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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig.
Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt?
Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten.

2008
gab es wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2009
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophezeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der WELT-Klimarat - wer oder was ist das? Und welchen Zweck erfüllt er?
Kathedralen des Glaubens
Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken? Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.



Vent de Colère
Fédération Nationale

NON á l'ÉOLIEN INDUSTRIEL
National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen Europäisches Institut für Klima und Energie in Jena Volksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer
Windkraftseite
in Kanada
   
27.06.2009 --- Fortsetzung im Datum nach oben >>> .
Weltnaturerbe Wattenmeer - kein Grund zum Jubeln. Flachwasser und Wind üben ihre Attraktivität nicht nur auf wirtschaftliche sondern auch auf touristische Aktivitäten aus - Kite-Surfer. Soll das die an folgende Generationen vererbare Natur sein?  Die politische Veräppelung läßt grüßen.

Leserbrief: Die Aussage, dass von der Nominierung zum Weltnaturerbe vor allem der Tourismus profitiert und Einschränkungen damit nicht verbunden sind, sagt alles. Dem Heer der Touristen und den Outdoor-Aktivisten wird eine Narrenfreiheit gewährt, die längst für sensible Gebiete und Tiere existenzgefährdend ist.
 
Nach 23 Jahren gibt es keinen Nationalparkplan, sind keine Entwicklungsziele definiert. Der real existierende Massentourismus soll auf 2800 Quadratkilometern Fläche (Niedersachsen) von fünf kompetenzlosen Rangern "kontrolliert" werden. Wirtschaftsinteressen dominieren auch in der Zone 1, zum Beispiel Muschelfischerei, der Bau von Kabeltrassen oder der Ausbau von Infrastruktur. Industrieanlagen - Windturbinen - stehen an den Grenzen des Nationalparks und auch im Watt (in der Emsmündung und bei Wangerooge). Die "Vogelwarte" beziffert die Verluste pro Jahr und Windkraftanlage mit 50 Individuen. Kitesurfer

An einer Forschungsplattform (ohne Rotoren) starben in einer einzigen Zugnacht aber mehr als 200 Vögel! Verstöße gegen Ge- und Verbote haben keine Konsequenzen. Auch die Zerstörung von Vogelkolonien durch Eierdiebe oder Wassersport in sensiblen Bereichen wird toleriert. Die neueste "Schutzmaßnahme": die Freigabe von Gebieten für Kite-Surfer, obwohl die schnellen Geräte mit den riesigen Zugdrachen Vögel aus quadratkilometer großen Gebieten vertreiben und obwohl Drachen, Modellflugzeuge und ähnliches per Gesetz verboten sind.

Etwa 90 Gebiete wurden aus dem Nationalpark herausgenommen oder herabgestuft, um sie touristisch zu nutzen, und zwar von den Politikern, welche die Weltnaturerbe-Nominierung beantragten und als Vermarktungsstrategie feiern. Das Weltnaturerbe Galapagos-Inseln gilt aufgrund des zunehmenden Tourismus als gefährdet und könnte deshalb seinen Status verlieren. Ohne Verbesserung des Schutzes ist die Aufnahme des Wattenmeeres in die Welterbe-Liste ein Etikettenschwindel, über den nur jubeln kann, wem das Schicksal des Watts und seiner Tiere egal ist. Reiner Schopf,  Jakobsdorf
26.06.2009
Das Welterbekomitee der UNESCO hat heute entschieden, das deutsch-niederländische Wattenmeer in die Liste der Welterbestätteneinzuschreiben. "Heute ist ein großer Tag für den Naturschutz in Deutschland“, sagte dazu Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "DasWattenmeer steht nun auf einer Stufe mit dem Grand Canyon in den USA, dem Great Barrier Reef vor der Küste Australiens oder der Serengeti in Tansania. Das ist ein riesiger Erfolg vor allem für die vielen Beteiligten vor Ort, die jahrelang auf diese Anerkennung hingearbeitet haben. Und das ist eine Verpflichtung auch für die Bundesregierung, dem Schutz des Wattemeers auch in Zukunft hohe Priorität einzuräumen.“

"Das Wattenmeer ist eines der größten Feuchtgebiete der Welt, in dem jährlich zehn bis zwölf Millionen Zugvögel Station machen - und zugleich ein außergewöhnlich dynamischer Naturraum. Nirgendwo auf der Welt hat sich unter dem Einfluß der Gezeiten eine vielfältigere Landschaft entwickelt, die sich noch heute immer wieder verändert. Rund 10.000 Arten haben hier ihren Lebensraum. Die Aufnahme in die Welterbeliste ist auch eine Anerkennung für das hohe Schutzniveau, das Deutschland, die Niederlande und Dänemark seit Jahren gemeinsam gewährleisten“, betonte Gabriel. Im Januar 2008 haben Deutschland und die Niederlande im Rahmen der trilateralen Wattenmeerkooperation bei der UNESCO den Antrag gestellt, das deutsch-niederländische Wattenmeer als Weltnaturerbe anzuerkennen. Das angemeldete Gebiet umfaßt die Flächen der beiden Wattenmeer-Nationalparks in Schleswig-Holstein und Niedersachsen sowie eines Schutzgebiets in den Niederlanden mit einer Fläche von zusammen fast 10.000 Quadratkilometern. BMU Pressedienst Nr. 214/09  vom 26.06.2009.

Nordergründe

Das Welterbekomitee der UNESCO hat auf seiner gestrigen Sitzung in Sevilla aber noch eine andere, für Deutschland weitreichende Entscheidung getroffen: die Streichung des 'Dresdner Elbtal' von der Unesco-Welterbe-Liste! Begründung: eine vierspurige Autobrücke in Sichtweite der historischen Innenstadt zerschneide unwiederbringbar die Kulturlandschaft mit ihren Flußauen an einem besonders sensiblen Punkt. Das Dresdener Gütesiegel 2004 galt für rund 18 Flußkilometer, in welchen sich die Elbe durch breite Wiesen und durch die Dresdner Innenstadt schlängelt. Fluß, Semper-Oper, die Frauenkirche, der Zwinger, diverse andere Gebäude, Kunstsammlungen, Gärten- und Landschaftsgestaltungen waren die Wahrzeichen des Titels zum Weltkulturerbe.

Aber wir haben ja schon gleich Ersatz: das Wattenmeer als Weltkulturerbe. Doch schöne Worte der Politik beißen sich auch hier mit der Realität. Im Wattenmeer soll
im Jahr 2010 der Windpark Nordergründe ca. 15 km östlich der Nordseeinsel Wangerooge mit  insgesamt 18 Windkraftanlagen des Typs REpower 5M (5 MW) errichtet werden. In einer Wassertiefe zwischen vier und 15 Metern werden 19 Fundamente ins Meer gerammt, eines davon dient als Plattform für die Netzanbindung an Land.

Der Windpark im Bereich der Wesermündung liegt in einem Gebiet, welches als Nahrungs-, Rast- und Überwinterungsgebiet für schutzwürdige Vögel wie Stern- und Prachttaucher von internationaler Bedeutung ist und daher auch als IBA (important bird area) identifiziert wurde. Aber ist nicht nur IBA, sondern auch "faktisches Vogelschutzgebiet", daher dürfte dort überhaupt nicht gebaut werden. Weblink: Vogelinsel .
 
Drehen sich hier die geplanten Riesenrotoren, dann werden viele Vögel das Gebiet einschließlich einer Pufferzone von weit mehr als einem Kilometer meiden - ein weiterer Verlust von Lebensraum. Dem sogenannten Klimaschutz zuliebe! 

 
Die Umweltschutz-Gruppe Wattenrat hat die Aufnahme des Wattenmeeres in die Weltnaturerbeliste als »Etikettenschwindel« kritisiert. »Das Ziel der Aktion ist reines Tourismus-Marketing«, sagte der Sprecher der Gruppe, Manfred Knake, am Freitag der Nachrichtenagentur ddp. An mehr Schutz der Natur durch den Status als Weltnaturerbe glaubt Knake nicht. »In den letzten Jahren wurde doch schon viel getan, um die Naturlandschaft des Wattenmeeres zu gefährden«. Bootsliegeplätze seien stetig ausgeweitet und immer mehr Flächen für Kitesurfer bereitgestellt worden. Gefährlich für die Vögel im Wattenmeer sei vor allem der geplante Offshore-Windpark vor Nordergründe. Die zahlreichen Zugvögel, die jedes Jahr im Wattenmeer haltmachen, würden durch die Windräder verschreckt oder sogar getötet.

Tourismus oder Naturerbe? Besonders kritisch ist zu bewerten, dass durch den Welterbestatus noch mehr in die Region kommen. Schon jetzt seien 30 Millionen Übernachtungen pro Jahr an der niedersächsischen Küste zu viel. Niemand schützt wirklich die Gebiete vor den Touristen. Die hinter der Welterbeanmeldung stehende Absicht ist, durch mehr Tourismus die Kassen schneller klingeln zu lassen. Es geht hier nicht darum, der Menschheit langfristig eine einzigartige Landschaft zu bewahren. Manfred Knake hätte nichts dagegen, wenn dieser Schwindel aufgedeckt und der Titel dem Wattenmeer - ähnlich wie dem Dresdner Elbtal - wieder aberkannt würde. 
 
25.06.2009 
Was ist der Unterschied zwischen dem Internet und einem internationalen Stromnetz? Im Internet kann jeder Nutzer ein selbstgewähltes Ziel ansteuern, quasi ohne Zeitverlust und mit einem Minimum an eigenem elektrischen Energieeinsatz. Auf dem Weg zum global entfernten Ziel werden die digital zerlegten Analogsignale von Signalverstärkern aufgenommen und zum nächsten Signalverstärker weitergeleitet - bis zum Zielort. Dort werden sie wieder in ihre Ausgangsform zurückverwandelt. Je länger die Leitung bis zum Ziel, desto mehr sinkt aufgrund des elektrischen Leitungswiderstandes der Signalpegel. Signalverstärker heben ihn wieder an - bis zum nächsten Signalverstärker und letztlich bis zum Ziel. Desgleichen geschieht auf dem Antwortweg. Die für die Signalübertragung notwendige Energie wird jeweils an den Orten der Signalverstärkung aufgebracht. Mit geringer Leistung lassen sich Analog- und Digitalsignale den Funkfrequenzen 'aufbürden' und auch so über weite Strecken mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum übertragen.

Fazit: Der Energieaufwand zur Übertragung eines Signals wird über die gesamte Strecke verteilt. So ist es aus energetischer Sicht praktisch bedeutungslos, wie stark die Sgnale für den Hin- und Rückweg eingespeist werden. Am jeweiligen Ende einer Übertragungsstrecke besteht sogar die Möglichkeit, ein energetisch schwaches Empfangssignal derart zu verstärken, um damit beispielsweise eine Arena schalltechnisch auszustrahlen.

Im internationalen Stromnetz ist es nicht bedeutungslos, wie stark oder wie schwach die zu übertragende Leistung ist. Eine Energieleitung ist erst dann tauglich, wenn an ihrem Ende ein möglichst hoher Strom, bzw. eine möglichst hohe Leistung dessen ankommt, was an ihrem Anfang eingespeist wird, also möglichst geringe Verluste auftreten. Eine energetische Signalverstärkung auf dem Übertragungsweg gibt es hier nicht. Sollen nämlich 10.000 MW 'saubere', solar produzierte elektrische Leistung auf einer üblichen Leitung mit einer kontinuierlich gleichbleibenden Spannung aus der Wüste Sahara auch bei unseren Parlamentariern in Berlin ankommen, dann müßten dafür auf der 5.000 km Strecke konventionell betriebene Wärmekraftwerke als 'Signalverstärker' eingesetzt werden. Das wäre aber Signalverfälschung. Ein Unding!

Wer sich mit dem Ohm'schen Gesetz auskennt, wird es wissen: der Leistungsverlust auf einer Leitung steigt proportional mit ihrer Länge und quadratisch mit der zu übertragenden Stromstärke und ist zudem noch abhängig von Temperatur, Material und dessen Querschnitt. Das sind die festen Größen in der Gleichung, einstellbar ist das Verhältnis Strom zu Spannung. Reduziert man bei gleicher Leistungsübertragung den Strom auf die Hälfte, dann muß dafür die Übertragungsspannung verdoppelt werden. Mit sehr hohen Übertragungsspannungen lassen sich durchaus gewaltige Strecken überbrücken. Bei der Signalübertragung mit geringen Leistungen ist eine Spannungsvervielfachung im allgemeinen kein Problem. Sie verbleibt in technisch bedeutungslosen Grenzen. Bei der Übertragung hoher elektrischer Leistungen auf große Entfernungen werden dagegen sehr schnell physikalische Dimensionen erreicht, deren Bewältigung in Bezug auf das Produkt 'Kilowattstunde' astronomische Kosten erfordert. Entweder es werden die einzelnen Leiter unhandlich dick und wie Pipelines in die Erde verlegt - für möglichst hohe Ströme - oder man errichtet mehrere, weniger hoch belastbare Höchstspannungsfreileitungen vom Ausgangs- bis zum Endpunkt. Technisch durchführbar ist es. Ganz bestimmt ist es aber auch eine Methode, den elektrischen Strom in ein Luxusgut für eine reiche Oberschicht zu verteuern. Industrielle Anwendungen mit einem hohen elektrischen Leistungsbedarf, wie z.B. eine Siliziumschmelze für Photovoltaikmodule, bräuchten bei uns erst garnicht auf Standortsuche gehen. Elektrische Energie sollte eben sinnvollerweise dort produziert werden, wo sie am dringensten benötigt wird - in den europäischen Ballungszentren und nicht im Outback. Das muß nicht heißen, daß man grundsätzlich auf Höchstspannungsleitungen verzichten soll. Sie erfüllen ihren Zweck als Wege des internationalen Stromhandels (Im- und Export) mit gewissen energetisch-wirtschaftlichen, jedoch abschaltbaren Stützfunktionen zwischen benachbarten Staaten aber nicht zur verläßlichen Energieversorgung für Mitteleuropa. 

Niemand geht zum Club of Rome, zu Greenpeace oder einem sonstigen Dienstleister des Geldes, um sich die Diagnose für eine Wirbelsäulenoperation geben zu lassen. Dafür gehen wir zum ärztlichen Spezialisten. Bei der elektrischen Energieversorgung läuft das offensichtlich umgekehrt: Stromkranke Politiker holen sich für eine wichtige energetische Operation ihren Rat lieber bei den Ökoalarmisten anstelle bei den Fachleuten aus der elektrischen Forschung, Lehre und Praxis.
  
Auf der Webseite der Klima-Allianz kann die neunseitige "Mehr Klimaschutz - weniger Krisen!" heruntergeladen werden. In diesen neun Seiten kommt das Wort 'Klima' als Substantiv und in seiner vielfältigen Zusammensetzung als Fragment zu anderen Wortgebilden insgesamt 90 mal vor. Der wohl wichtigste Begriff "Klimaschutz" taucht alleine 35 Mal auf. Dann gibt es noch die Begriffe Klimasektor, Klimaaktionstag, klimafreundlich, klimafeindlich, klimaneutral, klimaschädlich, Klimaprobleme, Klimaretter, Klimakiller, Klimapolitik, Klimagerechtigkeit, Klimabilanz, Klimapaket, Klimaversprechen etc.  Nur das Wichtigste fehlt: die begriffliche Definition für das 'Klima', welches die Klima-Allianz schützen will. Denn was ist das Klima eigentlich, das es zu schützen gilt? Bei den vielen Begriffen kann sich doch jeder etwas anderes über das Klima vorstellen, oder? Eine wirksame Allianz sollte aber eine begrifflich definierte Grundlage haben.
Da hilft das Internetlexikon 'Wikipedia' weiter. Dort ist der Begriff umfangreich und vielfach definiert und jeder kann sich seine Lieblingsdefinition dazu aussuchen. Da muß man sich wirklich nicht wundern, wenn der Klimaschutz nix taugt und er daher weltweit kritisiert wird. Oder hat es mit dem bisher praktizierten 'Klimaschutz' bereits weniger Krisen gegeben? Weniger als in welchen Zeiten zuvor?
 
23.06.2009 
Heute sind alle grün. Die einen, weil sie diese Partei wählen, die anderen weil sie Islamisten sind und die dritte Gruppe, weil sie sich über den von den Grünen verzapften Unsinn grün ärgern.

eine kleine Geschichte des Ökologismus. En kritischer Zeitungsbericht aus einer 'feindlichen' Zeitung - der Monatszetung der KPD(B). Ein Schmäh gegen den CO2-bedingten Klimawandel - das Feindbild des Kapitalismus - und bekämpft nach dem Motto, koste es was es wolle! Aber was steckt dahinter? Nun, es ist ein Geschäftsmodell und kein Umweltmodell. Während es um das "Waldsterben" ruhiger geworden ist, geht es beim 'Klimaschutz' erst richtig los. Milliardengeschäfte mit einen steten, aber niemals lösbaren Problem, dem sog. Klimaschutz - stehen an. DESERTEC - zur Stromversorgung für Europa - ist eines davon. Und mit unbeständigen Winden ließen sich angeblich die ganze Welt mit elektrischen Strom versorgen. Das verbreiten Michael McElroy und seine Mitarbeiter von der Harvard University in Cambridge bei SPIEGEL online.
Das verbreitet neben anderen Zeitungen auch SPIEGELonline am 23.06.2009 mit der Bildunterschrift: "Potential übersteigt den Gesamtenergiebedarf". Was auf das theoretisch ermittelte Energiepotential durchaus zutreffend sein mag, gilt aber nicht für eine, den Netzbetrieb notwendige Leistung. Windleistung ist stetig schwankend und muß daher mittels sog. Regelkraftwerken gestützt werden. Ansonsten gäbe es keine kontinuerlich verläßliche Netzspannung. Windkraftanlagen in Friesland
Es mag ja interessant sein, das globale Energiepotential zu untersuchen, zu berechnen und zu kennen - z.B. für Wetteranalysen. Doch die Schlußfolgerungen für eine verläßliche Stromversorgung daraus sollten besser den dafür ausgebildeten Fachleuten aus Theorie und Praxis überlassen werden und nicht fachfremden Wissenschaften. Mit Winddatenmodellen können Elektriker kein Versorgungsnetz aufbauen.

Der gravierende Fehler in diesem Bericht zur Weltenergieversorgung: die Experten argumentieren mit der berechneten Energie anstatt mit der elektrischen Leistung. Alle elektrischen Gerätschaften der Stromversorgung und des Stromverbrauches - vom Kraftwerk bis zum Staubsauger - werden anhand ihrer Leistung (W, kW, MW) bemessen und nicht anhand der verbrauchten oder übertragenen Strommengen (Energie) in Wh, kWh, MWh etc. Eine Bevölkerung, welche elektrisch jederzeit verläßlich versorgt sein will, muß daher auf verläßliche elektrische Leistungen der stromerzeugenden Generatoren vertrauen und nicht auf irgendwelche, computersimulierte 'Energiepotentiale' des Windes. Man bedenke: hinter jedem Windkraftwerk muß im gemeinsamen Netz ein ebenso leistungsfähges Wärmekraftwerk stehen - zwecks Kompensation der Windschwächen. Andernfalls würden im Netz die elektische Spannung samt Frequenz genau so großräumig schwanken wie der Wind. Das kann sich kein Netzbetreiber erlauben. Deshalb müssen EEG-Anlagen immer in ein vorhandenes und funktionierendes Netz mit Kraftwerken "integriert" werden. EEG-Anlagen können mangels verläßlicher Leistung keine eigenständige Netzversorgung mit stabiler Spannung aufbauen. Und je höher die installierte EEG-Leistung, desto höher muß die zur Verfügung stehende Leistung der Regelkraftwerke sein. Die Energieexperten um
Michael McElroy hätten daher auch erläutern sollen, auf welchen 'Flächenelementen' denn die vielen Wärmekraftwerke stehen müssen.  
Solardach in Bürstadt/Hessen  
 Feuer beschädigt eine der größten SolaranlagenEine der größten Dach-Solaranlagen der Welt ist heute im südhessischen Bürstadt durch ein Feuer beschädigt worden. Ursache des Brandes auf dem Dach der riesigen Lagerhalle sei vermutlich ein technischer Defekt, teilte die Polizei in Darmstadt mit. Zerstört wurden allerdings nur etwa 80 Quadratmeter der Photovoltaik-Anlage auf dem rund 50 000 Quadratmeter großen Firmendach. Auch das Gebäude selbst sei nur gering beschädigt worden. Der Schaden beziffert die Polizei auf mindestens 50 000 Euro. (dpa). 
Mehr

Gemäß  sind die 175 Watt Photovoltaik-Module auf dem Dach einer Bürstädter Firma bis zu einer Temperatur von 85° belastbar: »Simulation von Temperaturzyklen: 200 Durchläufe von -40ºC bis +85ºC und zurück sowie im Dampf-Hitze-Test in der Klimakammer: 1.000 Stunden bei 85ºC und 85% relativer Feuchtigkeit« - so die Testparameter. Zweckdienlicherweise werden solche Module optimal auf die Sonne ausgerichtet. Die Unterkonstruktion besteht aus Holz. Da kann es bei einem Lüftungsstau schon mal zum 'kokeln' ausreichen. Die Anlage wurde von der Sonnenfleck-tts-Bürstadt erstellt. Eine stolze Bilderschau. Und wo bleibt der Lebensraum für heimische Vögel - wenn wir überall so weiter machen?

Überhaupt: Bei dieser Flächenausdehnung ist es schon erstaunlich, wieso derartige Anlagen mit ihrer Hitzeerzeugung zum angeblichen 'Klimaschutz' beitragen sollen. Vielleicht sollten da neben den Projektierern und Nutzern solcher Anlagen auch mal diverse Politiker darüber nachdenken. Abbildung: Googlemaps.
 
19.06.2009 
Brauchen wir Solarstrom aus der Wüste? Gierige Dienstleister des Geldes treiben eine neue Sau durchs globale Dorf. Und die Zeitungen haben wieder ein Thema. Zum Berichten und Kommentieren, teils zustimmend, manche auch kritisch.
Desertec heißt die Erfindung und Physiker, Geldhäuser, Politiker und Visionäre bestimmen das Thema. »Die Wüsten der Erde empfangen in 6 Stunden mehr Energie von der Sonne, als die Menschheit in einem ganzen Jahr verbraucht«. Mit diesem Satz von Dr. Gerhard Knies, Vorsitzender des Aufsichtsrates der DESERTEC Foundation und Mitglied der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, beginnt die Bauernfängerei auf der von DESERTEC. Bei solchen Aussagen fehlt stets die nachvollziehbare Rechnung. Gleichermaßen könnte man die schlichte Aussage dagegen stellen: "In Deutschland haben wir mehr Kohle, als wir in 1.000 Jahren benötigen". Also ist purer Glaube angesagt. Oder haben sich beispielsweise die des Club of Rome über die Ölreserven aus den 1970er Jahren bewahrheitet? Dem Erdöl wurde damals ein 'statistischer Lebensindex' von 37 Jahren voraus berechnet, dem Erdgas 41 Jahre und der Kohle 1.725 Jahre. Das prognostizierte Ende der fossilen Reserven ist nicht eingetreten. Und was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Deshalb muß nun ein anderer Alarm ausgelöst werden - das CO2-begründete Fieber der Erde mit der Warnung vor dem klimabedingten Kollaps. Weil wir so viel Kohle in der Erde haben.

Aus den MENA-Staaten (Mittlerer Osten und Nordafrika) rund um die Wüste Sahara soll mittels riesigen Wind- und Solarstromfabriken elektrischer Strom produziert und über  (Gleichstrom-Höchstspannung) nach West- und Mitteleuropa transportiert werden. Eine interessante Technik - ohne Zweifel. Aber wer soll sie bezahlen? Und was wird einst der Strom von dort kosten? Und für wen rentiert sich dieses Vorhaben? Etwa auch für den Endkunden des elektrischen Stromes? Der weiß längst, daß die Sonne keine Rechnung schickt, dafür die Betreiber der solaren Großanlagen.

Grundsätzlich ist diesem noch visionären Vorhaben wenig entgegenzusetzen - sofern mit der gewonnenen Solarenergie die Wüste begrünt, das dortige Klima verbessert und auf diese Weise Landschaften kultiviert und lebenswert besiedelt werden. Das Ziel von Desertec ist aber die Stromversorgung für Europa, wobei die Einheimischen wieder mal in die Röhre schauen dürfen. DESERTEC läßt sich auch mit EE-Neokolonialismus gleichsetzen. Wenn die Potentaten dieser Länder dem gigantischem Projekt zustimmen, dann wohl nur, weil auf diese Weise Geld über die eigene Kasse in ihr Land geschleust wird. Hilfe zur Selbsthilfe beim Aufbau der eigenen Stromversorgung - das ist ok. Aber die Sicherstellung unserer elektrischen Energieversorgung in der 5.000 km entfernten Wüste Sahara - ein absoluter Schmarrn! Das Projekt 'Solarstrom aus der Wüste' ist das klare Eingeständnis dessen, daß es niemals mit der gepredigten, dezentralen 100%-Versorgung vor Ort aus erneuerbaren Energien weder in Deutschland noch in anderen europäischen Ländern klappen könnte. Neben der geplanten Offshore-Technik wäre es das nächste zentrale Großprojekt der elektrischen Energieversorgung mittels regenerativen Energien. Viererbündelleitung

Die verbreitet bereits technische Imponderabilien. »Mit modernen Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ) lässt sich Strom mit Verlusten von weniger als drei Prozent pro 1.000 km übertragen«. Drei Prozent wovon? Gemeint ist nicht die Kraftwerksleistung sondern die Verlustleistung auf der Leitung. Aber wie hoch ist die benötigte Kraftwerksleistung eines mitteleuropäischen Ballungsraumes mit 10 Mill. Menschen, wieviele und welche Leitungen werden alleine für einen Ballungsraum benötigt und wie müssen sie technisch gestaltet sein? Die auf die Frage nach einer maximalen Übertragungsleistung auf einer HVDC-Leitung (HGÜ) gibt der Hochschullehrer Prof. Dr. Ing. Helmut Alt:
»Für eine solche Leitung ist der Seiltyp 1046-AL1/45-ST1A mit 1.045 mm2 Querschnitt und einem Gleichstromwiderstand von 0,0277 Ω/km, im Viererbündel 0,009 Ω/km verfügbar. Das Seilgewicht ist mit 3.248 kg/km gegenüber 994 kg/km bei dem bisher üblichen Drehstrom-Leiterseil um mehr als den Faktor drei höher. Dieses erfordert eine entsprechend verstärkte Mastkonstruktion und Aufhängung der Viererbündel-Leiterseile mit erheblich höheren Kosten«.

Um die unerwünschten (verursachen Energieverluste) auf hohen Spannungsebenen in Grenzen zu halten,
wird bei der Höchstspannungsübertragung der einzelne Stromleiter auf mehrere Seile gespreizt und mit Abstandhaltern stabil gehalten.

Fazit:
Für eine HGÜ-Leitung betragen die Verluste 2,9% pro 1.000 km bei einer max. zulässigen Leistungsübertragung von 4.352 MW - der Leistungsfähigkeit von vier bis fünf Kohlekraftwerken. Wieviel solcher Leitungen aus der Sahara würde Deutschland alleine für sich benötigen, um beispielsweise unsere winterliche Jahreshöchstlast um die 76.000 - 80.000 MW - im Sommer etwas weniger - decken zu können?  Und die anderen mitteleuropäischen Länder?

Eine zumindest für Elektriker gut verständliche und auch aktuelle
Erläuterung über den Bau von Hoch- und Höchstspannungsleitungen bzw. -kabeln von Prof. Dr.-Ing. habil. B. R. Oswald von der Leibniz-Universität Hannover findet sich auf dieser mit dem Titel: Optionen im Stromnetz für Hoch- und Höchstspannung - Freileitung/Erdkabel - Drehstrom/Gleichstrom. Hier wird deutlich: Hochschulwissen und politische Theorien und Visionen laufen diametral auseinander. 

Und weiter aus der DESERTEC-Projektbeschreibung: »Mit einer Distanz von bis zu 3.000 km können über 90 Prozent der Menschheit erreicht werden«. Welche Distanzen von wo nach wo? Von Berlin bis Gibraltar sind es 3.000 km. Erreicht man im Umkreis von 3.000 km der Zentren des Stromverbrauches die Wüsten dieser Erde und zugleich 90 Prozent der Menschheit? Und lassen sich überall hin sichere HGÜ-Leitungen errichten. Für ein feindseliges Wüstenkommando dürfte es kaum eine leichtere Aufgabe geben, als eine Stromleitung zu kappen. Und dann?
 
DESERTEC kann sich für reiche Ölländer mit Wüstengebieten als einträgliches Geschäftsmodell entwickeln. Dort kann es dazu beitragen, daß sich deren Quellen weniger schnell erschöpfen, wenn sie dereinst (mit unserem Geld) im großen Maßstab ihre Stromversorgung vom eigenen Öl oder Erdgas auf solare Parabolrinnen umgestellt haben.
 
18.06.2009 
Ein Wachstum auf Pump - soll das nachhaltig sein? Aber nur so funktioniert die auf dem EEG basierende Wirtschaft samt ihren Dienstleistern des Geldes. Wenn Aktionäre Geld in ein Unternehmen pumpen, dann wollen sie im Gegenzug eine satte Rendite und nicht nur ein gutes Gewissen für ihr Tun zur Rettung der Welt vor einer globalen Klimakatastrophe. Bei Aleo Solar hätte sich der Gewinn fast verdoppelt, aber keinen müden Euro für die Aktionäre übergelassen. Sogar der Aktienkurs sei seit der letzten Hauptversammlung nahezu halbiert. Und weil auf dem spanischen Markt die Einspeisevergütung gesenkt wurde, werde der Umsatz deutlich zurück gehen.
Aktionäre wollen endlich auf der Sonnenseite stehen - die Nordwest Zeitung vom 17.06.2009 berichtet
Und so offenbart sich die reale Solarwirtschaft: Wachstum gibt es nur per Kreditaufnahmen und mittels Subventionen durch die Allgemeinheit. Die Einstrahlung der Sonne reicht eben für ein sich selber tragendes, anhaltendes Wachstum in einer Industriegesellschaft nicht aus. Der solar-energetische Strahlungseintrag taugt aus physikalischen Gründen nicht für eine Bedarfsdeckung, um sich ökonomisch zu tragen. Daher muß er technisch und ökonomisch mittels herkömmlichen Energieformen aus irdischen Quellen gepäppelt werden. In diesem Geschäft mit dem 'Sauberstrom' geht
es um Gelderträge und nicht um Energieerträge. Und weil das Geld die Gier beflügelt, sind andere Imponderabilitäten schnell mit im Spiel - auch bei Aktivitäten der öko-solaren Praxis mit dem ethisch-moralischen Zeigefinger. 

Über Conergy, ein Unternehmen, welches sich selber als weltweiten Systemanbieter für die Gewinnung erneuerbarer Energien durch Photovoltaik, Solarthermie und Windenergie anpreist, wird der Vorwurf des Insiderhandels und der Kursmanipulation verbreitet.

»Das Solarunternehmen Conergy gilt als Pleitekandidat. Trotzdem schoss der Kurs seit Wochen in die Höhe. Seit Ende März hat sich der Wert der Aktie verfünffacht. Am Montag kletterte er zeitweise um mehr als 30 Prozent auf 1,90 Euro. Am Abend dann der Schock: Conergy legte überraschend Zahlen vor, die schlechter ausfielen als erwartet« ... meldete das Handelsblatt bereits am 21.04.2009. Fortlaufende Infos dazu auf der gleichen Webseite.

In der Rubrik Energie des sind sämtliche Original-Pressemitteilungen des Unternehmens im Überblick aufgelistet. Es ist unübersehbar: es geht um Gelderträge und nicht um Energieerträge. Den Verlauf der Inhaberaktien präsentiert die . Seit April 2009 nur noch abwärts...
 
15.06.2009 
Von den Reichen nehmen und den Armen geben - das hat die SPD auf ihrem gestrigen Parteitag in Berlin zum Ausdruck gebracht. Diese Formel wird auch noch in 100 Jahren immer wieder die Armen begeistern. Sie wird die Armut aber nicht beenden. Denn die SPD benötigt die Armen als ihr Wählerpotential. Wie wäre es mit dem Abschaffen von diversen Privilegien für die Reichen? Die konsequente Ausnutzung des EEG samt der damit beabsichtigten Gewinnabschöpfung aus der armen Bevölkerung ist ein solches Prvileg der Reichen, der Gut- und Besserverdienenden. Arme Leute können die für das EEG notwendigen und lohnenden Einstiegsinvestitionen nicht aufbringen. Zudem könnte sich die Politik den bürokratischen und energieträchtigen Aufwand einer Umverteilung von den Reichen zu den Armen gleich sparen.
 
Abkehr oder Hinwendung zur Stromerzeugung aus Kohle? »Auf der niederländischen Seite der Emsmündung gibt es eine riesige Baustelle. Drei Kraftwerke sollen dort in den nächsten Jahren entstehen. Noch laufen die Genehmigungsverfahren, doch die Gemeinden Delfzijl und Eemsmond wappnen sich schon für den Ansturm tausender Arbeiter. ... Während in Ostfriesland noch über den möglichen Bau eines Kohlekraftwerks in Emden gestritten wird, ist auf der niederländischen Seite der Emsmündung schon mit dem Bau neuer Meiler begonnen worden. "In wenigen Jahren werden bei uns 35 Prozent des niederländischen Energiebedarfs erzeugt", teilt der Hafenbetreiber Groningen Seaports mit ... «. Über den Bau von drei Kohlemeilern berichtet die Ostfriesen-Zeitung.

Anmerkung: Nur mit Wärmekraftwerke - also gleichartig funktionierenden Kraftwerken - lassen sich andere Wärmekraftwerke ersetzen. Wer den Ausstieg aus der Kernenergie propagiert, muß sich auf die Kohle zurück besinnen. Wind- und Solarstromanlagen sind in der elektrischen Energieversorgung lediglich Hilfsaggregate der leistungsfähigen Wärmekraftwerke und können im 'Stand-alone-Betrieb' keine verläßliche Netzspannung abgeben. Das Niveau - bzw. der Pegel des sogenannten 'großen Stromsees' im Netz muß einer viertelstündlichen, meßtechnischen Erfassung der Nachfrage folgen und nicht einer dubiosen Wettervorhersage für EEG-Anlagen.

Der Argument 'Stromsee' wird zudem irreführend benutzt. Ein echter See läßt sich mittels Änderungen seines Pegels für eine bestimmte Dauer energetisch als Speicher nutzen. Das Netz nicht. Es übt lediglich eine für wenige Sekunden anhaltende Pufferfunktion aus, gebildet aus den umlaufenden Schwungmassen der Kraftwerksgeneratoren. Bei Spannungseinbrüchen aufgrund fehlender Einspeiseleistungen müssen innerhalb von 5 bis 30 Sekunden die laufenden Kraftwerke die Regelleistung nachschieben bzw. der Anlauf von Ersatzkraftwerken in Gang gesetzt werden. So schalten sich beispielsweise spätestens bei Sonnenuntergang sämtliche Solarstromanlagen in Deutschland mit ihrer installierten Leistung von ca. 4.000 MegaWatt ab, entsprechend der Leistung von 4 Kernkraftwerken. Dafür müssen dann schnell die geeigneten Ersatzkraftwerke im Netz stehen. Denn es ist selber ist kein Speicher, welcher bis nächsten Sonnenaufgang den gesicherten Betrieb aufrecht erhalten könnte. Und wie wäre es mit Wärmekraftwerken mit Biomasse? Nun, dieses Thema hat sich wegen seiner Flächen- und Nahrungsmittelkonkurrenz selber ins Abseits befördert.
 
Haben Sie es auch schon bemerkt? Die Meldungen über weltweit sinkende Temperaturen häufen sich. Wenn es bei uns ein Wetterextrem zu verbreiten gibt, dann ist stets der Klimawandel schuld. Aber welchen Wandel haben wir wirklich? Von kalt nach warm oder umgekehrt? Und geht es beim Kampf um den 'Klimaschutz' wirklich um das Klima oder um die für seinen Schutz bereitzustellenden Gelder? Oder ist es der Kampf um die Meinungshohheit - zwecks Zugrif auf die Gelder. Wo ist eigentlich die amtliche Definition für den Begriff 'Klima' für alle verfaßt, ein Begriff, an dem sich jeder orientieren kann und das es zu schützen gilt? Was die Erde ist, weiß jeder. Was der Schutz des Meeres ist, ist einfach zu verstehen. Der Seeadler, den es zu schützen gilt, ist definiert. Lebewesen und Gegenstände lassen sich schützen. Aber was ist das 'Klima'. Ein Wesen oder Gegenstand. Und dessen Schutz? Wer gleich an CO2 denkt, liegt falsch. Das ist ein Spurengas in der Atmosphäre, aber nicht das Klima. Es wird kälter... Ein Bericht aus dem englisch-sprachigen Raum.
- Ernten im Kältestress
Our politicians haven't noticed that the problem may be that the world is not warming but cooling, observes Christopher Booker im Telegraph, UK.

Die folgende Abbildung wurde mit den im Web publizerten von Januar 2000 bis Januar 2009 des generiert. Der obere Linienverlauf (blau) repräsentiert die oberen 95% Unsicherheit, die untere Linie (rot) die unteren 95% der Unsicherheit in der Erfassung sämtlicher Daten und der mittlere Verlauf (grün) deren bestmögliche Schätzung.
Schlußfolgerung: Ab Januar 2005 wendet sich die jeweilige Trendlinie (gestrichelt) wieder nach unten. Es wird derzeit wieder kälter. Die Verfechter einer 'Globaltemperatur' samt einer damit einhergehenden globalen Erwärmung werden sich wohl bald aus eigener Erkenntnis zunehmend wärmer anziehen und so eher für den Selbstschutz als für ihren Klimaschutz Sorge tragen müssen. 
 
Schwankungen der mittleren Globaltemperatur

Und was ist die 'Globaltemperatur' Global Warming Anomalies since 2000wirklich:  von Harald Kehl / TU-Berlin - Institut für Ökologie: »Die Berechnung von mittleren Globaltemperaturen bzw. Temperaturabweichungen, oder -anomalien von einem willkürlich bestimmten Mittelwert für eine bestimmte Zeitspanne (als Normalität, die es nicht gibt, da das Klima immer dynamisch und nie statisch war und ist) ist extrem wirklichkeitsfremd und nicht nur ökologisch unsinnig. Der gefundene Index ist ein Kunstprodukt und eine oberflächliche "Wahrheit". Die Genauigkeit von 0.6 ± 0.2 K "globaler Temperaturerhöhung" (als Abweichung vom Mittelwert) seit etwa 1850 soll wissenschaftliche Seriosität suggerieren, die in diesem Kontext überhaupt nicht möglich ist. Auch wenn gebetsmühlenhaft von sogenannten Experten das Gegenteil behauptet wird«.

Na ja, so ist es. Der Mann liegt völlig richtig: ebensowenig wie keine 'Globaltemperatur' gibt es auch kein 'Globalklima'. Für die tägliche Praxis taugen diese Begriffe genausowenig wie die 'Globalgesundheit'. Die politische Klimaargumentation mit statistischen Mittelwerten dient der Volksverblödung und Volksverängstigung. Aufzeichnungen von möglichst zahlreichen Meßwerten samt ihrer globalen Mittelwertbildung mögen der theoretischen Wissenschaft dienlich sein, für die Umsetzung in die lokale Praxis sind sie ungeeignet.
 
Das 'Klimamobil' sei nicht unumstritten - schreibt ein Internetmailer und schickt dieses Bild. "Afrika macht es uns vor, wie man das 'böse' CO2 vermeiden kann und durch Mangelernährung der Rinder auch noch das noch gefährlichere Methan reduziert". Schließlich wollen unsere obersten Klimawächter á la Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie die Weltrevolution, welche auch als "“ bezeichnet wird. CO2 ist ein lebenswichtiges und das Grünwachstum förderndes Gas. Je mehr Grün, desto mehr Sauerstoff und desto erträglicher das Klima.
   
14.06.2009 
Kein Repowering von zwei kleinen und älteren Anlagen - Erweiterung um zwei Riesenräder. Im hessischen Groß-Umstadt hat das Darmstädter Regierungspräsidium zwei Riesenwindräder auf dem dortigen Binselberg genehmigt. Die Stadt hatte im Genehmigungsverfahren ihr Einvernehmen erklärt. Kritiker wollen nun den Klageweg beschreiten. Sie bemängeln die nicht vorgesehene Bürgerbeteiligung und sehen eher einen festen Schulterschluß zwischen der Stadt und den Antragstellern. Und der Groß-Umstädter Bürgermeister Joachim Ruppert (SPD) meint inzwischen, daß es wohl besser gewesen wäre, würden die Parteien auf dem Weg zu solchen Entscheidungen die Bürger mitnehmen - um Mißverständnisse zu vermeiden und Konflkte zu entschärfen. 
- meint die Bürgerinitiative.
Windräder: Genehmigung für Projekt auf dem Umstädter Binselberg wird Klagen nach sich ziehen. Darmstädter Echo vom 13.06.2009
   
Auf dem Binselberg bei Groß-Umstadt: kein Repowering - Erweiterung ist geplant
Ausschnitt aus der Abbildung im Darmstädter Echo vom 13.06.2009

Die kleineren Anlagen speisen seit dem Jahr 2000 Strom in das Betreibernetz ein und produzieren jährlich zusammen ca. 2,9 Mill. kWh Strom. Die neu geplanten Enercon E 82 sollen mit der Rotorspitze eine Höhe von 179 m über dem Boden erreichen. Der Kölner Dom ist 157 m hoch. Die zu erwartende Strommenge sei mindestens doppelt so hoch wie bei den älteren Anlagen. Eins sollte man festhalten: Ohne das EEG gäbe es überhaupt keine Diskussion über die Errichtung von Wind- und Solarstromanlagen. Sie würden sich nämlich nicht rentieren.

Die Auswirkungen des EEG sind unsozial. Gut- und Besserverdienende leisten sich mit der Hilfe der Banken samt staatlicher Förderprogramme teure Investitionen in Anlagen zur Einspeisung von Strom in das allgemeine Versorgungsnetz und können u.a. mit den erzielten Profiten stetig steigende Strompreise ausgleichen.
Zu den Gut- und Besserverdienenden unseres Volkes zählen die Parlamentarier aller Ebenen. Man darf davon ausgehen, daß viele von ihnen sich an diesem, von ihnen gestalteten, gestützten und vehement verteidigten EEG-Einspeiseverfahren beteiligen. Daher wird es politisch äußerst schwierig sein, diese Art von Subventionerung einer spezifischen Branche - zugleich eine subtile Art des Geldverdienens am Volk - jemals wieder abzuschaffen. Unsozial ist hierbei, daß die weniger Gutverdienenden und das die durch das EEG verursachten Lasten einer steten Strompreissteigerung am stärksten schultern müssen. 

Bei Risiken und Nebenwirkungen von Arzneien fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Risiken und Nebenwirkungen in der elektrischen Stromversorgung fragen Sie am besten einen Umweltaktivisten!

- mit dem Wachstum der Windenergie Druck zum Abriß von Staudämmen. New York Times, 11.06.2009.
Weil sie am Snake-River in Oregon die Lachswanderung behindern, fordern Umweltaktivisten, die Stromversorgung von mit Wasserkraft betriebenen Turbinen auf Windturbinen umzustellen und den Abbruch von vier Staudämmen, welche die Windenergieeinspeisung angeblich nicht stützen. Nun sollte man wissen, daß bei Mangel oder Ausfall von Wind die Wasserkraftturbinen sich vorzüglich zu dessen Kompensation bei der Stromerzeugung eignen. Oregon möchte mit der Kombination von Wasser- und Windenergie seinen Erdgas- und Kohlebedarf zurückfahren. Wenn Umweltziele gegeneinander laufen .... und ein Bundesrichter hat bei der Überprüfung der Sache den zuständigen Behörden bereits mangelnde Aktivitäten zum Schutz des Lachses vorgeworfen. 
 
Und hier ein Bericht aus Essen: Eine Internationale Konferenz debattiert über die "Große Transformation".

In der Essener Philharmonie tauschten sich in dieser Woche fast 500 Forscher und Umweltschützer aus der ganzen Welt auf Einladung der Stiftung Mercator, des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie über das Thema „The Great Transformation. Climate Change as Cultural Change“ aus. Die Weltrevolution heißt nun also "Große Transformation“.  ... Von Edgar Gärtner.
  
13.06.2009 
»Durch die Wirtschaftskrise wird die Finanzierung Teurer Strom von Offshoreder Windkraftwerke auf dem Meer noch schwieriger. Zwar wurden 2008 in der europäischen Windenergie mehr zusätzliche Kapazitäten geschaffen als in jeder anderen Form der Stromerzeugung. Aber die selbst in Bedrängnis geratenen Banken - darunter auch deutsche Adressen wie die HSH Nordbank und die Commerzbank - treten inzwischen auf die Bremse«. Das berichtet aktuell die in iher Unternehmensrubrik. Eine Grafik in der Druckausgabe offenbart die Kostenproblematik. Und Nordex-Chef Thomas Richterich ist laut empört: »Chinas Markt für regenerative Energien boomt. Doch ausländische Windanlagenbauer gehen jetzt leer aus«. Alle Aufträge der Nationalen Reform- und Entwicklungskommission (NDRC), Chinas zentrale Wirtschaftsplanungsbehörde, gehen an chinesische Hersteller. Insgesamt 25 Projekte mit einer installierten Leistung von mehr als 5.200 Megawatt und einem Investitionsvolumen von fünf Milliarden Euro waren auf einen Schlag zu vergeben ...
Laut BMU-Presseinfo vom 13.06.2009 hat die chinesische Regierung angekündigt, bis zum Jahr 2020 bis zu 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. 
Dafür wird sie ihre Windräder eben auch selber bauen und errichten wollen. Für Umweltminsiter Sigmar Gabriel ist das ein Alarmsignal und so reist er trotz SPD-Sonderparteitag am 14.06.2009 mit einer Wirtschaftsdelegation zu politischen Gesprächen nach China. Er möchte Investitionen von Unternehmen der deutschen Umwelttechnologiebranche in China befördert und Arbeitsplätze in Deutschland gesichert wissen. Die Federführung für die Kooperation liegt bei der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission Chinas NDRC.

Anmerkung: Nach dem Stop der althergebrchten Entwicklungshilfe soll China nach dem Willen unserer Regierung nun im Rahmen einer strategischen Partnerschaft unterstützt werden. Gemeint sind Reformprozesse in den Bereichen Justiz, Gesellschaft und Klimaschutz. Also kann weiterhin Geld in das Land mit den höchsten Währungsreserven aus seiner Außenhandelsbilanz ungehindert nach China fließen. Die sog. Entwicklungshilfe hat lediglich einen neuen Namen bekommen und so werden wir die dortigen Windräder finanzieren - für unseren imaginären Klimaschutz. Und China selber wird mit seiner Kohle effiziente Kraftwerke betreiben. Für den Ausbau seiner Stromversorgung.

Wo leben wir?
In der Europäischen Union der subventionierten (Wind- und Solar)Farmen. Aber auch im 'Land of good beer and awful pizza'. Klicken Sie mit der Maus mal auf diese herum. Östlich neben uns finden die 'Gas Stealers' und das 'Paranoid Oil Empire'. Von denen sollen wir uns abhängig machen. Wieso? Die staatlich akkreditierten Umweltverbände samt Klima-Allianz fordern zum morgigen SPD-Parteitag eine Wende in der Kohlepolitik. Sie warnen vor einer energie- und klimapolitischen Sackgasse, wenn - wie im Programm-Entwurf der SPD vorgesehen - tatsächlich weitere neue Kohlekraftwerke errichtet und gleichzeitig die erneuerbaren Energien dynamisch ausgebaut werden. Die von den Verbänden unterstützte Forderung gipfelt in eine 100%igen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien bis "spätestens 2050". Offenbar soll mit diesem magischen Jahr 2050 das solare Zeitalter erreicht werden. Quasi das Endes des Marsches von der sündigen Erde ins friedliche Paradies. Nun, Glauben ist eine Sache, Wirklichkeiten sehen meist anders aus. In ihrem prognostizieren sie dem SPD-Parteitag einen starken wirtschaftlichen Druck auf Atom- und Kohlekraftwerke - weil sie angeblich wegen zunehmender EE-Einspeisungen ihre Stromerzeugung drosseln müßten. 

»Wachsende Mengen von Windstrom erfordern daher unausweichlich eine Flexibilisierung des übrigen Kraftwerkparks. Kohlekraftwerke sind für diese Aufgabe ungeeignet. Sie müssen wegen der hohen Investitionskosten "rund um die Uhr" laufen, sonst fahren sie Verluste ein. Als Übergangstechnologie brauchen wir daher flexible Gaskraftwerke. Nicht mehr Gas, aber mehr Gaskraftwerke, die immer dann einspringen, wenn der Wind nicht weht«. Woher soll das Gas kommen? Von den umweltfreundlichen und mit Öko-Gold-Labels zertifizierten Gasanschlüssen ins 4.000 km ferne Sibirien? Es wäre schön, wenn diese Frage auf dem SPD-Parteitag diskutiert und mit konkreten Antworten belegt würde.

100% Versorgung mit erneuerbaren Energien bedeutet schließlich auch, daß wir ab 2050 für die Stromerzeugung kein Gas mehr einsetzen dürften und bis dahin auf den drei Säulen Sonne, Wind und Bio unsere elektrische Energieversorgung umgebaut haben. Die Aufteilung könnte dann wegen den unterschiedlichen Leistungsdichten der Energieträger beispielsweise mit 40% Windstrom, 40% Biostrom und 20% Solarstrom erfolgen. Schließlich soll es ja ein Ökomix sein. Aber was geschieht, wenn nachts kein Wind weht und die Sonne sowieso keinen Strom liefert? Dann muß sich Deutschland so lange mit dem verbleibenden 40% Biostromanteil begnügen. So einfach ist das!
 
»Ein potentieller Solarstromerzeuger hatte drei Monate auf eine Genehmigung des Lankreises gewartet, um eine Solaranlage auf seinem Dach zu installieren. Dann hat er sie einfach draufgesetzt. Nun will der Landkreis, dass die Anlage wieder entfernt wird, weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht«. In der Kreiszeitung Wesermarsch
 
Die Uckermark - Heimat der Windkraftanlagen oder von seltenen Wildtieren?
aus der Sicht des Umweltministeriums.
Naturfreunde in Deutschland und den Nachbarländern sind aufgerufen, innerhalb von 24 Stunden in einem selbst festgelegten Gebiet möglichst viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken ... Die Hauptveranstaltung, an der auch Astrid Klug teilnimmt, findet in Klepelshagen bei Strasburg in Mecklenburg-Vorpommern statt. Dort werden gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung "Reporterteams" ein Gebiet, das Wildtierland am Rande der Uckermark, unter die Lupe nehmen. Das Untersuchungsgebiet ist Heimat vieler heimischer Wildtiere, darunter auch zahlreicher seltener Arten wie Seeadler, Rotbauchunken und Trauerseeschwalben....
 
if I had a hammer... 

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