Naturstrom-
und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen
Sichtbehinderung,
Lärm
und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit
der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer
Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden
Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix
aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind-
und
Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit
konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip
überflüssig. Sie können auch den 'gesetzlichen
Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie. |
Europa
bei Nacht ![]() und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle? |
IPCC - der Weltklimarat - wer oder was ist das und welchen Zweck erfüllt er? |
Kathedralen
des Glaubens![]() Windkraft in Canada |
Mit Windenergie
können Sie Ihre Heizung nicht betreiben ![]() Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wo zu benötigen Sie ihn? Konventionelle Kraftwerke werden damit nicht ersetzt. |
Havarien/Unfälle
mit
Windrädern in Deutschland und weltweit[*.xls] |
National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt |
Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen |
Wattenrat Ostfriesland Naturschutz für die Küste |
Forum
gegen die poitische Irrlehre vomTreibhauseffekt |
Das Recht der
Windanlagen |
Klimanotizen Klimawandel - normal oder nicht? |
Bürgerinitiative
Rheinhessen-Pfalz |
Informationen
einer Windkraftseite in Kanada |
04.03.2008 / Fortsetzung in Datum voraus >>>
hier |
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![]() Das überall gleiche
Problem: wo die meisten Menschen wohnen, weht
der wenigste Wind. Imaginärer Klimaschutz gegen konkreten Landschaftsschutz.
The prairie is an important breeding and resting ground for
internationally migrating monarch butterflies
and grassland birds.
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03.03.2008
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![]() Biosprit - ein Rohrkrepierer Umweltminister Sigmar Gabriel hat eingestanden, dass der höhere Beimischungszwang für Biosprit im Autotank auf Eis gelegt wird. Auf einmal dämmert .. ![]() Revolution auf dem Acker? - ein Brief an einen FDP-Abgeordneten. Von einem Parteifreund. Die Revolution ist eigentlich ein gewaltsamer Umsturz oder auch eine grundlegende Änderung eines Weltbildes. Das will die FDP mittels Ankurbelung der Klimahysterie erreichen und erhofft sich mit starken Worten ein Wählerpotential bei den Landwirten. Doch Landwirte wurden schon immer mittels Bauernfängerei geneppt und in finanzielle Abhängigkeiten getrieben. Was früher der vielversprechende und überdimensionierte Maschinenpark war, ist nun die teure, wartungsaufwändige und explosiv arbeitende Biogasanlage. Lieber Bauer - sei schlauer - als Dein Volksvertreter. ![]() "Gut sein als Umweltschutz-Vorreiter - und damit dicke kassieren“, das ist es, was diese Leute der Wirtschaft vorgegaukelt haben, und die ist denen voller Lust gewinnsabbernd auf den Leim gegangen. Nun merkt das Volk, wie es ausgenommen wird und verarmt, und die Ernte fällt den Linken automatisch in den Schoß. Die FDP fällt - ihrer liberalen Seele beraubt - als Hohlkörper durch die 5%-Klappe, denn gerade in der FDP verkörpert sich mehr als in allen anderen Parteien die Riege der Abkassierer aus Finanz- und Bankenwelt, die es versteht, mit Luftnummern Geschäfte zu machen - Geschäft ist Geschäft - warum nicht auch mit Kaisers neuen Kleidern? Bei der Düsseldorfer Klima-Tagung lieferte Dr. Birnbaum von McKinsey für den BDI einen Schlüsselbeweis über die totale Erosion von Anstand, Verantwortung und Bürgersinn. Alle anwesenden Referenten hatten zuvor die CO2-Chimäre vollständig entblättert. Dann kam Dr. Birnbaum und stellte die Studie des BDI vor: "BDI initiativ - Wirtschaft für Klimaschutz". Dr. Birnbaum nahm das Ergebnis der Vorredner gar nicht zur Kenntnis, im Gegenteil, er ist fest davon überzeugt, daß "wir um das Thema nicht herumkommen“. Und indirekt konnte man heraushören, warum wir um das Thema nicht herumkommen, weil es genug "neue Treiber" gibt, die auch aus Luftnummern "ökonomischen Wert generieren“. Von "neuen Handelsmärkten“ sprach er, er nannte die Banken. Es war an perfiden Zynismus nicht zu überbieten. Trittin kann sich die Hände reiben. "Das ist im Kapitalismus so üblich“ sagte er, als ihm die Klima-Abkassierei vorgeworfen wurde. Ein Unternehmen nach dem anderen erfüllt ihm den Wunsch, sich mit korrupter Heuschreckenfratze zu präsentieren, selbst einst so angesehene Firmen wie Siemens. Die Deutsche Bank kann es mit Herrn Auer noch besser. Erst fordert Herr Auer, die Windkraftförderung zu verstärken, nun kriegen wir dank Förderung soviele Windräder, daß das Netz nicht mehr sicher und wirtschaftlich zu fahren ist und E.ON und Vattenfall den Laden hinschmeißen wollen. Schon kommt die Deutsche Bank, um daraus ein Investoren-Geschäft zu machen. Genau so fallen denen die Häuser betagter Immobilienbesitzer wie reife Früchte in den Schoß, welche die Zwangsinvestitionen für den sogenannten "Klimaschutz“ nicht bezahlen können. Ist das was anderes als das "Bauernlegen“ in den 20-er Jahren? Und da die Politik aller Lager in enger Kumpanei mit den Großfirmen, Großkopfeten, Kirchen und Gewerkschaften dieses Herauspressen von noch mehr Geld aus den kleinen Bürgern betreibt, ist es letztendlich egal, welcher Couleur unsere Auspresser sind, sie sind leider alle gleich. Im Jahre 2000 sammelte ich Unterschriften gegen unser geplantes Expo-Windrad. Ein liebenswerter alter Mann einfachster Herkunft sagte mir damals: "Das hat schon mein Opa gewußt - an den Trögen sitzen immer die gleichen Schweine, nur die Farben wechseln“. Deshalb, lieber Paul, hat vor 30 Jahren keiner auf Dich gehört, und auch heute wird keiner auf uns hören, denn wir stören das Geschäft, wir sind nur zum Bezahlen da, Leibeigene hatten sogar einen geringeren Abgabensatz als wir. Und was kümmern diese Heuschrecken schon die Millionen Schimmelkranke, die schimmeltoten Kinder und die durch Polysterol-Verklebung ruinierte Bausubstanz. Hauptsache Frau Merkel, die BASF, E.ON, BP, Siemens und die vielen anderen haben ihren Spaß. Mit Grüßen Hanna ![]() Deutsche-Bank-Manager leitet Studie über Kosten durch Verlust biologischer Vielfalt Pavan Sukhdev ist, neben seiner Tätigkeit für die Deutsche Bank, unter anderem Direktor des "Green Accounting for Indian States Project" ... Das Ergebnis des neuerlichen Forschungsprojektes über die Biodiversität dürfte im voraus bekannt sein: Wo das Geld regiert, hat die Natur keine Chance - auch 'Biodiversitäten' nicht. Noch ein Ergebnis ist klar: wieder eine teure Studie auf Steuerzahlers Kosten an einen kapitalen Bankmanager! |
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02.03.2008 |
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![]() ![]() Was einst mit kleinen und gläubigen Initiativen aus Solar- und WindparkbürgerInnen begann, hat längst seinen Einzug in global agierende Kapitalverflechtungen gehalten. Nicht umsonst prahlt die geschäftstüchtige Branche mit dem Begriff des 'deutschen Exportschlagers' EEG. Wo das Geld regiert, hat die Natur keine Chancen. Deshalb mußten die Umweltverbände in dieses Geschäftsmodell einbezogen werden. Und es hat geklappt. Die selben Leute, welche einst zum Schutz der Mauereidechse und Ringelnatter gegen jede Gartenhütte mit Zaun im Außenbereich von Siedlungen vorgingen, erlauben sich nun selber oder per kapitale Beteiligungen stählerne, himmelstürmende Riesenpropeller und hektargroße Plattenmonster in freie Landschaften zu errichten. Und die Politik träufelt das gute Gewissen dafür ein. Aus dem vielfachen Schrecken der davon betroffenen Menschen schält sich nun ein viel schlimmerer für die vom EEG betroffene Tier- und Pflanzenwelt. Gemäß dem Motto: 'bei der Verbrennung von Biomasse ... CO2 freigesetzt ... entnommen hat'. Ein bißchen dieser zur Verbrennung anstehenden Biomasse zeigt die nebenstehende Abbildung. Na ja, ein deutsches Ermächtigungsgesetz zur Verwertung und Verbrennung von Biomasse eben. Zwecks Wahrung unserer weltweiten Vorreiterfähigkeiten. Um den kapitalen Erfolg des EEG zu steigern - denn ohne Wachstum taugen kapitale Beteiligungen nix - wurde das EEG den entsprechenden Bedürfnissen angepaßt. Vor der EEG-Novellierung im August 2004 betrug die Vergütung für den aus Pflanzenöl-BHKW eingespeisten Strom läppsiche 10,23 Ct/kWh. Ein betriebswirtschaftlicher Gewinn war mit diesem Vergütungssatz nicht zu erzielen. Insbesondere BHKW für die Verbrennung von Pflanzenöl blieben da auf der Strecke. Der Durchbruch kam mit der Anhebung auf ca.20 Ct/kWh - je nach angewandter Technik. Und der Anlagenbau boomte. Und sogleich die Einfuhr für den Betriebsstoff 'Bio-Öl' aus fernen Ländern. Was ist aber so dumm an dem oben aufgeführten Spruch? Ganz einfach. Die CO2-Entnahme aus der Atmosphäre dauert wesentlich länger als die CO2-Emission bei der Verbrennung. Die Entnahme ist an die Wachstumsgeschwindigkeit des jeweiligen Organismus gebunden. Die energetische Verwertung an dessen Verbrennungsgeschwindigkeit. Das suggerierte Gleichgewichtigkeit gibt es nicht. Laut neuester Palmölstudie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie finden sich große, mit Palmöl betriebene Blockheizkraftwerke beispielsweise in Schwäbisch Hall (Betreiber: Stadtwerke / Leistung: 5,4 MWel), Calbe und Deersheim (UR Power GmbH / je 5,1 MWel), Treffurt (UR Power GmbH / 2,6 MWel) und Uelzen (Stadtwerke / 2 MWel) betrieben. Weitere 30 Pflanzenöl-BHKW à 5 MWel sind in Emden durch die ALR Projektgesellschaft in Planung. In Oer-Erkenschwick würden von der Lanor Energy drei BHKW mit insgesamt 9,3 MWel betrieben, welche die bei der Palmöl-Raffinade als Abfallprodukt anfallende Säure als Brennstoff nutzen. Angeblich soll damit eine Konkurrenznutzung zu dem Nahrungsmittel Palmöl vermieden werden. Interessant dürfte auch der folgend zitierte Auszug sein: »Gegenüber den Hauptanbauländern von Ölpalmen Malaysia und Indonesien werden seitens der EU auf Importe von rohem Palmöl für den technischen und industriellen Gebrauch außer im Falle der Produktion von Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr aktuell keine Einfuhrzölle erhoben. Dagegen wird auf rohes Palmöl für den menschlichen Verzehr ein Zoll in Höhe von 3,8 Prozent des Warenwertes angewendet. Die EU verfolgt auch bei den Zöllen auf Palmöl und daraus gewonnene Produkte die für Industrieländer typische Strategie, die Rohprodukte unverzollt zu lassen oder mit relativ niedrigen Sätzen zu verzollen, während die Verarbeitungsprodukte höheren Zollsätzen unterworfen werden. Im vorliegenden Fall kann also das Palmöl für energetische und andere industrielle Nutzungen außerhalb der Nahrungsmittelindustrie unverzollt eingeführt werden, während im Falle der Nutzung als Lebensmittel oder in der Lebensmittelindustrie eine Verzollung mit unterschiedlich hohen Sätzen erfolgt«. Fazit: Lieber Sprit als Pomm' frit'. ![]() Öko-Imperialismus Grüne Politik mit tödlichen Folgen . . . ![]() Zitat: »Ein Orang-Utan-Junges sucht verzweifelt nach seiner Mutter. Es schleppt sich über eine Palmölplantage auf Sumatra, Indonesien, die mit deutschen Steuergeldern subventioniert ist. Für die Plantagenbesitzer sind die Orang-Utans eine Plage, denn Palmöl ist ein begehrter, scheinbar ökologisch sinnvoller Rohstoff. Margarine, Waschmittel, Kosmetika und Bio-Kraftstoff werden daraus hergestellt. Die massenhafte Herstellung von Palmöl ist längst umstritten. Der Film "Hier Bio - dort Tod" dokumentiert die fatalen Folgen der groß angelegten Palmölproduktion. Die langjährigen Recherchen der Autorin Inge Altemeier dokumentieren die Verwandlung eines Paradieses in öde Plantagenlandschaften. Dennoch wird immer häufiger auf den Rohstoff Palmöl zurückgegriffen, auch in Deutschland. Trotz der bekannten katastrophalen Auswirkungen der Palmölplantagen auf die Ökologie werden zum Beispiel auch in Norddeutschland Kraftwerke mit Palmöl betrieben, als Ersatzstoff für Diesel.« |
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01.03.2008 |
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![]() Die Liste der Conference Speakers dieser SPM ist beeindruckend, wegen ihrer Kompetenz und Internationalität. Weltweit wenden sich immer mehr Forscher gegen das Dogma von der menschengemachten Erwärmung und den Zoll, den insbesondere wir Deutschen zur Behebung eines nicht vorhandenen Problems leisten sollen. Wohin uns dagegen unsere bundesdeutsche Klimapolitik treibt - darüber schreibt wieder einmal die FAZ mit ihrem Bericht über den modernen 'Biosprit'. Biosprit in der Klimafalle Lachgas aus Rapsdiesel: Der Atmosphärenchemiker und Mitentdecker des Ozonlochs, Paul Crutzen klagt an ... Objekt: Dünger für Energiepflanzen in Verbindung mit Lachgas. Ein Gramm davon wirke als Treibhausgas etwa dreihundert mal so stark wie die gleiche Menge an Kohlendioxid . . . ![]() Anmerkung: Nun wissen wir auch, weshab dieser Tage in Texas der Strom ausgeblieben war... |
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29.02.2008
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![]() http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBUC84408520080228 Deutsche Zustände bei der
Stromlieferung in Sachen Windenergie
![]() Welche Großkunden werden bei uns zuerst abgeschaltet? Haben wir bereits einen Notfallplan? Welche Kraftwerke sollen kurzfristig bei uns den Ausfall von Windleistungen kompensieren? Wissen Sie schon, in welcher U-Bahn sie demnächst stecken bleiben? Oder in welchem Aufzug eines Großkaufhauses? Weshalb hat in Texas der 'ökologische Energiemix' das Desaster nicht verhindert? Der Wind weht immer
irgendwo - aber wie? Mit welcher Stärke?
![]() Kann man mit solchen
Leistungswerten eine verläßliche Stromversorgung garantieren?
![]() Nun argumentiert der BWE auch mit dem Anteil des in Dänemark eingespeisten EE-Stromes wie folgt: »Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2010 auf 12,5% steigen und bis zum Jahr 2020 sogar auf 20%. Daß dies für das Stromnetz kein Problem darstellt zeigt das Beispiel Dänemark. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion in Dänemark betrug 2004 fast 30%. Der Anteil der Windenergie hieran betrug 18,5%«. Lassen sich das kleine Dänemark mit seinem kurzen Höchstspannungsnetz von 6.215 km mit dem erheblich größeren in Deutschland einfach so vergleichen? Zudem die Entfernungen in dem vom Meer umspülten Land von überall her wesentlich geringer sind. Je kürzer eine Leitung, desto höher ist ihre Strombelastbarkeit - so einfach lautet eine elektrotechnische Grundregel. Prozentuale Vergleiche mit nationalen Strommengen sind hier purer Unsinn. Das an der breitesten Stelle 175 km schmale Dänemark wird in Nord-Südrichtung von zwei 400 kV-Stromautobahnen nach Skandinavien, desgleichen nach Osten in Richtung des benachbarten Schweden von einer ebensolchen Kontinentalleitung durchquert. Der Vergleich der Netze im Hinblick auf deren Windstrombelastbarkeit mit Deutschland ist an Absurdität nicht zu überbieten und als gezielte Volksverdummung zu sehen.
Vergleich
der Stromnetze
Deutschland - Dänemark
Eine dubiose argumentative Unterstützung für eine nicht verläßliche Windstromeinspeisung bietet das ZDF in seiner Sendung 'Frontal 21' an, in welcher eine 'durchgeschmorte ![]() Interessant (oder dümmlich?) ist hierbei auch die Argumentation des Professor Lorenz Jarass, Wirtschaftswissenschaftler an der Fachhochschule Wiesbaden, welcher in der Sendung meint, daß u.a. mittels Ökostrom weniger Öl verbrannt würde. Wo soll dies geschehen? In Ölheizungen der Haushalte oder in deutschen Kraftwerken? Seit wann wird in Deutschland mittels Windstrom kostbares Öl eingespart? Zugleich plädiert Jarras im Zusammenhang mit erneuerbaren Energieträgern für die Abschaltung der Kernkraftwerke. Schuster bleib' bei deinen Leisten! »In Zukunft drohen ... Stromausfälle und Milliarden Kosten« - lautet eine der Feststellungen in der o.g. ZDF-Sendung. Da bleibt eigentlich die Frage, wer für einen durch Windenergiemangel bedingten Stromausfall verantwortlich ist. So wie die Tage in Texas. Wahrscheinlich dann auch wieder die herkömmlichen Kraftwerksbetreiber - weil sie dann - eben nachrangig - ganz bestimmt zu wenig Strom produzieren. Wie demnächst mittels dem Block A des KKW Biblis, dem ein hessisches Obergericht mit seiner Entscheidung über den zwischen Bundesumweltminsiterium und den Betreibern strittigen Atomkonsens das baldige Ende vorgegeben hat. Der Fehler würde im System liegen - so Prof. Lorenz Jarras in seinem Fazit zu der ZDF-Sendung. »Es ergebe einfach keinen Sinn, die Netze "von profitorientierten Konzernen betreiben zu lassen. Das führt nur dazu, dass überhöhte Preise verlangt werden, und die Netzinfrastruktur verfällt." "Im Grunde zahlten wir für etwas, was wir nicht bekommen", sagt dazu Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher, "und das ist Schummel" - so der Naturwissenschaftler, welcher einst den Bund der Verbraucherschützer gegründet hat. Da sollte der sich in die elektrische Übertragungstechnik einmischende Physiker wenigstens konkret sagen oder vorschlagen, von wem oder wie dieser Fehler zu beheben ist. ![]() Vorbild
aus Texas?
![]() Grafik aus
Viertelstundenwerten generiert
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24.02.2008 |
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![]() Weinbau im Zeichen des Klimawandels Des' einen Freud' ist des anderen Leid. Im Frankenland wird es bald mehr Weißburgunder, Dornfelder und Schwarzriesling als 'Sauerampfer' geben. ... Muß man sich das dumme Klimafolgengeschwätz der Politiker eigentlich noch lange anhören? Leider ja, denn sie sind immer noch die Entscheidungsträger in unserer Gesellschaft. Politiker und deren Weisungsgebundene, wie viele beamtete Lehrer, sind ja schließlich dem Wahn verfallen, im Rahmen der sukzessiven Abschaffung der Physik als Unterrichtsfach die Naturgesetze verändern zu wollen. Das hat zur Folge, daß die auf Naturgesetzen basierenden technischen Erkenntnisse zunehmend in den Hintergrund geraten und durch gesellschaftswissenschaftliche ausgetauscht werden. Lassen sich Naturwissenschaften und daraus entwickelte Techniken einfach durch Soziologie und daraus erkannte Verhaltensweisen ersetzen? Die hessische SPD versucht es derzeit und sucht noch verzweifelt nach geeigneten Helfershelfern in anderen Parteien. Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften? Letztere arbeiten mit statistisch aufbereiteten Mengen und Massen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen. Wie z.B. Dr. Hermann Scheer mit Strommengen des KKW Biblis, welche es wohl nur gerecht und anders zu verteilen gäbe (wie bei Geldmengen?). In der Elektrotechnik gibt die Naturwissenschaft jedoch das Leistungsprinzip vor - das Rechnen mit Mengen/Zeiteinheiten im Sekundenbereich mit einer darauf aufbauenden Technik. Gesellschaftspolitische Aussagen der Ökonomie und Soziologie basieren samt ihren Erkenntnissen auf Jahres- oder Mehrjahreserhebungen - auf Langzeitbeobachtungen. Wer jedoch ein Kraftwerk wie Biblis ersetzen will, darf gegen einen Ingenieur nicht mit übers Jahr gemittelten Zahlen antreten, sondern mit verläßlichen Momentanwerten in der Größenordnung von MWs/s = MW argumentieren. Und dies mit den kurzen Zeitabschnitten (Viertelstundenwerte), welche sich aus der elektrischen Verbrauchssituation ergeben. Das unterläßt der stets freundlich lächelnde Dr. Hermann Scheer und spricht von einer "Jahresproduktionsleistung" von 17 TWh Atomstrom als Substitutionsobjekt. Er nennt schlicht die während eines Jahres produzierten Strommengen ohne die hierbei momentan notwendige Leistung zu bedenken, welche jedes Kraftwerk jede Sekunde am Netz erbringen muß. Für eine funktionierende Substitution ist nicht die erbrachte elektrische Arbeit in TWh entscheidend, sondern die jeweils momentan notwendige elektrische Leistung. Und die läßt sich nicht durch Langzeit-Mengenangaben in TWh ersetzen. Auch wenn sie von ungezählt vielen Wind- Solar- und Bioanlagen produziert werden. Biblis steht mit einer Momentanleistung von 2.400 MWs/s am Netz und nicht mit 17 TWh/a. Ein kleines Beispiel möge dem Verständnis ewas nachhelfen. Schulnoten sind Leistungsnoten! Das weiß jeder, der den in Mitteleuropa üblichen Bildungsweg beschritten hat. Um eine gute Note zu erhalten, gilt es z.B. bei einer Klassenarbeit eine bestimmte Anzahl (Menge) von Aufgaben innnerhalb einer vom Lehrer festgesetzten Zeit zu lösen (bei der Stromerzeugung setzen die Verbraucher mit ihrem Verhalten die Zeit fest). Die daraus folgende Differenzierung nach Noten ist jedem bekannt. Wer die gute Note (Leistung) bei der Stromerzeugung eines herkömmlichen Wärmekraftwerkes wirkungsgleich mittels Wind- und Solarstromanlagen ersetzen will, muß erst einmal sagen, wie das funktionieren soll, wenn z.B. in ganz Hessen zu Nacht- und Nebelzeiten kein ausreichender Wind weht und daher abertausende Anlagen nicht einmal einen 'Energiemix' produzieren können, um gleichzeitig a) den Verbraucherbedarf zu befriedigen und b) die zunehmend in die Argumentation eingeführten 'Energiespeicher' zu füllen. ![]() Unter anderem müßten 281 Standorte für Windräder an bereits vorbelasteten, windgünstigen und nicht bevölkerten Standorten ausfindig gemacht werden - so der von der SPD designierte Wirtschaftsminister. Weshalb hat er die hessischen Standorte nicht längst ausfindig gemacht und geht mit konkreten Ortsangaben ans Werk? Scheer's Konjunktive deuten zweifelsfrei darauf hin, daß er wohl selber nicht so recht an seine Sprüche glaubt, mit ihnen aber das Volk betören und so an die Macht kommen möchte. Für das "Reservelastmanagement" nennt er zur Verfügung stehende Pumpspeicherwerke, welche angeblich ausbaufähig seien, sowie Druckluftspeicher. Pumpspeicher sind aber keine Stromerzeuger sondern zählen zu den großen Stromverbrauchern. Die bestehenden Speicheranlagen dienen dem Ausgleich der von den Verbrauchern verursachten Lastschwankungen im Netz und können nicht ersatzlos auf solche von Stromerzeugern verursachten Lastschwankungen übertragen werden. Hier greift in der Argumentation wiederum die klassische Irreführung des fachlich unbedarften Volkes. Lastschwankungen der Verbraucher sind periodisch wiederkehrend und daher in Abstimmung mit den notwendigen Speicherlade- und Entladezyklen sowie deren bekannten Lieferleistungen verläßlich kalkulierbar. Mit nicht kalkulierbaren Leistungsschwankungen des Windes lassen sich keine Energiespeicher für einen verläßlichen und regelmäßigen Lade- und Entladezyklus sinnvoll einsetzen. Weil sich viele Menschen in Hessen von unrealistischen Wunschvorstellungen nicht blenden lassen, gehen sie auf Konfrontationskurs zu dem SPD-Programm, selbst eigene Genossen. Ob man nun Kernkraftwerke mag oder nicht - mit EE-Anlagen sind sie technisch nicht substituierbar. Sämtliche 20.000 Windanlagen in Deutschland sind bisher hinzu gekommen und nicht anstatt. Also haben sie das ihnen zugewiesene Praxisziel der Substitution von Großkraftwerken verfehlt. Und der angebliche Landschaftsgewinn durch überflüssige Hochspannungsmasten und -leitungen ist reine Phantasie. Wie soll der Windstrom ins Netz kommen? Per Kabel? Nun gut, das macht die Soße nur noch teurer. Die hessische SPD sollte sich mal in anderen Bundesländern umsehen und dort die Folgen der berüchtigten dena-Studie eruieren, welche einen Ausbau der Höchstspannungsleitungen bis in innländische Ballungsräume, also auch in Hessen, bis nach Rhein-Main, vorsieht. Die Planungen dafür sind voll im Gang. Desgleichen die Proteste dagegen. Gegenwind zum Erhalt der 'Hohen Straße'. |
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23.02.2008 |
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![]() Das folgend gelinkte
Ereignis kann passieren, wenn
bei einem Windrad nach dem elektrischen Lastabwurf (der Trennung vom
Netz) der
Generator keine Bremswirkung mehr ausüben kann und gleichzeitig
die
mechanischen Bremsen versagen, welche für diesen Fall den Rotor
festhalten sollen.
Folge: Ohne Last - also im Leerlauf - setzt bei entsprechenden
Windbedingungen eine schnelle Erhöhung der Rotordrehzahl ein. Mit
steigender Drehzahl steigt der frontale Windwiderstand des Rotors. Er
wirkt zunehmend wie eine riesige Scheibe gegen den Wind. Die
Flügelspitzen biegen sich nach hinten - bis sie
gegen den Turm schlagen, diesen zerdeppern und zum Einsturz bringen.
This happened just a
couple of hours ago, we try to locate the maker of this film, but he is
quite shaken at the moment... It was not an old turbine so no
excuses for the lobby this time The braking system failed, while
2 technicians worked in the turret in the top. They got out before the
collapse. A 19
meter piece of the blade
was thrown 20 metres away. Smaller pieces were sent more than 500
metres away..!! Mark Duchamp +34 679 12 99
97
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19.02.2008 |
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![]() ![]() In Dubai am Persischen Golf scheint die Sonne erheblich intensiver als bei uns. Ob sich dort das demnächst höchste Gebäude der Welt, das Burj al Arab-Hotel mit der solaren Einstrahlung zufrieden geben kann? Man bedenke darin lediglich an den Betrieb von Aufzügen, welche mit absoluter Verläßlichkeit der Stromversorgung arbeiten müssen. Ein Grund für hohe Gebäude ist der Platzmangel und mangelnde Fläche ist der Grund für die geringe Leistungsfähigkeit der solaren Stromgewinnung. Die Anwendung von Solarzellen wird auch dort allenfalls nur ein ökologisches Feigenblatt hergeben. Zur Abbildung: Der Orient
rüstet sich wirtschaftlich auf, wir dekarbonisieren. Ob sich das
Emirat bei der EU mit Emissionszertifikaten eindecken wird, um zu
verhindern, daß die künstlich aufgeschütteten Inseln
nicht gleich wieder vom steigenden Meeresspiegel eingeholt werden?
Dr. Franz Alt ist gelernter Theologe und ein geschickter Journalist, der es über die emotionale Ansprache versteht, die Massen zu begeistern. Wesentlich schwieriger hat es da sein Gegenspieler und Namensvetter Dr. Ing. Helmut Alt, Professor für angewandte Elektrotechnik. Um seine Vorlesungen und Ableitungen zu verstehen, bedarf es technisch-naturwissenschaftlicher Kenntnisse, basierend auf einem komplex-mathematischen Hintergrund - welche ohne mehrjähriges Studium samt Praxis nicht zugeflogen kommen. Das ist mit persönlichem Einsatz und Aufwand sowie mit dem Sammeln von praktischen Erfahrungen verbunden. Wer versteht schon, wenn es um den physikalischen Unterschied zwischen elektrischer Arbeit (Energie) und elektrischer Leistung geht. Wie groß ist der Bevölkerungsanteil, der sich Gedanken um den Aufbau und die Wirkungsweise einer Hochspannungsleitung machen muß, oder die Berechnung eines Transformators zwecks Versorgung einer Stadt, oder für das Kraftwerk einer Region - im Zusammenspiel mit den Leitungsnetzen unterschiedlicher Spannungsebenen? Kann es sein, daß Sie wissen, was das elektrodynamische Prinzip ist? Oder wie die unterschiedlichen Elektromotoren und Generatoren funktionieren? Kennen Sie sich mit Schaltanlagen aller Größenordnungen aus? Studenten der Elektrotechnik benötgen mehrere Jahre, um ihr Wissen soweit zu formen, daß man sie als 'Lehrlinge' in die ingenieurmäßig betriebene Elektrotechnik entlassen kann. Für Helmut Alt muß man was tun. Dem Franz Alt muß man nur glauben. Und Glauben ist stets leichter als Wissen. Deshalb haben es Solarprediger mit Flötentönen in der Öffentlichkeit und bei Politikern eben auch leichter. Insbesondere, bzw. wohl hauptsächlich dann, wenn sich für deren Propagandisten daraus wirtschaftliche oder pekuniäre Vorteile gewinnen lassen. ![]() Heidnische Relikte und moderne Windkraftanlagen bei Plouarzel
am Kap Finistère in der Bretagne.
Wie man alten Mythos und neuen Glauben miteinander verbindet, zeigt die Informationstafel zur Windenergie in französischer und bretonischer Sprache. ![]() |
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18.02.2008 |
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![]() Nun haben
wissenschaftliche
Mitarbeiter der Princeton University in New
Jersey, USA, quasi den Spieß umgedreht, meßtechnisch und
anhand von Computermodellen nachgewiesen, daß Windkraftanlagen in
das lokale Klima eingreifen und eine Erwärmung verursachen. Damit
könnte zumindestens eine ihnen theoretisch unterstelle lokale
CO2-Ersparnis - welche den globalen Temperaturanstieg aufhalten soll
- wieder kompensiert werden, der theoretische Wert für den
"Klimaschutz" wiederum gegen Null gehen. Weshalb kommt es bei
Windkraftanlagen zu einer Erwärmung ihrer Umgebung? Sie
verursachen einen "Windschatten". In Windrichtung gesehen ist es vor
dem Rotor kälter als hinter dem Rotor. Das gilt auch für
Gebäude. Wenn jemand wärmenden Schutz vor einem kalten Wind
sucht, stellt er sich hinter das Gebäude und nicht davor - weil es
da wärmer ist. Im Windschatten eines Berges entwickelt sich z.B.
auch eine mehr wärmeliebende und trockenresistente Flora als auf
der windzugewandten Seite.
Windkraftanlagen =
WarmluftanlagenMit der gleichen Leistung, mit der sie Strom erzeugen, halten die riesigen Rotoren den Wind auf. Dabei wird einer bestimmten Menge Luft, welche die Rotorebene passiert, Energie entzogen. Da die Luftmenge vor dem Windrad eine höhere Geschwindigkeit als dahinter hat, erhöht sich - bei gleichbleibender Menge - hinter dem Windrad zwngsläufig ihr Volumen. Sie dehnt sich aus. Beispielhaft möge die Abbildung auf der Webseite von Windpower.org die Vorstellung unterstützen. Eine weitere Grafik auf dieser Seite zeigt auch, daß der Fließdruck der Luft - abgesehen von der Rotorebene - gleichbleibt. Die Erläuterungen auf der dänischen Webseite belassen es jedoch bei den physikalischen Größen Druck p und Volumen V und ignorieren die dritte Komponente Temperatur T des allgemeines Gasgesetzes: p · V / T = konstant. Ergo: Um stets die Gleichung dieses Naturgesetzes zu erfüllen, muß sich bei gleichbleibendem Druck und größer werdendem Volumen auch die Temperatur hinter dem Windrad erhöhen. Windkraftanlagen
beeinflussen
das lokale Klima. Wobei anzumerken ist, daß der Originaltitel der
Studie sich auf das "Wetter" bezieht und nicht auf das Klima. Einen
rechnerischen Klimawert als Mittelwert aller Wetterereignisse, erzielt
man erst nach einer 30jährigen Meßperiode.
![]() Deutlich wird in diesem Beitrag aber auch, daß der Mensch durch Veränderung der Erdoberfläche erheblich zum Wüstenwachstum beiträgt. »Eine intensive Landwirtschaft, der Kahlschlag der vergangenen Jahrzehnte und die rasante Industrialisierung hinterlassen ihre Spuren« - so der Bericht. Ein Schelm, wer da gleich an 'erneuerbare' Energien mit der intensiven Landwirtschaft für Biosprit und Biostrom, den Kahlschlägen für Wind- und Solarstromanlagen und die damit einhergehende rasante Industrialisierung von Landschaften denkt. Oder? Nicht CO2 verändert das Klima, der Mensch tut es mit seinen großflächigen Eingriffen in die Natur. Die Sonne und die Strukturen der ihr jeweils zugewandten Erdoberfläche bestimmen seit Millionen von Jahren das örtlich vorherrschende Klima. Daher kennen wir auch die unterschiedlichen Klimazonen wie jene der Savannen und der Regenwälder, die Steppen- und Wüstenklimata (Trockenklima) unserer Erde oder das boreale Klima gemäßigter und nördlicher Breiten mit seinem jeweils typischen Bewuchs. Wobei der CO2-Gehalt in der Atmosphäre diversen Temperaturanstiegen in der Vergangenheit folgte und nicht vorausging. ![]() Who, where and when? Dieses Treffen ist u.a. auch ein Beweis gegen die Behauptung, 98% aller Wissenschaftler gingen konform mit der herrschenden Meinung über die Schuld der anthropogen verursachten CO2-Emissionen am Klimawandel. Diese Behauptung wird gerne gestreut, um Skeptiker gegen die herrschende Lehre zu diskreditieren und die eigene Ansicht als die einzig wahre darzustellen. Dabei liegt der Sinn der Wissenschaft darin, umstrittenes und unvollständiges Wissen stets zu hinterfragen und zu vervollständigen. Unanswered Questions lautet das interessante Programm mit den folgenden Fragestellungen:
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15.02.2008 |
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![]() Textanalysen und Analysen des Tuns lassen keine Zweifel darüber aufkommen, daß wir im Prinzip von unseren Politikern gezielt belogen werden. Der Widerspruch besteht in der Förderung der erneuerbaren Energien, hier insbesondere bei der Förderung des Ausbaus der Windkraftanlagen an Land und auf See, also der Steigerung der Energieausbeute bei erneuerbaren Energien. Worin besteht der Widerspruch? Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist wegen ihrer geringen Leistungsdichte mit einem gewaltigen Bedarf an einer der wichtigsten Ressourcen, den nicht vermehrbaren Flächen, gekoppelt. Ohne diese Flächenbereitstellung käme niemand auf die Idee, Windkraftanlagen in dieser Größe und dem gegenwärtigen Umfang überhaupt in Angriff zu nehmen. Nicht umsonst hat z.B. Berlin und sein Umland praktisch keine Windkraftanlagen. Aus Menschenschutzgründen ist dort eben kein Platz. Und Solarplattenparks treiben den Flächenbedarf, bezogen auf das Produkt Kilowattstunde, auf eine in der Stromerzeugung bisher nie dagewesene Spitze. So gestaltet sich nur eine der politischen Lügen. Eine weitere Lüge betrifft den materiellen Bedarf, welche den Ausbau und die Steigerung der Energieausbeute aus erneuerbaren Energien anbelangt. Wenn das BMU die Vervierfachung der Preise für Kupfer und Nickel seit 2002 aufzeigt, dann darf es sich hierfür selber kräftig auf die Schulter klopfen. Mit den beiden Metallen ist es noch lange nicht getan. Denn eine moderne Windkraftanlage besteht aus erheblich mehr Rohstoffen; wobei Eisen und seine Folgeprodukte wohl den größten und gewichtigsten Anteil ausmachen. Aber auch riesige und energieaufwändig produzierte Rotorflügel auf Kunststoff- und Kohlenstoffbasis, sowie die gesamte mechanisch/elektronische Schalt-, Leitungs- und Umformtechnik mit Bestandteilen aus Kupfer, Aluminium, Gold, Silber, Zinn, Zink, Eisen u.v.a. mehr. Und was den sogenannten Klimaschutz betrifft: die allermeisten Elektronikbausteine stammen wohl auch fernöstlichen Ländern wie China etc. Richtet man den Blick auf die angestrebte Offshoretechnik, dann tun sich insbesondere dort weitere erhebliche Ressourcenbedarfe auf, welche von keiner einzigen der von Windanlagen produzierten Kilowattstunden jemals wieder 'hereingeholt' werden. Bereits die Gründung und Netzanbindung ist mit einem gewaltigen Materialaufwand für den Aufbau der Riesenanlagen samt deren unterseeischen Kabelanschluß verknüpft, wofür wiederum die dafür geeigneten Verlegeschiffe erst einmal gebaut und in Betrieb genommen werden müssen. Aber auch die meisten der für die riesigen Anlagen nicht geeigneten Häfen samt geeigneten Aufbauten und Einrichtungen müssen erweitert oder neu geschaffen werden. Da Windkraftanlagen Strom erzeugen, wir aber keine Ölkraftwerke anwenden, holen sie mit ihrer 'erneuerbaren' Energie auch das viele Öl nicht mehr herein, welches für Planungs-, Konstruktions-, Transport-, Montage- und Wartungsarbeiten in der Luft, an Land und auf See für sie verbraucht wird. Gegenwind für Offshore-Anlagen - oder gar Klimaschutz kontra Ressourcenschutz? Eine kleine Übersicht über den Mangel an Installationskapazitäten und den Material- und Mengenbedarf, welcher zur Bremse für den Ausbau der europäischen Offshore-Windparks werden könnte, liefert der Beitrag in den VDI nachrichten Nr. 5 vom 1. Februar 2008. Zu alledem sei hier nicht vergessen, daß die von der Politik gewünschten Windkraftanlagen einen weiteren Bedarf hervorrufen: den Bau von Gaskraftwerken zwecks Kompensation windbedingter Flauten - oder gar neue und effizientere Kohlekraftwerke in geeigneter Küstennähe. |
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14.02.2008 |
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![]() ![]() ![]() Bei der
Bauausschußsitzung in Wiefelstede wurde beim
Tagesordungspunkt 14 wahrhaftig heftig gestritten. Auf der einen Seite
SPD/Grüne, die ohne Not mit aller Gewalt ein weiteres
Vorranggebiet für Windindustrie ausweisen wollen. Auf der anderen
Seite die CDU/FDP/UWG, die die Menschen in Hollen/Dringenburg auch vor
dem Hintergrund einer drohenden Autobahntrasse mitten durch die
Bauerschaft vor weiteren Beinträchtigungen schützen wollen.
Sogar der Antrag der CDU, die Windplanung bis zum dem Zeitpunkt, bis
der endgültige Verlauf der A 22 feststeht, zu verschieben, wurde
von der SPD/Grünen-Mehrheit einstimmig abgelehnt! Die
Windindustrie-Planungen in Conneforde waren vor einigen Jahren vor dem
Hintergrund der drohenden "Privilegierung“ nach § 35 BauGB noch
einigermaßen verständlich - damals wollten die
Kommunalpolitiker das verbleibende Gemeindegebiet vor einer
"Verspargelung“ schützen. Nun hat das OVG Lüneburg erst
kürzlich den Flächennutzungsplan für das
Conneforder-Windindustriegebiet als rechtens erkannt - weshalb nun die
Ausweisung zusätzlicher Gebiete bzw. das "Repowering“ in
Conneforde? Überall im Gemeindegebiet wohnen schließlich
schützenwerte Menschen! G.J.
![]() Der Hamburger Bildungsserver berichtet
wie folgt: »Im Jade-Windpark Wilhelmshaven steht das
größte Windkraftwerk Deutschlands: die Anlage AEOLUS II, in
Betrieb seit Herbst 1993. Der zweiflügelige Windenergiekonverter
hat eine Nennleistung von 3 Megawatt, die ab Windstärke 7 erbracht
wird. Der Turm besteht aus Spannbeton und ist 92 Meter hoch. Die runde
Fundamentplatte hat einen Durchmesser von 14,4 Metern und ist vier
Meter dick. Sie ruht auf 36 Betonpfählen, die tief in dem weichen
Marschenboden verankert sind.
Die Maschinengondel an
der Spitze des Turms wiegt einschließlich
des Rotors 162 Tonnen; das Gewicht eines einzelnen Rotorblattes
beträgt 9 Tonnen. Die Blätter bestehen aus kohle- und
glasfaserverstärktem Kunststoff; ihre Länge mißt
jeweils 38,8 Meter. Der Rotor ist luvseitig zum Turm angeordnet; seine
Drehzahl liegt zwischen 11 und 24 Umdrehungen pro Minute. Die
Drehzahlregelung erfolgt durch automatische Verstellung des
Einstellwinkels der Rotorblätter.
AEOLUS II ist eine
Weiterentwicklung der Anlage AEOLUS I , die als
Prototyp von 1983 bis 1990 auf der schwedischen Insel Gotland
installiert war. AEOLUS I bewies eine hohe Verfügbarkeit und
erzeugte im Durchschnitt der letzten Betriebsjahre jährlich
über 3.000 Stunden lang elektrische Energie«.
Ob wir von einer
recherchierenden Presse
oder gar vom Bundesumweltamt auch die
Bilanz
dieser Anlage mitgeteilt bekommen? Zum Beispiel, wieviel Grad Celsius
sie während ihrer Laufzeit zum 'Klimaschutz' beigetragen hat? Oder
wieviel Kern- oder Kohlekraftwerke und wo und welche Ressourcen durch
das
Riesenwindrad eingespart wurden. Ein
Greenpeace-Positionspapier zur Nutzung der Windenergie hatte immerhin
am
13.11.1997 u.a. darüber berichtet, daß die Anlage vom
Bundesforschungsministerium gefördert wurde. Also von
Steuergeldern. Welchen Nutzen haben sie nun davon?
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11.02.2008 |
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![]() Probleme bei den Photovoltaikanlagen Verschattung, Verschmutzung, Wartung, Alterung etc... |
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09.02.2008 |
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![]() . . . wir wussten schon, dass
Und so wie es aussieht, werden sich deutsche Kernenergie-Betreiber hieran - wie möglicherweise auch an Projekten in anderen europäischen Staaten - mit Anlagen auf fortgeschrittenstem Entwicklungsstand, der sog. Generation III beteiligen. Wer allerdings den Menschen suggeriert, Wind und Sonne könnten die fossilen Energieträger problemlos ersetzen, braucht sich nicht zu wundern, dass auch die Kohle unter Beschuss gerät. Selbst im unwahrscheinlichen Fall - ich erinnere nur an die Netzprobleme -, dass es gelänge bis 2020 30% der Energieerzeugung aus Erneuerbaren zu gewinnen; wo kommen dann die restlichen 70% her, wenn Kohle und Kernenergie verteufelt werden? Etwa aus Gaskraftwerken? Auch Gaskraftwerke emittieren CO2. Und wollen wir uns wirklich so vom Gas, das wir vorrangig immer mehr aus Russland importieren müssen, abhängig machen? Viel schlimmer noch, wenn wir die Blockade von Kohle und Kernenergie nicht überwinden, droht im nächsten Jahrzehnt eine Stromlücke mit allen unangenehmen wirtschaftlichen Folgen für eine Industrienation wie Deutschland. Eine "drohende" Stromlücke - wie es zuletzt auch das Handelsblatt in einer Januar-Ausgabe titelte, können und dürfen wir uns in Deutschland nicht leisten, meine Damen und Herren. . . . Im Gegensatz zu Clement will die hessische SPD das Kernkraftwerk Biblis A + B bis zum Jahr 2013 mit Wind-, Solar-, Bio- und Wasserkraftwerken der EE-Branche ersetzen. Das dafür ausgearbeitete Programm zum 'Atomstromfreien Hessen' hat zwei unüberwindliche Mängel: 1) Hessen kann sich nicht aus dem internationalen Stromverbund ausschließen, 2) die darin vorgestellten Berechnungen basieren auf zu ersetzende Strommengen im Vergleich zu denen aus Biblis. Das ist aus technischer Sicht der gravierenste Fehler. Der Aufbau und die Funktion einer verläßlichen Stromversorgung muß anhand der viertelstündlich zu erbringenden Leistungen für die Kraftwerkseinsatzplanung erfolgen und hat zudem auch das (n - 1)-Leistungsprinzip zu befolgen. Gemäß diesem Prinzip muß jeder unverhoffte Ausfall eines Kraftwerkes oder einer wichtigen Leitung durch eine geeignete Reservehaltung abgesichert sein. Dieses Prinzip läßt sich bei dem von dem Politiker Dr. Hermann Scheer und seinen Mitautoren, dem Maschinenbauer Prof. Dr. Klaus Traube sowie dem Rechtsanwalt Fabio Longo propagierten dezentralem System nicht durchführen. Darin fällt z.B. die photovoltaische Stromerzeugung jede Nacht aus. Wie soll sie von anderen Solarstromanlagen leistungsgleich ersetzt werden? Auch Windkraftanlagen, welche landesweit unterschiedlich stark einspeisen, können zur gezielten Kompensation eines in seiner Höhe unbekannten Mangels nicht eingesetzt werden. Und die hessenweit an jedem Ort unterschiedliche Wolkenbedeckung kann mit ihrem Einfluß auf die solare Strahlungstärke in der Kraftwerkseinsatzplanung nicht genutzt werden. Schuster bleib' bei deinen Leisten - lautet eine alte Volksweisheit. Die mit der Energieversorgung befaßten Ingenieure und Techniker der Elektrotechnik wissen durchaus selber, wie eine verläßliche Stromversorgung zu funktionieren hat. Studenten der elektrischen Energietechnik, welche im Online-Katalog oder in Fachbibliotheken ihrer Hochschule nach wissenschaftlichem Lehrmaterial für ihr Studium von Prof. Klaus Traube fahnden, werden nichts dergleichen finden. Der Mann ist als Kultfigur des 'Atomausstieges' - welcher bis heute nicht funktioniert - bekannt geworden. Kultfiguren dienen mehr der Festigung des Glaubens und weniger des gesicherten Wissens. Das Stigma unserer gegenwärtigen Bildungspolitik, in der mehr über Methoden als über Inhalte diskutiert wird. Das Nachdenken darüber, ob die Inhalte stimmen, wäre wünschenswert. ![]() ![]() Quelle: Nordwest-Zeitung vom 09.02.2008 NaWaRo lautet der moderne Begriff für 'nachwachsende Rohstoffe'. Für den Backofen oder für den Heizofen? China
schränkt die Produktion von Biokraftstoffen aus Pflanzen ein -
wegen steigender Getreidepreise und Lebensmittelknappheit. Bis 2010
sollen keine neuen Projekte von Bioethanol aus Getreide mehr genehmigt
werden. (Erdöl, Erdgas, Kohle Heft 11, 2007, S.416) Die
Kohleexporte aus China wurden wegen der nationalen Energiekrise bis
Mitte März 2008 gestoppt. (Reuters 29.1.08).
![]() Eine der
gegenwärtig diskutierten Möglichkeiten zur Erhöhung der
Übertagungsleistung ist die Neubelegung der Masten mit
Hochtemperaturseilen. Eine andere Möglichkeit: die
gegenwärtige Strombelastbarkeit per Leitungsmonitoring dem
jeweiligen Wetter - der damit einhergehenden Umgebungstemperatur -
anzupassen. Ist es kalt und windig, dann kann mehr Strom über eine
für maximal zulässige 80°C gebaute Leitung transportiert
werden als bei wärmeren Temperaturen. Höhere Ströme und
damit einhergehende überhöhte Leiterseiltemperaturen
würden zur Überschreitung des jeweils zulässigen
Seildurchhanges mit seinem Abstand zum Boden führen, welcher aus
Sicherheitsgründen zu vermeiden ist. Die Abstände sind in der
Europa-Norm EN 50341 festgelegt und betragen über freiem,
berfahrbaren Gelände 7 m, über nicht befahrbaren Gelände
6 m, über Steilgelände 5 m, über Wege und Straßen
8 m und über Buschwerk und Wald 5 m. Häufiges
Überschreiten der zulässigen Temperatur zieht zudem einen
vorzeitigen Alterungsprozeß und eine nachlassende
Reißfestigkeit nach sich.
Nun bieten neuere
Werkstofftechnologien die Herstellung von Hochtemperaturseilen als
Ersatz gegen das herkömmliche Gehänge an. Das ermöglicht
Steiltemperaturen mit über 120°C bei Dauerlast und bis
200°C bei Spitzenlast, ohne den Durchhang wesentlich zu
verändern. Und gleich hier stellt sich die Frage: Ist alles
technisch Machbare auch umweltverträglich oder verstecken sich
hinter dieser derzeit geführten Diskussion
auch wieder diverse Gefährdungen? Zum Beispiel für die
Vogelwelt. Freileitungen sind für eine erkleckliche Anzahl dieser
Spezies Rast- und Ruheplatz, oder auch Ansitz für den Ausblick auf
ihre Beute. Wie wirken sich darart hohe Seiltemperaturen auf die
Vogelwelt aus? Muß sie, wie bei Windkraftanlagen, erst
endgültig 'lernen', daß man eine Berührung mit den
neuen 'Hotlines' unbedingt vermeiden muß. Und müssen wir
dazu erst wieder wissenschaftliche Studien und Erfahrungsberichte in
Auftrag geben?
Herstellerinfo zu Hochtemperaturseilen beispielsweise auf
der Webseite http://www.wiretec.de/dpconhot_hochtemperatur_seil.htm. |
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08.02.2008 |
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![]() ![]() Diesen Zusammenhang hat z.B. unser ehemaliger SPD-Wirtschaftsminister, Wolfgang Clement, längst erkannt, während seiner politischen Tätigkeit aber nicht so deutlich 'rüberbringen' dürfen, wie derzeit als Politpensionär. Clement ist von der Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien nicht überzeugt und hat dies als Hauptredner bei einer Tagung von Atomlobbyisten deutlich zum Ausdruck gebracht. Seiner Partei, der SPD, wirft Clement vor, sie würde keine konkreten Angaben dazu machen, wie sie die Kernkraft ersetzen wolle. Dabei zitiert er genüsslich aus einem Beschluß des SPD-Präsidiums, welcher vor wenigen Monaten gefasst wurde. Darin werde eine "Effizienzrevolution" bei der Nutzung von Energieträgern gefordert, kombiniert mit dem "konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien" - so der ehemalige Minsiter unter dem Gelächter der Teilnehmer am Atomforum. Der SPD würde es an Realismus fehlen. Die Reaktion des SPD-Energieexperten Dr. Hermann Scheer folgte auf dem Fuß. Scheer forderte Clement zum Streitgespräch auf - um zu sehen, was von seinen Argumenten übrig bleibt - so laut dpa der von der hessischen SPD unter Andrea Ypsilanti designierte Wirtschaftsminister. Was darf man
von solchen Streitgesprächen halten? Zweierlei. Findet das
Streitgespräch vor einem fachlich unbedarften Massenpublikum
statt, dann wird Dr. Hermann Scheer mit seinen flötentonartigen
und
für jeden leicht verständlichen - und quasi 'logischen'
Argumenten
gewinnen. Niemand will sich schließlich der Sonnenenergie
verweigern. Im anderen Fall, vor einem Fachpublikum, würden die
Fachleute den
SPD-Mann Clement beklatschen, weil er ihnen die für eine
Stromerzeugung mangelnde Leistungsfähigkeit der solaren Strahlung
erläutern würde. So ist das in der Politik.
In der Demokratie bestimmt halt eben die zuvor gesteuerte Mehrheit das
Sagen und erst danach der Sach- und Fachverstand. Und ganz
offensichtlich wird hier das Manko einer naturwissenschaftlichen
Ausbildung in der großen Mehrheit unseres Volkes deutlich. Wie
sonst müßte man nahezu täglich in vielen Zeitungen
lesen, daß zum Beispiel wieder einmal eine neu errichtete
Solarstromanlage eine bestimmte Anzahl Haushalte mit Strom versorgen
würde. Oder vom sogenannten Energiemix aus Wind- und Solarstrom?
Selbst wenn weder der Wind weht noch die Sonne scheint.
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06.02.2008 |
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![]() Nun sind wir schon wieder einen
Schritt weiter. Biokraftstoffe verringern nicht nur die menschlichen,
sondern auch tierische Nahrungsflächen. Ob sich unsere Politiker
von hungrigen Mäulern beeindrucken lassen? Klimaschutz über
alles! Egal auch, was es kostet. Der Weg ist bereits in der
öffentlichen Diskussion: vom Normalstrom über den
Ökostrom zum allgemeinen Sozialstrom für Bedürftige.
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04.02.2008 |
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![]() ![]() Der Bericht der Bundesnetzagentur listet die Netzausbauprojekte, welche sich im wesentlichen an dem "Priority Interconnection Plan" der EU sowie an der dena-Netzstudie orientieren: Unter anderm der Bau einer Leitung von
Die Gesamtdarstellung
aller Netzausbauprojekte läßt sich im Anhang des Berichtes
einsehen. Aus Sicht der Bundesnetzagentur wird zudem der Ausbau der
Grenzkuppelstellen von den Netzbetreibern in zu geringem Umfang
vorangetrieben. Sie weist darauf hin, "einen bedarfsgerechten Ausbau
sicherzustellen". Der Bedarf selber wird nicht näher
erläutert, jedoch kann es sich hierbei hauptsächlich um den
Stromhandel handeln. Keinesfalls ist es ein Verbraucherbedarf. Denn der
Blick auf die beigefügte Grafik möge verdeutlichen, was mit
dem in Deutschland produziertem Strom geschieht. Ab 2002 produzieren
wir mehr Strom als wir verbrauchen. Welchen Strom - zuviel
Ökostrom oder zuviel herkömmlichen Strom? Der
Stromimportsaldo wird zunehmend negativ. Im Jahr 2006 waren es gar 19,6
Mrd. Kilowattstunden, welche unser Land verlassen haben. In 2007 (noch
vorläufig) sind es 14 Mrd. kWh. Nun darf man spekulieren. Eine
physikalische Trennung von Ökostrom und herkömmlichen Strom
gibt es im Netz nicht, aber eine fiskalische. Kann es sein, daß
der von uns Verbrauchern vergütete EE-Strom zum großen Teil
im Ausland versickert und wir nun für ein hohes, aber sporadisches
Windleistungsaufkomen wegen damit einhergehenden Engpässen nicht
nur den binnenländischen Leitungsausbau sondern auch noch den
Ausbau der Grenzkupplungen bezahlen? Über die Grenzkupplungen wird
der internationale Stromhandel gemessen und abgerechnet. Was haben die
zahlenden Verbraucher davon? Wie verhindert die Bundesnetzagentur,
daß der von deutschen Stromverbrauchern an die Netzbetreiber
hochvergütete Ökostrom von diesen noch einmal zu
Billigpreisen im Ausland verscherbelt wird?
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02.02.2008 |
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![]() Ex-Kanzler Gerhard Schröder hatte mit dem KKW-Betreibern den Atomausstieg vereinbart - sicherlich, um den Einstieg in das Gasgeschäft mit Rußland zu forcieren. Derzeit wohl seine Hauptaufgabe. Anfang des Jahres 2006 kündigte Sergej Kirijenko, der Leiter der russischen Atomenergieagentur Rosatom an, Rußland werde bis zum Jahre 2030 vierzig neue Kernkraftwerke bauen - mit finanzieller Unterstützung von Gasprom. Nun, das dafür notwendige Geld kommt dann halt aus Deutschland - für die Gasrechnungen. Und wehe, wir können nicht bezahlen. Schlußfolgerung: Deutschland wird atomstromfrei und Rußland dafür CO2-stromfrei. |
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01.02.2008 |
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![]() Doch was haben Hausbesitzer davon, wenn sie solare Heizquellen in ihr Haus integrieren müssen, welche zu den Zeiten, in denen der höchste Energiebedarf ansteht, am wenigsten oder gar keine Energien liefern? Ökologismus pur! Unter naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten wäre die Nutzung der solaren Strahlungsenergie eigentlich dann am sinnvollsten, wenn sie am stärksten in Erscheinung tritt und für Kühlzwecke eingesetzt würde - im Sommer. Viele dieser solaren Wärmequellen werden dann mangels Bedürfnis die teuer erkaufte Energie wohl oder übel irgendwie verpuffen lassen. Wer hat schon ein Schwimmbad für Solarwärme im Garten! Aber die Sonne schickt ja keine Rechnung - so der grüne Vorreiter in der Bürgermeistergilde. ![]() Wenn das Haus weg ist Wer in Schwierigkeiten mit der Rückzahlung eines Darlehens gerät, muß damit rechnen, daß sein Kredit an Finanzhaie verkauft wird. Dann gibt es nur noch den kurzen und schnellen Prozeß - Solaranlage samt Häusle weg. Sogar wer pünktlich zahlt, könne sein Haus verlieren. . . |
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