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Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit der Windkraft
Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen
Wind- und Solarstromanlagen funktionieren nur im Zusammenspiel mit konventionellen Wärmekraftwerken und sind daher im Prinzip überflüssig.
Sie können auch den 'gesetzlichen Atomausstieg' nicht beschleunigen.
Jede Medaille hat zwei Seiten - hier sehen Sie die Rückseite der vorne polierten Medaille und finden fortlaufend eine Menge Informationen, kritische Kommentare, Pressespiegel und Beiträge im Zusammenhang mit der Nutzung der Windenergie.

Europa bei Nacht
Europa bei Nacht
... und wo ist die Sonne - die unerschöpfliche Energiequelle?
Haben Sie es schon bemerkt?
Je mehr Wind- und
Solarstromanlagen
in unseren Landschaften
umherstehen, desto
dramatischer werden
die täglichen
Unwettermeldungen
und Klima-Abnormalitäten.

2008
gab es wieder einen Weltrekord im Neubau von Wind- und Solarstromanlagen und auch
2009
wird daher wieder ein Jahr bereits
prophezeiter Unwetterkatastrophen!


IPCC - der WELT-Klimarat - wer oder was ist das?
Und welchen Zweck erfüllt er?
Kathedralen des Glaubens

Kathedralen des Glaubens
Windkraft in Canada 
Stop global fooling
Kann Ihr Auto Windstrom tanken?
Wo zu benötigen Sie ihn?
Konventionelle Kraftwerke werden
damit nicht ersetzt.


Vent de Colère
Fédération Nationale

NON á l'ÉOLIEN INDUSTRIEL
National WindWatch Windkraftprobleme in aller Welt Effizienz-Schwindel
mit thermischen Solaranlagen
Wattenrat Ostfriesland
Naturschutz für die Küste
Das Recht der Windanlagen Europäisches Institut für Klima und Energie in Jena Volksinitiative Brandenburg
Pro Spree+Wald
Informationen einer
Windkraftseite
in Kanada
   
12.04.2009  hier>>>  
Können Windkraftanlagen den Artenbestand sichern? Geht es nach planerischen Vorstellungen in der Windkraftbranche, dann muß es wohl so sein. Man müsse überlegen, ob die Ergebnisse nicht bedeuten, dass der Windpark sogar den Artenbestand sichern könne...

Je mehr und je größere Anlagen, desto mehr Vögel, oder? Läßt sich das eventuell auch auf Solarstromanlagen übertragen? Repowering - ein neues Artenschutzkonzept oder die Erweiterung eines profitablen Geschäftsmodells für mehr Stromertrag mit weniger Anlagen! Ist ja im Prinzip effizienter und ökonomisch sinnvoller - bloß wollte das in den Anfangsjahren niemand hören und wahrhaben. Deshalb wurde diese Methode der Stromgewinnung auch als ökologisch-dezentrale Energieerzeugung gepriesen und mit dieser Begründung landesweit durchgesetzt. Viele kleine Stromerzeuger sollten die Enegieerzeugung und -verteilung revolutionieren und elektrische Leitungswege verkürzen. Was die technische Weiterentwicklung nun quasi erzwingt, ist eine Kurskorrektur. Repowering ist das ökonomische Eingeständnis eines ökologischen Irrtums.  Repowering = Zentralisierung einer ökologisch verbrämten Dezentralisierung. Unbequeme Wahrheiten wurden stets mit schönen Worten überdeckt. Was Techniker und Ingenieure vor hundert Jahren mit Wärmekraftwerken begannen - Ersatz vieler kommunaler Einzelanlagen durch effizientere Großkraftwerke -  das wiederholt aktuell die EEG-Branche mit ihren himmelwärts strebenden Öko-Monstern und hektarweiten Solarplattenfeldern. Doch sie werden in der elektrischen Energieversorgung überall nur hinzugefügt und mangels Verläßlichkeit nicht anstatt der Wärmekraftwerke installiert. Die bestehende Abhängigkeit von großen, konventionellen Kraftwerken bleibt bestehen. Das ist auch der Grund für die Neu- oder Ersatzplanung von Kohlekraftwerken. Den Natur- und Landschaftsschützern verbleibt die Aufgabe, den weiträumigen, naturzerstörerischen Eingriffen der EEG-Anlagen wirksam entgegenzutreten. Lieber Kohle aus dem Untergrund verbrauchen als Lebensraum für Mensch und Tiere an der Oberfläche der Erde.
 
Das ideologisch befeuerte Konzept der 'Bürgerwindparks' ist gescheitert. »Im Jahre 2001 waren 20.000 Anteile des geplanten Offshore-Bürger-Windparks zu jeweils 250 Euro an 8.412 Gesellschafter verkauft worden. Geplant waren (und sind) 80 Windmühlen-Anlagen 34 km westlich vor Sylt. Der Stromertrag wurde mit einer Milliarde kWh beziffert: Das wäre der Strombedarf von Flensburg und Dithmarschen zusammen«. Das ist die Erkenntnis aus der gegenwärtig noch aktuellen vom 01.10.2008 über 'Butendiek'. Und weiter: »Im Rahmen eines Joint Ventures gründeten Butendiek und Airtricity eine neue Gesellschaft, die alles abwickelt. Airtricity übernimmt die gesamte Vorfinanzierung sowie die Verantwortung für den Bau und die Inbetriebnahme und kaufte die Baugenehmigung. 98 Prozent der Butendiek-Kommanditisten stimmten dem im Juli 2007 zu. Doch eine  Reihe von Anteilseignern kündigte, weil sie die Grundidee eines Bürgerparks widerlegt sahen«.

Anmerkung: Wenn nur 2% der Kommanditisten diesen Joint Venture ablehnten, dann darf angenommen werden, daß es sich um ein Geschäftsmodell und nicht um ein Umweltmodell zum Zwecke des Schutzes von Natur und Klima handelt. Naturschutz und Geschäftsmodelle vereinbaren sich nicht. Ökonomie und Ökologie sind ein Widerspruch in sich und harmonisieren nicht miteinander. Täten sie es, dann bedürfte es in dieser Hinsicht bei Planungen keinen sorgfältigen Abwägungsprozeß. Offensichtlich funktionieren monetär basierende Bürgermodelle genau so wenig wie die dem Volk angedichtete 'dezentrale' elektrische Energieversorgung mit zahllosen Kleinanlagen bis hinunter auf die Niederspannungsebene. Sie sind schlicht unwirtschaftlich, zugleich unökologisch und wenn jeder nach persönlicher Lust und Laune, nach wetterbedingten Abhängigkeiten, nach seinen technischen Möglichkeiten und seinem Vermögen in ein gemeinsames Netz einspeist, dann kann konsequenterweise nur Chaos dabei entstehen.

Die von Umweltverbänden ökologisch gepriesene, bürgernahe Energieerzeugung mit Wind- und Sonnenenergie hat sich zu einem Geschäftsmodell für die großen, jedoch sonst so gescholtenen Energiemultis entpuppt. Wie sonst sollen Milliardenprojekte mit bisher über 1.500 genehmigten für Offshore-Windräder verwirklicht werden?
 
10.042009 
Die vibroakustische Krankheit (VAK) ist ein durch Infraschall oder auch niederfrequenten Lärm (INFL) hervorgerufenes Krankheitsbild. Windkraftanlagen sind Quellen für den Infraschall, ein im allgemeinen wegen seiner niedrigen Frequenz < 20 Hz von Menschen nicht mehr hörbarer Schall. Aber je nach Intensität spürbar. Probleme gibt es, wenn die Frequenz des Infraschalles denen von Körperfrequenzen gleichkommt. Zu den gängigen Körperfrequenzen zählen die Peristaltik des Magens, die Pulsfrequenz des Herzens und jene des Atmens. Es sind Frequenzen, welche entsprechend der jeweiligen Belastung variieren und so den Körper in unterschiedlichen Belastungssituationen funktionsfähig halten. Die jeweilige Frequenzsteuerung erfolgt körperintern über das Nervensystem. Übertrumpft eine ständig von außen wirkende, aber gleichbleibende Frequenz - hier beispielsweise der Infraschall einer Maschine -  die körperintern wirkende Frequenz, dann findet das betreffende Organ (Herz, Magen, Lunge) keine Möglichkeit, sich unterschiedlichen Belastungen anzupassen und es kommt, je nach Verweilzeit, zu gesundheitlichen Fehlfunktionen (Unwohlsein).

Eine dreiflügelige Windkraftanlage erzeugt beim Passieren des Mastes und 20 Umdrehungen pro Minute 60 Pulse, was der Frequenz = 1 Hz entspricht. Das liegt im Bereich der genannten Organfrequenzen und kann bei Dauerexposition zu Fehlsteuerungen bzw. Fehlwirkungen führen. Mehrere, nicht flügelsynchron laufende Windkraftanlagen verursachen durch Interferenzen (Überlagerung einer Frequenz mit einer anderen) in ihrer Gesamtwirkung ein Frequenzspektrum = größer/kleiner als 1 Hz mit der Folge von möglichen Einwirkungen auf unterschiedliche Organe. Der folgende Bericht dokumentiert eine medizinische Analyse der Folgeerscheinung des Infraschalls. 

Mit den Ergebnissen, die in diesem Bericht dokumentiert sind, haben VAK-Patienten jetzt die Möglichkeit, sich einer bronchoskopischen Untersuchung, obwohl invasiv, zu unterziehen, welche ihnen den unumstrittenen Beweis über ihren Gesundheitszustand gibt.
 
Den Wirkmechanismus von Infraschall beschreibt ein in "Messung und Bewertung von niederfrequenten Luftdruckschwankungen" von Michal El-Nounou. Desweiteren kann die Übertragung auf zweierlei Wegen erfolgen - über die Luft und gleichzeitig über den Boden. Bei einer Schallausbreitung über unterschiedliche Medien (Luft - Boden) mit unterschiedlicher Ausbreitungsgeschwindigkeit werden sich beim Zusammentreffen der Signalläufe am gemeinsamen Einwirkungsort aufgrund der zeitlichen Verschiebungen beim Eintreffen entweder Verstärkungen oder Abschwächungen herausbilden. Das Messen von Infraschall im Freien ist daher schwierig. Daß Infraschallsignale einen Erregungszustand verursachen, zeigt ein Bericht aus dem Tiergarten Schönbrunn über die . Dort läßt sich auch nachlesen, daß »klare trockene Luft mit einer geringen Luftfeuchtigkeit die beste Voraussetzung für eine klare Übertragung ist«. Das mag so manchem Betroffenen des von Windkraftanlagen emittierten Infraschalles durchaus bekannt vorkommen. 
 
08.04.2009 
Bilanzierung - was ist das? Haben Sie sich aus schon einmal gewundert, wieviel CO2 Sie mit Brennende Windkraftanlagedem Kauf bestimmter Produkte oder mit der Beauftragung diverser Dienstleister für deren Tätigkeiten 'einsparen'  können? So wurde beispielsweise in Deutschland von den Lampenherstellern das Unternehmen Lightcycle gegründet, um ein verbraucherfreundliches Rücknahme- und Verwertungssystem für Energiesparlampen aufzubauen und mit Unterstützung der Kommunen zu betreiben. Neben der 'Umweltfreundlichkeit' wird natürlich mit einer Ersparnis von 4,5 Mill. Tonnen CO2 = dem Ausstoß von 1,8 Millionen Mittelklassewagen geworben, falls 60% aller Haushalte ihre alten Lampen gegen Energiesparlampen austauschen. Die Deutsche Umwelthilfe, welche diese Berechnung angeblich durchgeführt hat, ist offensichtlich im Besitz der Beleuchtungsdaten für sämtliche Haushalte.

Nun soll ein dichtes Netz von kommunalen Sammelstellen zwecks Entsorgung für Energiesparlampen aufgebaut werden. Beispielsweise wurden allein im Stadtgebiet Darmstadt sieben weitere Sammelstellen dafür eingerichtet, welche von der "Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH" angefahren und deren Inhalte nach den Bestimmungen des Elektrogesetzes fachgerecht entsorgt werden. Wieviel CO2-Neuaufwand aber für das persönliche Bringsystem (mit dem Auto?), das kommunale Sammeln, für die Logistik und den Betrieb des bundesweiten Unternehmens aufgewendet werden muß - nun, das können Sie doch am besten selber ausrechnen, oder? Was lernen wir daraus? Bilanzierung des erzielten Ertrages zum getätigten Aufwand ist für Klimaschützer wohl das am wenigsten bekannte Fremdwort.

Nun ließe sich auch die Summe aller statistisch berechneten und bundesweit getätigten CO2-Einsparungen bilden, welche wir täglich in den Zeitungen vermittelt bekommen. Jeder Handwerker und jedes Unernehmen preist derzeit seine CO2-Ersparnis als Verkaufsargument an und selbst Versicherungen und Geldinstitute berechnen für ihre Finanzprodukte die angeblichen Emissionsreduktionen. Ob die Deutsche Umwelthilfe dieses Tun überwacht, nachrechnet und mit jenen der offiziell vom Bundesumweltminsiterium gemeldeten CO2-Einsparungen auf Übereinstimmung kontrolliert? 

Wenn wir das Klima 'schützen' wollen, dann muß dies mittels Maßnahmen erfolgen, welche unmittelbar wirken und nicht erst - zudem nur prognostiziert, aber nicht bewiesen - in 50 oder 100 Jahren per CO2-Einsparungen. Eine weltweite Förderung des Grünwachstums wäre ein wirkungsvoller und kein imaginärer Klimaschutz. Emissionshandel ist kein Klimaschutz sondern ein staatlich-bürokratisch gesteuertes Geschäftsmodell zu Lasten der Produktion für unseren Wohlstand. Zudem ist nicht ersichtlich, wie der Staat mit Hilfe des Emissionshandels unser Sozialsystem erhalten will. Aktuelle Nachrichten sprechen eine deutliche Sprache: »Der EU-Emissionshandel bedroht die Existenz der Nichteisen-Metallindustrie in Deutschland. Deshalb braucht dieser Wirtschaftszweig eine sofortige Kompensation in Höhe von rund 100 Millionen Euro« - lautet eine aus einer volkswirtschaftlich wichtigen Branche. Betroffen fühlt sich laut Bericht die in Nordenham, ein Unternehmen der Zinkproduktion mit einem jährlichen Ausstoß von 150.000 Tonnen. »Ohne Buntmetalle sei Klimaschutz nicht möglich« lautet der Warnruf der Branche. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt das Echo wieder heraus. Diese alte Weisheit scheint zunehmend zu greifen. Wenn unsere Politiker nur noch mit Klimaängsten agieren und abkassieren, dann muß halt mit Gegenängsten reagiert werden. Vielleicht läßt sich nur so ein 'Klimagleichgewicht' herstellen. Oder Waffengleichheit.

Zink ist das wichtigste Nichteisenmetall für den von Eisen- und Stahlkontruktionen. Auch für die Windkraftbranche mit ihren himmelhohen Türmen. Doch die EEG-Branche ist Teil der seit Jahren gestiegenen Energiekosten. Den Nachweis, daß sie elektrische Energie verbilligt, hat sie bisher nicht erbracht. Und hohe Stromkosten treffen insbesondere die Industrieproduktionen aus Nicht-Eisenmetallen. »Xstrata verbraucht so viel Strom wie die Stadt Oldenburg« darf der geneigte Leser in der oben gelinkten Nachricht lesen.

Offensichtlich ist nun auch die FDP auf dieses Problem aufmerksam geworden, eine Partei, welche vehement das EE-Teuerstromgesetz propagiert. Energieintensive Industrien beschäftigen in Deutschland eine dreiviertel Million Menschen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion Zur Zahl der durch hohe Energiekosten gefährdeten Arbeitsplätze könnten keine Angaben gemacht werden, heißt es darin weiter. Ob sich die Partei der besserverdienenden Dienstleister des Geldes von den Nöten der Produzenten beeindrucken läßt?
 
06.04.2009 
Zwei Kilometer Abstand von Windturbinen - Gesundheit und Sicherheit haben Vorrang!
1. No large wind energy turbine shall be erected closer than 1,500 meters or 12 times its total height (hub height plus rotor radius), whichever is greater, from a neighboring property line or public road or path; and

2. No large wind energy turbine shall be erected closer than 2,000 meters or 15 times its total height, whichever is greater, from a residence, school, place of business, or health care facility. 

Preamble
Large wind energy turbines

  • Are subject to stresses that often cause catastrophic blade failure, collapse, and fire.
  • May shed and throw large pieces of ice over a great distance.
  • Create intrusive shadow flicker over a long distance when the sun is behind the turning blades.
  • Raise noise levels to a degree that is incompatible with the rural or wild environment in which they are typically sited.
  • Generate a wide range of noises and vibration, day and night, that cause loss of sleep, headaches, tinnitus, irritability, dizziness, nausea, and other symptoms in people who live near them. 
Large wind turbines therefore need adequate setbacks to protect the health and safety of nearby residents. A distance of 2 kilometers between homes and the turbines is recommended by a variety of noise and health experts.
Internationale Petition an Politik und Verwaltung



Biodiversität - was ist das? Über den Biosprit und die ökologischen Folgen -  Marienkäferdarüber berichtet ein Beitrag in der Publikation 'ENERGIE-Perspektiven' des Max-Planck-Institut für Plasmaphysik: 
»Biosprit ist bereits in Verruf geraten, weil er mit Nahrungspflanzen um Anbauflächen konkurriert. Nun kommt ein weiterer Nachteil hinzu: Weil die Landwirte in den USA mehr Mais für Biosprit anbauen und dabei die Marienkäfer dezimieren, haben Sojabauern einen Verlust von vielen Millionen Dollar hinnehmen müssen. Diese Resultate einer Gruppe von Insektenforschern um Douglas Landis von der Michigan State University in East Lansing zeigen, wie kompliziert das natürliche Zusammenspiel von Pflanzen und Insekten ist und wie folgenreich selbst scheinbar kleine Eingriffe des Menschen ausfallen können«.

Die Resultate einer Gruppe von Insektenforschern um Douglas Landis von der Michigan State University in East Lansing zeigen, wie kompliziert das natürliche Zusammenspiel von Pflanzen und Insekten ist und wie folgenreich selbst scheinbar kleine Eingriffe des Menschen ausfallen können....

Und was möchte unsere Bundesregierung laut ihrem "Gesetz zur Änderung der Förderung von Biokraftstoffen"? Laut Begründung dazu will sie als Beitrag zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele den verstärkten Einsatz von Biokraftstoffen ab dem Jahr 2015 stärker auf die Minderung von Treibhausgasemissionen ausgerichtet wissen und dabei einen Mindestanteil von Biokraftstoffen an der Gesamtmenge des in Verkehr gebrachten Kraftstoffs festlegen. Nun, dann dürfen wir in der Biodiversität auch nur noch einen festzulegenden Anteil von Marienkäfern an der Gesamtmenge der nützlichen Insekten erwarten. Desgleichen bei Vögeln oder Fledermäusen in Bezug auf Windkraftanlagen.
 
 Lieber die Armut bekämpfen als Auto und Kohlekraftwerke. Deren Ruß- und Staubanteile lassen sich ausfiltern. Die riesige braune Wolke über weite Teile Asiens besteht aus den Abgasen von Autos, Fabriken und Haushalten gespeist. Zu zwei Dritteln davon sei jedoch die Verbrennung der "traditionellen“ Biomasse aus Holz, Papier, Viehdung und ähnlichen Brennstoffen im Haushalt zum Heizen oder Kochen dafür verantwortlich....

Um sie zu schwächen, reiche es nicht, nur den Autoverkehr oder die Kohlekraftwerke einzuschränken....  Da stellt sich die Frage, ob sich entweder mit Wind- und Solarstromanlagen a) eine verläßliche (unterbrechungsfreie) Stromversorgung und b) die Armut bekämpfen läßt oder ob sich mit solchen Anlagen nicht eher eine monetär-aggressive EE-Branche mittels CO2-Weltrettungsmärchen ihren Profit damit einstreicht. Deutschland dürfte mit seinen vielen EE-Anlagen das Vorzeigeland Nr. 1 für den Beweis sein, daß damit eine sichere Stromversorgung eben nicht funktioniert. 


Die beiden größten deutschen Stromerzeuger Eon und RWE entdecken nach Jahren Solarmodule auf einer Fläche von 71 Fußballfeldern in Spaniendes Widerstands die Sonne als Energielieferant. "Solarthermische Kraftwerke sind unser nächstes Wachstumsziel", sagte Eon-Sprecher Christian Drepper der Frankfurter Rundschau. Dabei geht es um große Kraftwerke in südlichen Regionen, die das Sonnenlicht über Spiegel bündeln, um damit heißen Dampf zur Stromerzeugung zu gewinnen. Auch für die Essener RWE sind Investitionen in solare Großkraftwerke nach Auskunft einer Sprecherin "mittelfristig wahrscheinlich".
Frankfurter Rundschau
Landschaften des solaren Zeitalters 
Solarmodule auf einer Fläche von 71 Fußballfeldern in Spanien.
Aber jede Nacht gehen die Lichter aus - weil die Photovoltaikmodule abschalten

Biodiversität (Flora, Fauna, Habitat) - was ist das? Und wie war das noch mal mit der jahrelang diskutierten und stets geforderten dezentralisierten Stromerzeugung mittels Bürgersolaranlagen? Aber wenn es um Profit geht, dann gelten solche Argumente eben nicht mehr. Und wer macht den Profit? Natürlich die größten, jedoch sonst so geschmähten Energieversorger. Und ein Kommentator der Frankfurter Rundschau freut sich auch noch darüber und erläutert seinen

Sinnvoller wäre der Einsatz von Solarenergie für die örtliche Bewässerung zwecks Förderung des Grünwuchses, einer damit einhergehenden CO2-Kompensation und gleichzeitig der Bekämpfung von Armut in der Landbevölkerung. Nicht nur in Spanien, sondern weltweit! Aber Geld regiert halt die Welt... offensichtlich selbst bei der sonst so 'ökologisch' ausgerichteten Frankfurter Rundschau.


05.04.2009 
Das Bundeskabinett hat am 01.04.2009 den gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Gesetzentwurf zur Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) beschlossen. Damit sei der Weg frei für die parlamentarischen Beratungen. Das Gesetz würde gleichermaßen dem Klimaschutz und der Energieversorgungssicherheit dienen. Mit einer sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen CCS-Technologie würde langfristig ein wesentlicher Baustein für eine auf heimischen Energieträgern beruhende Energieversorgung einerseits aber auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas andererseits geschaffen. So die BMWi-Pressemitteilung. Diesen Aussagen ist aus folgenden Gründen zu widersprechen:

Das besagte Gesetz zur Abtrennung und Verfrachtung von CO2 in unterirdische Lagerstätten wird zu Unrecht gelobt. Die Abscheidung und anschließende Verfrachtung des Gases in unterirdische  Speicherformationen erfolgt über kilometerlange Piplines, mit hohem Druck und elektrischer Energie, welche die dafür notwendigen Pumpen antreibt und auch den Druck in den unterirdischen Lagerstätten dauerhaft aufrecht erhält. Der dafür erforderliche elektrische Strom muß ja zwangsläufig wiederum aus Kohlekraftwerken gewonnen. Demnach wird zusätzliche Kohle verbrannt (und verbraucht), um das Entweichen von Kohlendioxid CO2 in die Atmosphäre zu verhindern. Ein Paradoxon. Das Modell dient also auch nicht dem Ressourcenschutz. Und die mit  neuen Kraftwerken gewonnene Effizienz hebt sich so unmittelbar wieder auf. 

Oder möchte Bundesumweltminister Gabriel den elektrischen Strom für die Aufrechterhaltung dieses CO2-Trenn- und Speichersystem (CCS) aus der Kernenergie einsetzen? Dann hätten seine ungeliebten Meiler ja eine neuartige Existenzberechtigung. Gabriel könnte aber auch den kostbarsten Strom, den Ökostrom, dafür verwenden. Dann würde der bisher produzierte Anteil aber für die Haushalte nicht mehr ausreichen und die Ökostrombranche müßte mit ihren bisher getätigten, langfristigen Berechnungen und Kalkulationen in die Zukunft von vorne beginnen. Denn bisher hat kein Berechnungsmodell diesen neuartigen Großverbraucher in seinen Simulationen berücksichtigt. Geht ja auch noch garnicht, denn bisher weiß niemand, wie hoch der für das CCS-Verfahren erforderliche elektrische Energieaufwand sein wird. Auch in der neuen des Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE), welche unters Volk gestreut wird und davon ausgeht, bis 2020 knapp die Hälfte der Stromversorgung mittels Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Bioenergie und Erdwärme decken zu können, kommt dieser Gesichtspunkt nicht vor.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, es ist wieder mal ein Geschäftsmodell für die großen Energieversorger und kein Umweltmodell. Nur die großen Energieversorger können
a) diese Investitionen tätigen, daran verdienen und
b) die Kosten dafür wiederum auf die Allgemeinheit der Stromverbraucher umlegen.
Und wieviel Grad Celsius Klimaschutz springt mit diesem teuren und aufwändigen Verfahren für die Allgemeinheit dabei heraus? Die prognostizierten CO2-Einsparungen rechnen die Modellierer in ihren Szenarien alle aus - aber ein konkretes, daraus resultierendes Ergebnis sollte etwas präziser als der Allgemeinbegriff 'Klimaschutz' lauten. Das bleibt bisher jeder schuldig. Na ja... das darf sich jeder einzelne Bezahler dann eben selber ausrechnen. Den besten Klimaschutz erzielt er offensichtlich dann, wenn er keinen Strom mehr verbraucht.
   
Hätten Sie das gedacht? In seiner aktuellen Rundmail warnt das Bundesumweltministerium vor der Abzocke mit Rechnungen für "CO2-Beiträge". In den letzten Tagen seien offenbar bei einigen Unternehmen Briefe eines eingegangen, in denen vorgeblich über Klimaschutzmaßnahmen informiert wird. Den Schreiben wären Rechnungen über 130,90 Euro beigefügt, die für "Beiträge CO2" zu entrichten sein sollen. Dazu erklärt ein Sprecher des Bundesumweltministeriums: »Es handelt sich hier um üble Abzocke. Weder das Bundesumweltministerium noch sonstige öffentliche Stellen stehen in irgeneiner Beziehung zu dem 'Institut'. Wir können allen angeschriebenen Unternehmen nur empfehlen, die Briefe zu ignorieren. Das Bundesumweltministerium hat alle erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet, um diese Masche zu beenden. Es ist nicht hinnehmbar, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen, die anscheinend bevorzugte Adressaten dieses Briefes sind, verunsichert werden. Hier wird ein ganz übles Spiel mit denen getrieben, die sich für den Klimaschutz einsetzen wollen«. 

Anmerkung: In das Geschäft mit der staatlichen CO2-Abzocke möchte sich das Ministerium wohl nicht von Privatunternehmen in die Suppe spucken lassen. Das Unternehmen wirbt mit EU- und bundesdeutschen CO2-Reduktionszielen und bietet Beratungen dazu an, wobei es sich auch auf den Klimawandel mit Klimafolgen für Deutschland, die Wirkungen der wichtigsten Treibhausgase, diversen Prognosen zum Klimawandel etc. beruft - eigentlich ein gleichartiges Tätigkeitsfeld wie das Umweltministerium wahrnimmt. Letzteres hat sogleich ein weiteres Tätigkeitsfeld entdeckt: die Beobachtung und die Warnung der Bevölkerung vor den 'schwarzen Schafen' bei der CO2-Abzocke. Da bleibt nur noch die Frage danach, mit welchen Dienstleistungen denn die Ökostrom-Umweltverbände, die diversen Öko-, Klima- und Energie-Institute - die EEG-Branche insgesamt - ihre 'Kohle' machen?
 
02.04.2009 
Wie stehen Sie zu den geplanten Windenergieanlagen - lautet eine der fünf Fragen der Gegenwind-Initiative in Stöckelsberg - oder auch Fränkischer Jura - eine weithin beliebte und schützenswerte Landschaft in Bayern. Müssen dorthin wirklich hochaufragende Windräder platziert werden. Welchen Nutzen haben die Bewohner davon, welche großteils vom Tourismus leben? Klimaschutz mit Windrädern - wie geht das? Das sollte die bayerische Politik den betroffenen Bürgern einmal sachdienlich erläutern und sich hierbei weder auf EU-Richtlinien noch auf bundesdeutsche Vorgaben berufen. Politisch argumentiert, wer hinterfragen kann. Von den fünf Auswahlantworten ist eine sachlich richtig: Windkraft ist nicht sinnvoll - weder im windschwachen Binnenland noch im Küstenbereich - für eine verläßliche Stromversorgung der Allgemeinheit. Trotz über 20.000 Anlagen in Deutschland hat sich das Klima davon bisher nicht beeindrucken lassen. Wie denn auch?

Nun hat die Bürgerinitiative Gegenwind-Jurahöhe eine Petition beim Bayerischen Landtag eingereicht, in der sie für Windenergieanlagen Mindestabstände von 10facher Anlagenhöhe zu Ortschaften fordert. Na ja, da könnten schon mal 2.000 m Entfernung dabei herausspringen. Ist eigentlich das Mindeste, was man erreichen sollte. Im Gegenzug stellt sich überhaupt die Frage, falls Windenergieanlagen das Klima so sehr schützen, weshalb kommt dann niemand auf die Idee, diese doch in den großen Städten oder mitten in Ballungszentren zu errichten - die schlimmsten 'Klimakiller' überhaupt. Gibt es in München und unmittelbarer Umgebung keine freien - ein paar hundert Quadratmeter große - Plätze für 180 m hohe Windkraftanlagen? In den Städten wohnen schließlich die meisten Befürworter der Klimaschutzthese und nicht auf dem Land.


Die ausgefüllten Listen sollen bis zum 6. April 2009 an den Bayerischen Landtag übermittelt werden. Mit 130:1 Stimmen gegen die Windmaschinen haben die Bürger auf den Jurahöhen bei Stöckelsberg, Eismannsberg,  Häuselstein und Reicheltshofen anläßlich einer Informationsveranstaltung abgestimmt. Ein beeindruckendes Ergebnis. Auch für die bayerische Regierung?
 
31.03.2009 
Das Storchennest in Dieburg / Landkreis Darmstadt und der 400 MW-Nordsee-Windpark Global Tech I - was haben die gemeinsam?  Den Investor.  
Presseinformation vom 31.3.2009
80 Windkraft-Turbinen für den Offshore-Windpark Global Tech I in der Nordsee Projektgesellschaft Wetfeet schließt Liefervertrag

DARMSTADT/MÜNCHEN � Der Bau eines der größten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee, Global Tech I, ist einen großen Schritt vorangekommen. Die Projektgesellschaft Wetfeet Offshore Windenergy GmbH, die den Windpark errichten und betreiben wird, konnte trotz der beschränkten Kapazitäten auf dem Weltmarkt einen Vertrag über die Lieferung von 80 Windkraft-Turbinen mit einer Leistung von je 5 Megawatt abschließen.

Wetfeet unterzeichnete in München ein entsprechendes Memorandum of Understanding mit dem Windkraftanlagen-Hersteller Multibrid, einer Tochter des französischen Technologiekonzerns Areva. Die vorgesehenen Leistungen haben einen Wert von über 700 Millionen Euro. Die Gesellschafter der Wetfeet sind neben den Projektentwicklern Norderland Projekt GmbH und FC Holding GmbH unter anderem die kommunalen Energieunternehmen HEAG Südhessische Energie AG (HSE) und die Stadtwerke München GmbH (SWM) sowie eine süddeutsche Unternehmerfamilie.

Multibrid wird entsprechend der Vereinbarungen auch die Inbetriebnahme, die Tests sowie die Wartung der Windkraftanlagen übernehmen.

"Unser klares Ziel ist die zügige und solide Realisierung des Wetfeet Windparks Global Tech I in der deutschen Nordsee", sagt Willi Balz, Gesellschafter und Geschäftsführer der Wetfeet Offshore Windenergy GmbH. "Es gibt weltweit nur wenige Hersteller, die zuverlässige 5 MW Offshore-Turbinen liefern können. Mit Multibrid haben wir einen passenden Partner gefunden, mit dem Global Tech I und ähnliche Projekte zeitnah realisiert werden können."

"Dieser Vertragsabschluss bringt das Projekt entscheidend voran. Das ist eine wichtige Etappe auf unserem Weg, bis 2015 den Anteil an regenerativ erzeugter Energie auf etwa 20 Prozent des Stromabsatzes auszubauen", sagte der Vorstandsvorsitzende der HSE Albert Filbert.

Der Windpark Global Tech I entsteht in einer Entfernung von über 90 Kilometern vor der Nordseeküste und wird eine Leistung von 400 Megawatt haben. Bereits im Januar wurden mit der Ansiedlung der Züblin AG an der Offshore Basis Cuxhaven die Voraussetzungen für eine Fertigungsstätte zum Bau der Fundamente für Global Tech I geschaffen. Nun steht mit Multibrid auch der Hersteller für die Offshore-Windturbine fest.

Das Investitionsvolumen für den Windpark, der 2013 in Betrieb gehen soll, beträgt insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro. Nach Fertigstellung wird Global Tech I mit 80 Windenergieanlagen rund 1,4 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Dies entspricht dem jährlichen Verbrauch von mehr als 400.000 Haushalten. Im Vergleich zur Stromerzeugung in einem Kohlekraftwerk vermeidet der Offshore-Windpark über eine Million Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid pro Jahr. Zur Realisierung des Windparks haben sich HSE und SWM mit jeweils 24,9 Prozent an der Projektgesellschaft Wetfeet Offshore Windenergy GmbH mit Sitz in Wolfschlugen beteiligt.

Die Störche sind zurück, die Webcam ist dabei.
Das Storchenpaar in Münster bei Dieburg ist aus seinem Winterquartier zurück und bereitet sich auf Nachwuchs vor. Passend dazu gibt es alle 30 Sekunden von der Storchen-Webcam ein aktuelles Foto.
 

Bildquelle:
Doch irgendwie paßt da was nicht zusammen. Ständig neue Solar-, Wind- und Biostromanlagen, Ausbau der Hochspannungsleitungen von der Nordsee bis ans Mittelmeer, neue Kraftwerkskapazitäten im Rahmen der Mittelmeerunion (Energieprojekts Solarplan/DESERTEC) - und zugleich ein neues 'Energie-Effizienzgesetz' - welches die Reduktion (oder die Rationierung?) des elektrischen Stromes vorsieht. Elektrischer Strom ist eigentlich das denkbar beste Hilfsmittel jeglicher Produktion und damit auch die Basis unserer exportlastigen Wirtschaft. Maxeiner und Miersch haben eine Kolumne dazu geschrieben.
 
Energielieferanten - von der Tankstelle bis zum Stromkonzern - sollen dazu verpflichtet werden, jedes Jahr ein Prozent weniger Energie an ihre Endkunden zu liefern..
Nun, vielleicht soll es auch eine gesetzlich geregelte EE-Fortschreibung sein, den Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Quellen zu decken - man muß ihn nur administrativ soweit herunterregeln, bis es keine wind- und solarbedingten Stromlücken mehr gibt.

Großbritanniens Ehrgeiz, im Bereich der erneuerbaren Energien die führende Position einzunehmen, hat einen herben Rückschlag erlitten. Der weltweit größte Investor in  Windenergie -  Iberdrola Renewables - kürzt seine Investitionen um 40% - bzw. um  £300 Mill. - (324 Mill. Euro) - genug, um einen Windpark für 200.000 Haushalte zu errichten... Ein weiteres Hindernis, auf dem Weg, bis 2020 35% der Stromerzeugung aus EE-Quellen zu generieren.

Fears for ‘green energy’ after investment is slashed...  Da wird wohl Gordon Brown, der britische Regierungschef, noch viel schneller als bei uns, mit der Rationierung des elektrischen Stromes beginnen müssen, oder?
 
30.03.2009 
Die Sonne schickt keine Rechnung - oder wie erzieht man ein Volk, welches sich bei der Stromerzeugung gegen herkömmliche Kraftwerke wehrt? Man errichtet 'Solartankstellen' für kostenloses Stromtanken. Am besten wird damit für 'öko-elektrische' Zweiräder begonnen - neudeutsch: E-Scooter. Wie das funktioniert beschreibt aktuell die FAZ vom 30.03.2009 in ihrem Kurzbericht über unentgeldlichen Solarstrom für Zweiräder: »Elektrisch betriebene Zweiräder können in der Frankfurter Innenstadt unentgeltlich mit Solarstrom aufgetankt werden. Am Montag stellte das Umweltforum Rhein-Main die erste Solar-Tankstelle an der Hauptwache vor. Eine Solar-Anlage auf dem Dach der Traffiq-Verkehrsinsel liefert den Strom, den sich Fahrer von Elektro-Rollern, Fahrrädern mit Elektrohilfsmotor oder Steh-Rollern aus der Steckdosen-Säule zapfen können. Die Anlage produziere an einem schönen Sommertag bis zu 21 Kilowattstunden elektrische Energie, damit könne ein E-Scooter mehr als 700 Kilometer fahren, teilte das Umweltforum mit«.

Anmerkung: Natürlich sind E-Scooter nur an schönen Sommertagen unterwegs. Und je mehr E-Scooter - oder demnächst je mehr E-Automobile - desto mehr kostenlose Solartankstellen werden benötigt. Doch mit steigender Nachfrage wird es einen Preis geben müssen. Und wenn dann die Sonne z.B. des nachts nicht oder auch tagsüber nicht ausreichend scheint, na ja, dann schalten sich die Solartankstellen automatisch auf herkömmlichen Strom um. So einfach ist das. Und alle E-Mobilisten wollen dann natürlich auch wieder Strom aus Kern- und Kohlekraftwerken haben, Tag und Nacht.  
 
29.03.2009 
CO2-Einsparungen bewirken keinen wirtschaftlichen Aufschwung. Sie verursachen dagegen eine Menge zusätzlicher Kosten. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist ein vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München erstellter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Den Ausstoß der Treibhausgase registriert und kontrolliert das politisch gesteuerte Umweltbundesamt. Mit dem ebenso politisch geschaffenem zweiten CO2-Abgabensystem - neben den bereits horrenden Steuern - dessen Verwendung außerhalb des Etats liegt und von keinem Parlament kontrolliert wird,  lassen sich Korruption, Günstlingswirtschaft und Bürokratieaufbau schön weiterbetreiben.
Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase in Deutschland ist im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um fast 12 Millionen Tonnen gesunken; das ist ein Rückgang um 1,2 Prozent.

Die
Gesamtemissionen liegen bei 945 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten - und damit im Zielkorridor des Kyoto-Protokolls: Danach muss Deutschland seine jährlichen Treibhausgasemissionen im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2012 um 21 Prozent mindern (bezogen auf das Basisjahr 1990). Nach den jetzt vorliegenden Nahzeit-Prognosen des Umweltbundesamtes (UBA) hat Deutschland im Jahr 2008 bereits im ersten Jahr dieses Zielkorridors seine Verpflichtungen erfüllt und 23,3 Prozent Minderung erreicht.

So lautet die aktuelle Presseinformtion des Umweltbundesamtes. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel fügt hinzu: "Selbst wenn man unterstellt, dass vermutlich 1 bis 2 Prozentpunkte dieses Rückgangs der Wirtschaftskrise geschuldet sind, so belegen die neuen Zahlen doch, dass unsere Klimaschutzpolitik greift".

Nun fragt sich aber, was mit der Reduktion von CO2 an der Klimafront erreicht wurde. Wieviel Grad Celsius Klimaschutz haben wir denn damit gewonnen? Global, kontinental, regional oder lokal? Die ewig unbeantwortete Frage. Wo ist die Bilanzierung mit einer jährlich erzielten, globalen Temperaturstabilisierung?

Zeitgleich mit dem Rückgang der CO2-Emissionen geht das Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft einher. Erkennbar an der nebenstehenden Grafik, deren Linie die allermeiste Zeit deutlich im negativen Bereich verweilt.

Es ist nicht nur die Wirtschaftskrise, welche sich 
auch im Jahr 2008 und fortlaufend in 2009 mit CO2-Reduktionen bemerkbar macht, es ist der gesamte Zeitraum ab 1991, in dem der Geschäftsklimaindex des Ifo-Institutes erhoben wird und sich mit dem Rückgang der CO2-Emissionen deckt. Die positiven Zeitreihen 2007 und 2008 des Klimaindex dürften wohl eher auf damalige Hoffnungen und Erwartungen zurückzuführen sein. Der diesjährige Niedergang ist bereits dramatisch. 

Produktives Tun ist zwangsläufig mit CO2-Emissionen verbunden. Doch diese Tätigkeitsform wandert von uns weg - zum Teil ins ferne Ausland. Besonders die energieintensiven Produktionszweige unserer Wirtschaft. Denn die für Produktionen notwendige elektrische Energie soll - politisch gewollt - zunehmend teurer werden. Aus 'Klimaschutzgründen'.
Emissionen der Treibhausgas in Deutschland 1990 bis 2008
Datenquelle:
Ifo-Geschäftsklima - mehr schlecht als recht
Ifo-Geschäftsklima - mehr schlecht als recht
Datenquelle:

Die neuen Zahlen mögen zwar belegen, daß nach Ansicht von Bundesminister Gabriel 'die Klimapolitik greift' - dieser Griff dürfte aber wohl eher ins Klo gehen als die grönländische Gletscherschmelze aufzuhalten.


Wenn renommierte Wissenschaftler, wie z.B. Prof. Dr. Eicke R. Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, halbe Wahrheiten verbeiten, dann liest sich das u.a. folgendermaßen: »In Bayern werden bereits heute 2 Prozent des Stromverbrauchs aus der Photovoltaik gewonnen, bis 2020 erwarten wir für ganz Deutschland über 15 Prozent des Stromverbrauchs aus dieser sicheren heimischen Quelle. Je mehr, je besser, da das unsere Unabhängigkeit von unsicheren ausländischen Versorgern stärkt - ebenso unsere heimische Produktion von Photovoltaik-Anlagen und besonders Maschinen zur Herstellung von Solarzellen, die wir heute als Weltmarktführer überall hin exportieren«. Verbreitet wird diese Aussage von der Zeitschrift 'Bild der Wissenschaft' und über die des Dr. Franz Alt an die Öffentlichkeit weitergeleitet.

Weshalb ist das nur die halbe Wahrheit? Weil andere, aber wichtige Aussagen schlicht unterlassen werden. Nämlich jene, woher denn die restlichen 85% unseres Stromverbrauches stammen werden. Aus der Windenergie? Das wäre die Addition einer weiteren, nicht verlässlichen Stromerzeugung. Aus Biokraftwerken? Die haben ihren Praxistest für eine sichere Volksversorgung bisher nicht bestanden, im Gegenteil: sie sind aufgrund ihrer ökologischen Unverträglichkeiten heftig in die öffentliche Kritik geraten. Und nun addiert sich eine weitere Schlappe: Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts werden künftig die Fördersätze für Biomassekraftwerke stark verringert. Also ohne Geld keine Energie. Dabei müßte es volkswirtschaftlich umgekehrt laufen - nur mit gewonnenen Energien lassen sich Geld verdienen und Sozialsysteme realisieren.

Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts werden künftig die Fördersätze für Biomassekraftwerke stark verringert. So sollen schwarze Schafe bestraft werden, die durch Tricks mehr Unterstützung erhalten haben als ihnen zustand. Doch der Beschluss trifft nicht nur sie und hat schwerwiegende Folgen... Weiterlesen im Wirtschaftsteil der WELT online.de vom 26.03.2009.

Welche Aussage fehlt in dem obigen Interview mit Prof. Weber noch? Nun, wer die 'unsicheren' ausländischen Stromversorger sind, welche der Hochschullehrer nennt, oder über welche Art der unsicheren Versorgung doziert er? Und wieso ist Photovoltaik neuerdings eine sichere heimische Quelle? Das dürfte wohl auch die entscheidende Frage sein. Wie sicher scheint denn die Sonne des nachts über sein Freiburger Institut? Und wie sicher ist die photovoltaische Stromgewinnung bei Regen und Schnee? Wer glaubt solchen Halbweisheitenpredigern eigentlich noch? Logischerweise die grün-alternative EE-Szene, welche solche Nachrichten gierig aufgreift und über ihre Webseiten weiterreicht. So kann man auch zu Ruhm und Ansehen kommen.

»Eine Photovoltaik-Anlage heutiger Herstellung verdient sich die zur Erzeugung erforderliche Energie in zwei bis drei Jahren zurück und liefert dann für 20 bis 50 Jahre CO2-freien Strom« - lautet eine der üblichen, nicht bewiesenen Weisheiten aus der Solarbranche, deren sich der Solarexperte unkritisch anschließt. Die für die Produktion, Errichtung, Wartung und Entsorgung von Photovoltaikanlagen erforderlichen Energiemengen stammen jedoch aus herkömmlichen, fossilen Quellen, wie Gas, Erdöl, Kohle. Photovoltaische Plattengeneratoren liefern dagegen nur elektrischen Strom zurück und keine der genannten Produktionsenergien. Und ob sie wirklich 20 bis 50 Jahre überstehen? Welche Massenelektronik hat diesen Nachweis bisher geliefert?

Und mit der gleichen Wirkung des steten Tropfens auf den Stein muß auch hier ständig wiederholt werden. Bezogen auf ihr Produkt Kilowattstunde verursachen photovoltaische Stromerzeuger den höchsten Ressourcenverbrauch in Form von Werkstoffen aller Art: Aluminium, Stahl, Kupfer, Nickel, Zinn, Zink, Halb- und Edelmetalle etc. und schädigen die Atemluft mit ihren giftigen, produktionbedingten Emissionen. Die chemische Verbindung Stickstoff-Trifluorid mit dem 
17.200 fachen Global-Warming-Potential, welche zur massenweisen Herstellung von Halbleitern, Solarzellen und Flüssigkristallbildschirmen ihre Verwendung findet, wird in der öffentlichen Diskussion stets verschwiegen - auch von Prof. Dr. Eicke R. Weber.
 
28.03.2009 
On ne fait pas d'omelette sans casser des œufs - man kann kein Omelette backen, ohne Eier zu zerschlagen. Kommt so allmählich die Einsicht aus dem Ausland? Umweltschützer mit einer Abneigung gegen AKW freuen sich über Windkraftwerke. Wer ein Herz für Vögel und Fledermäuse hat, sieht aber auch Gefahren, die aus Windturbinen erwachsen können. Dieser grüne Interessenkonflikt ist im Kanton Freiburg zu beobachten.

Sieben Tier- und Naturschutzorganisationen, darunter Pro Natura und der WWF, haben am Dienstag über ihre Bedenken zum geplanten Windpark auf dem Schwyberg im Kanton Freiburg informiert. Dabei wurden grosse Vorbehalte gegenüber den geplanten neun Windturbinen geäussert, die eine Tochtergesellschaft des Stromunternehmens Groupe E bauen will. ...
Wo gehobelt wird, da fallen Späne ... könnte man auch sagen. Da bleibt eben die Frage, wie groß und wie wertvoll die Späne sind. In Groß Leine, Brandenburg, wurde der abgebaut - wegen Windkraftanlagen.

Klima sucht Schutz
- mit diesem einfältigen Glaubenssatz - unterstützt als Kampagne durch das Bundesumweltministerium - sollen Menschen politisch für den staatlich gesteuerten Handel mit dem atmosphärischen Spurengas CO2 gefügig gemacht werden. Weil es jedoch keinen meßtechnischen Nachweis für den anthropogen verursachten Klimawandel mittels CO2-Emissionen gibt, muß halt der Glaube daran her. Und schon läßt sich eine Liste mit gefährlichen Klimafolgen erstellen. Eine dieser unsäglichen Aufzählungen ist der Meeresspiegelanstieg mit Bedrohungen der Küstenländer Bangladesch, Indien, Norddeutschland, Niederlande, Florida, Louisiana sowie den Inseln Tuvalu, Kiribati und Malediven. Aber auch hierfür gibt es bisher keinen meßtechnischen Nachweis. Denn dieser ist erst in der Entwicklung. Klimaforscher diskutieren immer noch darüber, ob der Meeresspiegel in Folge einer globalen Erwärmung steigen wird - oder gibt es auch andere Gründe?

Änderung der Meeresspiegelhöhe
Die Messung des Meeresniveaus ist in dem geforderten Genauigkeitsbereich von etwa einem Zentimeter sehr schwierig, denn bislang fehlt eine genaue Referenzfläche, zu der Veränderungen relativ gemessen werden können. Ein Grund dafür ist das eher einer Kartoffel als einer Kugel gleichende Schwerefeld der Erde. Selbst bei Windstille wäre der Meeresspiegel nicht eben. An einigen Stellen ist er bis zu 85 Meter höher als die Norm angibt, an anderen Stellen dagegen 110 Meter tiefer. Ursache dieser "Beulen“ und "Dellen" ist die ungleichmäßige Verteilung dichter Gesteine im Erdinneren und die dadurch bewirkte unterschiedliche Anziehung des Wassers. ...

Ob unsere Regierung solche Wahrheiten zur Kenntnis nehmen möchte? Daran darf heftig gezweifelt werden. Obwohl die Vergangenheit zeigt, dass es immer Klimawandel gegeben hat, erinnert uns das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ständig daran, daß der gegenwärtige Klimawandel - die gemessene kürzliche Erwärmung der Erde - etwas Außergewöhnliches und Alarmierendes sei, und daß er hauptsächlich von der Menschheit verursacht ist. Politiker, Verwaltungen, Industrie, Medien und selbsternannte Klimagurus wie Al Gore, George Monbiot, David Suzuki und Stefan Rahmstorf springen auf den Klimapropagandazug des IPCC auf und verstärken und übertreiben maßlos die Botschaft des IPCC mit ihren Warnungen vor einer bevorstehenden Klimakatastrophe, die wir nur verhindern können, wenn wir unser wirtschaftliches und soziales System und unseren Lebensstil grundsätzlich ändern. 

Abbildung: Meeresspiegel-Normal-Null, Elbdeichhöhe, Sturmfluthöhen an der tiefsten deutschen Landstelle in der Wilstermarsch
WIR SIND DAS VOLK -  diverse Politiker können es einfach nicht lassen. Die gezielte Volksverdummung samt dessen Bevormundung. Lernen aus der selbst erlebten Vergangenheit? Fehlanzeige. Nun beginnt sich die Geschichte zu wiederholen. Der Ruf eines mit Windmühlen gequäten Volkes wird lauter. Und schon wieder breitet er sich von Ostdeutschland aus. 

Aufruf zu einer Montagsdemonstration am 20.04.2009 um 17:00 Uhr - Da die Forderungen der Volksinitiative von der Landesregierung Brandenburg ignoriert werden, einen Mindestabstand zu Wohnbebauungen von 1.500 Metern gesetzlich zu verankern und gleichfalls eine Reglung zu treffen, dass Windindustriegebiete einen Abstand von 10 km haben, haben sich die Mitglieder der Volksinitiative entschlossen, alle betroffenen Bürger des Landes zu einer Protestdemonstration aufzurufen. Nur so läßt sich öffentlich Gehör verschaffen. Geplant ist der Protest am Montag den 20. 4. 2009 um 17:00 Uhr. Er soll gleichzeitig in Prenzlau, Neuruppin und Lübben starten. Motto: " Wer uns mit Windrädern quält, wird nicht wiedergewählt."
 
Bayernschläue gegen Umweltphrasen eines Ökopredigers? »Gerne gebe ich zu, dass es unwahrscheinlich viel Spaß macht, ein intelligentes Publikum hinters Licht zu führen. Wenn ich 500 Leuten einen schwarzen Holzball zeige und frage: "Sehen Sie diesen roten Ball?" und alle sagen "Ja" - dann ist meine Freude unendlich. So der Dr. Franz Alt in seiner Selbstdarstellung. Da hilft wirklich nur Schläue. Und die präsentieren bayerische Windkraftgegner in der Gemeinde Baar in Schwaben, 30 km nordwärts von Augsburg.

Dort soll es heute abend eine Veranstaltung mit dem "Energiewende-Profiteur und Solar-und Windenergie-Propaganda-Rattenfänger" Franz Alt geben. So ein Leser. Auf Einladung des Bürgermeisters und der Windlobby soll er die handfesten Fakten und Argumente aus dem Vortrag des Fachmannes Johann Waldmann vom 20.03.2009 widerlegen und die Bürger für einen Windpark mit 180 m hohen WKA-Türmen im Staats- und Privatwald begeistern. Weil das Gebiet jedoch ausgesprochen windarm ist, muss Dr. Franz Alt wohl viel Propaganda-Wind machen.
Ein Mitstreiter gegen die Windkraftriesen in Baar hat ein Papier über Franz Alt " gestaltet, das heute an alle Haushalte in Baar verteilt werden soll.
 
27.03.2009 
In Letzau/Weiden Oberpfalz haben Vertreter von über 20 Bürgerinitiativen den bayerischen Landesverband "Gegenwind - für Mensch und Natur" gegründet. Die derzeit etwa 1.000 Mitglieder nehmen so eine stärkere Position in ihrem Widerstand gegen die Bestrebungen ein, Bayern massiv mit Windrädern zu überziehen und die Landschaft zu verspargeln.
Gegenwind - für Mensch und Natur
Positionen: Dem neugegründeten Verband geht es vorrangig darum, die Bevölkerung frühzeitig von beabsichtigten Vorhaben in Kenntnis zu setzen und sie umfassend in die Planungen einzubinden, damit deren Interessen und Belange auch rechtzeitig berücksichtigt werden. Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, daß solche Informationen von den zuständigen Politikern schlicht unterlassen werden. Mit 14.000 Unterschriften möchten die Menschen auch gegen die 130 Staatsforstverträge der Bayerischen Regierung zur Nutzung der Windenergie in den bayerischen Wäldern ihren Widerstand kundtun. Windkraftanlagen mit z.T. mehr als fünffachen Kirchturmhöhen sind auf keinen Fall hinnehmbar.  
Der neue Landesverband steht für
  • Den Ausbau von ökologisch und ökonomisch sinnvollen Erneuerbaren Energien,
  • Gewährleistung der Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Energiegewinnung und der Energieumwandlung,
  • Ausbau der bayerischen Trumpfkarten Wasserkraft, Biomasse, Sonne und Geothermie entsprechend dem 10 Punkte-Programm der Bayer. Staatsregierung,
  • Sichere CO2-arme Energieversorgung ohne Windkraft in Bayern,
  • Windenergienutzung weltweit in sinnvollen Einsatzgebieten, z. B. an der Küste und in Regionen, wo Menschen, Tiere und Landschaft nicht geschädigt werden,
  • Modere Energieeinspartechnik und Effizienzverbesserung insbes. bei Gebäuden, Verkehr und elektrischen Geräten
 Über den massiven Widerstand gegen die bayerischen Windkraftplanungen des Landesverbandes berichtet ausführlich die Oberpfälzer Zeitung in ihrer online-Ausgabe vom 16.03.2009 und
Gegenwind" bläst in der Abendschau vom 24.03.2009

Windrad in Baar
Das neue Freiheitssymbol?
 Sollen Sie auch mit einem oder gleich mehreren Riesenrotoren beglückt werden? Wie hoch hätten Sie es denn gerne? Lassen Sie sich nichts vormachen. Windkraftanlagen befreien weder von der Kernenergie noch von der Kohleenergie. Sie kommen nur hinzu. 
Fundament einer WindkraftanlageViele Baarer Bürger fühlen sich bei der Entscheidung über einen Windkraftpark auf der Baarer Höhe nicht optimal informiert. Wurden alle Aspekte wohl überlegt und auch unabhängige Fachleute zu Rat gezogen? Der Landesverband "Gegenwind - für Mensch und Natur" informiert darüber:
  • Was bedeuten Windkraftanlagen für die Natur, das Landschaftsbild und den wichtigen Wallfahrtsort "Maria im Elend"? 
  • Sind Windkraftanlagen ökologisch sinnvoll? 
  • Gibt es gesundheitliche Auswirkungen auf die Bevölkerung durch Infraschall? 
  • Ist eine Wertminderung von Immobilien und Grundstücken im Umfeld von Windkraftanlagen von bis zu 40% hinnehmbar? 
  • Wer profitiert von Windkraftanlagen? 
  • Kann man denn wirklich nichts dagegen tun?


Die mittlere Jahreswindgeschwindigkeit liegt an dem geplanten WKA-Standort zwischen Baar und Thierhaupten bei 50 m über Grund bei nur maximal 3,4 m/s!

Die Referenten:

Dipl.-Ing. Johann Waldmann war über vier Jahrzehnte in leitenden Positionen bei zwei großen Unternehmen der Energiebranche tätig. Seit etwa sechs Jahren hält er in zahlreichen Gemeinden Vorträge zu den Themen "Zukunft der Energieversorgung, Erneuerbare Energien, Windenergie in Bayern?“
Rechtsanwalt Brauns befasst sich seit etwa zehn Jahren mit dem Thema "Rechte der Windkraftgegner" und vertritt zahlreiche Gemeinden und Bürger vor Verwaltungsgerichten.  

 
Europäischer Kongress in Palermo am 27. und 28. März 2009

SizilienflaggeDer Präsident der autonomen Region Sizilien, Raffaele Lombardo, veranstaltet am 27. und 28. März 2009 in Palermo den europäischen Kongress "Landschaft in Gefahr: die Windkraftproblematik“.
Damit geht er auf ein Begehren seitens Italia Nostra, des Nationalen Komitees für Landschaft (CNP) und der Nationalen Koordination Via dal Vento ein, welche eine große Zahl italienischer Vereine zum Landschaftsschutz repräsentieren. Ziel ist, über die Auswirkungen der Windkraftanlagen auf Wirtschaft, Energielieferung und Landschaft zu diskutieren, um den besten Weg zu finden, ein Moratorium gegen die Ausbreitung dieses unzuverlässigen, zerstörerischen Stromerzeugungsmittels zu erlangen.
Der Kongress wird vom Präsidenten Raffaele Lombardo eröffnet, gefolgt von einer Ansprache des ehemaligen französischen Staatspräsidenten, Valéry Giscard d'Estaing. Zu den Vortragenden gehören:
    * Prof. David Bellamy, weltbekannter Ökologe
    * Jean-Louis Butré, Vorsitzender der European Platform Against Windfarms EPAW
    * Fürst Ferdinand zu Hohenlohe-Bartenstein, stellv. Vorsitzender der EPAW
    * sowie weitere europäische Persönlichkeiten, die engagiert sind im Kampf gegen diesen beispiellosen Angriff auf die Landschaften Europas.
 
if I had a hammer... 

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