Dies hat das Oberverwaltungsgericht in Würdigung des Einzelfalls fehlerfrei bejaht.
BVerwG 4 C 2.07 – Urteil vom 29. August 2007

Die Klimaziele der Bundesregierung -  die Abzocke im Namen des Klimaschutzes hat begonnen.   
Der Einstieg in die Ökodiktatur ist geschafft. Das Bundeskabinett hat die Einführung der "intelligenten" elektronischen Strom- und Gaszähler auf Kosten der Nutzer innerhalb der nächsten sechs Jahre beschlossen. Die Zähler und den Einbau soll der Verbraucher bezahlen. Nach Schätzungen kostet dies rund 8 - 10 Milliarden Euro. Die große Abzocke im Namen des Klimaschutzes hat begonnen.
Das Zentralorgan der Öko- und Klimafaschisten die taz (die tageszeitung) vom 25.08.07 jubelt, die Verbraucher können dann per Internet sehen, was ihre Standby-Schaltung am Fernseher kostet. Der Energielieferant sowieso, der Verfassungsschutz, Ermittlungs-, Sozialbehörden, Arbeitsagenturen, Kranken- und Lebensversicherungen, Arbeitgeberorganisationen, alle Groß-Unternehmen usw. werden dankbar, ebenfalls darauf zugreifen. Wenn Herr Kegel morgens 04:00 Uhr 5 Kannen Kaffee kocht und 3 mal duscht, dann ist er auf jeden Fall verdächtig. Der Klimaschutzbeauftragte (Blockwart) von Schnackenburg wird beauftragt, sich des Falles anzunehmen. Er stellt fest, Herr Kegel benutzt nicht überall Energiesparbirnen, schreibt klima-kritische Leserbriefe, hat einen alten Kühlschrank, will sich nicht an der neuen Biogasanlage beteiligen, ist für ein Endlager in Gorleben, findet Kirchen schöner als Moscheen, stellt die Waschmaschine in windstillen Zeiten an, hat kein Solardach, fährt ein Auto, das mehr als 100 mg CO2 erzeugt, fährt öfters grundlos mit dem Auto spazieren, fliegt 2 mal im Jahr in die Karibik, usw.. Kurzum, er ist ein Klimaschwein, Einsicht ist bei dem Mann, trotz intensiver Gespräche, nicht vorhanden, also muß er bestraft werden, er bekommt nächstes Jahr 500 KWh weniger Strom zugeteilt.

Wer meint, dies sei ein abstruses Szenario, täuscht sich. Inzwischen gibt es keine Partei, kein Unternehmen mehr, das nicht auf der Klimaschutzwelle mitreitet. Der Traum einer Totalüberwachung und einer Feinsteuerung des einzelnen Bürgers (Verbrauchs- Kaufverhalten) ist zu verlockend. Dagegen ist das 3. Reich, die DDR, eine Kindergartenveranstaltung gewesen. Wo bleibt der Aufschrei der Datenschützer, Demokratiebewahrer, welche Partei stoppt diesen Klimaschutz-Bolschewismus?

Eine einzige winzige Zahl begründet diesen Klimaschutzirrsinn. Das UN-Gremium IPCC = UN-Weltklimarat behauptet, daß sich die Erde von 1860 bis 2005 um 0,71° C erwärmt hat (Fehlerrate 0,18°). Dies ist die Datengrundlage. Frage: wer, wann, wo, wie, mit welchen Geräten hat 1860 die Erdtemperatur auf einhundertstel Grad genau gemessen? Die Meteorologen können heute mit den leistungsfähigsten Rechnern die Temperatur für den nächsten Tag im Wendland, auf 5° C genau nicht vorhersagen, und dann wollen die Weltretter heute auf 1° genau wissen, wie die Erdtemperatur in 100 Jahren ist? Das hat was mit Astrologie oder Kaffeesatzleserei zu tun, aber nicht mit seriöser Wissenschaft.

Fazit: Es geht um nichts weniger als die existenziellen Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte, Widerstand mit allen Mitteln ist angesagt. Jürgen-Michael Kegel, Schnackenburg

Klimaschutz und Kohlekraft - die neu gegründete "Mainzer Stiftung für Klimaschutz und Energieeffizienz" kann ihre Arbeit aufnehmen.
Zusätzlich zum Stiftungskapital von 100.000 Euro werden die Stadtwerke Mainz ab nächstem Jahr jährlich 500.000 Euro zur Erfüllung des Stiftungszwecks - nachhaltige Förderung des Klimaschutzes und der Energieeffizienz in der Stadt Mainz und dem Versorgungsgebiet der Stadtwerke Mainz AG - bereitstellen. Anlässlich der Übergabe der Stiftungsurkunde betonten Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Jens Beutel und Städtischer Umweltdezernent Wolfgang Reichel, daß sich Stadt und Stadtwerke zu ihren Verpflichtungen für den Klimaschutz bekennen, daß man aber auch in der Gewährleistung einer eigenständigen Stromerzeugung - mit dem geplanten neuen 750 MW-Kohleheizkraftwerk am Standort Ingelheimer Aue - einen grundlegenden Beitrag zur Sicherstellung der Stromversorgung für Mainz und die Region sehe. ZfK-Tagesticker
vom 29.08.2007.

Anmerkung: Wer Kernkraftwerke nicht mag, muß sich auf die Kohle zurückbesinnen. Davon haben wir noch genug. Mit der Technik zur Gewinnung von Wind- und Solarstrom lassen sich herkömmliche Wärmekraftwerke zur Erzeugung von verläßlichem Strom nicht ersetzen. Es ist erstaunlich, wieviele Menschen dies trotzdem immer wieder glauben. Lieber eine Energiegewinnung aus den Tiefen der Erde als von ihrer Oberfläche. Und das dumme CO2-Klimaschutz-Geschwätz sollte man sowieso vergessen. Jeder prüfe sein Wissen, ob er das wirklich versteht oder nur glaubt und nachplappert.

Fledermauskadaver an Windkraftanlagen - Ein Leser sendet Fotos, die er an zwei Windrädern aufnahm. Sie dokumentieren den Fund von drei Fledermäusen, welche zwar schon stark verwest, das Erkennen aber trotzdem kein Problem sei.
Fledermaustod
Die Aufnahmen von Uwe Malter stammen vom 27.08.2007 gegen 20 Uhr. Die Kadaver befinden sich zwecks Artenbestimmung vorerst weiter in seinem Besitz.

In einer groß angelegten "Bird and Bat Fatality Study" am  'Maple Ridge Wind Power Project' nahe von Lowville/New York mit 195 Windturbinen und drei meteorologisch genutzten Türmen haben deren Autoren den Vogel- und Fledermausschlag untersucht.
FINAL REPORT
The following report describes the research design, initiation and completion of the first year of postconstruction study (fall migration only) of avian and bat collision fatalities at the 120 turbine Maple Ridge Wind Power Project in Lewis County, New York. The collision rate reported after the first fall season mortality survey was 34.12 targets per turbine or 6700 collisions, 72% of which were migrating bats. IWA (Industrial Wind Alert) estimates yearly collisions to rise to 10,000 after accounting for spring migration and other year-round migrants. Number of carcasses recovered, as cited in news reports, is not representative of the actual number of birds and bats killed.

Im Windpark Sefferweich in der Eifel darf vorerst kein radioaktives Plutonium verwendet werden. Das hat der Rechtsausschuss des Kreises entschieden. Er lehnte damit einen Widerspruch des Windparkbetreibers gegen eine Entscheidung des Kreistags Bitburg-Prüm ab.
Das Windkraftunternehmen Temme AG wollte nach SWR-Informationen eine so genannte Plutoniumbatterie im Windpark Sefferweich in der Eifel aufstellen. Solche Batterien können viele Jahre lang Strom produzieren. Die Anlage sollte bei Windstille dafür sorgen, dass die Stromproduktion trotzdem aufrechterhalten werden kann. Der Windparkbetreiber kann jetzt vor Gericht klagen, um seine Pläne doch noch durchzusetzen. http://www.swr.de/

28.08.2007
»Windkraftunternehmer Temme will Plutoniumbatterie im Windpark Sefferweich aufstellen« - meldete soeben SWR 4 in seiner Sendung 'Heute um 12'. Beantragt sei ein Containment, indem die Batterie errichtet werden soll. Genaues über die Zweckbestimmung sei aber noch nicht bekannt. Die zuständige Baubehörde hat auf atomrechtliche Bedenken und auf das Umweltministerium als Genehmigungsbehörde verwiesen und den Bauantrag erst einmal abgelehnt. Plutoniumbatterien würden in der Raumfahrt, in russischen Leuchttürmen etc. eingesetzt und könnten elektrische Verbraucher jahrelang speisen.
27.08.2007
Erst vor wenigen Tagen berichtete der SPIEGEL 34/2007 über die 'Unerwarteten Kräfte' bei der Nutzung der Windenergie. Untertitel: Brechende Rotoren, zerstörte Getriebe, rissige Fundamente - die wachsende Zahl von Schäden an Windrädem verunsichert die Öko-Branche.
Massenhafte Schäden verunsichern Windkraft-Branche
Tausende Schäden an Windkraftanlagen sorgen nach einem Bericht des deutschen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" für Ärger bei ihren Besitzern und Versicherungen. Allein die Allianz, die 4.000 Rotoren in Deutschland versichert habe, hat 2006 rund 1.000 Schäden regulieren müssen. Nach Einschätzung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sind vor allem Getriebe anfällig, schreibt das Wochenmagazin. Grund sei, daß die Kräfte des Windes die Anlagen weitaus mehr belasteten, als ursprünglich gedacht. Zudem gibt es nach Feststellung von Experten bei vielen Rotoren unerwartete Risse in den Betonfundamenten, die sich nur schwer reparieren ließen. ...

Der Beschwichtigungsversuch, den SPIEGEL-Bericht herunterzuspielen, kann nur als mißlungen bezeichnet werden. Konkrete Widerlegungen finden sich beispielsweise im Bericht der WELT nicht. Nun bestätigt sich der SPIEGEL-Bericht erneut: In der Nähe von Wasco/Oregon hat eine nach 500 Betriebsstunden kollabierende Windkraftanlage einen Menschen erschlagen, einen weiteren verletzt, die dritte Person entkam.
Man killed after wind tower collapses
A giant wind turbine tower collapsed Saturday in Eastern Oregon, causing a worker to fall to his death and another man to be injured. ... Mit fünf Abbildungen vom Unglück.

22.08.2007
Im Odenwald herrsche ein schwieriges Terrain für die Windenergie - meint die Ausgabe 8/2007 von "Sonne Wind & Wärme". Der Schreiber zu diesem Bericht mag da ziemlich richtig liegen. Der Odenwald ist UNESCO-Geopark und CDU- und FDP-Vertreter in der Regionalversammlung, welche über den Regionalplan abstimmt, haben beschlossen, den Geopark wie das UNESCO-Weltkulturerbe 'Oberes Mittelrheintal' zu behandeln und grundsätzlich für Vorrangstandorte als ungeeignet zu bezeichnen. Aus den betroffenen Landkreisen  'Bergstraße' und 'Odenwald' käme heftiger Gegenwind, klagt die Windkraftpostille und schimpft über die führenden Politiker. Landrat Horst Schnur (SPD) aus dem Odenwaldkreis fordert, seinen Landkreis vollständig als Tabufläche für weitere Windenergieanlagen auszuweisen. Der Landrat des Kreises Bergstraße, Matthias Wilkes (CDU), zugleich Vorsitzender des regionalen UNESCO-Geoparks, will keine Windkraftnutzung innerhalb des ausgewiesenen Geoparks.
Die Politik in Hessen würde sich gegen den Ausbau der Windkraft sträuben - lautet eines der gängigen Argumente der WKA-Lobby.
Dabei vermeiden die windigen Akteure zu erwähnen, daß sich in Hessen die Bürger gegen die Riesenpropeller wehren. Mitten im Odenwald gäbe es »reichlich Polemik um die Windräder«, schimpft der Schreiber. Nun, das ist nicht verwunderlich. Denn ginge es nach dem Augenmaß der Windkraftbetreiber, dann würde es nicht nur im Odenwald, sodern auch im Oberen Mittelrheintal bald wie auf den nebenstehenden, von dort stammenden Fotomontagen aussehen. Als Geschäftemacher mit von der Allgemeinheit subventionierten Riesenpropeller müssen sie ihr Augenmerk vor allem auf ihr Konto und weniger auf die betroffenen Landschaften richten.

Der Odenwald ist aber auch noch aus einem anderen, aber recht einfachen Grund ein 'schwieriges Terrain' für die Windenergie. Sie reicht schlicht nicht aus, um die betroffene Region mit verläßlichem Strom zu versorgen. Die Windkraftlobby muß sich darüber aber keine Sorgen machen. Die Einspeisevergütung ist so hoch bemessen, daß sich Windkraftanlagen
selbst  dann rechnen, wenn sie die weitaus meiste Zeit des Jahres völlig unausgelastet umherstehen. Jede andere Produktionstätte müßte mangels Rentabilität unverzüglich schließen. Die Berechnung der Anzahl angeblich versorgter Haushalte aus den erzeugten WKA-Jahresstrommengen mag für die WKA-Betreiber einen kaufmännischen und für diverse Politiker einen statistischen Wert haben, ist aber bedeutungslos für die Sicherstellung des Netzbetriebes, für den der zuständige Netzbetreiber verantwortlich ist. Er muß für jede installierte, aber unsicher arbeitende kW-Leistung aus Windkraft dafür Sorge tragen, daß sie gerade noch einmal aus verläßlichen Kraftwerken zur Verfügung steht, z.B. aus dem naheliegenden Biblis. Wer die Kernenergie gegen die Windenergie aufrechnet, rechnet immer falsch. WKA und AKW sind grundverschieden arbeitende Kraftwerke und können technisch nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Der Slogan 'Windkraft' oder 'Atomkraft' zeugt in Diskussionen von fahrlässiger Unwissenheit. Zudem lassen sich gerade in Mittelgebirgslandschaften mit sich fortwährend ändernden Landschaftsstrukturen und lokalen Klimata Windleistungsprognosen besonders schlecht durchführen. Und für Endkunden sind Angaben über die Anzahl angeblich versorgter Haushalte grundsätzlich wertlos. An solchen Fakten sollten sich Politiker orientieren, wenn sie bei der elektrischen Energieversorgung mitreden wollen.

Frankfurt am Main, Donnerstag, 30. August 09:30 Uhr: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält eine Rede auf der Konferenz “Klimaschutz und Finanzdienstleister“. Veranstalter: Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA). Ort: KfW Bankengruppe, Palmengartenstraße 5-9, 60325 Frankfurt am Main.
Anmerkung: Klimaschutz in Verbindung mit 'öko' ist ein veritables Geschäft, keine Zweifel. Aber welchen Nutzen haben die Verbraucher von diesem Tun der Ministerialbürokraten?

Im hochentwickelten Japan, welches derzeit von einer Hitzewelle mit über 40 °C betroffen ist, ist aufgrund des für die Gebäudeklimatisierung hohen Strombedarfs ein Engpaß bei der Stromversorgung eingetreten. Ein neulich wegen Erdbeben außer Betrieb genommenes KKW erschwert außerdem die Strombeschaffung. Mehr bei stern.de.

Anmerkung: Die japanische Politik hat es trotz des hohen technischen Entwicklungsstandes versäumt, Solaranlagen für die Gebäudeklimatisierung zu einzuführen. Das Land liegt auf unserem Globus immerhin 15 - bis 25 Breitengrade südlicher als Deutschland. Solaranlagen arbeiten am effizientesten im Sommer bei hohem Kühlungsbedarf. Unsere Regierung könnte daraus lernen: keine Förderung mehr für die Netzeinspeisung von Solarstrom mit den horizontalen und landschaftsfressenden Plattenbauten. Sondern lieber direkte Beihilfen für eine integrierte Gebäudeausstattung zwecks Klimatisierung im Sommer anstelle einem unsinnigen Wärmegesetz für Solaranlagen zum Heizen in der sonnenarmen Jahreszeit. Das wäre zudem logisch und könnte wesentlich mehr Menschen überzeugen. Wo es laut 'Klimaprognosen' doch sowieso heißer werden soll.

21.08.2007
Vier Windräder stehen weiterhin still - SICHERHEIT hat Vorrang. Kreis drängt auf Gutachten zur Betriebssicherheit - auch das Ministerium soll die Expertise prüfen. Der Hersteller sprach nach der Havarie im vergangenen Jahr von einem "Einzellfall". Gutachter prüfen weiter ...
http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_oldenburg_wildeshausen_artikel.php?id=1384670

Anmerkung dazu aus dem Leserkreis: Wie sich die Zeiten ändern: Bei einem identischen Fall eines Rotorabrisses im Windpark "Utgast" bei Esens/LK Wittmund (Tacke TW-600) vor sieben Jahren im Nov. 2000 weigerte sich der ausnehmend betreiberfreundliche Landkreis, die baugleichen Anlagen an der Straße bis zur Klärung der Ursache stillzulegen, auch die damalige Bezirksregierung Weser-Ems sah keine Veranlassung und verwies auf den Landkreis. Dies führte zu einer Fachaufsichtsbeschwerde im Hannover, die auch im Sande verlief. Damals war ein vorher neu laminiertes Rotorblatt, das kurz vorher ausgewechselt worden war, bei einem Orkan abgerissen.
M.K.

Würden Sie lieber Klimaschützer oder lieber Landschaftsschützer sein? Im ersteren Fall schauen Sie auf die Webseite von JuWi.de und ergötzen sich an dem ausgedehnten Flächenbeitrag für die derzeit weltgrößte Solarstromanlage. Auf einer urbanisierten Fläche von 2.000 x 600 Meter = 120 Hektar entsteht die 40 Megawatt-PV-Anlage "Waldpolenz" bei Leipzig mit 550.000 Dünnschicht-Modulen, welche selber eine Fläche von 400.000 Quadratmeter = 40 Hektar bzw. ca. 200 Fußballfelder beanspruchen. Der jährliche Ertrag wird mit 40 Mio. kWh angegeben - ein täglicher oder nächtlicher Ertrag wird nicht genannt. Weil die Sonne weder anders noch stärker scheint, muß die Technik immer größer werden.

In Ostdeutschland gibt es aus DDR-Zeiten große und offen gelassene Flächen, welche einer neuen Nutzung zugeführt werden sollen. Doch wie hoch ist dieser Nutzen? Und was haben die dort wohnenden Menschen bzw. wir alle als Stromkunden von einer Solarplattenlandschaft? Mit dem Wachstum der solaren Stromerzeugung wachsen die Strompreise insgesamt. Sie stehen nicht als Ersatz für den herkömmlichen Strom sondern kommen als EEG-Beitrag in Cent/kWh auf der Stromrechnung hinzu. Laut PM soll das solare Kraftwerk jährlich rund 25.000 Tonnen CO2 einsparen. Bei wem und wo, bzw. bei welchem Kraftwerk das geschehen soll, das wird nirgends verraten. Ein beeindruckender Trost!


Was den 'ökologischen' Energiemix anbelangt, da macht das mächtige Plattenkraftwerk am Ende eines jeden schönen Sonnentages schlapp und überläßt erschöpft die Stromerzeugung den Netzbetreibern, welche sehen müssen, woher die dann fehlende Leistung aus herkömmlichen Kraftwerken kommt. Weil nachts keine Sonne scheint, gibt es nämlich nachts auch keinen Solarstrom zum 'mixen' mit anderem Strom.

Falls Sie sich lieber für den Landschaftsschutz als für den Klimaschutz entscheiden, dann haben Sie die Möglichkeit an
Josef Göppel, MdB (CSU)der Veranstaltung "Deutscher Landschaftspflegetag 2007" teilzuhaben.
Den Vorsitz des einladenden Vereins 'Deutscher Verband für Landschaftspflege' in Ansbach führt der CSU-Politiker Josef Göppel aus Herrieden. Seine weiteren Tätigkeiten: Umweltbank Nürnberg (Mitglied des ökologischen Beirates, ehrenamtlich); Stiftung Deutsche Landschaften, Ansbach, (Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich); Bundesverband Erneuerbare Energien e.V., Paderborn, (Mitglied des Palamentarischen Beirates). Göppel zählt zu den entschiedenen Verfechtern des Erneuerbare-Energien-Gesetzes.
Sein Vorwort: »Europa hat es geschafft! Unter dem Namen Natura 2000 entstand ein Biotopverbundnetz, um die Vielfalt an Arten und Lebensräumen Europas zu schützen. Die Korkeichenwälder in Spanien, naturnahe Flussläufe in den Alpen, orchideenreiche Wacholderheiden auf der Schwäbischen Alb oder die Bergwiesen im Thüringer Wald sind unter dem Dach Natura 2000 vereint. Natura 2000 sichert die Vielzahl der attraktiven Landschaften in Europa und ist damit auch die Grundlage für eine ökonomisch erfolgreiche, nachhaltige Entwicklung in ländlichen Räumen. Nach der Ausweisung der Gebiete geht es nun um die gemeinsame Umsetzung mit den Eigentümern und Nutzern. Dafür gibt es bereits viele gute Beispiele, aber auch manche Probleme. Der Deutsche Landschaftspflegetag in Landau/Pfalz bietet ein Forum für die Diskussion mit Experten und praktische Hilfestellungen zur vertrauensvollen Zusammenarbeit von Naturschutzfachleuten mit den Landwirten und Waldbesitzern. Ich lade Sie herzlich nach Landau in die zauberhafte Landschaft zwischen Pfälzerwald und Rhein ein!«

Wo bleibt der Aufschrei der etablierten Natur- und Landschaftsschüzer beim Anblick hektarweiter Solarplattenfelder? Klimaschutz macht eben blind.

Regionale Wertschöpfung lautet eines der vielen von der EE-Lobby gesteuerten Politikerargumente, wenn sie wieder einmal in einträchtiger Selbstdarstellung einen mächtigen Wind-, Solar- oder Biostrompark ans Netz bringen können. Windenergie würde 'frisches Geld' in den Säckel der norddeutschen Kommunen fließen lassen. Heizen mit WeizenIn manchen Gemeinden würden die Windparks gar bis zu 45 Prozent des Gewerbesteuer-Aufkommens beisteuern - berichtet der Bundesverband Windenergie BWE als Ergebnis einer von ihm in Auftrag gegebenen Studie an das Wirtschaftsinstitut Prognos. http://www.wind-energie.de/de/windenergie-in-der-region/regionale-impulse/

Anmerkung:
Das frische Geld für die Gemeindekasse kommt über den kurzen Umweg der per EEG erhöhten Stromrechnung von den Stromkunden in der eigenen Gemeinde. Sie zahlen sich die Gewerbesteuer aus ihrem eigenen Portemonnaie. Ein origineller wirtschaftspolitischer Kreislauf, oder? Die vorangehende Wertschöpfungskette ist da ziemlich kurz. Gleichartiges kennen wir doch schon von der Ökosteuer für die Rente. Rentner bezahlen sich über den per Ökosteuerzuschlag erhöhten Strompreis ihre eigene Rente. Einfach genial!

Hätten Sie das gedacht? Ganzglas-Solarkollektoren explodiert - nach Explosionsunfällen hat der Heizungs- und Systemhersteller Vaillant europaweit 5.000 Solarkollektoren vom Typ "auroTherm exclusiv" stilllegen lassen, so die Fachzeitschrift "Solarthemen". Es soll sich dabei um einen besonderen Typ von Ganzglas-Röhrenkollektoren handeln. Nach Recherchen der Zeitschrift sei im Juni in Ostwestfalen ein solcher Kollektor geborsten, Anfang August ein zweiter in Schleswig-Holstein. Verletzte habe es nicht gegeben, wohl aber erheblichen Sachschaden durch herumfliegende Glassplitter. Die Ursache der Explosionen untersucht derzeit der TÜV. ZfK-Tagesticker 21.08.2007.  Weitere Erfahrungen mit Solarkollektoren im Forum dazu.

Und der SPIEGEL 34/2007 von gestern hat bereits einen ausführlichen Bericht über die 'Unerwarteten Kräfte' auf dem Feld der Windenergie verbreitet. Untertitel: Brechende Rotoren, zerstörte Getriebe, rissige Fundamente - die wachsende Zahl von Schäden an Windrädem verunsichert die Öko-Branche.
Massenhafte Schäden verunsichern Windkraft-Branche
Tausende Schäden an Windkraftanlagen sorgen nach einem Bericht des deutschen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" für Ärger bei ihren Besitzern und Versicherungen. Allein die Allianz, die 4.000 Rotoren in Deutschland versichert habe, hat 2006 rund 1.000 Schäden regulieren müssen. Nach Einschätzung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sind vor allem Getriebe anfällig, schreibt das Wochenmagazin. Grund sei, daß die Kräfte des Windes die Anlagen weitaus mehr belasteten, als ursprünglich gedacht. Zudem gibt es nach Feststellung von Experten bei vielen Rotoren unerwartete Risse in den Betonfundamenten, die sich nur schwer reparieren ließen. ...

20.08.2007
Kennen Sie sich aus beim Klimawandel? - fragt das Wochenmagazin stern.de auf seiner Webseite, gibt selber auch die 'richtigen' Antworten und vermittelt so seinen Beitrag zur Volkerziehung. Hier sind die aus Sicht der Zeitschrift richtigen Antworten zu den vorangestellten Fragen kommentiert.

1. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist so hoch wie seit 650.000 Jahren nicht. Wie hoch ist sie derzeit?
Stern-Antwort: 380 ppm
Anmerkung: o.k. - über Milliparts streitet man nicht.

2. Welches Fortbewegungsmittel produziert pro Kilometer am meisten CO2?
Stern-Antwort: Flugzeug
Anmerkung: Falsche Frage. Sie impliziert den Vergleich der Nahrungsmenge einer Mücke mit der eines Elefanten. Die richtige Fragestellung wäre nach der Menge pro Fahrzeug und Person.

3. Wofür steht IPCC?
Stern-Antwort: Intergovernmental Panel on Climate Change
Anmerkung: IPCC ist kein wissenschaftliches sondern ein politisches Gremium der teilnehmenden Staaten und leidet wie die Politik insgesamt unter Politikverdrossenheit.

4. Die Gase CO2, Wasserdampf, Methan und Lachgas besitzen in der Atmosphäre unterschiedlich starkes Treibhauseffekt-Potenzial. Welche Reihenfolge von stark nach schwach stimmt?
Stern-Antwort: Wasserdampf, Lachgas, Methan, CO2.
Anmerkung: Weshalb bekämpfen wir vordringlich das Spurengas CO2 und nicht die Wolken am Himmel?

5. Welchen durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg erwartet das IPCC bis zum Jahr 2100?
Stern-Antwort: 3,5 - 5,5 Grad Celsius.
Anmerkung: Das IPCC ist ein politisches Gremium - und da gilt es wie andernorts in der Politik auch: Was geb' ich auf mein Geschwätz von gestern!

6. Eine der schlimmsten Folgen des Klimawandels, den Forscher befürchten, ist ...
Stern-Antwort: Das vollständige Abschmelzen des Nordpols bis 2080
Anmerkung: Na und? Das ermöglicht zwecks Treibstoffeinsparung die Halbierung von globalen Seewegen, das Auffinden neuer Energie- und Rohstoffvorkommen, vermehrtes Wachstum von Flora und Fauna und nach dem Abschmelzen großer Teile des Grönlandeises die Besiedelung eines großen Landes mit 2.166.086 Quadratkilometer Gesamtflächen = sechs mal so groß wie Deutschland. Gebt den Grönländern ihr Land wieder zurück! 

7. Den höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf in Tonnen hat welches Land?
Stern-Antwort: Katar
Anmerkung: Was kann Otto Normal-Sternleser mit diesem Wissen anfangen? Er kann jeden einzelnen dieser Menschen des arabischen Staates als das größte Umweltschwein bezichtigen. 

8. Den höchsten CO2-Ausstoß (22 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes der Erde) verursacht welches Land?
Stern-Antwort: USA. 
Anmerkung: Und was kann Deutschland mit diesem Wissen anfangen? Das was, was unsere Politik uns einbleut, vertiefen: Amiland -  Drecksland. Und am deutschen Wesen, soll die Welt genesen!

9. Welche Wetteränderungen erwarten Klimaforscher für Deutschland?
Stern-Antwort: Mehr sommerliche Starkniederschläge, Gewitter und milde Winter.
Anmerkung: Die Antwort ist unqualifiziert! Wieviel mehr und wieviel stärker sollen die 'erwarteten' Niederschläge sein? Deutschlands Rentner und Sozialhilfeempfänger 'erwarten' auch höhere Bezüge und freuen sich auf einen milden Winter. Um weniger heizen zu müssen.

10. Der Stern-Report hat die Schäden des Klimawandel im Verhältnis zu den Kosten der Vermeidung geschätzt. Wie ist das Verhältnis?
Stern-Antwort: Die Kosten der Klimawandelschäden könnten bis zu 20 Prozent des globalen Bruttosozialproduktes betragen - die Kosten für die Vermeidung nur ein Prozent.
Anmerkung: Der Nutzen des Klimawandels könnte bis zu 50 Prozent des globalen Bruttosozialproduktes betragen - die Kosten für dessen Verhinderung aber 100 Prozent.

11. Mit einer guten Wärmedämmung lässt sich der CO2-Ausstoß eines Hauses um wie viel Prozent drosseln?
Stern-Antwort: 50 Prozent
Anmerkung: In meinem Haus stoßen nur die darin befindlichen Menschen und Tiere CO2 aus. Das läßt sich auch mit einer guten Wärmedämmung nicht ändern. Was ist das? Wenn jedoch der Energiebedarf gemeint ist, dann hängt dieser von dem Unterschied zwischen der Außen- und Innentemperatur ab. Je geringer dieser Unterschied - oder je wärmer es draußen ist - desto unrentabler wird in Deutschland, wo es nach Antwort 9 milde Winter geben soll, eine 'gute' Wärmedämmung.

Die Kabinettsklausur in der kommenden Woche wirft ihre Schatten voraus. Anläßlich ihrer Reise nach Grönland zwecks Begutachtung der Gletscherschmelze warnte unsere Bundekanzlerin Angela Merkel (CDU) davor, Umweltschutzmaßnahmen per se als wirtschaftsfeindlich zu verteufeln. Nun, wie Ökonomie und Ökologie miteinander harmonieren, sehen wir an den jeweiligen Geschäftsmodellen, welche sich einerseits dem 'Klimaschutz' und andererseits der Abzocke verschrieben haben. Eines der wohl am aggressivsten operierenden ist jenes auf dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) basierende Modell. Dessen Lobby möchte mit Milliardenaufwand unserer Gesellschaft eine 100%ige Energiewende mit Strom aus Sonne, Wind und Biomasse aufdrängen und dies mit Monstergerätschaften auf Deutschlands grünen Wiesen und Höhen umsetzen. Der dafür notwendige Ressourcenaufwand für Wind- und Solaranlagen, sowie dem Maschinenpark zur Verarbeitung der Biomasse ist gewaltig, die gleichartige Ressourceneinsparung dagegen extrem gering oder gar Null. Regenerativ erzeugter Strom ersetzt schließlich keine materiellen Bodenschätze (Ressourcen), welche für den Bau und die Errichtung der EE-Anlagen benötigt werden.

Die Begriffe 'Bio' und 'Öko' sind zu Vorsilben verkommen, welche in der Mehrzahl aller Fälle unverkennbar darauf hinweisen, daß es sich hierbei um ein Geschäftsmodell mit der Absicht der Erzielung eines höheren Warenpreises handelt (Ökostrom). Und Hinweise darauf, daß Erneuerbare Energien durch Massenproduktion kostengünstiger würden, weisen gleichermaßen auf die massenhaft dafür aufzuwendenen Rohstoffe für die dafür notwendigen Anlagen und Gerätschaften hin. Ressourcenschutz ade!

Und schon wieder heute abend: Die Großwetterlage läßt keinen Wind zu, der Himmel ist klar und die Sonne geht gleich unter. Wie sollen die vielen EE-Anlagen Strom erzeugen und das Klima schützen? Woher kommt nun der Strom für die vielfältigen Ansprüche unserer Gesellschaft?

 
  


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