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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig. Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche
Energiequ
elle?

Haben Sie es
schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten

2007
hatten wir wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2008
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophetzeiter Unwetterkatastrophen!

Kathedralen des Glaubens

Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Mit Windenergie können sie Ihre Heizung
nicht erneuern

Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Wo zu benötigen wir ihn?

Havarien/Unfälle mit Windräder in Deutschland und
weltweit [*.xls)
National WindWatch
Windkraftprobleme

in aller Welt
Effizienz-Schwindel
 mit thermischen Solaranlagen
Wattenratt Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Forum gegen die politisch gepredigte Irrlehre
vom Treibhauseffekt

Das Recht der Windanlagen
Stand: 23.11.2007
Klimanotizen
Klimawandel - uu
normal oder nicht?
Bürgerinitiative Rheinhessen-
Pfalz
Informationen einer Windkraftseite
in Kanada


31.01.2008 >> weiter im Datim nach  oben
Stromnetze zu alt und zu schwach? Je mehr und je schneller 'neue' Energien in ein bestehendes Netz hinzufügt werden, desto schneller wird es 'alt'. So einfach ist das. Die sogenannten 'Neuen Energien' mit ca. 20.000 Windkraftanlagen und ungezählten Solar- und Biostromanlagen sind als zusätzliche Belastungen und unkoordiniert in das allgemeine Stromnetz integriert worden und nicht zu dessen Entlastung. Das wichtigste Kriterium für die Errichtung einer EEG-Anlage ist die dafür notwendige Beschaffung der Geldmittel.
Aus dem einstigen Netz für Verraucher ist eines für Betreiber geworden. Und so soll es noch lange weitergehen. Obwohl wir bereits an allen Ecken und Enden Strom sparen. Nun hat laut Pressebericht ein Kurzschluß mit anschließendem Trafobrand in einer Karlsruher Umspannanlage 140.000 Menschen das Lebenselixier Strom geraubt und Stromversorger weisen vorsorglich auf seit längerem überlastete deutsche Stromleitungen hin.  
Stromausfall in Karlsruhe am 30.01.2008
Autos haben noch Licht. Bildquelle: Bildbericht des SWR.de

Und wie reagieren die sogenannten 'dezentralen' Stromquellen mit Sonne, Wind und Bio? Mit dem Ausbleiben der vorgegebenen Spannung/Frequenz schalten sie genau so schnell ab wie der gestörte Haupttransformator in der Umspannanlage. Weiterbetrieb unmöglich. Daher sind sie auch keine alternativen Stromerzeuger, sondern additive. Man kann es nicht oft genug erläutern. Warum müssen Wind-, Solar- und Biostromanlagen ebenso schnell abschalten? Weil sie als Minikraftwerke die anstehende Verbraucherlast im Netz nicht leisten können. Andernfalls gingen sie wegen Überlastung in die Selbstzerstörung.

Die oben stehende Abbildung macht das wahre Dilemma der 'erneuerbaren' Energien deutlich. Deren regelmäßige Erschöpfung. Nachts scheint die Sonne nicht. Woher mit dem Strom, wenn gleichzeitig der Wind zu schwach ist oder garnicht weht. Also her mit den Biokraftwerken. Aber wo ist die ökologsiche Potentialstudie, welche belegt, wieviel dieser Kraftwerke und an welchen Orten für eine Großstadt wie Karlsruhe erforderlich sind und woher die regelmäßigen Brennstofflieferungen dafür stammen? Wir haben die Wahl: zurück zur Kerze aus Bienenwachs oder verläßliche Kraftwerke. Im Gemeinderat von Karlsruhe sind die Grünen mit 16,6% vertreten. Ob sie nun ein bißchen nachdenklicher werden?

30.01.2008
Produktivität - was ist das? Sie ist das Verhältnis zwischen Output (Produktionsergebnis) und Input (Menge der eingesetzten Produktionsfaktoren bzw. Herstellungskosten). Die Produktivität gibt Auskunft über die Ergiebigkeit von Wirtschaftsprozessen. Hierbei läßt sich die Arbeitsproduktivität als Produktionsausstoß pro Arbeiter (Beschäftigter) formulieren. Die Kapitalproduktivität lässt sich beispielsweise messen als Output pro 1.000 Euro Anlagevermögen. Die Gesamtproduktivität erhält man, wenn man das gesamte Produktionsergebnis in Beziehung setzt zu den gebündelten Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital). Veränderungen in der Produktivität lassen sich durch Indexzahlen ausdrücken. Wer solches Wissen nicht verinnerlicht hat, kann es wohl in jedem Lexikon nachlesen. 
Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat aktuell auf seiner Webseite zum Thema "Klimawandel und Wirtschaft" eine Tabelle zur »Prognose der Beschäftigung und der Stromerzeugung in Deutschland« publiziert und hierbei den politischen Mainstream von Rückwirkungen auf unser Wirtschaftsgeschehen aufgrund klimatischer Veränderungen thematisiert. Die Daten der nebenstehenden Tabelle entstammen der Webseite des HWWI. Darin sind in schwarz die voraussichtlichen Beschäftigungszahlen in der EE-Branche sowie die mit ihr voraussichtlich produzierten Strommengen aufgelistet. Die roten Angaben sind die von mir anhand der Zahlen getätigten Arbeitsproduktivitäten und geben Auskunft über den eigentlichen Wert dieser HWWI-Prognose bis 2020. Wert? Untauglich!

Weshalb taugt diese HWWI-Prognose nichts?
Es handelt sich hier offensichtlich um irgendwelche EE-Branchendaten aus der Vergangenheit in der Folge einer
schlichten linearen Fortschreibung. Erkennbar wird dies an der bis zum Prognoseende unveränderten Produktivität in Form von Strommengen (GWh) pro Arbeitsplatz, welche sich in den Sparten Windenergie, Photovoltaik und Biomasse jeweils bis zum Jahr 2020 fortsetzt. Von der politisch stets geforderten Effizienz haben die Autoren dieser Studie wohl noch nichts vernommen. Jedes wirtschaftlich operierende Unternehmen wird ständig bemüht sein, seine Produktiovität zu verbessern. Ob dies der EE-Branche vom HWWI nicht zugestanden wird? Das Produkt einer Stromerzeugerbranche ist die 'Kilowattstunde' (kWh) oder im größeren Maßstab die 'Gigawattstunde' (GWh). Geht es nach den Berechnungen des HWWI, dann wird sich an der Effizienz der Stromerzeugung mit 0,41 GWh/Arbeitsplatz bei der Windenergie, mit 0,09 GWh/Arbeitsplatz bei der Photovoltaik und 0,20 GWh/Arbeitsplatz aus Biomasse bis zum Jahr 2020 nichts ändern. Also eine schlichte Fortschreibung der Gegenwart. Von den genannten »immensen Rückwirkungen auf das Wirtschaftsgeschehen« ist da nichts zu erkennen. Politischer Populismus pur und die Zeitungswelt hat wieder was zu vermelden.

Bedenkt man, daß die EE-Branche von der Gesamtheit der Stromverbraucher subventioniert wird, also volkwirtschaftlich nicht mehr als eine gewaltige 'Arbeitsbeschaffungsmaßnahme' taugt, dann ist eine über die Jahre hinweg unveränderte Effizienz in der Produktivität  ein wirkliches Armutszeugnis.

Die Kernenergie ist nicht besonders beliebt. Trotz allem erzielte sie im Jahr 2006 mit 30.000 Beschäftigten und 167.400 GWh einen Anteil am Stromverbrauch von 26,4% = 5,58 GWh/Arbeitsplatz. Damit ist sie, auf das Arbeitsplatzpotential bezogen, um das
* 13,5-fache effizienter als die Windenergie
* 28,5-fache effizienter als die Biomasse
* 60-fache effizienter als die Stromerzeugung mit Photovoltaik. Diese Form der volkswirtschaftlich ineffizientesten Stromgewinnung seit Bestehen der allgemeinen Elektrifizierung beansprucht aber die höchsten Subventionen.
Produktivität und Effizienz sind zwei Begriffe, welche im wirtschaftlichen Denken unserer Politik zwar lauthals gepredigt werden, in der wirklichen Praxis dagegen offensichtlich gemieden werden.

Es gibt Subventionen, welche auch einen Nutzen verbreiten. Beispielsweise jene in den öffentlichen Nahverkehr. Ohne ihn hätten große Teile der Bevölkerung erhebliche Schwierigkeiten, ihre Lebensumstände zu meistern. Ein schwerwiegendes Chaos wäre die Folge eines totalen ÖPNV-Ausfalls. Subventionierter Strom aus erneuerbaren Energien hat dagegen keinen Nutzen. Würden bis morgen sämtliche EE-Anlagen am Netz abgeschaltet dann würde dies kein Stromverbraucher bemerken. Die Netzspannung würde weiterhin von herkömmlichen Wärmekraftwerken stabil gehalten. Würden dagegen sämtliche Wärmekraftwerke abgeschaltet, dann - gute Nacht Deutschland - hätten wir den totalen Blackout. Strom aus EE-Anlagen hat zudem auch deshalb keinen Nutzen, weil damit weder Kern- noch Kohlekraftwerke ersetzt werden. Die vergangenen mehr als 15 Jahre Einspeisegeschichte dürfte diesbezüglich genügend Anlaß zum Nachdenken geben. Das auch vielfach als Exportmodell gepriesene Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG ist zugleich Verursacher eines weltweit ansteigenden Ressourcenverbrauchs. Obwohl wir nicht mehr Strom verbrauchen - eher weniger - werden mittels massenhaft gefertigten EE-Anlagen ebensolche Massen an Eisen, Aluminium, Kupfer, Nickel, Zink etc. verbraucht, desgleichen fossile Treibstoffe. Wie schon gesagt - ohne einen Nutzen für den Stromverbraucher. EE-Anlagen sind Ressourcenfresser und keine Ressourcensparer. Keine einzige Kilowattstunde Strom kann irgend eine der genannten Ressourcen wieder wettmachen. Es ist daher schon verwunderlich, wenn ein Hamburgisches Wirtschaftsinstitut derart simple Argumente außen vor läßt.

Der Sturm - eine wirksame Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
Es ist schon seltsam, weshalb ungezählte Publikationen das Volk vor den Folgen des Klimawandels warnen. Der Klimawandel sollte eigentlich gefördert und nicht aufgehalten werden, oder? Welches Institut prognostiziert die hierbei denkbaren Arbeitsplätze?
Flügel von Windrad löst sich und fliegt weg. - Beim ersten Januar-Sturm hat sich nahe der schwedischen Ortschaft Näs auf Gotland ein tonnenschweres Rotorblatt von einer Windkraftanlage gelöst und ist 40 Meter durch die Luft geflogen. Wie der Rundfunksender SR am Dienstag berichtete, war niemand in der Nähe, als das 25 Meter lange Rotorblatt auf einem Acker der Ostseeinsel aufschlug und sich mehrere Meter tief in die Erde bohrte.
Windkraftanlage zusammengebrochen
Augenzeugen berichteten, dass alle neun Windkraftanlagen des Parks bei Näs in Betrieb gewesen seien, was wegen nicht extrem stürmischer Winde als normal galt. Ein Sprecher des für die Anlage zuständigen dänischen Herstellers Vestas erklärte, man nehme den Vorfall sehr ernst, der "für die gesamte Branche von Bedeutung" sei. Eine Erklärung für den Vorfall gebe es vorerst nicht. Nach Kopenhagener Medienangaben war im November in Schottland der Turm einer 61 Meter hohen Windkraftanlage des weltweit größten Herstellers bei einem Sturm zusammengebrochen.
Quelle: nachrichten.t-online.de

26.01.2008
  Wie glaubhaft sind Andrea Ypsilantis Aussagen? Hier ein Beispiel von ihrer Webseite: »In Hessen sind die Auseinandersetzungen über die Atomenergie viel zugespitzter als in anderen Bundesländern. Trotz des Atomausstiegsgesetzes, nach dem Biblis A und B bis 2013 abgeschaltet werden sollen, setzt sich Roland Koch nicht nur für Laufzeitverlängerungen bei den bestehenden Atomkraftwerken ein, sondern sogar für den Neubau von Atommeilern. Koch will die Laufzeitverlängerung unbedingt durchsetzen, weil er die These vertritt, dass die erneuerbaren Energien den Atomstrom nicht werden ersetzen können«.

Ob man nun ein Freund oder Gegner der friedlichen Nutzung der Kernenergie ist - bei Roland Koch weiß man immerhin, wo man 'dran' ist. Und bei der SPD auch? Die Beoachtung der Vergangenheit läßt eine andere Schlußfolgerung zu. Unter der rotgrünen Bundesregierung Schröder/Trittin kam es zu dem sogenannten Atomkonsens mit den Kernkraftwerksbetreibern. Ab dem Stichtag 1.1.2000 begannen die 'Reststrommengen' zu zählen, bis zu deren Ableistung die Kernkraftwerke an Netz bleiben dürfen. Aber was ist daraus geworden? Ein jämmerliches Politgezänk für das Volk. Und was geschah in Wirklichkeit? Biblis A und Biblis B wurden für viel Geld aufgerüstet. Geld der Stromverbraucher. Lesen Sie hier eine kleine (unvollständige) Sammlung von Genehmigungsbescheiden aus den Zeiten der rot-grünen Koalition. Weshalb soll sich das im hessichen Alleingang mit der SPD plötzlich ändern? Möchte der von ihr vorgesehene Wirtschafts- und Energieminister Dr. Hermann Scheer wirklich alle diese unter der Ägide einer rot-grünen Bundesregierung erteilten Genehmigungsbescheide für Biblis A und B wieder für ungültig erklären?
Die Abschaltungs- oder Genehmigungsorgie?
Einer Partei, welche keine verläßliche Energiepolitik betreibt, braucht man auch in der Sozialpolitik keinen Glauben schenken.

 Dezentralisierung oder Zentralisierung der Netzbetriebe? »Die Mobilisierung der Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung ist zugleich der wichtigste Schritt zur Entmonopolisierung der Stromproduktion und damit zur marktwirtschaftlichen Außerkraftsetzung des Stromkartells. Die oligopolistische Struktur der deutschen Stromwirtschaft, in der die vier AKW-Betreiber 80% der Stromproduktion und 100% des Übertragungsnetzes kontrollieren, ist die Hauptursache der Preissteigerungen im Strombereich, die ein soziales und wettbewerbspolitisches Ärgernis ersten Ranges sind«.

So lautet eine Aussage im SPD-Landesenergieprogramm für Hessen
. Und wieder darf man eine Behauptung lesen, welche unbedingt mit der Wirklichkeit zu überprüfen ist. Die meldet das Handelsblatt vom 24.01.2008. Das Gegenteil dessen, was die hessische SPD ihren Wählern flüstert. Denn zunehmend mehr Netzbetreiber schließen sich zusammen - aus Effizienzgründen. Denn viel Personal und eine Unzahl von kleinen Stromerzeugungsanlagen in der Produktion verschlechtern die Gesamteffizienz eines Unternehmens und treiben Energiepreise nach oben. Elektrischer Strom ist das Grundnahrungsmittel unserer Wirtschaft und muß daher für alle erschwinglich sein. Auch für Leute, welche für einem gesetzlichen Mindestlohn arbeiten und davon leben müssen. Steigende Stromkosten leiten eine fortschreitende Lähmung wirtschaftlicher Aktivitäten ein. Als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sollten Dr. Hermann Scheer (SPD) und seine Parteifreundin Andrea Ypsilanti, studierte Soziologin, lieber erläutern, wie sie mittels politischer Instrumente oligopole Strukturen beseitigen wollen. Die Technik der erneuerbaren Energien ist dazu das denkbar ungeeignetste Mittel.
Netzbetreiber stehen vor einer Fusionswelle
Die verschärfte Regulierung der Nutzungsentgelte durch die Bundesnetzagentur wird massive Auswirkungen auf die Stromnetzbetreiber haben. Laut einer Studie wird sich die Zahl der 1.100 Betreiber in den nächsten sieben Jahren halbieren. Auf regionaler Ebene hat der Prozess schon begonnen. Experten sprechen von einer sinnvollen Marktbereinigung. . .

Wer mit dummen Sprüchen aufwartet, muß sich nicht wundern, hinterher dumm dazustehen: »Andrea Ypsilanti, MdL, die Frau, deren Energie jeden Tag erneuerbar ist« - lautet aktuell der Leitspruch auf ihrer Webseite. Nun, der Begriff 'erneuerbare Energie' schließt ja zweifellos auch deren tägliche oder stündliche Erschöpfung ein. Sonst bräuchte man diesen Begriff nicht. Es sind eben schlicht die simplen Wortspielereien, mit denen das Wahlvolk eingewickelt werden soll. In der elektrischen Stromversorgung brauchen wir dauerhaft wirkende Energien und keine, welche ständig aussetzen, um sich regenerieren zu müssen.

"Der Wechsel zu dezentraler Energie-Erzeugung
führt dazu, dass diese durch viele mittlere und kleinere Anlagen in vielfältigen Eigentumsformen ersetzt werden". Mit diesem verfänglichem Spruch ist derzeit die SPD in Hessen unter Führung von Andrea Ypsilanti und Dr. Hermann Scheer auf Wahlkampftour. Sie belügen ihre Wähler bereits vor der Wahl. Denn die Wirklichkeit sieht völlig anders aus. IWR - das Portal für "Erneuerbare Energien" - berichtet das genaue Gegeneil:

GE Energy: Milliarden-Deal im Windkraftgeschäft
 - 800 MW für Projekte in den USA und Europa. GE's Windkraftsparte wird für den Investor Invenergy LLC aus Chicago für mehr als 1 Mrd. US-Dollar 600 MW seiner 1,5 MW-Anlagen für Projekte in Nordamerika sowie 200 MW seiner 2,5xl Turbinen für Europa liefern. Damit setze auch zum ersten mal ein US-Projektentwickler GE's 2,5 MW-Windenergieanlagen für ein europäisches Projekt ein. . .  Da stellt sich allenfalls die Frage ob das Team Ypsilanti/Scheer einen deutschen Alleingang in Sachen Dezentralisierung der Energieversorung gestalten möchte. Dann sollten sie aber auch sagen, daß sie Deutschland vom europäischen Transportnetz der UTCE trennen wollen.

24.01.2008 
Der Milliardendeal für die EU-Bürokratie: Zwischen plus 20% und minus 20% schwanken die EU-Vorgaben über die von ihr geforderte Entwicklung in der Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis 2020. Bezugsjahr: 2005. Der europaweite Mittelwert aller geforderten CO2-Reduktionen bis dahin beträgt aber gerade mal -3%, praktisch wirkungslos. In Bezug zu der jeweiligen CO2-Reduktion eines Landes steht der Anteil der bis dahin auszubauenden erneuerbaren Energien. Dessen Mittelwert liegt bei +21%. Ein Milliardendeal mit keinem praktischen Nutzen. Einen besseren Beweis für die Nutzlosigkeit der erneuerbaren Energien für den 'Klimaschutz' kann es wohl nicht geben. Die Zerstörung von Natur und Landschaft samt vielfältig hinzukommenden Belastungen ist so samt dem damit einhergehenden großtechnischen Gerätemix weitgehend programmiert. Wieviel Grad Celsius Temperatursteigerung werden wir mit dieser europaweiten CO2-Reduktion von 3% wohl verhindern? Darüber gibt es von der EU keine Angaben. Auch von deutschen Politikern nicht.
Das Trugbild der Europapolitiker
Wieviel Millionen Tonnen CO2-Einsparung benötigen wir für ein Grad Celsius 'globaler Klimaschutz'?
Wieviel Stürme, Überflutungen, Dürren und Gletscherschmelze werden wir so verhindern?
Irgendwie müssen die Prozentwerte doch ermittelt worden sein, oder?

EU-Klimavorgaben bis 2020
Europa will das Weltklima retten
Datenquelle: SPIEGEL online  23. Januar 2008
Mit dem europaweiten Anteil der 'Eneuerbaren Energien' von 21% sollen die CO2-Emissionen
bis zum Jahr 2020 um lächerliche 3% reduziert werden.
Ein unübersehbares, aber teures Armutszeugnis.

22.01.2008
Das Offshore-Seekabel von Scroby Sands ist defekt - und die andere Offshore-Windfarm bei Blyth, Northumberland, wartet ebenfalls noch auf die Kabelreparatur.
Repair plan for offshore windfarm
A cable that brings power ashore from an offshore windfarm has failed and needs to be replaced in the spring. E.on, the firm that owns Scroby Sands windfarm two kilometres off the Norfolk coast at Caister, said one of its three high-voltage cables had failed. This means that if the wind turbines are working at full capacity only 66% of the power can be brought ashore. E.on's other off-shore windfarm at Blyth, Northumberland, is also awaiting repair after a sub-sea cable broke. ..."As we move forward we learn how the equipment interacts with the environment. That's part of the learning process." A statement to the BBC released on behalf of energy minister Malcolm Wicks, said that off-shore windfarms were an emerging technology and that subsidising and investing in more was not a waste of money. . . BBC News 24 - Monday, 21 January 2008

Offshore-Windparks und unsere widersprüchlichen Politiker: Die Windenergie wird auf lange Sicht eine zentrale Rolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien spielen. Das betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller (SPD), bei der Präsentation des ersten großen gewerblichen Nordsee-Windparkprojekts. "Der Bau dieses Offshore-Windparks trägt nicht nur zum Schutz unseres Klimas bei, sondern gibt auch der Wirtschaft innovative Impulse. Zudem machen wir uns damit ein Stück unabhängiger von Energieimporten aus politisch instabilen Regionen. . .
Unsere Energie- und Klimapolitik greift
meint der Staatssekretär. Und wo ist der Widerspruch? In Hessen möchte der von der SPD vorgesehene Superminister für Wirtschaft und Energie, Dr. Hermann Scheer, das Land auf dezentrale Energieversorgung umstellen. Wenn die SPD das ernst nimmt, dann müßte sie auf Strom aus der Nordsee verzichten. Wozu soll dann aber der geplante Ausbau der Höchstspannungsleitungen bis in binnenländische Ballungsräume gut sein? Und von welchen Energieimporten werden wir mittels Windkraftanlagen "ein Stück unabhängiger"? Kohlekraftwerke sollen doch aus 'Klimaschutzgründen' nicht gebaut werden, zudem wir selber genug Kohle
haben. Und Erdöl? Damit betreiben wir keine Kraftwerke. Dagegen wird der Bedarf an Erdgas-Importen zwecks Backup der Offshore-Windparks kräftig ansteigen. Also werden wir vom BMU-Staatssekretär Michael Müller samt dessen Helfershelfer Dr. Hermann Scheer wissentlich belogen. Man kann es nicht oft genug sagen!

Aus purem Populismus sagt die politische Klasse den Bürgern nicht die Wahrheit, befand schon Ulrich Wickert.
Gauner muss man Gauner nennen
„Lügen scheint zum Handwerk nicht nur des Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören.“ Besonders zu Wahlzeiten versprechen Politiker Dinge, die sie – einmal an der Macht – nicht halten können. Wenn heute der Verlust der Glaubwürdigkeit in der Politik beklagt wird, so liegt das auch am mangelnden Mut von Politikern, mit den Tatsachen offen umzugehen. Wahrscheinlich hat Vizekanzler Franz Müntefering nicht einmal gemerkt, wie sehr er sich zur Lüge in der Politik bekannte, als er klagte, „dass wir oft an Wahlkampfaussagen gemessen werden, ist nicht gerecht“. WELT 10. März 2007

Wußten Sie das schon? Klimawandel ist unaufhaltbar. Wer meint, der Mensch könne das Weltklima steuern oder gar festsetzten, spielt sich als neuartige Gottheit auf.

Die hessische CDU hat sich die Analyse des
Landesenergieprogramms der SPD Hessen
vorgenommen und sich hierbei im Gegensatz zur SPD von renommierten Professoren der

Elektrotechnik

beraten lassen.

Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner
Energiesysteme und Energiewirtschaft
und
Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. Werner Leonhard
Institut für Regelungstechnik
Hierzu eine passende Begleitliteratur:
Elektrische Energieversorgung für das Land Hessen
ohne das Kernkraftwerk Biblis?


Schauen Sie sich deren Untersuchungsergebnis an und bilden Sie sich ein Urteil.

In ihrem Energieprogramm auf S. 15 plant die SPD 1.700 neue Anlagen mit einer Jahresstromerzeugung von jeweils 10 Mio. kWh und macht folgende Vorschläge:

596 gigantische Windkraftanlagen (281 entlang von Autobahnen etc. sowie zusätzlich je 15 pro Landkreis)

282 Biogasanlagen
(je 12 pro Landkreis + 30 zur Biogaserzeugung für die je 6 Block- heizkraftwerke in den 5 kreisfreien Städten)

63 Laufwasserkraftwerke
(je 3 pro Landkreis)

3 Geothermiekraftwerke

690 großflächige Solaranlagen
(je 30 in 21 Landkreisen und je 12 in den 5 kreisfreien Städten)
Die SPD behauptet, diese Anlagen bis zum Jahr 2013, dem voraussichtlichen Stilllegungszeitpunkt des Kraftwerkes Biblis, errichten zu können.
Ökologischer Energiemix oder übers Land verteilter
großtechnischer Gerätemix?

Airbus und Windkraftanlage
Standriesen - demnächst Ihre
freundlichen Nachbarn? Arbeitsplätze ja, aber nur mit verläßlichem Strom. Sonst gehen sie wieder verloren.

Sie will dies erreichen, indem den erneuerbaren Energien Vorrang vor jedem anderen schützenswerten Recht von Natur und Bevölkerung eingeräumt werden soll:

"Auf Landesebene werden die Rahmenbedingungen in der Regionalplanung, der Raumordnungsplanung, das Naturschutzrecht und das Bauordnungsrecht zugunsten der Nutzung Erneuerbarer Energien verändert. Der Rechtsrahmen, der vom Land in diesen Fragen ausgestaltet wird, hemmt heute oft die Nutzung Erneuerbarer Energien."
SPD-Energieprogramm, S. 39 ff.

Das bedeutet im Klartext: Abbau von Beteiligungsrechten der betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie der betroffenen Kommunen. Dies steht im völligen
Gegensatz zur Haltung von Herrn Scheer bei den Mitwirkungsrechten zum Bau von
Hochspannungsleitungen, die er in keinem Fall beschnitten sehen will.
Vergleichsweise können Sie die original SPD-Studie  >>> hier abrufen.
Deren Autoren sind Dr. Hermann Scheer (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler), Rechtsanwalt FABIO LONGO und
PROF. DR.-ING. KLAUS TRAUBE, studierter Maschinenbauer und Philologe (Sprachwissenschaftler).



Dezentralisierung - was ist das?

Zitat aus dem SPD-Papier, S. 17:

»Die konventionelle Energieversorgung stützt sich auf wenige Großkraftwerke in konzentrierten Unternehmensformen.

Der Wechsel zu dezentraler Erzeugung führt jedoch dazu, dass diese durch viele mittlere und kleinere Anlagen in vielfältigen Eigentumsformen ersetzt werden«.

Kathedralen des Glaubens
Limburger Dom und Windkraftanlage
Frieden durch Sonne und Wind?
Wem schenken Sie mehr Glauben - dem 'Minidom' mit nur 66 m Spitzenhöhe
oder dem Riesenspielzeug auf der grünen Wiese?

Frau Ypsilanti stammt aus der Auto-Stadt Rüsselsheim. Ihre Mentalität ließe sich nebenstehender Aussage gemäß auf die Auto-Industrie wie folgt übertragen:

Die konventionelle Autoproduktion stützt sich auf wenige Großbetriebe in konzentrierten Unternehmensformen.

Der Wechsel zu dezentraler Erzeugung führt jedoch dazu, dass diese durch viele mittlere und kleinere Betriebe in vielfältigen Eigentumsformen ersetzt werden.

Ob Sie das für ihr heimisches Unternehmen OPEL auch schon gefordert hat?
Zitat S. 23:  »Die Bedeutung der kommunalen Ebene für den Ausbau Erneuerbarer Energien: Entscheidend für den Erfolg einer Ausbaustrategie für Erneuerbare Energien auf Länderebene ist die Koordination der Energiepolitik mit den Trägern der örtlichen Energieversorgung - den kommunalen Gebietskörperschaften. Im Gegensatz zu den großen vier Energieunternehmen E.ON, RWE, Vattenfall Europe und EnBW haben die Kommunen und deren Energieversorgungsunternehmen ein spezifisches Interesse an der Förderung der lokalen bzw. regionalen Wertschöpfung durch heimische Erneuerbare Energien. Je mehr Energie dezentral am Ort der Kommunen erzeugt wird, desto höher sind die dortige Wertschöpfung sowie Beschäftigungsmöglichkeiten und desto geringer ist der Kapitalabfluss für den Einkauf extern erzeugter bzw. gewonnener Energie«.

Anmerkung: Elektrischer Strom ist ein einheitliches, mit 230/400 V Spannung und 50 Hz festgelegtes Produkt. Ohne irgend einen Schnickschnack. Farb- und geruchlos, sowie unsichtbar. Nur selten direkt spürbar. Daher macht es höchstmöglichen Sinn, diese Ware möglichst mit dem allergeringsten Aufwand zu produzieren und zu verteilen. Stichwort: Effizienz. Die von der SPD geforderte Dezentralisierung läuft dieser seit langem geübten Effizienz auf dem Energiesektor diametral entgegen. Je mehr kleine Erzeugungseinheiten an vielen Orten, desto höher der Aufwand für das Ergebnis 'Kilowattstunde'. Dezentralisierung ist ein wesentlicher Grund für die Preissteigerung beim Strom. Weshalb fusioniern immer mehr Betriebe mit gleichartigen Produktionen oder gleichartigen Vewaltungsabläufen? Man denke mal an deutsche Bierbrauereien oder an Banken und Versicherungen. Bei der Stromerzeugung will die SPD Effizienzstandards offenbar wieder auf Vorkriegszeiten zurückfahren. Arbeitsplätze in Industrie und Gewerbe müssen bei der Vielzahl der möglichen Anwendungen des elektrischen Stromes entstehen und nicht bei seiner Herstellung. Die Produktion ist einfältig, die Anwendungen sind dagegen vielfältig. Deshalb muß elektrischer Strom preiswert produziert werden.

SPD will Stromrationierung
Bemerkenswert ist der Vorschlag der SPD, "Möglichkeiten des Lastmanagements", zu nutzen, um "nicht prioritäre Anwendungen (z.B. Waschmaschinen) zu verschieben" (SPD-Papier, S. 13). Das bedeutet nichts anderes als Stromrationierung. Im Klartext: Es wird nur noch dann gewaschen, wenn ausreichend Strom im Netz vorhanden ist. Daß es noch tausende andere Stromanwendungen als das Wäschewaschen gibt, dürfte unbestritten sein. Das bedeutet: die Netzlast - das Verbraucherverhalten - soll durch Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen und unsere in Lebensgewohnheiten verändert werden, etwa durch zeitweilige Abschaltungen wie dereinst in der kalifornischen Energiekrise des Jahres 2000.

Das SPD-Konzept des hessischen Alleingangs in der bundesweiten Atomausstiegsdebatte darf als weiteres Indiz einer banalen Ideologie gelten. Weshalb? Bundesweit wurden bereits EE-Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von weit höher als jene der Kernkraftwerke gebaut und in die Landschaften plaziert. Konkretes Ergebnis: Das kleinste und älteste KKW Obrigheim ging nach Lieferung der vereinbarten Reststrommengen mit 340 MW Nettoleistung am 11.05.2005 vom Netz. Der Druckwasserreaktor in Stade/Niedersachsen (640 MW netto) wurde am Jahresende 2003 wegen Unwirtschaftlichkeit außer Betrieb genommen, wobei dessen Reststrommengen auf verbleibende KKW verteilt werden. Wenn also sämtliche EE-Anlagen Deutschlands es bisher nicht geschafft haben, ein einziges leistungsfähiges Kernkraftwerk am Netz zu substituieren, dann stellt sich die Frage, wie es allein erheblich weniger hessische EE-Anlagen schaffen sollen, Biblis-A und Biblis-B zu ersetzen. Dr. Hermann Scheer's Rechnungen sind deshalb Milchmädchenrechnungen, weil sie auf einer Substituion jährlicher Strommengen basieren, anstelle der sekündlich, bzw. viertelstündlich erforderlichen Leistungsbereitstellung zur Aufrechterhaltung der Netzspannung. Erst muß die stete Bereitstellung der Leistung gesichert sein. Nur dann können 'Strommengen' in Kilowattstunden in irgendwelche Rechnungen eingbracht werden.

Kleines Beispiel: Eine leistungsfähige Bank muß momentan stets soviel Bargeld bereit halten, wie ihre Kunden nachfragen - wie ein örtlicher Stromversorger die elektrische Leistung. Dahinter steckt der Begriff Leistungsfähigkeit (Menge/Zeiteinheit). Kann die Bank das nicht, dann muß sie auf ein hinter ihr stehendes Netz zurückgreifen (backup). Je unsicherer dieses Netz, letztlich das System, desto ungewisser die Zahlungsfähigkeit der Bank ...  nun ja, bis zu ihrem Zusammenbruch. Erinnert irgendwie an die derzeitige Hypothekenkrise. Je mehr Unsicherheiten in das elektrische Versorgungssystem einspeisen, desto näher rückt der Blackout. So einfach ist das. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern kann man nicht vorwerfen, daß sie solche Zusammenhänge nicht kennen. Schlußfolgernd versuchen sie unter Zuhilfenahme von Volksverdummung, Schüren von (Klima-)Ängsten und allgemeiner Unkenntnis technischer Zusammenhänge die politische Führung zu übernehmen. Wer leistungsfähige Kernkraftwerke mit der Technik von EE-Anlagen ersetzen will - zudem im gemeinsamen Netz - kommt keinen Schritt voran. In Kalifornien konnten damals bei einer Netzstörung selbst Tausende Windkraftanlagen die Stromversorgung der kleinsten Ortschaft nicht sicherstellen. Daher ist die von Dr. Scheer, Frau Ypsilanti und Co. benutzte Formulierung "Dezentralisierung der Stromversorgung" reinste Augenwischerei. Zudem die EU den deutschlandweiten und grenzüberschreitenden Verbundnetzausbau forciert und nicht den Abbau von Hochspannungsleitungen. Es entstehen zusätzlicher Aufwand und Kosten (Additiva statt Alternativen). Statt Substitution, die Addition von Belastungen. Bisher kann es nur die Technik der Kohle- und Gasverstromung mit Kernkraftwerken aufnehmen. Wasserkraft ist ausgereizt. 

Hätte Deutschland ein sinnvolles 'Atom-Konzept', dann wären die Milliarden Euros für Wind- und Solaranlagen besser in die Forschung, Entwicklung und den Abbau von Kernkraftwerken samt dem endgültigen Verbleib (z.B. Transmutation) der radioaktiven Überbleibsel gesteckt worden. Mit dem Abschalten eines KKW ist es doch alleine nicht getan, oder? Statt bei Windkraftanlagen könnte Deutschland Vorreiter auf dem Gebiet der Entsorgung kerntechnischer Anlagen sein. Wer die Berichterstattung in der Presse verfolgt, wird zur Feststellung gelangen, daß die Kernenergie weltweit auf dem Vormarsch ist. Auch wenn wir dies in Deutschland nicht wahrhaben wollen.


Hoch oben in der Luft kreist ein Bussard und rüttelt der Turmfalke:

Sagt der Falke: "Meine Kinder haben Hunger. Vorher sah ich da unten immer noch eine Feldmaus, jetzt werde ich nur noch geblendet".

Kennen Sie auch die verfänglichen Sprüche der Solarlobby?
"Unabhängige Forschungsresultate, z. B. vom Institut für Energiesysteme der ETH Zürich belegen es: Solarstrom-Anlagen im Mittelland (CH), inkl. aller technischen Anlageteile wie Kabel, Metallaufständerung, Wechselrichter usw. brauchen maximal fünf Jahre, um so viel Energie zurück zu zahlen, wie zu ihrer Produktion gebraucht worden ist".

Was ist an solchen Aussagen falsch?
Ganz einfach. Solaranlagen erzeugen Strom für das Netz und werden so niemals den fossilen Treibstoff (Energie), welcher bei ihrer Produktion bis zu ihrer Entsorgung aufgewendet wird, wieder "zurückzahlen".
In einem Baumarkt mit dieser Ausdehnung
könnten Sie sich was kaufen. Und hier?

(die Abbildung unten bezieht sich auf 30 Hektar.
So große Baumärkte gibt es wohl nirgends in Deutschland)

Solarfeld

Solarfeld im Garten Eden des solaren Zeitalters

Im solaren Zeitalter von Rot-Grün gibt es elektrischen Strom nur
tagsüber bei Schönwetterlagen.
Dafür schickt Ihnen die Sonne keine Rechnung . . .
...muß sie auch nicht - tun ja die dem EEG verpflichteten Netzbetreiber.
Die mittels riesiger EE-Gerätschaften entstehenden Arbeitsplätze ist eines der zentralen Argumente der EE-Lobby. Vordergründig mag das für sie selber stimmen. Aber stimmt es auch für nicht involvierte Unternehmen?

Jeder Arbeitsplatz ist von einer jederzeit und verläßlich bereitstehenden elektrischen Leistung an der Steckdose abhängig. Je mehr Arbeitsplätze, desto notwendiger und höher ist daher auch die Nachfrage danach.

Je mehr nicht verläßlich arbeitende Generatoren dagegen ins Netz einspeisen, desto unsicherer wird auch die derzeit noch verläßliche Versorgung für die in der EE-Branche geschaffenen Arbeitsplätze. Ergo: gezielte Hinarbeit auf ein Eigentor.


Produkte der EE-Branche verunsichern zunehmend die verläßliche Stromversorgung und schädigen so neben allen anderen Branchen letztendlich sie selber.


380 kV-Hochspannungsverkabelung? Sehr teuer. Dem Grundsatzgutachten der Regulierungsbehörde E-Control zufolge sei eine Vollverkabelung der rund 110 Kilometer 380 kV-Hochspannungsleitung sechsmal so teuer. Das Kabel stößt auch an technologische Grenzen. . .
E-Control-Gutachten

Eine Verkabelung der sogenannten 380 kV-Salzburg-Leitung - die von der Verbund APG geplante Hochspannungsleitung des Abschnitts Tauern-Salzach - würde laut dem am Freitag präsentierten Gutachten der Energieregulierungsbehörde E-Control wesentlich teurer sein als eine Freileitung und auch technologisch wäre die Freileitung vorzuziehen. Eine Meldung aus Österreich. Befürchtung u.a.: Steigerung der Netzkosten um 77%. . .

Nun hat die Bundesnetzagentur aktuell den großen deutschen Stromkonzernen die Gebühren für die Durchleitung von Strom durch ihre Transportnetze erheblich gekürzt. Rückwirkend zum 1. Januar seien die beantragten Entgelte von RWE, EnBW und Vattenfall um bis zu 29 Prozent zusammengestrichen worden, so z.B. die WELT vom 19.01.2008. Im Gegenzug hat Niedersachsen ein neues Erdkabelgesetz zwecks Verlegung von 380 kV-Trassen, dessen Kosten wiederum auf die Netzentgelte, welcher der Verbraucher schultern muß, umgelegt werden dürfen. Der Verbraucher soll einerseits immer mehr Strom sparen, aber gleichzeitig noch den weiteren Ausbau von Wind-, Solar- und Biostromanlagen bezahlen und jetzt auch noch den teuerst möglichen Netzausbau aller Zeiten finanzieren.

Die Problematik der Höchstspannungsverkabelung beschreibt ausführlich das
Positionspapier der APG
zu Kabeln in der Höchstspannungsebene. Stichworte: FREILEITUNGEN SIND STAND DER TECHNIK, AUSFÄLLE UND REPARATUREN, MUFFEN ALS SCHWACHSTELLEN, EXTREME WETTERSITUATIONEN, BETRIEBSVERHALTEN EINES KABELS, VERLUSTE, ÜBERTRAGUNGSLEISTUNGEN, KOSTEN und LEBENSDAUER, TEILVERKABELUNGEN etc.

21.01.2008
Wolfgang Clement (SPD) greift in den Hessen-Wahlkampf ein - allerdings nicht so, wie sich seine Partei das wohl wünschen würde. Denn der frühere Wirtschaftsminister warnt davor, für SPD-Kandidatin Andrea Ypsilanti zu stimmen. Die Jusos fordern inzwischen den Rausschmiss Clements aus der Partei.
WARNUNG vor ANDREA YPSILANTI
Clement: "An Alternativen zur Atom- und Kohleenergie gibt es zur energetischen Versorgung der Industrie nur Gas oder Atom- und Kohlestrom von jenseits unserer Grenzen." Er warnte vor einem Alleingang. . .  Und der Solar-Lobbyist Dr. Hermann Scheer deutet mit dem Finger auf den Stromlobbyisten Wolfgang Clement. WELT online 20.01.2008

Leserbrief aus Südhessen. Alle Ökostromtarife, wie auch alle Versorger-Wechsel im Falle von "Normal-Tarifen" (auch Grauer Strom genannt) haben einen faden Beigeschmack. An der Art des Stromes, der bezogen wird, ändert sich nämlich grundsätzlich nichts. Wer das nicht wahrhaben will, soll sich als Beispiel vor Augen halten: Ein Ökostrom-Bezieher wohnt zwischen zwei Nachbarn, die Normalstrom beziehen; alle drei werden über dieselbe Leitung (Kabel) versorgt; alle drei erhalten denselben Strom-Mix, genauso wie der mittig wohnende ihn vor einem Tarifwechsel bezogen hat. Das elektrische Netz ist nun mal kein Telefonnetz. Nur beim Letzteren ist eine genaue Zuordnung des Anrufers (um hier im Bilde zu bleiben: Kraftwerk) zum Angerufenen (Stromverbraucher) möglich.

Bei allen Wechseln eines Tarifes muss man zwischen einem "vertraglichen" und einem "physikalischem" Stromfluss unterscheiden. Der Strom geht den Weg des geringsten Widerstandes. Bereits an der Einspeisestelle eines Kraftwerks in ein übergeordnetes Netz wird dieser Strom zum Mixstrom. Dies entsprechend seiner räumlichen Lage zu  anderen Kraftwerken und der Lage der Kunden mit deren schwankenden Verbrauchsgegebenheiten. Ökostromanbieter können nicht erzwingen, wie sich der Strom im Netz verteilt. Demnach kann ein Tarifanbieter über Zertifizierungen (TÜV und ähnliche Organisationen) nur nachweisen, dass er irgendwoher Ökostrom bezieht. Dieser Strom wird aber nie den Öko-Kunden erreichen. Das würde nur der Fall sein, wenn zwischen Öko-Kraftwerk und Öko-Kunde eine direkte Leitungsverbindung gebaut werden würde. Das wäre allerdings technisch-wirtschaftlicher Wahnsinn.

In jedem Tarif sind derzeit bereits etwa 17 Prozent Ökostrom enthalten (Prognosewert für 2008, siehe Internet bei BDEW). Dieser Anteil ergibt sich aus dem Abnahmezwang und der Umlage der entstehenden Kosten (Vergütungen) gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Dieser "EEG-Strom" darf nicht nochmals verkauft werden (Doppelvermarktungsverbot nach EEG). Die Anbieter von Ökostrom-Tarifen müssen deshalb den zusätzlich notwendigen Öko-Strom anderweitig (vertraglich) beschaffen. Um die Tarife noch preislich interessant zu machen, kann dieser Strom weitgehend nur aus großen und älteren Wasserkraftwerken stammen. Da der deutsche Markt diesbezüglich weitgehend abgegrast sein dürfte,  kommen als Lieferanten auch ausländische Wasserkraftwerke infrage. Im Falle der Stadtwerke Kassel würde der (vertragliche Bezug) Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken (Vermutung) sich bereits in Schweden und Dänemark, spätestens in Norddeutschland "verkrümelt" haben. Der notwendige Bedarf in Kassel würde sich dann jeweils über eine (vertraglich geplante) Leistungssteigerung an den Übergabestellen von den schwedischen, dann zu den dänischen, dann zu den norddeutschen Regelzonen und dann in Nordrhein Westfalen/Nordhessen gedeckt werden. An der physikalischen Stromart (Mix), die in Kassel "angeboten" wird, kann sich nichts verändert haben: Nach wie vor letztlich Strom aus Braunkohle- und Steinkohle-Kraftwerken, abgesehen von örtlichen Ökokraftwerken. Vergleichbare Verhältnisse werden  im Falle der Stadtwerke Heidelberg vorliegen. Der schweizerische Strom wird sich vorher im südlichen Süden Deutschlands verteilt haben.

Ehrlicher erscheint mir diesbezüglich das Bensheimer GGEW zu sein. Im Tarif "Öko Plus" wird nicht behauptet, der Kunde wird unmittelbar mit Ökostrom versorgt. Es heißt sinngemäß, dass mit der Nutzung dieses Tarifs ein "aktiver" Beitrag zur Erhöhung des Anteils von Ökostrom insgesamt erbracht wird. Es wird das Gleichnis zu einem Stromsee gemacht. Irgendwo wird Ökostrom eingespeist. Wo dieser verbraucht wird, bleibt den Netzgebenheiten überlassen. Der GGEW-Tarif "Sonnenstrom Bergstraße" wird mit Preisen zwischen 51,29 und 71,81 Cent pro Kilowattstunde angeboten. Dieser Strom kann nur aus eigenen Anlagen stammen, eben nicht aus EEG-Anlagen. Diese Kalkulation erscheint mir plausibel. Der Kunde wird natürlich auch diesen Strom, auch als Bensheimer, nicht direkt erhalten. Hinzukommt, dass die Sonne die unangenehme Eigenschaft hat, nicht immer zu scheinen. Der Kunde wird sein Verbrauchsverhalten kaum nach dem Stand der Sonne einrichten. Es müssen auch Kunden sein, die geradezu im Geld schwimmen. Der Tarif zeigt allerdings deutlich, wohin die Reise mit den Strompreisen gehen wird.

Noch ein Wort zur sog. Stromkennzeichnungspflicht. Auf jeder Stromrechnung muß nach EU-Recht und nun nationalem Recht eine Angabe über die Zusammensetzung des Strom-Mixes des Versorgungsunternehmens auch im Vergleich zur gesamten Versorgung Deutschlands erfolgen. Diese Werte sind bei der Gesamtbetrachtung Deutschland sicherlich in Ordnung. Sie können aber im konkreten Falle eines örtlichen Stromversorgers, nur die Werte für den vertraglichen Strombezug spiegeln. Eine Ausage über den wirklichen, also physikalischen Inhalt (wirkliche Herkunft) des Stromes kann nicht gemacht werden. Hier wird also gesetzmäßige Volksverdummung betrieben. Also: Hoch lebe die Demokratie - landläufig auch "Herrschaft des Volkes" genannt.  Eberhard Wagner, Bensheim

19.01.2007
REIN RECHNERISCH VERMEIDET der Kreis pro Jahr die Poduktion von 580 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid. So lautet eine Meldung aus dem Kreis Ammerland. Und rein praktisch? Nun, dafür bezahlt der Kreis 3.500 Euro Mehrkosten in 2008. Begründung für sein Tun: "Wir wollen ein Zeichen setzen"! Lieferant des Stromes: EWE-Naturwatt, Tochter des Energieversorgers EWE, an dem der Landkreis Anteilseigner ist. Angeblich hätte EWE-Naturwatt nach einer europaweiten Ausschreibung das "mit Abstand attraktivste Angebot" abgegeben. Und welchen Nutzen haben die Bürger und Bürgerinnen davon? Wieviel Grad Celsius Erderwärmung bleibt dem Kreis Ammerland mit 580 Tonnen CO2 erspart?
NWZ online.de

Klimaschutz, Naturschutz oder Solarplattenschutz? Auf einem Grundstück der ostfriesischen Gemeinde Südbrookmerland hat ein Unternehmen aus Victorbur von 20 Bäumen die Kronen abgesägt, um mehr Sonnenlicht für eine Fotovoltaikanlage zu erhalten.


Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) bezifferte gestern in einer Pressemitteilung neben dem "Verlust für den Naturhaushalt" rund 50.000 Euro Gesamtschaden. Die Gemeinde werde die "geköpften Bäume" noch jahrzehntelang pflegen müssen. "Der BUND erwartet von der Gemeinde, dass sie die Firma in Regress nimmt, auch um deutlich zu machen, dass eine Zerstörung öffentlichen Eigentums kein Kavaliersdelikt ist."

Er sehe das nicht so problematisch an, sagte Bürgermeister Friedrich Süßen gestern auf OZ-Anfrage. Kann er wohl auch nicht, denn der Unternehmer, der die Kronen kappen ließ, hatte dafür zuvor bei der Gemeinde Südbrookmerland nachgefragt. Nicht beim Bürgermeister und auch nicht beim Amtsleiter, wie Süßen sagte. Der Betriebsinhaber habe aber wohl von einem Behördenmitarbeiter im Rathaus Victorbur die mündliche Zusage bekommen: "Naja, dann schneidet man ein paar Äste ab."

Was daraus geworden sei, halte er nicht für gut. "Aber es ist passiert", sagte Süßen. Eine Erle sei allerdings nicht so ein wertvoller Baum wie beispielsweise eine Linde, eine Eiche oder eine Kastanie. Er habe sich bei Gärtnern erkundigt, welche Pflegemaßnahmen für die Bäume nötig seien. Klar sei, dass die gekappten Bäume auf Dauer nicht überleben könnten. Aber er wolle dem Verwaltungsausschuss der Gemeinde Südbrookmerland nicht vorgreifen und das Ergebnis der heutigen Sitzung abwarten, setzte Bürgermeister Süßen noch hinzu. Die Umweltschützer heben indes die besondere Bedeutung der Erlen für den Naturhaushalt hervor. Mehr als 100 Insektenarten lebten von ihnen. Im Gegensatz zu Kopfbäumen wie Linden oder Weiden führe bei Erlen eine Kappung zur Zerstörung der Eigenart des Baumes und zu einer großen Wunde, die der Baum alleine nicht mehr schließen könne. Ostfriesen Zeitung, 15.Jan.2008.
 
Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne? Windkraftanlagen haben den Frieden ganzer Dorfgemeinschaften gespalten. Grund: einige Betreiber haben den finanziellen Nutzen und der Rest muß mit den von den Monsteranlagen ausgehenden Störungen und Belastungen leben. Wie ist es mit dem Frieden bei Solaranlagen? Das obige Beispiel ist beschämend. Damit Solaranlagenbetreiber zu Lasten der Stromverbraucher ihren Nutzen optimieren können, dürfen sie zusätzlich noch störende Bäume aus dem Weg räumen. Aber so mancher Nachbarstreit wird noch heranwachsen. Wenn dereinst junge Bäume entlang der Grundstückgrenze die Höhe der nachbarlichen Solaranlage erreichen werden. 

18.01.2008
Bilder von schmelzenden Eisbergen konnten wir zuhauf in vielfältigen Medien betrachten, als sich unsere Bundeskanzlerin und Diplom-Physikerin Dr. Angela Merkel samt Umweltminister Gabriel vor der grönländischen Küste die herannahende Klimakatastrophe betrachteten. Diskobucht an der Westküste von GrönlandFührende Politiker, wie EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain und zahlreiche Umweltminister waren auch schon nach Ilulissat geflogen, um hier die in der Arktis besonders markanten Folgen des Klimawandels in Augenschein zu nehmen und sich in den Medien als betont umweltbewusst zu präsentieren. Nun erlebt Grönland den kältesten Winter seit langem.
Klimawandel real
Derzeit notieren dänische Meteorologen das Gegenteil von Global Warming: Wahnsinnskälte und ein harter Nordwind hätten für eine 50 Zentimeter dicke Eisdecke gesorgt. . . - so die Berichterstattung in vielen deutschen Zeitungen. Mit Google-Earth auf dem Rechner läßt sich (noch) die eisfreie Diskobucht an der Westküste vor Grönland betrachten, siehe nebenstehende, noch nicht aktualisierte Abbildung. Nun sei sie laut Bericht komplett zugefroren. Es wird zunehmend eine der leichtesten Übungen, führende Politiker der Lüge, der Manipulation und der absichtlichen Volksverdummung zu überführen. Und das Internet wird es nicht vergessen.

Woran erkennt man am sichersten eine Ideologie? An der von ihr verwendeten Nomenklatur. Zum Beispiel jener der Treibhaushysteriker. Deren Sprachregelung von Treibhauseffekt über Global Warming Potential, Klimaschutz, Treibhausgase etc. ist nicht wissenschaftlich sondern emotional gesteuert. Wenn vom Klimawandel die Rede ist, dann nicht vom natürlichen sondern stets von dem Mensch gemachten. Die UNO als oberste Klimabehörde mit ihrem Haupt IPCC gibt die Sprachregelung vor. Statt sachlicher Aufklärung wissen unsere Politiker in ihrer Einfalt nichts besseres, als das emsige Nachplappern dieser Begriffe.
Beliebt ist das drastische Wort Klimakiller. Aber wer oder was folgt einem toten Klima? Hier eine kleine Auswahl aus dem Sammelsurium unserer wortschöpfenden Klimaakrobaten:
Klimakompromiss, Klimapaket, Klimaschutzprogramm, klimaneutral, klimafreundlich, Klimagerechtigkeit, Klima-Charta, Klimagipfel, Globalklima, Klimawahlen, Klima-Charta in der Schweiz (Dr. Franz Alt), Klimaschutzabkommen, Klimagespräche, Klima retten, Klimaspot, klimazerstörende Kohleenergie, Klimakiller, klimasensible Wirtschaftsbereiche, Klimaschutzkonzept, Klimaschutzhäuser, klimaneutrales Hotel, klimafreundlicher Tourismus, Klimafolgen, Klimaschutz, Klimaflüsterer, Klimahelden, Klimazerstörer, Klimabörse, Klimajahr 2007 etc. . .

Klima ist die Gesamtheit der Witterungen (Regen, Schnee, Wolken, Sonnenschein, Temperatur, Nebel etc.) innerhalb eines vorher miteinander abgesprochenen Zeitraumes (z. B. eines Jahres) bezogen auf eine bestimmte Örtlichkeit. Oder allgemein in der Meteorologie: eine bestimmte darüber hinweggegangene 30 Jahre-Phase mit all ihren Wettererscheinungen. Wer vom Klima spricht, sollte stets sagen, welchen Zeitraum in der Vergangenheit er meint. Diese vergangene Gesamtheit wird - rechnergestützt - statistisch ermittelt, ist daher lediglich ein statistischer Mittelwert und so durchaus von Menschen manipulierbar. Ist dieser per Computer ermittelte Wert aber auch schützbar? Daher auch die Rede von den 'Klimamodellen' oder 'Klimaszenarien'. Welchem Klimamodell glauben Sie am liebsten? Wer die derzeitige Bildungsdiskussion beobachtet, sollte eigentlich zur Frage gelangen: Wo befindet sich die Hilfsschule für Klimaschutzpolitiker und deren Claqueure? Ein Gymnasium haben die meisten ja bereits absolviert.

The recent U.S. Senate committee report listing 400 scientists who last year openly disputed Anthropogenic (man-made) Global Warming claims does indeed appear to yield a consensus. But their consensus is not based in the dubious assertion that a plenary rise in the earth’s temperature described as Global Warming is a settled scientific theory. Neither is this consensus grounded in the bogus claim that the polar bear population is at risk and should be declared an endangered species due to the threat posed by Global Warming; or the incorrect thesis that hurricanes and Global Warming are indisputably linked.
The Coming Skeptic’s Revival
According to the collective assessment of this eminent group of scientists, no such testimonials meet the most rudimentary standards of good scientific inquiry, or have any basis on fact; therefore no consensus is to be found among the 400 scientists that are listed on this report , other than the nearly unanimous agreement that the claim of Global Warming as a legitimate threat to humanity is more an ideological juggernaut than a proven scientific certainty, fueled predominantly by the politics of fear from the left, and amply lavished with the continued financial support from unwitting governments and moral support from the main stream media. . . Canada Free Press 17.01.2008

17.01.2008
Wußten Sie das schon? In Deutschland werden zunehmend mehr Städte mit teuerem Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken ökologisch versorgt. Und woher kriegen die Norweger ihren Strom? Von unseren Kern- und Kohlekraftwerken. Aber billiger. Sonst würde sich das Geschäft ja nicht lohnen. Was machen die Skandinavier mit unserem Strom? Sie beheizen ihre Häuser damit, was sie schon immer so taten. Ist das nun CO2-Gerechtigkeit oder doch nur ökologische Volksverblödung?

Rund zwölf Prozent ihres Stroms nutzen die rund 39 Millionen deutschen Haushalte inzwischen für Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Computer. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, bei jüngsten Berechnungen. Dabei hätte sich der Anteil des Stromverbrauchs im Haushalt in den vergangenen Jahren nach BDEW-Angaben lediglich im Anwendungsbereich Unterhaltungselektronik, Telekommunikation und Computer leicht von zehn auf nun zwölf Prozent erhöht. ... Eine Meldung, die man wie derartige stets nicht nachvollziehen kann und sie daher einfach glauben muß.

Unbestreitbar hat sich jedoch mit dem Internet insbesondere die Zahl der Computernutzer stark erhöht. Wie nutzen Sie Ihren Rechner? Täglich ziemlich oft oder nur ein einziges Mal? Schalten Sie ihn nur einmal ein und abends wieder aus oder befolgen Sie zwecks Energieeinsparung strikt die Standby-Tips der Verbraucherverbände? Ein kleiner Selbstversuch mag Aufschluß über den Unsinn diverser Empfehlungen
geben.

Laptop mit 15"-Bildschirm in Standby-Betrieb am Netz
2 Watt
Hochfahren des Laptops
40 Watt
Dauerbetrieb des Laptops
35 Watt
jeweilige Hochfahr- plus Ausschaltdauer
5 min
Bildschirmschoner für schwarzen Bildschirm (scrnsave.scr)
35 Watt
Datenquelle: eigene Messung

Kleine Rechnung: Mit der relativ knapp bemessenen Hochfahr- und Ausschaltdauer von zusammen 5 min beträgt die Energieaufnahme während dieser Phase jedesmal 40 W x 5 min = 200 Wmin. Wohl gemerkt: nur für die Summe aus Ein- und Ausschaltvorgang - ohne den dazwischen liegenden Betrieb. Mit dem gleichen Stromverbrauch von 200 Wmin für das jeweilige Hoch- und Runterfahren ließe sich das Gerät im 2 Watt-Standbybetrieb immerhin 100 min lang schlummern, denn 200 Wmin / 2 W = 100 min, gut 1,5 h. Wer aus Gründen der Energieeinsparung meint, seinen Laptop täglich fünf mal über die Steckerleiste ein- und ausschalten zu müssen, verbraucht für den eigentlich nutzlosen Vorgang des Hoch- und Runterfahrens insgesamt 1.000 Wmin ~ 16,7 h und verplempert zusätzlich 25 Minuten Zeit. Mit der gleichen Strommenge können Sie Ihrem Rechner immerhin 500 Schlummerminuten = 8,3 h im Standby statt der täglichen Auf- und Abqual gönnen, bevor der Stromverbrauch höher wird, als mit dem lästigen Ein- und Ausschalten. Bei wohl den meisten heute verwendeten Computern läßt sich für den Standbybetrieb noch zusätzlich der unnötige Dauerlauf der Festplatte über die Einstellungen in den Energieoptionen des Betriebssystems gezielt und automatisch abstellen.
Fazit:
Schonen Sie Ihr kostbares Steckenpferd und machen sie aus dem Laptop keinen (Energie-)Schlepptop! Prinzipiell gelten obige Meßwerte nicht nur für den Laptop sondern mit geringfügigen Abweichungen für die allermeisten Computer in der Massenanwendung. Niemand sollte sich wegen des Standby-Betriebes ein schlechtes Gewissen einreden lassen und den Rechner lieber als stets bereit liegendes Werkzeug betrachten.
P.S. : 1 kWh = 1.000 Wh = 60.000 Wmin.
P.S. Und wie läßt sich mit einem Laptop im Standby-Betrieb - im Gegensatz zum häufigen Ein- und Ausschalten - echt Strom sparen? Den Netzschalter bzw. den separaten Netzadapter ausschalten und den Laptop nur mit dem eingebauten  Akku im Standby weiterlaufen lassen. Denn der Netzadapter ist im Standby mit ca. 1,8 W Leistungsaufnahme der eigentliche 'Stromfresser'. Der Laptop alleine benötigt im Standby-Betrieb mit den verbleibenden 0,2 Watt nur noch so wenig Strom , daß er mit gängingen Meßintrumenten kaum noch erfaßt wird. Bei sog. Desktop-Comptern funktioniert des weniger gut, denn da ist Netzadapter im Gerät integriert.

Wer den Strom aus Kernenergie nicht mag, muß ihn wohl oder übel mittels Kohle produzieren. Es sei denn, die bisher jederzeit an unseren Steckdosen verläßlich anstehende Spannung soll sich zukünftig an dem Verhalten von Sonne, Wind und Wetter orientieren - und die WählerInnen auch. Der dem fachlich unbedarftem Leser suggerierte 'Ökomix' aus Sonne, Wind und Bio ist reine Augenwischerei. Für eine Kilowattstunde Strom aus Ökomix bedürfte es der steten Vorhaltung von gleichviel Kraftwerkstypen wie seine Anteile (Sonne, Wind, Wasser, Bio), aus denen er bestehen soll. Pro Kilowattstunde bräuchten wir eine Windkraftanlage, eine Solarplatte und ein Biokraftwerk, welche sich je nach Wetterlage und Lichtverhältnissen ihre Stromproduktionen absprechen und teilen. Dieses Mixen bedeutet gleichzeitig, daß sich bei einer viertelstündlichen Veränderung der Nachfrage die jeweiligen Ökostromerzeuger darüber zu verständigen hätten, wieviel Strom sie - je nach Wetterlage - in das Netz einspeisen dürfen. Ökostromerzeuger verwenden aber keine steuerbaren Kraftwerke, welche einem bestimmten, vorher bekannten und fahrplanmäßig festgelegtem Einspeisungsverlauf folgen können. Das  EEG sieht das nicht vor. Sonne, Wind und Wetter lassen sich nicht steuern. Und bei Biokraftwerken spielen die Jahreszeiten mitsamt ihren Ernteerträgen eine wichtig Rolle. Wer aus Gründen von Ängsten vor einer
in naher Zukunft bevorstehenden Klimakatastrophe Überschwemmungen, Dürreperioden und Verwüstungen befürchtet und predigt, sollte daher auch an damit einhergehende Mißernten für Biokraftwerke denken.

Anpassungsfähige und von Wetterlagen unabhängige Großkraftwerke sind die Leistungsträger im europaweiten Verbundnetz und daher auch dessen Spannungsstabilisatoren bis hinab zur Verbraucherebene. Der europaweite Netzverbund ermöglicht es auch, das eine oder andere Großkraftwerk temporär außer Betrieb zu nehmen, wobei jedes Land trotzdem seinen Stabilisierungsbeitrag liefern muß. Wird das notwendige Stabilisierungspotential unterschritten, muß elektrische Leistung aus dem Ausland zugekauft werden. Nun informiert uns heute Bundesumweltminsiter Gabriel, daß die Übertragung von Strommengen aus dem stillgelegten Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich auf das Kernkraftwerk in Brunsbüttel vom Oberverwaltungsgericht in Schleswig untersagt wurde. Ein vorläufiger Sieg der Politik. Am 27.02.2008 soll der VGH Hessen den gleichartigen Fall in Sachen Kernkraftwerk Biblis entscheiden. Der Minister läßt uns aber nicht wissen, woher zukünftig die fehlendem Kraftwerksleistungen samt den mit ihnen produzierten Strommengen dauerhaft und verläßlich kommen sollen. Er läßt auch nicht mitteilen, wieviel 'Atomstrom' wegen des Stillstandes deutscher Kernkraftwerke bisher aus Ost und West importiert wurde - als Ersatz für den eigenen Ausfall. Bilanzierende Informationen von der Politik zu erwarten - das ist wohl zu viel des Verlangens!
 
 
erzeit nicht leichter als Kernkraftwerke. Überall in deutschen Landen stellen sich Bürgerinitiativen gegen geplante Neubauten für eine verläßliche und heimische Stromerzeugung aus Kohle. Die politisch geschürte Angst vor der imaginären Klimakatastrophe samt deren prognostizerten Folgen ist kaum zu beschreiben. Doch der menschengemachte Treibhauseffekt ist in Wirklichkeit ein Schwindel! Er wird überall dort verbreitet und gelehrt, wo sich die Politik und ihre Geschäftemacher mit der Klimaangst die meiste Klientel erhoffen - in der Masse der Bevölkerung. Da auch niemand sein Auto mit Wind- und Solarstrom betreiben kann, gibt es für Otto Normalverbraucher keine Alternative, als die Strafe für sein geschäftliches und privates Tun zu entrichten. Abzocke en gros.
CO2 - der größte Feind der Menschheit?
Seit Frau Dr. Merkel im Jahr 1997 erstmals das Kohlendioxid (CO2) als größten Feind der Menschheit entdeckte, hat sie die Fahne der "Klimarettung" unbeirrt vor sich her getragen. Sie hat sich niemals gefragt, ob das unschuldige CO2 überhaupt in der Lage ist, die Erde in einen Glutball zu verwandeln. Was immer wir darüber von ihr hörten, hat ihr das IPCC mit seinen Sprachrohren vorgekaut. Sie ersetzte Wissen durch Glauben und erwies sich in der Folgezeit als extrem beratungsresistent . . . Von Christian Bartsch.

Unless we announce desasters, nobody will listen - so lange wir keine Katastrophen ankündigen, wird niemand zuhören.
Sir John Houghton, Vice-Präsident des IPCC, der die ersten drei IPCC-Reporte herausgab.
Die Lüge der Klimakatastrophe
Die angeblich "Mensch-gemachte Klimaerwärmung" ist kein Produkt der Menschheit, wie behauptet, sondern ein solches der sogenannten Wissenschaftler beim IPCC. . . Ein Insider berichtet.

13.01.2007
Erst lautstark genehmigen und dann kleinlaut prüfen? Das Forschungsprojekt MINOS+ untersucht die von Offshore-Windparks auf Seevögel, Robben und Schweinswale ausgehenden Wirkungen. Nun hatte das vom Nationalparkamt koordinierte Projekt anläßlich einer Fachtagung in Itzehoe am 29. und 30. November letzten Jahres neue Erkenntnisse präsentiert. Seehunde schwimmen regelmäßig 50 bis 120 Kilometer vor die Küste, weil sie nur so genug Nahrung finden. Dort geplante Windkraftanlagen könnten somit einen Einfluss auf die Robben des Wattenmeer-Nationalparks haben. . . . und vielen Seevögeln steht die Kollision mit den bis zu 200 Meter hohen Windkraftanlagen bevor.
Mehr Wissen
über ökologische Auswirkungen von Windparks auf See. . .

Viele bereits genehmigte Windparks auf hoher See seien dort genehmigt worden, wo sich besonders viele Vögel und Schweinswale tummeln. Das wurde im Rahmen der Langzeitstudie "Marine Warmblüter in Nord- und Ostsee" (Minos) ermittelt - schreibt die taz am 12.01.2008. Angesichts dieser Erkenntnisse erscheine es unglücklich, dass sich einige der bereits genehmigten Windparks ausgerechnet dort befinden, wo die größten Ansammlungen von Schweinswalen gesichtet wurden. . .
Rammen macht den Schweinswal taub
Ein Forschungsprojekt zur Verträglichkeit von Tierwelt und Offshore-Windkraft ergibt, dass viele geplante Windparks dort liegen, wo sich Vögel und Kleine Tümmler konzentrieren. Und wie wenig Lärm bereits das Gehör der Meeressäuger schädigt . . .
Ob es wirklich so 'unglücklich' ist, daß sich die
bereits genehmigten Windparks ausgerechnet dort befinden, wo die größten Ansammlungen von Schweinswalen gesichtet wurden, erscheint äußerts zweifelhaft: es ist politisch gewollt. Die bei Windkraftanlagen unhörbaren und unsichtbaren Naturstrompartner und Umweltverbände wie Greenpeace, WWF, BUND, Nabu etc. werden erst dann wieder lautstark klagen und sich wichtigtuerisch ins Gespräch bringen, wenn alles errichtet, aber eh nichts mehr zu retten ist.

Solarstromsubventionen
- Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat im April 2007 berechnet, dass die Förderung von Solarstrom durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz für die bis Anfang 2007 auf Dächern installierten Anlagen sich auf insgesamt 14,3 Mrd. Euro summiert. Das entspricht mit ca. 2,3 Mrd € pro Jahr in etwa der Höhe der jährlichen Steinkohlesubvention.


Im Solarstrommagazin "Photon" 5/2007 erschien der höchst brisante Leitartikel "Auf dem Radar" von Anne Kreulemann. Darin wird die Eingangsfrage gestellt: "100 Milliarden Euro für 2% Solarstromanteil im Strommix?"“ Diese immense Summe für lächerliche 2% Solarstrom muss von uns Verbrauchern bis 2010 aufgewendet werden, wenn der Ausbau der Photovoltaikanlagen im derzeitigen Ausmaß fortgeführt wird! Selbst diese 100 Milliarden Euro könnten überschritten werden, wenn das eintritt, wofür hunderte Solarinitiativen hart arbeiten, einen noch schnelleren Ausbau der Solarstromanlagen (Photon)!

Solarstrom wird in Deutschland bis auf Forschungsanlagen nur mit Photovoltaikanlagen produziert. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Leistung von mindestens 830 Megawatt installiert. Diese Zahl wurde durch die Fachzeitschrift Photon erhoben und gibt nur die nachgewiesenen Installationen an. Da bei der Erhebung allerdings die Zahlen einiger Stromnetzbetreiber fehlten, war die tatsächliche Installation höher, wenngleich man nicht genau sagen kann, wieviel. Für 2007 geht das Marktforschungsinstitut Europressedienst von einem Zubau von rund 1.500 Megawatt, für 2008 von 2.000 Megawatt aus (Wikipedia).

Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 623 Milliarden kWh (623 TWh) Strom erzeugt. Die Steinkohle war mit 21 Prozent daran beteiligt. In 2006 betrug der Solarstrom 2,8 TWh, hochgerechnet auf 2007 ca. 2,8 x 1,8 ( Steigerungsfaktor Solarstromanlagen 2007 gegenüber 2006, s.o.) = 5,04 TWh. Das sind anteilig an der Gesamtstromerzeugung 100% : 623 TWh x 5,04 TWh = 0,81 %!

Für diese lächerliche, unstete (!) Solarstrommenge von rund 5,4 TWh kassieren die Solarstromerzeuger jährlich 2,3 Milliarden Euro (!) Subvention. Bei gleicher Subventionshöhe liefert uns die Steinkohle kontinuierlich (!) 130,8 TWh (!!), d.h., 100 % : 5,04 TWh x 130,8 TWh = 2.595 % mehr Strom ins Stromnetz!!

Der Steinkohlebergbau wird wegen zu hoher Subventionen eingestellt. Der absolut leistungsunfähige Solarstromanlagenbau wird aus politischen Gründen subventioniert, koste es (den BürgerInnen und Bergleuten) was es wolle!
Hermann Norff

11.01.2008
Solarenergie für den Starenkasten? Fehlanzeige! Unsichere Stromversorgung für NotrufsäulenKennen Sie nicht auch die niedlichen Wind- und Solastrommasten entlang unseren Autobahnen? Wozu dienen sie überhaupt? Die Stromversorgung der Notrufsäulen arbeitet mit Gleichspannung zwischen 40 und 60 V. Sie benötigen Akkumulatoren mit einer Ladespannungsregelung, welche bei Unterspannung Alarm meldet. Nachts und bei schlechtem Wetter liefert das Solarmodul keinen Strom und bei gleichzeitiger Windstille (Nebel, etc.) würden die Notrufsäulen mangels Strom selber in Not geraten. Aus Sicherheitsgründen ist auch bei ihnen ein Netzanschluß unabdingbar. Aber lohnen sich dann für diese Ministromverbraucher im 1 Watt-Leistungsbereich derartig teuere Solar- und Windstromanlagen? Unter 1.000 Euro (oder 10.000?) sind sie sicherlich nicht zu bekommen. Zudem wird der Energieaufwand für Erstellung und Montage dieser Anlagen niemals wieder zu kompensieren sein. Aber Deutschland ist ja 'Vorreiter' in Sachen Energie-Effizienz. Nebenstehende Abbildung stammt von Eberhard Wagner, Bensheim. Er informierte über den Bruch einer solchen Anlage anläßich des Wintersturmes 'Kyril' im Januar 2007. An der Autobahnauffahrt A5 Zwingenberg - Darmstadt bemerkte er den abgerissenen Flügel eines solchen Gerätes, welcher mindestens den Verkehr gefährdert hat.

Die Bestätigung für die Unwirtschaftlichkeit solcher Anlagen liefert nun ein Bericht im "Anzeiger für Harlingerland, Wittmund,  05.01.2008": In Holtrop sollen die Radargeräte (Starenkästen mit Kamera und Blitzgerät) wieder auf verläßlichem Strom aus dem Netz umgestellt werden - die Sonnenenergie aus Solarplatten hätte nicht ausgereicht, um die »Blitzgeräte mit der nötigen Energie zu füttern«, sodass sie nicht ordnungsgemäß funktioniert hätten.

 
Während an manchen Tagen im Januar 2007 die Haushalte die Leistung bis zur maximal installierten Windkraftleistung in Anspruch nahmen, hat diese selber an keinem Tag ihren maximal möglichen Wert erreicht. Eine sichere Versorgung läßt sich daraus nicht ableiten. Am 18. Januar 2007 machten die Europäer Bekanntschaft mit dem Januarsturm 'Kyrill', dessen unliebsame Folgen man z.B. bei Wikipedia nachlesen kann. Welche Folgen hatte der Starkwind auf die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen?
Analyse der Windenergie 2007
Schlechte Ernte für den hohen Einsatz

      

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