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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig.
Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt?

Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten.

2008
gab es wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2009
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophezeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der WELT-Klimarat - wer oder was ist das? Und welchen Zweck erfüllt er?
Kathedralen des Glaubens
Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Können Sie mit Windstrom ihre
 Heizung betreiben - zwecks Öl/Gaseinsparung?
Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.


Vent de Colère
Fédération Nationale

NON á l'ÉOLIEN INDUSTRIEL
National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen Europäisches Institut für Klima und Energie in Jena Volksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer
Windkraftseite
in Kanada
 22.02.2009 >> hier geht es weiter >> hier klicken
100% Erneuerbare Energien - deutschlandweit, weltweit! Das fordert unverdrossen der Solarenergie-Förderverein e.V. in Aachen auf seiner Webseite. Er sagt jedoch nicht, für wen oder wofür die 100% stehen sollen. Er nennt auch nicht die Menge, auf die sich sein visionärer Prozentsatz bezieht. Für einen Haushalt oder für alle? Für eine Fabrik oder für alle Fabriken? Für eine Alpenhütte oder für alle weltweit?  Für eine Wetterstationen oder für alle weltweit? Für alle Städte und Weltmetropolen? Für einen Mensch auf seiner Insel oder für alle Menschen und Tiere weltweit? Oder vielleicht nur für einen Bauernhof mit viel Ländereien? Ob der SFV für alle Menschen auch bezahlbare Lösungen auf diese Fragen hat?

Und schon wird ein neuer, weltweit interessanter Energiewandler angekündigt. Das Elektro-Auto. Der herkömmliche, explosiv angetriebene Hubkolben, welcher mit erheblicher Hitze seine Auf- und Abwärtsbewegung verlustreich in Drehbewegung umsetzt, soll durch ein erheblich wirkungsvoller und geräuscharm arbeitendes, elektromagnetisches Drehfeld ausgetauscht werden. Eine derart wichtige Meldung läßt sich unser Solarprediger Dr. Franz Alt natürlich nicht entgehen. Doch sie bleibt umkommentiert. Schade, war ein Klick umsonst. Dieses Mal ist es nur eine der vielfach weiterverbreiteten Meldungen dieser Tage. Wäre doch interessant gewesen, zu erfahren, woher denn nun der Strom für Millionen oder Milliarden von Autos für eine nachhaltige Mobilität kommen soll. »Schließlich schickt uns die Sonne etwa 15.000 mal mehr Energie zur Erde als alle 6,5 Milliarden Menschen verbrauchen, enthalten die Windströme 308 mal mehr Energie als weltweit verbraucht wird und es wächst 15 mal mehr Biomasse als zur Gewinnung der gesamten Weltenergie nötig wäre. Hinzu kommt noch viel mögliche Energie aus Wasserkraft und Erdwärme« - so sein Glaubensbekenntnis für die solare Energiewende.  

Ob diese Zahlen stimmen oder nicht, sei dahin gestellt. Möglicherweise finden sie auch beim ausgebuchten Rhetorikseminar des 
Solarenergie-Förderverein e.V. mit dem evangelischen Kirchenkreis Aachen ihre Anwendung. Und wenn wir dann »alle auch sparsamere Autos bauen und auch kaufen, dann sei das aufgezeigte Ziel der EU, die solare Energiewende bis 2050, erreichbar« - so der Energie-Rhetoriker Dr. Franz Alt. Und schon wieder mal die magische Zahl 2050.

Nun gehört es zum Allgemeinwissen, daß unser Globus nur zu knapp 30% aus 'Erde' und der Rest aus den Ozeanen besteht. Und schon versickern gut 70% der solaren Einstrahlung in den Weltmeeren. Für die Energiewende würde auch der so verbleibende Rest rein theoretisch trotzdem reichen. Gäbe es da nicht die Divergenz zwischen der insgesamt auf den Erdball herab 'geschickten' Energiemenge, welche sich in Kilowattstunden (kWh) angeben läßt und der realen Strahlungsleistung vor Ort, welche in Watt pro Quadratmeter (W/m2) angegeben wird. Dieser physikalische Unterschied wird generell in politisch und rhetorisch geführten Diskussionen verschwiegen oder übergangen.
Zurück zum Elektromobil.

Es muß ja nicht gleich wieder ein Luxusauto sein, aber doch ein gängiges Modell - sei es z.B. der 1.8 l Opel-Meriva mit 125 PS = 92 kW Leistung. Läßt sich dieses Auto nun mit der solar eingestrahlten Leistung betreiben oder nicht? Hier die schnelle Antwort: Mit seinen Abmessungen von Länge mal Breite =  4.052 mm x 1.948 mm = 7,89 
m2 und 92 kW bringt es das Gefährt auf eine Leistungsdichte von 11,66 kW/m2. Und die Sonne? Die strahlt am oberen Rand unserer Atmosphäre im Mittel 1.367 W/m2 auf den Globus ein (Solarkonstante). Wieviel davon kommt unten bei uns an? In unseren Breitengraden sind es rund 1.000 W/m² - sofern sie scheint und senkrecht über unseren Köpfen steht. Ein technischer Wert, mit dem die Photovoltaikhersteller ihre Platten bei der Ermittlung des Wirkungsgrades bewerben. Bei Schrägeinstrahlung reduziert sich dieser Wert mit dem Sinus des Einstrahlwinkels. Ergo: der solaren Einstrahlung auf die Erde von ca. 1.000 W/ steht mit unserem Opel ein Bedarf von 11.660 W/ gegenüber, jederzeit, tagsüber und auch nachts. 100% Erneuerbare Energien - deutschlandweit, weltweit! Viel Erfolg auf dem Rhetorikseminar.
 
Der Vogeltod am Altamount Paß in Kalifornien - 5.400 Windturbinen und der endlose Kampf der Vogelschützer. »Cost-effective and quick to install, wind turbines seem to be a leader in the race to develop clean, renewable energy sources. But at the Altamont Pass Wind Resource Area east of Livermore, the country's largest and oldest wind farm site is also the most deadly for wildlife, killing thousands of birds annually....«
Altamont Power Struggle
»Many of the birds killed here - including golden eagles for more than 25 years, Altamont's 5.400 turbines have been killing up to 4.700 birds annually - as many as 1,300 of them raptors ... a recent study led by East Bay Regional Park District Wildlife Program Manager Doug Bell and consulting wildlife ecologist K. Shawn Smallwood indicates mortality rates in the Altamont are even higher than previously thought. Based on his extensive observations, Bell believes raptors will be at risk even with taller turbines often touted as less deadly to birds«. 
 
21.02.2009 
Die Erderwärmung vollzieht sich schneller als erwartet - und schon wieder rast eine Klima-Sau durch's Dorf - sogar noch viel schneller als erwartet. Losgelassen von einem Extremwetterkongress in Bremerhaven, bei dem sich am vergangenen Donnerstag 400 Experten versammelt haben. Was tun sie da und weshalb sind sie CO2-trächtig dorthin gereist? Sie warnen vor einem rasantem (oder gar rasendem?) Klimawandel und fordern für Europa Solarstrom aus Afrika.

Welche Höchstgeschwindigkeit kann ein Klimawandel überhaupt erreichen? Schnell, schneller, am schnellsten? Und welche war 'erwartet' worden? Mit so läppischen Fragen müssen sich Zeitungen, wie  beispielsweise die taz, welche sich mit ihrem Beitrag redlich bemüht, die Klima-Sau anzutreiben, aber nicht befassen. Denn um genaue 'Geschwindigkeitsangaben' bei der Erderwärmung geht es ja garnicht. Im letzten Satz des taz-Berichtes bringt es der Kieler Klimaforscher Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften auf den Punkt: die Forderung an die Bundesregierung, doch bitte sehr, »jährlich 20 Milliarden Euro für erneuerbare Energien bereitzustellen«. Ist das nicht phantastisch? Sonne und Wind - unsere 'erneuerbare Energien' schicken ja keine Rechnung. Für wen also soll das Geld sein? Natürlich für uns Stromverbraucher!! Eine formidable Idee, nicht wahr?
Dann können wir uns auch den Strom aus der Sahara mit gewaltigen Fernleitungen nach Deutschland leisten. Ein noch fernes Land mit erstklassigen, neokolonialen Attraktionen solaren Ausmasses muß schnellstens in die Nähe gerückt - erschlossen - und deutsche Claims müssen abgesteckt werden. Die Argumentation der Energie- und Klimaschutz-Propagandisten bringt es so aber auf den Punkt: weil sie für eine verläßliche Stromversorgung auf Europas beschränkten Flächen nicht weiter kommen, müssen neue Länder in der Ferne vereinnahmt werden. »100% Erneuerbare Energien - deutschlandweit, weltweit!« So fordert es beispielsweise der Solarenergie-Förderverein e.V.

Eine weitere Information aus dem o.g. taz-Beitrag wirkt so richtig elektrisierend: »In der Arktis erleben wir derzeit einen dramatischen Rückgang der Eisflächen und Eismengen« und »Die letzten beiden Sommer brachten das Eis derart zum Schmelzen, dass Flächen ohne Eis waren, die so groß sind wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien zusammen«. Worauf der Kieler Klimaforscher Mojib Latif argumentierte, daß sie vermutlich den eigentlichen ,worst case' noch gar nicht nachrechnet hätten. Nun, was hat er denn die ganze Zeit in den vergangenen Jahren getan? Die Erderwärmung würde deutlich schneller voranschreiten, als es die bisherigen Modelle vorhersagen? Also stimmen sie garnicht! Wieso sollen die folgenden Modelle stimmen? Weil alles plötzlich und unerwartet schneller geht als 'erwartet'?

Aber was bedeuten schon im Sommer schmelzende Eisflächen, so groß wie Deutschland, Frankreich, GB, Spanien und Italien zusammen, wenn sie im Winter wieder gefrieren? Möglicherweise demnächst mehr als im Sommer schmelzen?

Arktische Eisflächen in Quadratkilometer von 2002 bis 2009
Arktische Eisflächen in Quadratkilometer

In der warmen Jahreszeit herrscht Hochbetrieb beim Schmelzen des aktischen Eises, im Winter gefriert das Wasser wieder. Das stetige Auf- und Ab der Natur (blau) zeichnet die obige Grafik, generiert aus Daten des Aqua-Satelliten mit den jeweiligen, jahreszeitlich bedingten Maximal- und Minimalwerten der ermittelten Eisflächen in Quadratkilometer. Die lineare Trendlinie (rötlich) ermittelt von Beginn der Aufzeichnung bis zu deren Ende eine leichte Abnahme der Eisflächen über die Jahre, liefert aber wegen der beliebig festsetzbaren Anfangs- und Endbedingungen einen geringen Aussagewert. Motto: was man hinten erwartet, stellt man vorne rein. Diese Linie schafft allenfalls einen gewissen Überblick über einen beliebig definierten Zeitraum. Würde man bei den Wikingern im damals warmen Grönland des Mittelalters beginnen, dann könnte man bis heute eine erhebliche Zunahme der polaren Eisflächen antreffen.

Anschaulicher wirkt beispielsweise hier die sechsfach polynomisch gestaltete Trendlinie (grün), welche das jährliche Auf- und Ab glättet, aber einen Trend erkennen läßt. Ebenfalls ein Auf- und Ab, doch über längere Perioden. Was hier die Zeitdehnung im kleinen Maßstab zeigt, gilt in irdischen Zeitabläufen schon immer - ein sich ständig wiederholender Wechsel des Klimas über längere Zeiträume als ein Jahr samt aller damit verknüpften Ökosysteme - auch ohne das geschmähte Kohlendioxid. Und da sollte man eigentlich den Lauf der Sonne stärker bedenken.

Der blaue Kurvenverlauf zeigt für den Sommer 2007 das Maximum der Schmelze, bzw. das Minimum der verbliebenen Eisflächen. Doch darauf folgt der Winter 2007/2008 mit einem deutlichen Anstieg der Eisfläche, welche sich über das Jahr 2008 mit einer geringeren Schmelze fortsetzt, um bis in die aktuelle Gegenwart wieder deutliche ansteigende Eisflächen zu zeigen. - ersichtlich an der Aufwärtsrichtung der grünen Trendlinie.  

Sind diese Veränderungen der letzten paar Jahre wirklich so dramatisch, daß wir daraus eine Klimakatastrophe mit all den prognostizierten wirtschaftlichen Nachteilen schlußfolgern müssen?
 
18.02.2009 
Der Widerstand wird lauter - titelt die südhessische Regionalzeitung 'Darmtädter Echo' die Diskussion über die Errichtung von zwei ca. 180 m hohe Windkraftanlagen auf dem Groß-Umstädter Binselberg, einem Odenwaldausläufer. Dort stehen bereits zwei 97 Meter hohe Standriesen. In den nahe liegenden Wohnbereichen hätten sich eine Bürgerinitiative dagegen gegründet und bereits 200 Unterschriften von 900 Anwohnern gesammelt. Obwohl die Groß-Umstädter SPD-Fraktion die Bedenken der Bevölkerung ernst nehmen will, möchte sie keinen Zweifel an ihrer generellen Zustimmung zur Windkraft aufkommen lassen. Die größte Oppositionkraft, die 'Bürgervereinigung' befindet sich noch im Meinungsbildungsprozeß, daher äußert deren Fraktionsvorsitzender seine persönliche Ansicht: »Lieber zwei neue Windräder auf dem Binselberg als weiter ein Atomkraftwerk in Biblis«.

Da ist sie wieder - eine der ominösen Begründungen für die Nutzung der Windenergie. Ominös und erstaunlich zugleich. Wen oder was meint dieser Mann? Windräder exklusiv für sich und seine Familie oder auch für andere Stromverbraucher wie Haushalte, das produzierende Gewerbe, den Handel oder gar die (Auto)Industrie? Opel läßt grüßen. Ob dieses Unternehmen mit zwei Windrädern am Binselberg ausreichend versorgt wäre?
Die Bosse bei General Motors würden sich freuen, mit einer solchen Begründung (Lückenstromversorgung) dieses Werk schließen zu können. Biblis versorgt immerhin die Mehrzahl aller Verbraucher in ganz Hessen mit verläßlichem Strom, gerade derzeit, bei ungewöhnlicher Kälte. Wer Biblis außer Betrieb nehmen will, muß einen besseren und wirtschaftlich tragbaren Vorschlag machen, als den Ersatz mittels Wind- und Solarstromanlagen. Das Netz, in das die Windkraftanlagen einspeisen sollen, bezieht zweifelsohne auch seinen Strom aus dem wenige Kilometer entfernten KKW Biblis. Betreiber ist die Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG, in deren Netz auch die NATURpur, ein Unternehmen des Instituts für Klima- und Umweltschutz gGmbH (IKU), ihre solar produzierten, jedoch sehr lückenhaften Strommengen aus derzeit 112 kommunalen und 600 privaten Photovoltaikanlagen mit einer Spitzenleistung von insgesamt 1.462 kW einspeist. Denn spätestens jeden Abend gehen auch hier die, bezogen auf die Kilowattstunde, teuersten und am wenigsten verläßlichen Stromerzeuger aller Zeiten vom Netz. Weil die Sonne untergeht. Wieviel Intelligenzquotient müssen diverse Politiker eigentlich mitbringen, um derartige Zusammenhänge zu begreifen?

Der größte Teil der beobachteten Erwärmung
in den letzten 50 Jahren wurde wahrscheinlich durch die Zunahme der Treibhausgaskonzentrationen verursacht. Und Klimaforscher seien von dem rasanten Anstieg der CO2-Emissionen schockiert -  so der SPIEGEL online am 15.02.2009. Der diesbezüglich von Christopher Field, einer der führenden Köpfe des Uno-Weltklimarats IPCC, ausgelöste Alarm verbreitete sich reihum durch alle Medien.

Wer sich erst einmal mit dem Begriff 'wahrscheinlich' näher befaßt, kommt sehr schnell zu der Erkenntnis, daß es darüber bereits unterschiedliche Auffassungen gibt. Je nach wissenschaftlicher Disziplin die klassische, die statistische, die quantenmechanische, die subjektivistische, die mathematische, die psychologische und die philosophische - sofern man sich mit der Erläuterung darüber bei
Wikipedia zufrieden gibt.

 
»Wahrscheinlich hat im Durchschnitt über jedem Kontinent mit Ausnahme der Antarktis in den letzten 50 Jahren eine signifikante anthropogene Erwärmung stattgefunden«. So lautet eine der Aussagen in dem oft genannten, aber wohl genau so selten gelesenen vierten Sachstandsbericht des IPCC (AR4): "Klimaänderung 2007: Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger". Dieser Bericht ist genau das, wie er heißt: "summary for policy makers". Denn Politiker lesen keine wissenschaftlichen Berichte, andererseits lesen ernst zu nehmende Wissenschaftler keine IPCC-Berichte. Warum nicht?

Ein kleine Textanalyse mag zum Verständnis darüber beitragen: Das Wörtchen wahrscheinlich kommt mit den Abwandlungen 'Eintrittswahrscheinlichkeit' und 'unwahrscheinlich' in dem genannten Bericht bereits 130 mal vor - das Jahr 2020 14 mal, 2030 43 mal, 2050 14 mal, 2080 11 mal und 2100 27 mal. Der solare Einfluß, die wirklich bestimende Größe, wird nur 8 mal erwähnt.  
Begriff Häufigkeit
2020 14
2030 43
2050 14
2080 11
2100 27
(Eintritts)Wahrscheinlichkeit, wahrscheinlich, unwahrscheinlich, 130
2090-2099 8
anthropogen 39
erwarten 21
extrem, Temperaturextrem 26
fossil 24
klima 336
Klimaschutz 20
Kohlendioxid 76
können 70
könnte 40
krank in Verbindung mit Infektion, Durchfall, Atemweg, Haut, 18
modell, Klimamodell, modellbasiert, Modelldurchschnitt 97
Begriff Häufigkeit
möglich 63
negativ 17
positiv 14
Projektion, Modellprojektion 41
projiziert 81
Risiko, Risiken 43
Schätzung, geschätzt, Abschätzung 86
Schutz (Küstenschutz, Klimaschutz, Umweltschutz, Schutz der Ozonschicht, Wasserschutz) 38
Simulation 6
Sonnenstrahlung, Sonnenaktivität 8
Studien 40
Szenario, Szenarien, Musterszenarien 143
ungefähr 14
unsicher 50
Vertrauen 33
würde 29
Zukunft, zukünftig 32

Wer hier noch an Wissenschaftlichkeit glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Wie beispielsweise die Organisation 'GERMANWATCH', welche eine Desinformationskampagne von Report München beklagt. Der Redakteur Günter Ederer kritisierte dort u.a. den ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore sowie Germanwatch, welche den aktuellen IPCC-Bericht als umfassend, differenziert und den wissenschaftlichen Sachstand der Klimawissenschaft zusammenfassend dargestellt betrachtet, einschließlich der Ursachen des Klimawandels. Nun, politische Sprachrohre dienen schließlich dazu, daß Otto Normalbürger nicht auf die Idee kommt, den Wahrheitsgehalt zu hinterfragen und gar in Erwägung zieht, die Quellen zu studieren.

IPCC beschreibt ein politisches Weltprogramm aber keine Wissenschaften. Es wird genauso nachhaltig versagen oder dem Ablauf von Zeiten angepaßt werden, wie nationale, politische Programme diverser Parteien. Beispiel: SPD - Godesberger Programm mit seiner 'neuen und besseren Ordnung' und dem hehren Anspruch, einen gerechteren Anteil am gemeinsam geschaffenen Reichtum zu verschaffen. Insbesondere der Beitrag der Arbeitsgruppe III zum Vierten Sachstandsbericht mit einer Menge politischer Aussagen und Forderungen zur Energiepolitik samt CO2-Emissionsminderungen läßt diese Schlußfolgerung aufkommen. Wäre es nicht wirkungsvoller, lieber Kriege und gleichartige Scharmützel um Land und Nahrungsmittel zu vermeiden, als ein das reale Grünwachstum förderndes Kohlendioxid CO2?  
 
15.02.2009 
Windenergie dämpft den Strompreisanstieg - diese Meldung verbreitete der Bundesverband Wind-Energie BWE vor über zwei Jahren am 20. September 2006. Neue Studien von HWWA (Institut für Wirtschaftsforschung in Hamburg) und Eon hätten den Spareffekt durch die Einspeisung von Windenergie belegt. Entgegen der landläufigen Meinung würde die Windenergie sogar den Strompreis senken. Je mehr Windstrom im Netz, desto tiefer die Großhandelspreise an der Leipzger Strombörse - so die Erläuterung. Deutschlands Windkraftanlagen würden nach Angaben der Wissenschaftler derzeit Einsparungen von über einer Milliarde Euro/Jahr erbringen....

Derartige Aussagen sind immer dann schwer zu widerlegen, wenn sie neu auf den Markt gestreut werden. In der Rückschau sieht das bereits anders aus. Oder hat uns Endnutzern die Windstromeinspeisung in den letzten beiden Jahren eine Stromkostensenkung beschert? Welche Meinung ist nun richtig - die 'landläufige' oder die per Studien bezahlte und per Pressemeldungen verbreitete?

Vor allem die industriellen Stromverbraucher würden von der Windstromeinspeisung profitieren, da in ihrer
Stromrechnung der Großhandelspreis stärker ins Gewicht falle als beim Haushaltskunden. Dieser zu Ungunsten der Haushalte beschönigte Vorteil für die Industrie ist genau so wie das Blaue vom Himmel herunter gelogen. Aber das Vorreiterprinzip funktioniert immer wieder: wer zuerst lügt, gewinnt daraus den größten Vorteil. Weshalb schließen wohl in Neuss die Aluminiumhütte und das benachbarte Walzwerk Alu-Norf, in Nordenham die Blei- und die Zinkhütte? Der 'schöne' Vorteil ist wohl so absurd, daß selbst Mitarbeiter dieser Werke gegen die steigenden Strompreise demonstrieren. Haushalte sind nicht organisiert - deshalb kann ihnen die Politik jede Belastung ohne Gegenwehr aufbrummen.

Teure
Kraftwerke kämen nicht zum Einsatz, wenn Windstrom verfügbar ist - so lautet eine der Aussagen in der o.g. Pressemeldung, wobei mit einem 'Grenzkosteneffekt' argumentiert wird, welcher den Strom verbilligen würde, "wenn über Deutschland der Wind weht". Na ja, aber was ist, wenn kein oder kein ausreichender Wind über Deutschland weht - um den Grenzkosteneffekt auszulösen? Wie stark muß der Wind denn wehen, damit dies geschieht? Und was haben Haushalte davon, wenn sich die Stromhändler den Reibach an der Börse reinziehen? Oder kaufen Haushalte ihren täglichen Strom dort? Deutschlands Windkraftanlagen sind - übers Jahr gesehen - nur zwischen 17% bis 20% ausgelastet, je nach witterungsbedingen Jahresverläufen. Über einen Börsentag aber gar bis zu Null Prozent - je nach Laune des Wettergottes. Für den verbleibenden Rest eines Produktionsjahres sind eben die erdgasbetriebenen Teuerkraftwerke im Einsatz. Und deren verzögerungsfreier Einsatz läßt sich mittels vorausschauender Windprognose wunderbar handhaben - um den Teuerstrom stundengenau an der Börse zu platzieren. Und was haben wir von einem CO2-Effekt, dessen Wirkung nirgends in Form eines nachvollziehbaren Ergebnisses beschrieben wird - nachvollziehbar im Sinne einer Temperaturminderung in Grad Celsius pro Tonne eingesparten Kohlendioxids? Nach Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energien BEE (PM vom 7.1.2009) seien durch deren Einsatz im Jahr 2008 rund 120 Mio. Tonnen CO2 vermieden worden. Wieviel Grad Celsius Klimaschutz das bewirkt hat, erfährt der interessierte Leser nicht.  
»Der Grenzkosteneffekt war unter Analysten und Stromhändlern schon lange bekannt. Nun ist er auch wissenschaftlich bestätigt. Die Debatte um erneuerbare Energien erhält nun neues Argumentationsmaterial, das vor allem Industrie und Politik überraschen wird« - so Ralf Bischof, der Geschäftsführer des Bundesverbands WindEnergie (BWE) in der Meldung von damals am 20. September 2006. Ihre Strompreisüberraschungen sind hervorragend geglückt! Herzlichen Glückwunsch, Herr Bischof.

Wenn 'Klimaforscher' Hiobsbotschaften aussenden, dann liest sich das der WirtschaftsWoche wie folgt: »Der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre ist in den Jahren 2000 bis 2007 noch weitaus schneller vorangeschritten als von Experten prognostiziert. Die Schäden könnten weit über das hinausgehen, was die Klimaforscher in ihren Modellen berechnet haben«. Was sagt das den ernstzunehmenden Wissenschaftlern - von denen es erheblich mehr als bei dem politisch organisiertem IPCC gibt? Die aus den Berechnungen der Klimaforscher stammenden Modelle 'könnten' auch falsch sein - möglicherweise schon immer falsch, oder?
Der Klimaschockbericht mit samt den ungebremst steigenden CO2-Emissionen berichtet über eine Aussage der US-Forscher Christopher Field von der Universität Stanford und dem Carnegie-Institut auf einer Tagung des Wissenschaftsverbandes AAAS in Chicago. Field gehört dem Weltklimarat IPCC an und war maßgeblich an dessen viertem Sachstandsberichts vom Februar 2007 beteiligt.

13.02.2009 
Fischerboote im Windpark - ist das akzeptabel? Krabbenfischer von Weser, Ems und Elbe haben vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg Klage gegen zwei geplante Windparks in der Nordsee erhoben. Das war eine Meldung ohne weitere Nennung der Hintergründe, welche die Interessengemeinschaft der Elbe-Weser-Fischer in Cuxhaven veranlaßt hatte, das Gericht anzurufen. Im Prinzip geht es den Leuten um ihre Existenz als Nahrungsmittelproduzenten. Dieses Problem stellt sich mit der Ausweitung der flächenfressenden 'Ökostromerzeugung' zunehmend dringlicher. Nicht nur an Land, auch auf See, und hier spezifisch in küstennahen Bereichen. Kann man der Meeresfauna einfach vorschreiben, daß sie sich an anderer Stelle ansiedeln und die Fischer ihnen dorthin folgen sollen? Vögel wie Weißwangengans, Zwergmöwe, Brandseeschwalbe etc. werden ja bereits per 'Gutachten' um die riesigen Windkraftbarrieren herumgeleitet. Was nicht paßt, wird halt passend gemacht. So einfach ist das. Denn mit Ökostrom läßt sich für Investoren erheblich mehr Geld verdienen als mit Krabben aus der Nordsee.
Nearshore Windpark Nordergründe genehmigt
Die Art und Weise, wie die Genehmigung zustande kam, beschreibt der Wattenrat - eine politisch unabhängige Vereinigung für den Naturschutz an der Küste - auf seiner Webseite. Und woher kommen die Mittel für die milliardenschweren Investitionen? Von den Dienstleistern des Geldes, welche die Wirtschaft im großen Stil mit faulen Krediten bedienen.
 
12.02.2009 
Der Januar - gemeinhin der Monat mit der mit Abstand höchsten Windenergieproduktion - sei dieses Mal windenergetisch ein Fiasko gewesen. Das erläutert ein Kommentator in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für kommunale Wirtschaft. Winde würden wehen, wie die Natur es will. Und im Januar hätte sie sehr wenig gewollt. Zitat: »In Deutschland gibt es inzwischen eine installierte Windkraftleistung von knapp 24.000 MW. Doch fast das gesamte erste Januardrittel, als es so richtig knackig kalt war, Rußland und die Ukraine ums Gas zockten und die Netzhöchstlast beim Strom über 70.000 MW betrug, war vom Wind wenig bis nichts zu spüren. Bei zusätzlich heftigen Schwankungen im Tagesverlauf wurden zwischen 500 bis 4.000 MW Leistung eingespeist. Und in der fünften Kalenderwoche sah es noch schlechter aus: Die verfügbare Leistung lag tagelang unter 2.000 MW, teilweise waren es - und nicht nur für wenige Stunden - nicht einmal 300 MW«. Zitat Ende.

Glauben ist gut - kontrollieren ist besser. Sofern die Möglichkeit dazu besteht. Dem obigen Text ist zu entnehmen, daß der Autor Zugang zu den aktuellen, deutschlandweiten Windeinspeisedaten hat. Hier seien die Einspeisedaten der E.ON-Netz AG, wie sie im Internet publiziert werden, gegenübergestellt. Das E.ON-Netz reicht von Schleswig-Holstein quer durch Deutschland bis an die Österreichische Grenze, deckt aber nicht Gesamtdeutschland ab. Kann aber wegen seiner Nord-Süd-Ausdehnung als repäsentativ angesehen werden. Und das Ergebnis bestätigt den Kommentator in der o.g. Zeitschrift. Zugleich offenbart sich eine weitere Schwäche hinsichtlich der Verläßlichkeit einer windgesteuerten Stromversorgung: der Ausfall der Datenübertragung des Deutschen Wetterdienstes an den Tagen 10.1., 24.1., 30.1. und 31.1.2009 an die zuständige Leitstelle - auch für die Prognosedaten. Die Lückenstromversorgung aus erneuerbaren Energien hat eine weitere Hilfsgröße rekrutiert.


Abb. 1: Januarwind 2009 - aus 1/4 h-Daten generierte Windeinspeisung in das E.ON-Netz.
Nicht nur stark schwankende Leistungen, sondern auch Lücken in der Windenergieeinspeisung als Folge von Datenpannen. 


Abb. 2: Januarwind 2008 zum Vergleich. Aus 1/4 h-Daten generierte Windeinspeisung in das bundesdeutsche Strom-Versorgungsnetz.

Eigentlich ist es ja egal, welchen Januar man nimmt, oder gar, welche Tage man für die Prognose oder für die Rückschau nimmt. Der Wind weht ja sowieso an jedem Tag anders. Im Gegensatz zu den regelmäßig nachgefragten Bedarfen in Haushalten, Gewerbe, Industrie und vielen anderen Großverbrauchern wie Straßenbeleuchtung etc., deren Lastkurven sehr genau bekannt sind. Und noch eins: der grün dargestellte Windleistungsverlauf dürfte eigentlich auch den Unsinn einer Windstromspeicherung offenbaren. Wie soll sie funktionieren, wenn die Windleistung derart unregelmäßig auftritt, ein Speicher aus ökonomischen Gründen aber regelmäßig eingesetzt werden sollte? Niemand baut ein Warenlager oder ein Kühlhaus zwecks Aufbewahrung von Gütern, mit denen ein Betreiber nicht wirtschaftlich kalkulieren kann. Folgende Schlußfolgerung ist zwangsläufig: Ohne herkömmliche Wärmekraftwerke geht es nicht. Auch nicht mit dem besten Willen aller 'Klimaschützer'.
Fazit: Windkraftanlagen sind keine echten (autarken) 'Alternativen' - wie sie gerne, aber fälschlicherweise bezeichnet werden, sondern strompreistreibende Additive zu den Wärmekraftwerken. Wind- und auch Solarstromanlagen sind die kleinen Schwestern im Netz der gleichfalls 'klimaschützenden' Großkraftwerke. Würden von heute auf morgen sämtliche Windkraftanlagen außer Betrieb gehen - was sie ja windbedingt auch schon zeitweise tun - kein Verbraucher würde es bemerken und sie vermissen. Denn die als rotierende Speicher fungierenden Generatoren der geschmähten Großkraftwerke laufen ja ununterbrochen im Synchronbetrieb mit.
 
12.02.2009 
Lieber Krabbenbrötchen als Windstrom! Würden Sie noch Urlaub an der Nordsee machen, wenn es keine Krabbenbrötchen mehr gäbe? Die Krabbenfischer von Weser, Ems und Elbe haben vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg Klage gegen zwei geplante Windparks in der Nordsee erhoben. Das sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch und bestätigte damit Medienberichte. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Elbe-Weser-Fischer in Cuxhaven, Hans-Robert Hinners, erklärte, insbesondere der Windpark auf den Nordergründen vernichte wertvolle Fanggebiete und gefährde die Existenz der kleinen Fischereibetriebe. Mit einer ähnlichen Begründung wehren sich die Krabbenfischer von der Außenems gegen den Windpark Riffgrund nordwestlich von Borkum. NWZonline.de 11.02.2009 und andere Medien.
 
10.02.2009 
20.000 Windräder haben ihren Praxistest nicht bestanden. Von den ungezählten, ineffizienten Solarplattenanlagen ganz zu schweigen. Der SPIEGELonline deckt den grünen Milliardenflop in Sachen Klimaschutz per 'erneuerbare' Energien und CO2-Emissionshandel auf. SPIEGEL: »Klimapolitik paradox: Trotz Solar- und Windenergie-Booms wird in Europa kein Gramm CO2 eingespart. Denn für jedes neue Windrad in Deutschland darf in Osteuropa mehr Kohle verfeuert werden. Auch die Grünen denken jetzt um, wie E-Mails belegen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen... «
UNSINNIGE EU-KLIMAPOLITIK
Das Klima hat nichts davon - neue Windräder oder Solarzellen sparen kein einziges Gramm CO2 ein - so die SPIEGEL-Recherche. Und die Erkenntnis: Die ethisch-moralisch-saubere Politik zwecks Klimaschutz und Energiewende dient hauptsächlich den von grünen Politikern geschmähten und gescholtenen Energiekonzernen. Hätten Sie das gedacht? Die Folgen sind längst absehbar: stetig ansteigende Strompreise mit der Folge von Arbeitsplatzverlusten in der Industrie. Und schon gehen die Arbeitnehmer auf die 'Barrikaden' und fordern für ihr Unternehmen 
wettbewerbsfähige Strompreise.
Beschäftigte der Zink- und der Bleihütte der Weser-Metall GmbH und der Xstrata haben sich am Montag an einer Demonstration in Neuss beteiligt. Dabei ging es darum, die energieintensiven Betriebe in Deutschland zu erhalten. In Neuss sind die Aluminiumhütte und das benachbarte Walzwerk Alu-Norf betroffen, in Nordenham die Blei- und die Zinkhütte. Rund 800 Arbeitnehmer beteiligten sich an der von der IG Metall eingeleiteten Demonstration. ...

Wind-Industrieanlagen sind in Deutschland vollkommen ungefährlich. Laut Bundes- und Landes-Umweltamt und sogar dem RBB alles nur Einbildung - so ein Leser aus Ostdeutschland. Tausende Bürger, die Beeinflussungen melden, seien demgemäß überempfindlich oder einfach nur unfähig zu leben. Jedoch scheint man im Ausland mal wieder nicht im Gleichschritt mit den deutschen Behörden und deren Lobby zu denken. In Japan ist man unliebsamen EE-bedingten Krankheits-Symptomen auf der Spur.
Residents Around Wind Turbine Falling Sick
Posted on Feb 8, 09 08:10 PM PDT
Zitat: Residents who reside near wind turbines in Japan have started to experience more and more headaches, dizziness, insomnia and other ailments, and this has led to the general populace being fearful of such green technology as well as the health hazards it poses. Take forty year-old Tsuyoshi Okawa’s family for example - they began to lose feeling in parts of their bodies, experienced bouts of dizziness, and had difficulty sleeping properly in their home which was (in)conveniently located within 350 meters from the Gumihara wind farm. When away, all those symptoms disappeared rather miraculously, flaring up when they returned. It seems as though the low frequency sounds produced by the turbines were the primary cause according to the Japan Environment Ministry. Well, hopefully something can be done so that these wind turbines are able to function as they should without harming the health of anyone. Zitat Ende. 
 
09.02.2009 
Ressourcenschutz - was ist das?  Um die ambitionierten Planungen zur Ausweitung der Stromerzeugung mit erneuerbare Energien zu realisieren, sind gewaltige energetische und ressourcenfressende Aufwendungen vonnöten. Dezentralisierte Techniken und Wirtschaftsformen wurden in der Vergangenheit aus Gründen der monetären, sowie der Energie- und Ressourceneinsparung weitgehend zentralisiert. Unsere Regierung hat sich in den Kopf gesetzt, entgegen allen wirtschaftlichen Realitäten einen Kurs in die entgegengesetzte Richtung zu fahren. Als Spielwiese hat sie sich die elektrische Energievesorgung für die Bevölkerung gewählt. Einerseits sollen wir ständig noch mehr Strom sparen und andererseits sollen immer mehr Stromerzeuger in die Landschaften gepflanzt werden. So will z.B. die Firmengruppe Behlau in Burhafe auf acht Hektar 28 sogenannte Sundriver aufbauen. Rund 9,5 Mio. Euro kostet der Solarpark mit mehr als 7.000 der Sonne folgende Solarmodule. Ostfriesen Zeitung, online, 10. Februar 2009.
Anmerkung: Damit die nächtliche Stromlücke immer größer
wird....
 
08.02.2009 
Wenn sich zu dem Jahr der Flaute auf dem Geldmarkt noch eine Flaute des Windes gesellt - dann gute Nacht Deutschland. Für Windrotorenbetreiber treibt sich derzeit bereits ein weiteres Problem herum - in den vdi-nachrichten heißen sie Fundamentschäden. »So mancher Betreiber von Windkraftanlagen fragt sich inzwischen, ob die Fundamente, auf denen die teuren Anlagen 20 Jahre stehen sollen, auch so lange halten werden. Jetzt könnte eine Schadenswelle auf die Branche zurollen...« Stichworte: ringförmige Risse, Ausbrüche von Betonschollen, Austritt von Sickerwasser, Risse in Fundamenten, Betonabplatzungen und wackelnde Turbinen als Folge. Und schon wieder Arbeitsplätze für Sachverständige, Betonbauer oder Juristen.
 
06.02.2009 
Das Verwaltungsgericht Koblenz hat mit Urteil vom 08.01.2009 - 1 K 565/08.KO - die Klage einer Windparkbetreiberin auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für ein bereits in 1996 errichtetes Windrad zurückgewiesen. Die ursprünglich diesem Vorhaben zugrunde liegende Baugenehmigung wurde seinerzeit auf Nachbarklage eines Anwohners aufgehoben,  wobei  sich  neben  dem  Verwaltungsgericht  Koblenz  auch  das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz und das Bundesverwaltungsgericht mit dieser Nachbarklage auseinandergesetzt hatten. Der zuständige Landkreis hat inzwischen den vollständigen Rückbau der Anlage angeordnet. Dieser Bescheid ist noch nicht bestandskräftig.
Urteil - im Namen des Volkes
In vorliegender Entscheidung geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass die Voraussetzungen für die Erteilung einer Genehmigung nicht vorliegen. Namentlich führe die Zulassung der Windturbine für das nächstgelegene Wohnhaus zu einer unzumutbaren optischen Bedrängung. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass die Verwaltungsrichter in ihren Entscheidungsgründen berücksichtigt haben, dass die Drehbewegungen beim Betrieb der Anlage wegen der mit dem Betrieb der Anlage verbundenen Geräuschimmissionen verstärkt wahrgenommen werden.
 
05.02.2009 
Den EEG-Vogelshreddern sollen EEG-Fischhäcksler folgen - wenn es nach Greenpeace geht. Dieser Umweltverband sieht sich schließlich mit in der Verantwortung, die Energiewende voranzutreiben. Dazu soll in Bremen das angeblich größte Wasserkraftwerk der Republik Windkraft und Atomkraft - die beiden Schwestern im Netzentstehen. Maßgeblich mitentwickelt hat es die Klimaschutz-Organisation Greenpeace. Aber die Anlage hat offenbar einen großen Schönheitsfehler: die Fische gelangen nicht mehr zu ihren Laichplätzen. Und der Streit mit den Artenschützern ist im Gange.
Das Umweltproblem von Greenpeace
Ökostrom über alles! Über den Wasserkraftwerksbau berichtet die WELT vom 22.01.2009.
Landschaftsprägende Elemente:
Windrotoren kommen hinzu und nicht anstatt herkömmliche Kraftwerke

Zu dem Bau und Betrieb der Wasserkraftanlage in der Weser verweist ein Leser auf die Erläuterung bei Wikipedia sowie auf den Erläuterungsbericht zu den Antragsunterlagen für die Planfeststellung und erwartet daraus, daß die Bremer Haushalte ihren Lebensrythmus künftig an die Gezeiten anpassen werden?!. Interessanterweise kommt in den Antragsunterlagen das Wort 'Greenpeace' kein einziges Mal vor. Wieder Mal Ideenklau - zwecks eigener Vermarktung von Ökostrom, oder?
 

02.02.2009
Die Bürgerinitiative "Rückenwind fürs Erlauholz e.V." tritt für den Erhalt von Natur, Umweltschutz und Landschaft zwischen den Orten Bachern, Rohrbach, Ottmaring und Kissing ein. Dies gilt im besonderen für das Naherholungsgebiet am Trimm-Dich-Pfad.
Wenn erst mal eine steht ...  http://www.erlauholz.de/
Riesenrotoren vor der Hütte: Die nachhaltige Zukunft mit 'erneuerbaren' Energien
Deshalb hinterfragen sie das Vorhaben von Projektentwicklern und Investoren, einen großen Windpark - davon mehrere Anlagen inmitten ihres Trimm-Dich-Pfads - zu errichten.
Anwalt sieht gute Chancen gegen den Windpark
Informationsveranstaltung der BI in Erlauholz - bis zu 180 m hohe Windrotoren.... Ein Bericht in der 'Friedberger Allgemeine'.

Die Bürgerinitiative "Rückenwind fürs Erlauholz" gab einen Infoabend zum geplanten Windpark zwischen Ottmaring und Bachern ab. Ab 20 Uhr ging es mit den Referenten Diplom-Ingenieur Johann Waldmann und Rechtsanwalt Armin Brauns im Sport- und Schützenheim Bachern unter anderem um folgende Fragen:
● Wie groß ist der Beitrag der Windkraft zum Gesamtstrombedarf? ● Welche Auswirkungen gibt es auf die Umgebung? 
● Wer profitiert von Windkraftanlagen?  ● Wie groß kann der Beitrag des Windkraftstroms zum Gesamtstrombedarf sein? 
● Welchen Stellenwert nimmt die Windkraft zu anderen regenerativen Energien ein?   ● Welche Auswirkungen haben Windkraftanlagen auf die Heimat, Natur und Landschaftsbild?
● Kann man durch Errichtung von Windkraftanlagen andere Kraftwerke ersetzen?  ● Wie hoch sind die Lärmbelastungen? 
● Gibt es Erfahrungen über Auswirkungen auf Wild- und Vogelbestand?  ● Wie groß ist die Wertminderung von Grund und Eigentum im Wohnumfeld? 
● Gibt es gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Infraschall und Elektrosmog? 

»Nach allem, was ich heute gehört habe, frage ich mich: Welcher Depp will denn hier solche Anlagen bauen« - Altbürgermeister Albert Kling.

01.02.2009 
Die Stromlücke - was ist das? Eine Vielzahl von Meldungen darüber findet sich über Google im Internet. Derzeit an vorderster Stelle jene der Deutschen Umwelthilfe. Rainer Baake, Grünen-Politiker und ehemaliger Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kritisiert die interessengeleitete Diskussion über eine bevorstehende »Stromunterversorgung« in Deutschland, welche von einer dena-Kurzanalyse ihren Ursprung nähme. Die Anzahl der dem Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe nachplappernden Beifallklatscher in der Google-Liste ist kaum geringer. Ein sicherer Hinweis auf eine ebenso gesteuerte, interessengeleitete Diskussion. Wem soll Otto Normalbürger glauben. Nun, möglicherweise stellt er sich erst einmal die Frage, was denn eine Stromlücke überhaupt ist? Da mag die folgende, schlichte Grafik über die gängigen photovoltaischen Stromlücken-Generatoren hilfreich sein. Mit solchen Apparaturen gibt es nicht durchgängig, sondern nur mittags Strom - mal mehr oder weniger.
 Mehr Lücken als Strom
Photovoltaik - unsere Stromlückengeneratoren in Deutschland
Grafik: Täglicher Einspeiseverlauf eines photovoltaischen Lückenstrom-Generators mit 10,2 kW installierter Leistung im Januar 2007

In Deutschland haben wir derzeit ca. 3.800 MW PV-Leistung installiert. So hoch ist dann stets die nächtliche Stromlücke. Je mehr dieser flächendeckenden Stromlückengeneratoren installiert werden, desto mehr Kompensationskraftwerke werden erforderlich.


Daß photovoltaische Lückenstromgeneratoren nicht unbedingt billig sind und daher von der Allgemeinheit über deren Stromrechnung teuer bezahlt werden müssen, mag die nebenstehende Abbildung des Bürgerkraftwerkes am Hahnweg 1 in Dresden verdeutlichen. Die momentan angezeigte Leistung des riesigen, solaren Fassadengenerators beträgt gerade mal 370 Watt, an einem 'normal diesigen' Wintertag - so ein Leser, der die Aufnahme der Ertragsanzeige am Gebäude getätigt hat und beklagt, daß dies nicht einmal für seinen Reisefön genügen würde.

Etragsanzeige Bürgerkraftwerk "Von Ardenne" in Dresden Stromlücke Bürgerkraftwerk in Dresden
Stromlücke "Bürgerkraftwerk" in Dresden
Nimmt man die für das Bürgerkraftwerk genannten Werte mit 31,5 kW installierte Leistung und den dafür erwarteten Ertrag von 18.500 kWh/Jahr, dann ergibt sich eine jährliche Auslastung dieser solaren Reklamewand von 6,7%. Der Rest ist tote Hose oder 'Stromlücke'. Die angebliche CO2-Einsparung läuft natürlich nicht über eine kontinuierliche Messung, sondern einfach per Umrechnung mit einem beliebig festsetzbaren Faktor. Glauben mag gut sein, Kontrolle dagegen immer besser. Ob die Bürger dieses 'Kraftwerks' das auch wirklich tun?
 
31.01.2009 
Im Außenbereich sind Windenergieanlagen mit Solarunterstützung zu Forschungszwecken zulässig. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Diese erleichterte Genehmigungsfähigkeit von Windenergieanlagen im privilegierten Außenbereich kann sich auch auf Solaranlagen erstrecken, wenn deren Beitrag zur Deckung des Eigenenergiebedarfs von Windenergieanlagen erforscht werden soll.

Damit wird zunehmend klar: die im Außenbereich befindlichen Flächen - jene in unseren Landschaften noch am wenigsten bebaut - werden der EEG-Branche zum Fraß vorgeworfen. Freie Fahrt für das EEG mit seinen montrösen, überdimensionalen und höchst ineffizienten Bauwerken! Naturschützer, welche sich mit ungezählten Stellungnahmen in jahrelang geführten Kämpfen gegen ebenso viele
behördliche Planungen aus naturschützerischen Gründen für die Freihaltung der Außenbreiche engagiert haben, dürfen nun - je nach Mentalität - aufatmen oder entsetzt aufschreien. Wieso diese Divergenz? Nun, die einstige gesamtheitliche Mentalität der staatlich anerkannten Naturschutzverbände und ihrer ungezählten, ehrenamtlichen Mitglieder wurde zu einem Spaltungsbewußtsein in logische und virtuelle Partitionen formatiert - in herkömmliche und neuartige Divisionen des Natur- und Klimaschutzes. Wie die Festplatte eines PC. Und von wem? Vom herrschenden System der Finanzpolitik. Und dieser müssen sich letztendlich auch die staatlich anerkannten NRO's (Nicht-Regierungs-Organisationen) anpassen und unterwerfen - sofern sie in ihrer Funktion als Claqueure des Systems selber weiterleben möchten. NRO's haben sich der herrschenden Mentalität unterzuordnen - dem Wandel vom originären Naturschutz zu imaginären Klimaschutz. Sonst gibt's keine staatlichen Zuschüsse mehr. Basta! Logischerweise muß sich auch das Bundesverwaltungsgericht der herrschenden Gesetzgebung unterwerfen. Aber zunehmend häufen sich Äußerungen, bei denen die von obersten Richtern festgestellte Diskrepanz zwischen der gesetzlichen und der echten Wirklichkeit auf offene Ohren stößt. 

Zurück zur Sache: Das von den BVerw-Richtern geführte Revisionsverfahren mit dem Urteil vom 22.01.2009 und dem Az. 
BVerwG 4 C 17.07 betrifft die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit von sogenannten Hybridanlagen, welche aus einer 20 bzw. 30 m hohen Windenergieanlage bestehen, an deren jeweiligem Fuß ein drehbarer Modulträger für eine Beplattung mit Solarzellen angebracht werden soll. Solche Hybridanlagen sollen in einer Entfernung von 50 bis 60 m (Klein-Hybrid) bzw. 70 bis 100 m (Medium-Hybrid) zu jeweils einer im Außenbereich stehenden Großwindenergieanlage (Gesamthöhe bis zu 120 m) aufgestellt werden. Die Klägerin, ein Unternehmen der Windenergienutzung, möchte mit den beiden Hybriden erproben, welchen Beitrag diese als Hilfsenergiequelle für den Eigenenergiebedarf der Großwindenergieanlagen leisten können. So die Erläuterung.

Dabei hat das Bundesverwaltungsgericht die Ansicht der Vorinstanzen - VG Trier und OVG Koblenz - bestätigt, welche den Forschungsbedarf bejaht hatten. Zwar seien die von der Klägerin konstruierten Anlagen für eine Unterstützung des Betriebs von Großwindenergieanlagen, ihre Funktionsfähigkeit unterstellt, aktuell nicht interessant, weil es derzeit betriebswirtschaftlich günstiger ist, den Eigenenergiebedarf von Großwindenergieanlagen über das öffentliche Stromnetz oder mit Hilfe von Dieselgeneratoren zu decken. Doch diese Bedingungen können sich bei steigenden Kosten des Netzbezugs oder höheren Treibstoffkosten zu Gunsten der Hybridanlagen ändern. Auf eine mögliche Nachfrage in der Zukunft darf sich die Klägerin schon jetzt durch eine Erprobung solcher Prototypen vorbereiten.

Mit dieser Feststellung wird unübersehbar klar: der Schutz von Außenbereichen wird abhängig von Schwankungen des Strompreises im öffentlichen Netz. Ob solche Hilfsenergiequellen nun auch selber energetisch effizient arbeiten oder nicht, spielt offensichtlich keine Rolle. Effizienz - was ist das schon. Fazit: Himmelhohe Windkraftanlagen und/oder hektarweite Solarplattenparks dürfen mit ebenso ineffizienten Hilfsaggregaten ihren Eigenstrombedarf decken und dafür zusätzlich weiträumige Eingriffe in Natur und Landschaft vornehmen. Sollte die Eigenstromgewinnung wieder mal teurer und aufwändiger als der Strombezug aus dem Netz werden, deren Feststellung ja im Ermessen des Betreibers liegt, dann wird halt einfach wieder der Netzschalter eingelegt.
Und die Hilfsaggregate bleiben - dann eben ungenutzt - weiterhin in der Landschschaft bestehen. Ein geschickter Schachzug in Sachen Ausnutzung der Natur und freien Landschaft mittels privilegierten Gerätschaften einer hochsubventioneirten Stromgewinnung. Bedenkt man, daß alle gegenwärtigen Wind- und Solarstromanlagen selber nur als Hilfsaggregate der konventionellen Stromerzeugung fungieren - sie arbeiten ja nicht autark -  dann mutiert eine auf kleine Hilfsaggregate für große Hilfsaggregate gelenkte Forschung doch zum allerletzten Schwachsinn eines vom imaginären Klimaschutz genährten EE-Wahnsinns. Vergleichbar mit der Unterstützung einer Vier- oder Fünfmastbark durch eine kleine Segeljolle.
 
29.01.2009 
Niedersachsen steht bei der Nutzung von Windenergie bundesweit weiter mit an der Spitze. So eine aktuelle Meldung von ddp/dpa. Insgesamt würden im Jahr 2008 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 383 Megawatt (MW) installiert, wie der Bundesverband Wind-Energie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Berlin mitteilten. Nur das Land Brandenburg habe noch mehr in den alternativen Energieträger (neu installierte Leistung 408 MW) investiert. Insgesamt produzieren die Windenergieanlagen in Niedersachsen eine Leistung von 6.028 MW (Stand 31. Dezember 2008). Auf Platz zwei in der Rangliste folgen Brandenburg (3.767 MW) und Sachsen-Anhalt (3.014 MW).

Auch wenn der Bundesverband Wind-Energie und sein Kompagnon VDMA darüber jubeln - im Grunde genommen ist es eine Schreckensmeldung. Die 6.028 MW installierten Leistungen sind zum allergrößten Teil Standleistungen. Denn Windkraftanlagen sind in Deutschland je nach Windverhältnissen nur zu knapp 20% ausgelastet. Das ist vergleichbar mit dem Auto in der Garage, welches nur selten benutzt wird. Windkraftanlagen stehen die meiste Zeit geparkt in der Landschaft. Hinzu kommt, daß je höher die installierte Leistung solcher Maschinen ist, desto geringer wird deren jährliche Auslastung. Wiederum vergleichbar mit einem fetten und leistungsstarken SUV (Sport Utility Vehicle) aus der Automobilbranche. Ein kleineres Stadtauto mit der gleichen Kilometerzahl übers Jahr ist erheblich besser - effizienter - ausgelastet als ein PS-starkes Automobil der High Society. Auch mit gleichen Standzeiten in der Garage. Aber auf Effizienz kommt es bei uns ja nicht an - nur auf möglichst hohe Zahlen. Wenn sich Niedersachsen bei der Nutzung von Windenergie mit an der Spitze stehend rühmen darf, dann dürfen dies auch alle SUV-Fahrer mit der Nutzung von Dieseltreibstoffen tun. 

Im Hinblick auf die 'Nutzung' der beiden Energieformen 'Wind' und 'Diesel' gibt es aber einen bedeutsamen Unterschied zwischen Autos und Windkraftanlagen: das Auto steht dem Verbraucher jederzeit zur Verfügung. Windkraftanlagen nur bei ausreichenden Windstärken.
 
28.01.2009   
Um die Nutzung der "Kraft von Sonne und Wind" voranzutreiben, haben dieser Tage  mehr als 100 Staaten Foto von Martina Heck eine neue Weltbehörde gegründet und ihr den mädchenhaft-niedlichen Namen IRENA gegeben. Propagierter Sitz sei Bonn. Und laut Süddeutsche Zeitung vom 26.1.2009 soll diese Agentur nach den Worten des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier den »erneuerbaren Energiequellen global zum Durchbruch verhelfen«.

Schlußfolgernd wird dies den davon ausgehenden Folgeerscheinungen ebenfalls zu einem globalen Durchbruch verhelfen. Diese werden sich weiträumig in Natur und Landschaften ausdehnen. Denn die Nutzung regenerativer Energiequellen ist im Gegensatz zu konventionellen - wegen ihrer geringen Energie- und ihrer schwankenden Leistungsdichte - auf viel Platz angewiesen.

Wieviel freie Flächen haben wir in dicht besiedelten Städten und Ballungsräumen, wo fortwährend der höchste Bedarf für elektrischen Strom ansteht? Also geht es mit den Riesenanlagen hinaus auf die Dörfer und aufs Land, auf Wiesen, in Wälder und andere noch freie und wenig genutze Naturräumlichkeiten - dort, wo es keinen stört und möglichst wenig Menschen leben. Wenig besiedelte Länder oder Landschaften werden dann eben mit flächendeckenden Solar- und riesigen Windkraftwerken "besiedelt". Oder gibt es irgendwo in Europa und anderswo einen 100 bis 200 Meter hohen Windpark mitten in der Stadt? Warum stehen in den Bürgerparks von Bremen, Darmstadt, Pankow und vielen anderen Orten keine Bürgersolar- oder Bürgerwindkraftanlagen? Insbesondere gleich dort, wo doch der elektrische Strom in nächster Nähe produziert werden könnte? Gerade dort, wo die Grünen die meisten Wählerstimmen gewinnen, in städtischen Ballungsräumen, würden wohl die meisten Leute massiv gegen riesige Wind- und Solarplattenkraftwerke opponinieren, täten sie ihr gewohntes Stadtbild beeinträchtigen. 

Abbildung: Refugio Collado Jermoso, Berghütte in den Picos de Europa. Die Kraft der Sonne und des Windes ist in bergigen Regionen am besten entwickelt. Dort reicht es sogar für Berghütten - möglicherweise sogar im Winter - falls man für eine verläßliche und jederzeit verfügbare Stromversorgung Akkumulatoren hinzufügt. Für größere Ansiedlungen benötigt man dafür bereits mitlaufende Strom-Aggregate oder dann gar Kraftwerke. 

Nun liest man, daß die finanzielle Ausstattung der neuen Behörde mit 25 Mio. US Dollar noch 'bescheiden' sei. Da erklärt sich dann von selber, worum es geht: um viel Geld für potentielle Mitarbeiter in regierungsamtlich gesteuerten Büros. Gemäß dem SZ-Bericht gehöre neben Dänemark auch Spanien zu den stärksten Unterstützern. Das eröffnet nicht nur diesem Land, seine weithin unbesiedelten Gebirgslandschaften, z.B. die Picos de Europa, mit Solarplatten und Windkraftanlagen aller Größenordnungen zu bestücken. Auch die Alpen und viele Mittelgebirge haben dafür ein noch längst nicht erschlossenes und ausgenütztes Flächenpotential.

Strompreis hoch - Arbeitsplätze runter. Elektrischer Strom sollte eigentlich dazu dienen, um mit seinen ungezählten und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie und im Gewerbe Arbeitsplätze zu schaffen und sich insgesamt das Leben zu erleichtern. Und nicht umgekehrt. Wenn also möglichst viele Menschen den elektrischen Strom für ihre Tätigkeiten nutzen sollen, dann muß er für alle Schichten der Bevölkerung bezahlbar und preiswert sein und darf nicht zunehmend teurer werden. Das setzt wie bei anderen Produktionsverfahren voraus, daß bei der Herstellung eines Produktes möglichst wenig Aufwand für ein möglichst hohes Ergebnis eingestellt wird - hier: für die produzierte Kilowattstunde möglichst wenige Arbeitsplätze und noch weniger Energie. Das nennt sich dann sinnigerweise 'Rationalisierung'. Aluminium-Preisverfall an der Londoner Metallbörse LME
Doch bei uns soll die Wirtschaft ganz offensichtlich auf umgekehrte Weise funktionieren. Mit allen denkbaren Begründungen aus der Öko- und Klimaschutzszene wird die Kilowattstunde Strom von Staats wegen ständig teurer gemacht. Ein Mittel dafür ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG, welches z.B. der Solarbranche mit dem geringsten Stromertrag (0,7% Anteil an der deutschen Stromerzeugung) die höchste Vergütung zugesteht. Dafür wird dann mit den 'hohen' Arbeitsplatzzahlen geprahlt. Daraus resultierende Vorteile für die Umwelt und das Klima sind aber nirgends ersichtlich. Darum werden dafür Gefahren und Ängste konstruiert, unters Volk gebracht und zu seinem eigenen Schutz davor noch ein Warmluft-Ablaßhandel in Gang gesetzt. Man darf sich in das Mittelalter zurück versetzt fühlen.
 

Rationalisierung findet dort ihre Grenzen, wo einerseits innerbetrieblich das Ende der Fahnenstange erreicht ist und andererseits Einflüsse von außen nicht weiter kompensierbar sind. Beispielsweise der Strompreis für hochenergetische, industrielle Prozesse. Und so stellt mit dieser Begründung die größte deutsche Aluminiumhütte ihr Werk in Neuss zur Disposition. Während die Weltmarktpreise sinken, steigen bei uns die Stromkosten. Konsequenz: der maximal möglichen Rationalisierung folgt die Ultima ratio - hier nun die Schließung von Arbeitsstätten.
Größter deutscher Alu-Hütte droht das Aus
Norsk Hydro stellt Werk in Neuss zur Disposition ... WELT online am 27.01.2009 und eine Menge anderer Nachrichten darüber bei
Nun schlägt laut
Pressemitteilung vom 23.01.2009
der Staatssekretär Jochen Homann aus dem Bundeswirtschaftsministerium als Maßnahme gegen den hohen Strompreis vor, diesen mit den Einnahmen aus dem Emissionshandel für die stromintensive NE-Industrie wieder auszugleichen. Volkstümlich formuliert: erst mit der einen Hand nehmen und dann mit der anderen Hand wieder geben. Ein weiterer Deal für unsere Staatsbürokratie. Und woher wird die EE-Branche in Zukunft das für sie notwendige Aluminium beziehen? Natürlich sowieso von dort, wo es am billigsten ist - aus dem Ausland.

"Windstrom ist in fünf Jahren billiger" - titelte die Ostfriesen-Zeitung am 24.01.2009 in ihrem Wirtschaftsteil. Denn der Chef der Stadtwerke Emden, Remmer Edzards, versprach: »Langfristig wird Strom Gas und Erdöl als Wärmelieferant ersetzen«. Nun, prinzipiell ist das möglich. Aber wer will im Winter mit Windstrom heizen, wenn es tagelang nicht oder nicht ausreichend weht? Und kann eine Aluminiumhütte ihre Öfen mit Windstrom betreiben? Ganz sicher nicht - und noch fünf Jahre warten? Wohl erst recht nicht. Da sollte sich unsere Regierung mal echte Gedanken darüber machen und sich nicht stets von dummdreisten Sprüchen einlullen lassen. Zudem gibt es den Windstrom auch in Emden nur im Zusammenspiel mit Gaskraftwerken. Es ist ein Mixpreis aus beiden Energieträgern. Auch wenn der Windstrompreis aufgrund des EEG stabil bliebe (keinesfalls billiger wird), dann steigt  dafür der Strom aus Gaskraftwerken heftig an. Weshalb? Nun die Nachfrage nach Erdgas wird ja kräftig gefördert. Schließlich sind  einerseits Kohle- und Kernkraftwerke in Deutschland 'verboten'  und andererseits sollen in nächster Zeit mächtige Offshore-Windparks ans Netz gehen. Das steigert den Erdgasbedarf ebenfalls ganz erheblich. Man bedenke, daß Windkraftwerke in Deutschland nur zu 20% ausgelastet sind, 80% der Stromlieferung müssen dann von Gaskraftwerken befriedigt werden. Für Haushalte, Gewerbe, Industrie und Bürokratie.  Neben dem anderen Bedarf für Heizen, Kochen etc.

Lieber mit Strom aus Kohle als mit Windstrom
heizen  - Kohle als Energieträger steht mit ihren Grundlastkraftwerken praktisch ununterbrochen zur Verfügung. Die Europäische Strombörse in Leipzig listet für Deutschland 16 Braunkohlekraftwerke mit 19.947 MW Leistung und 41 Steinkohlekraftwerke mit 21.225,9 MW Leistung auf. Da gibt es handelbaren Strom. Von den 639 Mrd. in Deutschland produzierten Kilowattstunden entfallen auf die Braunkohle 23,5% und auf die Steinkohle 20,1%. Erdgas ist derzeit nur zu 13% beteiligt. Wohl deshalb, weil dieser Energieträger zu den teuersten zählt und daher hauptsächlich bei kurzzeitigen Verbrauchsspitzen eingesetzt wird. Das wird sich mit der Installation von Offshore-Windparks deftig ändern. Da werden teuer, aber schnell arbeitende Gaskraftwerke nicht nur für Verbrauchsspitzen sonden zusäztlich bei Erzeugungsausfällen durch Windmangel einspringen müssen. Ein Ersatz der Gundlastkraftwerke mittels einem Zusammenspiel von Wind- und Gaskraftwerken ist leicht vorstellbar, aber nur sehr sehr teuer realisierbar. Aber unsere Regierung will diesen Weg beschreiten. Damit sich nur noch Besserverdienende ihren täglichen Strom gönnen dürfen.

if I had a hammer... 

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